Foto Jakobsweg an der Kueste / Camino de la costa, Beitrag 1 IRUN – SAN SEBASTIÁN

1 IRUN – SAN SEBASTIÁN

Camino de la Costa: IRUN – SAN SEBASTIÁN | Jakobsweg, Küstenweg

Etappe 1: IRUN – SAN SEBASTIÁN
Tag 1: 28 km (+5 km Umweg), 1.000 Höhenmeter, über Pasaia

 

Irún 875 km – Fuenterrabía/Hondarribia 859 – Pasajes/Pasaia 843 – San Sebastián/Donostia 836 – Igueldo/Igeldo (San Sebastián) 831

Wie weit ist es von hier aus noch nach Santiago de Compostela? Die Kilometer werden rückwärts gezählt. Santiago de Compostela markiert Kilometer Null.
Landkarte Jakobsweg an der Küste: Irun

Du bist hier – Landkarte Jakobsweg an der Küste: Irun. Camino de la Costa – selbst angefertigte Landkarte

 

Der Erlebnisbericht: Jakobsweg an der Küste | BURNOUT: Eine Wanderung auf schmalem Grat

Leseprobe aus dem Buch Jakobsweg an der Küste | Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet. EtappeIRUN – SAN SEBASTIÁN

 

Mit dem Zufallen der schweren Holztür beginnt es:

Das Abenteuer meines Lebens!

Auch wenn es Anfang Juni ist, atme ich jetzt eiskalte Luft ein, die beim Ausatmen zu sehen ist. Durch die Wolkenfetzen strahlt das erste wärmende Sonnenlicht hindurch und über meinen verzerrten, langen Schatten am Kopfsteinpflaster muss ich lachen. Welch komische Kreatur, die da ihr Glück versucht.

Nach wenigen Hundert Metern werfe ich meine beiden Plastiktüten aus dem Zug mit Zeitschriften, Chips und einem ekligen alten Sandwich in eine herrenlose Mülltonne. Immer wieder muss ich mit schlechtem Gewissen zurück blicken, ganz so, als wenn ich irgendetwas davon doch noch brauchen würde. Doch ich fühle mich auch befreit. Je weniger, desto besser.

Wau! Was für ein großartiges Gefühl! Ich setze einen Schritt vor den anderen. Noch kann ich mir die Wahnsinnsstrecke, die vor mir liegt nicht im Geringsten vorstellen. Und doch beginne ich sofort, vor mich hin zu träumen. Ich kann mein Glück noch gar nicht richtig fassen. Hier zu sein, scheint verrückt und surreal zu sein. Eine eigenartige Mischung aus Demut und erster vorsichtiger Fröhlichkeit begleitet mich ganz still. Wie von selbst kehrt Ruhe in mich ein. Eine Ruhe, die sich im normalen Urlaub leider immer erst dann einstellt, wenn er schon fast wieder vorbei ist. Was ist hier anders? Ich frage mich, bin aber von meiner Umgebung und dem kühnen Plan so eingenommen, dass Gedankenspiralen gar nicht erst aufkommen.

Endlich darf ich einmal das tun, was sich der Teil meines Urzeitgehirns so lang ersehnt hat. Vorwärts gehen, ohne zu denken. Wird mir das weiterhin gelingen?

Der erste gelbe Pfeil

Gerade entdecke ich für meine bevorstehende „Schnitzeljagt“ nach Santiago de Compostela meinen ersten gelben Pfeil. Er markiert jetzt meinen Weg und bringt mich rasch aus dem noch verschlafenen Städtchen Irun heraus.

Gleich geht es durch eine abgeschiedene paradiesische Moorlandschaft. Alles ist satt grün. Der Himmel über mir ist noch nicht wirklich hell, sondern dunkelblau. Nur in der Ferne ist er schon hellblau und etwas dunstig. Der Wind treibt weiße Wolken vor sich her.

Eine kleine idyllische Holzbrücke gibt mir den Blick frei auf einen ruhigen Wasserlauf mit seinem tiefgrünen Schilfsaum. Die Temperaturen sind nun angenehm und ich folge dem gelben Kreuz, welches überdeutlich auf einen dunkelbraunen Holzzaun aufgemalt ist.

Doch dann kommt kein weiteres gelbes Kreuz mehr. Der Feldweg, auf dem ich mich befinde, will auch nicht in die Höhe verlaufen, so wie es im Pilgerführer steht, sondern schlängelt sich weit ausladend zurück in Richtung Irun, welches nun von der Sonne schon voll beschienen wird. Da kann doch was nicht stimmen!

Habe ich es tatsächlich geschafft, mich schon wieder zu verlaufen? Es sieht ganz danach aus und ich muss wohl wieder zurück marschieren.

Noch weiß ich nicht, dass ein gelbes Kreuz bedeutet: Hier nicht, hier bist du falsch!

Aber mir schwant schon, dass ein gelbes Kreuz eben kein gelber Pfeil ist.

Das erklären mir nun zwei spanische Pilger, die ausgiebig gefrühstückt haben und mir unüberhörbar im Schwemmland entgegen getrampelt sind. Jorge und Mark entdecken den richtigen Abzweig nicht zu Letzt deshalb, weil Jorge mit seinem IPhone navigiert.

Am liebsten würde ich mit Gewalt einen anderen Weg eingeschlagen, alleine schon der Blamage wegen und um nicht wie zu Hause von einem albernen Navigationsgerät abhängig zu sein.

Dass ich nicht einmal in der Lage bin, die ersten paar Kilometer im Grünen zu finden, ärgert mich beileibe mehr, als ich mich über den wiedergefundenen Weg freuen kann. Schließlich bin ich ja an einem übermächtigen gelben Pfeil vorbei gekommen, den ich wirklich sehen hätte müssen.

Immerhin stimmt der Trail nun wieder mit den Beschreibungen des Outdoor-Reiseführers überein. Und meine erste Lektion habe ich, wenn auch unfreiwillig gelernt: Folge dem gelben Pfeil.

Ein gelbes Kreuz warnt dich vor dem falschen Weg. (Ich werde später noch lernen, dass gelbe Kreuze durchaus reizvolle Alternativen markieren können, die man Pilgern einfach nur vorenthalten möchte). Für das erste werde ich mich nun an haargenau an die instrucciónes, die Anweisungen halten.

Dem gelben Pfeil folgend, bin ich nun mitten drin. Dichter Laubwald hat das Schwemmland abgelöst und es geht ein leicht bergauf. Jorge und Mark sind vor wenigen Minuten ihrem Navi gerade aus gefolgt, ich habe dem gelben Pfeil nach links vertraut.

Ein Weg – viele Möglichkeiten

Nachdem ich mich bereits auf den ersten Kilometern ein wenig verlaufen habe, bringt mich jetzt der Pilgerführer völlig durcheinander. Ab hier gibt es nun gleich vier verwirrende Varianten, weiter zu gehen.

Irgendwie kommt mir diese Situation verdammt bekannt vor. Immer dann, wenn ich zusammen mit meiner Frau und dem Navi im Auto sitze, gibt es an kritischen Stellen gleich drei verschiedene Meinungen. …

 

Möchtest Du tiefer eintauchen? Die ganze Geschichte kannst Du im Buch lesen…

 

 

Jakobsweg an der Küste: IRUN - SAN SEBASTIÁN, Foto 2

Eine Steintreppe hoch zu den Klippen: Der Jakobsweg an der Küste nach San Sebastian

Hier geht es nach dem wunderschönen Hafenstädchen Passai steil bergauf. Aber schon nach kurzer Zeit bietet der Jakobsweg wieder Erholung.

 

Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet!

Jakobsweg an der Kueste, Camino de la Costa, BURNOUT: Eine Wanderung auf schmalem Grat, das Buch

Buchcover: Jakobsweg an der Küste

Die Urvariante des Jakobsweges
– der Küstenweg – ist noch nahezu unbekannt. Dafür unvergleichlich schön!

Nach einem Burnout beginnt für den Autor im idyllischen Hafenstädchen Irun das Abenteuer seines Lebens. Die Reise zu sich selbst!

Es ist eine Reise auf schmalem Grat. 923 km liegen nun vor ihm.
Unberührte Natur und die traumhafte Atlantikküste werden über lange Strecken zum festen Begleiter.
Auf der Suche nach innerer Ruhe, Gelassenheit und dem eigenen „Ich“ entflieht der Autor in eine Welt, die ihn erdet. Und er findet Antworten.

Lange, bevor der berühmte Camino Francés im Landesinneren zum ersten Mal beschritten wurde, pilgerten die ersten „Suchenden“ hier am Atlantik entlang. Und sie wurden wahrlich nicht enttäuscht.

 

ISBN-13: 979-8618384704
Seit 2020 Independently published
BURNOUT: Eine Wanderung auf schmalem Grat
Jakobsweg an der Küste

303 Seiten unbebildert

Jakobsweg an der Küste: IRUN - SAN SEBASTIÁN, Foto 2

Zwei voll bepackte Jakobswegpilger oberhalb der Atlantikküste, unterwegs nach San Sebastian

Hier führt der Camino de la Costa direkt nach San Sebastian. Links unter den Pilgern liegt Atlantik.

Motto: Traue Dich. Der Jakobsweg wartet auf Dich. Tue es einfach.

 

Jakobsweg an der Küste: IRUN - SAN SEBASTIÁN, Foto 3

Reste eines alten Aquädukts zwischen Irun und San Sebastian

Unterwegs nach San Sebastian bietet der Jakobsweg Natur von Feinsten und einen Hauch von Vergangenheit.

Jakobsweg an der Küste / Selbstfindung
direkt vom Autor, signiert, EUR 19,90

https://www.seebauers-world.com/wallpaper/sansebastian.jpg

Ölgemälde: Blick auf San Sebastian (von Irun her kommend)

Jakobsweg San Sebastian Ölgemälde

Gemälde: 1574
Datum: 2011
Maße: 70 x 50 cm
Christian Seebauer
Link: https://www.seebauers-world.com/_sansebastian_200.php

Unterwegs auf dem Jakobsweg:
Kurz bevor man als Pilger San Sebastian erreicht hat man diesen herrlichen Blick!

Stundenlang geht man in der wilden und unverfälschten Natur entlang. Und ganz plötzlich steht man hier. Hoch oben über San Sebastian. Diese spektakuläre Kulisse hat mich trotz Erschöpfung so beeindruckt, dass ich neben einem Foto auch eine Skizze angefertigt habe. Und hier ist dann auch ein Ölgemälde daraus entstanden.

Fotos von der Etappe IRUN – SAN SEBASTIÁN

 

Foto Jakobsweg an der Kueste / Camino de la costa, Beitrag 1 IRUN – SAN SEBASTIÁN

Etappe 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa

Foto Jakobsweg an der Kueste / Camino de la costa, Beitrag 1 IRUN – SAN SEBASTIÁN

Etappe 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa

Foto Jakobsweg an der Kueste / Camino de la costa, Beitrag 1 IRUN – SAN SEBASTIÁN

Doldenblütler / Bärenklau, Etappe 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa

Foto Jakobsweg an der Kueste / Camino de la costa, Beitrag 1 IRUN – SAN SEBASTIÁN

Pilgermenü – Etappe 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa, leider unscharf

Foto Jakobsweg an der Kueste / Camino de la costa, Beitrag 1 IRUN – SAN SEBASTIÁN

Baskische Tradition: Etappe 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa

Foto Jakobsweg an der Kueste / Camino de la costa, Beitrag 1 IRUN – SAN SEBASTIÁN

Gut geschmückt: Etappe 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa

Foto Jakobsweg an der Kueste / Camino de la costa, Beitrag 1 IRUN – SAN SEBASTIÁN

Pilger am Küstenweg, Etappe 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa

Foto Jakobsweg an der Kueste / Camino de la costa, Beitrag 1 IRUN – SAN SEBASTIÁN

Baskisches Haus an der Atlantikküste, Etappe 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa

Foto Jakobsweg an der Kueste / Camino de la costa, Beitrag 1 IRUN – SAN SEBASTIÁN

Hafen: Etappe 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa

Foto Jakobsweg an der Kueste / Camino de la costa, Beitrag 1 IRUN – SAN SEBASTIÁN

Bergab: Etappe 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa

Foto Jakobsweg an der Kueste / Camino de la costa, Beitrag 1 IRUN – SAN SEBASTIÁN

Umgeben von Kräutern: Etappe 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa

Foto Jakobsweg an der Kueste / Camino de la costa, Beitrag 1 IRUN – SAN SEBASTIÁN

Vieil zu viel Gepäck: Etappe 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa

 

Lesen, ohne was zu bezahlen:

Möchtest Du kostenfrei ein wenig im Buch lesen? Gerne! Wenn Dir mein Beitrag gefällt, freue ich mich über eine Tasse Kaffee! Hier kannst Du die ersten Kapitel lesen ->

 

Inhalt aus dem Buch BURNOUT: Eine Reise auf schmalem Grat , Jakobsweg an der Kueste, Kaitel “Irun – San Sebastián”

  • Irun – San Sebastián – Jakosbweg an der Küste (Kapitel Pilgerbuch)
  • Tag 1: 28 km (+5 km Umweg), 1.000 Höhenmeter, über Pasaia (Camino del Norte und Camino de la Costa)
  • Mein erster Jakobsweg Pilger-Stempel. (Camino del Norte und Camino de la Costa)
  • Das Abenteuer meines Lebens! (Kapitel Jakobsweg an der Küste)
  • Der erste gelbe Pfeil am Jakobsweg (Camino del Norte und Camino de la Costa)
  • Welcher Weg ist der Richtige? (Camino del Norte und Camino de la Costa)
  • Jakobsweg: Ein Weg – viele Möglichkeiten. (Camino de la Costa)
  • Frisches Wasser! (Aus dem Buch BURNOUT Jakobsweg von Christian Seebauer)
  • „Bon Camino!“ (Camino)
  • Schon die erste Etappe ist ein Traum! (Kapitel Küstenweg / Jakobsweg)
  • Stolze Basken (Kapitel Pilgerbuch)
  • Auf „Spanisch“ kommt man hier nicht weiter. (Kapitel BURNOUT)
  • Zwischen Frankreich und Spanien (Kapitel aus dem Jakobswegbuch zum Burnout/ Küstenweg)
  • Täglich eine leichte Bergwanderung. (Warum man pilgert)
  • Basken durch und durch! (Pilgern am Küstenweg)
  • Ein Weg für alle Sinne! (Camino de la Costa)
  • Mit jedem Schritt spüre ich mein Herz stärker pochen. (Kapitel Küstenweg / Jakobsweg)
  • Herrlich weicher Sand und feuchter Lehm – Jakobsweg an der Küste (Kapitel Jakobsweg an der Küste)
  • Camino: Blicke auf das, was vor dir liegt (Warum man pilgert)
  • Ein super Gefühl! (Kapitel Pilgerbuch)
  • Nach Gottes Fügung. (Jakobswegbuch)
  • Camino: Wie auf einem Kräuterlehrpfad (Jakobswegbuch)
  • Es tóxico? (Camino de la Costa)
  • Menschenleere Strände am Jakobsweg (Kapitel aus dem Jakobswegbuch zum Burnout/ Küstenweg)
  • Das pulsierende Leben (Camino de la Costa)
  • Hola Peregrino! (Camino del Norte und Camino de la Costa)
  • Pilgern bedeutet, sich selbst finden. (Kapitel Jakobswege und Alternativen)

 

Kapitel lesen ->


    Christian Seebauer am Jakobsweg

    Ich freue mich, wenn Du mein Buch direkt bei mir bestellen möchtest! Gerne mit persönlicher handschriftlicher Widmung. Handsigniert. Optimal als Geschenk.

    Jakobsweg an der Küste
    Christian Seebauer: BURNOUT | Jakobsweg an der Küste 19,90 € Bewertung f�r das Buch




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    Die 1. Woche am Jakobsweg (Camino de la Costa)

    Foto Jakobsweg an der Kueste / Camino de la costa, Beitrag 1 IRUN – SAN SEBASTIÁN

    1 IRUN – SAN SEBASTIÁN

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    3 ZUMAIA – DEBA

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    4 DEBA – MARKINA-XEMEIN

    Camino de la Costa: DEBA - MARKINA-XEMEIN | Jakobsweg, Küstenweg Etappe 4: DEBA - MARKINA-XEMEIN Tag 4: 24 km, ca ...
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    5 MARKINA-XEMEIN – GERNIKA

    Camino de la Costa: MARKINA-XEMEIN - GERNIKA | Jakobsweg, Küstenweg Etappe 5: MARKINA-XEMEIN - GERNIKA Tag 5: 25 km, ca ...
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    6 GERNIKA – BILBAO

    Camino de la Costa: GERNIKA - BILBAO | Jakobsweg, Küstenweg Etappe 6: GERNIKA - BILBAO Tag 6: 40 km, ca ...
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    7 BILBAO – POBEÑA

    Camino de la Costa: BILBAO - POBEÑA | Jakobsweg, Küstenweg Etappe 7: BILBAO - POBEÑA Tag 7: 27 km, ca ...
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    Foto Jakobsweg an der Kueste / Camino de la costa, Beitrag 1 IRUN – SAN SEBASTIÁN

    8 POBEÑA – LIENDO

    Camino de la Costa: POBEÑA - LIENDO | Jakobsweg, Küstenweg Etappe 8: POBEÑA - LIENDO Tag 8: 40 km, 1.000 ...
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    Textauszug BURNOUT: Eine Wanderung auf schamlem Grat. Jakobsweg an der Kste 1 IRUN – SAN SEBASTIÁN Camino de la Costa: IRUN - SAN SEBASTIÁN | Jakobsweg, Küstenweg Etappe 1: IRUN - SAN SEBASTIÁN Tag 1: 28 km (+5 km Umweg), 1.000 Höhenmeter, über Pasaia Irún 875 km - Fuenterrabía/Hondarribia 859 - Pasajes/Pasaia 843 - San Sebastián/Donostia 836 - Igueldo/Igeldo (San Sebastián) 831 Wie weit ist es von hier aus noch nach Santiago de Compostela? Die Kilometer werden rückwärts gezählt. Santiago de Compostela markiert Kilometer Null. Leseprobe aus dem Buch Jakobsweg an der Küste | Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet. EtappeIRUN - SAN SEBASTIÁN Mit dem Zufallen der schweren Holztür beginnt es: Das Abenteuer meines Lebens! Auch wenn es Anfang Juni ist, atme ich jetzt eiskalte Luft ein, die beim Ausatmen zu sehen ist. Durch die Wolkenfetzen strahlt das erste wärmende Sonnenlicht hindurch und über meinen verzerrten, langen Schatten am Kopfsteinpflaster muss ich lachen. Welch komische Kreatur, die da ihr Glück versucht. Nach wenigen Hundert Metern werfe ich meine beiden Plastiktüten aus dem Zug mit Zeitschriften, Chips und einem ekligen alten Sandwich in eine herrenlose Mülltonne. Immer wieder muss ich mit schlechtem Gewissen zurück blicken, ganz so, als wenn ich irgendetwas davon doch noch brauchen würde. Doch ich fühle mich auch befreit. Je weniger, desto besser. Wau! Was für ein großartiges Gefühl! Ich setze einen Schritt vor den anderen. Noch kann ich mir die Wahnsinnsstrecke, die vor mir liegt nicht im Geringsten vorstellen. Und doch beginne ich sofort, vor mich hin zu träumen. Ich kann mein Glück noch gar nicht richtig fassen. Hier zu sein, scheint verrückt und surreal zu sein. Eine eigenartige Mischung aus Demut und erster vorsichtiger Fröhlichkeit begleitet mich ganz still. Wie von selbst kehrt Ruhe in mich ein. Eine Ruhe, die sich im normalen Urlaub leider immer erst dann einstellt, wenn er schon fast wieder vorbei ist. Was ist hier anders? Ich frage mich, bin aber von meiner Umgebung und dem kühnen Plan so eingenommen, dass Gedankenspiralen gar nicht erst aufkommen. Endlich darf ich einmal das tun, was sich der Teil meines Urzeitgehirns so lang ersehnt hat. Vorwärts gehen, ohne zu denken. Wird mir das weiterhin gelingen? Der erste gelbe Pfeil Gerade entdecke ich für meine bevorstehende „Schnitzeljagt“ nach Santiago de Compostela meinen ersten gelben Pfeil. Er markiert jetzt meinen Weg und bringt mich rasch aus dem noch verschlafenen Städtchen Irun heraus. Gleich geht es durch eine abgeschiedene paradiesische Moorlandschaft. Alles ist satt grün. Der Himmel über mir ist noch nicht wirklich hell, sondern dunkelblau. Nur in der Ferne ist er schon hellblau und etwas dunstig. Der Wind treibt weiße Wolken vor sich her. Eine kleine idyllische Holzbrücke gibt mir den Blick frei auf einen ruhigen Wasserlauf mit seinem tiefgrünen Schilfsaum. Die Temperaturen sind nun angenehm und ich folge dem gelben Kreuz, welches überdeutlich auf einen dunkelbraunen Holzzaun aufgemalt ist. Doch dann kommt kein weiteres gelbes Kreuz mehr. Der Feldweg, auf dem ich mich befinde, will auch nicht in die Höhe verlaufen, so wie es im Pilgerführer steht, sondern schlängelt sich weit ausladend zurück in Richtung Irun, welches nun von der Sonne schon voll beschienen wird. Da kann doch was nicht stimmen! Habe ich es tatsächlich geschafft, mich schon wieder zu verlaufen? Es sieht ganz danach aus und ich muss wohl wieder zurück marschieren. Noch weiß ich nicht, dass ein gelbes Kreuz bedeutet: Hier nicht, hier bist du falsch! Aber mir schwant schon, dass ein gelbes Kreuz eben kein gelber Pfeil ist. Das erklären mir nun zwei spanische Pilger, die ausgiebig gefrühstückt haben und mir unüberhörbar im Schwemmland entgegen getrampelt sind. Jorge und Mark entdecken den richtigen Abzweig nicht zu Letzt deshalb, weil Jorge mit seinem IPhone navigiert. Am liebsten würde ich mit Gewalt einen anderen Weg eingeschlagen, alleine schon der Blamage wegen und um nicht wie zu Hause von einem albernen Navigationsgerät abhängig zu sein. Dass ich nicht einmal in der Lage bin, die ersten paar Kilometer im Grünen zu finden, ärgert mich beileibe mehr, als ich mich über den wiedergefundenen Weg freuen kann. Schließlich bin ich ja an einem übermächtigen gelben Pfeil vorbei gekommen, den ich wirklich sehen hätte müssen. Immerhin stimmt der Trail nun wieder mit den Beschreibungen des Outdoor-Reiseführers überein. Und meine erste Lektion habe ich, wenn auch unfreiwillig gelernt: Folge dem gelben Pfeil. Ein gelbes Kreuz warnt dich vor dem falschen Weg. (Ich werde später noch lernen, dass gelbe Kreuze durchaus reizvolle Alternativen markieren können, die man Pilgern einfach nur vorenthalten möchte). Für das erste werde ich mich nun an haargenau an die instrucciónes, die Anweisungen halten. Dem gelben Pfeil folgend, bin ich nun mitten drin. Dichter Laubwald hat das Schwemmland abgelöst und es geht ein leicht bergauf. Jorge und Mark sind vor wenigen Minuten ihrem Navi gerade aus gefolgt, ich habe dem gelben Pfeil nach links vertraut. Ein Weg – viele Möglichkeiten Nachdem ich mich bereits auf den ersten Kilometern ein wenig verlaufen habe, bringt mich jetzt der Pilgerführer völlig durcheinander. Ab hier gibt es nun gleich vier verwirrende Varianten, weiter zu gehen. Irgendwie kommt mir diese Situation verdammt bekannt vor. Immer dann, wenn ich zusammen mit meiner Frau und dem Navi im Auto sitze, gibt es an kritischen Stellen gleich drei verschiedene Meinungen. ... Möchtest Du tiefer eintauchen? Die ganze Geschichte kannst Du im Buch lesen... Hier geht es nach dem wunderschönen Hafenstädchen Passai steil bergauf. Aber schon nach kurzer Zeit bietet der Jakobsweg wieder Erholung. Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet! Die Urvariante des Jakobsweges - der Küstenweg - ist noch nahezu unbekannt. Dafür unvergleichlich schön! Nach einem Burnout beginnt für den Autor im idyllischen Hafenstädchen Irun das Abenteuer seines Lebens. Die Reise zu sich selbst! Es ist eine Reise auf schmalem Grat. 923 km liegen nun vor ihm. Unberührte Natur und die traumhafte Atlantikküste werden über lange Strecken zum festen Begleiter. Auf der Suche nach innerer Ruhe, Gelassenheit und dem eigenen „Ich“ entflieht der Autor in eine Welt, die ihn erdet. Und er findet Antworten. Lange, bevor der berühmte Camino Francés im Landesinneren zum ersten Mal beschritten wurde, pilgerten die ersten „Suchenden“ hier am Atlantik entlang. Und sie wurden wahrlich nicht enttäuscht. ISBN-13: 979-8618384704 Seit 2020 Independently published BURNOUT: Eine Wanderung auf schmalem Grat Jakobsweg an der Küste 303 Seiten unbebildert Hier führt der Camino de la Costa direkt nach San Sebastian. Links unter den Pilgern liegt Atlantik. Motto: Traue Dich. Der Jakobsweg wartet auf Dich. Tue es einfach. Unterwegs nach San Sebastian bietet der Jakobsweg Natur von Feinsten und einen Hauch von Vergangenheit. Jakobsweg an der Küste / Selbstfindung direkt vom Autor, signiert, EUR 19,90 Jakobsweg San Sebastian Ölgemälde Gemälde: 1574 Datum: 2011 Maße: 70 x 50 cm Christian Seebauer Link: https://www.seebauers-world.com/_sansebastian_200.php Unterwegs auf dem Jakobsweg: Kurz bevor man als Pilger San Sebastian erreicht hat man diesen herrlichen Blick! Stundenlang geht man in der wilden und unverfälschten Natur entlang. Und ganz plötzlich steht man hier. Hoch oben über San Sebastian. Diese spektakuläre Kulisse hat mich trotz Erschöpfung so beeindruckt, dass ich neben einem Foto auch eine Skizze angefertigt habe. Und hier ist dann auch ein Ölgemälde daraus entstanden. Fotos von der Etappe IRUN - SAN SEBASTIÁN Lesen, ohne was zu bezahlen: Möchtest Du kostenfrei ein wenig im Buch lesen? Gerne! Wenn Dir mein Beitrag gefällt, freue ich mich über eine Tasse Kaffee! Hier kannst Du die ersten Kapitel lesen -> Inhalt aus dem Buch BURNOUT: Eine Reise auf schmalem Grat , Jakobsweg an der Kueste, Kaitel "Irun – San Sebastián" Irun – San Sebastián – Jakosbweg an der Küste (Kapitel Pilgerbuch) Tag 1: 28 km (+5 km Umweg), 1.000 Höhenmeter, über Pasaia (Camino del Norte und Camino de la Costa) Mein erster Jakobsweg Pilger-Stempel. (Camino del Norte und Camino de la Costa) Das Abenteuer meines Lebens! (Kapitel Jakobsweg an der Küste) Der erste gelbe Pfeil am Jakobsweg (Camino del Norte und Camino de la Costa) Welcher Weg ist der Richtige? (Camino del Norte und Camino de la Costa) Jakobsweg: Ein Weg – viele Möglichkeiten. (Camino de la Costa) Frisches Wasser! (Aus dem Buch BURNOUT Jakobsweg von Christian Seebauer) „Bon Camino!“ (Camino) Schon die erste Etappe ist ein Traum! (Kapitel Küstenweg / Jakobsweg) Stolze Basken (Kapitel Pilgerbuch) Auf „Spanisch“ kommt man hier nicht weiter. (Kapitel BURNOUT) Zwischen Frankreich und Spanien (Kapitel aus dem Jakobswegbuch zum Burnout/ Küstenweg) Täglich eine leichte Bergwanderung. (Warum man pilgert) Basken durch und durch! (Pilgern am Küstenweg) Ein Weg für alle Sinne! (Camino de la Costa) Mit jedem Schritt spüre ich mein Herz stärker pochen. (Kapitel Küstenweg / Jakobsweg) Herrlich weicher Sand und feuchter Lehm – Jakobsweg an der Küste (Kapitel Jakobsweg an der Küste) Camino: Blicke auf das, was vor dir liegt (Warum man pilgert) Ein super Gefühl! (Kapitel Pilgerbuch) Nach Gottes Fügung. (Jakobswegbuch) Camino: Wie auf einem Kräuterlehrpfad (Jakobswegbuch) Es tóxico? (Camino de la Costa) Menschenleere Strände am Jakobsweg (Kapitel aus dem Jakobswegbuch zum Burnout/ Küstenweg) Das pulsierende Leben (Camino de la Costa) Hola Peregrino! (Camino del Norte und Camino de la Costa) Pilgern bedeutet, sich selbst finden. (Kapitel Jakobswege und Alternativen) Kapitel lesen ->Camino de la Costa/ Jakobsweg an der Kste H1 Inhaltsverzeichnis 1 IRUN – SAN SEBASTIÁN Array ( [0] => Camino de la Costa: IRUN - SAN SEBASTIÁN | Jakobsweg, Küstenweg [1] => Leseprobe aus dem Buch Jakobsweg an der Küste | Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet. EtappeIRUN - SAN SEBASTIÁN [2] => Hier geht es nach dem wunderschönen Hafenstädchen Passai steil bergauf. Aber schon nach kurzer Zeit bietet der Jakobsweg wieder Erholung. [3] => Hier führt der Camino de la Costa direkt nach San Sebastian. Links unter den Pilgern liegt Atlantik. [4] => Unterwegs nach San Sebastian bietet der Jakobsweg Natur von Feinsten und einen Hauch von Vergangenheit. [5] => Fotos von der Etappe IRUN - SAN SEBASTIÁN ) Inhalt H2 zum Camino de la Costa/ Jakobsweg an der Küste, Küstenweg Array ( [0] => Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet! [1] => Motto: Traue Dich. Der Jakobsweg wartet auf Dich. Tue es einfach. ) Jakobsweg an der Küste, Burnout, Inhaltsverzeichnis H3 Array ( [0] => Jakobsweg San Sebastian Ölgemälde ) 1313Inhalt aus dem Buch BURNOUT: Eine Reise auf schmalem Grat , Jakobsweg an der Kueste und additive Fotos hier auf der Jakobsweg-Webseite (Fotos im Buch nicht enthalten)
    • Irun – San Sebastián – Jakosbweg an der Küste (Pilgerbuch über den Jakobsweg an der Küste)
    • Tag 1: 28 km (+5 km Umweg), 1.000 Höhenmeter, über Pasaia (Aus dem Buch BURNOUT Jakobsweg von Christian Seebauer)
    • Mein erster Jakobsweg Pilger-Stempel. (Kapitel aus dem Jakobswegbuch zum Burnout/ Küstenweg)
    • (Jakobswegbuch)
    • Das Abenteuer meines Lebens! (Pilgern am Küstenweg)
    • Der erste gelbe Pfeil am Jakobsweg (Kapitel Jakobsweg an der Küste)
    • Welcher Weg ist der Richtige? (Pilgern am Küstenweg)
    • Jakobsweg: Ein Weg – viele Möglichkeiten. (Kapitel BURNOUT)
    • Frisches Wasser! (Pilgern am Küstenweg)
    • (Kapitel Küstenweg / Jakobsweg)
    • „Bon Camino!“ (Warum man pilgert)
    • Schon die erste Etappe ist ein Traum! (Jakobswegbuch)
    • Stolze Basken (Kapitel Küstenweg / Jakobsweg)
    • Auf „Spanisch“ kommt man hier nicht weiter. (Pilgern am Küstenweg)
    • Zwischen Frankreich und Spanien (Pilgern am Küstenweg)
    • Täglich eine leichte Bergwanderung. (Camino de la Costa)
    • Basken durch und durch! (Camino)
    • Ein Weg für alle Sinne! (Kapitel Jakobswege und Alternativen)
    • Mit jedem Schritt spüre ich mein Herz stärker pochen. (Pilgern am Küstenweg)
    • (Camino de la Costa)
    • Herrlich weicher Sand und feuchter Lehm – Jakobsweg an der Küste (Warum man pilgert)
    • Camino: Blicke auf das, was vor dir liegt (Camino de la Costa)
    • Ein super Gefühl! (Aus dem Buch BURNOUT Jakobsweg von Christian Seebauer)
    • Nach Gottes Fügung. (Kapitel Jakobswege und Alternativen)
    • Camino: Wie auf einem Kräuterlehrpfad (Camino)
    • Es tóxico? (Kapitel Pilgerbuch)
    • Menschenleere Strände am Jakobsweg (Warum man pilgert)
    • Das pulsierende Leben (Aus dem Buch BURNOUT Jakobsweg von Christian Seebauer)
    • Hola Peregrino! (Kapitel Jakobswege und Alternativen)
    • Pilgern bedeutet, sich selbst finden. (Depressionen und Hilfe am Jakobsweg)
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    • Irun – San Sebastián – Jakosbweg an der Küste. Jakobswegbuch
    • Tag 1: 28 km (+5 km Umweg), 1.000 Höhenmeter, über Pasaia. Camino del Norte und Camino de la Costa
    • Mein erster Jakobsweg Pilger-Stempel.. Kapitel Jakobsweg an der Küste
    • . Kapitel Jakobsweg an der Küste
    • Das Abenteuer meines Lebens!. Kapitel BURNOUT
    • Der erste gelbe Pfeil am Jakobsweg. Jakobswegbuch
    • Welcher Weg ist der Richtige?. Camino
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    • Basken durch und durch!. Jakobswegbuch
    • Ein Weg für alle Sinne!. Camino del Norte und Camino de la Costa
    • Mit jedem Schritt spüre ich mein Herz stärker pochen.. Depressionen und Hilfe am Jakobsweg
    • . Kapitel Jakobsweg an der Küste
    • Herrlich weicher Sand und feuchter Lehm – Jakobsweg an der Küste. Camino de la Costa
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    Fotos zum Camino de la Costa/ Jakobsweg an der Kueste Beitrag Keywords zu diesem Jakobsweg-Beitrag:

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    Kuestenweg/ Jakobsweg an der Kueste/ Camino de la Costa Textauszug:

    Irun – San Sebastián – Jakosbweg an der Küste

    Tag 1: 28 km (+5 km Umweg), 1.000 Höhenmeter, über Pasaia

    Die erwachenden Pilger sind nicht gerade leise beim Aufstehen und in der kleinen Küche bekomme ich sie dann auch zu sehen. Ein bunt zusammen gewürfelter Haufen müder Gesichter, die einander gegenseitig nicht zu kennen scheinen. Ich fühle mich der Gruppe nicht zugehörig.

