20 AVILÉS – SAN ESTEBAN DE PRAVIA

 

Camino de la Costa: AVILÉS – SAN ESTEBAN DE PRAVIA | Jakobsweg, Küstenweg

Jakobsweg an der Küste:AVILÉS - SAN ESTEBAN DE PRAVIA, Foto 1
Jakobsweg an der Küste:AVILÉS - SAN ESTEBAN DE PRAVIA, Foto 2
Jakobsweg an der Küste: AVILÉS - SAN ESTEBAN DE PRAVIA, Foto 3
Jakobsweg an der Küste: AVILÉS - SAN ESTEBAN DE PRAVIA, Foto 4

Etappe 20: AVILÉS – SAN ESTEBAN DE PRAVIA
Tag 20: 24 Kilometer über San Cristóbal, El Pontón, Santiago del Monte, Soto del Barco. (300 Höhenmeter)…

 

– Avilés 321 – Salinas (Castrillón) 316 – Santiago del Monte (Castrillón) 310 – Ranón (Soto del Barco)

Camino Map

Landkarte Camino de la Costa Ausschnitt Avilés

 

 

 

…und wieder zurück auf „Los“. Aber alles schön der Reihe nach.

Altes Soldatenrezept: In die Schuhe pinkeln. Mit diesem Mythos kann ich gleich aufräumen. Es hilft rein gar nichts. Schon nach wenigen Kilometern habe ich starke Schmerzen an den Zehen. Mit dem Taschenmesser vergrößere ich in Salinas in einem Verzweiflungsakt den Innenraum der Schuhe. Auf Socken verzichtete ich. Meine großen und kleinen Zehen habe ich dick mit Tape überklebt. Ein Pessimist würde natürlich sagen: Ich hab’s ja kommen sehen. Aber nichts davon denke ich. Ich laufe weiter.

Es wird aber nicht besser, sondern gleich noch viel ungemütlicher in den Schuhen. Jean-Louis läuft schneller und trennt sich von mir. Ich möchte nur möglichst schnell in San Esteban ankommen, um noch einmal Schuhe zu kaufen.

Deshalb bleibe ich Direttissima auf der Landstraße, während Jean-Louis auf einen schönen Pfad abbiegt.

Direttissima? Wieder einmal spielt mir mein nicht vorhandener Orientierungssinn einen bösen Streich. Obwohl ich zu Anfangs auch hier auf der Straße ein paar gelbe Pfeile entdeckt habe, finde ich nun keinen mehr.

Dafür wird die Straße langsam breiter und breiter. Vorbei am Flughafen. Flughafen??? Super, ich habe es geschafft, mich zum Flughafen Aeropuerto Asturias zu verlaufen! Welch ein Wahnsinn.

Nun stehe ich direkt vor den Toren des Aeropuerto. Vor mir eine große rote Schranke. Ein paar Hundert Meter weiter könnte ich einchecken! Nein. Hier habe ich nun wirklich nichts verloren. Wie zum Hohn heult nun eine Flugzeugturbine voll los. Will sie mich auslachen? Will sie mir zeigen, dass ich hier als Fußgänger nichts verloren habe?

Nichts wie weg von hier. Jetzt kommt eine Leitplanke und dann eine Doppelte. Ich bin am Autobahnzubringer zur E70 und jetzt bekomme ich es echt mit der Angst zu tun. „Achtung, Achtung, ein Pilger humpelt auf der Autobahn!“. So eine Meldung und der Gewahrsam durch die Polizei hätten mir noch gefehlt.

Doch wie runter kommen? Schon seit einer ganzen Weile bin ich durch einen etwa zwei Meter hohen Stahlzaun gefangen. Innerhalb! Dahinter Dornenhecken und Gestrüpp, soweit das Auge reicht. Plötzlich bekomme ich eine Heidenangst. Ich muss da unbedingt runter, sofort! Wie ein ausbrechender Gefängnisinsasse klettere ich samt Gepäck über den Zaun. Und natürlich falle ich auf der anderen Seite Kopf über unsanft in die wehrhafte Botanik.

Aufgepeitscht von Adrenalin ist mir jetzt alles egal. Ich spüre das Blut an meinen Händen und Beinen nicht wirklich. Aber die Kratzer sehen echt übel aus. Mit Schürfwunden geht es ab durch das stechende Buschwerk. So schnell es geht.

Doch so schnell geht es gar nicht. Denn gerade hat sich der Träger meines Rucksacks im Unterholz verfangen und bringt mich zu Fall. Aber gleich so heftig, als wenn mich mehrere Expander gleichzeitig zurück katapultieren würden.

Bloß kein Dornenkranz!

Normalerweise habe ich ja ein sehr entspanntes Verhältnis zu allem, was man in der Natur so vorfindet. Aber musste es ausgerechnet ein stark verästelter Schlehdorn sein, der mich gerade umgenietet hat? Ich liege auf einigen Zweigen und spüre die fiesen Dornen. Auch unter meinen Armen haben sich stachelige Zweige verhakelt. Der Rucksack hängt vollkommen fest. Nur mein Gesicht ist ungeschoren davon gekommen. Aber Hallo, das ist doch schon mal etwas.

Und ich trage ja auch kein Kreuz auf meinem Rücken und keinen Dornenkranz, der womöglich aus dem gleichen fiesen Schlehdorn gemacht wurde. Kein Grund also, zu jammern.

Nach der Durchquerung eines kleinen Sumpfes erreiche ich dann ziemlich verdreckt einen Feldweg. Reflexartig schüttelt es mich durch, ganz so wie ein Hund, der gerade aus dem Wasser kommt. Schon komisch, dass ich als Mensch auch solche Reflexe habe. Das ist mir bis jetzt so noch nie aufgefallen.

Es ist echt wie kleines Wunder, dass ich nun partout vor einem gelben Pfeil stehe. Ich muss lachen. Ich bin zurück auf dem Jakobsweg. Was für ein gutes Gefühl!

Der lehmige Pfad zeigt sich von seiner schönsten Seite und ich beschließe, ein wenig Barfuß zu laufen. Meine Sandalen nehme ich in die rechte Hand. Ein herrliches Gefühl!

Ausschnitt aus dem Buch JAKOBSWEG an der Küste | BURNOUT: Eine Wanderung auf schmalem Grat, ISBN-13: 979-8618384704, Hinweis: Fotos sind nicht im Buch enthalten.

Jakobsweg an der Küste: AVILÉS - SAN ESTEBAN DE PRAVIA, Foto 2

Flussmündungen, Sumpflandschaften am Jakobsweg an der Küste.

 

Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet!

Jakobsweg an der Kueste, Camino de la Costa, das Buch

Die Urvariante des Jakobsweges
– der Küstenweg – ist noch nahezu unbekannt. Dafür unvergleichlich schön!

