Foto Jakobsweg an der Kueste / Camino de la costa, Beitrag 3 ZUMAIA – DEBA

3 ZUMAIA – DEBA

Camino de la Costa: ZUMAIA – DEBA | Jakobsweg, Küstenweg

Etappe 3: ZUMAIA – DEBA
Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar.

 

Zumaia 805 – Itzíar (Deva) 795 – Deba 792

Wie weit ist es von hier aus noch nach Santiago de Compostela? Die Kilometer werden rückwärts gezählt. Santiago de Compostela markiert Kilometer Null. Entfernungsangaben Quelle: Wikipedia 2012.
Foto Jakobsweg an der Kueste / Camino de la costa, Beitrag 3 ZUMAIA – DEBA

Oil Painting “Zumaia” St. James Trail, Christian Seebauer: “Am Morgen bietet sich dem Pilger noch einmal ein sensationeller Ausblick auf die kleine Hafenstadt Zumaia, bevor es weitergeht. Wind, Regen und kühle Meeresluft peitschen einem alle Gedanken aus dem Kopf und machen Dich frei für Tausend neue Eindrücke, die Dir am Weg begegnen. Man kann nichts mitnehmen, ausser ein paar Skizzen. Trotzdem prägen sich die Stimmungen mit jedem Schritt tief ein. Als Fotograf hätte ich wohl Hunderte von Bildern geschossen. So bleibt mir nur, den Pinsel in die Hand zu nehmen und mit groben Strichen den wilden Charakter und die Ursprünglichkeit der Küstenlinien aus mir heraus zu lassen…”

 

Der Erlebnisbericht: Jakobsweg an der Küste | BURNOUT: Eine Wanderung auf schmalem Grat

Leseprobe aus dem Buch Jakobsweg an der Küste | Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet. EtappeZUMAIA – DEBA

 

Hier muss es Gott schwindlig werden!

Er ist alles windschief. So etwas Schräges habe ich noch nicht gesehen.

Und es ist so feuchtkalt, dass man jeden Atemhauch sehen kann. Kein weiterer Besucher ist zugegen. Außer vielleicht Gott. Der Wiederhall im eisigen und menschenleeren Kirchenschiff ist gespenstisch. Ingrid und ich gehen respektvoll auf Abstand. Ich nehme meinen Rucksack ab und knie mich in der hintersten Reihe mit gefalteten Händen hin. Ist Gott in dieser klammen Umgebung nun bei mir? Auch Ingrid hat sich nun niedergekniet, ganz vorne links. Es heißt ja, „wenn zwei oder drei in deinem Namen versammelt sind, dann bin ich mitten unter euch“. Zwei sind wir, aber wo ist Gott? Kann ich ihn hier sehen? Wird er sich hier irgendwie offenbaren? Vorerst bleibt es bei meinem zaghaften zweiten Kirchenbesuch am Jakobsweg und ich bin Gott nicht wirklich böse, dass er nicht Hallo gesagt hat. Vielleicht hat er mich einfach ganz still beobachtet und kommt dann, wenn ich ihn wirklich brauche.

Direkt vor der Basilika grillt ein baskischer Koch fangfrischen Fisch am offenen Feuer vor den Türen seines Restaurants. Der stolze Preis würde jedoch den selbst auferlegten Rahmen meines Pilgerdaseins sprengen. Und so bleibt es beim Zusehen ohne Antasten, beim Reden und beim Riechen. Mehr ist nicht drin. Für Ingrid und mich gibt es wenig später ein Stück feucht gewordenes Weißbrot mit Salami. Das allerdings passt jetzt zum Pilgerdasein und schmeckt einfach fantastisch.

Das Wechselwetter setzt sich noch fort bis nach Zumaia. Schon von weitem bäumt sich eine schlicht überwältigende Klippenkulisse vor mir auf. So stelle ich mir wieder Cornwall vor, dass ich leider nur aus Rosamunde-Pilcher-Filmen kenne und zu denen ich mich soeben geoutet habe.

Ein landschaftlicher Höhepunkt ist das, was nun vor mir liegt. Leider im wahrsten Sinne des Wortes „Höhe“. Ganz da oben auf den Hügeln muss die Herberge Santa Klara liegen. Der Name gefällt mir.

Was mache ich eigentlich hier? Bin ich wirklich weg von zu Hause? Habe ich nun alles hinter mir gelassen? Ich weiß es nicht mehr. Mit jedem Schritt werde ich müder und verliere den Bezug zu allem, was mich bisher umgeben hat. Nicht dass ich meine Reise schon jetzt in Frage stellen würde. Aber beim Hinterhergehen überfällt mich nun eine richtig schwermütige Stimmung. Es geht nun nicht mehr darum, irgendwelche Briefe in der Arbeit zu schreiben und deren Folgen zu bedenken. Es geht irgendwie um Nichts. Ich gehe einfach vor mich hin.

Schritt für Schritt fallen mir Wörter ein wie „alleine, unwichtig, unbeholfen, sinnlos, klein und winzig“.

Trotzdem ist da etwas in mir, was mich antreibt. Auch wenn es den Sinn noch gar nicht erkennt. Vielleicht braucht dieser innere Antrieb auch gar keinen Sinn. Er funktioniert einfach!

Oh Gott, wie weit ist es noch? Im Reiseführer, den ich im Gehen aufblättere, ist ein sommerliches Strandfoto von dieser Gegend abgebildet. Doch mir ist kalt. Alles ist grau in grau. Endlich sehe ich hinter einer Kurve Zumaia. Und nein, bis dahin ist es noch eine Ewigkeit.

Entmutigt stapfe ich dann im Schlepptau von Ingrid doch noch in Zumaia ein. Ohne Rast und ohne einen Blick für das Schöne ziehen wir durch Zumaia hindurch. Zur Herberge ist es noch eine kleine Bergtour.

Jetzt, wo ich so müde und so erschöpft bin, sind Zweihundert Höhenmeter eine echte Hürde. Ich kämpfe bereits mit ersten Anzeichen von Krämpfen. Jede Steinmauer und jeden Zaunpfahl nutze ich wie ein alter Mann, um mich aufzustützen. Ingrid ist längst mit ihren großen Schritten dahin. Trotzdem:

Der Gipfel kommt näher.

Und nun ist mein Hirn nun so leer, dass ich wie ein Automat dahin wanke. Nicht elegant, nicht ergonomisch. Sondern bemitleidenswert.

Hätte mich nicht ein Einheimischer darauf Aufmerksam gemacht, dass ich an der Herberge schon vorbei gelaufen bin, hätte ich nicht geglaubt, was ich da sehe: Santa Klara liegt direkt vor meinen Augen! Am höchsten Punkt. Ein Punkt, so schön, dass man auch ohne weiteres Schloss Neuschwanstein darauf hätte erbauen können!

Völlig ausgelaugt halte ich mich an einem Zaunpfahl fest und starre benommen auf das, was da vor mir liegt.

Die Wolken haben der Sonne ein paar Löcher frei gemacht, wo sie in sichtbaren Lichtstrahlen einzelne Punkte am Ozean erhellt. So eine eigenartige Mischung aus blauem und gelbem Licht habe ich noch nie erlebt.

Es scheint keine Zwischenfarbe zu geben. All das, was sich gerade vor meinen Augen abspielt, scheint mein Inneres wieder zu spiegeln. Es ist eine seltsame Mischung aus Zerrissenheit und einkehrender Ruhe. Eine Mischung aus „Gelb und Blau“.

Die Häuser unter mir sind klein geworden. Der Blick nach „draußen“ auf das offene Meer ist unruhig aber schier unendlich. Wie im Zeitraffer ziehen die Wolken umher und schaffen jede Sekunde eine neue Atmosphäre. Nichts davon kann ich festhalten. Es ist der Augenblick, den ich gebannt in seinem Lauf verfolge.

Ich lasse den Fotoapparat in meiner Tasche. Das, was ich hier gerade erlebe, werde ich nie im Leben auf einem Foto festhalten oder gar zurückholen können. Er macht mich melancholisch, dieser Augenblick, dem ich mit meinen bisherigen Verhaltensweisen nun überhaupt nicht gewachsen bin. …

Jakobsweg an der Küste: ZUMAIA - DEBA, Foto 2

Regennasser Jakobsweg von Santa Klara (Zumaia) Richting Santiago de Compostela

Oft ist der Jakobsweg ein wunderschöner Feldweg, so wie hier.

 

Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet!

Jakobsweg an der Kueste, Camino de la Costa, BURNOUT: Eine Wanderung auf schmalem Grat, das Buch

Die Urvariante des Jakobsweges
– der Küstenweg – ist noch nahezu unbekannt. Dafür unvergleichlich schön!

Nach einem Burnout beginnt für den Autor im idyllischen Hafenstädchen Irun das Abenteuer seines Lebens. Die Reise zu sich selbst!

Es ist eine Reise auf schmalem Grat. 923 km liegen nun vor ihm.
Unberührte Natur und die traumhafte Atlantikküste werden über lange Strecken zum festen Begleiter.
Auf der Suche nach innerer Ruhe, Gelassenheit und dem eigenen „Ich“ entflieht der Autor in eine Welt, die ihn erdet. Und er findet Antworten.

Lange, bevor der berühmte Camino Francés im Landesinneren zum ersten Mal beschritten wurde, pilgerten die ersten „Suchenden“ hier am Atlantik entlang. Und sie wurden wahrlich nicht enttäuscht.

 

ISBN-13: 979-8618384704
Seit 2020 Independently published
BURNOUT: Eine Wanderung auf schmalem Grat
Jakobsweg an der Küste

303 Seiten unbebildert

Jakobsweg an der Küste: ZUMAIA - DEBA, Foto 2

Die wunderschöne Pfarrkirche de Santa María in Deba am Jakobsweg an der Küste

Die Kirche Santa María ist einer der majestätischten in ganz Gipuzkoa. Sie befindet sich im Herzen der historischen Altstadt von Deba, wurde zu einem nationalen Denkmal erklärt und ist eine der Perlen der sogenannten baskischen Gotik. Ihre Dimensionen und reichlichen Verzierungen lassen Sie ohne weiteres mit einer Kathedrale vergleichen. Sie hat einen sog. Grundriss de salon, drei Kirchenschiffe gleicher Höhe, einen farbigen Säulengang feinsetr Ausarbeitung, einen Kreuzgang (einen der ältesten im gesamten Territorium) und einige, an die Strebebogen angebaute Kapellen.” Quelle/ Mehr dazu: https://tourismus.euskadi.eus/de/kulturgut/pfarrkirche-de-santa-maria/aa30-12375/de/

Der Besuch einer Kirche gehört am Jakobsweg für viele dazu. Aber es ist jedem seine eigene Entscheidung, ob und wann er sich dem Glauben öffnet.

Skizze: Fuchsien am Jakobsweg

Aquarell: Eine Fuchsien-Rabatte auf dem Weg nach Deba an einem alten Steinhaus direkt am Jakobsweg

Der Jakobsweg verläuft oft hoch oberhalb der Küste. Hier ein Ausflug an den Strand von Deba.

Am Jakobsweg von Zumaia nach Deba

Am Jakobsweg von Zumaia nach Deba kurz nach dem Regen:. Überquerung einer Landstraße, im Hintergrund verschmilzt der Himmel mit dem Atlantik

Jakobsweg an der Küste / Selbstfindung
direkt vom Autor, signiert, EUR 19,90

Jakobsweg an der Küste: ZUMAIA - DEBA, Foto 4

Orange, Käse, Brot und Salami: Was braucht man am Jakobsweg, um glücklich zu sein?

Unterwegs auf dem Jakobsweg:
Das Essen am Jabobsweg ist traumhaft. Auch wenn es manchmal “nur” Salami und Weißbrot ist.

 

Pilgern im Regen. Ein paar Fotos von der Jakobsweg-Etappe 3: ZUMAIA – DEBA

Etappe 3: ZUMAIA - DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar

Etappe 3: ZUMAIA – DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar

Etappe 3: ZUMAIA - DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar

Christian auf der Etappe 3: ZUMAIA – DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar

Etappe 3: ZUMAIA - DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar

Gewitterwolken auf der Etappe 3: ZUMAIA – DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar

Etappe 3: ZUMAIA - DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar

Landkarte Etappe 3: ZUMAIA – DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar

Etappe 3: ZUMAIA - DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar

Weisezaun Überquerung Etappe 3: ZUMAIA – DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar

Etappe 3: ZUMAIA - DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar

Ingrid beim Überqueren eines Weisezauns Etappe 3: ZUMAIA – DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar

Etappe 3: ZUMAIA - DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar

Pilgerin bei Regen, Etappe 3: ZUMAIA – DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar

Etappe 3: ZUMAIA - DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar

Pilgern bei Regen und Schlamm, Etappe 3: ZUMAIA – DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar

Etappe 3: ZUMAIA - DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar

Regen am Atlantik, Etappe 3: ZUMAIA – DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar

Etappe 3: ZUMAIA - DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar

Vogelscheuche, makaber, Etappe 3: ZUMAIA – DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar

Etappe 3: ZUMAIA - DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar

Überflutete Wege, Etappe 3: ZUMAIA – DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar

Etappe 3: ZUMAIA - DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar

Regen ohne Ende, Etappe 3: ZUMAIA – DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar

Etappe 3: ZUMAIA - DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar

Pilgerherberge, Etappe 3: ZUMAIA – DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar

Etappe 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Tag 4: 24 km, ca. 950 Höhenmeter, über Mutriko, Olatz. Die schwersten Regenfälle seit 180 Jahren.

Nasse Wege am Jakobsweg, Etappe 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Tag 4: 24 km, ca. 950 Höhenmeter, über Mutriko, Olatz. Die schwersten Regenfälle seit 180 Jahren.

Regen am Jakobsweg, Etappe 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Tag 4: 24 km, ca. 950 Höhenmeter, über Mutriko, Olatz. Die schwersten Regenfälle seit 180 Jahren.

Schlamm und nasse Füße am Jakobswer, Regen am Jakobsweg, Etappe 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Tag 4: 24 km, ca. 950 Höhenmeter, über Mutriko, Olatz. Die schwersten Regenfälle seit 180 Jahren.

Regen am Jakobsweg, Etappe 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Tag 4: 24 km, ca. 950 Höhenmeter, über Mutriko, Olatz. Die schwersten Regenfälle seit 180 Jahren.

Steinhaus, Regen am Jakobsweg, Etappe 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Tag 4: 24 km, ca. 950 Höhenmeter, über Mutriko, Olatz. Die schwersten Regenfälle seit 180 Jahren.

Regen am Jakobsweg, Etappe 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Tag 4: 24 km, ca. 950 Höhenmeter, über Mutriko, Olatz. Die schwersten Regenfälle seit 180 Jahren.

Steinhäuser am Camino, Regen am Jakobsweg, Etappe 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Tag 4: 24 km, ca. 950 Höhenmeter, über Mutriko, Olatz. Die schwersten Regenfälle seit 180 Jahren.

Regen am Jakobsweg, Etappe 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Tag 4: 24 km, ca. 950 Höhenmeter, über Mutriko, Olatz. Die schwersten Regenfälle seit 180 Jahren.

Regen am Jakobsweg, Etappe 4: DEBA MARKINA-Regen und nasse Füße, XEMEIN Tag 4: 24 km, ca. 950 Höhenmeter, über Mutriko, Olatz. Die schwersten Regenfälle seit 180 Jahren.


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Möchtest Du hier und jetzt ein wenig mehr zur 3. Etappe erfahren und kostenfrei das Kapitel aus dem Buch lesen? Dann nichts wie los! Denn beim Jakobsweg geht es nicht ums Geld, sondern um Begeisterung. Hier kannst Du das Kapitel Nr. 3 kostenfrei lesen ->

 

Falls Du uns eine Tasse Kaffe spenden möchtest, freuen wir uns. Du kannst uns auch einen Kommentar schenken, wenn Du möchtest. Oder das Buch auf Google bewerten und anderen dabei helfen, sich für den Jakobsweg an der Küste zu begeistern. Wenn Due etwas zurückgeben möchtest, dann tue es.

Inhalt aus dem Buch BURNOUT: Eine Reise auf schmalem Grat , Jakobsweg an der Kueste und additive Fotos hier auf der Jakobsweg-Webseite

  • Zumaia – Deba (Kapitel aus dem Jakobswegbuch zum Burnout/ Küstenweg)
  • Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar. (Camino de la Costa)
  • Ausgesetzt in der Wildnis (Kapitel Jakobsweg an der Küste)
  • Yeah – Such a great feeling outside° !“ (Pilgerbuch über den Jakobsweg an der Küste)
  • Ans Kreuz genagelt (Kapitel Pilgerbuch)
  • Eine deutliche Besserung muss sich wohl in meinem Gehirn eingestellt haben! (Aus dem Buch BURNOUT Jakobsweg von Christian Seebauer)
  • Hoch über dem Ozean (Kapitel BURNOUT)
  • Alemán, bueno! (Kapitel Pilgerbuch)
  • Auf der Suche nach Ruhe und Entspannung”. (Camino del Norte und Camino de la Costa)
  • „Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden…“. (Kapitel Küstenweg / Jakobsweg)
  • >Inhalt aus dem Buch BURNOUT: Eine Reise auf schmalem Grat , Jakobsweg an der Kueste (Warum man pilgert)
  • >Fotos von der Jakobsweg-Etappe 3: ZUMAIA – DEBA (Kapitel Jakobsweg an der Küste)

Hier kannst Du das Kapitel Nr. 3 kostenfrei lesen ->

 


    Christian Seebauer am Jakobsweg

    Ich freue mich, wenn Du mein Buch direkt bei mir bestellen möchtest! Gerne mit persönlicher handschriftlicher Widmung. Handsigniert. Optimal als Geschenk.