    Es sind acht Pilger, sowie die zwei Hospitalieras (die Herbergsmütter), die uns frischen Toast, Kaffee und selbstgemachte Pfirsichmarmelade servieren. Meine Weggefährten wirken kraftlos und abwesend, vielleicht bin ich es aber einfach auch nur selbst.

    Mein erster Jakobsweg Pilger-Stempel.

    Nun bekomme ich während des Frühstücks meinen ersten Stempel der Reise in den Pilgerausweis, den „Credecial“ gedrückt. Der Beweis für die römisch katholische Kirche, dass ich heute auch tatsächlich hier bin! „Albergue de Peregrinos“ steht in einem Kreisbogen um eine Jakobsmuschel, auf der Irun gedruckt ist. Im unteren Kreisbogen steht auf Baskisch: „Donejakue Bideko Lagunak“. Gestempelt mit „Fetcha 12.06.2010“. Das genügt mir fürs erste.

    Am wohlsten fühle ich mich ohne Frühstück. Deshalb packe ich schon nach wenigen Minuten mein Zeug zusammen und gehe allein hinab zur Straße.

    Mit dem Zufallen der schweren Holztür beginnt es:

    Das Abenteuer meines Lebens!

    Auch wenn es Anfang Juni ist, atme ich jetzt eiskalte Luft ein, die beim Ausatmen zu sehen ist. Durch die Wolkenfetzen strahlt das erste wärmende Sonnenlicht hindurch und über meinen verzerrten, langen Schatten am Kopfsteinpflaster muss ich lachen. Welch komische Kreatur, die da ihr Glück versucht.

    Nach wenigen hundert Metern werfe ich meine beiden Plastiktüten mit Zeitschriften, Chips und einem ekligen alten Sandwich in eine herrenlose Mülltonne. Immer wieder muss ich mit schlechtem Gewissen zurück blicken, ganz so, als wenn ich irgendetwas davon doch noch brauchen würde. Doch ich fühle mich auch befreit. Je weniger, desto besser.

    Wau! Was für ein großartiges Gefühl! Ich setze einen Schritt vor den anderen. Noch kann ich mir die Wahnsinnsstrecke, die vor mir liegt nicht im Geringsten vorstellen. Und doch beginne ich sofort, vor mich hin zu träumen. Ich kann mein Glück noch gar nicht richtig fassen. Hier zu sein, scheint verrückt und surreal. Eine eigenartige Mischung aus Demut und erster vorsichtiger Fröhlichkeit begleitet mich ganz still. Wie von selbst kehrt Ruhe in mich ein. Eine Ruhe, die sich im normalen Urlaub leider immer erst dann einstellt, wenn er schon fast wieder vorbei ist. Was ist hier anders? Ich frage mich, bin aber von meiner Umgebung und dem kühnen Plan so eingenommen, dass Gedankenspiralen gar nicht erst aufkommen.

    Endlich darf ich einmal das tun, was sich der Teil meines Urzeitgehirns so lang ersehnt hat. Vorwärts gehen, ohne zu denken. Wird mir das weiterhin gelingen?

    Der erste gelbe Pfeil am Jakobsweg

    Gerade entdecke ich für meine bevorstehende „Schnitzeljagd“ nach Santiago de Compostela meinen ersten gelben Pfeil. Er markiert jetzt meinen Weg und bringt mich rasch aus dem noch verschlafenen Städtchen Irun heraus.

    Gleich geht es durch eine abgeschiedene paradiesische Moorlandschaft. Alles ist satt grün. Der Himmel über mir ist noch nicht wirklich hell, sondern dunkelblau. Nur in der Ferne ist er schon hellblau und etwas dunstig. Der Wind treibt weiße Wolken vor sich her.

    Eine kleine idyllische Holzbrücke gibt mir den Blick frei auf einen ruhigen Wasserlauf mit seinem tiefgrünen Schilfsaum. Die Temperaturen sind nun angenehm und ich folge dem gelben Kreuz, welches überdeutlich auf einen dunkelbraunen Holzzaun aufgemalt ist.

    Doch dann kommt kein weiteres gelbes Kreuz mehr. Der Feldweg, auf dem ich mich befinde, will auch nicht in die Höhe verlaufen, so wie es im Pilgerführer steht, sondern schlängelt sich weit ausladend zurück in Richtung Irun, welches nun von der Sonne schon voll beschienen wird. Da kann doch was nicht stimmen!

    Habe ich es tatsächlich geschafft, mich schon wieder zu verlaufen? Es sieht ganz danach aus und ich muss wohl wieder zurück marschieren.

    Noch weiß ich nicht, dass ein gelbes Kreuz bedeutet: Hier nicht, hier bist du falsch!

    Aber mir schwant schon, dass ein gelbes Kreuz eben kein gelber Pfeil ist.

    Das erklären mir nun zwei spanische Pilger, die ausgiebig gefrühstückt haben und mir unüberhörbar im Schwemmland entgegen getrampelt sind. Jorge und Mark entdecken den richtigen Abzweig nicht zu Letzt deshalb, weil Jorge mit seinem IPhone navigiert.

    Welcher Weg ist der Richtige?

    Am liebsten würde ich mit Gewalt einen anderen Weg einschlagen, allein schon der Blamage wegen und um nicht wie zu Hause von einem albernen Navigationsgerät abhängig zu sein.

    Dass ich nicht einmal in der Lage bin, die ersten paar Kilometer im Grünen zu finden, ärgert mich beileibe mehr, als ich mich über den wiedergefundenen Weg freuen kann. Schließlich bin ich ja an einem übermächtigen gelben Pfeil vorbei gekommen, den ich wirklich hätte sehen müssen.

    Immerhin stimmt der Trail nun wieder mit den Beschreibungen des Outdoor-Reiseführers überein. Und meine erste Lektion habe ich, wenn auch unfreiwillig, gelernt: Folge dem gelben Pfeil.

    Ein gelbes Kreuz warnt dich vor dem falschen Weg. (Ich werde später noch lernen, dass gelbe Kreuze durchaus reizvolle Alternativen markieren können, die man Pilgern einfach nur vorenthalten möchte). Für das erste werde ich mich von nun an haargenau an die instrucciónes, die Anweisungen, halten.

    Dem gelben Pfeil folgend, bin ich nun mitten drin. Dichter Laubwald hat das Schwemmland abgelöst und es geht leicht bergauf. Jorge und Mark sind vor wenigen Minuten ihrem Navi gerade aus gefolgt, ich habe dem gelben Pfeil nach links vertraut.

    Jakobsweg: Ein Weg – viele Möglichkeiten.

    Nachdem ich mich bereits auf den ersten Kilometern ein wenig verlaufen habe, bringt mich jetzt der Pilgerführer völlig durcheinander. Ab hier gibt es nun gleich vier verwirrende Varianten, weiter zu gehen.

    Irgendwie kommt mir diese Situation verdammt bekannt vor. Immer dann, wenn ich zusammen mit meiner Frau und dem Navi im Auto sitze, gibt es an kritischen Stellen gleich drei verschiedene Meinungen.

    Sie sagt links. Das Navi sagt rechts und meint damit vermutlich das Gleiche wie meine Frau (denn sie verwechselt ständig links mit rechts). Ich fahre natürlich geradeaus. Nicht weil ich so stur bin, sondern weil mein männliches Gehirn doch eher einfach gestrickt ist und einen solchen Konflikt schlicht und einfach in so kurzer Zeit nicht auflösen kann.

    Eine Vollbremsung im dichten Verkehr zur Klärung der Lage ist für mich keine Option. Wohl aber für meine Frau! „Du hättest doch wenigstens jetzt mal nachdenken können und nicht einfach weiterfahren.“

    Natürlich liege ich mit meiner Intuition fast immer daneben und habe dann nicht nur meine Frau gegen mich, sondern auch das nervige Navi. „Wenn möglich, bitte wenden“, wenn es gar nicht geht.

    Kann es denn am Jakobsweg nicht etwas einfacher beginnen? Eine einzige Wegangabe würde doch genügen! Ein Pfeil, der in meine Richtung zeigt.

    Aber nein: Es steht da was vom „direkt markierten Jakobsweg“, einem „offiziellen Jakobsweg“, einem „gemeinsamen Weiterweg“, und etwas von einem „empfohlenen Umweg nach Hondarribia“ und von einer „weiteren Möglichkeit über einen Berggipfel“. Die Entfernungen beziehen sich mal auf die eine, mal auf die andere Variante.

    Zur Ehre des Reiseführers gilt es zu erwähnen, dass ich mir mit exakter Lektüre durchaus sehr einfach einen Überblick hätte verschaffen können.

    Ob der vielen Möglichkeiten versuche ich es am besten mal so wie bei „Wer wird Millionär“ mit dem Ausschlussverfahren.

    Den Abzweig über den steilen Berggipfel Jaizkibel schließe ich gleich mal aus.

    Und das mit „Umweg“ hört sich auch nicht viel besser an, obwohl er empfohlen wird. Also weg damit.

    Im Spiel sind also noch die zwei Optionen „direkt markiert“ und „offiziell“.

    Ist denn der offizielle Jakobsweg nicht markiert? Markiert hört sich jedenfalls für mich am besten an, ob offiziell oder nicht. Noch habe ich mich nicht entschieden.

     

    Frisches Wasser!

    Ich stehe gerade vor einem schönen Steinbrunnen im Schatten eines alten Kastanienbaums, aus dem ich das erste frische Wasser auf meinem Weg trinke.

    Vor mir erhebt sich die Kirche von Guadalupe. Leider gibt auch sie mir keinen Hinweis zum weiteren Verlauf des Weges. Unter mir tut sich ein fantastischer Rundblick auf das über und über grüne Mündungsgebiet auf, durch das sich der Bidassoa malerisch hindurch schlängelt.

    Kühler Wind streicht mir um den verschwitzten Körper, erst angenehm, dann aber einfach zu kalt, um dort länger stehen zu bleiben.

    Mit zwei aufgefüllten alten Graniniflaschen (etwas anderes habe ich zu Hause nicht gefunden) geht es mit einer Fifty-Fifty-Chance weiter auf dem direkt markierten Weg.

    Der Wald lichtet sich und vor mir breitet sich eine kargere und steinige Gebirgslandschaft aus. Sie ähnelt ein wenig den bayrischen Alpen in Höhe der Baumgrenze.

    Ich betrete einen bergigen Lehm- und Schotterweg, den Sturzbäche stellenweise deutlich ausgewaschen haben. Links unter mir liegt immer noch Irun. Umsäumt ist mein Weg von Meter hohen Königsfarnen, dessen archaische Farnwedel meine Gedanken dazu beflügeln, in die Kreidezeit zurück zu reisen, wo hier vielleicht die ersten Landwirbeltiere gegrast haben. Die jedenfalls nehmen in meiner Fantasie gerade reale Gestalt an. Und tatsächlich verfolgen mich neugierige Blicke aus den Farnen heraus. Doch es sind einsam weidende Pferde, Esel und Maultiere, die mich hier von ihrem grünen Paradies heraus in sicherem Abstand bestaunen. Sie wissen ja nicht, dass ich mich in Gedanken gerade 140 Millionen Jahre von ihnen entfernt befinde.

    Nachdem heute Sonntag ist, kommen mir die ersten einheimischen Mountainbiker und Wanderer entgegen. Sie holen mich abrupt aus der Kreidezeit zurück. Wenigstens sind die urzeitlich anmutenden Farne noch immer da!

    Die Frühsportler grüßen mich mit

    „Bon Camino!“

    – dem Spruch, der „guten Weg“, aber auch schon mal „Tschüs“ oder „lass mich in Ruhe“ bedeuten kann. Das habe ich in dieser Bedeutung erst später erfahren. Im Moment sind alle sehr freundlich und ich kann voll guter Laune Strecke machen.

    Am späten Vormittag stoßen dann Mark und Jorge wieder zu mir, sowie Ingrid, eine ältere, drahtige und sehr sympathische Dame. Sie gehen zu Dritt, nun sind wir zu Viert. Mark hat Walkingstöcke, trägt ein rotes Sportshirt und einen roten Rucksack auf den eine gelbe faltbare Isomatte draufgebunden ist. Der letzte Schrei? Oder bin ich einfach nicht mehr in?

    An Jorge ist alles grau. Es gibt keinen einzigen Farbfleck an seiner Ausrüstung. Ingrid trägt eine hellbeige kurze Hose mit selbst aufgenähten Seitentaschen, ein schwarzes Goretex-T-Shirt und ein rotes Stofftuch, dass sie sich um den Hals gebunden hat. In der Hand hält sie einen geschnitzten Pilgerstock, der einiges wiegen dürfte. Ingrid sieht als einzige wie eine waschechte Pilgerin aus.

    Ich selbst trage eine kurze olivgrüne Hose aus viel zu schwerem Stoff, ein altes hellblaues Baumwoll-T-Shirt vom Gardasee und meinen leuchtend gelb/orange farbenen Minirucksack. Keine Stöcke. Keine Sportkleidung. Keine richtigen Wanderschuhe.

    Die beiden jungen Spanier hingegen sind mit der absoluten Hightech-Ausrüstung unterwegs. Ich würde wetten, dass jedes einzelne Teil das Teuerste und das Beste ist.

    Jorge ist permanent dabei, im Gehen zu Simsen und alles live auf Facebook zu posten. Beide Spanier haben Kopfhörer in den Ohren.

    Spöttisch merke ich Ingrid gegenüber an, dass vermutlich sogar die beiden Rucksäcke mit Bluetooth verbunden sind und sich die Wasserflaschen über einen Mikrotransponder unterhalten können! Ingrid muss spontan über mein Gespött lachen.

    Schon die erste Etappe ist ein Traum!

    Wären da nicht die beiden Spanier, die den Camino irgendwie als eine Art pubertären Spaß-Wettbewerb zu betreiben scheinen.

    Erstmals sehe ich den tiefblauen Atlantik unter uns. Wau, was für eine grandiose Aussicht!

    Wenig später geht es nicht ganz Knie schonend über eine steile Steintreppe hinab zur Küste. Sensationell. Das ist es! Genau so habe ich mir das vorgestellt, als ich das erste Foto über den Küstenweg gesehen habe.

    Mit jedem Schritt bergab nähern wir uns der spektakulären Hafenkulisse des Fischerdörfchens Pasaia.

    In den verwinkelten Ecken der Treppe wurden liebevoll klitzekleine Gemüseecken angebaut und orange blühende Kresse überwuchert die Mauervorsprünge, denen seit Jahren der Putz fehlt.

    Diesen Vormittag hat mich der Jakobsweg schon 20 Kilometer von Irun in das idyllische Fischerdorf Pasaia geführt, welches so auch schon vor vielen Hundert Jahren ausgesehen haben mag. Pasaia liegt so wie Irun in der Provinz Gipuzkoa. Der kleine Seehafen umschließt die Flussmündung des Oiartzun.

    Nun liegen also meine ersten Kilometer und etwa 600 Höhenmeter hinter mir und es geht mir immer noch erstaunlich gut.

     

    Stolze Basken

    In einer kleinen Bar, wo man auf die Holztür mit Kreide „on parle francais“ geschrieben hat, gönnen wir uns eine Tortilla de patatas. Dottergelb und fettig. Es ist um elf Uhr das einzige und somit auch günstigste Gericht. Kartoffeln, Ei, Zwiebeln und triefendes Öl in Form eines Omelettes. Eine Mischung für die ich mich zwar nicht wirklich begeistern kann, die aber in dieser typischen Atmosphäre doch ganz passabel schmeckt. Schließlich bin ich ja in Spanien, genauer gesagt – und auf das würde der stolze Gastwirt enormen Wert legen – im Baskenland.

    Schon das Outfit des Gastwirtes ist sehenswert. Er trägt ein rosafarbenes T-Shirt mit comikartig verspieltem Aufdruck in orange, weiß und lila. Aufgenäht ist noch ein verblasster Aufnäher der Baskenlandflagge mit grünem Zickzack auf rotem Hintergrund. „Passend“ dazu um den Hals gewickelt ein blau-weiß karierter Baskenschal, der mich stark an unsere billigen Küchenhandtücher zu Hause erinnert.

    Alles in allem ist er eine eitle aber fröhliche Erscheinung. Vor allem aber ist er Baske.

    Zwar kenne ich aus meiner königlich Bayrischen Heimat, dass die „Thronerben“ von König Ludwig und Franz Josef Strauß schon mal mit Sepplhut gegen Berlin wettern. Doch das, was nun abgeht, kann ich selbst kaum glauben.

    Ingrid und ich kommen im bunten Sprachkauderwelsch auf Anhieb prima mit den Wirtsleuten zurecht, während die Gastleute unseren spanischen Begleitern zu verstehen geben, dass sie sie nicht verstehen können und auch nicht verstehen wollen. Mark, der den Mund immer am weitesten offen hat, kann nämlich nicht verleugnen, dass er aus dem fernen Madrid kommt. Ein absurdes Spektakel spielt sich so an unserem Tisch ab. Mark versucht sogar, wie ein Ausländer mit Händen und Füßen zu reden und ist richtig sauer, dass man ihn nicht verstehen will.

    Auf „Spanisch“ kommt man hier nicht weiter.

    Er regt sich richtig auf, dass hier sogar frech französisch gesprochen wird, aber kein spanisch.

    Gerade noch wollte Mark uns großspurig demonstrieren, wie man hier in Spanien standesgemäß bezahlt. Jetzt ist seine Stimme wütend verstummt. Dafür unterhalten sich die Gäste des Nachbartisches laut und lachend mit mir und Ingrid. Baskisch – pah, kein Problem!

    Jorge kommt zwar selbst aus dem Baskenland, ist aber der ruhigere Part und mischt sich in das Match Basken gegen Spanier gar nicht erst ein. Er scheint zu ahnen, dass er nur verlieren kann.

    Selbst spanische Geldautomaten sind hier sogar mehrsprachig, nicht aber so, wie man sich das als Europäer vorstellen würde. Zur Wahl stehen Baskisch, Kantabrisch, Galizisch und Spanisch.

    Baskisch (Euskal) ist anscheinend mit keiner weiteren europäischen Sprache verwandt und deshalb für Spanier ebenso unverständlich wie für andere Nationen. Allerdings scheinen es Basken förmlich zu genießen, mit anderen Nationen ins Gespräch zu kommen, nur eben nicht mit Spaniern. Eine schallende Ohrfeige für unseren roten Hightech-Spanier Mark und eine erste süffisante Episode auf meinem Weg. Mark muss sich von Jorge erklären lassen, dass Baskisch in der Provinz Gipuzkoa sogar die offizielle Amtssprache ist. Krass. Soweit haben wir es in Bayern noch nicht gebracht.

    Mit Ingrid plaudere ich ein wenig über den vor uns liegenden Weg in dieser Region.

    Zwischen Frankreich und Spanien

    Das Baskenland liegt an der Atlantikküste in der Grenzregion zwischen Spanien und Frankreich. Das fortwährende Dilemma besteht darin, dass die Autonome Gemeinschaft Baskenland in Spanien liegt, die Provinz Navarra – ebenfalls baskisch – jedoch in Frankreich.

    Die gefühlte Grenze des Baskenlandes verläuft also zwischen zwei Staaten, grob gesagt in der Region der Pyrenäen. Hier war ein halbes Jahrhundert die baskisch-nationalistische Untergrundorganisation Euskadi Ta Askatasuna (ETA) aktiv, die das Ziel eines eigenen Basken-Staates verfolgt (hat).

    Der Wirt sagt uns, dass wir vor der ETA keine Angst haben müssen. Und er fügt süffisant hinzu: „Eher schon vor den Spaniern, die sich hier verlaufen haben“.

    Das hat gesessen.

    Zum Norden hin ist die Grenze des Baskenlandes eindeutig. Denn hier ist der Atlantik. Genauer gesagt: Das kantabrische Meer mit dem Golf von Biskaya. An der Ostgrenze liegt mein Startpunkt Irun. Und die westliche Grenze verläuft wenige Kilometer hinter der Provinzhauptstadt Bilbao.

    Der höchste Berg des Baskenlandes ist die Tafel der drei Könige mit 2.450 Metern. Und so stellt sich auch der Küstenweg, den manche sich als flache Strandwanderei vorgestellt haben, hier ganz anders dar:

    Täglich eine leichte Bergwanderung.

    Die zum Ozean hin auslaufenden Pyrenäen machen die Landschaft dafür aber auch so sehenswert, das sich jede Mühe lohnt.

    Habe ich da nicht gerade eine Trillerflöte und Trommeln gehört?

    Wie auf Bestellung marschieren aus dem Nichts heraus ein gutes Dutzend Basken und Baskinnen in ihrer schönsten Heimattracht auf und präsentieren mit ohrenbetäubenden kleinen Trommeln („Ttun-ttun“) und Dudelsäcken ein völlig unerwartetes Folklore-Spektakel, welches sich im kleinsten Kreis nur um uns herum abspielt. Kaum fünfzig Menschen sind außer uns noch am Marktplatz präsent und wir sind mitten im Zentrum.

    Die Baskische Folklore, die sich um mich herum formiert, erinnert mich an irische Musik, keltische Riten und ein wenig an Wicki und die starken Männer. Es fehlen nur die Hörner.

    Männer in knielangen weißen Röcken, die wie eine gehäkelte Spitzendecke aus Omas Zeiten aussehen. Die bunten Dudelsäcke wirken fremdartig und doch irgendwie stimmig zum farbenfrohen Durcheinander. Die winzigen Holzflöten mit nur drei Löchern sind noch markerschütternder, als die C-Flöte, die ich als Kind lernen musste.

    Als Kopfbedeckung tragen die Männer einen Filzhut, den man sich, ohne dass ich respektlose Vergleiche ziehen möchte, wie eine große graue Schultüte aus Filz vorstellen kann. Wie bei einem Zaubermeister säumt die Spitze des Hutes eine kleinere rote „Tüte“, die mich aber mehr an gebrannte Mandeln erinnert. Aus dieser Mandeltüte treten lange pechschwarze Federn und farbige Bänder hervor.

    Basken durch und durch!

    Natürlich würde ich einem echten Basken niemals von meinen Assoziation erzählen!

    Im Rhythmus der Musik wedelt ein Umhang aus Lammfell störrisch auf und ab. So ein Lammfell hatten meine Eltern einmal in ihrem Badezimmer. Alle haben sie sorgfältig gebundene rot-grüne Schals, die auf der Brust zwei akkurate Zipfel bilden.

    Hinzu kommen Schuhe, die durchaus mit bayrischen Haferlschuhen vergleichbar sind. Allerdings sind sie mit Lederriemen bis zu den Knien hoch gebunden. Das müssen sie wohl auch, um der wilden Choreographie Stand zu halten. Mir selbst wird schon beim Zusehen fast schwindelig. Vielleicht auch wegen der hübschen Mädels, die ihre Tradition zum Besten geben. Ich komme nicht umhin, die netten Blicke zu genießen. Flirten erlaubt!

    Nachdem die Trommeln verhallt sind, ist es an der Zeit, aufzubrechen.

    Und nun scheiden sich die Geister. Die beiden Spanier haben eine Beschreibung des kürzesten Wegs von Pasaia nach San Sebastián durch das „Landesinnere“, der nur etwa 6,5 km beträgt. Luftlinie sind es vielleicht nur 5 km. Folgt man jedoch der spektakulären Küstenlinie, sind es gute 12 Kilometer. Allein an diesem ersten Entfernungs-Beispiel meines Jakobsweges erfahre ich schon, dass auch die Kilometerangaben bis nach Santiago de Compostela keine absoluten 860 Kilometer betragen werden, sondern je nach gewählter Variante durchaus weiter sein können.

    Das ist mir aber egal. Ich möchte auf jeden Fall am Atlantik entlang „außen rum“ nach San Sebastián wandern! Der Weg selbst ist das Ziel, nicht die schnellste Route.

    Ein Weg für alle Sinne!

    Von Pasaia starten wir in der zweiten Tageshälfte nach San Sebastián, welches im äußersten Norden der iberischen Halbinsel an der Bucht La Concha liegt. La Concha bedeutet Muschel oder Jakobsmuschel und ist für mich deshalb ein wichtiges Wort als Pilger.

    Ich habe bis auf die Entfernungsangaben noch nichts über San Sebastián oder den vor mir liegenden Küstenweg dorthin gelesen. Also lasse ich mich einfach überraschen und folge den Fußstapfen von Ingrid. Zwar hätte ich auch meinen ersten Tag hier in Pasaia beenden können, weil es hier eine Herberge gibt. Doch meine Vorfreude auf das Abenteuer der zweiten Tageshälfte ist viel größer.

    Der Rio Oiartzun hat mit seinen letzten Windungen Pasaia einen extrem gut vom Ozean geschützten Hafen geschenkt. Hier müssen wir nun an das andere Ufer. Eine Brücke gibt es hier nicht.

    Für weniger als einen Euro bringt uns ein altehrwürdiges Fährboot auf die nur wenige hundert Meter entfernte, gegenüber liegende Seite des Hafens Pasaia San Pedro. Hier folgen wir auf altem Kopfsteinpflaster der Bucht und dann geht es 60 beschwerliche Steinstufen direkt in der Falllinie die Klippe hinauf.

    Mit jedem Schritt spüre ich mein Herz stärker pochen.

    Die ersten großen Schweißtropfen fallen mir von der Stirn. Dafür wird die Aussicht in die Tiefe mit jedem Schritt auch spektakulärer. Wie von einem Wachturm nach unten blickend liegt das enge Hafenbecken von Pasaia gebieterisch hinter mir. Mein Puls kommt dafür ganz schön in die Gänge. Und ich spüre nun auch meinen Rucksack und die einschneidenden Tragegurte. Dafür macht ein angenehm kühler Wind den Aufstieg zu einem Erlebnis für alle Sinne.

    Der schmale Pfad entlang der schroffen Felsküste folgt zumindest hier oben angenehm flach der Höhenlinie und führt zu einem kleinen Leuchtturm, der sich in vergangenen Zeiten den schönsten Platz zum Ozean reserviert hat. Dieses Privileg haben sonst nur die Kirchen. Die ockerfarbenen Felsen fallen hier teilweise fast senkrecht ab zum Atlantik. Die Gesteinsschichten sind nicht waagrecht, sondern senkrecht gefaltet. Die Urgewalten müssen sie in vergangenen Zeiten komplett um 90 Grad gedreht und zu Bergen getürmt haben.

    Obwohl alles dicht mit Grünzeug bewachsen ist, ist an manchen Stellen nur blanker Stein.

    Mein Puls beruhigt sich langsam. Eine aufregendere Kulisse kann man sich kaum vorstellen. Zu meiner Rechten liegt der Ozean.

    180 Grad pures Meer.

    Tiefblau, ungestüm, temperamentvoll. Zu meiner Linken steigt das Gelände steil nach oben an. Gut, dass ich da nicht rauf muss. Oder doch?

    Im Reiseführer steht etwas von einem einsamen Küstenweg in faszinierender Landschaft hoch oben und etwas vom weniger reizvollen markierten Jakobsweg, auf dem ich mich gerade befinde. Weniger reizvoll? Ich frage mich, geht es denn noch schöner?

    Ingrid, die leichtfüßig hinter mir dahintrabt, nimmt mir völlig ohne Worte die Entscheidung ab, indem sie einfach scharf links nach oben abbiegt. Ich bin schon zwanzig Meter voraus und bleibe nun nach dem Abzweig nachdenklich stehen. Die geht einfach weiter, denke ich. Das gibt’s doch gar nicht.

    Mürrisch, aber wie ferngesteuert gehe ich die zwanzig Meter zurück, lasse Mark und Jorge vorbei und folge Ingrid schnaufend bergauf. Warum eigentlich? Noch heute früh habe ich mich doch ganz klar gegen einen Berg entschieden.

    Wenn die das macht, wird sie schon ihren Grund haben! Noch weiß ich nicht, wie alt Ingrid ist, aber sie könnte so Anfang 60 sein.

    Wahnsinn, so ein Tempo.

    Ingrid hat ihren Schritt, den sie auf flachen Partien macht, in keinster Weise verlangsamt. Tick, Tack – wie eine Uhr. Ich habe sogar den Eindruck, dass das Ticktack gerade eben noch schneller wird. Meinen Puls höre ich jetzt bedrohlich laut in den Ohren. Und vor meinen Augen sehe ich Sternchen. Kein besonderes Zeichen guter Fitness. Obwohl ich kräftig Gas gebe, wird der Abstand zu Ingrid größer. Ich fange an, durch den Mund zu schnaufen und Schweiß rinnt mir aus allen Poren.

    Meine Tragegurte kleben am nassen Oberkörper und ich drücke sie immer wieder von meiner Brust weg nach vorne. Dann allerdings wird gleich der Wind unangenehm. Immer wieder öffne und schließe ich meinen Tragegurt um den Bauch, aber eine bequeme Stellung lässt sich nicht finden.

    Nun scheint Ingrid ein wenig Rücksicht auf mich zu nehmen und etwas langsamer zu marschieren. Dafür redet sie fortwährend, während ich kein einziges Wort mehr herausbringe. Wenigstens der Weg meint es gut mit mir. Er belohnt mich mit allem, was er hier aufzuwarten hat.

    Herrlich weicher Sand und feuchter Lehm – Jakobsweg an der Küste

    unter meinen Sohlen, links und rechts ein Meer aus weiß und gelb blühenden, stark duftenden Doldenblütlern. Die imposantesten Vertreter ihrer Gattung sind der kleine und der große Wiesenbärenklau. Beide Blätter erinnern tatsächlich an die Tatzen eines Bären. Zumindest den großen Bärenklau sollte man aber lieber nicht berühren. Er ist fototoxisch und setzt den natürlichen Sonnenschutz der Haut außer Kraft, was zu einem heftigen Sonnenbrand am Jakobsweg führen kann.

    Einen besonderen Farbton spenden die lila farbenen Disteln der Umgebung. Sie leuchten vor dem dunkelblauen Hintergrund des Ozeans so intensiv, als ob sie von einer geheimen UV-Lampe bestrahlt würden. Trotz des zurückgenommenen Tempos muss ich immer noch rastlos schnaufen.

    Sobald die Sonne heraus kommt, wird es gleich richtig warm. Mein Gott ist es hier schön. Der Umweg ist traumhaft!