Nach einem Burnout beginnt für den Autor im idyllischen Hafenstädchen Irun das Abenteuer seines Lebens. Die Reise zu sich selbst!

Es ist eine Reise auf schmalem Grat. 923 km liegen nun vor ihm.
Unberührte Natur und die traumhafte Atlantikküste werden über lange Strecken zum festen Begleiter.
Auf der Suche nach innerer Ruhe, Gelassenheit und dem eigenen „Ich“ entflieht der Autor in eine Welt, die ihn erdet. Und er findet Antworten.

Lange, bevor der berühmte Camino Francés im Landesinneren zum ersten Mal beschritten wurde, pilgerten die ersten „Suchenden“ hier am Atlantik entlang. Und sie wurden wahrlich nicht enttäuscht.

 

ISBN-13: 979-8618384704
Seit 2020 Independently published
BURNOUT: Eine Wanderung auf schmalem Grat
Jakobsweg an der Küste

303 Seiten unbebildert

Jakobsweg an der Küste: AVILÉS - SAN ESTEBAN DE PRAVIA, Foto 2

Der Jakobsweg ist auch bei Regenwetter schön

Hin und wieder kreuzt der Jakobsweg ein Dorf.

Jakobsweg an der Küste: AVILÉS - SAN ESTEBAN DE PRAVIA, Foto 3

Puerto San Esteban und die Pilgerherberge

Wunderschön. Hier ist die Pilgerherberge.

Jakobsweg an der Küste / Selbstfindung
direkt vom Autor, signiert, EUR 19,90

Jakobsweg an der Küste: AVILÉS - SAN ESTEBAN DE PRAVIA, Foto 4

Schriftzug Puerto San Esteban

Lesen:

Inhalt aus dem Buch BURNOUT: Eine Reise auf schmalem Grat , Jakobsweg an der Kueste und additive Fotos hier auf der Jakobsweg-Webseite (Fotos im Buch nicht enthalten)

  • Der Jakobsweg von Avilés nach San Esteban de Pravia (Pilgern am Küstenweg)
  • Tag 20: 24 Kilometer über San Cristóbal, El Pontón, Santiago del Monte, Soto del Barco. (300 Höhenmeter)… (Kapitel BURNOUT)
  • Bloß kein Dornenkranz! (Warum man pilgert)
  • Jakobsweg – Wieder zusammen! (Jakobswegbuch)
  • Zurück auf Los? (Aus dem Buch BURNOUT Jakobsweg von Christian Seebauer)
  • Buddhistischer Optimismus am Jakobsweg (Kapitel Pilgerbuch)
  • Meine Schuhe am Jakobsweg (Kapitel BURNOUT)
  • Trennen und weitergeben – das gehört beim Camino de Santiago dazu (Depressionen und Hilfe am Jakobsweg)

Möchtest Du dieses Kapitel kostenfrei lesen? Hier ist es ->

Bilder von dieser Etappe am Küstenweg:

20 AVILÉS - SAN ESTEBAN DE PRAVIA (Camino de la Costa)

Mein Rucksack in AVILÉS

20 AVILÉS - SAN ESTEBAN DE PRAVIA (Camino de la Costa)

Malerischer Blick aus meinem Zimmer in der Pilgerherberge von SAN ESTEBAN DE PRAVIA

20 AVILÉS - SAN ESTEBAN DE PRAVIA (Camino de la Costa)

Rot: Pilgerherberge in SAN ESTEBAN DE PRAVIA

20 AVILÉS - SAN ESTEBAN DE PRAVIA (Camino de la Costa)

Puerto San Esteban Schild

20 AVILÉS - SAN ESTEBAN DE PRAVIA (Camino de la Costa)

Über sieben Brücken musst du gehen… oder waren es mehr am Jakobsweg?

20 AVILÉS - SAN ESTEBAN DE PRAVIA (Camino de la Costa)

Küstenlandschaft zwischen AVILÉS – SAN ESTEBAN DE PRAVIA (Camino de la Costa)

20 AVILÉS - SAN ESTEBAN DE PRAVIA (Camino de la Costa)

Küstenlandschaft zwischen AVILÉS – SAN ESTEBAN DE PRAVIA (Camino de la Costa)

20 AVILÉS - SAN ESTEBAN DE PRAVIA (Camino de la Costa)

Küstenlandschaft bei SAN ESTEBAN DE PRAVIA (Camino de la Costa)

20 AVILÉS - SAN ESTEBAN DE PRAVIA (Camino de la Costa)

Impressionen am Camino de la Costa

20 AVILÉS - SAN ESTEBAN DE PRAVIA (Camino de la Costa)

Blick auf SAN ESTEBAN DE PRAVIA (Camino de la Costa)

20 AVILÉS - SAN ESTEBAN DE PRAVIA (Camino de la Costa)

Als Pilger kommt man hin und wieder dem Glück sehr nahe


    Christian Seebauer am Jakobsweg

    Ich freue mich, wenn Du mein Buch direkt bei mir bestellen möchtest! Gerne mit persönlicher handschriftlicher Widmung. Handsigniert. Optimal als Geschenk.

    Jakobsweg an der Küste
    Christian Seebauer: BURNOUT | Jakobsweg an der Küste 19,90 € Bewertung f�r das Buch




    Christian Seebauer: Israel Trail mit Herz. Details ->
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    Was andere sagen ->