    Jakobsweg an der Küste
    Christian Seebauer: BURNOUT | Jakobsweg an der Küste 19,90 € Bewertung f�r das Buch




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    Die 1. Woche am Jakobsweg (Camino de la Costa)

    Foto Jakobsweg an der Kueste / Camino de la costa, Beitrag 3 ZUMAIA – DEBA

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    Textauszug BURNOUT: Eine Wanderung auf schamlem Grat. Jakobsweg an der Kste 3 ZUMAIA – DEBA Camino de la Costa: ZUMAIA - DEBA | Jakobsweg, Küstenweg Etappe 3: ZUMAIA - DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar. Zumaia 805 - Itzíar (Deva) 795 - Deba 792 Wie weit ist es von hier aus noch nach Santiago de Compostela? Die Kilometer werden rückwärts gezählt. Santiago de Compostela markiert Kilometer Null. Entfernungsangaben Quelle: Wikipedia 2012. Leseprobe aus dem Buch Jakobsweg an der Küste | Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet. EtappeZUMAIA - DEBA Hier muss es Gott schwindlig werden! Er ist alles windschief. So etwas Schräges habe ich noch nicht gesehen. Und es ist so feuchtkalt, dass man jeden Atemhauch sehen kann. Kein weiterer Besucher ist zugegen. Außer vielleicht Gott. Der Wiederhall im eisigen und menschenleeren Kirchenschiff ist gespenstisch. Ingrid und ich gehen respektvoll auf Abstand. Ich nehme meinen Rucksack ab und knie mich in der hintersten Reihe mit gefalteten Händen hin. Ist Gott in dieser klammen Umgebung nun bei mir? Auch Ingrid hat sich nun niedergekniet, ganz vorne links. Es heißt ja, „wenn zwei oder drei in deinem Namen versammelt sind, dann bin ich mitten unter euch“. Zwei sind wir, aber wo ist Gott? Kann ich ihn hier sehen? Wird er sich hier irgendwie offenbaren? Vorerst bleibt es bei meinem zaghaften zweiten Kirchenbesuch am Jakobsweg und ich bin Gott nicht wirklich böse, dass er nicht Hallo gesagt hat. Vielleicht hat er mich einfach ganz still beobachtet und kommt dann, wenn ich ihn wirklich brauche. Direkt vor der Basilika grillt ein baskischer Koch fangfrischen Fisch am offenen Feuer vor den Türen seines Restaurants. Der stolze Preis würde jedoch den selbst auferlegten Rahmen meines Pilgerdaseins sprengen. Und so bleibt es beim Zusehen ohne Antasten, beim Reden und beim Riechen. Mehr ist nicht drin. Für Ingrid und mich gibt es wenig später ein Stück feucht gewordenes Weißbrot mit Salami. Das allerdings passt jetzt zum Pilgerdasein und schmeckt einfach fantastisch. Das Wechselwetter setzt sich noch fort bis nach Zumaia. Schon von weitem bäumt sich eine schlicht überwältigende Klippenkulisse vor mir auf. So stelle ich mir wieder Cornwall vor, dass ich leider nur aus Rosamunde-Pilcher-Filmen kenne und zu denen ich mich soeben geoutet habe. Ein landschaftlicher Höhepunkt ist das, was nun vor mir liegt. Leider im wahrsten Sinne des Wortes „Höhe“. Ganz da oben auf den Hügeln muss die Herberge Santa Klara liegen. Der Name gefällt mir. Was mache ich eigentlich hier? Bin ich wirklich weg von zu Hause? Habe ich nun alles hinter mir gelassen? Ich weiß es nicht mehr. Mit jedem Schritt werde ich müder und verliere den Bezug zu allem, was mich bisher umgeben hat. Nicht dass ich meine Reise schon jetzt in Frage stellen würde. Aber beim Hinterhergehen überfällt mich nun eine richtig schwermütige Stimmung. Es geht nun nicht mehr darum, irgendwelche Briefe in der Arbeit zu schreiben und deren Folgen zu bedenken. Es geht irgendwie um Nichts. Ich gehe einfach vor mich hin. Schritt für Schritt fallen mir Wörter ein wie „alleine, unwichtig, unbeholfen, sinnlos, klein und winzig“. Trotzdem ist da etwas in mir, was mich antreibt. Auch wenn es den Sinn noch gar nicht erkennt. Vielleicht braucht dieser innere Antrieb auch gar keinen Sinn. Er funktioniert einfach! Oh Gott, wie weit ist es noch? Im Reiseführer, den ich im Gehen aufblättere, ist ein sommerliches Strandfoto von dieser Gegend abgebildet. Doch mir ist kalt. Alles ist grau in grau. Endlich sehe ich hinter einer Kurve Zumaia. Und nein, bis dahin ist es noch eine Ewigkeit. Entmutigt stapfe ich dann im Schlepptau von Ingrid doch noch in Zumaia ein. Ohne Rast und ohne einen Blick für das Schöne ziehen wir durch Zumaia hindurch. Zur Herberge ist es noch eine kleine Bergtour. Jetzt, wo ich so müde und so erschöpft bin, sind Zweihundert Höhenmeter eine echte Hürde. Ich kämpfe bereits mit ersten Anzeichen von Krämpfen. Jede Steinmauer und jeden Zaunpfahl nutze ich wie ein alter Mann, um mich aufzustützen. Ingrid ist längst mit ihren großen Schritten dahin. Trotzdem: Der Gipfel kommt näher. Und nun ist mein Hirn nun so leer, dass ich wie ein Automat dahin wanke. Nicht elegant, nicht ergonomisch. Sondern bemitleidenswert. Hätte mich nicht ein Einheimischer darauf Aufmerksam gemacht, dass ich an der Herberge schon vorbei gelaufen bin, hätte ich nicht geglaubt, was ich da sehe: Santa Klara liegt direkt vor meinen Augen! Am höchsten Punkt. Ein Punkt, so schön, dass man auch ohne weiteres Schloss Neuschwanstein darauf hätte erbauen können! Völlig ausgelaugt halte ich mich an einem Zaunpfahl fest und starre benommen auf das, was da vor mir liegt. Die Wolken haben der Sonne ein paar Löcher frei gemacht, wo sie in sichtbaren Lichtstrahlen einzelne Punkte am Ozean erhellt. So eine eigenartige Mischung aus blauem und gelbem Licht habe ich noch nie erlebt. Es scheint keine Zwischenfarbe zu geben. All das, was sich gerade vor meinen Augen abspielt, scheint mein Inneres wieder zu spiegeln. Es ist eine seltsame Mischung aus Zerrissenheit und einkehrender Ruhe. Eine Mischung aus „Gelb und Blau“. Die Häuser unter mir sind klein geworden. Der Blick nach „draußen“ auf das offene Meer ist unruhig aber schier unendlich. Wie im Zeitraffer ziehen die Wolken umher und schaffen jede Sekunde eine neue Atmosphäre. Nichts davon kann ich festhalten. Es ist der Augenblick, den ich gebannt in seinem Lauf verfolge. Ich lasse den Fotoapparat in meiner Tasche. Das, was ich hier gerade erlebe, werde ich nie im Leben auf einem Foto festhalten oder gar zurückholen können. Er macht mich melancholisch, dieser Augenblick, dem ich mit meinen bisherigen Verhaltensweisen nun überhaupt nicht gewachsen bin. ... Oft ist der Jakobsweg ein wunderschöner Feldweg, so wie hier. Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet! Die Urvariante des Jakobsweges - der Küstenweg - ist noch nahezu unbekannt. Dafür unvergleichlich schön! Nach einem Burnout beginnt für den Autor im idyllischen Hafenstädchen Irun das Abenteuer seines Lebens. Die Reise zu sich selbst! Es ist eine Reise auf schmalem Grat. 923 km liegen nun vor ihm. Unberührte Natur und die traumhafte Atlantikküste werden über lange Strecken zum festen Begleiter. Auf der Suche nach innerer Ruhe, Gelassenheit und dem eigenen „Ich“ entflieht der Autor in eine Welt, die ihn erdet. Und er findet Antworten. Lange, bevor der berühmte Camino Francés im Landesinneren zum ersten Mal beschritten wurde, pilgerten die ersten „Suchenden“ hier am Atlantik entlang. Und sie wurden wahrlich nicht enttäuscht. ISBN-13: 979-8618384704 Seit 2020 Independently published BURNOUT: Eine Wanderung auf schmalem Grat Jakobsweg an der Küste 303 Seiten unbebildert "Die Kirche Santa María ist einer der majestätischten in ganz Gipuzkoa. Sie befindet sich im Herzen der historischen Altstadt von Deba, wurde zu einem nationalen Denkmal erklärt und ist eine der Perlen der sogenannten baskischen Gotik. Ihre Dimensionen und reichlichen Verzierungen lassen Sie ohne weiteres mit einer Kathedrale vergleichen. Sie hat einen sog. Grundriss de salon, drei Kirchenschiffe gleicher Höhe, einen farbigen Säulengang feinsetr Ausarbeitung, einen Kreuzgang (einen der ältesten im gesamten Territorium) und einige, an die Strebebogen angebaute Kapellen." Quelle/ Mehr dazu: https://tourismus.euskadi.eus/de/kulturgut/pfarrkirche-de-santa-maria/aa30-12375/de/ Der Besuch einer Kirche gehört am Jakobsweg für viele dazu. Aber es ist jedem seine eigene Entscheidung, ob und wann er sich dem Glauben öffnet. Der Jakobsweg verläuft oft hoch oberhalb der Küste. Hier ein Ausflug an den Strand von Deba. Jakobsweg an der Küste / Selbstfindung direkt vom Autor, signiert, EUR 19,90 Unterwegs auf dem Jakobsweg: Das Essen am Jabobsweg ist traumhaft. Auch wenn es manchmal "nur" Salami und Weißbrot ist. Pilgern im Regen. Ein paar Fotos von der Jakobsweg-Etappe 3: ZUMAIA - DEBA ´ Möchtest Du hier und jetzt ein wenig mehr zur 3. Etappe erfahren und kostenfrei das Kapitel aus dem Buch lesen? Dann nichts wie los! Denn beim Jakobsweg geht es nicht ums Geld, sondern um Begeisterung. Hier kannst Du das Kapitel Nr. 3 kostenfrei lesen -> Falls Du uns eine Tasse Kaffe spenden möchtest, freuen wir uns. Du kannst uns auch einen Kommentar schenken, wenn Du möchtest. Oder das Buch auf Google bewerten und anderen dabei helfen, sich für den Jakobsweg an der Küste zu begeistern. Wenn Due etwas zurückgeben möchtest, dann tue es. Inhalt aus dem Buch BURNOUT: Eine Reise auf schmalem Grat , Jakobsweg an der Kueste und additive Fotos hier auf der Jakobsweg-Webseite Zumaia – Deba (Kapitel aus dem Jakobswegbuch zum Burnout/ Küstenweg) Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar. (Camino de la Costa) Ausgesetzt in der Wildnis (Kapitel Jakobsweg an der Küste) „Yeah – Such a great feeling outside° !“ (Pilgerbuch über den Jakobsweg an der Küste) Ans Kreuz genagelt (Kapitel Pilgerbuch) Eine deutliche Besserung muss sich wohl in meinem Gehirn eingestellt haben! (Aus dem Buch BURNOUT Jakobsweg von Christian Seebauer) Hoch über dem Ozean (Kapitel BURNOUT) Alemán, bueno! (Kapitel Pilgerbuch) Auf der Suche nach Ruhe und Entspannung”. (Camino del Norte und Camino de la Costa) „Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden…“. (Kapitel Küstenweg / Jakobsweg) >Inhalt aus dem Buch BURNOUT: Eine Reise auf schmalem Grat , Jakobsweg an der Kueste (Warum man pilgert) >Fotos von der Jakobsweg-Etappe 3: ZUMAIA – DEBA (Kapitel Jakobsweg an der Küste) Hier kannst Du das Kapitel Nr. 3 kostenfrei lesen -> Camino de la Costa/ Jakobsweg an der Kste H1 Inhaltsverzeichnis 3 ZUMAIA – DEBA Array ( [0] => Camino de la Costa: ZUMAIA - DEBA | Jakobsweg, Küstenweg [1] => Leseprobe aus dem Buch Jakobsweg an der Küste | Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet. EtappeZUMAIA - DEBA [2] => Oft ist der Jakobsweg ein wunderschöner Feldweg, so wie hier. [3] => Der Besuch einer Kirche gehört am Jakobsweg für viele dazu. Aber es ist jedem seine eigene Entscheidung, ob und wann er sich dem Glauben öffnet. [4] => Der Jakobsweg verläuft oft hoch oberhalb der Küste. Hier ein Ausflug an den Strand von Deba. ) Inhalt H2 zum Camino de la Costa/ Jakobsweg an der Küste, Küstenweg Array ( [0] => Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet! [1] => Pilgern im Regen. Ein paar Fotos von der Jakobsweg-Etappe 3: ZUMAIA - DEBA ) Jakobsweg an der Küste, Burnout, Inhaltsverzeichnis H3 Array ( [0] => Hier kannst Du das Kapitel Nr. 3 kostenfrei lesen -> ) 1313Inhalt aus dem Buch BURNOUT: Eine Reise auf schmalem Grat , Jakobsweg an der Kueste und additive Fotos hier auf der Jakobsweg-Webseite (Fotos im Buch nicht enthalten)
    • Zumaia – Deba (Kapitel Jakobswege und Alternativen)
    • (Camino)
    • Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar. (Kapitel Jakobsweg an der Küste)
    • Ausgesetzt in der Wildnis (Kapitel Jakobsweg an der Küste)
    • Yeah – Such a great feeling outside° !“ (Depressionen und Hilfe am Jakobsweg)
    • Ans Kreuz genagelt (Pilgern am Küstenweg)
    • Eine deutliche Besserung muss sich wohl in meinem Gehirn eingestellt haben! (Kapitel Pilgerbuch)
    • Hoch über dem Ozean (Pilgerbuch über den Jakobsweg an der Küste)
    • Alemán, bueno! (Warum man pilgert)
    • Auf der Suche nach Ruhe und Entspannung”. (Kapitel Pilgerbuch)
    • „Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden…“. (Pilgern am Küstenweg)
    • >Inhalt aus dem Buch BURNOUT: Eine Reise auf schmalem Grat , Jakobsweg an der Kueste (Kapitel Jakobsweg an der Küste)
    • >Fotos von der Jakobsweg-Etappe 3: ZUMAIA – DEBA (Camino del Norte und Camino de la Costa)
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    • Zumaia – Deba. Kapitel Jakobsweg an der Küste
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    • Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar.. Aus dem Buch BURNOUT Jakobsweg von Christian Seebauer
    • Ausgesetzt in der Wildnis. Camino del Norte und Camino de la Costa
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    • Ans Kreuz genagelt. Camino de la Costa
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    • Alemán, bueno!. Pilgern am Küstenweg
    • Auf der Suche nach Ruhe und Entspannung”.. Depressionen und Hilfe am Jakobsweg
    • „Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden…“.. Kapitel BURNOUT
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    Fotos zum Camino de la Costa/ Jakobsweg an der Kueste Beitrag Keywords zu diesem Jakobsweg-Beitrag:

    Camino de la Costa, Camino del Norte, 1. Woche, Jakobsweg. Camino de la Costa

    Kuestenweg/ Jakobsweg an der Kueste/ Camino de la Costa Textauszug:

    Zumaia – Deba

    Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar.

    Das Erwachen am dritten Tag ist entmutigend und zermürbend. Schon in der Nacht hat es ohne Unterlass an mein Fenster geprasselt. Das hat dazu geführt, dass ich von Magellan und einem untergehenden Piratenschiff auf hoher See geträumt habe.

    Im tristen Morgengrauen schüttet es jetzt noch immer wie aus Kübeln. Aus den verstopften Fallrohren der Dachrinnen spritzt das Wasser mit dem Druck der vollen Wassersäule waagrecht heraus. Die Sicht ist gleich Null. Das Meer unter mir ist verschwunden. Ich kann es beim Fortissimo der aufschlagenden Regentropfen nicht einmal mehr hören. Die Pfützen haben sich über Nacht zu knöcheltiefen Tümpeln ausgedehnt. Und nun stehe ich gleich vor der ersten unangenehmen Herausforderung des Tages: Ich muss zehn Meter hinüber zum Haupthaus laufen. Dort gibt es Frühstück.

    Zehn Meter im vollen Wasserfall!

    Geschafft. Nun erst einmal ausgiebig Frühstücken, ausnahmsweise. Ich hoffe, dass sich der Wolkenguss wieder etwas legen wird. So kann es ja nicht lange bleiben. Oder doch?

    Bis halb zehn hat der Regenschauer nichts an seiner Stärke verloren. Die anderen wollen abwarten. Und das, obwohl sie alle professionelle Regenausrüstung, dichte Trekkingschuhe und ein Cape für den Rucksack haben.

    Mein Poncho hingegen besteht nur noch aus blauen Fetzen, an denen der Werbeaufdruck sich aber hartnäckig gehalten hat.

    Meine grau-orange farbenen Turnschuhe haben zwar einen Trekking Look, sind aber nichts anderes, als sich vollsaugende Fußbandagen. Ebenso unsinnig sind meine weißen Turnschuhe, die ich als Ersatz mitgenommen habe. Erst recht meine glatten, abgelatschten, nach gemachten Birkenstock. Die Sandalen lasse ich hier stehen. Sollen sie doch in Zumaia bleiben. Weil ich mit meiner Ausrüstung gerade am Fußboden sitze, nehme Sie in die Hand und stelle sie einem Pilger vor die Füße. Es beginnt, lustig zu werden. Er lehnt ab.

    Vielleicht wird sich ein anderer Pilger noch darüber freuen. Man weiß ja nie. Jetzt beginnt meine Fantasie, überzuschäumen.