    Noch nie in meinem Leben habe ich eine so schöne Steilküste gesehen. Absolut unverbaut. Keine Häuser, keine Feriensiedlungen, keine Bausünden, kein Straßenlärm. Einfach nichts, was den Lauf meiner Gedanken stört. Außer dem erbarmungslosen Tick-Tack von Ingrids Schritten, die mir nicht die kleinste Pause gönnen will.

    „Stehenbleiben ermüdet“ meint Ingrid. Sie hat auf mich gewartet und startet sofort wieder durch. Jetzt, wo der Weg auch hier oben flach wird, kann ich ihr wieder gut folgen und die Aussicht genießen.

    Allerdings bin ich von Kopf bis Fuß durchgeschwitzt und Ingrid zeigt frustrierenderweise nicht die geringste Spur von Anstrengung.

    Ich habe auf dem flacheren Terrain das wunderbare Gefühl, mit jedem Schritt aufzutanken und mich zu rüsten, für das, was vielleicht noch vor mir liegt. Noch kann ich nicht ahnen, dass genau dieses Stück Sonne mir über weite verregnete Strecken ohne jede Sicht moralisch noch sehr helfen wird.

    Intuitiv blicke ich ständig nach unten auf den von hier aus stiller gewordenen Ozean und sauge das stete Kräftemessen des Meeres mit der Küste in mir auf. Es ist wohl an der Zeit, eine zweite Lektion in dieser einfachen Wanderumgebung zu lernen, bevor es schwieriger wird.

    Camino: Blicke auf das, was vor dir liegt

    Ein paar erste kleine Stolperer und ein weiterer gerade noch einmal gut gegangener Ausrutscher ermahnen mich dazu, konzentriert nach vorne zu sehen. Meine ersten Anzeichen von leichter Erschöpfung und beginnender Unkonzentriertheit zeigen sich in Form erster Fehltritte.

    Es mag verrückt klingen, aber wenn man konzentriert geht, sieht man nicht mehr viel vom Jakobsweg. Man müsste schon stehen bleiben, aber das tut man einfach nicht. Zumindest nicht, wenn man hinter Ingrid her ist. Jedenfalls wird mir schlagartig klar, dass keiner, wirklich kein einziger meiner Millionen Schritte, die vor mir liegen, schief gehen darf. Sonst ist meine Reise besiegelt.

    Mit offenen Augen schlafen, hinterher trampeln und geistesabwesend einen Fuß vor den anderen setzen kann ich mir nicht mehr erlauben! Ausgelaugt und abgekämpft fällt genau das aber extrem schwer. Und so kommen die nächsten kleinen Stolperer, obwohl ich besonders auf der Hut bin. Mein Blick ist stets nach unten gerichtet. Ich beobachte genau, welche Schritte Ingrid setzt und wo sie kürzer oder länger antritt. Ich befürchte, dass ich von jetzt ab den Boden des Weges nie mehr aus den Augen lassen darf.

    Wie zum Trost, spricht die Natur aber auch jeden anderen meiner fünf Sinne an. Sind es wirklich nur fünf? Dazu später mehr.

    Im Augenblick möchte ich nicht gleich in die Ecke eines esoterischen Spinners gerückt werden. Und so freue ich mich über ein paar handfeste neue Eindrücke.

    Da sind die Ohren, die sich hier im Freien ganz anders, ja fast außergewöhnlich verhalten.

    All das, was jahrelang nicht mehr zu mir durchgedrungen ist, überflutet mich jetzt förmlich. Allerdings nicht zu meinem Nachteil. Ich brauche hier keinen MP3-Player mehr, um mir wie beim Joggen mit harten Beats das Letzte heraus zu prügeln.

    Die Ohren lauschen einfach vor sich hin. Wind, Wellen, Schritte. Alles ist, als wenn ich es doppelt so intensiv erlebe.

    Auch das Riechen, ein weiterer bislang eher verkümmerter Sinn, läuft hier oben zur Höchstform auf. Durch das Schwitzen ist meine Nase endlich mal wieder vollkommen frei.

    Ein super Gefühl!

    Am liebsten würde ich auch die salzige Luft und die vielen neuen Düften der Wiesenkräuter bis ins kleinste Detail beschreiben, wenn es nur die entsprechenden Attribute hierfür gäbe.

    Wie tief und unvergesslich der Geruchssinn in meinem Gehirn verankert ist, habe ich vor ein paar Jahren bei einer nächtlichen Überfahrt mit dem Fährschiff nach Sardinien bemerkt. Aus der Kindheit habe ich den kräftigen Geruch der Macchia mit ihren Kräutern, Rosmarin, Salbei und Wermutgewächsen noch immer „in der Nase“. Und genau dieser ganz besondere Geruch hat mich dann Jahre später an Deck der Fähre mitten in der Nacht aufgeweckt. Obwohl alles stockfinster gewesen ist und wir noch mehr als 50 Kilometer entfernt gewesen sein mussten, konnte ich schon riechen, dass die Insel da. Ist.

    Ähnlich geht es mir auch, wenn ich in Ingolstadt an den Raffinerien vorbei fahre. Der Geruch des Schweröls erinnert mich jedes Mal an meinen ersten Cuba Urlaub. Der Geruchssinn scheint sich an alles zu erinnern. Werde ich mich in meinem späteren Leben auch an den Geruch des Jakobsweges erinnern können?

    Schritt für Schritt geht es weiter an der Küstenlinie entlang. Ohne zu denken. Ohne Sorgen, gelassen und:

    Nach Gottes Fügung.

    Denn einen eigenen Plan habe ich nicht. Und selbst wenn es nicht Gott ist, der mich hier persönlich führt, dann ist es eben Ingrid. Die allerdings ist umso erbarmungsloser, was das Thema Pause anbelangt. Ein unbarmherziger Gott?

    Getrunken wird im Gehen. Gut für Sie, schlecht für mich. Denn meine beiden Wasserflaschen sind in den Außentaschen des Rucksacks verstaut, den ich nun im Gehen herunternehmen muss. Und während ich dieses umständliche Prozedere im Lauf mache, verliere ich schon wieder wertvollen Boden.

    Auch das werde ich noch lernen müssen: Trinken im Gehen. Ich bringe kaum die Hälfte der Flüssigkeit in den Mund. Die andere Hälfte tropft ungenutzt über meine Mundwinkel und mein Kinn nach unten und geht einfach verloren. Naja, die Pflanzen freuen sich vielleicht. Und an der kleinen Menge, die tatsächlich noch vom Flaschenhals in den Mund geflossen ist, verschlucke ich mich zu allem Überfluss brutal. Ingrid hingegen ist schon wieder hinter der nächsten Kurve im Dickicht verschwunden. Sie hat einen Trinkbeutel im Rucksack und einen Trinkschlauch, der ihr das Trinken im Gehen erlaubt.

    Endlich. Auf das habe ich gewartet: Ingrid möchte sich ein wenig ausziehen. Das klingt nach kurzer Pause.

    Dass man sich aber einfach die Ärmel vom T-Shirt ohne Zwischenstopp abtrennen kann, habe ich noch nie gesehen. Das geht mir natürlich viel zu schnell! Ich werde wohl noch vieles dazu lernen müssen. Zwar gibt es keine Pause, aber wir stoßen gerade wieder auf Mark und Jorge.

    Und wir gehen tatsächlich ein wenig langsamer.

    Camino: Wie auf einem Kräuterlehrpfad

    Jetzt bin ich ganz in meinem Element. Unter dem Marschieren pflücke ich nebenher essbare Blätter und Samen des kleinen Bärenklaus, den ich im Mund langsam kaue und zergehen lasse. Eine ganze Flut von einzigartigen und unbeschreiblichen Aromen strömt durch meinen Gaumen und auch meine Begleiter fangen neugierig damit an, es mir gleich zu tun. Auch wenn sie zunächst mein Kräuterpflücken für etwas sonderbar halten: Es macht riesigen Spaß!

    Das Faszinierende ist doch, das wir als Erwachsene noch ein ganz neues, bisher noch nie dagewesenes Aroma entdecken können. Das kann uns mit Farben und Tönen leider nie mehr passieren. Kein neuer Ton und keine neue Farbe werden je hinzukommen. Wir kennen sie ja alle schon.

    Unter dem Gehen duftende Blätter in den Fingern zerreiben und an die Nase halten. Beeren und Blüten lutschen. Das ist für die anderen eine völlig neue Welt. Ich warne aber auch davor, es allein nicht zu versuchen.

    Kann man das echt essen?

    Es tóxico?

    Ist das wirklich nicht giftig? Kann man daran sterben?

    Das waren alles sehr spannende Begleitfragen. Natürlich gibt es gerade unter den Doldenblütlern nicht nur essbare Vertreter wie den Koriander, den Kümmel, den Fenchel und die wilden Möhren. Auch einige der giftigsten Pflanzenarten wie der gefleckte Schierling tummeln sich in dieser Gattung. Warum nicht auch hier im Baskenland? Letzterer hat es zu traurigem Ruhm gebracht, weil Sokrates mit dem giftigen Pflanzensaft (daher Schierlingsbecher) hingerichtet worden sein soll. Das Alkaloid Coniin soll eine langsame Lähmung bis hin zur finalen Atemlähmung auslösen. Dann tritt der Tod bei vollem Bewusstsein ein. Diese „Feinheiten“ fand Ingrid als frühere Krankenschwester höchst faszinierend.

    Wie Kinder auf einem Kräuterlehrpfad stellen mir die Pilger eine Frage nach der anderen.

    Meine eigenen Fragen, wie heißt diese und jene Pflanze auf Spanisch bleiben – bis auf die Brennnessel (Ortiga) leider unbeantwortet.

    Apropos Brennnessel: Auch meine Haut ist plötzlich wieder das, was man einen echten Sinn nennen kann. Mit den Beinen fühle ich das ganze streifende Grünzeug. Raue Gräser, Haarige Blattstängel, weiches samtiges Blattwerk, natürlich auch Brennnesseln.

    Aus zuletzt dichtem Baumbestand herauskommend, liegt dann auf einen Schlag San Sebastián (Heiliger Sebastian) mit seinen zwei langgestreckten und breit auslaufenden Sandbuchten unter mir. Wild, wolkenverhangen und beeindruckend. San Sebastián ist die Hauptstadt der Provinz Gipuzkoa. Die Stadt ist erst kürzlich zur Kulturhauptstadt Europas für das Jahr 2016 gewählt worden [3] und hat etwa 180.000 Einwohner.

    Menschenleere Strände am Jakobsweg

    Schon von hier oben kann ich großzügige und fast menschenleere Strandabschnitte erkennen. Nur wenige Badende und ein paar Surfer teilen sich eine schier grenzenlose Weite, eingefasst in zwei natürliche Sandbecken. Diese werden durch die Felsmassive des Monte Urgull und des Monte Igueldo umschlossen.

    Das erste Mal spüre ich bei der kurzen Rast nun meine recht schweren Füße, meine Knie und die Last des Rucksacks, die auf meinen Schultern liegt. Die Strecke von Irun nach San Sebastián ist im Pilgerführer mit 27 Kilometern angegeben, zusammen mit meinem unfreiwilligen Umweg sind es gute 30 Kilometer. Ich beginne nun, über Distanzen und Größenmaßstäbe nachzudenken. Bereits zwanzig Kilometer mit Gepäck erschienen mir noch vor der Abreise undenkbar. Dreißig Kilometer waren für mich wirklichkeitsfremd. Und hier kommt die Dreißiger Marke!

    Nur leider nicht am Anfang der Stadt. Sondern ganz am Ende, fast schon wieder außerhalb der Stadt. Dort, wo der Horizont ist, muss sie sein, die Herberge. Meine Füße sind wie gelähmt. Sie wollen einfach nicht mehr.

    Ein gefundenes Fressen für Ingrid. Bestimmt seien das jetzt die ersten Vergiftungserscheinungen durch den gefleckten Schierling

    Sie frotzelt damit, dass es in den Füßen beginnen würde. Und dann ginge es, ganz langsam hoch zum Becken, dann zu den Schultern, die mir nun ebenfalls schlagartig weh tun. Nach den Schultern kämen dann Lähmungserscheinungen in den Armen, danach am ganzen Körper.

    Und schließlich würde die Atmung aussetzen. Autsch! Obwohl es ein Spaß war, beginne ich nun tatsächlich, auf meine Atmung zu achten. Und irgendwie fühlt sich alles schwer an. Ist das schon der Beginn einer Atemlähmung? Schaffe ich es noch nach San Sebastián? Im Ernst: 0,5 Gramm Schierling sind schon tödlich.

    Natürlich setzt Ingrid noch ein wenig nach und meint todernst: „Hast du dir die Hände gewaschen?“ und „kannst du deinen Hals noch bewegen?“ Und auch Mark kontert nun recht spät mit „aaah – es tóxico!“

    Alle meine Sinne scheinen sich nun gegen mich verschworen zu haben. Ein deprimiertes und ausgelaugtes Gefühl macht sich breit. Es lähmt mich wirklich.

    Das pulsierende Leben

    Bis dort hinten muss ich noch gehen? So bleiben nur der Abstieg und das müde Eintauchen in das pulsierende Leben.

    Wie wenig die baskische Sprache „Euskal“ mit dem Spanischen zu tun hat, sehe ich wieder etwas belustigt auf dem Ortsschild, auf dem die Badestadt in Baskisch mit „Donostia“ angekündigt wird. Für unseren lieben Mark steht auch die offizielle Übersetzung „San Sebastián“ unten drunter. Viel kleiner natürlich! Eine weitere Ohrfeige für Mark, denn ich bin sicher, dass er eben ohne weiteres meine aufrichtige Schadenfreude auf Deutsch verstanden hat.

    Die Silbe „Don“ oder „Dono“ bedeutet auf Baskisch „San“ und ist mir gar nicht so fremd. Sie erinnert mich an „Don Camillo“. Und das „stiá“ könnte mit viel Fantasie dem „Sebastián“ entspringen. Aber ich weiß es nicht wirklich!

    Es ist gerade Fußballweltmeisterschaft und so bietet sich mir ein heiterer Wirrwarr von geschminkten Basken. Hier nennen sie sich entsprechend ihrer Hauptstadt „Donostiarrak“. Überall sind sie im blau weiß längs gestreiften Trikot anzutreffen. Auf der Promenade singen und tanzen sie.

     

    Hola Peregrino!

    Mit einem lauten Hola Peregrino (Hallo Pilger) werde ich von einer Gruppe Fußballfans begrüßt. Ein kurzes Verweilen tut jetzt auch gut. Als Alemán habe ich sofort den vollen Respekt und die sportliche Sympathie aller Beteiligten.

    Schwerer tut sich da schon der Spanier aus Madrid. Mark ist in meinem Schlepptau. Ich spüre richtig, wie die stolzen San Sebastiáner am liebsten mit ihrer Provinzmannschaft Mannschaft Real Sociedad gegen die Deutschen und dann gegen die Spanier kämpfen würden. Und das bekommt Mark nun voll ab. San Sebastián gegen Spanien! Hier sind sie in der Überzahl. Fast schon tut er mir ein wenig Leid, im eigenen Land so verschmäht zu werden.

    Die letzen zwei Kilometer zum anderen Ende des San Sebastiánischen Reichs sind von Qualen geprägt und geben mir eine leise Vorahnung auf das, was noch kommen könnte. Nur noch 50 Höhenmeter, natürlich aufwärts. Auf Meereshöhe angekommen denke ich mir:

    Abwärts kann es ja nicht mehr gehen. Nur mit meiner Stimmung. Denn die Jugendherberge sieht von außen alles andere als einladend aus.

    Bunte Plastikplanen bedecken provisorisch das Dach. Der Eingang ist mit einer schmutzigen Malerfolie bedeckt. Die hängt in Fetzen vom Gerüst und flattert unwirtlich im Wind. Sie würde das perfekte Hintergrundgeräusch bei der Vertonung des Westernfilms „Vier Basken für ein Halleluja“ abgegeben.

    Mark entscheidet sich spontan, noch eine Etappe dran zu hängen, obwohl es schon Halbsechs ist und er über starke Fußschmerzen klagt. Mark hat über sein IPhone Freunde ausfindig gemacht, die eine Etappe vor ihm in Orio sind. Außerdem will er sich keine 15 Euro für die Jugendherberge leisten. Einfache Pilgerherbergen kosten viel weniger. Vielleicht will Mark aber auch einfach auf schnellstem Weg raus aus dem schönen Baskenland?

    Zu meinem blanken Entsetzen wirft sich Mark zwischen Eingang und Plastikplane gleich zwei dicke Ibuprofen-Schmerztabletten ein. Dazu trinkt er breit grinsend ein Dosenbier. Mit einem selbstherrlichen „Hola“ ist er dahin.

    Betäubt über Grenzen zu schreiten, nur um noch ein wenig weiter zu kommen, das widerstrebt meinem Pilgergedanken. Es kann nicht gut gehen.

    Pilgern bedeutet, sich selbst finden.

    Beim Betreten der Herberge ist zu meiner großen Überraschung alles Blitzblank und sauber. Schnell und akkurat verlaufen das Anmelden an der Rezeption und die Vergabe der Betten. Ich stehe in einem gut durchlüfteten Zimmer mit 12 Betten, von denen die meisten nicht mehr belegt werden.

    Es folgt meine erste Dusche am Jakobsweg. Sauber, warm und entspannend. Als einziger Pilger habe ich weder Badeschlappen noch ein Handtuch dabei. Doch eine übertriebene Angst vor Fußpilz habe ich nicht. Und zum Trocknen ohne Handtuch benötigt man halt ein wenig Zeit. Und die hat man hier!

    Der Hunger treibt mich am Abend noch zu einer gegenüber liegenden, fast leeren Bar. Ein Fußballspiel wird live auf Russisch übertragen. Der riesige moderne Flachbildschirm hängt an einem auseinander fallenden und mit Tape geklebten Laptop. Das Programm ist sicher gehackt. Die extrem schlechte Qualität ist schon wieder erheiternd.

    Ich führe mein erstes Telefonat mit meiner Frau, erzähle, dass ich erschöpft und überglücklich bin.

    Dann esse ich ein wenig. Mehr als ein Schinkentoast (wie in Spanien üblich ohne Butter) und ein Glas Rotwein mit Wasser wird es dann doch nicht mehr. Zu sehr quält mich heute das allein da sitzen. Das Lesen in einer Zeitung, die ich kaum verstehe, ist öde. Aber wenn ich in eine spanische Zeitung sehe, entgehe ich wenigstens den Blicken der anderen Barbesucher. Sollen sie sich denken, was sie wollen! Der erste Tag geht vorüber und ich freue mich auf mein Bett.

    Mittlerweile hängen dort die feuchten Socken meines Bettgefährten von der oberen Etage herunter. Ich tue es ihm gleich und habe eine weitere Nacht mit einem gesunden Schlaf vor mir.

    Jedenfalls schlafe ich sofort ein, ohne zuvor noch etwas über die morgige Etappe gelesen zu haben.

    Inhalt aus dem Buch BURNOUT: Eine Reise auf schmalem Grat , Jakobsweg an der Kueste

    • Tag 1: 28 km (+5 km Umweg), 1.000 Höhenmeter, über Pasaia (Jakobsweg an der Küste)
    • Mein erster Pilger-Stempel. (Camino)
    • (Jakobsweg an der Küste)
    • Das Abenteuer meines Lebens! (Camino del Norte)
    • Der erste gelbe Pfeil. (Jakobswegbuch)
    • Welcher Weg ist der Richtige? (Pilgern am Küstenweg)
    • Ein Weg – viele Möglichkeiten. (Küstenweg / Jakobsweg)
    • Frisches Wasser! (BURNOUT)
    • (Jakobswegbuch)
    • „Bon Camino!“ (Aus dem Buch BURNOUT Jakobsweg von Christian Seebauer)
    • Schon die erste Etappe ist ein Traum! (Küstenweg / Jakobsweg)
    • Stolze Basken (Jakobswege)
    • Auf „Spanisch“ kommt man hier nicht weiter. (BURNOUT)
    • Zwischen Frankreich und Spanien (Aus dem Buch BURNOUT Jakobsweg von Christian Seebauer)
    • Täglich eine leichte Bergwanderung. (Jakobswegbuch)
    • Basken durch und durch! (Camino)
    • Ein Weg für alle Sinne! (Camino del Norte)
    • Mit jedem Schritt spüre ich mein Herz stärker pochen. (Jakobswegbuch)
    • (Camino)
    • Herrlich weicher Sand und feuchter Lehm (Camino)
    • Ein super Gefühl! (Pilgerbuch)
    • Nach Gottes Fügung. (Camino)
    • Wie auf einem Kräuterlehrpfad (Jakobsweg an der Küste)
    • Es tóxico? (Aus dem Buch BURNOUT Jakobsweg von Christian Seebauer)
    • Menschenleere Strände (Küstenweg / Jakobsweg)
    • Das pulsierende Leben (BURNOUT)
    • Hola Peregrino! (Camino de la Costa)

     

    Fotos von der Jakobsweg Etappe IRUN – SAN SEBASTIÁN

    • Etappe 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa
    • Etappe 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa
    • Doldenblütler / Bärenklau, Etappe 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa
    • Pilgermenü – Etappe 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa, leider unscharf
    • Baskische Tradition: Etappe 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa
    • Gut geschmückt: Etappe 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa
    • Pilger am Küstenweg, Etappe 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa
    • Baskisches Haus an der Atlantikküste, Etappe 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa
    • Hafen: Etappe 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa
    • Bergab: Etappe 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa
    • Umgeben von Kräutern: Etappe 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa
    • Vieil zu viel Gepäck: Etappe 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa
    • Landkarte Jakobsweg an der Küste: Irun
    • Du bist hier – Landkarte Jakobsweg an der Küste: Irun. Camino de la Costa – selbst angefertigte Landkarte
    • Jakobsweg an der Küste: IRUN – SAN SEBASTIÁN, Foto 2
    • Zwei voll bepackte Jakobswegpilger oberhalb der Atlantikküste, unterwegs nach San Sebastian
    • Jakobsweg an der Küste: IRUN – SAN SEBASTIÁN, Foto 3
    • Reste eines alten Aquädukts zwischen Irun und San Sebastian
    • https://www.seebauers-world.com/wallpaper/sansebastian.jpg
    • Ölgemälde: Blick auf San Sebastian (von Irun her kommend)


    (c) Christian Seebauer
    Kuestenweg english excerpt:

    Irun – San Sebastián – Jakosbweg on the coast

    Day 1: 28 km (+5 km detour), 1,000 meters in altitude, via Pasaia

    The awakening pilgrims are not exactly quiet when they get up and I get to see them in the small kitchen. A multicolored pile of tired faces that don’t seem to know each other. I don’t feel that I belong to the group.

    There are eight pilgrims and the two hospitalieras (the hostel mothers) who serve us fresh toast, coffee and homemade peach jam. My companions seem powerless and absent, but maybe it’s just me.

    My first Way of St. James pilgrim stamp.

    Now, during breakfast, I get my first stamp of the trip on my pilgrim pass, the “Credecial”. The proof for the Roman Catholic Church that I am actually here today! “Albergue de Peregrinos” is written in an arc around a scallop shell with Irun printed on it. In the lower arc of the circle it says in Basque: “Donejakue Bideko Lagunak”. Stamped with “Fetcha 06/12/2010”. That’s enough for me for now.

    I feel most comfortable without breakfast. That’s why after a few minutes I pack up my things and go down to the street alone.

    It begins with the closing of the heavy wooden door:

    The adventure of my life!

    Even though it’s early June, I now breathe in the ice-cold air that can be seen when I exhale. The first warming sunlight shines through the wispy clouds and I laugh at my long, distorted shadow on the cobblestones. What a strange creature trying its luck.

    After a few hundred yards I throw my two plastic bags with magazines, chips and a disgusting old sandwich in an abandoned garbage can. Again and again I have to look back with a guilty conscience, as if I still need some of it. But I also feel liberated. The less the better.

    Woof! What a great feeling! I take one step in front of the other. I still can’t imagine the insane stretch that lies ahead of me in the slightest. And yet I immediately begin to dream to myself. I can’t really believe my luck yet. To be here seems crazy and surreal. A strange mixture of humility and first cautious happiness accompanies me very quietly. As if by itself, calm comes to me. A calm that unfortunately only sets in on normal vacation when it is almost over. What’s different here? I ask myself, but am so taken by my surroundings and the bold plan that spirals of thought do not even arise.

    I am finally allowed to do what the part of my primeval brain has longed for. Go forward without thinking. Will I continue to do that?

    The first yellow arrow on the Camino de Santiago

    I am just discovering my first yellow arrow for my upcoming “scavenger hunt” to Santiago de Compostela. It now marks my path and quickly brings me out of the still sleepy town of Irun.

    Immediately it goes through a secluded paradise moor landscape. Everything is lush green. The sky above me isn’t really light yet, it’s dark blue. Only in the distance is it already light blue and a bit hazy. The wind is driving white clouds in front of it.

    A small, idyllic wooden bridge gives me a view of a calm watercourse with its deep green reeds. The temperatures are now pleasant and I follow the yellow cross, which is clearly painted on a dark brown wooden fence.

    But then there is no more yellow cross. The dirt road I am on does not want to run upwards, as it is in the pilgrim’s guide, but meanders back towards Irun, which is now fully illuminated by the sun. That can not be right!

    Have I actually managed to get lost again? It looks like it and I have to march back again.

    I don’t know yet that a yellow cross means: Not here, you are wrong here!

    But I already know that a yellow cross is not a yellow arrow.

    This is explained to me by two Spanish pilgrims who have had a hearty breakfast and who cannot be ignored, trampled towards me in the floodplain. Last but not least, Jorge and Mark discover the right junction because Jorge is navigating with his iPhone.

    Which way is the right one?

    I would prefer to take a different path by force, if only because of the embarrassment and so as not to be dependent on a silly navigation device like at home.

    The fact that I am not even able to find the first few kilometers in the countryside annoys me more than I can be happy about the path that I have found again. After all, I passed an overpowering yellow arrow that I really should have seen.

    After all, the trail now matches the descriptions in the outdoor travel guide again. And I learned my first lesson, albeit involuntarily: follow the yellow arrow.

    A yellow cross warns you of the wrong path. (I will learn later that yellow crosses can mark attractive alternatives that pilgrims simply want to keep from being a pilgrim). For the first, from now on I will follow the instrucciónes, the instructions, exactly.

    Following the yellow arrow, I am now right in the middle. Dense deciduous forest has replaced the alluvial land and it goes slightly uphill. A few minutes ago, Jorge and Mark followed their satnav, I trusted the yellow left arrow.

    Way of St. James: One way – many possibilities.

    After getting a little lost for the first few kilometers, the pilgrim guide now confuses me completely. From here on there are four confusing ways to go further.

    Somehow this situation sounds pretty damn familiar to me. Whenever I sit in the car with my wife and the navigation system, there are three different opinions at critical points.

    She says left. The sat nav says right and probably means the same thing as my wife (because she always confuses left with right). I’m going straight ahead, of course. Not because I’m so stubborn, but because my male brain is rather simple and simply cannot resolve such a conflict in such a short time.

    Emergency braking in heavy traffic to clarify the situation is not an option for me. But for my wife! “At least you could have thought about it now and not just continued driving.”

    Of course, my intuition is almost always wrong and then not only have my wife against me, but also the annoying GPS. “If possible, please turn around”, if it doesn’t work at all.

    Can’t it start a little easier on the Camino de Santiago? A single indication of the way would be enough! An arrow pointing in my direction.

    But no: It says something about the “directly marked Way of St. James”, an “official Way of St. James”, a “common further way”, and something about a “recommended detour to Hondarribia” and about a “further possibility over a mountain peak”. The distances refer sometimes to one variant, sometimes to the other.

    To the credit of the travel guide, it should be mentioned that I could have got an overview very easily with careful reading.

    Regardless of the many possibilities, I should try the process of elimination, as with “Who Wants to Be a Millionaire”.

    I will exclude the branch over the steep mountain peak of Jaizkibel.

    And that with “detour” doesn’t sound much better either, although it is recommended. So get away with it.

    In the game there are still the two options “marked” and “official”.

    Is the official Camino de Santiago not marked? In any case, marked sounds best to me, whether official or not. I haven’t made up my mind yet.

     

    Fresh water!

    I am standing in front of a beautiful stone fountain in the shade of an old chestnut tree, from which I drink the first fresh water on my way.

    The Church of Guadalupe rises in front of me. Unfortunately, it does not give me any information about the further course of the route. Below me there is a fantastic panoramic view of the green estuary, through which the Bidassoa meanders picturesque.

    Cool wind caresses my sweaty body, pleasant at first, but then just too cold to stay there any longer.

    With two filled old granini bottles (I couldn’t find anything else at home), there is a fifty-fifty chance to continue on the directly marked path.

    The forest thins out and a barren and stony mountain landscape spreads out in front of me. It is somewhat similar to the Bavarian Alps at the height of the tree line.

    I step on a mountainous dirt and gravel path, which torrents have clearly washed out in places. Irun is still on my left. My path is lined with meter-high king ferns, whose archaic fronds inspire my thoughts to travel back to the Cretaceous period, where the first land vertebrates may have grazed here. In any case, they are taking on real shape in my imagination. Indeed, curious looks follow me from the ferns. But there are lonely grazing horses, donkeys and mules that marvel at me from their green paradise from a safe distance. You don’t know that my mind is 140 million years away from you.

    After today is Sunday, the first local mountain bikers and hikers come towards me. They are bringing me back from the Cretaceous abruptly. At least the primeval-looking ferns are still there!

    The morning athletes greet me too

    “Bon Camino!”

    – the saying that can mean “good way”, but also “bye” or “leave me alone”. I only found out later in this meaning. At the moment everyone is very friendly and I can do the route in a good mood.

    In the late morning, Mark and Jorge join me again, as do Ingrid, an older, wiry and very personable lady. There are three of you, now there are four of us. Mark has walking sticks, a red sports shirt and a red backpack with a yellow foldable sleeping mat tied to it. The last scream? Or am I just not in anymore?

    Everything is gray about Jorge. There is not a single paint stain on his equipment. Ingrid wears light beige shorts with self-sewn side pockets, a black Goretex T-shirt and a red cloth that she has tied around her neck. In her hand she holds a carved pilgrim’s stick that should weigh a lot. Ingrid is the only one who looks like a real pilgrim.

    I myself wear short olive-green trousers made of much too heavy material, an old light blue cotton T-shirt from Lake Garda and my bright yellow / orange mini backpack. No sticks. No sportswear. No proper walking shoes.

    The two young Spaniards, on the other hand, are out and about with absolutely high-tech equipment. I would bet that every single part is the most expensive and the best.

    Jorge is always there to text and post everything live on Facebook. Both Spaniards have headphones in their ears.

    I mockingly remark to Ingrid that the two backpacks are probably even connected to Bluetooth and that the water bottles can talk to each other via a microtransponder! Ingrid has to laugh spontaneously at my ridicule.

    Even the first stage is a dream!

    If it weren’t for the two Spaniards who somehow seem to run the Camino as a kind of pubertal fun competition.

    For the first time I see the deep blue Atlantic below us. Wow, what a great view!

    A little later, it is not quite easy on the knees over a steep stone staircase down to the coast. Sensational. That’s it! This is exactly how I imagined it when I saw the first photo over the coastal path.

    With every step downhill we get closer to the spectacular harbor scenery of the fishing village of Pasaia.

    In the angled corners of the stairs, tiny vegetable corners have been lovingly grown and orange flowering cress overgrows the protrusions of the wall, which have been missing plaster for years.

    This morning the Way of St. James took me 20 kilometers from Irun to the idyllic fishing village of Pasaia, which may have looked like this hundreds of years ago. Like Irun, Pasaia is in the province of Gipuzkoa. The small sea port surrounds the mouth of the Oiartzun.

    So now my first kilometers and about 600 meters in altitude are behind me and I am still surprisingly well.

     

    Proud Basques

    In a small bar, where they have written “on parle francais” on the wooden door in chalk, we treat ourselves to a tortilla de patatas. Yolk yellow and greasy. At eleven o’clock it is the only and therefore cheapest dish. Potatoes, egg, onions and dripping oil in the shape of an omelette. A mixture that I can’t really get excited about, but that tastes passable in this typical atmosphere. After all, I’m in Spain, or more precisely – and that is what the proud restaurateur would like to see – in the Basque Country.