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Es wird aber nicht besser, sondern gleich noch viel ungemütlicher in den Schuhen. Jean-Louis läuft schneller und trennt sich von mir. Ich möchte nur möglichst schnell in San Esteban ankommen, um noch einmal Schuhe zu kaufen. Deshalb bleibe ich Direttissima auf der Landstraße, während Jean-Louis auf einen schönen Pfad abbiegt. Direttissima? Wieder einmal spielt mir mein nicht vorhandener Orientierungssinn einen bösen Streich. Obwohl ich zu Anfangs auch hier auf der Straße ein paar gelbe Pfeile entdeckt habe, finde ich nun keinen mehr. Dafür wird die Straße langsam breiter und breiter. Vorbei am Flughafen. Flughafen??? Super, ich habe es geschafft, mich zum Flughafen Aeropuerto Asturias zu verlaufen! Welch ein Wahnsinn. Nun stehe ich direkt vor den Toren des Aeropuerto. Vor mir eine große rote Schranke. Ein paar Hundert Meter weiter könnte ich einchecken! Nein. Hier habe ich nun wirklich nichts verloren. Wie zum Hohn heult nun eine Flugzeugturbine voll los. Will sie mich auslachen? Will sie mir zeigen, dass ich hier als Fußgänger nichts verloren habe? Nichts wie weg von hier. Jetzt kommt eine Leitplanke und dann eine Doppelte. Ich bin am Autobahnzubringer zur E70 und jetzt bekomme ich es echt mit der Angst zu tun. „Achtung, Achtung, ein Pilger humpelt auf der Autobahn!“. So eine Meldung und der Gewahrsam durch die Polizei hätten mir noch gefehlt. Doch wie runter kommen? Schon seit einer ganzen Weile bin ich durch einen etwa zwei Meter hohen Stahlzaun gefangen. Innerhalb! Dahinter Dornenhecken und Gestrüpp, soweit das Auge reicht. Plötzlich bekomme ich eine Heidenangst. Ich muss da unbedingt runter, sofort! Wie ein ausbrechender Gefängnisinsasse klettere ich samt Gepäck über den Zaun. Und natürlich falle ich auf der anderen Seite Kopf über unsanft in die wehrhafte Botanik. Aufgepeitscht von Adrenalin ist mir jetzt alles egal. Ich spüre das Blut an meinen Händen und Beinen nicht wirklich. Aber die Kratzer sehen echt übel aus. Mit Schürfwunden geht es ab durch das stechende Buschwerk. So schnell es geht. Doch so schnell geht es gar nicht. Denn gerade hat sich der Träger meines Rucksacks im Unterholz verfangen und bringt mich zu Fall. Aber gleich so heftig, als wenn mich mehrere Expander gleichzeitig zurück katapultieren würden. Bloß kein Dornenkranz! Normalerweise habe ich ja ein sehr entspanntes Verhältnis zu allem, was man in der Natur so vorfindet. Aber musste es ausgerechnet ein stark verästelter Schlehdorn sein, der mich gerade umgenietet hat? Ich liege auf einigen Zweigen und spüre die fiesen Dornen. Auch unter meinen Armen haben sich stachelige Zweige verhakelt. Der Rucksack hängt vollkommen fest. Nur mein Gesicht ist ungeschoren davon gekommen. Aber Hallo, das ist doch schon mal etwas. Und ich trage ja auch kein Kreuz auf meinem Rücken und keinen Dornenkranz, der womöglich aus dem gleichen fiesen Schlehdorn gemacht wurde. Kein Grund also, zu jammern. Nach der Durchquerung eines kleinen Sumpfes erreiche ich dann ziemlich verdreckt einen Feldweg. Reflexartig schüttelt es mich durch, ganz so wie ein Hund, der gerade aus dem Wasser kommt. Schon komisch, dass ich als Mensch auch solche Reflexe habe. Das ist mir bis jetzt so noch nie aufgefallen. Es ist echt wie kleines Wunder, dass ich nun partout vor einem gelben Pfeil stehe. Ich muss lachen. Ich bin zurück auf dem Jakobsweg. Was für ein gutes Gefühl! Der lehmige Pfad zeigt sich von seiner schönsten Seite und ich beschließe, ein wenig Barfuß zu laufen. Meine Sandalen nehme ich in die rechte Hand. Ein herrliches Gefühl! Ausschnitt aus dem Buch JAKOBSWEG an der Küste | BURNOUT: Eine Wanderung auf schmalem Grat, ISBN-13: 979-8618384704, Hinweis: Fotos sind nicht im Buch enthalten. Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet! Die Urvariante des Jakobsweges - der Küstenweg - ist noch nahezu unbekannt. Dafür unvergleichlich schön! Nach einem Burnout beginnt für den Autor im idyllischen Hafenstädchen Irun das Abenteuer seines Lebens. Die Reise zu sich selbst! Es ist eine Reise auf schmalem Grat. 923 km liegen nun vor ihm. Unberührte Natur und die traumhafte Atlantikküste werden über lange Strecken zum festen Begleiter. Auf der Suche nach innerer Ruhe, Gelassenheit und dem eigenen „Ich“ entflieht der Autor in eine Welt, die ihn erdet. Und er findet Antworten. Lange, bevor der berühmte Camino Francés im Landesinneren zum ersten Mal beschritten wurde, pilgerten die ersten „Suchenden“ hier am Atlantik entlang. Und sie wurden wahrlich nicht enttäuscht. ISBN-13: 979-8618384704 Seit 2020 Independently published BURNOUT: Eine Wanderung auf schmalem Grat Jakobsweg an der Küste 303 Seiten unbebildert Hin und wieder kreuzt der Jakobsweg ein Dorf. Wunderschön. Hier ist die Pilgerherberge. Jakobsweg an der Küste / Selbstfindung direkt vom Autor, signiert, EUR 19,90 Lesen: Inhalt aus dem Buch BURNOUT: Eine Reise auf schmalem Grat , Jakobsweg an der Kueste und additive Fotos hier auf der Jakobsweg-Webseite (Fotos im Buch nicht enthalten) Der Jakobsweg von Avilés nach San Esteban de Pravia (Pilgern am Küstenweg) Tag 20: 24 Kilometer über San Cristóbal, El Pontón, Santiago del Monte, Soto del Barco. (300 Höhenmeter)… (Kapitel BURNOUT) Bloß kein Dornenkranz! (Warum man pilgert) Jakobsweg – Wieder zusammen! (Jakobswegbuch) Zurück auf Los? (Aus dem Buch BURNOUT Jakobsweg von Christian Seebauer) Buddhistischer Optimismus am Jakobsweg (Kapitel Pilgerbuch) Meine Schuhe am Jakobsweg (Kapitel BURNOUT) Trennen und weitergeben – das gehört beim Camino de Santiago dazu (Depressionen und Hilfe am Jakobsweg) Möchtest Du dieses Kapitel kostenfrei lesen? Hier ist es -> Bilder von dieser Etappe am Küstenweg: Camino de la Costa/ Jakobsweg an der Kste H1 Inhaltsverzeichnis 20 AVILÉS – SAN ESTEBAN DE PRAVIA Array ( [0] => Camino de la Costa: AVILÉS - SAN ESTEBAN DE PRAVIA | Jakobsweg, Küstenweg [1] => [2] => Hin und wieder kreuzt der Jakobsweg ein Dorf. [3] => Wunderschön. Hier ist die Pilgerherberge. ) Inhalt H2 zum Camino de la Costa/ Jakobsweg an der Küste, Küstenweg Array ( [0] => Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet! ) Jakobsweg an der Küste, Burnout, Inhaltsverzeichnis H3 Array ( ) 1313Inhalt aus dem Buch BURNOUT: Eine Reise auf schmalem Grat , Jakobsweg an der Kueste und additive Fotos hier auf der Jakobsweg-Webseite (Fotos im Buch nicht enthalten)
    • Der Jakobsweg von Avilés nach San Esteban de Pravia (Kapitel Pilgerbuch)
    • class="western" lang="it-IT"> (Camino del Norte und Camino de la Costa)
    • Tag 20: 24 Kilometer über San Cristóbal, El Pontón, Santiago del Monte, Soto del Barco. (300 Höhenmeter)… (Kapitel aus dem Jakobswegbuch zum Burnout/ Küstenweg)
    • Bloß kein Dornenkranz! (Camino del Norte und Camino de la Costa)
    • Jakobsweg – Wieder zusammen! (Kapitel Jakobswege und Alternativen)
    • Zurück auf Los? (Pilgern am Küstenweg)
    • Buddhistischer Optimismus am Jakobsweg (Camino)
    • Meine Schuhe am Jakobsweg (Depressionen und Hilfe am Jakobsweg)
    • Trennen und weitergeben – das gehört beim Camino de Santiago dazu (Kapitel Pilgerbuch)
    1414
    • Der Jakobsweg von Avilés nach San Esteban de Pravia. Kapitel Pilgerbuch
    • class="western" lang="it-IT">. Kapitel Jakobswege und Alternativen
    • Tag 20: 24 Kilometer über San Cristóbal, El Pontón, Santiago del Monte, Soto del Barco. (300 Höhenmeter)…. Pilgern am Küstenweg
    • Bloß kein Dornenkranz!. Kapitel Jakobsweg an der Küste
    • Jakobsweg – Wieder zusammen!. Warum man pilgert
    • Zurück auf Los?. Kapitel Jakobsweg an der Küste
    • Buddhistischer Optimismus am Jakobsweg. Kapitel BURNOUT
    • Meine Schuhe am Jakobsweg. Kapitel Jakobsweg an der Küste
    • Trennen und weitergeben – das gehört beim Camino de Santiago dazu. Kapitel Pilgerbuch
    Fotos zum Camino de la Costa/ Jakobsweg an der Kueste Beitrag Keywords zu diesem Jakobsweg-Beitrag:

    Camino de la Costa, Camino del Norte

    Kuestenweg/ Jakobsweg an der Kueste/ Camino de la Costa Textauszug:

    Der Jakobsweg von Avilés nach San Esteban de Pravia

    Tag 20: 24 Kilometer über San Cristóbal, El Pontón, Santiago del Monte, Soto del Barco. (300 Höhenmeter)…

    …und wieder zurück auf „Los“. Aber alles schön der Reihe nach.

    Altes Soldatenrezept: In die Schuhe pinkeln. Mit diesem Mythos kann ich gleich aufräumen. Es hilft rein gar nichts. Schon nach wenigen Kilometern habe ich starke Schmerzen an den Zehen. Mit dem Taschenmesser vergrößere ich in Salinas in einem Verzweiflungsakt den Innenraum der Schuhe. Auf Socken verzichtete ich. Meine großen und kleinen Zehen habe ich dick mit Tape überklebt. Ein Pessimist würde natürlich sagen: Ich hab’s ja kommen sehen. Aber nichts davon denke ich. Ich laufe weiter.

    Es wird aber nicht besser, sondern gleich noch viel ungemütlicher in den Schuhen. Jean-Louis läuft schneller und trennt sich von mir. Ich möchte nur möglichst schnell in San Esteban ankommen, um noch einmal Schuhe zu kaufen.

    Deshalb bleibe ich Direttissima auf der Landstraße, während Jean-Louis auf einen schönen Pfad abbiegt.

    Direttissima? Wieder einmal spielt mir mein nicht vorhandener Orientierungssinn einen bösen Streich. Obwohl ich zu Anfangs auch hier auf der Straße ein paar gelbe Pfeile entdeckt habe, finde ich nun keinen mehr.

    Dafür wird die Straße langsam breiter und breiter. Vorbei am Flughafen. Flughafen??? Super, ich habe es geschafft, mich zum Flughafen Aeropuerto Asturias zu verlaufen! Welch ein Wahnsinn.

    Nun stehe ich direkt vor den Toren des Aeropuerto. Vor mir eine große rote Schranke. Ein paar Hundert Meter weiter könnte ich einchecken! Nein. Hier habe ich nun wirklich nichts verloren. Wie zum Hohn heult nun eine Flugzeugturbine voll los. Will sie mich auslachen? Will sie mir zeigen, dass ich hier als Fußgänger nichts verloren habe?

    Nichts wie weg von hier. Jetzt kommt eine Leitplanke und dann eine Doppelte. Ich bin am Autobahnzubringer zur E70 und jetzt bekomme ich es echt mit der Angst zu tun. „Achtung, Achtung, ein Pilger humpelt auf der Autobahn!“. So eine Meldung und der Gewahrsam durch die Polizei hätten mir noch gefehlt.

    Doch wie runter kommen? Schon seit einer ganzen Weile bin ich durch einen etwa zwei Meter hohen Stahlzaun gefangen. Innerhalb! Dahinter Dornenhecken und Gestrüpp, soweit das Auge reicht. Plötzlich bekomme ich eine Heidenangst. Ich muss da unbedingt runter, sofort! Wie ein ausbrechender Gefängnisinsasse klettere ich samt Gepäck über den Zaun. Und natürlich falle ich auf der anderen Seite Kopf über unsanft in die wehrhafte Botanik.

    Aufgepeitscht von Adrenalin ist mir jetzt alles egal. Ich spüre das Blut an meinen Händen und Beinen nicht wirklich. Aber die Kratzer sehen echt übel aus. Mit Schürfwunden geht es ab durch das stechende Buschwerk. So schnell es geht.

    Doch so schnell geht es gar nicht. Denn gerade hat sich der Träger meines Rucksacks im Unterholz verfangen und bringt mich zu Fall. Aber gleich so heftig, als wenn mich mehrere Expander gleichzeitig zurück katapultieren würden.

    Bloß kein Dornenkranz!

    Normalerweise habe ich ja ein sehr entspanntes Verhältnis zu allem, was man in der Natur so vorfindet. Aber musste es ausgerechnet ein stark verästelter Schlehdorn sein, der mich gerade umgenietet hat? Ich liege auf einigen Zweigen und spüre die fiesen Dornen. Auch unter meinen Armen haben sich stachelige Zweige verhakelt. Der Rucksack hängt vollkommen fest. Nur mein Gesicht ist ungeschoren davon gekommen. Aber Hallo, das ist doch schon mal etwas.

    Und ich trage ja auch kein Kreuz auf meinem Rücken und keinen Dornenkranz, der womöglich aus dem gleichen fiesen Schlehdorn gemacht wurde. Kein Grund also, zu jammern.

    Nach der Durchquerung eines kleinen Sumpfes erreiche ich dann ziemlich verdreckt einen Feldweg. Reflexartig schüttelt es mich durch, ganz so wie ein Hund, der gerade aus dem Wasser kommt. Schon komisch, dass ich als Mensch auch solche Reflexe habe. Das ist mir bis jetzt so noch nie aufgefallen.

    Es ist echt wie kleines Wunder, dass ich nun partout vor einem gelben Pfeil stehe. Ich muss lachen. Ich bin zurück auf dem Jakobsweg. Was für ein gutes Gefühl!