    Aus einem meiner beiden blauen Müllsäcke fertigte ich mir eine Art Pariser für meinen Rucksack. „Seht her, wie ich das mache!“

    Ich möchte den Regen natürlich „überleben“ und fühle mich jetzt wie mitten in der Survivalserie mit Bear Grylls:

    Foto Jakobsweg an der Kueste / Camino de la costa, Beitrag 3 ZUMAIA – DEBA

    Etappe 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa

    Ausgesetzt in der Wildnis

    „Wenn ihr die nächsten Tage überleben wollt…“, sage ich reißerisch, „dann müsst ihr euch was einfallen lassen! Seht genau hin, wie ich das mache!“ Mit der Nagelschere schneide ich vor den anderen in die Mülltüten vier Golfball große Löcher hinein, wo ich dann Tragegurte meines Backpacks hindurch fädele. „Ich nehme sie noch mal kurz raus und mach dass nochmal, damit es alle sehen können. Ihr wollt doch überleben, oder?“

    Mit einer Semmel in der Hand, die mir als Mikrofon dient, erkläre ich meinem verdutzten aber doch recht erheiterten Publikum nun auf Englisch die soeben erfundene Survivaltechnik. „Yeah that’s it! Let’s take a look at this!“

    Erst will ich die Löcher mit Leukoplast abdichten und erkläre das meinem erheiterten Publikum. „Oh Yeah, without any holes you will stay dry and alive!“

    Dann fällt mir Gott sei Dank ein, dass mein Survival-Patent so schon beim ersten Griff in den Rucksack zerreißen würde. Hin und wieder werde ich ja was aus meinem Rucksack brauchen. Ich darf das nicht zukleben. „Oh no, You can not seal the holes“.

    Die anderen beginnen zu kichern und fragen „Bear Grills“, wo es denn heute noch hingehen soll? Ich antworte in meine Semmel „Oh, I will show you everything to survive the next 12 km“.

    Ja! Heute bin ich es, den es als ersten in den Regen zieht. Endlich ist es einmal umgekehrt!

    Yeah – Such a great feeling outside° !“

    Ingrid folgt mir etwas befremdet und die anderen scheinen „Bear Grylls“ nicht wirklich zu trauen.

    Wie zwei übermütige Kinder kommen wir uns vor. Ganz so, als ob wir gemeinsam die ultimative Mutprobe machen. Und wir müssen natürlich weiter lachen, weil uns das Wasser von oben sofort kräftig durchspült.

    Unten herum sieht es nicht viel besser aus. Alles eine Frage der Zeit, bis es nass eingeht.

    Bei den ersten Schritten versuche ich noch, wenigstens den allergrößten Pfützen auszuweichen. Nach wenigen Minuten kommt aber schon der vorhersehbare und eklige Moment, in dem das Wasser von allen Seiten in meine Schuhe eindringt. Es lebe das Belüftungssystem!

    Es ist also so weit. Ingrid bricht fast ab vor lauter Lachen. Ihr Moment der eigenen Vollflutung kommt nur wenige Sekunden später.

    Wenige Meter vor ihr springe ich absichtlich mit einem lauten „bon Caminooooo“ in eine tiefe, superdreckige Megapfütze. Das Gewicht meines Rucksacks verleiht mir beim Eintauchen noch zusätzliche Einschlagskraft.

    Die Oberflächenspannung der Pfütze weicht explosionsartig den Gravitationskräften meiner Schuhgröße 47 und hinterlässt einen Krater. Am Poncho von Ingrid haben die Einschläge der Fangopackung eine wahre Eruptionslandschaft hinterlassen. Oje, wird sie mir jetzt böse sein?

    Schließlich ist Ingrid eine ehrwürdige Dame und kein junger Depp, der hier bei mir gerade durchkommt.

    Aber Ingrid muss ebenfalls lachen. Sie lässt ihren Poncho, wie er ist und wischt sich nur die Dreckspritzer aus ihrem Gesicht. Gerade noch einmal gut gegangen!

    Im Laufe der nächsten halben Stunde denke ich: Es gibt nur ein nass, kein nässer. (Obwohl ich mir da später nicht so sicher bin).

    Für das erste ist eine recht erheiterte Wanderstimmung

    hergestellt und wir sind voll im Element. Im wahrsten Sinne des Wortes.

    Ans Kreuz genagelt

    Nass bis auf die Haut und vor uns hingackernd entdeckt Ingrid den absolut krassen Oberhammer: Eine original baskische Vogelscheuche. Hier haben sie einen echten Raben gekreuzigt. Das zerzauste Federkleid ist schauderhaft an eine senkrechte und eine waagerechte Dachlatte genagelt. Spiel mir das Lied vom Tod hätte nicht grausamer sein können.

    Nach einem ersten abgewürgten Lachen überkommt uns beide ein schauderhaftes Gefühl. Land und Leute sind hier einfach anders. So ist es. So gruselig das Ganze auch ist, wir schütteln unsere Köpfe, sehen uns an und müssen schon wieder lachen. Es hilft nichts.

    Es folgt eine längere Strecke, auf der wir beide einfach nur fröhlich sind. Fast alles bringt uns zu lachen.

    Ingrid ist die beste Lauflehrerin, die mir je begegnet ist. Selbst dem starken Regen ringt sie noch tapfer eine positive Seite ab. Sie meint, dass nun viele Pilger aufgeben und abbrechen werden. Das wiederum wird uns dauerhaft leere Herbergen und Abgeschiedenheit bescheren. So kann man es auch sehen. Nichts, wirklich nichts auf der Welt kann Ingrid ihren Glauben an das Gute nehmen.

    Weil ich im Regen nichts sehen kann und weil Ingrid diesen Weg schon einmal gegangen ist, erzählt sie eben einfach, was ich jetzt alles sehen würde, wenn es schön wäre. Es sei einer der schönsten Abschnitte. Der Ozean sei hier besonders prächtig. Und die Wiesen besonders grün. Ständig höre ich Ermutigendes, Verheißungsvolles und Zauberhaftes. Ingrid scheint diese „Regenwolke“ einfach nicht zu kennen, die mir immer wieder ungebeten dazwischen funkt.

    Aus den bayrischen Alpen kenne ich die wackeligen Holzkonstruktionen, die zum Überqueren eines Stacheldrahtzaunes zwischen zwei Weiden dienen. Hier ist ein solcher Übergang in baskischer Vollendung. Man hätte für eine Weide auch Stacheldraht nehmen können. Aber nein: Es musste rasiermesserscharfer Natodraht sein. Krass.

    Der Antritt befindet sich natürlich auf einer „Insel“ mitten im tiefsten Schlamm. Auf der Oberfläche schwimmt gelblich braun schimmernd das, was Kühe eben so von sich geben.

    Das erste Mal bekommt auch Ingrids Poncho ein paar Blessuren ab. Meiner ist längst schon zur Lachnummer verkommen. Wenigstens bleibe ich mit dem Fetzen nicht am Zaun hängen.

    Bestimmt hätte ich mir zu Hause in einer ähnlichen Nässe längst Pest und Cholera, zumindest aber eine sofortige Grippe ausgemalt. Meine „Regenwolke“ hätte postwendend dafür gesorgt, dass ich auch tatsächlich krank werde. Daran denke ich hier keine Sekunde!

    Eine deutliche Besserung muss sich wohl in meinem Gehirn eingestellt haben!

    Gibt es neben der „Regenwolke“ auch noch so etwas wie positive Kräfte in meinem Gehirn? Fast scheint es so. Ich bemerke nämlich, dass das Wasser in den Schuhen beim Gehen wärmer wird, ganz so wie in einem Neoprenanzug. Sehr gut. Und das liegt nicht nur an den durchwateten Kuhfladen, sondern an der eigenen Körperwärme.

    Das ist doch schon mal ein Anfang. Und ich bin sogar mutig: Denn ich stelle mir vor, wie die Wolken allmählich aufreißen werden, wenn ich einen Zauberspruch loslasse. Ingrid hat blauen Himmel schon länger herbeigeredet. Und so bleibt es ein Geheimnis, ob es mein Zauberspruch oder Ingrids unerschütterlicher Optimismus war, der das Wetter verbessert hat.

    Weg mit dem Poncho. Heraus mit der Brotzeit. Jetzt geht es mir gut. Richtig gut.

    Ingrid und ich verstehen uns nun blind. Das Wetter hat uns zusammen geschweißt. Auch ohne große Worte weiß jeder, wie der andere tickt. Das gibt mir eine enorme Sicherheit und Vertrautheit. Endlich reden wir auch über Persönliches. Jetzt werden die Abstände zwischen uns beiden freier. Jeder für sich. Und doch gemeinsam. Mal ist sie voraus, mal ich.

    Über mehrere Hundert Meter hinweg können wir unsere „Verbindung“ halten.

    Ein tolles Gefühl für mich. Bald bleiben wir bei kurzen Stopps des anderen nicht mehr stehen. Wir wissen auch so, dass wir vom gleichen Rhythmus durchflutet sind und mühelos zusammen bleiben werden.

    Mit gebührendem Abstand stoßen wir auf ein uraltes Gehöft und ein paar ländliche Häuser in Elorriaga. Hinreißende Steinfassaden tun sich da hervor. Duftende Bauerngärten mit farbenprächtigen Stauden säumen den Weg. Auf engstem Raum wuchern rosarote Fuchsien bis vor unsere Füße. Der Regen kann ihnen nichts anhaben.

    Hoch über dem Ozean

    Mal näher, mal weiter weg: Ständig begleitet uns zur Rechten nun wieder der Ozean. Fantastisch. Und plötzlich kommen sogar ein paar Sonnenstrahlen durch. Es geht voran Richtung Deba: „Deba Deba Du!“ Hört sich irgendwie wie eine Bank an.

    Nach viel Natur durchwandern wir das romantische Dörfchen Itziar, wo uns ein Pilger mit seinem Esel entgegen kommt. Er macht den Jakobsweg „para atras“, also rückwärts. Das ist viel schwieriger, weil man die Markierungspfeile von hinten nur selten zu sehen bekommt. Einige Pilger haben deshalb damit begonnen, den Rückwärtsweg mit einer blauen Schnecke zu markieren. Der Dreiviertelkreis mit Pfeilspitze soll die Gegenrichtung aufzeigen.

    Nach Deba geht es auch im Schneckentempo zwei Kilometer berg ab. Steil, sehr steil. Die nassen Pflastersteine sind so glitschig, dass ich ein extrem ungutes Gefühl habe. Es ist so, als ob ich mit steifen Schischuhen ohne Profil eine Eisbahn abwärts rutschen müsste. Ich habe ja auch keine Stöcke bei mir. Meine „Regenwolke“ fängt also sofort wieder damit an, die Rutschpartie in diverse Unfallszenarien zu verwandeln.

    Ingrid sieht es lockerer:

    „Wenn wir in Santiago de Compostela angekommen sind, dann kann uns hier nichts passiert sein!“

    Über diesen Satz denke ich lange nach. Wenn wir angekommen sind, dann kann uns hier nichts passiert sein? Als ob Ingrid sich über alle Axiome der Physik hinweggesetzt hätte und vom Standpunkt der Zukunft aus die Gegenwart mal eben als Vergangenheit betrachtet hätte. Das ist mir zu hoch. Die Aussage, ob nun so gewollt oder nicht, bekommt irgendwie eine spirituelle Dimension.

    Ohne dass ich es laut gesagt hätte, antwortet Ingrid auf mein gedachtes Häh? „Ist doch so, oder?“

    Meine „Regenwolke“ konzentriert sich davon unbeeindruckt auf das reale Eintreten eines negativen Ereignisses. Zum Beispiel ein Sturz, so wie es anderen hier passiert ist. Sie wartet förmlich darauf, dass am schmierigen Untergrund etwas triumphal schief geht. Sie wird enttäuscht. Fast jedenfalls. Denn wir laufen zu Fuß bis nach Deba auf Meereshöhe bergab. An der Herberge sind wir glatt vorbei getrampelt, sie befindet sich deutlich weiter oben.

    Für Ingrid wieder kein Problem. Wir können doch einkaufen, frische Tomaten essen, das Städtchen und die Kirche bewundern. Ingrid hat sogar noch eine weitere Erleuchtung: Ich könnte Gewicht sparen

    und meine Turnschuhe mit der Post nach Hause schicken. Aus dieser Eingebung wird sogleich ein sonderbares Päckchen an meine Familie. Feuchte Turnschuhe mit liebevoll geschriebenen Postkarten. Diese gibt es in Deba kostenlos.

    Für den Regen kaufe ich mir nun offene Sandalen mit Profil. Leider gibt es Schuhgröße 47 nicht, sondern nur 45. Meine Zehen stehen also ein wenig hervor. Das macht aber nichts. Das Gesamturteil war: Bequem.

    Getrennt kaufen Ingrid und ich ein wenig ein. Rotwein, frischen Chicorée, Tomaten, Weißbrot und haltbare Hartwurst. Dazu zwei reife dunkelrote Äpfel. Ich finde es schade, dass es so schöne Tante Emma Läden bei uns nicht mehr gibt. Jedes Stück wird hier mit einer am Türrahmen baumelnden Balkenwaage abgewogen.

    Der Ladenbesitzer, ein patriarchalisch ergrauter Herr ist neugierig. „Peregrino, no?

    Alemán, bueno!

    Bayern Munken! Beckenbauer!“ Er schenkt mir noch ein paar frische grüne Chilischoten für meine Mahlzeit. „Mejor, Mejor“ und „oso zorrotzak“ murmelte er vor sich hin. Letzteres bedeutet auf Baskisch „sehr scharf“. Zorrotzak – Ein gutes Wort für scharf, wenn man niesen und anschließend fluchen muss.

    In einem asiatischen Ramschladen gönne ich mir für einen Euro und neunzig noch einen schicken blauen Poncho. Der wird es locker mit dem hässlichen Werbegeschenk aufnehmen können.

    Das kleine Deba ist so steil in den Fels gebaut, dass es einen Dorffahrstuhl in die Höhe gibt. Eine gute Idee. Wie auf der Außenseite eines Hochhauses schweben wir damit in die höher gelegenen Teile Debas empor. Mit einer blechernen Ansage meldet uns der Lift dann, dass wir an der Endstation angekommen sind.

    Die Herberge ist geräumig und verbirgt sich im Turnbereich des früheren Grundschulgebäudes.

    Im großflächigen Aufenthaltsbereich lerne ich Bill kennen, einen kräftigen und sympathischen Amerikaner aus Sarasota. Bill ist heute beim Abstieg böse ausgerutscht und hat überall Schürfwunden davon getragen. Er liebt deutsche Musik wie Rammstein und Nina Hagen.

    Zusammen mit Bill fahre ich mit dem gläsernen Lift am Nachmittag noch einmal hinunter in das Herz von Deba. Das Wetter ist schön geblieben und ich möchte ein bisschen was sehen!

    Die Gemeinde Deba zählt etwa 5.000 Einwohner und ist stolz auf ihre „etwa 130 Gehöfte, die über das gesamte Gemeindegebiet verteilt sind“. Spaniens offizielles Tourismusportal schreibt über Deba: „Deba steht für den traditionellen Tourismus im positiven Sinne: weg vom Massentourismus. [5]

    Auf der Suche nach Ruhe und Entspannung”.

    Die Atmosphäre gefällt mir auf Anhieb. Im Zentrum beherrscht die gotische Kirche „Santa María la Real“ mit ihrem bezaubernden Vorplatz den Charakter des Dorfes. Ebenso sehenswert ist die Wallfahrtskirche „Nuestra Señora de la Asunción“.

     

    Dann aber will ich über einen kleinen Park hinab zum herrlichen Sandstrand gehen. Zum Baden ist es zu kalt. Aber es reicht für ein erfrischendes Fußbad mit hochgekrempelter Hose. Schon wieder einmal bin ich weit und breit der einzige Mensch. Bill fotografiert lieber.

    Bill lädt mich ein, mit ihm gemeinsam den Appalachian Trail mit ihm zu machen. Dieser ist mit 3.500 Kilometern einer der längsten Fernwanderwege der Welt. Er führt parallel zur Ostküste der USA und durchstreift 14 Staaten. Wer weiß, vielleicht werde ich das Angebot eines Tages annehmen.

    Bill ist es auch, der uns für den nächsten Tag „richtig Mut“ macht. Im amerikanischen Reiseführer steht wörtlich:

    WARNING! This is a beautiful but difficult high level route through some very remote country. It would be unwise to tackle this in bad weather if you where alone or unsure of your capabilities. It is approximately 22 km without any sort of accomodation“.

    Jetzt hat meine „Regenwolke“ endlich wieder was zu tun: Extrem schwer also, bei schlechtem Wetter natürlich unmöglich und davon 22 km ohne Zwischenstation. Das kann nie und nimmer klappen.

    Auch ein etwas komisches Ehepaar aus Neuseeland liest ähnliches im Reiseführer. Schon merkwürdig. Jeder der beiden hat einen eigenen Reiseführer dabei. Allerdings beide den gleichen. Sind alle Neuseeländer so? Und zu lachen haben die beiden schon lange nichts mehr. Dafür nerven sie uns in der Herberge alle, weil sie sehr aufdringlich von jedem etwas schnorren, ohne selbst zu geben.

    Dann mal Gute Nacht.

     

    Der Rotwein hat mich aufgeheitert. Das kauzige Ehepaar will jetzt auch noch un-be-dingt mein Bett direkt am Fenster. Ja spinnen die denn? Hier liegen meine Habseligkeiten und basta. Oder doch nicht basta? Komm, was soll’s, ich habe heute einen so schönen Tag gehabt, weg mit dem Bett!

    Ohne dass ich weiß warum, mache ich also mein Bett frei und nehme ein anderes.

    „Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden…“.

    Und sein Wille ist tatsächlich geschehen. Wie es das Schicksal der Nacht so will, ist das Bett am Fenster exakt jene Stelle, an der sich das Dach der Herberge als äußert undicht erweist. Ohne dass es die beiden schlafenden Neuseeländer rechtzeitig bemerken, sind sie nass.

    Mit Stirnlampen sollen sie dann mitten in der Nacht in den Vorraum geflüchtet sein und sich am Fußboden ausgebreitet haben.

    Ich selbst erfahre freilich erst am nächsten Morgen davon, denn ich habe eine sehr gute Nacht hinter mir.