    Even the outfit of the innkeeper is worth seeing. He is wearing a pink T-shirt with a comic-like, playful print in orange, white and purple. A faded patch of the Basque Country flag with a green zigzag on a red background is sewn on. A blue and white checkered basque scarf, which reminds me a lot of our cheap kitchen towels at home, is wrapped around my neck “matching”.

    All in all, he is a vain but happy appearance. But above all, he is a Basque.

    I know from my royal Bavarian homeland that the “heirs to the throne” of King Ludwig and Franz Josef Strauss sometimes rail against Berlin with their sepul hats. But what is going on now I can hardly believe myself.

    Ingrid and I get along very well with the innkeepers in the colorful gibberish, while the guest people let our Spanish companions understand that they cannot and do not want to understand them. Mark, who always has the most open mouth, cannot deny that he comes from far-away Madrid. An absurd spectacle is taking place at our table. Mark even tries to speak with hands and feet like a foreigner and is really angry that you don’t want to understand him.

    You can’t get any further in “Spanish” here.

    He is really upset that French is spoken cheekily here, but not Spanish.

    Mark was just about to give us a grand demonstration of how to pay appropriately here in Spain. Now his voice is furiously silent. The guests at the next table talk loudly and laughingly with me and Ingrid. Basque – pah, no problem!

    Jorge comes from the Basque Country himself, but is the quieter part and doesn’t even get involved in the match between the Basques and the Spaniards. He seems to sense that he can only lose.

    Even Spanish ATMs are even multilingual here, but not in the way one would imagine as a European. You can choose from Basque, Cantabrian, Galician and Spanish.

    Basque (Euskal) is apparently not related to any other European language and is therefore just as incomprehensible for Spaniards as it is for other nations. However, Basques seem to enjoy talking to other nations, just not with Spaniards. A resounding slap in the face for our red high-tech Spaniard Mark and a first smug episode on my way. Mark has to let Jorge explain to him that Basque is even the official language in the province of Gipuzkoa. Awesome. We haven’t made it that far in Bavaria.

    I chat a little with Ingrid about the path ahead in this region.

    Between France and Spain

    The Basque Country is located on the Atlantic coast in the border region between Spain and France. The ongoing dilemma is that the Basque Autonomous Community is in Spain, while the province of Navarre – also Basque – is in France.

    The perceived border of the Basque Country runs between two states, roughly in the Pyrenees region. The Basque nationalist underground organization Euskadi Ta Askatasuna (ETA), which (has) pursued the goal of its own Basque state, was active here for half a century.

    The host tells us that we don’t have to be afraid of the ETA. And he adds smugly: “More likely before the Spaniards who got lost here”.

    That sat.

    The border of the Basque Country is clear to the north. Because here is the Atlantic. To be more precise: the Cantabrian Sea with the Bay of Biscay. My starting point is Irun on the eastern border. And the western border runs a few kilometers behind the provincial capital, Bilbao.

    The highest mountain in the Basque Country is the Table of the Three Kings at 2,450 meters. And so the coastal path, which some have imagined as a flat beach hike, is very different here:

    An easy mountain hike every day.

    The Pyrenees, which lead to the ocean, make the landscape so worth seeing that it is worth every effort.

    Didn’t I just hear a trill flute and drums?

    As if to order, a good dozen Basques march out of nowhere in their most beautiful traditional costumes and present a completely unexpected folklore spectacle with deafening little drums (“Ttun-ttun”) and bagpipes, which is only around us in the smallest circle plays. Barely fifty people are still present on the market square besides us and we are right in the center.

    The Basque folklore that forms around me reminds me of Irish music, Celtic rites and a little bit of Wicki and the strong men. Only the horns are missing.

    Men in knee-length white skirts that look like a crocheted lace blanket from grandma’s time. The colorful bagpipes look strange and yet somehow coherent with the colorful mess. The tiny wooden flutes with only three holes are even more bone-chilling than the C flute I had to learn as a child.

    As headgear, the men wear a felt hat, which, without my wanting to make disrespectful comparisons, can be imagined as a large gray school bag made of felt. Like a magician, the top of the hat is lined with a smaller red “bag”, which reminds me more of roasted almonds. Long, pitch-black feathers and colored ribbons emerge from this almond cone.

    Basques through and through!

    Of course, I would never tell a real Basque about my association!

    A lambskin cloak waves stubbornly up and down to the rhythm of the music. My parents once had such a lambskin in their bathroom. They all have carefully tied red and green scarves that form two neat corners on the chest.

    There are also shoes that can be compared to Bavarian Haferl shoes. However, they are tied up to the knees with leather straps. They have to do that to keep up with the wild choreography. I almost feel dizzy just watching. Maybe also because of the pretty girls who show off their tradition. I can’t help but enjoy the nice looks. Flirting allowed!

    After the drums have faded, it’s time to leave.

    And now opinions are divided. The two Spaniards have a description of the shortest route from Pasaia to San Sebastián through the “interior”, which is only about 6.5 km. It is maybe only 5 km as the crow flies. However, if you follow the spectacular coastline, it’s a good 12 kilometers. From this first example of the distance on my Camino de Santiago I already find out that the kilometers to Santiago de Compostela will not be an absolute 860 kilometers, but can be further, depending on the variant chosen.

    But I don’t care. I definitely want to hike along the “outside” of the Atlantic to San Sebastián! The journey itself is the destination, not the fastest route.

    A path for all the senses!

    From Pasaia we start in the second half of the day to San Sebastián, which is located in the far north of the Iberian Peninsula on the La Concha Bay. La Concha means shell or scallop and is therefore an important word for me as a pilgrim.

    Apart from the distance information, I haven’t read anything about San Sebastián or the coastal path ahead of me. So I just let myself be surprised and follow in Ingrid’s footsteps. I could have ended my first day here in Pasaia because there is a hostel here. But my anticipation for the adventure of the second half of the day is much greater.

    With its final turns, the Rio Oiartzun has given Pasaia an extremely well-protected harbor from the ocean. Here we have to go to the other bank. There is no bridge here.

    For less than one euro, a venerable ferry boat takes us to the opposite side of the Pasaia San Pedro harbor, just a few hundred meters away. Here we follow the bay on old cobblestones and then there are 60 arduous stone steps directly in the fall line up the cliff.

    With every step I feel my heart pound harder.

    The first big drops of sweat fall from my forehead. On the other hand, the view into the depths becomes more spectacular with every step. As if looking down from a watchtower, the narrow harbor basin of Pasaia lies imperiously behind me. My pulse really gets going. And I can now also feel my backpack and the incisive shoulder straps. A pleasantly cool wind makes the ascent an experience for all the senses.

    The narrow path along the rugged rocky coast, at least up here, follows the contour line in a pleasantly flat manner and leads to a small lighthouse, which in the past reserved the most beautiful place facing the ocean. Otherwise only the churches have this privilege. The ocher-colored rocks here fall almost perpendicular to the Atlantic. The rock layers are not folded horizontally, but vertically. In the past they must have turned the elemental forces completely by 90 degrees and piled up to mountains.

    Although everything is densely overgrown with greenery, in some places there is only bare stone.

    My pulse is slowly calming down. You can hardly imagine a more exciting setting. The ocean is on my right.

    180 degrees pure sea.

    Deep blue, impetuous, spirited. On my left the terrain rises steeply upwards. It’s good that I don’t have to go up there. Or is it?

    In the travel guide there is something about a lonely coastal path in a fascinating landscape high up and something about the less attractive marked St. James’ Way on which I am currently. Less attractive? I wonder, can it be any nicer?

    Ingrid, who trots lightly behind me, relieves me of the decision, completely without words, by simply turning sharply upwards to the left. I am already twenty meters ahead and now stop pensively after the branch. It just goes on, I think. That can not be real.

    Sullen, but as if remote-controlled, I go back the twenty meters, let Mark and Jorge pass and follow Ingrid up the hill, panting. Why actually? This morning I made a very clear decision against a mountain.

    If she does that, she will have her reason! I don’t know how old Ingrid is yet, but she could be in her early 60s.

    Madness, such a speed.

    Ingrid has not slowed down the pace she takes on flat areas in any way. Tick, Tack – like a clock. I even have the impression that the tick-tack is just getting faster. I can now hear my pulse in my ears threateningly loud. And before my eyes I see asterisks. Not a particular sign of good fitness. Although I step on the gas, the distance to Ingrid is growing. I start to puff through my mouth and sweat trickles out of all my pores.

    My shoulder straps stick to my wet upper body and I keep pushing them forward away from my chest. But then the wind becomes uncomfortable. I keep opening and closing my shoulder strap around my stomach, but I can’t find a comfortable position.

    Ingrid now seems to be a little considerate of me and to march a little more slowly. Instead she keeps talking while I can’t utter a single word. At least the way means well with me. He’s rewarding me with everything he’s got here.

    Wonderfully soft sand and damp clay – the Way of St. James on the coast

    under my soles, left and right a sea of ​​white and yellow blooming, strongly scented umbelliferous plants. The most impressive representatives of their genus are the small and large meadow hogweed. Both leaves are actually reminiscent of a bear’s paws. At least one shouldn’t touch the big hogweed. It is phototoxic and disables the skin’s natural sun protection, which can lead to severe sunburn on the Camino de Santiago.

    The purple thistles in the area donate a special shade. They glow so intensely against the dark blue background of the ocean, as if they were being irradiated by a secret UV lamp. Despite the slower pace, I still have to puff restlessly.

    As soon as the sun comes out, it gets really warm. My god it’s beautiful here. The detour is fantastic!

    I’ve never seen such a beautiful cliff in my life. Absolutely unobstructed. No houses, no vacation resorts, no building sins, no street noise. Just nothing that disturbs the course of my thoughts. Except for the merciless tic-to-tack of Ingrid’s steps, which doesn’t want to give me the slightest break.

    “Stopping tired” says Ingrid. She has been waiting for me and immediately starts again. Now that the path is flat up here as well, I can easily follow it again and enjoy the view.

    However, I am soaked in sweat from head to toe and, frustratingly, Ingrid does not show the slightest trace of exertion.

    On the flatter terrain, I have the wonderful feeling of recharging my batteries with every step and preparing myself for what may still lie ahead of me. I still have no idea that this piece of sun will help me morally over long, rainy stretches without any visibility.

    Intuitively, I constantly look down at the ocean, which has become quieter from here, and soak up the constant battle of strength between the sea and the coast. It may be time to learn a second lesson in this easy hiking environment before it gets harder.

    Camino: look at what lies ahead

    A few first little stumbling blocks and another slip that has just gone well remind me to look ahead with concentration. My first signs of slight exhaustion and incipient lack of concentration show up in the form of first missteps.

    It may sound crazy, but if you concentrate on walking you won’t see much of the Camino de Santiago. You’d have to stop, but you just don’t do that. At least not when you’re after Ingrid. In any case, I suddenly realize that none, really not a single one of my millions of steps that lie ahead of me should go wrong. Otherwise my journey is sealed.

    I can no longer afford to sleep with my eyes open, trample afterwards and absent-mindedly put one foot in front of the other! But that’s extremely difficult when you are exhausted and exhausted. And so the next little stumbling blocks come, although I am particularly careful. My gaze is always directed downwards. I watch exactly which steps Ingrid takes and where she takes longer or shorter. I’m afraid that from now on I will never let the ground of the path out of my sight.

    As if for consolation, nature also appeals to every other of my five senses. Is it really only five? More on that later.

    Right now I don’t want to be pushed into the corner of an esoteric weirdo. And so I’m looking forward to a few tangible new impressions.

    There are the ears, which behave quite differently here in the open air, almost in an unusual way.

    Everything that has not reached me for years now literally floods me. Not to my disadvantage, however. I no longer need an MP3 player to beat myself up with hard beats like jogging.

    The ears simply listen to themselves. Wind, waves, steps. Everything is as if I experience it twice as intensely.

    Smelling, another previously rather stunted sense, is also at its best up here. By sweating, my nose is finally completely free again.

    A great feeling!

    I would also like to describe the salty air and the many new scents of the meadow herbs down to the smallest detail, if only there were the corresponding attributes.

    A few years ago I noticed how deeply and unforgettable the sense of smell is anchored in my brain during a night crossing with the ferry to Sardinia. From childhood I still have the strong smell of the macchia with its herbs, rosemary, sage and wormwood “in my nose”. And it was precisely this very special smell that woke me up years later on the deck of the ferry in the middle of the night. Although everything was pitch black and we must have been more than 50 kilometers away, I could already smell the island there. Is.

    I feel the same way when I drive past the refineries in Ingolstadt. The smell of the heavy oil reminds me of my first Cuba vacation every time. The sense of smell seems to remember everything. Will I be able to remember the smell of the Camino de Santiago in my later life?

    Step by step you continue along the coastline. Without thinking. Without worries, relaxed and:

    At God’s will.

    Because I don’t have my own plan. And even if it is not God who is leading me here personally, then it is Ingrid. However, it is all the more ruthless when it comes to the subject of a break. A merciless god?

    People drink while walking. Good for you, bad for me. Because my two water bottles are stowed in the outside pockets of the backpack, which I now have to take down while walking. And while I am doing this cumbersome procedure on the run, I am losing valuable ground again.

    I’ll have to learn that too: Drinking while walking. I barely put half of the liquid in my mouth. The other half drips unused over the corners of my mouth and down my chin and is simply lost. Well, the plants might be happy. And to make matters worse, I brutally choke on the small amount that actually still flowed from the neck of the bottle into my mouth. Ingrid, on the other hand, has already disappeared behind the next bend in the thicket. She has a drinking bag in her backpack and a drinking tube that allows her to drink while walking.

    Finally. I’ve been waiting for that: Ingrid wants to undress a little. That sounds like a short pause.

    But I’ve never seen that you can simply detach the sleeves from the T-shirt without stopping. Of course that happens too quickly for me! I will still have to learn a lot. There is no break, but we just run into Mark and Jorge again.

    And we actually go a little slower.

     

    Camino: Like on a herbal nature trail

    Now I am completely in my element. While marching, I pick the edible leaves and seeds of the little hogweed, which I slowly chew in my mouth and let melt. A whole flood of unique and indescribable aromas flows through my palate and my companions curiously begin to do the same. Even if they initially think my herb picking is a bit strange: It’s great fun!

    The fascinating thing is that as adults we can discover a completely new, unprecedented aroma. Unfortunately, that can never happen to us with colors and tones. No new tone and no new color will ever be added. We all already know them.

    While walking, rub the fragrant leaves in your fingers and hold them to your nose. Suck berries and flowers. It’s a whole new world for the others. But I also warn against trying it alone.

    Can you really eat that?

    It tóxico?

    Isn’t that really poisonous? Can you die from it?

    These were all very exciting accompanying questions. Of course, among the umbelliferae there are not only edible representatives such as coriander, caraway, fennel and wild carrots. Some of the most poisonous plant species such as the spotted hemlock can also be found in this genus. Why not here in the Basque Country too? The latter has achieved sad fame because Socrates is said to have been executed with the poisonous plant sap (hence the hemlock cup). The alkaloid coniin is said to trigger slow paralysis up to final respiratory paralysis. Then death occurs with full consciousness. As a former nurse, Ingrid found these “subtleties” extremely fascinating.

    Like children on an educational herb trail, pilgrims ask me one question after another.

    My own questions, what is the name of this and that plant in Spanish – unfortunately unanswered except for the nettle (Ortiga).

    Speaking of nettles: my skin is suddenly again what you can call a real sense. I feel all the grazing greenery with my legs. Rough grasses, hairy leaf stems, soft velvety foliage, and of course nettles too.

    Coming out of the dense tree population at last, San Sebastián (Saint Sebastian) with its two elongated and broadly tapering sandy bays lies below me. Wild, cloudy and impressive. San Sebastián is the capital of the province of Gipuzkoa. The city has only recently been elected European Capital of Culture for 2016 [3] and has around 180,000 inhabitants.

    Deserted beaches on the Way of St. James

    Even from up here I can see spacious and almost deserted stretches of beach. Only a few bathers and a few surfers share an almost limitless expanse, enclosed in two natural sand basins. These are enclosed by the rock massifs of Monte Urgull and Monte Igueldo.

    For the first time I feel my heavy feet, my knees and the weight of the rucksack on my shoulders during the short rest. The route from Irun to San Sebastián is given in the pilgrim guide as 27 kilometers, together with my involuntary detour it is a good 30 kilometers. I am now starting to think about distances and sizes. Even twenty kilometers with luggage seemed unthinkable to me before I left. Thirty kilometers was unrealistic to me. And here comes the thirties mark!

    Unfortunately not at the beginning of the city. But at the very end, almost out of town again. The hostel has to be where the horizon is. My feet are paralyzed. You just don’t want anymore.

    Good food for Ingrid. Surely these are now the first symptoms of poisoning from the spotted hemlock

    She teases that it would start in the feet. And then it would go, very slowly up to the pelvis, then to the shoulders, which now suddenly hurt me too. After the shoulders, there would be paralysis in the arms, then all over the body.

    And eventually breathing would stop. Ouch! Although it was fun, I am actually starting to pay attention to my breathing. And somehow everything feels heavy. Is that the beginning of respiratory paralysis? Can I still make it to San Sebastián? Seriously: 0.5 grams of hemlock is deadly.

    Of course, Ingrid steps up a bit and says deadly serious: “Have you washed your hands?” And “Can you still move your neck?” And Mark now also counters quite late with “aaah – es tóxico!”

    All my senses now seem to have conspired against me. A depressed and drained feeling spreads. It really paralyzes me.

    The pulsating life

    Do I have to go back there? All that remains is the descent and the tired immersion in the pulsating life.

    How little the Basque language “Euskal” has to do with Spanish is something I see with a little amusement on the town sign on which the bathing town is announced in Basque with “Donostia”. For our dear Mark, the official translation “San Sebastián” is also below. Much smaller of course! Another slap in the face for Mark, because I’m sure that he just understood my sincere malicious glee in German without further ado.

    The syllable “Don” or “Dono” means “San” in Basque and is not so strange to me. It reminds me of “Don Camillo”. And with a lot of imagination the “stiá” could spring from the “Seba stiá n”. But I don’t really know!

    It’s the soccer World Cup right now, so I am faced with a cheerful jumble of Basques in makeup. Here they call themselves “Donostiarrak” according to their capital. You can find them everywhere in blue and white striped jerseys. They sing and dance on the promenade.

     

    Hola Peregrino!

    I am greeted by a group of soccer fans with a loud Hola Peregrino (hello pilgrims). A short stay is now also good. As an Alemán I immediately have the full respect and athletic sympathy of everyone involved.

    The Spaniard from Madrid is having a harder time. Mark is in my tow. I can really feel how the proud San Sebastián people would love to fight against the Germans and then against the Spaniards with their provincial team, Real Sociedad. And that’s what Mark is getting now. San Sebastián against Spain! Here they are in the majority. I almost feel a little sorry for being so spurned in my own country.

    The last two kilometers to the other end of the San Sebastian Empire are tortured and give me a faint premonition of what might come next. Only 50 meters in altitude, of course upwards. Arrived at sea level I think to myself:

    It can’t go down any more. Just with my mood. Because the youth hostel looks anything but inviting from the outside.

    Colorful plastic sheeting temporarily covers the roof. The entrance is covered with a dirty painter’s film. It hangs in tatters from the scaffolding and flutters inhospitable in the wind. It would be the perfect background noise when setting the western film “Four Basques for a Hallelujah”.

    Mark spontaneously decides to add another stage, although it is already half past six and he complains of severe foot pain. Mark used his iPhone to find friends who are a stage ahead of him in Orio. In addition, he does not want to afford 15 euros for the youth hostel. Simple pilgrimage hostels cost a lot less. Or maybe Mark just wants to get out of the beautiful Basque Country as quickly as possible?

    To my sheer horror, Mark throws himself two thick ibuprofen painkillers between the entrance and the plastic tarpaulin. He also drinks a can of beer with a broad grin. With an autocratic “Hola” he is gone.

    To step in a daze over borders just to get a little further, that goes against my pilgrimage. It can’t go well.

    To pilgrimage means to find yourself.

    Upon entering the hostel, to my great surprise, everything is sparkling clean and clean. The registration at the reception and the allocation of beds are quick and accurate. I stand in a well-ventilated room with 12 beds, most of which are no longer occupied.

    This is followed by my first shower on the Camino de Santiago. Clean, warm and relaxing. As the only pilgrim, I have neither slippers nor a towel with me. But I’m not overly afraid of athlete’s foot. And drying without a towel takes a little time. And you have it here!

    In the evening, hunger drives me to an almost empty bar across the street. A football game is broadcast live in Russian. The huge modern flat screen hangs on a laptop that is falling apart and is stuck with tape. The program is safely hacked. The extremely poor quality is amusing again.

    I have my first phone call with my wife and tell them that I am exhausted and overjoyed.

    Then I eat a little. It won’t be more than a ham toast (as usual in Spain without butter) and a glass of red wine with water. Sitting there alone torments me too much today. Reading a newspaper that I barely understand is boring. But when I look at a Spanish newspaper, at least I escape the eyes of the other bar visitors. Let them think what they want! The first day goes by and I’m looking forward to my bed.

    Now my bed companion’s damp socks are hanging down there from the upper floor. I do the same and have another night of sound sleep ahead of me.

    In any case, I fall asleep immediately without having read anything about tomorrow’s stage.

    Content from the book BURNOUT: A journey on a fine line, Way of St. James on the coast

    • Day 1: 28 km (+5 km detour), 1,000 meters in altitude, via Pasaia (Way of St. James on the coast)
    • My first pilgrim stamp. (Camino)
    • (Camino de Santiago on the coast)
    • The adventure of my life! (Camino del Norte)
    • The first yellow arrow. (Camino de Santiago)
    • Which way is the right one? (Pilgrimage on the coastal path)
    • One way – many possibilities. (Coastal Path / Way of St. James)
    • Fresh water! (BURNOUT)
    • (Camino de Santiago)
    • “Bon Camino!” (From the book BURNOUT Jakobsweg by Christian Seebauer)
    • Even the first stage is a dream! (Coastal Path / Way of St. James)
    • Proud Basques (Camino de Santiago)
    • You can’t get any further in “Spanish” here. (BURNOUT)
    • Between France and Spain (From the book BURNOUT Jakobsweg by Christian Seebauer)
    • An easy mountain hike every day. (Camino de Santiago)
    • Basques through and through! (Camino)
    • A path for all the senses! (Camino del Norte)
    • With every step I feel my heart pound harder. (Camino de Santiago)
    • (Camino)
    • Wonderfully soft sand and damp clay (Camino)
    • A great feeling! (Pilgrim book)
    • At God’s will. (Camino)
    • Like on a herbal nature trail (St.
    • It tóxico? (From the book BURNOUT Jakobsweg by Christian Seebauer)
    • Deserted beaches (coastal path / Way of St. James)
    • The pulsating life (BURNOUT)
    • Hola Peregrino! (Camino de la Costa)

     

    Photos from the Way of St. James, stage IRUN – SAN SEBASTIÁN

    • Stage 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Way of St. James on the coast, Camino de la Costa
    • Stage 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Way of St. James on the coast, Camino de la Costa
    • Umbelliferae / hogweed, stage 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Way of St. James on the coast, Camino de la Costa
    • Pilgrim menu – stage 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Way of St. James on the coast, Camino de la Costa, unfortunately blurred
    • Basque tradition: Stage 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Camino de Santiago on the coast, Camino de la Costa
    • Well decorated: Stage 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Way of St. James on the coast, Camino de la Costa
    • Pilgrims on the coastal path, stage 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Way of St. James on the coast, Camino de la Costa
    • Basque house on the Atlantic coast, stage 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Way of St. James on the coast, Camino de la Costa
    • Port: Stage 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Camino de Santiago on the coast, Camino de la Costa
    • Downhill: Stage 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Way of St. James on the coast, Camino de la Costa
    • Surrounded by herbs: Stage 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Way of St. James on the coast, Camino de la Costa
    • Far too much luggage: Stage 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Way of St. James on the coast, Camino de la Costa
    • Map of the Way of St. James on the coast: Irun
    • You are here – Map of the Camino de Santiago on the coast: Irun. Camino de la Costa – self-made map
    • Camino de Santiago on the coast: IRUN – SAN SEBASTIÁN, photo 2
    • Two fully packed pilgrims on the Way of St. James above the Atlantic coast, en route to San Sebastian
    • Camino de Santiago on the coast: IRUN – SAN SEBASTIÁN, photo 3
    • Remains of an old aqueduct between Irun and San Sebastian
    • https://www.seebauers-world.com/wallpaper/sansebastian.jpg
    • Oil painting: View of San Sebastian (coming from Irun)


    (c) Christian Seebauer
    Kuestenweg france excerpt:

    Irun – San Sebastián – Jakosbweg sur la côte

    Jour 1:28 km (+5 km de détour), 1000 mètres d’altitude, via Pasaia

    Les pèlerins qui se réveillent ne sont pas vraiment calmes lorsqu’ils se lèvent et je les vois dans la petite cuisine. Une pile multicolore de visages fatigués qui ne semblent pas se connaître. Je n’ai pas le sentiment d’appartenir au groupe.

    Il y a huit pèlerins et les deux hospitalieras (les mères de l’auberge) qui nous servent des toasts frais, du café et de la confiture de pêches maison. Mes compagnons semblent impuissants et absents, mais peut-être que c’est juste moi.

    Mon premier timbre de pèlerin du Chemin de Saint-Jacques.

    Maintenant, au petit déjeuner, je reçois mon premier tampon du voyage sur mon laissez-passer de pèlerin, le «Credecial». La preuve pour l’Église catholique romaine que je suis ici aujourd’hui! «Albergue de Peregrinos» est écrit en arc de cercle autour d’une coquille Saint-Jacques avec Irun imprimé dessus. Dans l’arc inférieur du cercle, il est écrit en basque: “Donejakue Bideko Lagunak”. Estampillé “Fetcha 06/12/2010”. Cela me suffit pour le moment.

    Je me sens plus à l’aise sans petit-déjeuner. C’est pourquoi, après quelques minutes, je fais mes valises et je descends seul dans la rue.

    Cela commence par la fermeture de la lourde porte en bois:

    L’aventure de ma vie!

    Même si nous sommes au début du mois de juin, je respire maintenant l’air glacé que l’on peut voir lorsque j’expire. La première lumière du soleil qui se réchauffe brille à travers les nuages ​​vaporeux et je ris de ma longue ombre déformée sur les pavés. Quelle étrange créature tentant sa chance.

    Après quelques centaines de mètres, je jette mes deux sacs en plastique avec des magazines, des chips et un vieux sandwich dégoûtant dans une poubelle abandonnée. Encore et encore, je dois regarder en arrière avec une conscience coupable, comme si j’en avais encore besoin. Mais je me sens aussi libéré. Moins il y en a, mieux c’est.

    Trame! Quelle belle sensation! Je fais un pas devant l’autre. Je ne peux toujours pas imaginer l’étirement insensé qui m’attend le moins du monde. Et pourtant je me mets immédiatement à rêver à moi-même. Je ne peux pas encore vraiment croire ma chance. Être ici semble fou et surréaliste. Un étrange mélange d’humilité et de premier bonheur prudent m’accompagne très tranquillement. Le calme entre en moi comme par lui-même. Un calme qui ne s’installe malheureusement en vacances normales que lorsqu’il est presque terminé. Qu’est-ce qui est différent ici? Je me demande, mais je suis tellement pris par mon environnement et le plan audacieux que les spirales de la pensée ne surgissent même pas.

    J’ai enfin le droit de faire ce que la partie de mon cerveau primitif attend depuis si longtemps. Avancez sans réfléchir. Vais-je continuer à faire ça?

    La première flèche jaune sur le Camino de Santiago

    Je viens de découvrir ma première flèche jaune pour ma prochaine «chasse au trésor» à Saint-Jacques-de-Compostelle. Il marque maintenant mon chemin et me fait rapidement sortir de la ville encore endormie d’Irun.

    Immédiatement, il traverse un paysage de landes paradisiaque isolé. Tout est d’un vert luxuriant. Le ciel au-dessus de moi n’est pas encore vraiment clair, il est bleu foncé. Ce n’est qu’au loin qu’il est déjà bleu clair et un peu brumeux. Le vent pousse des nuages ​​blancs devant lui.

    Un petit pont de bois idyllique me donne une vue sur un cours d’eau calme avec ses roseaux d’un vert profond. Les températures sont maintenant agréables et je suis la croix jaune, qui est clairement peinte sur une clôture en bois brun foncé.

    Mais alors il n’y aura plus de croix jaune. Le chemin de terre sur lequel je suis ne veut pas monter, comme dans le guide du pèlerin, mais serpente vers Irun, qui est maintenant entièrement éclairée par le soleil. Ça ne peut pas être juste!

    Ai-je réussi à me perdre à nouveau? Ça y ressemble et je vais devoir repartir.

    Je ne sais pas encore qu’une croix jaune signifie: pas ici, vous vous trompez ici!

    Mais je sais déjà qu’une croix jaune n’est pas une flèche jaune.

    Cela m’est expliqué par deux pèlerins espagnols qui ont pris un copieux petit déjeuner et qui ne peuvent être ignorés, piétinés vers moi dans la plaine inondable. Notamment parce que Jorge navigue avec son iPhone, Jorge et Mark trouvent la bonne jonction.

    Quelle est la bonne voie?

    Je préférerais emprunter un chemin différent par la force, ne serait-ce qu’à cause de l’embarras et pour ne pas être dépendant d’un appareil de navigation idiot comme chez moi.

    Le fait que je ne sois même pas capable de trouver les premiers kilomètres à la campagne m’ennuie plus que je ne peux être content du chemin que j’ai retrouvé. Après tout, j’ai passé une flèche jaune irrésistible que j’aurais vraiment dû voir.

    Après tout, le sentier correspond à nouveau aux descriptions du guide de voyage en plein air. Et j’ai appris ma première leçon, bien que involontairement: suivez la flèche jaune.

    Une croix jaune vous avertit du mauvais chemin. (J’apprendrai plus tard que les croix jaunes peuvent marquer des alternatives attrayantes que les pèlerins veulent simplement éviter d’être pèlerins). Pour la première, à partir de maintenant je suivrai les instrucciónes, les instructions, exactement.

    En suivant la flèche jaune, je suis maintenant en plein milieu. Une forêt dense de feuillus a remplacé les terres alluviales et elle monte légèrement. Il y a quelques minutes, Jorge et Mark ont ​​suivi leur satnav, j’ai fait confiance à la flèche jaune gauche.

    Chemin de Saint-Jacques: Un chemin – de nombreuses possibilités.

    Après m’être un peu perdu pendant les premiers kilomètres, le guide pèlerin me confond maintenant complètement. À partir de maintenant, il y a maintenant quatre façons déroutantes d’aller plus loin.

    D’une certaine manière, cette situation me semble sacrément familière. Chaque fois que je suis assis dans la voiture avec ma femme et le système de navigation, il y a trois opinions différentes à des points critiques.

    Elle dit à gauche. Le sat nav dit à droite et signifie probablement la même chose que ma femme (car elle confond toujours gauche avec droite). Je vais tout droit, bien sûr. Non pas parce que je suis si têtu, mais parce que mon cerveau masculin est plutôt simple et ne peut tout simplement pas résoudre un tel conflit en si peu de temps.

    Le freinage d’urgence dans la circulation dense pour clarifier la situation n’est pas une option pour moi. Mais pour ma femme! “Au moins tu aurais pu y penser maintenant et pas seulement continuer à conduire.”

    Bien sûr, mon intuition est presque toujours fausse et puis non seulement ma femme contre moi, mais aussi le GPS ennuyeux. “Si possible, faites demi-tour”, si cela ne fonctionne pas du tout.

    Ne peut-il pas commencer un peu plus facilement sur le Camino de Santiago? Une seule indication du chemin suffirait! Une flèche pointant dans ma direction.

    Mais non: cela dit quelque chose sur le «Chemin de Saint-Jacques directement marqué», un «Chemin officiel de Saint-Jacques», un «chemin supplémentaire commun», et quelque chose sur «un détour recommandé à Hondarribia» et «une autre possibilité sur un sommet de montagne». Les distances se réfèrent parfois à une variante, parfois à l’autre.

    À l’honneur du guide de voyage, il convient de mentionner que j’aurais facilement pu avoir un aperçu avec une lecture attentive.

    Indépendamment des nombreuses possibilités, je devrais essayer le processus d’élimination, comme avec “Qui veut être millionnaire”.

    J’exclurai la branche sur le pic de montagne raide Jaizkibel.