    Der lehmige Pfad zeigt sich von seiner schönsten Seite und ich beschließe, ein wenig Barfuß zu laufen. Meine Sandalen nehme ich in die rechte Hand. Ein herrliches Gefühl!

    Jakobsweg – Wieder zusammen!

    Als ich um eine Abbiegung komme, sehe ich einen guten Kilometer weit. Und ich erblicke Jean-Louis in der Ferne. Zumindest hoffe ich, dass er es ist!

    Ich werde also schneller und gleichzeitig stellt sich ein wunderbar entspanntes und glückseliges Gefühl ein. Nach einer guten halben Stunde habe ich bis auf ein paar Hundert Meter aufgeholt. Und als wenn Jean-Louis mich hätte spüren können, dreht er sich plötzlich um. Er hat mich gesehen!

    Sofort nimmt Jean-Louis mich in seine Arme. Genau das Richtige! Etwas Mitgefühl kann ich jetzt gut gebrauchen. Jean-Louis nimmt seinen Rucksack ab und stellt ihn am Rand des Pfades auf den Boden. Danach setzt er sich einfach so im Schneidersitz mitten auf den Weg. Ein paar Sekunden stehe ich selbst noch herum. Dann setze auch ich mich wortlos mitten auf den Weg. Mit meinen Händen berühre ich den Staub und lasse ihn durch meine Finger rieseln.

    Jean-Louis hat mir keine einzige Frage gestellt. Er hat mich angesehen und nun scheint er zu meditieren. Irgendwie erschleicht mich das Gefühl, dass er mich gerade in seine Gebete aufgenommen hat und für mich meditiert.

    Ich sitze ganz still daneben und dann beginne ich ebenfalls, mit meinem Gott zu sprechen. Für eine gute Weile sitzen wir Gedanken versunken so am Boden. Jeder mit seinem eigenen Gott. Und doch gut, dass jeder von uns einen solchen hat!

    Dann steht Jean-Louis auf, reibt sich den Staub von seinen Händen und meint recht still: Vamos? Ich lass ihm ein wenig Vorsprung, bevor ich auch selbst losgehe.

    In der Zwischenzeit laufe ich wieder in meinen Sandalen. Dieses Mal mit zerschundenen Füßen. Das kurze Gastspiel in meinen neuen Schuhen hat tiefe Spuren hinterlassen.

    Immer wieder kratzt es irgendwo und ich entferne mir wieder ein paar Dornen. So wie es aussieht, müssen wohl auch Brombeerzweige mit im Spiel gewesen sein.

    Angekommen in Soto del Barco, kurz vor San Esteban ziehe ich Bilanz: Füße blutig. Dem Highway entkommen. So ungefähr wäre das Fazit des Tages. Doch der Tag ist Gott sei Dank noch nicht zu Ende.

    Zurück auf Los?

    Durch Soto del Barco verläuft die einspurige Küsteneisenbahn. Und Jean-Louis sagt: Ich komme mit! Wir kaufen jetzt in Avilés ordentliche Schuhe, sonst kannst du hier gleich aufhören.

    Habe ich das eben richtig verstanden? Wir sind heute von Avilés nach San Esteban gelaufen. Jetzt würden wir mit dem Zug von Soto del Barco zurück fahren nach Avilés, um schon wieder Schuhe zu kaufen. Und dann wieder hierher zurück? Und dann würden wir auch noch zu später Stunde einen freien Schlafplatz bekommen? Alles sehr spanisch!

    Doch mir bleibt gar nichts anderes übrig. Meine Pilgerehre hätte mir bis heute jeden Meter mit der Eisenbahn verboten. Jetzt aber heißt es ja, zurückfahren! Unter diesen Umständen könnte eine Eisenbahnfahrt vertretbar sein, denn sie würde mich ja anschließend nur wieder hierher bringen, wohin ich bereits mit eigenen Füßen gepilgert bin.

    Weil genau im Augenblick des Überlegens der Zug einfährt, steige ich also mit Jean-Louis und einer sehr netten Spanierin ein.

    Sofort erzählt uns die Einheimische, dass sie Pilger in der Regel immer nur in der Gegenrichtung im Zug antreffe und noch nie welche gesehen hätte, die zurück fahren. Ich erzähle ihr von meinem kleinen Schuhproblem und sie nickt. Im langsamen Tempo schlängelt sich die Bahn über wackelige Schienen und uralte enge Tunnels zurück nach Avilés. Dann steigen wir aus und machen uns auf die Suche nach einem Schuhgeschäft. Schon bei meiner ersten Ankunft in Avilés habe ich am Stadtrand einen großen Industriepark gesehen. Und dem werde ich nun mal einen Besuch abstatten.

    Buddhistischer Optimismus am Jakobsweg

    Der Buddhistische Optimismus von Jean-Louis ist grandios. Es muss diese Paar Schuhe geben. Mittlerweile allerdings in Größe 47,5. Und tatsächlich: Wir werden fündig. Sofort bei der Anprobe weiß ich: Der ist es. Er passt wie angegossen, ist leicht und angenehm. Er muss nur bis Santiago halten!

    Die spanischen Verkäuferinnen haben bei meinem Antlitz wirklich gekichert. Macht nichts. Es wird ja dort auch nicht jeden Tag ein geschundener Pilger zusammen mit einem buddhistischen Coach auftauchen und einen roten Trekkingschuh in 47 ½ kaufen. Ich lasse den beiden also gerne den Spaß. Und die Schuhe behalte ich gleich an. Etwas anderes glaube ich, hätten die beiden Damen von mir auch gar nicht erwartet. Etwas unbeholfen wollen sie mir aber beharrlich den Schuhkarton mitgeben. Und nun muss ich selbst richtig lachen! Nein, den Schuhkarton lasse ich hier. Ich begründe das mit meiner Nationalität und sage: Yo soy un alemán!

    Am Abend sind wir dann wieder zurück in Soto del Barco und eine gute Stunde später in der Pilgerherberge von San Esteban.

    Als da waren:

    Meine Schuhe am Jakobsweg

      • Meine weißen Turnschuhe, die ich heimschickte.
      • Mein Birkenstock-Imitat, welches ich wegwarf.
      • Meine Billig-Trekkingschuhe, die ich wegen größer gewordener Füße ebenfalls heimschickte.
      • Dann meine Sandalen, die mich schon weit über 200 Kilometer brachten, am Ende aber eine Entzündung am linken Fuß provozierten.
      • Und da war… das Wunder von Santillana, neue Schuhe als „Druckverband“. Verstorben in Avilés. Hier ruhen sie in Frieden.
      • Dann abermals neue Schuhe aus Avilés, trotz Reinpinkeln zu klein geblieben. Und nun:
      • Meine ersten richtig guten Trekkingschuhe, Größe 47,5, rot, bequem.