    Mein Bett ist trocken geblieben, wie fast alle anderen Betten auch.

     

    Inhalt aus dem Buch BURNOUT: Eine Reise auf schmalem Grat , Jakobsweg an der Kueste

    Inhalt aus dem Buch BURNOUT: Eine Reise auf schmalem Grat , Jakobsweg an der Kueste

    • Zumaia – Deba (Jakobswegbuch)
    • (Pilgerbuch)
    • Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar. (Camino de la Costa)
    • Ausgesetzt in der Wildnis (Aus dem Buch BURNOUT Jakobsweg von Christian Seebauer)
    • Yeah – Such a great feeling outside° !“ (Camino de la Costa)
    • Ans Kreuz genagelt (Camino de la Costa)
    • Eine deutliche Besserung muss sich wohl in meinem Gehirn eingestellt haben! (Camino de la Costa)
    • Hoch über dem Ozean (BURNOUT)
    • Alemán, bueno! (Depressionen und Hilfe Jakobsweg)
    • Auf der Suche nach Ruhe und Entspannung”. (Pilgerbuch)
    • „Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden…“. (Camino del Norte)

     

    Fotos von der Jakobsweg-Etappe 3: ZUMAIA – DEBA

     

    • Pilgern im Regen. Ein paar Fotos von der Jakobsweg-Etappe 3: ZUMAIA – DEBA
    • Etappe 3: ZUMAIA – DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar
    • Etappe 3: ZUMAIA – DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar
    • Etappe 3: ZUMAIA – DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar
    • Christian auf der Etappe 3: ZUMAIA – DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar
      Etappe 3: ZUMAIA – DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar
    • Gewitterwolken auf der Etappe 3: ZUMAIA – DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar
      Etappe 3: ZUMAIA – DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar
    • Landkarte Etappe 3: ZUMAIA – DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar
    • Weidezaun Überquerung Etappe 3: ZUMAIA – DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar
    • Ingrid beim Überqueren eines Weisezauns Etappe 3: ZUMAIA – DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar
    • Pilgerin bei Regen, Etappe 3: ZUMAIA – DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar
    • Pilgern bei Regen und Schlamm, Etappe 3: ZUMAIA – DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar
    • Regen am Atlantik, Etappe 3: ZUMAIA – DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar
    • Vogelscheuche, makaber, Etappe 3: ZUMAIA – DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar
    • Überflutete Wege, Etappe 3: ZUMAIA – DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar
    • Regen ohne Ende, Etappe 3: ZUMAIA – DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar
    • Pilgerherberge, Etappe 3: ZUMAIA – DEBA Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar
    • Nasse Wege am Jakobsweg, Etappe 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Tag 4: 24 km, ca. 950 Höhenmeter, über Mutriko, Olatz. Die schwersten Regenfälle seit 180 Jahren.
    • Regen am Jakobsweg, Etappe 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Tag 4: 24 km, ca. 950 Höhenmeter, über Mutriko, Olatz. Die schwersten Regenfälle seit 180 Jahren.
    • Schlamm und nasse Füße am Jakobswer, Regen am Jakobsweg, Etappe 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Tag 4: 24 km, ca. 950 Höhenmeter, über Mutriko, Olatz. Die schwersten Regenfälle seit 180 Jahren.
    • Regen am Jakobsweg, Etappe 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Tag 4: 24 km, ca. 950 Höhenmeter, über Mutriko, Olatz. Die schwersten Regenfälle seit 180 Jahren.
    • Steinhaus, Regen am Jakobsweg, Etappe 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Tag 4: 24 km, ca. 950 Höhenmeter, über Mutriko, Olatz. Die schwersten Regenfälle seit 180 Jahren.
    • Regen am Jakobsweg, Etappe 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Tag 4: 24 km, ca. 950 Höhenmeter, über Mutriko, Olatz. Die schwersten Regenfälle seit 180 Jahren.
    • Steinhäuser am Camino, Regen am Jakobsweg, Etappe 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Tag 4: 24 km, ca. 950 Höhenmeter, über Mutriko, Olatz. Die schwersten Regenfälle seit 180 Jahren.
    • Regen am Jakobsweg, Etappe 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Tag 4: 24 km, ca. 950 Höhenmeter, über Mutriko, Olatz. Die schwersten Regenfälle seit 180 Jahren.
    • Regen am Jakobsweg, Etappe 4: DEBA MARKINA-Regen und nasse Füße, XEMEIN Tag 4: 24 km, ca. 950 Höhenmeter, über Mutriko, Olatz. Die schwersten Regenfälle seit 180 Jahren.


    (c) Christian Seebauer
    Kuestenweg english excerpt:

    Zumaia – Deba

    Day 3: 13 km, which is tough, approx. 650 meters in altitude, via Itziar.

    The third day awakening is disheartening and grueling. Already in the night my window was pounding non-stop. This led me to dream of Magellan and a sinking pirate ship on the high seas.

    In the dreary gray of dawn, it is still pouring down like buckets. From the clogged downpipes of the gutters, the water sprays horizontally with the pressure of the full water column. The view is zero. The sea below has disappeared. I can’t even hear it anymore during the fortissimo of the impacting raindrops. The puddles have expanded into ankle-deep pools overnight. And now I’m about to face the first unpleasant challenge of the day: I have to walk ten meters over to the main house. There is breakfast there.

    Ten meters in the full waterfall!

    Done. Now, first of all, have an extensive breakfast, for once. I hope that the cloud pour will subside again. It can’t stay like this for long. Or is it?

    The rain shower has not lost any of its strength by half past nine. The others want to wait. Even though they all have professional rain gear, waterproof trekking shoes and a cape for their backpack.

    My poncho, on the other hand, consists only of blue scraps, but the advertising print has stuck to them.

    My gray-orange colored sneakers have a trekking look, but they are nothing more than soaking foot bandages. Just as nonsensical are my white sneakers, which I took with me as a replacement. Especially my smooth, chipped, copied Birkenstock. I leave the sandals here. Let them stay in Zumaia. Because I am sitting on the floor with my equipment, I take it in my hand and place it in front of a pilgrim’s feet. It’s starting to get funny. He refuses.

    Maybe another pilgrim will be happy about it. You never know. Now my imagination starts to froth.

    I made a kind of Parisian for my backpack out of one of my two blue garbage bags. “See how I do it!”

    Of course I want to “survive” the rain and now I feel like I’m in the middle of the survival series with Bear Grylls:

    Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

    Pilger Tribut, Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

    Exposed in the wild

    “If you want to survive the next few days …”, I say sensationally, “then you have to come up with something! Look exactly how I do it! ”With the nail scissors I cut four golf ball-sized holes in the garbage bags in front of the others, where I then thread the straps of my backpack through them. “I’ll take it out again and do it again so everyone can see. You want to survive, don’t you? ”

    With a bread roll in my hand that serves as my microphone, I explain the survival technique that I just invented to my astonished but quite amused audience in English. “Yeah that’s it! Let’s take a look at this! ”

    First I want to seal the holes with Leukoplast and explain this to my amused audience. “Oh Yeah, without any holes you will stay dry and alive!”

    Then, thank God, it occurs to me that my survival patent would tear apart with the first touch in my backpack. Every now and then I’ll need something from my backpack. I am not allowed to tape this up. “Oh no, you can’t seal the holes”.

    The others start to giggle and ask “Bear Grills” where to go today? In my bread roll I answer “Oh, I will show you everything to survive the next 12 km”.

    Yes! Today I am the first to be drawn into the rain. It’s finally the other way around!

    Yeah – look for a great feeling outside °!”

    Ingrid follows me a bit strange and the others don’t really seem to trust “Bear Grylls”.

    We feel like two cocky children. As if we were doing the ultimate test of courage together. And of course we have to keep laughing because the water immediately flushes us vigorously from above.

    It doesn’t look much better around the bottom. It’s all a matter of time before it goes wet.

    With the first steps I try to avoid at least the biggest puddles. But after a few minutes the predictable and disgusting moment comes when the water penetrates my shoes from all sides. Long live the ventilation system!

    So the time has come. Ingrid almost breaks off from laughing. Your moment of your own full flooding comes just a few seconds later.

    A few meters in front of her I intentionally jump into a deep, super-dirty mega-puddle with a loud “bon Caminooooo”. The weight of my rucksack gives me additional impact when I immerse myself.

    The surface tension of the puddle explosively gives way to the gravitational forces of my shoe size 47 and leaves a crater. The impact of the mud pack left a real eruption landscape on Ingrid’s poncho. Oh dear, will she be mad at me now?

    After all, Ingrid is a venerable lady and not a young idiot who’s just getting through here with me.

    But Ingrid has to laugh too. She leaves her poncho as it is and just wipes the dirt from her face. Just gone well again!

    Over the course of the next half hour I think: there is only one wet, no wet one. (Though I’m not so sure about that later).

    For the first one is a very amused walking mood

    and we are in our element. Literally.

    Nailed to the cross

    Wet to the skin and cackling in front of us, Ingrid discovers the absolutely blatant Oberhammer: an original Basque scarecrow. Here they crucified a real raven. The disheveled plumage is horribly nailed to a vertical and a horizontal batten. Play me the song of death couldn’t have been more cruel.

    After a first choked laugh, we both get a terrible feeling. Country and people are simply different here. That’s the way it is. As scary as it is, we shake our heads, look at each other and have to laugh again. It does not help.

    There follows a longer route where we are both just happy. Almost everything makes us laugh.

    Ingrid is the best running instructor I have ever met. Even in the heavy rain, she bravely wrestles a positive side. She says that many pilgrims will now give up and break off. That in turn will leave us permanently empty hostels and seclusion. You can see it that way too. Nothing, really nothing in the world can take Ingrid’s belief in goodness.

    Because I can’t see anything in the rain and because Ingrid has walked this route before, she simply tells us what I would see now if it were nice. It is one of the most beautiful sections. The ocean is particularly magnificent here. And the meadows are particularly green. I constantly hear encouraging, promising and magical things. Ingrid just doesn’t seem to know this “rain cloud” that keeps interfering with me without being asked.

    From the Bavarian Alps I know the wobbly wooden structures that are used to cross a barbed wire fence between two pastures. Here is such a transition in Basque perfection. You could have used barbed wire for a willow. But no: it had to be razor-sharp razor wire. Awesome.

    The start is of course on an “island” in the middle of the deepest mud. On the surface there floats with a yellowish brown shimmer what cows give off.

    For the first time, Ingrid’s poncho also gets a few wounds. Mine has long since degenerated into a laughing stock. At least I won’t get caught on the fence with the rag.

    In a similar wetness at home, I would certainly have imagined plague and cholera long ago, or at least an immediate flu. My “rain cloud” would have made sure that I actually got sick. I don’t think about that for a second!

    There must have been a clear improvement in my brain!

    Besides the “rain cloud”, is there also something like positive forces in my brain? It almost seems so. I notice that the water in the shoes gets warmer when walking, just like in a wetsuit. Very well. And this is not only due to the cow dung that is waded through, but also to the body’s own heat.

    This is already a beginning. And I’m even brave: because I imagine how the clouds will gradually tear open when I let go of a spell. Ingrid has been talking about blue skies for a long time. And so it remains a secret whether it was my spell or Ingrid’s unwavering optimism that improved the weather.

    Away with the poncho. Out with the snack. I am fine now. Really good.

    Ingrid and I now understand each other blindly. The weather welded us together. Even without big words, everyone knows what makes the other tick. That gives me enormous security and familiarity. Finally we are also talking about personal matters. Now the gaps between the two of us are becoming freer. Every man for himself. And yet together. Sometimes she’s ahead, sometimes me.

    We can keep our “connection” over several hundred meters.

    A great feeling for me. Soon we no longer stop at short stops by the other. We also know that we are flooded with the same rhythm and will stay together effortlessly.

    With due distance we come across an ancient homestead and a few rural houses in Elorriaga. Adorable stone facades stand out. Fragrant cottage gardens with colorful shrubs line the path. In a confined space, pink fuchsias grow up to our feet. The rain cannot harm them.

    High above the ocean

    Sometimes closer, sometimes further away: the ocean is always with us on the right. Fantastic. And suddenly a few rays of sunlight even come through. We are moving towards Deba: “Deba Deba you!” Sounds kind of like a bank.

    After a lot of nature, we walk through the romantic village of Itziar, where a pilgrim comes towards us with his donkey. He does the Camino de Santiago “para atras”, that is, backwards. This is much more difficult because you rarely get to see the marker arrows from behind. Some pilgrims have therefore started to mark the way back with a blue snail. The three-quarter circle with the arrowhead should show the opposite direction.

    After Deba, it also descends two kilometers uphill at a snail’s pace. Steep, very steep. The wet cobblestones are so slippery that I have an extremely uncomfortable feeling. It’s like sliding down an ice rink in stiff, no-tread ski boots. I don’t have any sticks with me either. So my “rain cloud” immediately starts again with turning the slide into various accident scenarios.

    Ingrid is more relaxed:

    “When we have arrived in Santiago de Compostela, nothing can have happened to us here!”

    I think about this sentence for a long time. If we have arrived, then nothing can have happened to us here? As if Ingrid had disregarded all axioms of physics and viewed the present as the past from the point of view of the future. That’s too high for me. The statement, whether wanted it or not, somehow takes on a spiritual dimension.

    Without my having said it out loud, Ingrid answers my thought Huh? “It’s the truth, is not it?”

    My “rain cloud” concentrates unimpressed on the real occurrence of a negative event. For example, a fall, as happened to others here. She is waiting for something to go triumphantly wrong on the greasy ground. She will be disappointed. Almost anyway. Because we walk downhill to Deba at sea level. We stomped past the hostel, which is clearly higher up.

    No problem for Ingrid again. We can go shopping, eat fresh tomatoes, admire the town and the church. Ingrid has one more enlightenment: I could save weight

    and send my sneakers home in the mail. This inspiration immediately turns into a strange package for my family. Damp sneakers with lovingly written postcards. These are available for free in Deba.

    For the rain I now buy open sandals with a profile. Unfortunately there is no shoe size 47, only 45. So my toes stick out a little. But that doesn’t matter. The overall rating was: Comfortable.

    Ingrid and I buy a little separately. Red wine, fresh chicory, tomatoes, white bread and long-life hard sausage. Two ripe, dark red apples. I think it’s a shame that we no longer have such beautiful corner shops. Each piece is weighed here with a balance beam dangling from the door frame.

    The shopkeeper, a patriarchally graying gentleman, is curious. “Peregrino, no?

    Inglés, bueno!

    Bayern Munken! Beckenbauer! ”He gives me a couple of fresh green chili peppers for my meal. “Mejor, Mejor” and “oso zorrotzak” he muttered to himself. The latter means “very hot” in Basque. Zorrotzak – A good word for sharp when you sneeze and then swear.

    In an Asian junk shop, I treat myself to a chic blue poncho for one euro and ninety. It will easily take on the ugly giveaway.

    Little Deba is built so steeply into the rock that there is a village elevator up. A good idea. As if on the outside of a skyscraper, we float up to the higher parts of Deba. With a tinny announcement, the lift tells us that we have arrived at the terminus.

    The hostel is spacious and is hidden in the gymnasium of the former primary school building.

    In the large common area I get to know Bill, a strong and likeable American from Sarasota. Bill slipped badly on the descent today and suffered abrasions everywhere. He loves German music like Rammstein and Nina Hagen.

    Together with Bill, I take the glass elevator down again in the afternoon to the heart of Deba. The weather stayed nice and I want to see a little something!

    The municipality of Deba has about 5,000 inhabitants and is proud of its “about 130 homesteads that are spread over the entire municipality”. Spain’s official tourism portal writes about Deba: “Deba stands for traditional tourism in a positive sense: away from mass tourism. [5]

    In search of rest and relaxation ”.

    I like the atmosphere straight away. In the center, the Gothic church “Santa María la Real” with its enchanting forecourt dominates the character of the village. The pilgrimage church “Nuestra Señora de la Asunción” is also worth seeing.

     

    But then I want to go over a small park down to the wonderful sandy beach. It’s too cold to bathe. But it’s enough for a refreshing footbath with your trousers rolled up. Once again I am the only person far and wide. Bill prefers to take pictures.

    Bill invites me to do the Appalachian Trail with him. At 3,500 kilometers, this is one of the longest long-distance hiking trails in the world. It runs parallel to the east coast of the USA and roams through 14 states. Who knows, maybe one day I’ll accept the offer.

    It is also Bill who gives us “real courage” for the next day. In the American travel guide it says literally:

    WARNING! This is a beautiful but difficult high level route through some very remote country. It would be unwise to tackle this in bad weather if you where alone or unsure of your capabilities. It is approximately 22 km without any sort of accommodation ”.

    Now my “rain cloud” finally has something to do again: Extremely difficult, of course impossible in bad weather and 22 km of it without a stopover. That can never work.

    A somewhat strange couple from New Zealand also reads something similar in the travel guide. It’s strange. Each of the two has their own travel guide with them. However, both are the same. Are all New Zealanders like that? And the two have had nothing to laugh about for a long time. But they annoy us all in the hostel because they are very intrusive scrounging something from everyone without giving themselves.

    Good night then.

     

    The red wine cheered me up. The odd couple now definitely want my bed right by the window. Are they crazy? Here are my belongings and that’s it. Or is it not that? Come on, what the heck, I had such a nice day today, away with the bed!

    So without knowing why, I clear my bed and take another one.

    “Thy will be done on earth, as it is in heaven…”.

    And his will was actually done. As the fate of the night would have it, the bed by the window is exactly the place where the roof of the hostel proves to be leaky. Without the two sleeping New Zealanders noticing in time, they are wet.

    They are said to have fled into the anteroom with headlamps in the middle of the night and spread out on the floor.

    Of course, I won’t find out about it myself until the next morning, because I’ve had a very good night.

    My bed stayed dry, like almost all other beds.