    Et cela avec «détour» ne sonne pas beaucoup mieux non plus, même si c’est recommandé. Alors partez avec.

    Dans le jeu, il y a toujours les deux options «marquées» et «officielles».

    Le chemin officiel de Saint-Jacques n’est-il pas marqué? Dans tous les cas, marqué me semble le mieux, qu’il soit officiel ou non. Je n’ai pas encore pris ma décision.

     

    Eau fraiche!

    Je me tiens devant une belle fontaine en pierre à l’ombre d’un vieux châtaignier, dont je bois la première eau fraîche en chemin.

    L’église de Guadalupe s’élève devant moi. Malheureusement, cela ne me donne aucune information sur la suite de l’itinéraire. En dessous de moi, il y a une vue panoramique fantastique sur l’estuaire verdoyant, à travers lequel la Bidassoa serpente pittoresque.

    Un vent frais caresse mon corps en sueur, agréable au début, mais juste trop froid pour y rester plus longtemps.

    Avec deux vieilles bouteilles de granini remplies (je n’ai rien trouvé d’autre chez moi), il y a cinquante-cinquante chances de continuer sur le chemin directement balisé.

    La forêt s’amincit et un paysage de montagne stérile et caillouteux s’étale devant moi. C’est un peu similaire aux Alpes bavaroises à la hauteur de la limite des arbres.

    Je marche sur un chemin montagneux de terre et de gravier, que les torrents ont clairement lavé par endroits. Irun est toujours à ma gauche. Mon chemin est bordé de fougères royales d’un mètre de haut, dont les frondes archaïques m’inspirent pour revenir à la période du Crétacé, où les premiers vertébrés terrestres ont pu y paître. En tout cas, ils prennent une forme réelle dans mon imagination. En effet, des regards curieux me suivent depuis les fougères. Mais il y a des chevaux de pâturage solitaires, des ânes et des mulets qui m’émerveillent depuis leur paradis vert à une distance sûre. Vous ne savez pas que mon esprit est à 140 millions d’années de vous.

    Après aujourd’hui, c’est dimanche, les premiers vététistes et randonneurs locaux viennent vers moi. Ils me ramènent brusquement du Crétacé. Au moins, les fougères à l’aspect primitif sont toujours là!

    Les athlètes du matin me saluent aussi

    «Bon Camino!

    – le dicton qui peut signifier «bonne voie», mais aussi «au revoir» ou «laissez-moi tranquille». Je ne l’ai découvert que plus tard dans ce sens. En ce moment tout le monde est très sympathique et je peux faire le parcours de bonne humeur.

    En fin de matinée, Mark et Jorge me rejoignent, tout comme Ingrid, une dame plus âgée, nerveuse et très aimable. Vous êtes trois, maintenant nous sommes quatre. Mark a des bâtons de marche, une chemise de sport rouge et un sac à dos rouge avec un tapis de couchage pliable jaune attaché dessus. Le dernier cri? Ou suis-je simplement plus dedans?

    Tout est gris chez Jorge. Il n’y a pas une seule tache de peinture sur son équipement. Ingrid porte un short beige clair avec des poches latérales auto-cousues, un T-shirt Goretex noir et un chiffon rouge qu’elle a noué autour du cou. Dans sa main, elle tient un bâton de pèlerin sculpté qui devrait peser beaucoup. Ingrid est la seule à avoir l’air d’une vraie pèlerine.

    Je porte moi-même un pantalon court vert olive fait de tissu beaucoup trop épais, un vieux t-shirt en coton bleu clair du lac de Garde et mon mini sac à dos jaune / orange vif. Pas de bâtons. Pas de vêtements de sport. Pas de chaussures de marche appropriées.

    Les deux jeunes Espagnols, quant à eux, sont en déplacement avec un équipement absolument high-tech. Je parie que chaque pièce est la plus chère et la meilleure.

    Jorge est toujours là pour envoyer des SMS et tout publier en direct sur Facebook. Les deux Espagnols ont des écouteurs dans les oreilles.

    Je remarque moqueusement à Ingrid que les deux sacs à dos sont probablement même connectés en Bluetooth et que les bouteilles d’eau peuvent se parler via un microtranspondeur! Ingrid doit rire spontanément de mon ridicule.

    Même la première étape est un rêve!

    S’il n’y avait pas les deux Espagnols qui semblent en quelque sorte diriger le Camino comme une sorte de compétition amusante pubertaire.

    Pour la première fois, je vois l’Atlantique bleu profond en dessous de nous. Wow, quelle belle vue!

    Un peu plus tard, ce n’est pas très facile à genoux sur un escalier en pierre raide qui mène à la côte. Sensationnel. C’est tout! C’est exactement comme ça que je l’ai imaginé quand j’ai vu la première photo sur le sentier côtier.

    À chaque pas de descente, nous nous rapprochons du spectaculaire paysage portuaire du village de pêcheurs de Pasaia.

    Dans les coins inclinés de l’escalier, de minuscules coins de légumes ont été cultivés avec amour et le cresson à fleurs orange a envahi les saillies du mur, qui manquent de plâtre depuis des années.

    Ce matin, le Chemin de Saint-Jacques m’a emmené 20 kilomètres d’Irun au village de pêcheurs idyllique de Pasaia, qui ressemblait peut-être à cela il y a des centaines d’années. Comme Irun, Pasaia est dans la province de Gipuzkoa. Le petit port maritime entoure l’embouchure de l’Oiartzun.

    Alors maintenant mes premiers kilomètres et environ 600 mètres d’altitude sont derrière moi et je vais toujours étonnamment bien.

     

    Fiers basques

    Dans un petit bar, où l’on a écrit «on parle français» sur la porte en bois à la craie, on s’offre une tortilla de patatas. Jaune jaune et gras. A onze heures, c’est le plat unique et donc le moins cher. Pommes de terre, œuf, oignons et huile dégoulinante en forme d’omelette. Un mélange dont je ne suis pas vraiment enthousiaste, mais qui a un goût passable dans cette ambiance typique. Après tout, je suis en Espagne, pour être plus précis – et c’est ce que souhaiterait le fier restaurateur – au Pays Basque.

    Même la tenue de l’aubergiste vaut le détour. Il porte un T-shirt rose avec un imprimé humoristique et ludique en orange, blanc et violet. Un patch délavé du drapeau du Pays Basque avec un zigzag vert sur fond rouge est cousu. Un foulard basque à carreaux bleu et blanc, qui me rappelle beaucoup nos torchons bon marché à la maison, est enroulé autour de mon cou “assorti”.

    Dans l’ensemble, c’est une apparence vaniteuse mais heureuse. Mais surtout, c’est un basque.

    Je sais par ma patrie royale bavaroise que les «héritiers du trône» du roi Louis et de François-Joseph Strauss se dressent parfois contre Berlin avec leurs chapeaux sépulcrales. Mais ce qui se passe maintenant, je peux à peine me croire.

    Ingrid et moi nous entendons très bien avec les aubergistes dans le charabia coloré, tandis que les invités laissent comprendre à nos compagnons espagnols qu’ils ne peuvent et ne veulent pas les comprendre. Mark, qui a toujours la bouche la plus ouverte, ne peut nier qu’il vient de Madrid. Un spectacle absurde se déroule à notre table. Mark essaie même de parler avec les mains et les pieds comme un étranger et est vraiment en colère que vous ne vouliez pas le comprendre.

    Vous ne pouvez pas aller plus loin en «espagnol» ici.

    Il est vraiment contrarié que le français soit parlé avec effronterie ici, mais pas l’espagnol.

    Mark était sur le point de nous donner une grande démonstration de la façon de payer correctement ici en Espagne. Maintenant, sa voix est furieusement silencieuse. Au lieu de cela, les invités de la table voisine parlent fort et en riant avec Ingrid et moi. Basque – pah, pas de problème!

    Jorge vient lui-même du Pays basque, mais c’est la partie la plus calme et ne s’implique même pas dans le match entre les Basques et les Espagnols. Il semble sentir qu’il ne peut que perdre.

    Même les guichets automatiques espagnols sont même multilingues ici, mais pas comme on pourrait l’imaginer en tant qu’Européen. Vous pouvez choisir entre le basque, le cantabrique, le galicien et l’espagnol.

    Le basque (Euskal) n’est apparemment lié à aucune autre langue européenne et est donc tout aussi incompréhensible pour les Espagnols que pour les autres nations. Cependant, les Basques semblent aimer parler à d’autres nations, mais pas aux Espagnols. Une claque retentissante au visage pour notre espagnol Mark rouge high-tech et un premier épisode suffisant sur mon chemin. Mark doit laisser Jorge lui expliquer que le basque est même la langue officielle de la province de Gipuzkoa. Impressionnant. Nous ne sommes pas arrivés aussi loin en Bavière.

    Je discute un peu avec Ingrid du chemin à parcourir dans cette région.

    Entre la France et l’Espagne

    Le Pays basque est situé sur la côte atlantique dans la région frontalière entre l’Espagne et la France. Le dilemme persistant est que la Communauté autonome basque est en Espagne, tandis que la province de Navarre – également basque – est en France.

    La frontière perçue du Pays Basque s’étend entre deux états, à peu près dans la région des Pyrénées. L’organisation clandestine nationaliste basque Euskadi Ta Askatasuna (ETA), qui (a) poursuivi l’objectif de son propre État basque, y était active pendant un demi-siècle.

    L’hôte nous dit que nous n’avons pas à avoir peur de l’ETA. Et il ajoute avec suffisance: “Plus probablement devant les Espagnols qui se sont perdus ici”.

    Cela s’est assis.

    La frontière du Pays Basque est claire au nord. Parce que voici l’Atlantique. Pour être plus précis: la mer Cantabrique avec le golfe de Gascogne. Mon point de départ est Irun, à la frontière orientale. Et la frontière ouest passe à quelques kilomètres derrière la capitale provinciale, Bilbao.

    La plus haute montagne du Pays Basque est la Table des Trois Rois à 2450 mètres. Et donc le sentier côtier, que certains ont imaginé comme une randonnée de plage plate, est ici très différent:

    Une randonnée en montagne facile tous les jours.

    Les Pyrénées, qui mènent à l’océan, rendent le paysage tellement intéressant à voir qu’il vaut tous les efforts.

    N’ai-je pas juste entendu une flûte trille et des tambours?

    Comme pour commander, une bonne dizaine de Basques sortent de nulle part dans leurs plus beaux costumes nationaux et présentent un spectacle folklorique totalement inattendu avec des petits tambours assourdissants (“Ttun-ttun”) et des cornemuses, qui n’est autour de nous que dans le plus petit cercle pièces. A peine cinquante personnes sont encore présentes sur la place du marché à côté de nous et nous sommes en plein centre.

    Le folklore basque qui se forme autour de moi me rappelle la musique irlandaise, les rites celtiques et un peu Wicki et les hommes forts. Seules les cornes manquent.

    Des hommes en jupes blanches aux genoux qui ressemblent à une couverture en dentelle crochetée de l’époque de grand-mère. Les cornemuses colorées semblent étranges et pourtant cohérentes avec le désordre coloré. Les minuscules flûtes en bois avec seulement trois trous sont encore plus effrayantes que la flûte en ut que j’ai dû apprendre dans mon enfance.

    En guise de couvre-chef, les hommes portent un chapeau en feutre qui, sans faire de comparaisons irrespectueuses, peut être imaginé comme un grand cartable gris en feutre. Comme un magicien, le haut du chapeau est doublé d’un petit «sac» rouge, qui me rappelle davantage les amandes grillées. De longues plumes noires et des rubans colorés émergent de ce cône en amande.

    Basques de part en part!

    Bien sûr, je ne parlerais jamais de mon association à un vrai basque!

    Une cape en peau d’agneau ondule obstinément de haut en bas au rythme de la musique. Mes parents avaient autrefois une telle peau d’agneau dans leur salle de bain. Ils ont tous des foulards rouges et verts soigneusement noués qui forment deux coins soignés sur la poitrine.

    Il existe également des chaussures assez comparables aux chaussures bavaroises Haferl. Cependant, ils sont attachés aux genoux avec des sangles en cuir. Ils doivent faire cela pour suivre la chorégraphie sauvage. Je me sens presque étourdi juste en regardant. Peut-être aussi à cause des jolies filles qui affichent leur tradition. Je ne peux pas m’empêcher d’apprécier les beaux regards. Flirter autorisé!

    Une fois que les tambours se sont fanés, il est temps de partir.

    Et maintenant, les opinions sont partagées. Les deux Espagnols ont une description de l’itinéraire le plus court de Pasaia à Saint-Sébastien en passant par «l’intérieur», qui ne fait que 6,5 km environ. Ce n’est peut-être que 5 km à vol d’oiseau. Cependant, si vous suivez le littoral spectaculaire, c’est un bon 12 kilomètres. De ce premier exemple de la distance sur mon chemin de St.

    Je m’en fiche. Je veux vraiment marcher le long de «l’extérieur» de l’Atlantique jusqu’à Saint-Sébastien! Le voyage lui-même est la destination, pas l’itinéraire le plus rapide.

    Un chemin pour tous les sens!

    De Pasaia, nous partons dans la seconde moitié de la journée vers Saint-Sébastien, situé à l’extrême nord de la péninsule ibérique sur la baie de La Concha. La Concha signifie coquille ou pétoncle et est donc un mot important pour moi en tant que pèlerin.

    Hormis les informations de distance, je n’ai rien lu sur Saint-Sébastien ou sur le sentier côtier devant moi. Alors je me suis juste laissé surprendre et suis sur les traces d’Ingrid. J’aurais pu terminer ma première journée ici à Pasaia car il y a une auberge ici. Mais mon anticipation pour l’aventure de la seconde moitié de la journée est bien plus grande.

    Avec ses derniers virages, le Rio Oiartzun a donné à Pasaia un port extrêmement bien protégé de l’océan. Ici, nous devons aller à l’autre banque. Il n’y a pas de pont ici.

    Pour moins d’un euro, un vénérable ferry-boat nous emmène de l’autre côté du port de Pasaia San Pedro, à quelques centaines de mètres. Ici, nous suivons la baie sur de vieux pavés, puis il y a 60 marches de pierre ardues directement dans la ligne de chute en haut de la falaise.

    À chaque pas, je sens mon cœur battre plus fort.

    Les premières grosses gouttes de sueur tombent de mon front. D’un autre côté, la vue dans les profondeurs devient plus spectaculaire à chaque pas. Comme si je regardais d’une tour de guet, l’étroit bassin du port de Pasaia se trouve impérieusement derrière moi. Mon pouls démarre vraiment. Et maintenant, je peux aussi sentir mon sac à dos et les bretelles incisives. Un vent agréablement frais fait de l’ascension une expérience pour tous les sens.

    Le sentier étroit le long de la côte rocheuse accidentée suit la ligne de contour d’une manière agréablement plate, du moins ici, et mène à un petit phare, qui dans le passé réservait le plus bel endroit à l’océan. Sinon, seules les églises ont ce privilège. Les roches ocres tombent ici presque perpendiculairement à l’Atlantique. Les couches de roche ne sont pas pliées horizontalement, mais verticalement. Dans le passé, ils ont dû faire tourner les forces élémentaires complètement de 90 degrés et les avoir empilées dans les montagnes.

    Bien que tout soit densément envahi de verdure, à certains endroits, il n’y a que de la pierre nue.

    Mon pouls se calme lentement. Vous pouvez difficilement imaginer un cadre plus excitant. L’océan est à ma droite.

    180 degrés de mer pure.

    Bleu profond, impétueux, fougueux. Sur ma gauche, le terrain monte en flèche. C’est bien que je n’ai pas à y aller. Ou est-ce?

    Dans le guide de voyage, il y a quelque chose sur un chemin côtier solitaire dans un paysage fascinant en hauteur et quelque chose sur le chemin de Saint-Jacques moins attrayant sur lequel je suis actuellement. Moins attractif? Je me demande, cela peut-il être plus agréable?

    Ingrid, qui trotte légèrement derrière moi, me soulage de la décision, complètement sans paroles, en tournant simplement brusquement vers la gauche. J’ai déjà vingt mètres d’avance et je m’arrête maintenant pensivement après la branche. Cela continue, je pense. Cela ne peut pas être réel.

    Sullen, mais comme télécommandé, je recule de vingt mètres, laisse passer Mark et Jorge et suis Ingrid en haut de la colline, haletante. Pourquoi en fait? Ce matin, j’ai pris une décision claire contre une montagne.

    Si elle fait ça, elle aura sa raison! Je ne sais pas encore quel âge a Ingrid, mais elle pourrait avoir la soixantaine.

    De la folie, une telle vitesse.

    Ingrid n’a en aucun cas ralenti le rythme qu’elle prend sur les terrains plats. Tick, Tack – comme une horloge. J’ai même l’impression que le tick-tack ne fait que s’accélérer. Je peux maintenant entendre mon pouls dans mes oreilles d’une voix menaçante. Et devant mes yeux, je vois des astérisques. Pas un signe particulier de bonne forme physique. Bien que je marche sur l’accélérateur, la distance avec Ingrid augmente. Je commence à souffler par la bouche et la sueur coule de tous mes pores.

    Mes bretelles collent au haut de mon corps mouillé et je continue de les pousser loin de ma poitrine. Mais alors le vent devient inconfortable. Je continue d’ouvrir et de fermer ma bandoulière autour de mon ventre, mais je ne trouve pas de position confortable.

    Ingrid semble maintenant être un peu prévenante envers moi et marcher un peu plus lentement. Au lieu de cela, elle continue de parler pendant que je ne peux pas prononcer un seul mot. Au moins, le chemin me convient bien. Il me récompense avec tout ce qu’il a ici.

    Sable merveilleusement doux et argile humide – le Camino de Santiago sur la côte

    sous mes semelles, à gauche et à droite une mer de plantes ombellifères en fleurs blanches et jaunes, fortement parfumées. Les représentants les plus impressionnants de leur genre sont la petite et la grande berce des prés. Les deux feuilles rappellent en fait les pattes d’un ours. Au moins, la grosse berce du Caucase ne devrait pas être touchée. Il est phototoxique et désactive la protection solaire naturelle de la peau, ce qui peut entraîner de graves coups de soleil sur le Camino de Santiago.

    Les chardons violets de la région donnent une teinte spéciale. Ils brillent si intensément sur le fond bleu foncé de l’océan, comme s’ils étaient irradiés par une lampe UV secrète. Malgré le rythme plus lent, je dois encore bouffer sans relâche.

    Dès que le soleil se lève, il fait vraiment chaud. Mon dieu c’est beau ici. Le détour est fantastique!

    Je n’ai jamais vu une si belle falaise de ma vie. Absolument dégagé. Pas de maisons, pas de centres de villégiature, pas de péchés de construction, pas de bruit de la rue. Rien qui dérange le cours de mes pensées. Sauf le tic-to-tack impitoyable des pas d’Ingrid, qui ne veut pas me laisser la moindre pause.

    «Arrêter fatigué» dit Ingrid. Elle m’attend et recommence immédiatement. Maintenant que le chemin est plat ici aussi, je peux facilement le suivre à nouveau et profiter de la vue.

    Cependant, je suis trempé de sueur de la tête aux pieds et, frustrant, Ingrid ne montre pas la moindre trace d’effort.

    Sur le terrain plus plat, j’ai la merveilleuse sensation de recharger mes batteries à chaque pas et de me préparer à ce qui peut encore m’attendre. Je n’ai toujours aucune idée que ce morceau de soleil m’aidera moralement sur de longues périodes pluvieuses sans aucune visibilité.

    Intuitivement, je regarde constamment l’océan, devenu plus calme à partir d’ici, et m’imprègne de la bataille constante entre la mer et la côte. Il est peut-être temps d’apprendre une deuxième leçon dans cet environnement de randonnée facile avant que cela ne devienne plus difficile.

    Camino: regardez ce qui nous attend

    Quelques premières petites pierres d’achoppement et une autre glissade qui vient de bien se passer me rappellent de regarder devant avec concentration. Mes premiers signes d’épuisement léger et de manque de concentration naissant se manifestent sous la forme de premiers faux pas.

    Cela peut sembler fou, mais si vous vous concentrez sur la marche, vous ne verrez pas grand-chose du Camino de Santiago. Il faudrait que vous vous arrêtiez, mais vous ne le faites pas. Du moins pas quand tu es après Ingrid. En tout cas, je me rends compte soudainement qu’aucun, vraiment pas un seul de mes millions de pas qui m’attendent ne devrait mal tourner. Sinon, mon voyage est scellé.

    Je ne peux plus me permettre de dormir les yeux ouverts, de piétiner ensuite et de mettre distraitement un pied devant l’autre! Mais c’est extrêmement difficile lorsque vous êtes épuisé et épuisé. Et donc les prochaines petites pierres d’achoppement viennent, même si je suis particulièrement prudent. Mon regard est toujours dirigé vers le bas. Je regarde exactement les pas que prend Ingrid et où elle prend plus ou moins de temps. J’ai peur qu’à partir de maintenant je ne laisserai jamais le sol du chemin hors de ma vue.

    En guise de consolation, la nature parle également à chacun de mes cinq sens. Est-ce vraiment seulement cinq? Plus à ce sujet plus tard.

    Pour le moment, je ne veux pas être poussé dans le coin d’un cinglé ésotérique. Et donc j’attends avec impatience quelques nouvelles impressions solides.

    Il y a les oreilles, qui se comportent très différemment ici en plein air, presque d’une manière inhabituelle.

    Tout ce qui ne m’a pas atteint depuis des années m’inonde littéralement. Pas à mon désavantage, cependant. Je n’ai plus besoin d’un lecteur MP3 pour me battre avec des rythmes durs comme le jogging.

    Les oreilles s’écoutent simplement. Vent, vagues, marches. Tout est comme si je le vis deux fois plus intensément.

    L’odorat, un autre sens auparavant plutôt rabougri, est également à son meilleur ici. En transpirant, mon nez est enfin complètement libre.

    Un super sentiment!

    Je voudrais également décrire l’air salin et les nombreuses nouvelles odeurs des herbes des prés dans les moindres détails, si seulement il y avait les attributs correspondants.

    Il y a quelques années, j’ai remarqué à quel point l’odorat était profondément ancré dans mon cerveau lors d’une traversée de nuit avec le ferry pour la Sardaigne. Dès l’enfance j’ai encore l’odeur forte du maquis avec ses herbes, romarin, sauge et absinthe “dans mon nez”. Et c’est précisément cette odeur très spéciale qui m’a réveillé des années plus tard sur le pont du ferry au milieu de la nuit. Même si tout était noir et que nous devions être à plus de 50 kilomètres, je pouvais déjà sentir l’île là-bas. Est.

    Je ressens la même chose quand je passe devant les raffineries d’Ingolstadt. L’odeur du pétrole lourd me rappelle à chaque fois mes premières vacances à Cuba. L’odorat semble se souvenir de tout. Serai-je également capable de me souvenir de l’odeur du Camino de Santiago dans ma vie ultérieure?

    Étape par étape, vous continuez le long du littoral. Sans réfléchir. Sans soucis, détendu et:

    À la volonté de Dieu.

    Parce que je n’ai pas mon propre plan. Et même si ce n’est pas Dieu qui me conduit ici personnellement, c’est Ingrid. Cependant, c’est d’autant plus impitoyable lorsqu’il s’agit de faire une pause. Un dieu impitoyable?

    Les gens boivent en marchant. Tant mieux pour toi que pour moi. Parce que mes deux bouteilles d’eau sont rangées dans les poches extérieures du sac à dos, que je dois maintenant démonter en marchant. Et pendant que je fais cette procédure fastidieuse en fuite, je perds à nouveau un terrain précieux.

    Je vais devoir l’apprendre aussi: boire en marchant. J’ai à peine mis la moitié du liquide dans ma bouche. L’autre moitié coule inutilisée sur les coins de ma bouche et sur mon menton et est simplement perdue. Eh bien, les plantes pourraient être heureuses. Et pour aggraver les choses, je m’étouffe brutalement avec la petite quantité qui coulait encore du goulot de la bouteille dans ma bouche. Ingrid, en revanche, a déjà disparu derrière le prochain virage du fourré. Elle a un sac à boire dans son sac à dos et un tube à boire qui lui permet de boire en marchant.

    Finalement. C’est ce que j’attendais: Ingrid veut se déshabiller un peu. Cela ressemble à une courte pause.

    Mais je n’ai jamais vu que vous pouvez simplement détacher les manches du T-shirt sans vous arrêter. Bien sûr, c’est bien trop rapide pour moi! J’aurai encore beaucoup à apprendre. Il n’y a pas de pause, mais nous rencontrons à nouveau Mark et Jorge.

    Et nous allons en fait un peu plus lentement.

    Camino: comme sur un sentier nature aux herbes

    Maintenant, je suis complètement dans mon élément. En marchant, je cueille les feuilles comestibles et les graines de la petite berce du Caucase, que je mâche lentement dans ma bouche et que je laisse fondre. Tout un flot d’arômes uniques et indescriptibles traverse mon palais et mes compagnons commencent curieusement à faire de même. Même s’ils pensent au départ que ma cueillette d’herbes est un peu étrange: c’est très amusant!

    Ce qui est fascinant, c’est qu’en tant qu’adultes, nous pouvons découvrir un arôme complètement nouveau et sans précédent. Malheureusement, cela ne peut plus jamais nous arriver avec les couleurs et les tons. Aucun nouveau ton et aucune nouvelle couleur ne seront jamais ajoutés. Nous les connaissons tous déjà.

    En marchant, frottez les feuilles parfumées entre vos doigts et tenez-les contre votre nez. Sucez les baies et les fleurs. C’est un tout nouveau monde pour les autres. Mais je mets également en garde contre l’essai seul.

    Pouvez-vous vraiment manger ça?

    C’est tóxico?

    N’est-ce pas vraiment toxique? Pouvez-vous en mourir?

    C’étaient toutes des questions d’accompagnement très intéressantes. Bien sûr, parmi les ombellifères, il n’y a pas que des représentants comestibles tels que la coriandre, le carvi, le fenouil et les carottes sauvages. Certaines des espèces végétales les plus toxiques telles que la pruche maculée peuvent également être trouvées dans ce genre. Pourquoi pas ici au Pays Basque aussi? Ce dernier a acquis une triste renommée car Socrate aurait été exécuté avec la sève de la plante toxique (d’où la coupe de la pruche). On dit que la coniine alcaloïde déclenche une paralysie lente jusqu’à la paralysie respiratoire finale. Alors la mort survient en pleine conscience. En tant qu’ancienne infirmière, Ingrid a trouvé ces «subtilités» extrêmement fascinantes.

    Tels des enfants sur un sentier pédagogique aux herbes, les pèlerins me posent une question après l’autre.

    Mes propres questions, quel est le nom de telle ou telle plante en espagnol – malheureusement sans réponse sauf pour l’ortie (Ortiga).

    En parlant d’orties: soudain, ma peau est à nouveau ce que vous pouvez appeler un vrai sens. Je sens toute la verdure qui broute avec mes jambes. Graminées rugueuses, tiges de feuilles velues, feuillage doux et velouté, et bien sûr les orties aussi.

    Sortant enfin de la population dense d’arbres, Saint-Sébastien (Saint-Sébastien) avec ses deux baies de sable allongées et largement effilées se trouve en dessous de moi. Sauvage, nuageux et impressionnant. Saint-Sébastien est la capitale de la province de Gipuzkoa. La ville a récemment été élue capitale européenne de la culture pour 2016 [3] et compte environ 180 000 habitants.

    Plages désertes sur le chemin de Saint-Jacques

    De là-haut, je peux voir de vastes étendues de plage presque désertes. Seuls quelques baigneurs et quelques surfeurs partagent une étendue presque illimitée, enfermée dans deux bassins de sable naturels. Ceux-ci sont entourés par les massifs rocheux du Monte Urgull et du Monte Igueldo.

    Pour la première fois, je sens mes pieds lourds, mes genoux et le poids du sac à dos sur mes épaules pendant le court repos. La route d’Irun à Saint-Sébastien est spécifiée dans le guide des pèlerins comme étant de 27 kilomètres, avec mon détour involontaire, c’est un bon 30 kilomètres. Je commence maintenant à penser aux distances et aux tailles. Même vingt kilomètres avec des bagages me paraissaient impensables avant mon départ. Trente kilomètres étaient irréels pour moi. Et voici la marque des années trente!

    Malheureusement pas au début de la ville. Mais à la toute fin, presque à nouveau hors de la ville. L’auberge doit être là où se trouve l’horizon. Mes pieds sont paralysés. Vous ne voulez plus.

    Bonne nourriture pour Ingrid. Ce sont sûrement maintenant les premiers symptômes d’empoisonnement de la pruche maculée

    Elle taquine que ça commencerait dans les pieds. Et puis ça allait, très lentement jusqu’au bassin, puis aux épaules, ce qui me faisait soudainement aussi mal. Après les épaules, il y aurait une paralysie dans les bras, puis sur tout le corps.

    Et finalement la respiration s’arrêterait. Aie! Même si c’était amusant, je commence à observer ma respiration. Et d’une manière ou d’une autre, tout semble lourd. Est-ce le début de la paralysie respiratoire? Puis-je encore me rendre à Saint-Sébastien? Sérieusement: 0,5 gramme de pruche est mortel.

    Bien sûr, Ingrid va un peu plus loin et dit d’une gravité mortelle: “Vous êtes-vous lavé les mains?” Et “Pouvez-vous encore bouger votre cou?”

    Tous mes sens semblent maintenant avoir conspiré contre moi. Une sensation de dépression et d’épuisement se répand. Cela me paralyse vraiment.

    La vie palpitante

    Dois-je y retourner? Il ne reste plus que la descente et l’immersion fatiguée dans la vie palpitante.

    Le peu de rapport entre la langue basque «Euskal» et l’espagnol est quelque chose que je vois avec un peu d’amusement sur le panneau de la ville sur lequel la ville balnéaire est annoncée en basque avec «Donostia». Pour notre cher Mark, la traduction officielle “San Sebastián” est également ci-dessous. Beaucoup plus petit bien sûr! Une autre gifle pour Mark, car je suis sûr qu’il vient de comprendre ma joie sincère et malveillante en allemand sans plus tarder.

    La syllabe “Don” ou “Dono” signifie “San” en basque et ne m’est pas si étrange. Cela me rappelle “Don Camillo”. Et avec beaucoup d’imagination, le «stiá» pourrait naître du «Seba stiá n». Mais je ne sais pas vraiment!

    C’est la Coupe du monde de football en ce moment, alors je suis confronté à un joyeux fouillis de Basques maquillés. Ici, ils se nomment “Donostiarrak” selon leur capitale. Vous pouvez les trouver partout dans les maillots rayés bleus et blancs. Ils chantent et dansent sur la promenade.

     

    Hola Peregrino!

    Je suis accueilli par un groupe de fans de football avec un Hola Peregrino bruyant (bonjour les pèlerins). Un court séjour est maintenant aussi bon. En tant qu’Alemán, j’ai immédiatement le plein respect et la sympathie athlétique de toutes les personnes impliquées.

    L’Espagnol de Madrid traverse une période plus difficile. Mark est à mes côtés. Je peux vraiment sentir à quel point les fiers Saint-Sébastien aimeraient se battre avec leur équipe provinciale, la Real Sociedad, contre les Allemands puis contre les Espagnols. Et maintenant, Mark comprend. San Sebastián contre l’Espagne! Ici, ils sont majoritaires. Je me sens presque un peu désolé d’être si méprisé dans mon propre pays.

    Les deux derniers kilomètres jusqu’à l’autre extrémité de l’Empire de Saint-Sébastien sont torturés et me donnent une faible prémonition de ce qui pourrait arriver ensuite. Seulement 50 mètres d’altitude, bien sûr vers le haut. Quand j’arrive au niveau de la mer, je me dis:

    Ça ne peut plus descendre. Juste avec mon humeur. Parce que l’auberge de jeunesse a l’air tout sauf accueillante de l’extérieur.

    Des bâches en plastique colorées recouvrent temporairement le toit. L’entrée est recouverte d’un film de peintre sale. Il est suspendu en lambeaux à l’échafaudage et flotte inhospitalier au vent. Ce serait le bruit de fond parfait lors du tournage du film occidental “Quatre Basques pour un Hallelujah”.

    Mark décide spontanément de s’y accrocher pour une étape de plus, bien qu’il soit déjà six heures et demie et il se plaint de graves douleurs aux pieds. Mark a utilisé son iPhone pour trouver des amis qui ont une longueur d’avance sur lui à Orio. De plus, il ne veut pas payer 15 euros pour l’auberge de jeunesse. Les auberges de pèlerinage simples coûtent beaucoup moins cher. Ou peut-être que Mark veut juste sortir le plus rapidement possible du magnifique Pays Basque?