    Trennen und weitergeben – das gehört beim Camino de Santiago dazu

    Dem Herbergsvater in San Esteban gebe ich das Vorgängermodell. Falls mal ein Pilger Schuhe benötigt.

    Hier warten sie nun, in Ewigkeit Amen? Oder hat sie bald schon wieder jemand an und ist froh darüber? Ich werde es wohl nie erfahren. Ich hoffe zumindest, dass er niemals dieses Buch lesen wird und so erfahren könnte, dass ich aus Verzweiflung in die Schuhe… Aber lassen wir das lieber! Es sind gute Schuhe. Wenn sie passen.

    Die Herberge in San Esteban de Pravia liegt malerisch direkt am Ende des schönen und gut geschützten Hafenbeckens. Der Herbergsvater führt uns hoch zu unserem Zimmer im ersten Stock. Alles ist tipptopp sauber und einladend. Wir sind wieder einmal allein im Zimmer. Mit insgesamt fünf Pilgern ist die Herberge auch nicht wirklich überfüllt.

    Das Sprossenfenster ist gleich am Kopfende meines Stockbettes mit direktem Meerblick. Luftlinie höchstens zwanzig Meter. Fantastisch! Ich genieße den algigen Geruch vom Meer und träume vor mich hin, während Jean-Louis eine ausgiebige Dusche nimmt.

    Danach treiben uns der Hunger und die Neugier auf das herrliche Hafenviertel noch einmal hinaus.

    Im Antiquo Molino gibt es zum Abschluss dieser Etappe noch eine wahrhaftige Essens-Sensation. Das etwas edlere Speiselokal hat kein Pilgermenü im Angebot. Aber für den jungen Chef ist es spontan eine Ehrensache, uns Pilger preiswert zu verpflegen.

    Kurzerhand serviert er uns das bunte Menü des spanischen Nachbartisches und erklärt uns jeden einzelnen Gang ausführlich mit einer ganzen Geschichte dazu. Er erzählt uns auch, dass San Esteban de Pravia ungefähr 600 Einwohner habe und dass hier ganz gewiss kein Pilger verhungern müsse. Unser Nachbartisch ist ein wenig erheitert, welche Unmengen wir beide vertilgen, denn es wurde schon ein paar Mal nachserviert. Sie deuten uns mit Handzeichen „Wandern“ und zeigen dann auf den Magen und lachen. Muy bien.

    Ich freue mich schon auf morgen. Ich weiß: Dieses Mal werden die Schuhe bis nach Santiago de Compostela halten!



    (c) Christian Seebauer
    Kuestenweg english excerpt:

    The Camino de Santiago from Avilés to San Esteban de Pravia

    Day 20: 24 kilometers via San Cristóbal, El Pontón, Santiago del Monte, Soto del Barco. (300 meters in altitude) …

    … and back to “Go”. But everything in sequence.

    Old soldier recipe: pee in your shoes. I can dispel this myth in a moment. It doesn’t help at all. After a few kilometers, my toes are in severe pain. With the pocket knife I enlarge the interior of the shoes in Salinas in an act of desperation. I didn’t wear socks. I covered my big and small toes with thick tape. A pessimist would of course say: I saw it coming. But I don’t think so. I keep walking.

    But it doesn’t get better, it just gets even more uncomfortable in the shoes. Jean-Louis runs faster and separates from me. I just want to get to San Esteban as soon as possible to buy some shoes.

    That’s why I stay Direttissima on the country road while Jean-Louis turns onto a beautiful path.

    Direttissima? Once again, my lack of sense of direction is playing a bad trick on me. Although I saw a couple of yellow arrows here on the street at the beginning, I can’t find any anymore.

    But the road is slowly getting wider and wider. Past the airport. Airport??? Great, I managed to get lost to Aeropuerto Asturias Airport! What madness.

    Now I am standing right in front of the gates of the Aeropuerto. A big red barrier in front of me. A few hundred meters further I could check in! No. I really have no business here. As if in mockery, an aircraft turbine now howls fully. Does she want to laugh at me? Does she want to show me that I have no business here as a pedestrian?

    Let’s get away from here. Now comes a guardrail and then a double one. I’m at the motorway slip road to the E70 and now I’m really scared. “Attention, attention, a pilgrim limps on the highway!”. Such a report and the custody by the police would have been missing.

    But how do you get down? I’ve been trapped by a steel fence about two meters high for a while now. Within! Behind it, thorn hedges and undergrowth as far as the eye can see. Suddenly I get scared as hell. I have to get down there now! Like a prison inmate escaping, I climb over the fence with my luggage. And of course, on the other hand, I fall head over rudely into the defensive botany.

    Whipped up by adrenaline, I don’t care about anything now. I don’t really feel the blood on my hands and legs. But the scratches look really bad. With abrasions it goes off through the stinging bush. As soon as possible.

    But it doesn’t go that fast. Because the carrier of my rucksack has just got caught in the undergrowth and is causing me to fall. But just as violently as if several expanders were catapulting me back at the same time.

    Just no wreath of thorns!

    Usually I have a very relaxed relationship with everything that you find in nature. But did it have to be a heavily branched blackthorn that just riveted me? I lie on some branches and feel the nasty thorns. Prickly branches have tangled under my arms too. The backpack is completely stuck. Only my face got away with it. But hello, that’s something.

    And I don’t have a cross on my back or a wreath of thorns, which may have been made from the same nasty blackthorn. So no reason to complain.

    After crossing a small swamp, I reach a dirt road. It shakes me like a reflex, just like a dog just out of the water. It’s funny that as a person I also have such reflexes. I’ve never noticed that before.

    It’s really like a small miracle that I’m now standing in front of a yellow arrow. I have to laugh. I’m back on the Camino de Santiago. What a good feeling!

    The loamy path shows its best side and I decide to walk a little barefoot. I take my sandals in my right hand. A wonderful feeling!

    Way of St. James – together again!

    When I come around a turn, I can see a good kilometer. And I see Jean-Louis in the distance. At least I hope it is!

    So I get faster and at the same time I feel wonderfully relaxed and blissful. After a good half hour I caught up to within a few hundred meters. And as if Jean-Louis could have felt me, he suddenly turns around. He saw me!

    Jean-Louis immediately takes me in his arms. Just the thing! I can use a little compassion now. Jean-Louis takes off his backpack and places it on the ground at the edge of the path. Then he just sits cross-legged in the middle of the path. I stand around for a few seconds myself. Then I too sit down in the middle of the path without a word. I touch the dust with my hands and let it trickle through my fingers.

    Jean-Louis didn’t ask me a single question. He looked at me and now he seems to be meditating. Somehow I get the feeling that he has just included me in his prayers and is meditating for me.

    I sit next to it very still and then I also begin to speak to my God. For a good while we sit on the floor lost in thought. Each with his own god. And yet it’s good that each of us has one!