     

    Content from the book BURNOUT: A journey on a fine line, Way of St. James on the coast

    Content from the book BURNOUT: A journey on a fine line, Way of St. James on the coast

    • Zumaia – Deba (Camino de Santiago)
    • (Pilgrim book)
    • Day 3: 13 km, which is tough, approx. 650 meters in altitude, via Itziar. (Camino de la Costa)
    • Exposed in the wilderness (From the book BURNOUT Jakobsweg by Christian Seebauer)
    • Yeah – Such a great feeling outside °!” (Camino de la Costa)
    • Nailed to the Cross (Camino de la Costa)
    • There must have been a clear improvement in my brain! (Camino de la Costa)
    • High above the ocean (BURNOUT)
    • Inglés, bueno! (Depression and Help on the Camino de Santiago)
    • In search of rest and relaxation ”. (Pilgrim book)
    • “Thy will be done on earth, as it is in heaven…”. (Camino del Norte)

     

    Photos from the Way of St. James stage 3: ZUMAIA – DEBA

     

    • Pilgrimage in the rain. A few photos from the Way of St. James stage 3: ZUMAIA – DEBA
    • Stage 3: ZUMAIA – DEBA Day 3: 13 km, which is tough, about 650 meters in altitude, via Itziar
    • Stage 3: ZUMAIA – DEBA Day 3: 13 km, which is tough, about 650 meters in altitude, via Itziar
    • Stage 3: ZUMAIA – DEBA Day 3: 13 km, which is tough, about 650 meters in altitude, via Itziar
    • Christian on stage 3: ZUMAIA – DEBA day 3: 13 km, which is tough, approx. 650 meters in altitude, via Itziar
      Stage 3: ZUMAIA – DEBA day 3: 13 km, which is tough, approx. 650 meters in altitude , via Itziar
    • Storm clouds on stage 3: ZUMAIA – DEBA day 3: 13 km that is tough, approx. 650 meters in altitude, over Itziar.
      Stage 3: ZUMAIA – DEBA day 3: 13 km that is tough, approx. 650 meters in altitude , via Itziar
    • Map Stage 3: ZUMAIA – DEBA Day 3: 13 km, which is tough, approx. 650 meters in altitude, via Itziar
    • Pasture fence crossing Stage 3: ZUMAIA – DEBA Day 3: 13 km, which is tough, approx. 650 meters in altitude, via Itziar
    • Ingrid crossing a Weisezaun Stage 3: ZUMAIA – DEBA Day 3: 13 km, which is tough, approx. 650 meters in altitude, via Itziar
    • Pilgrim in the rain, stage 3: ZUMAIA – DEBA Day 3: 13 km, which is tough, approx. 650 meters in altitude, via Itziar
    • Pilgrimage in rain and mud, stage 3: ZUMAIA – DEBA Day 3: 13 km, which is tough, approx. 650 meters in altitude, via Itziar
    • Rain on the Atlantic, Stage 3: ZUMAIA – DEBA Day 3: 13 km, which is tough, approx. 650 meters in altitude, via Itziar
    • Scarecrow, macabre, Stage 3: ZUMAIA – DEBA Day 3: 13 km, which is tough, approx. 650 meters in altitude, via Itziar
    • Flooded paths, stage 3: ZUMAIA – DEBA Day 3: 13 km, which is tough, approx. 650 meters in altitude, via Itziar
    • Rain without end, stage 3: ZUMAIA – DEBA Day 3: 13 km, which is tough, approx. 650 meters in altitude, via Itziar
    • Pilgrim hostel, stage 3: ZUMAIA – DEBA Day 3: 13 km, which is tough, approx. 650 meters in altitude, via Itziar
    • Wet paths on the Way of St. James, stage 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Day 4: 24 km, approx. 950 meters in altitude, via Mutriko, Olatz. The heaviest rainfall in 180 years.
    • Rain on the Way of St. James, Stage 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Day 4: 24 km, approx. 950 meters in altitude, via Mutriko, Olatz. The heaviest rainfall in 180 years.
    • Mud and wet feet on the Jakobswer, rain on the Jakobsweg, stage 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Day 4: 24 km, approx. 950 meters in altitude, via Mutriko, Olatz. The heaviest rainfall in 180 years.
    • Rain on the Way of St. James, Stage 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Day 4: 24 km, approx. 950 meters in altitude, via Mutriko, Olatz. The heaviest rainfall in 180 years.
    • Steinhaus, Regen am Jakobsweg, Stage 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Day 4: 24 km, approx. 950 meters in altitude, via Mutriko, Olatz. The heaviest rainfall in 180 years.
    • Rain on the Way of St. James, Stage 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Day 4: 24 km, approx. 950 meters in altitude, via Mutriko, Olatz. The heaviest rainfall in 180 years.
    • Stone houses on the Camino, Regen on the Jakobsweg, stage 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Day 4: 24 km, approx. 950 meters in altitude, via Mutriko, Olatz. The heaviest rainfall in 180 years.
    • Rain on the Way of St. James, Stage 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Day 4: 24 km, approx. 950 meters in altitude, via Mutriko, Olatz. The heaviest rainfall in 180 years.
    • Rain on the Way of St. James, Stage 4: DEBA MARKINA-Rain and wet feet, XEMEIN Day 4: 24 km, approx. 950 meters in altitude, via Mutriko, Olatz. The heaviest rainfall in 180 years.


    (c) Christian Seebauer
    Kuestenweg france excerpt:
    Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

    Küstenweg, Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

    Jour 3: 13 km, ce qui est difficile, environ 650 mètres d’altitude, via Itziar.

    Le réveil du troisième jour est décourageant et exténuant. Déjà dans la nuit, ma fenêtre battait sans arrêt. Cela m’a conduit à rêver de Magellan et d’un bateau pirate qui coulait en haute mer.

    Dans le gris morne de l’aube, il coule encore comme des seaux. Depuis les tuyaux de descente obstrués des gouttières, l’eau jaillit horizontalement avec la pression de la colonne d’eau pleine. La vue est nulle. La mer en contrebas a disparu. Je ne peux même plus l’entendre en fortissimo les gouttes de pluie percutantes. Les flaques d’eau se sont transformées en piscines jusqu’aux chevilles pendant la nuit. Et maintenant, je suis sur le point de faire face au premier défi désagréable de la journée: je dois marcher dix mètres jusqu’à la maison principale. Il y a le petit déjeuner là-bas.

    Dix mètres dans la cascade complète!

    Terminé. Maintenant, tout d’abord, prenez un petit-déjeuner copieux, pour une fois. J’espère que la pluie de nuages ​​s’atténuera à nouveau. Ça ne peut pas rester longtemps comme ça. Ou est-ce?

    La douche à effet pluie n’a rien perdu de sa force à 9h30. Les autres veulent attendre. Même s’ils ont tous des vêtements de pluie professionnels, des chaussures de randonnée imperméables et une cape pour leur sac à dos.

    Mon poncho, par contre, ne se compose que de chutes bleues, mais l’impression publicitaire y est restée collée.

    Mes baskets de couleur gris-orange ont un look de trekking, mais ce ne sont rien de plus que des bandages aux pieds trempés. Tout aussi absurde sont mes baskets blanches, que j’ai emportées avec moi en remplacement. Surtout mon Birkenstock lisse, ébréché et copié. Je laisse les sandales ici. Laissez-les rester à Zumaia. Parce que je suis assis par terre avec mon équipement, je le prends dans ma main et le place devant les pieds d’un pèlerin. Ça commence à devenir drôle. Il refuse.

    Peut-être qu’un autre pèlerin en sera heureux. On ne sait jamais. Maintenant, mon imagination commence à mousser.

    J’ai fait une sorte de parisien pour mon sac à dos avec l’un de mes deux sacs poubelle bleus. “Voyez comment je le fais!”

    Bien sûr, je veux “survivre” à la pluie et maintenant j’ai l’impression d’être au milieu de la série de survie avec Bear Grylls:

    Exposé à l’état sauvage

    «Si vous voulez survivre les prochains jours…», dis-je de manière sensationnelle, «alors vous devez trouver quelque chose! Regarde exactement comment je fais! »Avec les ciseaux à ongles, j’ai percé quatre trous de la taille d’une balle de golf dans les sacs à ordures devant les autres, où je passe ensuite les sangles de mon sac à dos. «Je vais le retirer et le refaire pour que tout le monde puisse le voir. Tu veux survivre, n’est-ce pas? ”

    Un petit pain à la main qui me sert de micro, j’explique la technique de survie que je viens d’inventer à mon public étonné mais assez amusé en anglais. “Ouais c’est ça! Jetons un coup d’œil à ça! ”

    Je veux d’abord sceller les trous avec Leukoplast et l’expliquer à mon public amusé. “Oh ouais, sans aucun trou tu resteras au sec et en vie!”

    Puis, Dieu merci, il me vient à l’esprit que mon brevet de survie se déchirerait au premier contact avec mon sac à dos. De temps en temps, j’ai besoin de quelque chose de mon sac à dos. Je ne suis pas autorisé à enregistrer cela. “Oh non, vous ne pouvez pas sceller les trous”.

    Les autres commencent à rire et demandent à «Bear Grills» où aller aujourd’hui? Dans mon petit pain, je réponds «Oh, je vais tout vous montrer pour survivre aux 12 prochains km».

    Oui! Aujourd’hui, je suis le premier à être entraîné sous la pluie. C’est finalement l’inverse!

    Ouais – cherchez une sensation agréable à l’extérieur °!”

    Ingrid me suit un peu bizarrement et les autres ne semblent pas vraiment faire confiance à «Bear Grylls».

    Nous nous sentons comme deux enfants arrogants. Comme si nous faisions ensemble le test ultime du courage. Et bien sûr, nous devons continuer à rire car l’eau nous chasse immédiatement vigoureusement d’en haut.

    Cela n’a pas l’air beaucoup mieux en bas. Ce n’est qu’une question de temps avant qu’il ne devienne mouillé.

    Lors des premiers pas, j’essaye d’éviter au moins les plus grandes flaques d’eau. Mais après quelques minutes, le moment prévisible et dégoûtant survient lorsque l’eau pénètre dans mes chaussures de tous les côtés. Vive le système de ventilation!

    Donc, le moment est venu. Ingrid s’interrompt presque de rire. Votre moment de votre propre inondation complète vient quelques secondes plus tard.

    A quelques mètres devant elle, je saute intentionnellement dans une méga-flaque profonde et super sale avec un «bon Caminooooo» bruyant. Le poids de mon sac à dos me donne un impact supplémentaire lorsque je m’immerge.

    La tension superficielle de la flaque d’eau cède de manière explosive aux forces gravitationnelles de ma pointure 47 et laisse un cratère. L’impact du sac de boue a laissé un véritable paysage d’éruption sur le poncho d’Ingrid. Oh mon Dieu, sera-t-elle en colère contre moi maintenant?

    Après tout, Ingrid est une vénérable dame et non une jeune idiote qui vient de passer ici avec moi.

    Mais Ingrid doit aussi rire. Elle laisse son poncho tel quel et essuie juste la saleté de son visage. C’est tout simplement bien parti!

    Au cours de la demi-heure suivante, je pense: il n’y en a qu’un mouillé, pas mouillé. (Bien que je ne sois pas si sûr de cela plus tard).

    Pour le premier, c’est une ambiance de marche très amusée

    et nous sommes dans notre élément. Au sens propre.

    Briefmarke Jakobsweg an der Küste, Deutsche Post Briefmarke individuell Jakobsweg (c) Christian Seebauer

    Briefmarke Jakobsweg an der Küste, Deutsche Post Briefmarke individuell Jakobsweg (c) Christian Seebauer

    Cloué sur la croix

    Mouillée jusqu’à la peau et gloussant devant nous, Ingrid découvre l’Oberhammer absolument flagrant: un épouvantail basque original. Ici, ils ont crucifié un vrai corbeau. Le plumage échevelé est horriblement cloué sur une latte verticale et horizontale. Jouez-moi la chanson de la mort n’aurait pas pu être plus cruelle.

    Après un premier rire étouffé, nous ressentons tous les deux une sensation terrible. Le pays et les gens sont simplement différents ici. C’est comme ça. Aussi effrayant que cela puisse paraître, nous secouons la tête, nous nous regardons et devons à nouveau rire. Cela n’aide pas.

    Il suit un itinéraire plus long où nous sommes tous les deux simplement heureux. Presque tout nous fait rire.

    Ingrid est la meilleure instructrice de course que j’aie jamais rencontrée. Même sous la pluie battante, elle lutte courageusement un côté positif. Elle dit que de nombreux pèlerins vont maintenant abandonner et rompre. Cela nous laissera à son tour des auberges de jeunesse vides et de l’isolement. Vous pouvez le voir de cette façon aussi. Rien, vraiment rien au monde ne peut accepter la croyance d’Ingrid en la bonté.

    Parce que je ne vois rien sous la pluie et parce qu’Ingrid a déjà parcouru cette route, elle nous dit simplement ce que je verrais maintenant si c’était sympa. C’est l’une des plus belles sections. L’océan est particulièrement magnifique ici. Et les prairies sont particulièrement vertes. J’entends constamment des choses encourageantes, prometteuses et magiques. Ingrid ne semble tout simplement pas connaître ce «nuage de pluie» qui ne cesse de m’interférer sans qu’on me le demande.

    Des Alpes bavaroises, je connais les structures en bois bancales utilisées pour traverser une clôture en fil de fer barbelé entre deux pâturages. Voici une telle transition dans la perfection basque. Vous auriez pu utiliser du fil de fer barbelé pour un saule. Mais non: il devait s’agir d’un fil de rasoir tranchant comme un rasoir. Impressionnant.

    Le départ se fait bien sûr sur une “île” au milieu de la boue la plus profonde. En surface, flotte avec un chatoiement brun jaunâtre ce que les vaches dégagent.

    Pour la première fois, le poncho d’Ingrid subit également quelques blessures. Le mien a depuis longtemps dégénéré en risée. Au moins, je ne serai pas pris sur la clôture avec le chiffon.

    Dans une même humidité à la maison, j’aurais certainement imaginé la peste et le choléra il y a longtemps, ou du moins une grippe immédiate. Mon “nuage de pluie” aurait fait en sorte que je tombe vraiment malade. Je n’y pense pas une seconde!

    Il doit y avoir eu une nette amélioration dans mon cerveau!

    Outre le «nuage de pluie», y a-t-il aussi quelque chose comme des forces positives dans mon cerveau? Cela semble presque le cas. Je remarque que l’eau dans les chaussures devient plus chaude en marchant, tout comme dans une combinaison. Très bien. Et cela n’est pas seulement dû à la bouse de vache qui est patauchée, mais aussi à votre propre chaleur corporelle.

    C’est déjà un début. Et je suis même courageuse: parce que j’imagine comment les nuages ​​vont progressivement se déchirer quand je lâche un sort. Ingrid parle de ciel bleu depuis longtemps. Et donc, il reste un mystère que ce soit mon sort ou l’optimisme inébranlable d’Ingrid qui a amélioré le temps.

    Loin du poncho. Sortez avec la collation. Je suis bien maintenant. Très bien.

    Ingrid et moi nous comprenons maintenant aveuglément. Le temps nous a soudés. Même sans grands mots, tout le monde sait ce qui motive l’autre. Cela me donne une sécurité et une familiarité énormes. Enfin, nous parlons également de questions personnelles. Maintenant, les distances entre nous deux deviennent plus libres. Chacun pour soi. Et pourtant ensemble. Parfois elle est en avance, parfois moi.

    Nous pouvons garder notre “connexion” sur plusieurs centaines de mètres.

    Un grand sentiment pour moi. Bientôt, nous ne nous arrêtons plus à de courts arrêts par l’autre. Nous savons également que nous sommes inondés du même rythme et que nous resterons ensemble sans effort.

    Avec la distance nécessaire, nous rencontrons une ancienne ferme et quelques maisons rurales à Elorriaga. D’adorables façades en pierre se détachent. Des jardins de chalets parfumés avec des arbustes colorés bordent le chemin. Les fuchsias roses poussent jusqu’à nos pieds dans un très petit espace. La pluie ne peut pas leur nuire.

    Au-dessus de l’océan

    Parfois plus près, parfois plus loin: l’océan est toujours avec nous sur la droite. Fantastique. Et soudain, quelques rayons de soleil traversent même. Nous nous dirigeons vers Deba: «Deba Deba vous!» Cela ressemble à une banque.

    Après beaucoup de nature, nous traversons le village romantique d’Itziar, où un pèlerin vient vers nous avec son âne. Il fait le Camino de Santiago «para atras», c’est-à-dire à l’envers. C’est beaucoup plus difficile car vous voyez rarement les flèches de marqueur de derrière. Certains pèlerins ont donc commencé à marquer le chemin du retour avec un escargot bleu. Le cercle de trois quarts avec la pointe de la flèche doit indiquer la direction opposée.

    Après Deba, il descend à pas d’escargot sur deux kilomètres. Raide, très raide. Les pavés mouillés sont si glissants que j’ai une sensation extrêmement inconfortable. C’est comme glisser sur une patinoire avec des chaussures de ski rigides et sans bande de roulement. Je n’ai pas non plus de bâtons avec moi. Mon «nuage de pluie» recommence donc immédiatement en transformant le toboggan en divers scénarios d’accident.

    Ingrid est plus détendue:

    “Quand nous sommes arrivés à Saint-Jacques-de-Compostelle, rien ne peut nous être arrivé ici!”

    Je pense longtemps à cette phrase. Si nous sommes arrivés, alors rien ne peut nous être arrivé ici? Comme si Ingrid avait ignoré tous les axiomes de la physique et vu le présent comme le passé du point de vue de l’avenir. C’est trop élevé pour moi. La déclaration, qu’elle le veuille ou non, prend en quelque sorte une dimension spirituelle.

    Sans que je l’ai dit à haute voix, Ingrid répond à ma pensée Hein? “C’est la vérité, n’est-ce pas?”

    Mon «nuage de pluie» se concentre sans impression sur l’occurrence réelle d’un événement négatif. Par exemple, une chute, comme cela est arrivé à d’autres ici. Elle attend que quelque chose se passe triomphalement mal sur le sol graisseux. Elle sera déçue. Presque de toute façon. Parce que nous descendons vers Deba au niveau de la mer. Nous sommes passés devant l’auberge, qui est clairement plus haut.