    À ma grande horreur, Mark se jette deux analgésiques épais à base d’ibuprofène entre l’entrée et la feuille de plastique. Il boit également une canette de bière avec un large sourire. Avec un “Hola” autocratique, il est parti.

    Traverser les frontières stupéfait pour aller un peu plus loin, cela va à l’encontre de mon pèlerinage. Ça ne peut pas bien se passer.

    Pèlerinage signifie se retrouver.

    En entrant dans l’auberge, à ma grande surprise, tout est impeccable et propre. L’enregistrement à la réception et l’attribution des lits sont rapides et précis. Je me tiens dans une pièce bien ventilée avec 12 lits dont la plupart ne sont plus occupés.

    Ceci est suivi de ma première douche sur le Camino de Santiago. Propre, chaleureux et relaxant. En tant que seul pèlerin, je n’ai ni pantoufles ni serviette avec moi. Mais je n’ai pas trop peur du pied d’athlète. Et le séchage sans serviette prend un peu de temps. Et vous l’avez ici!

    Le soir, la faim me conduit dans un bar presque vide de l’autre côté de la rue. Un match de football est retransmis en direct en russe. L’énorme écran plat moderne est suspendu à un ordinateur portable qui s’effondre et qui est collé avec du ruban adhésif. Le programme est piraté en toute sécurité. La qualité extrêmement médiocre est à nouveau amusante.

    J’ai mon premier appel téléphonique avec ma femme et je leur dis que je suis épuisé et ravi.

    Ensuite, je mange un peu. Ce ne sera pas plus qu’un toast au jambon (comme d’habitude en Espagne sans beurre) et un verre de vin rouge avec de l’eau. Rester seul me tourmente trop aujourd’hui. Lire un journal que je comprends à peine est ennuyeux. Mais quand je regarde un journal espagnol, au moins j’échappe aux yeux des autres visiteurs du bar. Laissez-les penser ce qu’ils veulent! Le premier jour passe et j’attends mon lit avec impatience.

    Maintenant, les chaussettes humides de mon compagnon de lit pendent de l’étage supérieur. Je fais de même et je passe une autre nuit de sommeil profond devant moi.

    En tout cas, je m’endors tout de suite sans avoir rien lu sur la scène de demain.

    Contenu du livre BURNOUT: Un voyage sur une ligne fine, Chemin de Saint-Jacques sur la côte

    • Jour 1:28 km (+5 km de détour), 1000 mètres d’altitude, via Pasaia (Chemin de Saint-Jacques sur la côte)
    • Mon premier tampon de pèlerin. (Camino)
    • (Camino de Santiago sur la côte)
    • L’aventure de ma vie! (Camino del Norte)
    • La première flèche jaune. (Camino de Santiago)
    • Quelle est la bonne voie? (Pèlerins sur le sentier côtier)
    • Une façon – de nombreuses possibilités. (Sentier côtier / Chemin de Saint-Jacques)
    • Eau fraiche! (BURNOUT)
    • (Camino de Santiago)
    • “Bon Camino!” (Extrait du livre BURNOUT Jakobsweg de Christian Seebauer)
    • Même la première étape est un rêve! (Sentier côtier / Chemin de Saint-Jacques)
    • Fiers Basques (Camino de Santiago)
    • Vous ne pouvez pas aller plus loin en «espagnol» ici. (BURNOUT)
    • Entre la France et l’Espagne (extrait du livre BURNOUT Jakobsweg de Christian Seebauer)
    • Une randonnée en montagne facile tous les jours. (Camino de Santiago)
    • Basques de part en part! (Camino)
    • Un chemin pour tous les sens! (Camino del Norte)
    • À chaque pas, je sens mon cœur battre plus fort. (Camino de Santiago)
    • (Camino)
    • Sable merveilleusement doux et argile humide (Camino)
    • Un super sentiment! (Livre du pèlerin)
    • À la volonté de Dieu. (Camino)
    • Comme sur un sentier nature aux herbes (Camino de Santiago sur la côte)
    • C’est tóxico? (D’après le livre BURNOUT Jakobsweg de Christian Seebauer)
    • Plages désertes (sentier côtier / Chemin de Saint-Jacques)
    • La vie palpitante (BURNOUT)
    • Hola Peregrino! (Camino de la Costa)

     

    Photos du Chemin de Saint-Jacques, étape IRUN – SAN SEBASTIÁN

    • Étape 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Chemin de Saint-Jacques sur la côte, Camino de la Costa
    • Étape 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Chemin de Saint-Jacques sur la côte, Camino de la Costa
    • Ombellifères / Berce du Caucase, étape 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Chemin de Saint-Jacques sur la côte, Camino de la Costa
    • Menu pèlerin – étape 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Chemin de Saint-Jacques sur la côte, Camino de la Costa, malheureusement floue
    • Tradition basque: Étape 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Camino de Santiago sur la côte, Camino de la Costa
    • Bien décoré: Étape 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Chemin de Saint-Jacques sur la côte, Camino de la Costa
    • Pèlerins sur le sentier côtier, étape 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Chemin de Saint-Jacques sur la côte, Camino de la Costa
    • Maison basque sur la côte atlantique, étape 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Chemin de Saint-Jacques sur la côte, Camino de la Costa
    • Port: Étape 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Chemin de Saint-Jacques sur la côte, Camino de la Costa
    • Descente: Étape 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Chemin de Saint-Jacques sur la côte, Camino de la Costa
    • Entouré d’herbes: Étape 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Chemin de Saint-Jacques sur la côte, Camino de la Costa
    • Trop de bagages: Étape 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Chemin de Saint-Jacques sur la côte, Camino de la Costa
    • Carte du Camino de Santiago sur la côte: Irun
    • Vous êtes ici – Carte du Camino de Santiago sur la côte: Irun. Camino de la Costa – carte personnalisée
    • Camino de Santiago sur la côte: IRUN – SAN SEBASTIÁN, photo 2
    • Deux pèlerins entassés sur le chemin de Saint-Jacques au-dessus de la côte atlantique, en route pour Saint-Sébastien
    • Camino de Santiago sur la côte: IRUN – SAN SEBASTIÁN, photo 3
    • Vestiges d’un ancien aqueduc entre Irun et Saint-Sébastien
    • https://www.seebauers-world.com/wallpaper/sansebastian.jpg
    • Peinture à l’huile: Vue de Saint-Sébastien (venant d’Irun)


    (c) Christian Seebauer
    Kuestenweg italiano excerpt:

    Irun – San Sebastián – Jakosbweg sulla costa

    1 ° giorno: 28 km (+5 km di deviazione), 1.000 metri di dislivello, via Pasaia

    I pellegrini che si stanno risvegliando non sono proprio tranquilli quando si alzano e li vedo nella piccola cucina. Un mucchio colorato di facce stanche che sembrano non conoscersi. Non mi sento parte del gruppo.

    Ci sono otto pellegrini e le due hospitalieras (le mamme dell’ostello) che ci servono toast freschi, caffè e marmellata di pesche fatta in casa. I miei compagni sembrano impotenti e assenti, ma forse sono solo io.

    Il mio primo francobollo pellegrino del Cammino di Santiago.

    Ora, durante la colazione, ricevo il mio primo timbro del viaggio sul mio passo di pellegrinaggio, la “Credecial”. La prova per la Chiesa cattolica romana che sono qui oggi! “Albergue de Peregrinos” è scritto in un arco attorno a un guscio di capesante con Irun stampato su di esso. Nell’arco inferiore del cerchio si dice in basco: “Donejakue Bideko Lagunak”. Timbrato con “Fetcha 06/12/2010”. Per ora mi basta.

    Mi sento più a mio agio senza colazione. Ecco perché dopo pochi minuti raccolgo le mie cose e scendo in strada da solo.

    Inizia con la chiusura della pesante porta di legno:

    L’avventura della mia vita!

    Anche se è l’inizio di giugno, ora respiro l’aria gelida che si può vedere quando espiro. La prima calda luce del sole splende attraverso le nuvole sottili e devo ridere della mia ombra lunga e distorta sull’acciottolato. Che strana creatura che tenta la fortuna.

    Dopo poche centinaia di metri, lancio i miei due sacchetti di plastica con riviste, patatine e un vecchio panino disgustoso in un bidone della spazzatura abbandonato. Ancora e ancora devo guardare indietro con la coscienza sporca, come se ne avessi ancora bisogno. Ma mi sento anche liberato. Meno è meglio è.

    Trama! Che bella sensazione! Faccio un passo davanti all’altro. Non riesco ancora a immaginare il tratto folle che mi attende per niente. Eppure inizio subito a sognare a me stesso. Non riesco ancora a credere alla mia fortuna. Essere qui sembra folle e surreale. Una strana miscela di umiltà e prima cauta felicità mi accompagna molto tranquillamente. La calma entra in me come da sola. Una calma che purtroppo si instaura nelle normali vacanze solo quando è quasi finita. Cosa c’è di diverso qui? Mi chiedo, ma sono così preso da ciò che mi circonda e dal piano audace che le spirali di pensiero non sorgono nemmeno.

    Ho finalmente il permesso di fare ciò che la parte del mio cervello primordiale desiderava. Vai avanti senza pensare. Continuerò a farlo?

    La prima freccia gialla sul Camino de Santiago

    Sto appena scoprendo la mia prima freccia gialla per la mia imminente “caccia al tesoro” a Santiago de Compostela. Ora segna il mio percorso e mi porta rapidamente fuori dalla città ancora sonnolenta di Irun.

    Immediatamente attraversa un paesaggio di brughiera paradisiaca appartata. Tutto è verde lussureggiante. Il cielo sopra di me non è ancora molto chiaro, è blu scuro. Solo in lontananza è già azzurro e un po ‘velato. Il vento gli spinge davanti nuvole bianche.

    Un piccolo, idilliaco ponte di legno mi offre la vista di un corso d’acqua calmo con i suoi canneti verde intenso. Le temperature ora sono piacevoli e seguo la croce gialla, che è chiaramente dipinta su una staccionata di legno marrone scuro.

    Ma poi non ci sarà più croce gialla. La strada sterrata su cui mi trovo non vuole salire, come nella guida del pellegrino, ma torna indietro verso Irun, che ora è completamente illuminata dal sole. Non può essere vero!

    Sono davvero riuscito a perdermi di nuovo? Sembra che sia così e dovrò tornare indietro di nuovo.

    Non so ancora che una croce gialla significhi: Non qui, ti sbagli qui!

    Ma so già che una croce gialla non è una freccia gialla.

    Questo mi viene spiegato da due pellegrini spagnoli che hanno fatto una ricca colazione e che non si può ignorare, calpestati verso di me nella terra alluvionale. Ultimo ma non meno importante, Jorge e Mark scoprono l’incrocio giusto perché Jorge sta navigando con il suo iPhone.

    Qual è il modo giusto?

    Preferirei prendere una strada diversa per forza, se non altro per l’imbarazzo e per non dipendere da uno sciocco dispositivo di navigazione come a casa.

    Il fatto di non riuscire nemmeno a trovare i primi chilometri in campagna mi infastidisce più di quanto possa essere contento del sentiero che ho ritrovato. Dopotutto, ho superato una freccia gialla travolgente che avrei dovuto davvero vedere.

    Dopotutto, il sentiero ora corrisponde di nuovo alle descrizioni nella guida di viaggio all’aperto. E ho imparato la mia prima lezione, anche se involontariamente: segui la freccia gialla.

    Una croce gialla ti avverte della strada sbagliata. (Imparerò in seguito che le croci gialle possono contrassegnare alternative attraenti che i pellegrini vogliono semplicemente impedire di essere un pellegrino). Per la prima volta, d’ora in poi seguirò rigorosamente gli instrucciónes, le istruzioni.

    Seguendo la freccia gialla, ora sono proprio nel mezzo. Il fitto bosco di latifoglie ha sostituito il terreno alluvionale e si sale leggermente. Pochi minuti fa, Jorge e Mark hanno seguito il loro navigatore satellitare, mi sono fidato della freccia sinistra gialla.

    Cammino di Santiago: un modo – molte possibilità.

    Dopo essermi un po ‘perso per i primi chilometri, la guida del pellegrino ora mi confonde completamente. Da qui in poi ci sono quattro modi confusi per andare oltre.

    In qualche modo questa situazione mi sembra dannatamente familiare. Ogni volta che mi siedo in macchina con mia moglie e il sistema di navigazione, ci sono tre opinioni diverse nei punti critici.

    Dice a sinistra. Il navigatore dice destra e probabilmente significa la stessa cosa di mia moglie (perché confonde sempre la sinistra con la destra). Vado dritto, ovviamente. Non perché sia ​​così testardo, ma perché il mio cervello maschile è piuttosto semplice e semplicemente non può risolvere un conflitto del genere in così poco tempo.

    La frenata di emergenza nel traffico intenso per chiarire la situazione non è un’opzione per me. Ma per mia moglie! “Almeno avresti potuto pensarci ora e non continuare a guidare.”

    Certo, il mio intuito è quasi sempre sbagliato e quindi non ho solo mia moglie contro di me, ma anche il fastidioso GPS. “Se possibile, per favore girati”, se non funziona affatto.

    Non è possibile iniziare un po ‘più facilmente sul Camino de Santiago? Basterebbe una sola indicazione della strada! Una freccia che punta nella mia direzione.

    Ma no: dice qualcosa sul “Cammino di San Giacomo segnalato direttamente”, un “Cammino di Santiago ufficiale”, una “via comune in avanti”, e qualcosa su una “deviazione consigliata per Hondarribia” e “un’altra possibilità sulla cima di una montagna”. Le distanze si riferiscono a volte a una variante, a volte all’altra.

    A merito della guida di viaggio, va detto che avrei potuto ottenere una panoramica molto facilmente con un’attenta lettura.

    Indipendentemente dalle molte possibilità, dovrei provare il processo di eliminazione, come con “Chi vuol essere milionario”.

    Escluderò il ramo sulla ripida vetta di Jaizkibel.

    E anche quello con “deviazione” non suona molto meglio, sebbene sia consigliato. Quindi farla franca.

    Nel gioco ci sono ancora le due opzioni “segnato” e “ufficiale”.

    Il Cammino di Santiago ufficiale non è segnato? In ogni caso, il segno suona meglio per me, ufficiale o meno. Non ho ancora deciso.

     

    Acqua fresca!

    Mi trovo davanti a una bella fontana in pietra all’ombra di un vecchio castagno, da cui bevo la prima acqua fresca del mio cammino.

    La chiesa di Guadalupe sorge davanti a me. Purtroppo non mi dà alcuna informazione sull’ulteriore corso del percorso. Sotto di me c’è una fantastica vista panoramica sul verde estuario, attraverso il quale si snoda pittoresco il Bidassoa.

    Il vento fresco accarezza il mio corpo sudato, piacevole all’inizio, ma poi troppo freddo per restarci ancora.

    Con due vecchie bottiglie di granini piene (non ho trovato altro in casa), c’è una cinquantacinquanta possibilità di proseguire sul sentiero direttamente segnalato.

    La foresta si dirada e davanti a me si estende un paesaggio di montagna arido e sassoso. È in qualche modo simile alle Alpi bavaresi all’altezza del limite del bosco.

    Passo su un sentiero di montagna sterrato e ghiaioso, che i torrenti hanno chiaramente dilavato in alcuni punti. Irun è ancora alla mia sinistra. Il mio sentiero è fiancheggiato da felci reali alte un metro, le cui fronde arcaiche ispirano i miei pensieri a viaggiare indietro nel tempo al Cretaceo, dove i primi vertebrati terrestri potrebbero aver pascolato qui. In ogni caso, stanno solo prendendo forma nella mia immaginazione. Anzi, sguardi curiosi mi seguono dalle felci. Ma ci sono cavalli al pascolo solitari, asini e muli che mi ammirano dal loro paradiso verde da una distanza di sicurezza. Non sai che la mia mente è lontana 140 milioni di anni da te.

    Dopo che oggi è domenica, i primi mountain biker ed escursionisti locali vengono verso di me. Mi stanno riportando indietro bruscamente dal Cretaceo. Almeno le felci dall’aspetto primordiale sono ancora lì!

    Anche gli atleti mattutini mi salutano

    “Bon Camino!”

    – il detto che può significare “buona strada”, ma anche “ciao” o “lasciami in pace”. L’ho scoperto solo più tardi in questo significato. Al momento tutti sono molto cordiali e posso fare il percorso di buon umore.

    In tarda mattinata, Mark e Jorge si uniscono di nuovo a me, così come Ingrid, una signora anziana, muscolosa e molto simpatica. Siete in tre, ora siamo in quattro. Mark ha dei bastoni da passeggio, una maglietta sportiva rossa e uno zaino rosso con un materassino pieghevole giallo legato ad esso. L’ultimo grido? O semplicemente non ci sono più?

    Tutto è grigio in Jorge. Non c’è una sola macchia di vernice sulla sua attrezzatura. Ingrid indossa pantaloncini beige chiaro con tasche laterali cucite da sé, una maglietta nera in Goretex e un panno rosso che ha legato intorno al collo. Nella sua mano tiene un bastone da pellegrino scolpito che dovrebbe pesare molto. Ingrid è l’unica che sembra una vera pellegrina.

    Io stesso indosso pantaloni corti verde oliva di tessuto troppo pesante, una vecchia maglietta di cotone azzurro del Lago di Garda e il mio mini zainetto giallo / arancio brillante. Niente bastoncini. Nessun abbigliamento sportivo. Nessuna scarpa da passeggio adeguata.

    I due giovani spagnoli, invece, sono in giro con attrezzature assolutamente high-tech. Scommetto che ogni singola parte è la più costosa e la migliore.

    Jorge è sempre lì per scrivere e pubblicare tutto in diretta su Facebook. Entrambi gli spagnoli hanno le cuffie nelle orecchie.

    Osservo beffardamente a Ingrid che i due zaini sono probabilmente collegati anche al Bluetooth e le borracce possono parlare tra loro tramite un microtransponder! Ingrid deve ridere spontaneamente del mio ridicolo.

    Anche la prima tappa è un sogno!

    Se non fosse per i due spagnoli che in qualche modo sembrano gestire il Camino come una specie di divertente competizione puberale.

    Per la prima volta vedo il profondo blu dell’Atlantico sotto di noi. Wow, che vista fantastica!

    Poco dopo, non è del tutto facile inginocchiarsi su una ripida scala in pietra fino alla costa. Sensazionale. Questo è tutto! Questo è esattamente come l’avevo immaginato quando ho visto la prima foto sul sentiero costiero.

    Ad ogni passo in discesa ci avviciniamo allo spettacolare scenario del porto del villaggio di pescatori di Pasaia.

    Negli angoli angolati delle scale, minuscoli angoli di verdure erano coltivati ​​amorevolmente e crescione fiorito arancione ricopriva le sporgenze del muro, a cui mancava l’intonaco da anni.

    Questa mattina il Cammino di Santiago mi ha portato a 20 chilometri da Irun all’idilliaco villaggio di pescatori di Pasaia, che potrebbe essere stato così centinaia di anni fa. Come Irun, Pasaia si trova nella provincia di Gipuzkoa. Il piccolo porto marittimo circonda la foce dell’Oiartzun.

    Quindi ora i miei primi chilometri e circa 600 metri di dislivello sono alle mie spalle e sto ancora sorprendentemente bene.

     

    Orgogliosi baschi

    In un piccolo bar, dove sulla porta di legno hanno scritto “on parle francais” con il gesso, ci concediamo una tortilla de patatas. Tuorlo giallo e untuoso. Alle undici è il piatto unico e quindi più economico. Patate, uovo, cipolle e olio gocciolante a forma di frittata. Una miscela di cui non posso davvero entusiasmarmi, ma che ha un sapore passabile in questa tipica atmosfera. Dopotutto, sono in Spagna, o più precisamente – ed è quello che vorrebbe vedere l’orgoglioso ristoratore – nei Paesi Baschi.

    Anche l’abito dell’oste vale la pena vedere. Indossa una maglietta rosa con una stampa comica e giocosa in arancione, bianco e viola. È cucita una toppa sbiadita della bandiera dei Paesi Baschi con uno zigzag verde su sfondo rosso. Una sciarpa basca a quadretti blu e bianchi, che mi ricorda molto i nostri asciugamani da cucina economici a casa, è avvolta intorno al mio collo “per abbinare”.

    Tutto sommato, è un’apparenza vanitosa ma felice. Ma soprattutto è basco.

    So dalla mia patria reale bavarese che gli “eredi al trono” di re Ludovico e Franz Josef Strauss a volte inveiscono contro Berlino con i loro cappelli sepolcrali. Ma quello che sta succedendo ora non riesco a credermi.

    Io e Ingrid andiamo molto d’accordo con i locandieri in queste chiacchiere colorate, mentre gli ospiti fanno capire ai nostri compagni spagnoli che non possono e non vogliono capirli. Mark, che ha sempre la bocca più aperta, non può negare che viene dal lontano Madrid. Al nostro tavolo si sta svolgendo uno spettacolo assurdo. Mark cerca persino di parlare con le mani e i piedi come uno straniero ed è davvero arrabbiato che tu non voglia capirlo.

    Non puoi andare oltre in “spagnolo” qui.

    È davvero sconvolto dal fatto che qui si parli il francese sfacciatamente, ma non lo spagnolo.

    Mark stava per darci una grande dimostrazione di come pagare in modo appropriato qui in Spagna. Ora la sua voce è furiosamente silenziosa. Gli ospiti al tavolo accanto parlano ad alta voce e ridendo con me e Ingrid. Basco – pah, nessun problema!

    Jorge viene dai Paesi Baschi in persona, ma è la parte più tranquilla e non si fa nemmeno coinvolgere nella partita tra i baschi e gli spagnoli. Sembra intuire che può solo perdere.

    Anche gli sportelli automatici spagnoli sono multilingue qui, ma non nel modo in cui si potrebbe immaginare un europeo. Puoi scegliere tra basco, cantabrico, galiziano e spagnolo.

    Il basco (Euskal) non è apparentemente correlato a nessun’altra lingua europea ed è quindi altrettanto incomprensibile per gli spagnoli come lo è per le altre nazioni. Tuttavia, i baschi sembrano divertirsi a parlare con altre nazioni, ma non con gli spagnoli. Un clamoroso schiaffo in faccia per il nostro rosso spagnolo high-tech Mark e un primo episodio compiaciuto sulla mia strada. Mark deve lasciare che Jorge gli spieghi che il basco è anche la lingua ufficiale nella provincia di Gipuzkoa. Eccezionale. Non siamo arrivati ​​così lontano in Baviera.

    Parlo un po ‘con Ingrid del percorso da percorrere in questa regione.

    Tra Francia e Spagna

    I Paesi Baschi si trovano sulla costa atlantica nella regione di confine tra Spagna e Francia. Il dilemma in corso è che la Comunità Autonoma Basca si trova in Spagna, ma la provincia di Navarra, anch’essa basca, è in Francia.

    Il confine percepito del Paese Basco corre tra due stati, all’incirca nella regione dei Pirenei. L’organizzazione sotterranea nazionalista basca Euskadi Ta Askatasuna (ETA), che (ha) perseguito l’obiettivo del proprio stato basco, è stata attiva qui per mezzo secolo.

    L’host ci dice che non dobbiamo aver paura dell’ETA. E aggiunge compiaciuto: “Molto probabilmente prima degli spagnoli che si sono persi qui”.

    Quello seduto.

    Il confine del Paese Basco è chiaro a nord. Perché qui è l’Atlantico. Per essere più precisi: il Mar Cantabrico con il Golfo di Biscaglia. Il mio punto di partenza è Irun, sul confine orientale. E il confine occidentale corre a pochi chilometri dietro il capoluogo di provincia, Bilbao.

    La montagna più alta dei Paesi Baschi è la Tavola dei Tre Re a 2.450 metri. E quindi il sentiero costiero, che alcuni hanno immaginato come un’escursione in spiaggia pianeggiante, qui è molto diverso:

    Ogni giorno una facile escursione in montagna.

    I Pirenei, che corrono verso l’oceano, rendono il paesaggio così degno di essere visto che vale ogni sforzo.

    Non ho appena sentito un trillo di flauto e tamburi?

    Come per ordine, una buona dozzina di baschi marciano dal nulla nei loro costumi nazionali più belli e presentano uno spettacolo folcloristico completamente inaspettato con piccoli tamburi assordanti (“Ttun-ttun”) e cornamuse, che è solo intorno a noi nel cerchio più piccolo gioca. Sulla piazza del mercato sono ancora presenti appena una cinquantina di persone e noi siamo in pieno centro.

    Il folclore basco che si forma intorno a me mi ricorda la musica irlandese, i riti celtici e un po ‘di Wicki e gli uomini forti. Mancano solo le corna.

    Uomini con gonne bianche al ginocchio che sembrano una coperta di pizzo all’uncinetto dei tempi della nonna. Le cornamuse colorate sembrano strane eppure in qualche modo coerenti con il pasticcio colorato. I minuscoli flauti di legno con solo tre fori sono ancora più agghiaccianti del flauto in Do che ho dovuto imparare da bambino.

    Come copricapo, gli uomini indossano un cappello di feltro, che, senza che io voglia fare confronti irrispettosi, può essere immaginato come una grande borsa da scuola grigia di feltro. Come un mago, la parte superiore del cappello è rivestita da una “borsa” rossa più piccola, che mi ricorda più le mandorle tostate. Lunghe piume nere come la pece e nastri colorati emergono da questo cono a mandorla.

    Baschi in tutto e per tutto!

    Certo, non parlerei mai a un vero basco della mia associazione!

    Un mantello di pelle di agnello ondeggia ostinatamente su e giù al ritmo della musica. Una volta i miei genitori avevano una simile pelle di agnello nel loro bagno. Hanno tutti sciarpe rosse e verdi accuratamente legate che formano due angoli ordinati sul petto.

    Ci sono anche scarpe abbastanza paragonabili alle scarpe bavaresi Haferl. Tuttavia, sono legati alle ginocchia con cinghie di cuoio. Devono farlo per stare al passo con la coreografia selvaggia. Mi sento quasi stordito solo a guardare. Forse anche per via delle belle ragazze che mettono in mostra la loro tradizione. Non posso fare a meno di godermi il bell’aspetto. Flirtare consentito!

    Dopo che i tamburi sono svaniti, è ora di andarsene.

    E ora le opinioni sono divise. I due spagnoli hanno una descrizione del percorso più breve da Pasaia a San Sebastián attraverso l ‘”interno”, che è di soli 6,5 km circa. Sono solo 5 km in linea d’aria. Tuttavia, se segui la spettacolare costa, sono ben 12 chilometri. Da questo primo esempio della distanza sul mio Camino de Santiago ho già scoperto che i chilometri fino a Santiago de Compostela non saranno 860 chilometri assoluti, ma possono essere più lunghi, a seconda della variante scelta.

    Ma non mi interessa. Voglio assolutamente fare un’escursione lungo il “fuori” dell’Atlantico fino a San Sebastián! Il viaggio stesso è la destinazione, non il percorso più veloce.

    Un percorso per tutti i sensi!

    Da Pasaia partiamo nella seconda metà della giornata per San Sebastián, che si trova nell’estremo nord della penisola iberica, nella baia di La Concha. La Concha significa conchiglia o capesante ed è quindi una parola importante per me come pellegrino.

    A parte le informazioni sulla distanza, non ho letto nulla su San Sebastián o sul sentiero costiero davanti a me. Quindi mi lascio sorprendere e seguo le orme di Ingrid. Avrei potuto concludere il mio primo giorno qui a Pasaia perché qui c’è un ostello. Ma la mia attesa per l’avventura della seconda metà della giornata è molto maggiore.

    Con i suoi ultimi colpi di scena, il Rio Oiartzun ha dato a Pasaia un porto estremamente ben protetto dall’oceano. Qui dobbiamo andare all’altra banca. Non ci sono ponti qui.

    Per meno di un euro, un venerabile traghetto ci porta sul lato opposto del porto di Pasaia San Pedro, a poche centinaia di metri di distanza. Qui seguiamo la baia su vecchi ciottoli e poi ci sono 60 ardui gradini di pietra direttamente nella linea di caduta sulla scogliera.

    Ad ogni passo sento il mio cuore battere più forte.

    Le prime grosse gocce di sudore cadono dalla mia fronte. D’altra parte, la vista in profondità diventa più spettacolare ad ogni passo. Come se guardassi giù da una torre di guardia, lo stretto bacino portuale di Pasaia giace imperiosamente dietro di me. Il mio battito sta davvero andando. E ora sento anche il mio zaino e gli spallacci incisivi. Un vento piacevolmente fresco rende la salita un’esperienza per tutti i sensi.

    Lo stretto sentiero lungo l’aspra costa rocciosa segue la linea di contorno in maniera piacevolmente pianeggiante, almeno quassù, e conduce ad un piccolo faro, che in passato ha riservato il posto più bello di fronte all’oceano. Altrimenti solo le chiese hanno questo privilegio. Le rocce color ocra qui cadono quasi perpendicolari all’Atlantico. Gli strati di roccia non sono piegati orizzontalmente, ma verticalmente. In passato dovevano aver ruotato completamente le forze elementali di 90 gradi e averle ammassate sulle montagne.

    Sebbene tutto sia densamente ricoperto di vegetazione, in alcuni punti c’è solo pietra nuda.

    Il mio polso si sta lentamente calmando. Difficilmente puoi immaginare un ambiente più eccitante. L’oceano è alla mia destra.

    Mare puro a 180 gradi.

    Blu profondo, impetuoso, brioso. Alla mia sinistra il terreno sale ripido. È un bene che io non debba andare lassù. O è?

    Nella guida di viaggio c’è qualcosa su un sentiero costiero solitario in un paesaggio affascinante in alto e qualcosa sul Cammino di San Giacomo meno attraente segnato, su cui mi trovo attualmente. Meno attraente? Mi chiedo, può essere più carino?

    Ingrid, che trotta leggera dietro di me, mi solleva dalla decisione, completamente senza parole, semplicemente girando bruscamente verso sinistra. Sono già una ventina di metri più avanti e ora mi fermo pensieroso dopo il ramo. Va solo avanti, credo. Non può essere vero.

    Imbronciato, ma come telecomandato, torno indietro di venti metri, lascio passare Mark e Jorge e seguo Ingrid su per la collina ansimando. Perché in realtà? Questa mattina ho preso una decisione chiara contro una montagna.

    Se lo fa, avrà la sua ragione! Non so ancora quanti anni abbia Ingrid, ma potrebbe avere circa 60 anni.

    Follia, un tale ritmo.

    Ingrid non ha rallentato in alcun modo il ritmo che assume sulle zone pianeggianti. Tick, Tack – come un orologio. Ho persino l’impressione che il tick-tack stia diventando sempre più veloce. Ora posso sentire il mio battito nelle orecchie minacciosamente forte. E davanti ai miei occhi vedo degli asterischi. Non è un segno particolare di fitness. Anche se accelero, la distanza da Ingrid aumenta. Comincio a sbuffare dalla bocca e il sudore mi cola da tutti i pori.

    Gli spallacci si attaccano alla parte superiore del corpo bagnata e continuo a spingerli in avanti allontanandomi dal petto. Ma poi il vento diventa scomodo. Continuo ad aprire e chiudere la tracolla intorno allo stomaco, ma non riesco a trovare una posizione comoda.

    Ora Ingrid sembra essere un po ‘rispettosa di me e marcia un po’ più lentamente. Invece lei continua a parlare mentre io non posso pronunciare una sola parola. Almeno il modo in cui significa bene con me. Mi sta ricompensando con tutto quello che ha qui.

    Sabbia meravigliosamente soffice e argilla umida: il Camino de Santiago sulla costa

    sotto le mie piante, a sinistra ea destra un mare di piante umbellifere bianche e gialle fiorite, fortemente profumate. I rappresentanti più impressionanti del loro genere sono il piccolo e il grande panace di prati. Entrambe le foglie ricordano in realtà le zampe di un orso. Almeno non si dovrebbe toccare il grande panace. È fototossico e disabilita la protezione solare naturale della pelle, che può portare a gravi scottature sul Cammino di Santiago.

    I cardi viola della zona donano una tonalità speciale. Brillano così intensamente sullo sfondo blu scuro dell’oceano, come se fossero irradiati da una lampada UV segreta. Nonostante il ritmo più lento, devo ancora sbuffare irrequieto.