    Then Jean-Louis gets up, rubs the dust off his hands and says very quietly: Vamos? I’ll give him a little head start before I go myself.

    In the meantime I am walking in my sandals again. This time with bruised feet. The brief guest appearance in my new shoes left deep marks.

    Again and again it scratches somewhere and I remove a few thorns again. It looks like blackberry twigs must also have been involved.

    Arrived in Soto del Barco, shortly before San Esteban, I take stock: my feet are bloody. Escape the highway. That would be the conclusion of the day. But thank God the day is not over yet.

    Back to the go?

    The single-track coastal railway runs through Soto del Barco. And Jean-Louis says: I’ll come with you! We’re buying decent shoes in Avilés now, otherwise you can stop here right away.

    Did I get that right? We walked from Avilés to San Esteban today. Now we would take the train from Soto del Barco back to Avilés to buy shoes again. And then back here again? And then we would get a free place to sleep late at night? Everything very Spanish!

    But I have no other choice. To this day, my pilgrimage would have forbidden me to take every meter of the train. But now it’s time to go back! Under these circumstances, a train journey could be justifiable, because afterwards it would only bring me back here, where I have already made the pilgrimage on my own.

    Because the train arrives at the moment I think about it, I get on with Jean-Louis and a very nice Spaniard.

    The locals immediately tell us that they usually only meet pilgrims in the opposite direction on the train and have never seen any going back. I tell her about my little shoe problem and she nods. The train meanders at a slow pace over wobbly rails and ancient narrow tunnels back to Avilés. Then we get out and look for a shoe store. When I first arrived in Avilés, I saw a large industrial park on the outskirts. And I’ll pay him a visit now.

    Buddhist optimism on the Camino de Santiago

    Jean-Louis’ Buddhist optimism is terrific. There must be these pairs of shoes. Now in size 47.5. And indeed: we will find it. As soon as I try it on, I know: This is it. It fits like a glove, is light and comfortable. He just has to stop until Santiago!

    The Spanish shop assistants really giggled at my face. Never mind. A battered pilgrim will not show up there every day with a Buddhist coach and buy a red trekking shoe in 47 ½. So I like to let both of them have fun. And I’ll keep the shoes on right away. I don’t think the two ladies would have expected anything else from me. But they persistently want to give me the shoebox, a bit clumsy. And now I really have to laugh myself! No, I’ll leave the shoebox here. I justify this with my nationality and say: Yo soy un alemán!

    In the evening we are back in Soto del Barco and a good hour later in the pilgrims’ hostel in San Esteban.

    When there were:

    My shoes on the Camino de Santiago

      • My white sneakers that I sent home.
      • My Birkenstock imitation which I threw away.
      • My cheap trekking shoes, which I sent home because of bigger feet.
      • Then my sandals, which have brought me well over 200 kilometers, but in the end provoked an infection on my left foot.
      • And there was … the miracle of Santillana, new shoes as a “pressure bandage”. Died in Avilés. Here they rest in peace.
      • Then again new shoes from Avilés, remained too small despite peeing. And now:
      • My first really good trekking shoes, size 47.5, red, comfortable.

    Separating and passing on – that is part of the Camino de Santiago

    I give the previous model to the hostel father in San Esteban. In case a pilgrim needs shoes.

    Here they wait now, forever, amen? Or will someone soon be wearing it again and is happy about it? I will probably never know. At least I hope that he will never read this book and that he could find out so much that, out of desperation, I shed my shoes … But let’s leave that! They are good shoes. If they fit.

    The hostel in San Esteban de Pravia is picturesquely located at the end of the beautiful and well-protected harbor basin. The hostel’s father leads us up to our room on the first floor. Everything is spotlessly clean and inviting. Once again we are alone in the room. With a total of five pilgrims, the hostel isn’t really overcrowded either.

    The lattice window is right at the head of my bunk bed with a direct sea view. No more than twenty meters as the crow flies. Fantastic! I enjoy the algae smell of the sea and dream while Jean-Louis takes a long shower.

    After that, hunger and curiosity drive us out again for the wonderful harbor district.

    At the Antiquo Molino, there is a real food sensation at the end of this stage. The somewhat more noble eatery does not have a pilgrim menu on offer. But for the young boss it is spontaneously a point of honor to provide cheap food for us pilgrims.

    Without further ado, he serves us the colorful menu from the Spanish table next door and explains each individual course in detail with a whole story. He also tells us that San Esteban de Pravia has about 600 inhabitants and that certainly no pilgrims will starve here. Our table next to us is a little amused by the huge amounts we both eat, because it has already been served a few times. They gesture to us to “wander” and then point to the stomach and laugh. Muy bien.

    I am looking forward to tomorrow. I know: this time the shoes will last to Santiago de Compostela!

     

    • The Camino de Santiago from Avilés to San Esteban de Pravia. Chapter St. James and alternatives
    • Day 20: 24 kilometers via San Cristóbal, El Pontón, Santiago del Monte, Soto del Barco. (300 meters in altitude)…. Chapter St. James on the coast
    • Just no wreath of thorns! From the book BURNOUT Jakobsweg by Christian Seebauer
    • Way of St. James – together again !. Chapter St. James on the coast
    • Back on the go ?. Chapter St. James and alternatives
    • Buddhist optimism on the Camino de Santiago. Pilgrim’s book on the Camino de Santiago on the coast
    • My shoes on the Camino de Santiago. Pilgrim’s book on the Camino de Santiago on the coast
    • Separating and passing on – that is part of the Camino de Santiago. Chapter St. James on the coast

    From the Jakobsweg book by Christian Seebauer



    (c) Christian Seebauer
    Kuestenweg france excerpt:

    Le Camino de Santiago d’Avilés à San Esteban de Pravia

    Jour 20: 24 kilomètres via San Cristóbal, El Pontón, Santiago del Monte, Soto del Barco. (300 mètres d’altitude) …

    … et retour à “Go”. Mais tout en séquence.

    Ancienne recette de soldat: faites pipi dans vos chaussures. Je peux dissiper ce mythe en un instant. Cela n’aide pas du tout. Après quelques kilomètres, mes orteils souffrent énormément. A Salinas, j’utilise le couteau de poche pour agrandir l’intérieur des chaussures dans un acte de désespoir. Je n’ai pas porté de chaussettes. J’ai couvert mes gros et petits orteils avec du ruban épais. Un pessimiste dirait bien sûr: je l’ai vu venir. Mais je ne pense pas. Je continue de marcher.

    Mais ça ne va pas mieux, ça devient encore plus inconfortable dans les chaussures. Jean-Louis court plus vite et se sépare de moi. Je veux juste arriver à San Esteban le plus tôt possible pour acheter des chaussures.

    C’est pourquoi je reste Direttissima sur la route de campagne pendant que Jean-Louis tourne sur un beau chemin.