    Pas de problème pour Ingrid encore. On peut faire du shopping, manger des tomates fraîches, admirer la ville et l’église. Ingrid a encore une illumination: je pourrais gagner du poids

    et envoyer mes baskets à la maison par la poste. Cette inspiration se transforme immédiatement en un étrange paquet pour ma famille. Des baskets humides avec des cartes postales écrites avec amour. Ceux-ci sont disponibles gratuitement dans Deba.

    Pour la pluie, j’achète maintenant des sandales ouvertes avec un profil. Malheureusement, il n’y a pas de pointure 47, seulement 45. Donc mes orteils dépassent un peu. Mais cela n’a pas d’importance. Le verdict global était: confortable.

    Ingrid et moi en achetons un peu séparément. Vin rouge, chicorée fraîche, tomates, pain blanc et saucisse dure longue conservation. Deux pommes rouges mûres et foncées avec. Je trouve dommage que nous n’ayons plus d’aussi beaux magasins de coin. Chaque pièce est pesée ici avec une poutre d’équilibre suspendue à l’encadrement de la porte.

    Le commerçant, un gentleman patriarcal grisonnant, est curieux. «Peregrino, non?

    Anglais, bueno!

    Bayern Munken! Beckenbauer! »Il me donne quelques piments verts frais pour mon repas. “Mejor, Mejor” et “oso zorrotzak” marmonna-t-il pour lui-même. Ce dernier signifie «très chaud» en basque. Zorrotzak – Un bon mot pour aigu lorsque vous éternuez puis jurez.

    Dans une bric-à-brac asiatique, je m’offre un poncho bleu chic pour un euro et quatre-vingt dix. Il prendra facilement le vilain cadeau.

    Little Deba est construit si abruptement dans le rocher qu’il y a un ascenseur du village. Une bonne idée. Comme si à l’extérieur d’un gratte-ciel, nous flottons jusqu’aux parties les plus élevées de Deba. Avec une petite annonce, l’ascenseur nous dit que nous sommes arrivés au terminus.

    L’auberge est spacieuse et est cachée dans le gymnase de l’ancien bâtiment de l’école primaire.

    Dans le grand espace commun, je fais la connaissance de Bill, un Américain fort et sympathique de Sarasota. Bill a mal glissé dans la descente aujourd’hui et a subi des écorchures partout. Il aime la musique allemande comme Rammstein et Nina Hagen.

    Avec Bill, je redescends l’ascenseur en verre dans l’après-midi jusqu’au cœur de Deba. Le temps est resté clément et j’ai envie de voir un petit quelque chose!

    La commune de Deba compte environ 5 000 habitants et est fière de ses «quelque 130 propriétés réparties sur toute la commune». Le portail officiel du tourisme espagnol écrit à propos de Deba: «Deba représente le tourisme traditionnel dans un sens positif: loin du tourisme de masse. [5]

    En quête de repos et de détente ».

    J’aime l’ambiance tout de suite. Au centre, l’église gothique “Santa María la Real” avec son parvis enchanteur domine le caractère du village. L’église de pèlerinage “Nuestra Señora de la Asunción” vaut également le détour.

     

    Mais ensuite, je veux passer par un petit parc jusqu’à la magnifique plage de sable. Il fait trop froid pour se baigner. Mais c’est suffisant pour un bain de pieds rafraîchissant avec votre pantalon retroussé. Encore une fois, je suis la seule personne de loin. Bill préfère prendre des photos.

    Bill m’invite à faire le sentier des Appalaches avec lui. À 3 500 kilomètres, c’est l’un des plus longs sentiers de randonnée de longue distance au monde. Il est parallèle à la côte est des États-Unis et parcourt 14 États. Qui sait, peut-être qu’un jour j’accepterai l’offre.

    C’est aussi Bill qui nous donne «un vrai courage» pour le lendemain. Dans le guide de voyage américain, il est dit littéralement:

    ATTENTION! C’est une route de haut niveau belle mais difficile à travers un pays très éloigné. Il ne serait pas sage de s’attaquer à cela par mauvais temps si vous étiez seul ou incertain de vos capacités. C’est environ 22 km sans aucune sorte d’hébergement ».

    Maintenant mon “nuage de pluie” a enfin quelque chose à faire: extrêmement difficile, bien sûr impossible par mauvais temps et à 22 km sans escale. Cela ne peut jamais fonctionner.

    Un couple un peu étrange de Nouvelle-Zélande lit également quelque chose de similaire dans le guide de voyage. C’est étrange. Chacun des deux a son propre guide de voyage avec lui. Cependant, les deux sont identiques. Est-ce que tous les Néo-Zélandais sont comme ça? Et les deux n’ont rien à rire depuis longtemps. Mais ils nous ennuient tous dans l’auberge car ils sont très intrusifs en train de crier quelque chose à tout le monde sans se donner.

    Bonne nuit alors.

     

    Le vin rouge m’a remonté le moral. Le couple étrange veut définitivement mon lit juste à côté de la fenêtre. Sont-ils fous? Voici mes affaires et c’est tout. Ou n’est-ce pas ça? Allez, que diable, j’ai passé une si belle journée aujourd’hui, loin avec le lit!

    Sans savoir pourquoi, je vide mon lit et en prends un autre.

    «Que ta volonté soit faite sur la terre, comme au ciel…».

    Et sa volonté était effectivement faite. Comme le destin de la nuit l’aurait voulu, le lit près de la fenêtre est exactement l’endroit où le toit de l’auberge s’avère fuyant. Sans que les deux Néo-Zélandais endormis s’en aperçoivent à temps, ils sont mouillés.

    On dit qu’ils se sont enfuis dans l’antichambre avec des lampes frontales au milieu de la nuit et s’étalent sur le sol.

    Bien sûr, je ne le découvrirai moi-même que le lendemain matin, car j’ai passé une très bonne nuit.

    Mon lit est resté sec, comme presque tous les autres lits.

     

    Contenu du livre BURNOUT: Un voyage sur une ligne fine, Chemin de Saint-Jacques sur la côte

    Contenu du livre BURNOUT: Un voyage sur une ligne fine, Chemin de Saint-Jacques sur la côte

    • Zumaia – Deba (Camino de Santiago)
    • (Livre du pèlerin)
    • Jour 3: 13 km, ce qui est difficile, environ 650 mètres d’altitude, via Itziar. (Camino de la Costa)
    • Exposé dans le désert (extrait du livre BURNOUT Jakobsweg de Christian Seebauer)
    • Ouais – Une telle sensation à l’extérieur °!” (Camino de la Costa)
    • Cloué sur la croix (Camino de la Costa)
    • Il doit y avoir eu une nette amélioration dans mon cerveau! (Camino de la Costa)
    • Au-dessus de l’océan (BURNOUT)
    • Anglais, bueno! (Dépression et aide sur le Camino de Santiago)
    • En quête de repos et de détente ». (Livre du pèlerin)
    • «Que ta volonté soit faite sur la terre, comme au ciel…». (Camino del Norte)

     

    Photos du Chemin de Saint-Jacques étape 3: ZUMAIA – DEBA

     

    • Pèlerinage sous la pluie. Quelques photos du Chemin de Saint-Jacques étape 3: ZUMAIA – DEBA
    • Étape 3: ZUMAIA – DEBA Jour 3: 13 km, ce qui est difficile, environ 650 mètres d’altitude, via Itziar
    • Étape 3: ZUMAIA – DEBA Jour 3: 13 km, ce qui est difficile, environ 650 mètres d’altitude, via Itziar
    • Étape 3: ZUMAIA – DEBA Jour 3: 13 km, ce qui est difficile, environ 650 mètres d’altitude, via Itziar
    • Christian sur l’étape 3: ZUMAIA – DEBA jour 3:13 km, ce qui est difficile, environ 650 mètres d’altitude, via Itziar
      Étape 3: ZUMAIA – DEBA jour 3:13 km, ce qui est difficile, environ 650 mètres d’altitude , via Itziar
    • Nuages ​​d’orage sur l’étape 3: ZUMAIA – DEBA jour 3: 13 km difficiles, environ 650 mètres d’altitude, sur Itziar.
      Étape 3: ZUMAIA – DEBA jour 3:13 km difficiles, environ 650 mètres d’altitude , via Itziar
    • Carte Étape 3: ZUMAIA – DEBA Jour 3: 13 km, ce qui est difficile, environ 650 mètres d’altitude, via Itziar
    • Passage de clôture de pâturage Etape 3: ZUMAIA – DEBA Jour 3: 13 km, ce qui est difficile, environ 650 mètres d’altitude, via Itziar
    • Ingrid franchissant une Weisezaun Etape 3: ZUMAIA – DEBA Jour 3: 13 km difficile, environ 650 mètres d’altitude, via Itziar
    • Pèlerin sous la pluie, étape 3: ZUMAIA – DEBA Jour 3: 13 km, ce qui est difficile, environ 650 mètres d’altitude, via Itziar
    • Pèlerinage sous la pluie et la boue, étape 3: ZUMAIA – DEBA Jour 3: 13 km, ce qui est difficile, environ 650 mètres d’altitude, via Itziar
    • Pluie sur l’Atlantique, étape 3: ZUMAIA – DEBA Jour 3: 13 km, ce qui est difficile, environ 650 mètres d’altitude, via Itziar
    • Épouvantail, macabre, étape 3: ZUMAIA – DEBA Jour 3: 13 km, ce qui est difficile, environ 650 mètres d’altitude, via Itziar
    • Sentiers inondés, étape 3: ZUMAIA – DEBA Jour 3: 13 km, ce qui est difficile, environ 650 mètres d’altitude, via Itziar
    • Pluie sans fin, étape 3: ZUMAIA – DEBA Jour 3: 13 km, ce qui est difficile, environ 650 mètres d’altitude, via Itziar
    • Auberge de pèlerins, étape 3: ZUMAIA – DEBA Jour 3: 13 km, ce qui est difficile, environ 650 mètres d’altitude, via Itziar
    • Sentiers humides du Chemin de Saint-Jacques, étape 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Jour 4: 24 km, environ 950 mètres d’altitude, via Mutriko, Olatz. Les précipitations les plus importantes en 180 ans.
    • Pluie sur le Chemin de Saint-Jacques, étape 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Jour 4: 24 km, environ 950 mètres d’altitude, via Mutriko, Olatz. Les précipitations les plus importantes depuis 180 ans.
    • Boue et pieds mouillés sur le Jakobswer, pluie sur le Jakobsweg, étape 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Jour 4: 24 km, environ 950 mètres d’altitude, via Mutriko, Olatz. Les précipitations les plus importantes en 180 ans.
    • Pluie sur le Chemin de Saint-Jacques, étape 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Jour 4: 24 km, environ 950 mètres d’altitude, via Mutriko, Olatz. Les précipitations les plus importantes depuis 180 ans.
    • Steinhaus, Regen am Jakobsweg, Étape 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Jour 4: 24 km, environ 950 mètres d’altitude, via Mutriko, Olatz. Les précipitations les plus importantes en 180 ans.
    • Pluie sur le Chemin de Saint-Jacques, étape 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Jour 4: 24 km, environ 950 mètres d’altitude, via Mutriko, Olatz. Les précipitations les plus importantes depuis 180 ans.
    • Maisons en pierre sur le Camino, Regen sur le Jakobsweg, étape 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Jour 4: 24 km, environ 950 mètres d’altitude, via Mutriko, Olatz. Les précipitations les plus importantes en 180 ans.
    • Pluie sur le Chemin de Saint-Jacques, étape 4: DEBA MARKINA-XEMEIN Jour 4: 24 km, environ 950 mètres d’altitude, via Mutriko, Olatz. Les précipitations les plus importantes depuis 180 ans.
    • Pluie sur le Chemin de Saint-Jacques, Étape 4: DEBA MARKINA-Pluie et pieds mouillés, XEMEIN Jour 4: 24 km, environ 950 mètres d’altitude, via Mutriko, Olatz. Les précipitations les plus importantes en 180 ans.


    (c) Christian Seebauer
    Kuestenweg italiano excerpt:

    3 ° giorno: 13 km, impegnativi, circa 650 metri di dislivello, via Itziar.

    Il terzo giorno di risveglio è scoraggiante ed estenuante. Già nella notte la mia finestra batteva senza sosta. Questo mi ha portato a sognare Magellano e una nave pirata che affonda in alto mare.

    Nel tetro grigio dell’alba, continua a piovere come secchi. Dai pluviali otturati delle grondaie l’acqua schizza orizzontalmente con la pressione dell’intera colonna d’acqua. La vista è zero. Il mare sottostante è scomparso. Non riesco nemmeno più a sentirlo mentre fortissimo l’impatto delle gocce di pioggia. Le pozzanghere si sono espanse durante la notte in pozze profonde fino alle caviglie. E ora sto per affrontare la prima spiacevole sfida della giornata: devo camminare per dieci metri fino alla casa principale. C’è la colazione lì.

    Dieci metri nella cascata piena!

    Fatto. Ora, prima di tutto, fai una ricca colazione, per una volta. Spero che la pioggia di nuvole si placherà di nuovo. Non può restare così a lungo. O è?

    La pioggia non ha perso la sua forza alle nove e mezza. Gli altri vogliono aspettare. Anche se hanno tutti attrezzatura da pioggia professionale, scarpe da trekking impermeabili e un mantello per il loro zaino.

    Il mio poncho, invece, consiste solo di ritagli blu, ma la stampa pubblicitaria è rimasta attaccata a loro.

    Le mie sneakers color grigio-arancio hanno un aspetto da trekking, ma non sono altro che bende per i piedi inzuppate. Altrettanto prive di senso sono le mie scarpe da ginnastica bianche che ho portato con me in sostituzione. Soprattutto la mia Birkenstock liscia, scheggiata e copiata. Lascio qui i sandali. Lasciateli rimanere a Zumaia. Poiché sono seduto per terra con la mia attrezzatura, la prendo in mano e la metto davanti ai piedi di un pellegrino. Comincia a diventare divertente. Si rifiuta.

    Forse un altro pellegrino ne sarà felice. Non si sa mai. Ora la mia immaginazione inizia a schiumare.

    Ho fatto una specie di parigino per il mio zaino con uno dei miei due sacchi della spazzatura blu. “Guarda come lo faccio!”

    Ovviamente voglio “sopravvivere” alla pioggia e ora mi sento come se fossi nel mezzo della serie di sopravvivenza con Bear Grylls:

    Esposto in natura

    “Se vuoi sopravvivere nei prossimi giorni …”, dico clamorosamente, “allora devi inventare qualcosa! Guarda esattamente come faccio! ”Con le forbicine per unghie ho tagliato quattro buchi delle dimensioni di una pallina da golf nei sacchi della spazzatura davanti agli altri, dove poi ho infilato le cinghie del mio zaino. “Lo tirerò fuori di nuovo e lo farò di nuovo in modo che tutti possano vedere. Vuoi sopravvivere, vero? ”

    Con un panino in mano che funge da microfono, spiego la tecnica di sopravvivenza che ho appena inventato al mio pubblico stupito ma piuttosto divertito in inglese. “Si è così! Diamo un’occhiata a questo! ”

    Per prima cosa voglio sigillare i buchi con Leukoplast e spiegarlo al mio pubblico divertito. “Oh sì, senza buchi rimarrai asciutto e vivo!”

    Poi, grazie a Dio, mi viene in mente che il mio brevetto di sopravvivenza si sarebbe rotto al primo tocco nello zaino. Ogni tanto avrò bisogno di qualcosa dal mio zaino. Non sono autorizzato a registrarlo. “Oh no, non puoi sigillare i buchi”.

    Gli altri iniziano a ridacchiare e chiedono “Bear Grills” dove andare oggi? Nel mio panino rispondo “Oh, ti mostrerò tutto per sopravvivere ai prossimi 12 km”.

    Sì! Oggi sono il primo ad essere trascinato sotto la pioggia. Finalmente è il contrario!

    Già – cerca una bella sensazione fuori °!”

    Ingrid mi segue in modo un po ‘strano e gli altri sembrano non fidarsi di “Bear Grylls”.

    Ci sentiamo come due bambini presuntuosi. Come se stessimo facendo insieme l’ultima prova di coraggio. E ovviamente dobbiamo continuare a ridere perché l’acqua ci scarica subito vigorosamente dall’alto.

    Non sembra molto meglio in fondo. È tutta questione di tempo prima che si bagni.

    Con i primi passi cerco di evitare almeno le pozzanghere più grandi. Ma dopo pochi minuti arriva il momento prevedibile e disgustoso in cui l’acqua penetra nelle mie scarpe da tutti i lati. Lunga vita al sistema di ventilazione!

    Quindi è giunto il momento. Ingrid quasi smette di ridere. Il tuo momento della tua piena inondazione arriva solo pochi secondi dopo.

    Pochi metri davanti a lei salto intenzionalmente in una profonda e super sporca mega-pozzanghera con un forte “bon Caminooooo”. Il peso del mio zaino mi dà un impatto aggiuntivo quando mi immergo.

    La tensione superficiale della pozzanghera lascia il posto alle forze gravitazionali della mia taglia 47 e lascia un cratere. L’impatto dell’impacco di fango ha lasciato un vero e proprio paesaggio eruttivo sul poncho di Ingrid. Oh cara, sarà arrabbiata con me adesso?

    Dopotutto, Ingrid è una signora venerabile e non una giovane idiota che sta solo passando qui con me.

    Ma anche Ingrid deve ridere. Lascia il suo poncho così com’è e si pulisce lo sporco dal viso. È andato di nuovo bene!

    Nel corso della mezz’ora successiva penso: ce n’è solo uno bagnato, nessuno bagnato. (Anche se non ne sono così sicuro in seguito).

    Per il primo è uno stato d’animo molto divertito

    e siamo nel nostro elemento. Letteralmente.