    Non appena esce il sole, diventa molto caldo. Mio dio è bellissimo qui. La deviazione è fantastica!

    Non ho mai visto una scogliera così bella in vita mia. Assolutamente senza ostacoli. Niente case, niente resort di vacanza, niente peccati di costruzione, niente rumore della strada. Proprio niente che disturba il corso dei miei pensieri. Fatta eccezione per lo spietato tris dei passi di Ingrid, che non vuole darmi la minima tregua.

    “Smettere di stanco” dice Ingrid. Mi stava aspettando e subito ricomincia. Ora che anche quassù il sentiero è pianeggiante, posso seguirlo di nuovo facilmente e godermi il panorama.

    Tuttavia, sono sudato dalla testa ai piedi e Ingrid, frustrante, non mostra la minima traccia di sforzo.

    Sul terreno pianeggiante, ho la meravigliosa sensazione di ricaricare le batterie ad ogni passo e di prepararmi a ciò che potrebbe ancora aspettarmi. Non ho ancora idea che questo pezzo di sole mi aiuterà moralmente nei lunghi tratti piovosi senza alcuna visibilità.

    Intuitivamente, guardo costantemente in basso verso l’oceano, che è diventato più tranquillo da qui, e assorbo la costante battaglia di forza tra il mare e la costa dentro di me. Potrebbe essere il momento di imparare una seconda lezione in questo facile ambiente escursionistico prima che diventi più difficile.

    Camino: guarda cosa ci aspetta

    Qualche primo piccolo inciampo e un altro scivolone appena andato bene mi ricordano di guardare avanti con concentrazione. I miei primi segni di leggera stanchezza e incipiente mancanza di concentrazione si manifestano sotto forma di primi passi falsi.

    Può sembrare assurdo, ma se ti concentri sul camminare non vedrai molto del Camino de Santiago. Dovresti smetterla, ma semplicemente non farlo. Almeno non quando stai cercando Ingrid. In ogni caso, improvvisamente mi rendo conto che nessuno, davvero nemmeno uno dei miei milioni di passi che mi aspettano, dovrebbe andare storto. Altrimenti il ​​mio viaggio è segnato.

    Non posso più permettermi di dormire ad occhi aperti, dopo calpesto e distrattamente metto un piede davanti all’altro! Ma è estremamente difficile quando sei esausto ed esausto. E così arrivano i prossimi piccoli ostacoli, sebbene io sia particolarmente attento. Il mio sguardo è sempre rivolto verso il basso. Guardo esattamente quali passi fa Ingrid e dove impiega più o meno. Temo che d’ora in poi non perderò mai di vista il terreno del sentiero.

    Come per consolazione, la natura fa appello anche a tutti i miei cinque sensi. Sono davvero solo cinque? Ne riparleremo più avanti.

    In questo momento non voglio essere spinto nell’angolo di uno strambo esoterico. E quindi non vedo l’ora di ricevere alcune nuove e solide impressioni.

    Ci sono le orecchie, che qui all’aria aperta si comportano in modo diverso, quasi in modo insolito.

    Tutto ciò che non mi raggiunge da anni ormai mi inonda letteralmente. Non a mio svantaggio, comunque. Non ho più bisogno di un lettore MP3 per picchiarmi con ritmi duri come fare jogging.

    Le orecchie ascoltano semplicemente se stesse. Vento, onde, passi. Tutto è come se lo vivessi due volte più intensamente.

    L’olfatto, un altro senso che finora è stato piuttosto stentato, è al suo meglio qui. Sudando, il mio naso è finalmente di nuovo completamente libero.

    Una bella sensazione!

    Vorrei anche descrivere l’aria salmastra e i tanti nuovi profumi delle erbe di prato fin nei minimi dettagli, se solo ci fossero gli attributi corrispondenti.

    Qualche anno fa ho notato quanto profondamente e indimenticabile l’olfatto sia ancorato nel mio cervello durante una traversata notturna con il traghetto per la Sardegna. Fin dall’infanzia ho ancora il forte odore della macchia mediterranea con le sue erbe, rosmarino, salvia e assenzio “nel naso”. Ed è stato proprio questo odore particolarissimo a svegliarmi anni dopo sul ponte del traghetto nel cuore della notte. Anche se tutto era buio pesto e dovevamo essere a più di 50 chilometri di distanza, potevo già sentire l’odore dell’isola. È.

    Mi sento allo stesso modo quando passo davanti alle raffinerie di Ingolstadt. L’odore dell’olio pesante mi ricorda ogni volta la mia prima vacanza a Cuba. L’olfatto sembra ricordare tutto. Riuscirò a ricordare l’odore del Camino de Santiago nella mia vita successiva?

    Passo dopo passo si prosegue lungo la costa. Senza pensare. Senza pensieri, rilassati e:

    A volontà di Dio.

    Perché non ho un mio piano. E anche se non è Dio che mi guida qui personalmente, allora è Ingrid. Tuttavia, è tanto più spietato quando si tratta di una pausa. Un dio spietato?

    La gente beve mentre cammina. Buono per te, cattivo per me. Perché le mie due bottiglie d’acqua sono riposte nelle tasche esterne dello zaino, che ora devo togliere mentre cammino. E mentre eseguo questa procedura ingombrante in fuga, perdo di nuovo terreno prezioso.

    Dovrò imparare anche questo: bere mentre cammino. Ho messo a malapena metà del liquido in bocca. L’altra metà gocciola inutilizzata sugli angoli della bocca e sul mento e si perde semplicemente. Bene, le piante potrebbero essere felici. E a peggiorare le cose, soffoco brutalmente con la piccola quantità che in realtà scorreva ancora dal collo della bottiglia nella mia bocca. Ingrid, invece, è già scomparsa dietro la prossima curva nella boscaglia. Ha una borsa per bere nello zaino e un tubo per bere che le permette di bere mentre cammina.

    Infine. Lo stavo aspettando: Ingrid vuole spogliarsi un po ‘. Sembra una breve pausa.

    Ma non ho mai visto che puoi semplicemente staccare le maniche dalla maglietta senza fermarti. Certo, è troppo veloce per me! Dovrò ancora imparare molto. Non ci sono pause, ma ci imbattiamo di nuovo in Mark e Jorge.

    E in realtà andiamo un po ‘più lenti.

    Camino: come su un sentiero naturalistico a base di erbe

    Adesso sono completamente nel mio elemento. Durante la marcia raccolgo le foglie ed i semi commestibili del panace, che mastico lentamente in bocca e lascio sciogliere. Un intero fiume di aromi unici e indescrivibili scorre attraverso il mio palato e i miei compagni iniziano curiosamente a fare lo stesso. Anche se inizialmente pensano che la mia raccolta di erbe sia un po ‘strana: è molto divertente!

    La cosa affascinante è che da adulti possiamo scoprire un aroma completamente nuovo e senza precedenti. Sfortunatamente, questo non può mai succedere a noi con colori e toni. Nessun nuovo tono e nessun nuovo colore verrà mai aggiunto. Li conosciamo già tutti.

    Mentre cammini, strofina le foglie profumate tra le dita e avvicinale al naso. Succhia bacche e fiori. È un mondo completamente nuovo per gli altri. Ma avverto anche di non provarlo da solo.

    Puoi davvero mangiarlo?

    È tóxico?

    Non è davvero velenoso? Puoi morire per questo?

    Queste erano tutte domande di accompagnamento molto eccitanti. Naturalmente, tra le umbellifere non ci sono solo rappresentanti commestibili come il coriandolo, il cumino, il finocchio e le carote selvatiche. Alcune delle specie vegetali più velenose come la cicuta maculata si possono trovare anche in questo genere. Perché non anche qui nei Paesi Baschi? Quest’ultimo ha raggiunto una triste fama perché si dice che Socrate sia stato giustiziato con la linfa delle piante velenose (da cui la coppa di cicuta). Si dice che l’alcaloide coniina inneschi una paralisi lenta fino alla paralisi respiratoria finale. Quindi la morte avviene con piena coscienza. Come ex infermiera, Ingrid trovava queste “sottigliezze” estremamente affascinanti.

    Come i bambini su un sentiero didattico delle erbe, i pellegrini mi fanno una domanda dopo l’altra.

    Le mie stesse domande, come si chiama questa e quella pianta in spagnolo – purtroppo senza risposta tranne che per l’ortica (Ortiga).

    A proposito di ortiche: la mia pelle è improvvisamente di nuovo ciò che puoi chiamare un vero senso. Sento tutto il verde pascolo con le mie gambe. Erba ruvida, steli pelosi, fogliame morbido e vellutato e, naturalmente, anche ortiche.

    Uscendo finalmente dalla fitta popolazione di alberi, San Sebastián (San Sebastiano) con le sue due baie sabbiose allungate e largamente affusolate si trova sotto di me. Selvaggio, nuvoloso e impressionante. San Sebastián è la capitale della provincia di Gipuzkoa. La città è stata eletta solo di recente Capitale europea della cultura per il 2016 [3] e conta circa 180.000 abitanti.

    Spiagge deserte sul Cammino di Santiago

    Anche da quassù vedo tratti di spiaggia ampi e quasi deserti. Solo pochi bagnanti e pochi surfisti condividono una distesa quasi illimitata, racchiusa in due bacini di sabbia naturale. Questi sono racchiusi dai massicci rocciosi del Monte Urgull e del Monte Igueldo.

    Per la prima volta sento i miei piedi pesanti, le mie ginocchia e il peso dello zaino sulle spalle durante il breve riposo. Il percorso da Irun a San Sebastián è indicato nella guida del pellegrino come 27 chilometri, insieme alla mia deviazione involontaria sono buoni 30 chilometri. Ora sto iniziando a pensare a distanze e dimensioni. Anche venti chilometri con i bagagli mi sembravano impensabili prima di partire. Trenta chilometri non erano realistici per me. E qui arrivano gli anni Trenta!

    Purtroppo non all’inizio della città. Ma alla fine, quasi di nuovo fuori città. L’ostello deve essere dove si trova l’orizzonte. I miei piedi sono paralizzati. Semplicemente non vuoi più farlo.

    Buon cibo per Ingrid. Sicuramente questi sono ora i primi sintomi di avvelenamento dalla cicuta maculata

    Prende in giro che sarebbe iniziato nei piedi. E poi andava, molto lentamente, fino al bacino, poi alle spalle, che ora improvvisamente facevano male anche a me. Dopo le spalle, ci sarebbe la paralisi alle braccia, poi su tutto il corpo.

    E finalmente il respiro si sarebbe fermato. Ahia! Sebbene sia stato divertente, in realtà sto iniziando a guardare il mio respiro. E in qualche modo tutto sembra pesante. È l’inizio della paralisi respiratoria? Posso ancora arrivare a San Sebastián? Sul serio: 0,5 grammi di cicuta sono mortali.

    Naturalmente Ingrid va un po ‘oltre e dice mortalmente seria: “Ti sei lavato le mani?” E “Riesci ancora a muovere il collo?”

    Tutti i miei sensi ora sembrano aver cospirato contro di me. Si diffonde una sensazione di depressione e svuotamento. Mi paralizza davvero.

    La vita pulsante

    Devo tornare lì? Non resta che la discesa e la stanca immersione nella vita pulsante.

    Quanto poco abbia a che fare la lingua basca “Euskal” con lo spagnolo è qualcosa che vedo con un po ‘di divertimento sull’insegna del toponimo su cui la città balneare è annunciata in basco con “Donostia”. Per il nostro caro Mark, di seguito anche la traduzione ufficiale “San Sebastián”. Ovviamente molto più piccolo! Un altro schiaffo in faccia a Mark, perché sono sicuro che ha appena capito la mia sincera gioia maliziosa in tedesco senza ulteriori indugi.

    La sillaba “Don” o “Dono” significa “San” in basco e non è così strana per me. Mi ricorda “Don Camillo”. E con molta fantasia, la “stiá” potrebbe scaturire dalla “Seba stiá n”. Ma non lo so davvero!

    È il Mondiale di calcio in questo momento, quindi mi trovo di fronte a un allegro miscuglio di baschi truccati. Qui si chiamano “Donostiarrak” secondo la loro capitale. Li puoi trovare ovunque in maglie a righe bianche e blu. Cantano e ballano sul lungomare.

     

    Hola Peregrino!

    Vengo accolto da un gruppo di tifosi di calcio con un forte Hola Peregrino (ciao pellegrini). Adesso va bene anche un breve soggiorno. Come Alemán ho subito il pieno rispetto e la simpatia atletica di tutte le persone coinvolte.

    Lo spagnolo di Madrid sta attraversando un periodo più difficile. Mark è al mio seguito. Posso davvero sentire come l’orgoglioso popolo di San Sebastián amerebbe combattere contro i tedeschi e poi contro gli spagnoli con la loro squadra provinciale, la Real Sociedad. Ed è quello che Mark sta ottenendo ora. San Sebastián contro la Spagna! Eccoli in maggioranza. Quasi mi dispiace un po ‘per essere stato così disprezzato nel mio paese.

    Gli ultimi due chilometri dall’altra parte dell’Impero di San Sebastian sono torturati e mi danno una vaga premonizione di ciò che potrebbe accadere dopo. A soli 50 metri di dislivello, ovviamente in salita. Arrivato a livello del mare penso tra me e me:

    Non può più andare giù. Solo con il mio umore. Perché l’ostello della gioventù sembra tutt’altro che invitante dall’esterno.

    Un rivestimento in plastica colorata copre temporaneamente il tetto. L’ingresso è coperto dal film di un pittore sporco. È appeso a brandelli alle impalcature e svolazza inospitale al vento. Sarebbe il perfetto rumore di sottofondo durante l’impostazione del film western “Four Basques for a Hallelujah”.

    Marco decide spontaneamente di aggiungere un’altra tappa, anche se sono già le sei e mezza e lamenta un forte dolore al piede. Mark ha usato il suo iPhone per trovare amici che sono un palcoscenico davanti a lui a Orio. Inoltre, non vuole permettersi 15 euro per l’ostello della gioventù. Semplici ostelli di pellegrinaggio costano molto meno. O forse Mark vuole solo lasciare il bellissimo Paese Basco il più rapidamente possibile?

    Con mio grande orrore, Mark si getta due spessi antidolorifici all’ibuprofene tra l’ingresso e il telone di plastica. Beve anche una lattina di birra con un ampio sorriso. Con un autocratico “Hola” se n’è andato.

    Passare sbalorditi oltre i confini solo per andare un po ‘più in là, questo va contro il mio pellegrinaggio. Non può andare bene.

    Pellegrinare significa trovare te stesso.

    Entrando nell’ostello, con mia grande sorpresa, tutto è perfettamente pulito e pulito. La registrazione alla reception e l’assegnazione dei posti letto sono veloci e accurate. Mi trovo in una stanza ben ventilata con 12 letti, la maggior parte dei quali non sono più occupati.

    Segue la mia prima doccia sul Camino de Santiago. Pulito, caldo e rilassante. Essendo l’unico pellegrino, non ho con me né pantofole né asciugamano. Ma non ho troppa paura del piede d’atleta. E asciugare senza asciugamano richiede un po ‘di tempo. E ce l’hai qui!

    La sera, la fame mi spinge in un bar quasi vuoto dall’altra parte della strada e una partita di calcio viene trasmessa in diretta in russo. L’enorme schermo piatto moderno è appeso a un laptop che sta cadendo a pezzi ed è bloccato con del nastro adesivo. Il programma è stato violato in modo sicuro. La qualità estremamente scarsa è di nuovo divertente.

    Faccio la mia prima telefonata con mia moglie e dico loro che sono esausta e piena di gioia.

    Poi mangio un po ‘. Non sarà più di un toast al prosciutto (come al solito in Spagna senza burro) e un bicchiere di vino rosso con acqua. Stare lì da solo mi tormenta troppo oggi. Leggere un giornale che capisco a malapena è noioso. Ma quando guardo un giornale spagnolo, almeno sfuggo agli occhi degli altri visitatori del bar. Lascia che pensino quello che vogliono! Passa il primo giorno e non vedo l’ora di andare a letto.

    Ora i calzini umidi del mio compagno di letto sono appesi laggiù dal piano superiore. Faccio lo stesso e ho un’altra notte di sonno profondo davanti a me.

    In ogni caso mi addormento subito senza aver letto nulla della tappa di domani.

    Contenuto dal libro BURNOUT: A journey on a fine line, Way of St. James on the coast

    • 1 ° giorno: 28 km (+5 km di deviazione), 1.000 metri di dislivello, via Pasaia (Cammino di Santiago sulla costa)
    • Il mio primo francobollo da pellegrino. (Camino)
    • (Camino de Santiago sulla costa)
    • L’avventura della mia vita! (Camino del Norte)
    • La prima freccia gialla. (Camino de Santiago)
    • Qual è il modo giusto? (Pellegrinaggio sul sentiero costiero)
    • Un modo, molte possibilità. (Sentiero costiero / Cammino di Santiago)
    • Acqua fresca! (BRUCIATO)
    • (Camino de Santiago)
    • “Bon Camino!” (Dal libro BURNOUT Jakobsweg di Christian Seebauer)
    • Anche la prima tappa è un sogno! (Sentiero costiero / Cammino di Santiago)
    • Orgogliosi baschi (Camino de Santiago)
    • Non puoi andare oltre in “spagnolo” qui. (BRUCIATO)
    • Tra Francia e Spagna (dal libro BURNOUT Jakobsweg di Christian Seebauer)
    • Ogni giorno una facile escursione in montagna. (Camino de Santiago)
    • Baschi in tutto e per tutto! (Camino)
    • Un percorso per tutti i sensi! (Camino del Norte)
    • Ad ogni passo sento il mio cuore battere più forte. (Camino de Santiago)
    • (Camino)
    • Sabbia meravigliosamente soffice e argilla umida (Camino)
    • Una bella sensazione! (Libro del pellegrino)
    • A volontà di Dio. (Camino)
    • Come su un sentiero naturalistico a base di erbe (Camino de Santiago sulla costa)
    • È tóxico? (Dal libro BURNOUT Jakobsweg di Christian Seebauer)
    • Spiagge deserte (sentiero costiero / Cammino di Santiago)
    • La vita pulsante (BURNOUT)
    • Hola Peregrino! (Camino de la Costa)

     

    Foto dal Cammino di Santiago, tappa IRUN – SAN SEBASTIÁN

    • Tappa 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Cammino di Santiago sulla costa, Camino de la Costa
    • Tappa 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Cammino di Santiago sulla costa, Camino de la Costa
    • Umbelliferae / hogweed, tappa 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Cammino di Santiago sulla costa, Camino de la Costa
    • Menu del pellegrino – tappa 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Cammino di Santiago sulla costa, Camino de la Costa, purtroppo sfocato
    • Tradizione basca: Tappa 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Camino de Santiago sulla costa, Camino de la Costa
    • Ben decorato: Tappa 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Cammino di Santiago sulla costa, Camino de la Costa
    • Pellegrini sul sentiero costiero, tappa 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Cammino di Santiago sulla costa, Camino de la Costa
    • Casa basca sulla costa atlantica, tappa 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Cammino di Santiago sulla costa, Camino de la Costa
    • Porto: Tappa 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Camino de Santiago sulla costa, Camino de la Costa
    • Discesa: Tappa 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Cammino di Santiago sulla costa, Camino de la Costa
    • Circondato dalle erbe: Tappa 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Cammino di Santiago sulla costa, Camino de la Costa
    • Troppo bagaglio: Tappa 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Cammino di Santiago sulla costa, Camino de la Costa
    • Mappa del Cammino di Santiago sulla costa: Irun
    • Sei qui – Mappa del Camino de Santiago sulla costa: Irun. Camino de la Costa – mappa fatta da te
    • Camino de Santiago sulla costa: IRUN – SAN SEBASTIÁN, foto 2
    • Due pellegrini pieni di gente sul Cammino di Santiago sopra la costa atlantica, diretti a San Sebastian
    • Camino de Santiago sulla costa: IRUN – SAN SEBASTIÁN, foto 3
    • Resti di un antico acquedotto tra Irun e San Sebastian
    • https://www.seebauers-world.com/wallpaper/sansebastian.jpg
    • Pittura a olio: Veduta di San Sebastian (proveniente da Irun)
    Kuestenweg espanol excerpt:

    Irun – San Sebastián – Jakosbweg en la costa

    Día 1:28 km (+5 km desvío), 1.000 metros de altitud, vía Pasaia

    Los peregrinos que despiertan no están exactamente tranquilos cuando se levantan y los veo en la pequeña cocina. Un colorido montón de caras cansadas que parecen no conocerse. No siento que pertenezca al grupo.

    Son ocho los peregrinos y las dos hospitalieras (las madres del albergue) que nos sirven tostadas frescas, café y mermelada de melocotón casera. Mis compañeros parecen impotentes y ausentes, pero tal vez sea solo yo.

    Mi primer sello de peregrino del Camino de Santiago.

    Ahora, durante el desayuno, obtengo mi primer sello del viaje en mi pase de peregrino, el “Credecial”. ¡La prueba para la Iglesia Católica Romana de que estoy aquí hoy! “Albergue de Peregrinos” está escrito en un arco alrededor de una concha de peregrino con Irún impreso. En el arco inferior del círculo dice en euskera: “Donejakue Bideko Lagunak”. Estampado con “Fetcha 06/12/2010”. Eso es suficiente para mí por ahora.

    Me siento más cómodo sin desayuno. Por eso, después de unos minutos, recojo mis cosas y salgo a la calle sola.

    Comienza con el cierre de la pesada puerta de madera:

    ¡La aventura de mi vida!

    Aunque estamos a principios de junio, ahora respiro el aire helado que se puede ver cuando exhalo. La primera luz solar cálida brilla a través de las tenues nubes y tengo que reírme de mi sombra alargada y distorsionada en los adoquines. Qué extraña criatura probando suerte.

    Después de unos cientos de metros arrojo mis dos bolsas de plástico con revistas, papas fritas y un sándwich viejo y asqueroso en un cubo de basura abandonado. Una y otra vez tengo que mirar hacia atrás con la conciencia culpable, como si todavía necesitara un poco. Pero también me siento liberado. Cuanto menos mejor.

    ¡Guau! ¡Qué gran sentimiento! Doy un paso delante del otro. Todavía no puedo imaginar el trecho loco que tengo por delante en lo más mínimo. Y, sin embargo, inmediatamente empiezo a soñar conmigo mismo. Realmente no puedo creer mi suerte todavía. Estar aquí parece loco y surrealista. Una extraña mezcla de humildad y primera cautelosa alegría me acompaña muy silenciosamente. Como por sí solo, me viene la calma. Una calma que, lamentablemente, solo se instala en unas vacaciones normales cuando casi termina. ¿Qué es diferente aquí? Me pregunto, pero estoy tan cautivado por mi entorno y el plan audaz que ni siquiera surgen espirales de pensamiento.

    Finalmente se me permite hacer lo que la parte de mi cerebro primigenio ha anhelado. Avanza sin pensar. ¿Seguiré haciendo eso?

    La primera flecha amarilla del Camino de Santiago

    Estoy descubriendo mi primera flecha amarilla para mi próxima “búsqueda del tesoro” a Santiago de Compostela. Ahora marca mi camino y rápidamente me saca de la todavía adormecida ciudad de Irún.

    Inmediatamente atraviesa un paisaje de páramo paradisíaco apartado. Todo es de un verde exuberante. El cielo sobre mí todavía no está muy claro, es azul oscuro. Solo en la distancia ya es azul claro y un poco brumoso. El viento empuja nubes blancas frente a él.

    Un pequeño puente de madera idílico me da una vista de un curso de agua tranquilo con sus cañas de un verde intenso. Las temperaturas ahora son agradables y sigo la cruz amarilla, que está claramente pintada en una valla de madera marrón oscuro.

    Pero entonces no hay más cruz amarilla. El camino de tierra por el que estoy no quiere correr hacia arriba, como está en la guía del peregrino, sino que serpentea de regreso hacia Irún, que ahora está completamente iluminado por el sol. ¡Eso no puede estar correcto!

    ¿Realmente he logrado perderme de nuevo? Lo parece y tendré que volver a marchar.

    Todavía no sé si una cruz amarilla significa: ¡Aquí no, te equivocas aquí!

    Pero ya sé que una cruz amarilla no es una flecha amarilla.

    Esto me lo explican dos peregrinos españoles que han tenido un buen desayuno y que no pueden ser ignorados, pisoteados hacia mí en la llanura aluvial. Por último, pero no menos importante, Jorge y Mark descubren el cruce correcto porque Jorge está navegando con su iPhone.

    ¿Cuál es el camino correcto?

    Preferiría tomar un camino diferente por la fuerza, aunque solo sea por la vergüenza y para no depender de un dispositivo de navegación tonto como en casa.

    El hecho de que ni siquiera pueda encontrar los primeros kilómetros en el campo me molesta más de lo que puedo alegrarme por el camino que he vuelto a encontrar. Después de todo, pasé por una abrumadora flecha amarilla que realmente debería haber visto.

    Después de todo, el sendero ahora vuelve a coincidir con las descripciones de la guía de viajes al aire libre. Y aprendí mi primera lección, aunque involuntariamente: sigue la flecha amarilla.

    Una cruz amarilla le advierte del camino equivocado. (Más adelante aprenderé que las cruces amarillas pueden marcar alternativas atractivas que los peregrinos simplemente quieren evitar ser peregrinos). Por primera vez, a partir de ahora seguiré estrictamente las instrucciones, las instrucciones.

    Siguiendo la flecha amarilla, ahora estoy justo en el medio. El denso bosque caducifolio ha reemplazado la tierra aluvial y va ligeramente cuesta arriba. Hace unos minutos, Jorge y Mark siguieron su navegación por satélite, confié en la flecha amarilla izquierda.

    Camino de Santiago: Unidireccional, muchas posibilidades.

    Después de perderme un poco durante los primeros kilómetros, el guía de peregrinos ahora me confunde por completo. De aquí en adelante, hay cuatro formas confusas de ir más allá.

    De alguna manera, esta situación me suena muy familiar. Siempre que me siento en el automóvil con mi esposa y el sistema de navegación, hay tres opiniones diferentes en puntos críticos.

    Ella dice que se fue. El navegador por satélite dice correcto y probablemente significa lo mismo que mi esposa (porque ella siempre confunde izquierda con derecha). Voy de frente, por supuesto. No porque sea tan terco, sino porque mi cerebro masculino es bastante simple y simplemente no puede resolver tal conflicto en tan poco tiempo.

    El frenado de emergencia en tráfico denso para aclarar la situación no es una opción para mí. ¡Pero para mi esposa! “Al menos podrías haberlo pensado ahora y no solo seguir conduciendo”.

    Eso sí, mi intuición casi siempre se equivoca y luego no solo tengo a mi esposa en mi contra, sino también al molesto GPS. “Si es posible, dé la vuelta”, si no funciona en absoluto.

    ¿No puede empezar un poco más fácil en el Camino de Santiago? ¡Una sola ruta sería suficiente! Una flecha apuntando en mi dirección.

    Pero no: dice algo sobre el “Camino de Santiago marcado directamente”, un “Camino de Santiago oficial”, un “camino más común”, y algo sobre un “desvío recomendado a Hondarribia” y sobre una “posibilidad adicional sobre un pico de montaña”. Las distancias se refieren a veces a una variante, a veces a la otra.

    Para el honor de la guía de viajes, debe mencionarse que fácilmente podría haber obtenido una descripción general con solo una lectura cuidadosa.

    Independientemente de las muchas posibilidades, debería intentar el proceso de eliminación, como con “Quién quiere ser millonario”.

    Excluiré la rama sobre el empinado pico de la montaña Jaizkibel.

    Y eso con “desvío” tampoco suena mucho mejor, aunque es recomendable. Así que salga con la suya.

    En el juego todavía existen las dos opciones “marcadas directamente” y “oficiales”.

    ¿El Camino de Santiago oficial no está marcado? En cualquier caso, marcado me suena mejor, sea oficial o no. Todavía no he tomado una decisión.

     

    ¡Agua dulce!

    Estoy de pie frente a una hermosa fuente de piedra a la sombra de un viejo castaño, del que bebo la primera agua fresca en mi camino.

    La iglesia de Guadalupe se levanta ante mí. Desafortunadamente, no me da ninguna información sobre el curso posterior de la ruta. Debajo de mí hay una fantástica vista panorámica del estuario verde, a través del cual el Bidassoa serpentea pintoresco.

    El viento fresco acaricia mi cuerpo sudoroso, agradable al principio, pero luego demasiado frío para permanecer allí más tiempo.

    Con dos botellas de granini viejas llenas (no pude encontrar nada más en casa), hay un cincuenta por ciento de posibilidades de continuar por el camino marcado directamente.

    El bosque se adelgaza y un paisaje montañoso árido y pedregoso se extiende frente a mí. Es algo similar a los Alpes bávaros a la altura de la línea de árboles.

    Paso por un camino montañoso de tierra y grava, cuyos torrentes claramente han arrasado en algunos lugares. Irún sigue a mi izquierda. Mi camino está bordeado de helechos rey de un metro de altura, cuyas frondas arcaicas inspiran mis pensamientos para viajar al período Cretácico, donde los primeros vertebrados terrestres pudieron haber pastado aquí. En cualquier caso, están tomando forma real en mi imaginación. De hecho, miradas curiosas me siguen desde los helechos. Pero hay caballos que pastan solitarios, burros y mulas que se maravillan de mí desde su paraíso verde desde una distancia segura. No sabes que mi mente está a 140 millones de años de ti.

    Después de hoy es domingo, los primeros ciclistas de montaña y excursionistas locales vienen hacia mí. Me están trayendo de vuelta del Cretácico de repente. ¡Al menos los helechos de aspecto primigenio todavía están allí!

    Los atletas de la mañana también me saludan

    “¡Bon Camino!”

    – el dicho que puede significar “buen camino”, pero también “adiós” o “déjame en paz”. Solo me enteré más tarde en este sentido. De momento todo el mundo es muy amable y puedo hacer la ruta de buen humor.

    A última hora de la mañana, Mark y Jorge se unen a mí nuevamente, al igual que Ingrid, una señora mayor, nervuda y muy agradable. Sois tres, ahora somos cuatro. Mark tiene bastones, una camiseta deportiva roja y una mochila roja con una colchoneta amarilla plegable para dormir atada. ¿El último grito? ¿O simplemente ya no estoy?

    Todo es gris en Jorge. No hay una sola mancha de pintura en su equipo. Ingrid viste un pantalón corto beige claro con bolsillos laterales cosidos a sí misma, una camiseta negra de Goretex y una tela roja que se ha atado al cuello. En su mano sostiene una vara de peregrino tallada que debería pesar mucho. Ingrid es la única que parece una verdadera peregrina.

    Yo mismo llevo pantalones cortos de color verde oliva hechos de un material demasiado pesado, una vieja camiseta de algodón azul claro del lago de Garda y mi mini mochila de color amarillo brillante / naranja. Sin palos. Sin ropa deportiva. No zapatos adecuados para caminar.

    Los dos jóvenes españoles, por otro lado, están fuera de casa con equipos absolutamente de alta tecnología. Apostaría a que cada pieza es la más cara y la mejor.

    Jorge siempre está ahí para enviar mensajes de texto y publicar todo en vivo en Facebook. Ambos españoles llevan auriculares en los oídos.

    Le comento burlonamente a Ingrid que las dos mochilas probablemente incluso estén conectadas a Bluetooth y que las botellas de agua pueden comunicarse entre sí a través de un microtranspondedor. Ingrid tiene que reírse espontáneamente de mi burla.

    ¡Incluso la primera etapa es un sueño!

    Si no fuera por los dos españoles que de alguna manera parecen hacer el Camino como una especie de divertida competición puberal.

    Por primera vez veo el Atlántico azul profundo debajo de nosotros. ¡Qué gran vista!

    Un poco más tarde, no es muy fácil arrodillarse sobre una empinada escalera de piedra hasta la costa. Sensacional. ¡Eso es! Así es exactamente como lo imaginé cuando vi la primera foto sobre el camino de la costa.

    Con cada paso cuesta abajo nos acercamos al espectacular paisaje portuario del pueblo pesquero de Pasaia.

    En las esquinas en ángulo de las escaleras, se cultivaron con amor pequeños rincones de verduras y los berros de flores anaranjadas cubrieron las protuberancias de la pared, a las que les ha faltado yeso durante años.