    Inchiodato alla croce

    Bagnata fino alla pelle e ridacchiando di fronte a noi, Ingrid scopre l’assolutamente sfacciato Oberhammer: un originale spaventapasseri basco. Qui hanno crocifisso un vero corvo. Il piumaggio spettinato è orribilmente inchiodato a una stecca verticale e orizzontale. Suonami la canzone della morte non avrebbe potuto essere più crudele.

    Dopo una prima risata soffocata, proviamo entrambi una sensazione terribile. Il paese e le persone qui sono semplicemente diversi. È così che va. Per quanto spaventoso sia, scuotiamo la testa, ci guardiamo e dobbiamo ridere di nuovo. Non aiuta.

    Segue un percorso più lungo in cui siamo entrambi semplicemente felici. Quasi tutto ci fa ridere.

    Ingrid è la migliore istruttrice di corsa che abbia mai incontrato. Anche sotto la pioggia battente, lotta coraggiosamente contro un lato positivo. Dice che molti pellegrini ora si arrenderanno e si interromperanno. Questo a sua volta ci lascerà ostelli e isolamento permanentemente vuoti. Puoi vederlo anche in questo modo. Niente, davvero niente al mondo può reggere la fede di Ingrid nella bontà.

    Perché non riesco a vedere nulla sotto la pioggia e poiché Ingrid ha già percorso questa strada in passato, ci dice semplicemente cosa vedrei ora se fosse bello. È una delle sezioni più belle. L’oceano è particolarmente magnifico qui. E i prati sono particolarmente verdi. Sento costantemente cose incoraggianti, promettenti e magiche. Ingrid sembra non conoscere questa “nuvola di pioggia” che continua a interferire con me senza che me lo chieda.

    Dalle Alpi bavaresi conosco le traballanti strutture in legno che servono per attraversare una recinzione di filo spinato tra due salici. Ecco una tale transizione nella perfezione basca. Avresti potuto usare il filo spinato per un salice. Ma no: doveva essere un filo di rasoio affilatissimo. Eccezionale.

    La partenza è ovviamente su un ‘”isola” in mezzo al fango più profondo. Il marrone giallastro luccicante sulla superficie galleggia ciò che emanano le mucche.

    Per la prima volta, anche il poncho di Ingrid subisce alcune ferite. Il mio è da tempo degenerato in uno zimbello. Almeno non mi farò prendere dal recinto con lo straccio.

    Con una simile umidità a casa, avrei sicuramente immaginato la peste e il colera molto tempo fa, o almeno un’influenza immediata. La mia “nuvola di pioggia” avrebbe fatto in modo che mi ammalassi davvero. Non ci penso per un secondo!

    Deve esserci stato un netto miglioramento nel mio cervello!

    Oltre alla “nuvola di pioggia”, c’è anche qualcosa come forze positive nel mio cervello? Sembra quasi così. Noto che l’acqua nelle scarpe diventa più calda quando si cammina, proprio come in una muta. Ottimo. E questo non è dovuto solo allo sterco di vacca che viene attraversato, ma anche al calore del tuo corpo.

    Questo è già un inizio. E sono anche coraggioso: perché immagino come le nuvole si apriranno gradualmente quando lascio andare un incantesimo. Ingrid parla da tempo di cieli azzurri. E quindi rimane un segreto se è stato il mio incantesimo o il fermo ottimismo di Ingrid a migliorare il tempo.

    Via il poncho. Fuori con lo spuntino. Adesso sto bene. Veramente buono.

    Io e Ingrid ora ci capiamo ciecamente. Il tempo ci ha saldati insieme. Anche senza parole grosse, tutti sanno cosa fa battere l’altro. Questo mi dà enorme sicurezza e familiarità. Infine parliamo anche di questioni personali. Ora le distanze tra noi due stanno diventando più libere. Ognuno per se. Eppure insieme. A volte è avanti, a volte io.

    Possiamo mantenere la nostra “connessione” per diverse centinaia di metri.

    Una bella sensazione per me. Presto non ci fermeremo più alle brevi soste dell’altro. Sappiamo anche che siamo inondati dallo stesso ritmo e staremo insieme senza sforzo.

    A debita distanza incontriamo a Elorriaga un’antica masseria e alcune case rurali. Spiccano adorabili facciate in pietra. Giardini profumati con arbusti colorati fiancheggiano il sentiero. In uno spazio ristretto, fucsie rosa crescono fino ai nostri piedi. La pioggia non può danneggiarli.

    In alto sopra l’oceano

    A volte più vicino, a volte più lontano: l’oceano è sempre con noi sulla destra. Fantastico. E all’improvviso arrivano persino alcuni raggi di sole. Ci stiamo muovendo verso Deba: “Deba Deba you!” Suona un po ‘come una banca.

    Dopo un sacco di natura, camminiamo attraverso il romantico villaggio di Itziar, dove un pellegrino viene verso di noi con il suo asino. Fa il Camino de Santiago “para atras”, cioè all’indietro. Questo è molto più difficile perché raramente vedi le frecce di segnalazione da dietro. Alcuni pellegrini hanno quindi iniziato a segnare la via del ritorno con una lumaca azzurra. Il cerchio di tre quarti con la punta della freccia dovrebbe mostrare la direzione opposta.

    Dopo Deba scende a passo di lumaca per due chilometri. Ripida, molto ripida. I ciottoli bagnati sono così scivolosi che ho una sensazione estremamente spiacevole. È come scivolare su una pista di pattinaggio su ghiaccio con scarponi da sci rigidi e senza battistrada. Nemmeno io ho nessun bastone con me. Quindi la mia “nuvola di pioggia” ricomincia immediatamente a trasformare lo scivolo in diversi scenari di incidente.

    Ingrid è più rilassata:

    “Quando siamo arrivati ​​a Santiago de Compostela, non ci può essere successo niente qui!”

    Penso a questa frase da molto tempo. Se siamo arrivati, non ci può essere successo niente qui? Come se Ingrid avesse ignorato tutti gli assiomi della fisica e visto il presente come passato dal punto di vista del futuro. È troppo alto per me. L’affermazione, che lo si voglia o no, assume in qualche modo una dimensione spirituale.

    Senza che io l’abbia detto ad alta voce, Ingrid risponde al mio pensiero Eh? “È la verità, non è vero?”

    La mia “nuvola di pioggia” si concentra imperturbabile sul reale verificarsi di un evento negativo. Ad esempio, una caduta, come è successo ad altri qui. Sta aspettando che qualcosa vada trionfalmente storto sul terreno unto. Rimarrà delusa. Quasi comunque. Perché camminiamo in discesa fino a Deba al livello del mare. Superammo l’ostello, che è chiaramente più in alto.

    Nessun problema per Ingrid di nuovo. Possiamo fare la spesa, mangiare pomodori freschi, ammirare il paese e la chiesa. Ingrid ha un’illuminazione in più: potrei risparmiare peso

    e spedisco le mie scarpe da ginnastica a casa per posta. Questa ispirazione si trasforma immediatamente in uno strano pacchetto per la mia famiglia. Sneakers umide con cartoline scritte con amore. Questi sono disponibili gratuitamente in Deba.

    Per la pioggia ora compro sandali aperti con profilo. Sfortunatamente non esiste un numero di scarpe 47, solo 45. Quindi le mie dita sporgono un po ‘. Ma non importa. La valutazione complessiva è stata: Confortevole.

    Ingrid e io compriamo un po ‘separatamente. Vino rosso, radicchio fresco, pomodori, pane bianco e salsiccia dura a lunga conservazione. Due mele mature, rosso scuro. Penso che sia un peccato che non abbiamo più negozi d’angolo così belli. Ogni pezzo viene pesato qui con una trave di equilibrio che pende dal telaio della porta.

    Il negoziante, un gentiluomo dall’ingrigimento patriarcale, è curioso. “Peregrino, no?

    Inglés, bueno!

    Bayern Munken! Beckenbauer! ”Mi offre un paio di peperoncini verdi freschi per il mio pasto. “Mejor, Mejor” e “oso zorrotzak” mormorò a se stesso. Quest’ultimo significa “molto caldo” in basco. Zorrotzak – Una buona parola per acuto quando starnutisci e poi imprechi.

    In un rigattiere asiatico, mi concedo un poncho blu chic per un euro e novanta. Prenderà facilmente il brutto regalo.

    La piccola Deba è costruita così ripidamente nella roccia che c’è un ascensore del villaggio. Una buona idea. Come sull’esterno di un grattacielo, galleggiamo fino alle parti più alte di Deba. Con un annuncio metallico, l’ascensore ci dice che siamo arrivati ​​al capolinea.

    L’ostello è spazioso ed è nascosto nella palestra dell’ex edificio della scuola elementare.

    Nell’ampia area comune conosco Bill, un forte e simpatico americano di Sarasota. Bill oggi è scivolato male in discesa e ha subito abrasioni ovunque. Ama la musica tedesca come i Rammstein e Nina Hagen.

    Insieme a Bill, nel pomeriggio prendo di nuovo l’ascensore di vetro nel cuore di Deba. Il tempo è rimasto bello e voglio vedere qualcosina!

    Il comune di Deba conta circa 5.000 abitanti ed è orgoglioso dei suoi “circa 130 poderi distribuiti su tutto il comune”. Il portale ufficiale del turismo spagnolo scrive di Deba: “Deba sta per turismo tradizionale in senso positivo: lontano dal turismo di massa. [5]

    Alla ricerca di riposo e relax ”.

    Mi piace subito l’atmosfera. Al centro, la chiesa gotica “Santa María la Real” con il suo incantevole piazzale domina il carattere del villaggio. Da vedere anche la chiesa di pellegrinaggio “Nuestra Señora de la Asunción”.

     

    Ma poi voglio andare in un piccolo parco fino alla meravigliosa spiaggia sabbiosa. Fa troppo freddo per fare il bagno. Ma è sufficiente per un rinfrescante pediluvio con i pantaloni arrotolati. Ancora una volta sono l’unica persona in lungo e in largo. Bill preferisce fare foto.

    Bill mi invita a fare l’Appalachian Trail con lui. A 3.500 chilometri, questo è uno dei sentieri escursionistici a lunga distanza più lunghi al mondo. Corre parallela alla costa orientale degli Stati Uniti e attraversa 14 stati. Chissà, forse un giorno accetterò l’offerta.

    È anche Bill che ci dà “vero coraggio” per il giorno successivo. Nella guida di viaggio americana si dice letteralmente:

    ATTENZIONE! Questo è un percorso di alto livello bello ma difficile attraverso un paese molto remoto. Non sarebbe saggio affrontarlo in caso di maltempo se tu fossi da solo o incerti delle tue capacità. Sono circa 22 km senza alcun tipo di sistemazione ”.

    Adesso la mia “nuvola di pioggia” ha finalmente qualcosa da fare di nuovo: estremamente difficile, ovviamente impossibile in caso di maltempo e di 22 km senza scalo. Non può mai funzionare.

    Anche una coppia un po ‘strana dalla Nuova Zelanda legge qualcosa di simile nella guida di viaggio. È strano. Ognuno dei due ha con sé la propria guida di viaggio. Tuttavia, entrambi sono la stessa cosa. Tutti i neozelandesi sono così? E i due non hanno avuto nulla di cui ridere per molto tempo. Ma ci infastidiscono tutti nell’ostello perché sono molto invadenti a scroccare qualcosa da tutti senza darsi.

    Allora buona notte.

     

    Il vino rosso mi ha rallegrato. La strana coppia ora vuole decisamente il mio letto vicino alla finestra. Sono pazzi? Ecco le mie cose e basta. O non è così? Andiamo, che diamine, ho passato una giornata così bella oggi, via con il letto!

    Quindi, senza sapere perché, svuoto il letto e ne prendo un altro.

    “Sia fatta la tua volontà come in cielo così in terra …”.

    E la sua volontà è stata effettivamente fatta. Come vorrebbe il destino della notte, il letto vicino alla finestra è esattamente il punto in cui il tetto dell’ostello risulta essere colante. Senza che i due neozelandesi addormentati se ne accorgano in tempo, sono bagnati.

    Si dice che siano fuggiti nell’anticamera con i fari nel cuore della notte e si siano distesi sul pavimento.

    Certo, non lo scoprirò da solo fino al mattino dopo, perché ho passato una serata molto buona.

    Il mio letto è rimasto asciutto, come quasi tutti gli altri letti.

     

    Contenuto dal libro BURNOUT: A journey on a fine line, Way of St. James on the coast

    Contenuto dal libro BURNOUT: A journey on a fine line, Way of St. James on the coast

    • Zumaia – Deba (Camino de Santiago)
    • (Libro del pellegrino)
    • 3 ° giorno: 13 km, impegnativi, circa 650 metri di dislivello, via Itziar. (Camino de la Costa)
    • Exposed in the wilderness (Dal libro BURNOUT Jakobsweg di Christian Seebauer)
    • Sì – Che bella sensazione fuori °!” (Camino de la Costa)
    • Inchiodato alla Croce (Camino de la Costa)
    • Deve esserci stato un netto miglioramento nel mio cervello! (Camino de la Costa)
    • In alto sopra l’oceano (BURNOUT)
    • Inglés, bueno! (Depressione e aiuto nel Cammino di Santiago)
    • Alla ricerca di riposo e relax ”. (Libro del pellegrino)
    • “Sia fatta la tua volontà come in cielo così in terra …”. (Camino del Norte)

     

    Foto dal Cammino di Santiago tappa 3: ZUMAIA – DEBA

     

    • Pellegrinaggio sotto la pioggia. Alcune foto dal Cammino di Santiago tappa 3: ZUMAIA – DEBA
    • Tappa 3: ZUMAIA – DEBA Giorno 3:13 km, dura, circa 650 metri di dislivello, via Itziar
    • Tappa 3: ZUMAIA – DEBA Giorno 3:13 km, dura, circa 650 metri di dislivello, via Itziar
    • Tappa 3: ZUMAIA – DEBA Giorno 3:13 km, dura, circa 650 metri di dislivello, via Itziar
    • Christian nella 3a tappa: ZUMAIA – DEBA giorno 3:13 km, che è dura, circa 650 metri di dislivello, via Itziar
      Tappa 3: ZUMAIA – DEBA giorno 3:13 km, che è dura, ca.650 metri di dislivello , via Itziar
    • Nubi temporalesche sulla tappa 3: ZUMAIA – DEBA giorno 3:13 km difficili, circa 650 metri di dislivello, sopra
      Itziar.Tappa 3: ZUMAIA – DEBA giorno 3:13 km difficili, circa 650 metri di dislivello , via Itziar
    • Mappa Tappa 3: ZUMAIA – DEBA Giorno 3:13 km, che è dura, ca.650 metri di dislivello, via Itziar
    • Attraversamento del recinto del pascolo Tappa 3: ZUMAIA – DEBA 3 ° giorno: 13 km, difficile, circa 650 metri di dislivello, via Itziar
    • Ingrid attraversa un Weisezaun Tappa 3: ZUMAIA – DEBA Giorno 3:13 km, difficile, circa 650 metri di dislivello, via Itziar
    • Pellegrino sotto la pioggia, tappa 3: ZUMAIA – DEBA Giorno 3:13 km, dura, ca.650 metri di dislivello, via Itziar
    • Pellegrinaggio sotto la pioggia e il fango, 3a tappa: ZUMAIA – DEBA 3 ° giorno:13 km, difficile, ca.650 metri di dislivello, via Itziar
    • Pioggia sull’Atlantico, 3a tappa: ZUMAIA – DEBA 3 ° giorno: 13 km, dura, ca.650 metri di dislivello, via Itziar
    • Spaventapasseri, macabro, Tappa 3: ZUMAIA – DEBA Giorno 3:13 km, dura, ca.650 metri di dislivello, via Itziar
    • Sentieri allagati, tappa 3: ZUMAIA – DEBA 3 ° giorno: 13 km, impegnativi, ca.650 metri di dislivello, via Itziar
    • Pioggia infinita, tappa 3: ZUMAIA – DEBA Giorno 3:13 km, dura, circa 650 metri di dislivello, via Itziar
    • Ostello del pellegrino, tappa 3: ZUMAIA – DEBA Giorno 3:13 km, difficile, circa 650 metri di dislivello, via Itziar
    • Sentieri bagnati sul Jakobsweg, tappa 4: DEBA MARKINA-XEMEIN 4 ° giorno: 24 km, circa 950 metri di dislivello, via Mutriko, Olatz. Le precipitazioni più intense in 180 anni.
    • Pioggia sul Cammino di Santiago, Tappa 4: DEBA MARKINA-XEMEIN 4 ° giorno: 24 km, circa 950 metri di dislivello, via Mutriko, Olatz. Le precipitazioni più intense in 180 anni.
    • Fango e piedi bagnati sul Jakobswer, pioggia sul Jakobsweg, 4a tappa: DEBA MARKINA-XEMEIN 4 ° giorno: 24 km, circa 950 metri di dislivello, via Mutriko, Olatz. Le precipitazioni più intense in 180 anni.
    • Pioggia sul Cammino di Santiago, Tappa 4: DEBA MARKINA-XEMEIN 4 ° giorno: 24 km, circa 950 metri di dislivello, via Mutriko, Olatz. Le precipitazioni più intense in 180 anni.
    • Cadipietra, Regen am Jakobsweg, 4a tappa: DEBA MARKINA-XEMEIN 4 ° giorno: 24 km, circa 950 metri di dislivello, via Mutriko, Olatz. Le precipitazioni più intense in 180 anni.
    • Pioggia sul Cammino di Santiago, Tappa 4: DEBA MARKINA-XEMEIN 4 ° giorno: 24 km, circa 950 metri di dislivello, via Mutriko, Olatz. Le precipitazioni più intense in 180 anni.
    • Case di pietra sul Camino, Regen sulla Jakobsweg, tappa 4: DEBA MARKINA-XEMEIN 4 ° giorno: 24 km, circa 950 metri di dislivello, via Mutriko, Olatz. Le precipitazioni più intense in 180 anni.
    • Pioggia sul Cammino di Santiago, Tappa 4: DEBA MARKINA-XEMEIN 4 ° giorno: 24 km, circa 950 metri di dislivello, via Mutriko, Olatz. Le precipitazioni più intense in 180 anni.
    • Pioggia sul Cammino di Santiago, Tappa 4: DEBA MARKINA-Pioggia e piedi bagnati, XEMEIN 4 ° giorno: 24 km, circa 950 metri di dislivello, via Mutriko, Olatz. Le precipitazioni più intense in 180 anni.
    Kuestenweg espanol excerpt:

    Día 3:13 km, que es difícil, unos 650 metros de altitud, vía Itziar.