    Esta mañana el Camino de Santiago me ha llevado 20 kilómetros desde Irún hasta el idílico pueblo pesquero de Pasaia, que tal vez luciera así hace cientos de años. Como Irún, Pasaia está en la provincia de Gipuzkoa. El pequeño puerto marítimo rodea la desembocadura del Oiartzun.

    Así que ahora mis primeros kilómetros y unos 600 metros de altitud están detrás de mí y todavía estoy sorprendentemente bien.

     

    Vascos orgullosos

    En un pequeño bar, donde han escrito con tiza en la puerta de madera “on parle francais”, nos damos un capricho con una tortilla de patatas. Yema de color amarillo y graso. A las once es el único plato y por tanto el más barato. Patatas, huevo, cebolla y goteo de aceite en forma de tortilla. Una mezcla que realmente no me entusiasma, pero que sabe pasable en este ambiente típico. Después de todo, estoy en España, o más precisamente, y eso es lo que le gustaría ver al orgulloso restaurador, en el País Vasco.

    Incluso el atuendo del posadero es digno de ver. Lleva una camiseta rosa con un estampado lúdico parecido a un cómic en naranja, blanco y morado. Se cose un parche descolorido de la bandera del País Vasco con un zigzag verde sobre fondo rojo. Un pañuelo vasco a cuadros azul y blanco, que me recuerda mucho a nuestros paños de cocina baratos en casa, se envuelve alrededor de mi cuello “a juego”.

    Considerándolo todo, es una apariencia vanidosa pero feliz. Pero sobre todo, es vasco.

    Aunque sé por mi patria real bávara que los “herederos al trono” del rey Luis y de Franz Josef Strauss ya se burlan de Berlín con sus sombreros sepulcrales. Pero lo que está pasando ahora, apenas puedo creerlo.

    Ingrid y yo nos llevamos muy bien con los posaderos en el colorido galimatías, mientras los invitados dejan entender a nuestros compañeros españoles que no pueden y no quieren entenderlos. Mark, que siempre tiene la boca más abierta, no puede negar que viene de un Madrid lejano. En nuestra mesa se está produciendo un espectáculo absurdo. Mark incluso intenta hablar con las manos y los pies como un extranjero y está realmente enojado porque no quieres entenderlo.

    No se puede ir más lejos en “español” aquí.

    Está realmente molesto porque aquí se habla francés con descaro, pero no español.

    Mark estaba a punto de darnos una gran demostración de cómo pagar adecuadamente aquí en España. Ahora su voz está furiosamente silenciosa. Los invitados de la mesa de al lado hablan en voz alta y riendo conmigo e Ingrid. Vasco – ¡pah, no hay problema!

    El propio Jorge viene del País Vasco, pero es la parte más tranquila y ni siquiera se mete en el partido entre vascos y españoles. Parece sentir que solo puede perder.

    Incluso los cajeros automáticos españoles son incluso multilingües aquí, pero no de la forma que uno imaginaría como europeo. Puedes elegir entre vasco, cántabro, gallego y español.

    El euskera (Euskal) aparentemente no está relacionado con ninguna otra lengua europea y, por lo tanto, es tan incomprensible para los españoles como para otras naciones. Sin embargo, los vascos parecen disfrutar hablando con otras naciones, pero no con los españoles. Una bofetada resonante para nuestro español rojo de alta tecnología Mark y un primer episodio engreído en mi camino. Mark tiene que dejar que Jorge le explique que el euskera es incluso el idioma oficial de la provincia de Gipuzkoa. Increíble. No hemos llegado tan lejos en Baviera.

    Charlo un poco con Ingrid sobre el camino a seguir en esta región.

    Entre Francia y España

    El País Vasco se encuentra en la costa atlántica en la región fronteriza entre España y Francia. El dilema actual es que la Comunidad Autónoma Vasca está en España, mientras que la provincia de Navarra -también vasca- está en Francia.

    La frontera percibida del País Vasco se extiende entre dos estados, aproximadamente en la región de los Pirineos. La organización clandestina nacionalista vasca Euskadi Ta Askatasuna (ETA), que (ha) perseguido el objetivo de su propio Estado vasco, estuvo activa aquí durante medio siglo.

    El anfitrión nos dice que no debemos tener miedo de ETA. Y agrega con aire de suficiencia: “Más probablemente antes que los españoles que se perdieron aquí”.

    Eso se sentó.

    La frontera del País Vasco es clara al norte. Porque aquí está el Atlántico. Para ser más precisos: el Cantábrico con el Cantábrico. Mi punto de partida es Irún en la frontera oriental. Y la frontera occidental discurre unos kilómetros por detrás de la capital provincial, Bilbao.

    La montaña más alta del País Vasco es la Mesa de los Reyes Magos con 2.450 metros. Entonces, el camino de la costa, que algunos han imaginado como una caminata por la playa plana, es muy diferente aquí:

    Una caminata de montaña fácil todos los días.

    Los Pirineos, que corren hacia el océano, hacen que el paisaje sea tan digno de ver que vale la pena todos los esfuerzos.

    ¿No acabo de escuchar un trino de flauta y tambores?

    Como por encargo, una buena docena de vascos marchan de la nada con sus más bellos trajes tradicionales y presentan un espectáculo folclórico completamente inesperado con tambores ensordecedores (“Ttun-ttun”) y gaitas, que solo nos rodea en el círculo más pequeño. obras de teatro. Apenas cincuenta personas siguen presentes en la plaza del mercado además de nosotros y estamos justo en el centro.

    El folclore vasco que se forma a mi alrededor me recuerda a la música irlandesa, los ritos celtas y un poco a Wicki y los hombres fuertes. Solo faltan los cuernos.

    Hombres con faldas blancas hasta la rodilla que parecen una manta de encaje de ganchillo de la época de la abuela. Las gaitas de colores se ven extrañas y, sin embargo, de alguna manera coherentes con el colorido desorden. Las diminutas flautas de madera con solo tres agujeros son incluso más escalofriantes que la flauta en C que tuve que aprender cuando era niño.

    Como tocado, los hombres llevan un sombrero de fieltro, que, sin querer hacer comparaciones irrespetuosas, se puede imaginar como una gran mochila escolar gris hecha de fieltro. Como un mago, la parte superior del sombrero está forrada con una “bolsa” roja más pequeña, que me recuerda más a las almendras tostadas. De este cono de almendra surgen plumas largas y negras y cintas de colores.

    Vascos de pies a cabeza!

    Por supuesto, ¡nunca le diría a un vasco de verdad sobre mi asociación!

    Una capa de piel de cordero ondea obstinadamente arriba y abajo al ritmo de la música. Mis padres tenían una vez una piel de cordero en el baño. Todos llevan pañuelos rojos y verdes cuidadosamente atados que forman dos esquinas ordenadas en el pecho.

    También hay zapatos que se pueden comparar con los zapatos bávaros Haferl. Sin embargo, están atados hasta las rodillas con correas de cuero. Tienen que hacer eso para mantenerse al día con la coreografía salvaje. Casi me mareo con solo mirar. Quizás también por las chicas guapas que lucen su tradición. No puedo evitar disfrutar de la linda apariencia. ¡Coqueteo permitido!

    Después de que los tambores se hayan desvanecido, es hora de irse.

    Y ahora las opiniones están divididas. Los dos españoles tienen una descripción de la ruta más corta de Pasaia a San Sebastián por el “interior”, que tiene solo unos 6,5 km. Quizás sean sólo 5 km en línea recta. Sin embargo, si sigues la espectacular costa, son unos buenos 12 kilómetros. De este primer ejemplo de la distancia en mi Camino de Santiago ya descubro que los kilómetros a Santiago de Compostela no serán un absoluto de 860 kilómetros, sino que pueden ser más, según la variante elegida.

    Pero no me importa. ¡Definitivamente quiero caminar por el “exterior” del Atlántico hasta San Sebastián! El viaje en sí es el destino, no la ruta más rápida.

    ¡Un camino para todos los sentidos!

    Desde Pasaia partimos en la segunda mitad del día hacia San Sebastián, que se encuentra en el extremo norte de la Península Ibérica en la Bahía de La Concha. La Concha significa concha o vieira y por eso es una palabra importante para mí como peregrino.

    Aparte de la información de distancia, no he leído nada sobre San Sebastián o el camino de ronda que tengo por delante. Así que me dejé sorprender y seguí los pasos de Ingrid. Podría haber terminado mi primer día aquí en Pasaia porque aquí hay un albergue. Pero mi anticipación por la aventura de la segunda mitad del día es mucho mayor.

    Con sus curvas finales, el Río Oiartzun le ha dado a Pasaia un puerto extremadamente bien protegido del océano. Aquí tenemos que ir al otro banco. Aquí no hay puente.

    Por menos de un euro, un venerable ferry nos lleva al lado opuesto del puerto de Pasaia San Pedro, a solo unos cientos de metros. Aquí seguimos la bahía sobre viejos adoquines y luego hay 60 arduos escalones de piedra directamente en la línea de caída del acantilado.

    Con cada paso siento que mi corazón late más fuerte.

    Las primeras grandes gotas de sudor caen de mi frente. Por otro lado, la vista hacia las profundidades se vuelve más espectacular con cada paso. Como si mirara hacia abajo desde una torre de vigilancia, la estrecha cuenca del puerto de Pasaia se encuentra imperiosamente detrás de mí. Mi pulso realmente se acelera. Y ahora también puedo sentir mi mochila y las incisivas correas de los hombros. Un viento agradablemente fresco hace de la ascensión una experiencia para todos los sentidos.

    El estrecho camino a lo largo de la escarpada costa rocosa, al menos aquí arriba, sigue la línea de contorno de una manera agradablemente plana y conduce a un pequeño faro, que en el pasado reservaba el lugar más hermoso frente al océano. De lo contrario, solo las iglesias tienen este privilegio. Las rocas de color ocre aquí caen casi perpendiculares al Atlántico. Las capas de roca no se pliegan horizontalmente, sino verticalmente. En el pasado, debieron girar las fuerzas elementales completamente en 90 grados y apilarlas en las montañas.

    Aunque todo está densamente cubierto de vegetación, en algunos lugares solo hay piedra desnuda.

    Mi pulso se está calmando lentamente. Difícilmente se puede imaginar un escenario más emocionante. El océano está a mi derecha.

    180 grados mar puro.

    Azul profundo, impetuoso, enérgico. A mi izquierda, el terreno se eleva abruptamente. Es bueno que no tenga que subir allí. ¿O es eso?

    En la guía de viaje hay algo sobre un camino costero solitario en un paisaje fascinante en lo alto y algo sobre el Camino de Santiago menos atractivo marcado, en el que me encuentro actualmente. ¿Menos atractivo? Me pregunto, ¿puede ser mejor?

    Ingrid, que trota ligeramente detrás de mí, me libera de la decisión, sin palabras, simplemente girando bruscamente hacia la izquierda. Ya estoy veinte metros adelante y ahora me detengo pensativo después del ramal. Simplemente continúa, creo. Eso no puede ser real.

    Malhumorado, pero como por control remoto, retrocedo los veinte metros, dejo pasar a Mark y Jorge y sigo a Ingrid colina arriba, jadeando. ¿Por qué en realidad? Esta mañana tomé una decisión clara contra una montaña.

    ¡Si hace eso, tendrá su razón! No sé cuántos años tiene Ingrid todavía, pero podría tener unos 60 años.

    Locura, tanta velocidad.

    Ingrid no ha frenado de ninguna manera el ritmo que toma en áreas planas. Tick, Tack – como un reloj. Incluso tengo la impresión de que el tic-tack se está acelerando. Ahora puedo escuchar mi pulso en mis oídos amenazadoramente fuerte. Y ante mis ojos veo asteriscos. No es un signo particular de buena forma física. Aunque pisé el acelerador, la distancia con Ingrid está creciendo. Empiezo a soplar por la boca y el sudor sale por todos mis poros.

    Las correas de mis hombros se pegan a la parte superior de mi cuerpo húmedo y sigo empujándolas hacia adelante lejos de mi pecho. Pero luego el viento se vuelve incómodo. Sigo abriendo y cerrando la correa del hombro alrededor de mi estómago, pero no puedo encontrar una posición cómoda.

    Ahora Ingrid parece ser un poco considerada conmigo y marcha un poco más despacio. En cambio, sigue hablando mientras yo no puedo pronunciar una sola palabra. Al menos el camino significa bien para mí. Me está recompensando con todo lo que tiene aquí.

    Arena maravillosamente suave y arcilla húmeda: el Camino de Santiago en la costa

    bajo mis plantas, izquierda y derecha, un mar de plantas umbelíferas de flores blancas y amarillas, fuertemente perfumadas. Los representantes más impresionantes de su género son el perejil de pradera grande y pequeño. Ambas hojas recuerdan a las patas de un oso. Al menos uno no debería tocar el gran hogweed. Es fototóxico y desactiva la protección solar natural de la piel, lo que puede provocar graves quemaduras solares en el Camino de Santiago.

    Los cardos morados de la zona dan un tono especial. Brillan tan intensamente contra el fondo azul oscuro del océano, como si fueran irradiados por una lámpara ultravioleta secreta. A pesar del ritmo más lento, todavía tengo que respirar sin descanso.

    Tan pronto como sale el sol, hace mucho calor. Dios mío, es hermoso aquí. ¡El desvío es fantástico!

    Nunca había visto un acantilado tan hermoso en mi vida. Absolutamente sin obstáculos. Sin casas, sin complejos turísticos, sin pecados de construcción, sin ruido de la calle. Nada que perturbe el curso de mis pensamientos. Excepto por el despiadado tic-tac de los pasos de Ingrid, que no quiere darme el menor respiro.

    “Parando cansado” dice Ingrid. Ella me ha estado esperando e inmediatamente comienza de nuevo. Ahora que el camino también es plano aquí, puedo seguirlo fácilmente y disfrutar de la vista.

    Sin embargo, estoy empapado en sudor de la cabeza a los pies y, frustrantemente, Ingrid no muestra el menor rastro de esfuerzo.

    En un terreno más llano, tengo la maravillosa sensación de que a cada paso recargo las pilas y me preparo para lo que todavía me espera. Todavía no tengo idea de que exactamente este pedazo de sol me ayudará moralmente en tramos largos y lluviosos sin visibilidad.

    Intuitivamente, miro constantemente hacia el océano que se ha vuelto más tranquilo desde aquí y me empapo de la constante batalla de fuerzas entre el mar y la costa. Puede que sea hora de aprender una segunda lección en este entorno de senderismo fácil antes de que se vuelva más difícil.

    Camino: mira lo que te espera

    Algunos primeros tropiezos y otro resbalón que acaba de salir bien me recuerdan que debe mirar hacia adelante con concentración. Mis primeros signos de ligero agotamiento e incipiente falta de concentración se manifiestan en forma de primeros pasos en falso.

    Puede parecer una locura, pero si te concentras en caminar no verás mucho del Camino de Santiago. Tendrías que parar, pero simplemente no hagas eso. Al menos no cuando buscas a Ingrid. En cualquier caso, de repente me doy cuenta de que ninguno, en realidad ni uno solo de los millones de pasos que tengo por delante debería salir mal. De lo contrario, mi viaje está sellado.

    ¡Ya no puedo permitirme dormir con los ojos abiertos, pisotear después y poner distraídamente un pie delante del otro! Pero eso es extremadamente difícil cuando estás exhausto y agotado. Y así vienen los siguientes escollos, aunque soy particularmente cuidadoso. Mi mirada siempre está dirigida hacia abajo. Observo exactamente qué pasos da Ingrid y dónde da más o menos tiempo. Me temo que de ahora en adelante nunca perderé de vista el terreno del camino.

    Como consuelo, la naturaleza también le habla a todos los demás de mis cinco sentidos. ¿Son realmente solo cinco? Más sobre eso más tarde.

    Ahora mismo no quiero que me empujen a la esquina de un bicho raro esotérico. Y por eso espero con ansias algunas impresiones nuevas y sólidas.

    Están las orejas, que se comportan de manera bastante diferente aquí al aire libre, casi de una manera inusual.

    Todo lo que hace años que no me llega, ahora me inunda literalmente. Sin embargo, no en mi contra. Ya no necesito un reproductor MP3 aquí para golpearme como si estuviera corriendo con ritmos fuertes.

    Los oídos simplemente se escuchan a sí mismos. Viento, olas, pasos. Todo es como si lo experimentara con el doble de intensidad.

    Oler, otro sentido anteriormente bastante atrofiado, también está en su mejor momento aquí. Al sudar, mi nariz finalmente está completamente libre de nuevo.

    ¡Una gran sensación!

    También me gustaría describir el aire salado y los muchos aromas nuevos de las hierbas del prado hasta el más mínimo detalle, si tan solo existieran los atributos apropiados.

    Hace unos años noté cuán profundo e inolvidable está anclado en mi cerebro el sentido del olfato durante una travesía nocturna con el ferry a Cerdeña. Desde pequeño todavía tengo el fuerte olor del maquis con sus hierbas, romero, salvia y ajenjo “en mi nariz”. Y fue precisamente este olor tan especial el que me despertó años después en la cubierta del ferry en medio de la noche. Aunque todo estaba oscuro como boca de lobo y debíamos estar a más de 50 kilómetros de distancia, ya podía oler la isla allí. Es.

    Siento lo mismo cuando paso por las refinerías de Ingolstadt. El olor del aceite pesado me recuerda siempre a mis primeras vacaciones en Cuba. El sentido del olfato parece recordarlo todo. ¿Podré recordar también el olor del Camino de Santiago en mi vida posterior?

    Continúas paso a paso por la costa. Sin pensar. Sin preocupaciones, relajado y:

    Por voluntad de Dios.

    Porque no tengo mi propio plan. E incluso si no es Dios quien me lleva aquí personalmente, entonces es Ingrid. Sin embargo, es aún más despiadado cuando se trata del tema de una ruptura. ¿Un dios despiadado?

    La gente bebe mientras camina. Bien por ti, mal por mí. Porque mis dos botellas de agua están guardadas en los bolsillos exteriores de la mochila, que ahora tengo que sacar mientras camino. Y mientras hago este engorroso procedimiento sobre la marcha, vuelvo a perder terreno valioso.

    Tendré que aprender eso también: beber mientras camino. Apenas puse la mitad del líquido en mi boca. La otra mitad gotea sin usar por las comisuras de mi boca y por mi barbilla y simplemente se pierde. Bueno, las plantas podrían estar felices. Y para empeorar las cosas, me ahogo brutalmente con la pequeña cantidad que todavía fluía del cuello de la botella a mi boca. Ingrid, por su parte, ya ha desaparecido detrás de la siguiente curva de la espesura. Tiene una bolsa para beber en su mochila y un tubo para beber que le permite beber mientras camina.

    Finalmente. Eso es lo que estaba esperando: Ingrid quiere desvestirse un poco. Suena como una breve pausa.

    Pero nunca he visto que simplemente puedas quitar las mangas de la camiseta sin detenerte. ¡Por supuesto que eso pasa demasiado rápido para mí! Aún tendré que aprender mucho. No hay descanso, pero nos encontramos nuevamente con Mark y Jorge.

    Y de hecho vamos un poco más lento.

    Camino: como en un sendero natural a base de hierbas

    Ahora estoy completamente en mi elemento. Mientras camino, recojo las hojas y semillas comestibles de la pequeña hogweed, que mastico lentamente en mi boca y dejo que se derrita. Toda una avalancha de aromas únicos e indescriptibles fluye por mi paladar y mis compañeros curiosamente empiezan a hacer lo mismo. Incluso si al principio piensan que mi recolección de hierbas es un poco extraña: ¡es muy divertido!

    Lo fascinante es que, como adultos, aún podemos descubrir un aroma completamente nuevo y sin precedentes. Lamentablemente, eso nunca nos volverá a pasar con colores y tonos. Nunca se agregarán nuevos tonos ni nuevos colores. Todos ya los conocemos.

    Mientras camina, frote las hojas aromáticas en sus dedos y sosténgalas contra su nariz. Chupa bayas y flores. Es un mundo completamente nuevo para los demás. Pero también advierto contra intentarlo solo.

    ¿De verdad puedes comer eso?

    ¿Es tóxico?

    ¿No es eso realmente venenoso? ¿Puedes morir por eso?

    Todas estas fueron preguntas complementarias muy interesantes. Por supuesto, entre las umbelíferas no solo hay representantes comestibles como el cilantro, la alcaravea, el hinojo y las zanahorias silvestres. Algunas de las especies de plantas más venenosas, como la cicuta manchada, también se pueden encontrar en este género. ¿Por qué no aquí en el País Vasco también? Este último ha alcanzado triste fama porque se dice que Sócrates fue ejecutado con la savia venenosa (de ahí la copa de cicuta). Se dice que el alcaloide coniína induce una parálisis lenta hasta la parálisis respiratoria final. Entonces la muerte ocurre con plena conciencia. Como ex enfermera, Ingrid encontró estas “sutilezas” extremadamente fascinantes.

    Como niños en un sendero educativo de hierbas, los peregrinos me hacen una pregunta tras otra.

    Mis propias preguntas, ¿cuál es el nombre de esta y aquella planta en español? Desafortunadamente sin respuesta a excepción de la ortiga (Ortiga).

    Hablando de ortigas: mi piel vuelve a ser de repente lo que se puede llamar un sentido real. Siento todo el pasto con las piernas. Hierbas ásperas, tallos de hojas peludos, follaje suave y aterciopelado y, por supuesto, también ortigas.

    Saliendo finalmente de la densa población de árboles, San Sebastián (San Sebastián) con sus dos bahías arenosas alargadas y ampliamente ahusadas se encuentra debajo de mí. Salvaje, nublado e impresionante. San Sebastián es la capital de la provincia de Gipuzkoa. La ciudad ha sido elegida recientemente Capital Europea de la Cultura para 2016 [3] y tiene alrededor de 180.000 habitantes.

    Playas desiertas del Camino de Santiago

    Desde aquí puedo ver extensiones de playa espaciosas y casi desiertas. Solo unos pocos bañistas y unos pocos surfistas comparten una extensión casi ilimitada, encerrados en dos cuencas de arena natural. Estos están rodeados por los macizos rocosos de Monte Urgull y Monte Igueldo.

    Por primera vez siento mis pies pesados, mis rodillas y el peso de la mochila sobre mis hombros durante el breve descanso. El recorrido de Irún a San Sebastián está dado en la guía de peregrinos como 27 kilómetros, junto con mi desvío involuntario son unos buenos 30 kilómetros. Ahora estoy empezando a pensar en distancias y tamaños. Incluso veinte kilómetros con equipaje me parecían impensables antes de partir. Treinta kilómetros eran irreales para mí. ¡Y aquí viene la marca de los treinta!

    Desafortunadamente, no al comienzo de la ciudad. Pero al final, casi fuera de la ciudad nuevamente. El albergue tiene que estar donde está el horizonte. Mis pies están paralizados. Simplemente ya no quieres.

    Buena comida para Ingrid. Seguramente estos sean ahora los primeros síntomas de intoxicación por la cicuta manchada

    Ella se burla de que comenzaría en los pies. Y luego iba, muy lentamente hasta la pelvis, luego hasta los hombros, que ahora de repente me dolían también a mí. Después de los hombros, habría parálisis en los brazos, luego en todo el cuerpo.

    Y finalmente dejaría de respirar. ¡Ay! Aunque fue divertido, en realidad estoy comenzando a prestar atención a mi respiración. Y de alguna manera todo se siente pesado. ¿Es ese el comienzo de la parálisis respiratoria? ¿Aún puedo llegar a San Sebastián? En serio: 0,5 gramos de cicuta es mortal.

    Por supuesto, Ingrid va un poco más allá y dice muy en serio: “¿Te has lavado las manos?” Y “¿Todavía puedes mover el cuello?”.

    Todos mis sentidos ahora parecen haber conspirado contra mí. Se extiende una sensación de depresión y agotamiento. Realmente me paraliza.

    La vida palpitante

    ¿Tengo que volver allí? Todo lo que queda es el descenso y la inmersión cansada en la vida palpitante.

    Lo poco que tiene que ver el euskera “Euskal” con el español es algo que veo con un poco de diversión en el cartel del pueblo en el que se anuncia el pueblo balneario en euskera con “Donostia”. Para nuestro querido Marco, la traducción oficial “San Sebastián” también está debajo. ¡Mucho más pequeño por supuesto! Otra bofetada para Mark, porque estoy seguro de que acaba de entender mi sincero y malicioso júbilo en alemán.

    La sílaba “Don” o “Dono” significa “San” en euskera y no me resulta tan extraña. Me recuerda a “Don Camillo”. Y con mucha imaginación el “stiá” podría surgir del “Seba stiá n”. ¡Pero realmente no lo sé!

    Es el Mundial de fútbol en este momento, así que me enfrento a un alegre revoltijo de vascos maquillados. Aquí se autodenominan “Donostiarrak” según su capital. Los puedes encontrar en todas partes con jerseys de rayas azules y blancas. Cantan y bailan en el paseo marítimo.

     

    Hola Peregrino!

    Me saluda un grupo de aficionados al fútbol con un fuerte Hola Peregrino (hola peregrinos). Una estancia corta ahora también es buena. Como alemán , inmediatamente tengo el pleno respeto y la simpatía atlética de todos los involucrados.

    El madrileño lo está pasando mal. Mark está en mi remolque. Realmente puedo sentir cómo a la orgullosa gente de San Sebastián le encantaría luchar contra los alemanes y luego contra los españoles con su Real Sociedad provincial. Y ahora Mark lo está entendiendo. ¡San Sebastián contra España! Aquí están en la mayoría. Casi siento un poco de pena por ser tan despreciado en mi propio país.

    Los últimos dos kilómetros hasta el otro extremo del Imperio de San Sebastián están torturados y me dan una leve premonición de lo que vendrá después. Solo 50 metros de altitud, por supuesto hacia arriba. Llegado al nivel del mar pienso para mí mismo:

    Ya no puede bajar. Solo con mi estado de ánimo. Porque el albergue juvenil parece todo menos acogedor desde el exterior.

    Láminas de plástico de colores cubren temporalmente el techo. La entrada está cubierta con una película de pintor sucia. Cuelga hecho jirones del andamio y revolotea inhóspito con el viento. Sería el ruido de fondo perfecto a la hora de ambientar la película occidental “Cuatro vascos para un aleluya”.

    Mark decide de forma espontánea añadir otra etapa, aunque ya son las seis y media y se queja de un fuerte dolor en el pie. Mark ha encontrado amigos en su iPhone que están un paso por delante de él en Orio. Además, no quiere pagar 15 euros por el albergue juvenil. Los albergues de peregrinación simples cuestan mucho menos. ¿O tal vez Mark solo quiere salir del hermoso País Vasco lo más rápido posible?

    Para mi horror, Mark se arroja dos analgésicos espesos de ibuprofeno entre la entrada y la lona de plástico. También bebe una lata de cerveza con una amplia sonrisa. Con un autocrático “Hola” se ha ido.

    Pasar aturdido a través de las fronteras solo para llegar un poco más lejos, va en contra de mi peregrinaje. No puede salir bien.

    Peregrinar significa encontrarse a uno mismo.

    Al entrar en el albergue, para mi gran sorpresa, todo está impecablemente limpio y limpio. Registrarse en recepción y asignar camas es rápido y preciso. Estoy en una habitación bien ventilada con 12 camas, la mayoría de las cuales ya no están ocupadas.

    A esto le sigue mi primera ducha en el Camino de Santiago. Limpio, cálido y relajante. Como único peregrino, no llevo zapatillas ni toalla. Pero no le tengo demasiado miedo al pie de atleta. Y secar sin toalla lleva un poco de tiempo. ¡Y lo tienes aquí!

    Por la noche, el hambre me lleva a un bar casi vacío al otro lado de la calle, donde se transmite en vivo un partido de fútbol en ruso. La enorme y moderna pantalla plana cuelga de una computadora portátil que se está cayendo a pedazos y pegada con cinta. El programa está pirateado de forma segura. La muy mala calidad vuelve a ser divertida.

    Tengo mi primera llamada telefónica con mi esposa y les digo que estoy exhausto y lleno de alegría.

    Luego como un poco. No será más que una tostada de jamón (como es habitual en España sin mantequilla) y una copa de vino tinto con agua. Sentarme allí solo me atormenta demasiado hoy. Leer un periódico que apenas entiendo es aburrido. Pero cuando miro un periódico español, al menos escapo de los ojos de los demás visitantes del bar. ¡Que piensen lo que quieran! El primer día pasa y estoy deseando ir a la cama.

    Ahora los calcetines húmedos de mi compañero de cama cuelgan del piso superior. Hago lo mismo y tengo otra noche de sueño profundo por delante.

    En cualquier caso, me quedo dormido de inmediato sin haber leído nada sobre la etapa de mañana.

    Contenido del libro BURNOUT: Un viaje en una línea fina, Camino de Santiago en la costa

    • Día 1:28 km (+5 km desvío), 1.000 metros de altitud, vía Pasaia (Camino de Santiago en la costa)
    • Mi primer sello de peregrino. (Camino)
    • (Camino de Santiago por la costa)
    • ¡La aventura de mi vida! (Camino del Norte)
    • La primera flecha amarilla. (Camino de Santiago)
    • ¿Cuál es el camino correcto? (Romería por el sendero de la costa)
    • Unidireccional, muchas posibilidades. (Camino de la Costa / Camino de Santiago)
    • ¡Agua dulce! (QUEMADO)
    • (Camino de Santiago)
    • “Bon Camino!” (Del libro BURNOUT Jakobsweg de Christian Seebauer)
    • ¡Incluso la primera etapa es un sueño! (Camino de la Costa / Camino de Santiago)
    • Vascos orgullosos (Camino de Santiago)
    • No se puede ir más lejos en “español” aquí. (QUEMADO)
    • Entre Francia y España (del libro BURNOUT Jakobsweg de Christian Seebauer)
    • Una caminata de montaña fácil todos los días. (Camino de Santiago)
    • Vascos de pies a cabeza! (Camino)
    • ¡Un camino para todos los sentidos! (Camino del Norte)
    • Con cada paso siento que mi corazón late más fuerte. (Camino de Santiago)
    • (Camino)
    • Arena maravillosamente suave y arcilla húmeda (Camino)
    • ¡Una gran sensación! (Libro del peregrino)
    • Por voluntad de Dios. (Camino)
    • Como en un sendero natural de hierbas (Camino de Santiago en la costa)
    • ¿Es tóxico? (Del libro BURNOUT Jakobsweg de Christian Seebauer)
    • Playas desiertas (camino de ronda / Camino de Santiago)
    • La vida palpitante (BURNOUT)
    • Hola Peregrino! (Camino de la Costa)

     

    Fotos del Camino de Santiago, etapa IRUN – SAN SEBASTIÁN

    • Etapa 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Camino de Santiago por la costa, Camino de la Costa
    • Etapa 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Camino de Santiago por la costa, Camino de la Costa
    • Umbelliferae / hogweed, etapa 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Camino de Santiago por la costa, Camino de la Costa
    • Menú peregrino – etapa 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Camino de Santiago en la costa, Camino de la Costa, lamentablemente desdibujado
    • Tradición vasca: Etapa 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Camino de Santiago en la costa, Camino de la Costa
    • Bien decorado: Etapa 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Camino de Santiago por la costa, Camino de la Costa
    • Peregrinos por la senda de la costa, etapa 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Camino de Santiago en la costa, Camino de la Costa
    • Casa vasca en la costa atlántica, etapa 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Camino de Santiago en la costa, Camino de la Costa
    • Puerto: Etapa 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Camino de Santiago en la costa, Camino de la Costa
    • Descenso: Etapa 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Camino de Santiago por la costa, Camino de la Costa
    • Rodeado de hierbas: Etapa 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Camino de Santiago por la costa, Camino de la Costa
    • Demasiado equipaje: Etapa 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Camino de Santiago por la costa, Camino de la Costa
    • Mapa del Camino de Santiago por la costa: Irún
    • Estás aquí – Mapa del Camino de Santiago por la costa: Irun. Camino de la Costa – mapa de elaboración propia
    • Camino de Santiago por la costa: IRUN – SAN SEBASTIÁN, foto 2
    • Dos peregrinos llenos de gente en el Camino de Santiago sobre la costa atlántica, de camino a San Sebastián
    • Camino de Santiago por la costa: IRUN – SAN SEBASTIÁN, foto 3
    • Restos de un antiguo acueducto entre Irún y San Sebastián
    • https://www.seebauers-world.com/wallpaper/sansebastian.jpg
    • Pintura al óleo: Vista de San Sebastián (procedente de Irún)