    El despertar del tercer día es descorazonador y agotador. Ya en la noche mi ventana golpeaba sin parar. Esto me llevó a soñar con Magellan y un barco pirata que se hundía en alta mar.

    En el gris y lúgubre amanecer, todavía está saliendo de cubos. Desde las bajantes obstruidas de las canaletas, el agua se rocía horizontalmente con la presión de la columna de agua llena. La vista es cero. El mar de abajo ha desaparecido. Ni siquiera puedo oírlo más durante el fortissimo de las gotas de lluvia impactantes. Los charcos se han expandido en piscinas hasta los tobillos durante la noche. Y ahora estoy a punto de afrontar el primer desafío desagradable del día: tengo que caminar diez metros hasta el edificio principal. Hay desayuno allí.

    ¡Diez metros en la cascada llena!

    Hecho. En primer lugar, tome un abundante desayuno, por una vez. Espero que el torrente de nubes disminuya nuevamente. No puede permanecer así por mucho tiempo. ¿O es eso?

    La lluvia no ha perdido nada de su fuerza a las 9:30. Los demás quieren esperar. A pesar de que todos tienen equipo de lluvia profesional, zapatos de trekking impermeables y una capa para su mochila.

    Mi poncho, por otro lado, consta solo de recortes azules, pero la impresión publicitaria se ha pegado a ellos.

    Mis zapatillas de color gris-naranja tienen un aspecto de trekking, pero no son más que vendas para pies empapadas. Igual de absurdas son mis zapatillas blancas que me llevé como reemplazo. Especialmente mi Birkenstock suave, astillado y copiado. Dejo las sandalias aquí. Que se queden en Zumaia. Como estoy sentado en el suelo con mi equipo, lo tomo en mi mano y lo coloco frente a los pies de un peregrino. Empieza a ponerse divertido. Él se niega.

    Quizás otro peregrino se alegrará por ello. Nunca sabes. Ahora mi imaginación comienza a hacer espuma.

    Hice una especie de parisino para mi mochila con una de mis dos bolsas de basura azules. “¡Mira cómo lo hago!”

    Por supuesto que quiero “sobrevivir” a la lluvia y ahora siento que estoy en medio de la serie de supervivencia con Bear Grylls:

    Expuesto en la naturaleza

    “Si quieres sobrevivir los próximos días…”, digo sensacionalmente, “¡entonces tienes que pensar en algo! ¡Mira exactamente cómo lo hago! ”Con las tijeras de uñas, hice cuatro agujeros del tamaño de una pelota de golf en las bolsas de basura frente a las demás, donde luego enrosqué las correas de mi mochila a través de ellas. “Lo sacaré de nuevo y lo haré de nuevo para que todos puedan ver. Quieres sobrevivir, ¿no? ”

    Con un panecillo en la mano que me sirve de micrófono, explico en inglés la técnica de supervivencia que acabo de inventar a mi público asombrado pero bastante divertido. “¡Si eso es! ¡Echemos un vistazo a esto! ”

    Primero quiero sellar los agujeros con Leukoplast y explicar esto a mi audiencia divertida. “¡Oh, sí, sin agujeros te mantendrás seco y vivo!”

    Entonces, gracias a Dios, se me ocurre que mi patente de supervivencia se rompería con el primer toque en mi mochila. De vez en cuando necesito algo de mi mochila. No se me permite grabar esto. “Oh no, no puedes sellar los agujeros”.

    Los demás comienzan a reír y preguntan a “Bear Grills” ¿adónde ir hoy? En mi panecillo respondo “Oh, te mostraré todo para sobrevivir los próximos 12 km”.

    ¡Si! Hoy soy el primero en caer bajo la lluvia. ¡Finalmente es al revés!

    Sí, busca una gran sensación afuera °!”

    Ingrid me sigue un poco extraño y los demás realmente no parecen confiar en “Bear Grylls”.

    Nos sentimos como dos niños engreídos. Como si estuviéramos haciendo juntos la última prueba de valentía. Y, por supuesto, tenemos que seguir riendo porque el agua inmediatamente nos lanza vigorosamente desde arriba.

    No se ve mucho mejor en la parte inferior. Todo es cuestión de tiempo antes de que se moje.

    Durante los primeros pasos trato de evitar al menos los charcos más grandes. Pero después de unos minutos llega el momento predecible y repugnante cuando el agua penetra mis zapatos por todos lados. ¡Viva el sistema de ventilación!

    Así que ha llegado el momento. Ingrid casi deja de reír. Tu momento de tu propia inundación completa llega solo unos segundos después.

    Unos metros delante de ella, salto intencionalmente a un mega-charco profundo y súper sucio con un fuerte “bon Caminooooo”. El peso de mi mochila me da un impacto adicional cuando me sumerjo.

    La tensión superficial del charco cede explosivamente el paso a las fuerzas gravitacionales de mi zapato talla 47 y deja un cráter. En el poncho de Ingrid, los impactos del paquete de barro dejaron un verdadero paisaje de erupciones. Dios mío, ¿estará enojada conmigo ahora?

    Después de todo, Ingrid es una dama venerable y no una joven idiota que acaba de terminar conmigo.

    Pero Ingrid también tiene que reír. Deja su poncho como está y se limpia la suciedad de la cara. ¡Simplemente salió bien de nuevo!

    En el transcurso de la siguiente media hora pienso: solo hay uno mojado, no mojado. (Aunque no estoy tan seguro de eso más adelante).

    Para el primero es un estado de ánimo de caminar muy divertido.

    y estamos en nuestro elemento. Literalmente.

    Clavado en la cruz

    Húmeda hasta la piel y riendo frente a nosotros, Ingrid descubre al absolutamente descarado Oberhammer: un original espantapájaros vasco. Aquí crucificaron a un cuervo real. El plumaje despeinado está horriblemente clavado a un listón vertical y otro horizontal. Ponme la canción de la muerte no podría haber sido más cruel.

    Después de una primera risa ahogada, ambos tenemos una sensación terrible. El país y la gente son simplemente diferentes aquí. Esa es la forma en que está. Tan aterrador como es, sacudimos la cabeza, nos miramos y tenemos que reírnos de nuevo. No ayuda.

    Sigue una ruta más larga en la que ambos estamos felices. Casi todo nos hace reír.

    Ingrid es la mejor instructora de carreras que he conocido. Incluso bajo la fuerte lluvia, lucha valientemente por un lado positivo. Ella dice que muchos peregrinos ahora se rendirán y romperán. Eso a su vez nos dejará albergues permanentemente vacíos y recluidos. También puedes verlo de esa manera. Nada, realmente nada en el mundo puede quitar la fe de Ingrid en la bondad.

    Porque no puedo ver nada bajo la lluvia y porque Ingrid ha caminado por esta ruta antes, simplemente nos dice lo que vería ahora si fuera agradable. Es uno de los tramos más bonitos. El océano es particularmente magnífico aquí. Y los prados son particularmente verdes. Constantemente escucho cosas alentadoras, prometedoras y mágicas. Ingrid simplemente no parece conocer esta “nube de lluvia” que sigue interfiriendo conmigo sin que se lo pida.

    De los Alpes bávaros conozco las tambaleantes estructuras de madera que se utilizan para cruzar una cerca de alambre de púas entre dos sauces. Aquí hay tal transición en la perfección vasca. Se podría haber usado alambre de púas para un sauce. Pero no: tenía que ser un alambre afilado como una navaja. Increíble.

    El comienzo es, por supuesto, en una “isla” en medio del lodo más profundo. En la superficie flota con un brillo marrón amarillento lo que desprenden las vacas.

    Por primera vez, el poncho de Ingrid también recibe algunas heridas. El mío hace tiempo que se ha convertido en un hazmerreír. Al menos no quedaré atrapado en la cerca con el trapo.

    Con una humedad similar en casa, ciertamente habría imaginado la peste y el cólera hace mucho tiempo, o al menos una gripe inmediata. Mi “nube de lluvia” se habría asegurado de que me enfermara. ¡No pienso en eso ni por un segundo!

    ¡Debe haber habido una clara mejora en mi cerebro!

    Además de la “nube de lluvia”, ¿hay también algo así como fuerzas positivas en mi cerebro? Casi lo parece. Noto que el agua en los zapatos se calienta más al caminar, como en un traje de neopreno. Muy bien. Y esto no solo se debe al estiércol de vaca que se vadeando, sino también al propio calor del cuerpo.

    Esto ya es un comienzo. E incluso soy valiente: porque imagino cómo las nubes se irán abriendo poco a poco cuando suelte un hechizo. Ingrid lleva mucho tiempo hablando de cielos azules. Así que sigue siendo un secreto si fue mi hechizo o el optimismo inquebrantable de Ingrid lo que mejoró el clima.

    Fuera el poncho. Fuera la merienda. Estoy bien ahora. Realmente bueno.

    Ingrid y yo ahora nos entendemos a ciegas. El clima nos unió. Incluso sin grandes palabras, todos saben qué es lo que mueve al otro. Eso me da una enorme seguridad y familiaridad. Finalmente también estamos hablando de asuntos personales. Ahora las brechas entre nosotros dos se están volviendo más libres. Cada hombre por si mismo. Y sin embargo juntos. A veces está por delante, a veces yo.

    Podemos mantener nuestra “conexión” a varios cientos de metros.

    Un gran sentimiento para mi. Pronto ya no nos detenemos en breves paradas por el otro. También sabemos que estamos inundados con el mismo ritmo y nos mantendremos juntos sin esfuerzo.

    A la distancia debida nos encontramos con una antigua masía y unas casas rurales en Elorriaga. Destacan adorables fachadas de piedra. Los fragantes jardines de la cabaña con coloridos arbustos bordean el camino. Las fucsias rosas crecen hasta nuestros pies en un espacio muy pequeño. La lluvia no puede dañarlos.

    Muy por encima del océano

    A veces más cerca, a veces más lejos: el océano siempre nos acompaña a la derecha. Fantástico. Y de repente llegan incluso algunos rayos de sol. Nos dirigimos hacia Deba: “¡Deba Deba tú!” Suena como un banco.

    Después de mucha naturaleza, caminamos por el romántico pueblo de Itziar, donde un peregrino viene hacia nosotros con su burro. Hace el Camino de Santiago “para atras”, es decir, al revés. Esto es mucho más difícil porque rara vez se ven las flechas del marcador desde atrás. Por eso, algunos peregrinos han comenzado a marcar el camino de regreso con un caracol azul. El círculo de tres cuartos con la punta de la flecha debe mostrar la dirección opuesta.

    Después de Deba, también desciende dos kilómetros cuesta arriba a paso de tortuga. Empinada, muy empinada. Los adoquines mojados son tan resbaladizos que tengo una sensación extremadamente incómoda. Es como deslizarse por una pista de hielo con botas de esquí rígidas y sin pisar. Yo tampoco tengo palos. Entonces, mi “nube de lluvia” comienza de nuevo inmediatamente con convertir el tobogán en varios escenarios de accidentes.

    Ingrid está más relajada:

    “¡Cuando llegamos a Santiago de Compostela, aquí no nos puede haber pasado nada!”

    Pienso en esta frase durante mucho tiempo. Si hemos llegado, ¿no nos puede haber pasado nada aquí? Como si Ingrid hubiera ignorado todos los axiomas de la física y hubiera visto el presente como pasado desde el punto de vista del futuro. Eso es demasiado para mí. La declaración, se quiera o no, de alguna manera adquiere una dimensión espiritual.

    Sin que yo lo haya dicho en voz alta, Ingrid responde a mi pensamiento ¿Eh? “Es la verdad, ¿no?”

    Mi “nube de lluvia” se concentra indiferente en la ocurrencia real de un evento negativo. Por ejemplo, una caída, como les pasó a otros aquí. Ella está esperando que algo salga triunfalmente mal en el suelo grasiento. Ella se sentirá decepcionada. Casi de todos modos. Porque caminamos cuesta abajo hasta Deba al nivel del mar. Pasamos por delante del albergue, que está claramente más arriba.

    No hay problema para Ingrid de nuevo. Podemos ir de compras, comer tomates frescos, admirar el pueblo y la iglesia. Ingrid tiene una iluminación más: podría ahorrar peso

    y enviar mis zapatillas a casa por correo. Esta inspiración se convierte inmediatamente en un paquete extraño para mi familia. Zapatillas húmedas con postales escritas con amor. Estos están disponibles de forma gratuita en Deba.

    Para la lluvia ahora compro sandalias abiertas con perfil. Desafortunadamente, no hay un número de calzado 47, solo 45. Así que mis dedos sobresalen un poco. Pero eso no importa. El veredicto general fue: cómodo.

    Ingrid y yo compramos un poco por separado. Vino tinto, achicoria fresca, tomate, pan blanco y morcilla de larga duración. Dos manzanas maduras de color rojo oscuro. Creo que es una pena que ya no tengamos tiendas de esquina tan bonitas. Cada pieza se pesa aquí con una barra de equilibrio que cuelga del marco de la puerta.

    El comerciante, un señor patriarcalmente canoso, tiene curiosidad. “Peregrino, ¿no?

    Inglés, bueno!

    Bayern Munken! ¡Beckenbauer! ”Me da un par de chiles verdes frescos para mi comida. “Mejor, Mejor” y “oso zorrotzak”, murmuró para sí. Este último significa “muy caliente” en euskera. Zorrotzak: una buena palabra para afilado cuando estornuda y luego maldice.

    En una tienda de chatarra asiática, me regalé un elegante poncho azul por un euro noventa. Fácilmente asumirá el feo sorteo.

    Little Deba está tan empinada en la roca que hay un ascensor de pueblo. Una buena idea. Como en el exterior de un rascacielos, flotamos hasta las partes más altas de Deba. Con un pequeño anuncio, el ascensor nos dice que hemos llegado a la terminal.

    El albergue es espacioso y está escondido en el gimnasio del antiguo edificio de la escuela primaria.

    En la gran área común conozco a Bill, un estadounidense fuerte y simpático de Sarasota. Bill resbaló mucho en el descenso hoy y sufrió abrasiones en todas partes. Le encanta la música alemana como Rammstein y Nina Hagen.

    Junto con Bill, tomo el ascensor de cristal de nuevo por la tarde hasta el corazón de Deba. ¡El clima se mantuvo agradable y quiero ver algo!

    El municipio de Deba cuenta con unos 5.000 habitantes y se enorgullece de sus “cerca de 130 caseríos que se reparten por todo el municipio”. El portal oficial de turismo de España escribe sobre Deba: “Deba representa el turismo tradicional en un sentido positivo: lejos del turismo de masas. [5]

    En busca de descanso y relajación ”.

    Me gusta el ambiente de inmediato. En el centro, la iglesia gótica “Santa María la Real” con su encantador patio interior domina el carácter del pueblo. También merece la pena visitar la iglesia de romería “Nuestra Señora de la Asunción”.

     

    Pero luego quiero ir a un pequeño parque hasta la maravillosa playa de arena. Hace demasiado frío para bañarse. Pero es suficiente para un refrescante baño de pies con los pantalones remangados. Una vez más soy la única persona a lo largo y ancho. Bill prefiere tomar fotografías.

    Bill me invita a hacer el sendero de los Apalaches con él. Con 3500 kilómetros, esta es una de las rutas de senderismo de larga distancia más largas del mundo. Corre paralelo a la costa este de los EE. UU. Y recorre 14 estados. Quién sabe, tal vez algún día acepte la oferta.

    También es Bill quien nos da “valor real” para el día siguiente. En la guía de viajes estadounidense dice literalmente:

    ¡ADVERTENCIA! Esta es una ruta de alto nivel hermosa pero difícil a través de un país muy remoto. No sería prudente abordar esto con mal tiempo si estuviera solo o no estuviera seguro de sus capacidades. Son aproximadamente 22 km sin ningún tipo de alojamiento ”.

    Ahora mi “nube de lluvia” finalmente tiene algo que hacer de nuevo: Extremadamente difícil, por supuesto imposible con mal tiempo y 22 km sin escala. Eso nunca puede funcionar.

    Una pareja un tanto extraña de Nueva Zelanda también lee algo similar en la guía de viajes. Es extraño. Cada uno de los dos tiene su propia guía de viaje con ellos. Sin embargo, ambos son iguales. ¿Todos los neozelandeses son así? Y los dos no han tenido nada de qué reírse durante mucho tiempo. Pero nos molestan a todos en el albergue porque son muy intrusivos y les roban algo a todos sin entregarse.

    Pues buenas noches.

     

    El vino tinto me animó. La extraña pareja ahora definitivamente quiere mi cama junto a la ventana. ¿Están locos? Aquí están mis pertenencias y eso es todo. ¿O no es eso? Vamos, qué diablos, tuve un día tan lindo hoy, ¡fuera de la cama!

    Entonces, sin saber por qué, limpio mi cama y tomo otra.

    “Hágase tu voluntad en la tierra, como en el cielo …”.

    Y su voluntad se hizo realmente. Como lo quiso el destino de la noche, la cama junto a la ventana es exactamente el lugar donde el techo del albergue demuestra tener goteras. Sin que los dos neozelandeses dormidos se den cuenta a tiempo, están mojados.

    Se dice que huyeron a la antesala con faros en medio de la noche y se esparcieron por el suelo.

    Por supuesto, no lo sabré yo mismo hasta la mañana siguiente, porque he tenido una muy buena noche.

    Mi cama se mantuvo seca, como casi todas las demás camas.