    Direttissima? Encore une fois, mon manque de sens de l’orientation me joue un mauvais tour. Bien que j’aie vu quelques flèches jaunes ici sur la route au début, je n’en trouve plus.

    Mais la route devient de plus en plus large. Passé l’aéroport. Aéroport??? Super, j’ai réussi à me perdre à l’aéroport Aeropuerto Asturias! Quelle folie.

    Maintenant, je me tiens juste devant les portes de l’Aeropuerto. Une grosse barrière rouge devant moi. Je pourrais m’enregistrer à quelques centaines de mètres! Non. Je n’ai vraiment rien à faire ici. Comme par moquerie, une turbine d’avion hurle maintenant à pleine vitesse. Veut-elle se moquer de moi? Veut-elle me montrer que je n’ai rien à faire ici en tant que piéton?

    Sortons d’ici. Vient maintenant un garde-corps, puis un double. Je suis sur la bretelle d’autoroute de la E70 et maintenant j’ai vraiment peur. “Attention, attention, un pèlerin boitait sur l’autoroute!”. Un tel rapport et la garde à vue par la police auraient fait défaut.

    Mais comment descendre? Je suis piégé par une clôture en acier d’environ deux mètres de haut depuis un moment maintenant. Dans! Derrière lui, haies d’épines et sous-bois à perte de vue. Soudain, j’ai peur comme l’enfer. Je dois y descendre maintenant! Comme un détenu en fuite, je grimpe par-dessus la clôture avec mes bagages. Et bien sûr, d’un autre côté, je tombe brutalement dans la botanique défensive.

    Fouettée par l’adrénaline, je me fiche de rien maintenant. Je ne sens pas vraiment le sang sur mes mains et mes jambes. Mais les rayures semblent vraiment mauvaises. Avec des abrasions, il passe à travers le buisson piquant. Dès que possible.

    Mais ça ne va pas aussi vite. Parce que le support de mon sac à dos vient de se prendre dans le sous-bois et me fait tomber. Mais aussi violemment que si plusieurs extenseurs me catapultaient en même temps.

    Pas de guirlande d’épines!

    Habituellement, j’ai une relation très détendue avec tout ce que vous trouvez dans la nature. Mais fallait-il que ce soit une prunellier très ramifiée qui me rivait? Je m’allonge sur quelques branches et sens les vilaines épines. Des branches épineuses se sont également emmêlées sous mes bras. Le sac à dos est complètement coincé. Seul mon visage s’en est sorti. Mais bonjour, c’est quelque chose.

    Et je n’ai pas de croix sur le dos ni de couronne d’épines, qui peuvent avoir été faites à partir de la même vilaine prunellier. Donc pas de raison de se plaindre.

    Après avoir traversé un petit marais, j’arrive à un chemin de terre. Cela me secoue comme un réflexe, tout comme un chien tout juste sorti de l’eau. C’est drôle qu’en tant que personne, j’ai aussi de tels réflexes. Je n’ai jamais remarqué cela auparavant.

    C’est vraiment un petit miracle que je me trouve maintenant devant une flèche jaune. Je dois rire. Je suis de retour sur le Camino de Santiago. Quel bon sentiment!

    Le chemin limoneux est à son meilleur et je décide de marcher un peu pieds nus. Je prends mes sandales dans ma main droite. Une sensation merveilleuse!

    Chemin de Saint-Jacques – à nouveau ensemble!

    Quand j’arrive dans un virage, je peux voir un bon kilomètre. Et je vois Jean-Louis au loin. Du moins j’espère que ça l’est!

    Donc je vais plus vite et en même temps je me sens merveilleusement détendu et heureux. Après une bonne demi-heure, je me suis rattrapé à quelques centaines de mètres. Et comme si Jean-Louis avait pu me sentir, il se retourne brusquement. Il m’a vu!

    Jean-Louis me prend aussitôt dans ses bras. Juste la chose! Je peux utiliser un peu de compassion maintenant. Jean-Louis enlève son sac à dos et le pose par terre au bord du chemin. Puis il s’assied les jambes croisées au milieu du chemin. Je reste debout quelques secondes moi-même. Puis je m’assois moi aussi sans un mot au milieu du chemin. Je touche la poussière avec mes mains et la laisse couler entre mes doigts.

    Jean-Louis ne m’a pas posé une seule question. Il m’a regardé et maintenant il semble méditer. D’une manière ou d’une autre, j’ai le sentiment qu’il vient de m’inclure dans ses prières et qu’il médite pour moi.

    Je m’assois à côté, très immobile, puis je commence aussi à parler à mon Dieu. Pendant un bon moment, nous restons assis par terre, perdus dans nos pensées. Chacun avec son propre dieu. Et pourtant c’est bien que chacun de nous en ait un!

    Puis Jean-Louis se lève, essuie la poussière de ses mains et dit très doucement: Vamos? Je vais lui donner une petite longueur d’avance avant de sortir moi-même.

    En attendant, je marche à nouveau dans mes sandales. Cette fois avec les pieds meurtris. La brève apparition des invités dans mes nouvelles chaussures a laissé des traces profondes.

    Encore et encore, il raye quelque part et j’enlève à nouveau quelques épines. Il semble que des brindilles de mûres aient également été impliquées.

    Arrivé à Soto del Barco, peu avant San Esteban, je fais le point: mes pieds sont ensanglantés. Échappez à l’autoroute. Ce serait la conclusion de la journée. Mais grâce à Dieu, la journée n’est pas encore terminée.

    De retour au départ?

    Le chemin de fer côtier à voie unique traverse Soto del Barco. Et Jean-Louis dit: je viens avec toi! Nous achetons maintenant des chaussures décentes à Avilés, sinon vous pouvez vous arrêter ici tout de suite.

    Ai-je bien compris? Nous avons marché d’Avilés à San Esteban aujourd’hui. Maintenant, nous prenions le train de Soto del Barco à Avilés pour acheter à nouveau des chaussures. Et puis de retour ici? Et puis nous aurions une place gratuite pour dormir tard le soir? Tout est très espagnol!

    Mais je n’ai pas d’autre choix. À ce jour, mon pèlerinage m’aurait interdit de prendre chaque mètre du train. Mais maintenant, il est temps de revenir! Dans ces circonstances, un voyage en train pourrait être justifié, car ensuite il ne me ramènerait que ici, où j’ai déjà fait le pèlerinage par moi-même.

    Parce que le train arrive au moment où j’y pense, je continue avec Jean-Louis et un très gentil Espagnol.

    Les habitants nous disent tout de suite qu’ils ne rencontrent généralement que des pèlerins dans la direction opposée dans le train et qu’ils n’en ont jamais vu revenir. Je lui parle de mon petit problème de chaussures et elle hoche la tête. Le train serpente à un rythme lent sur des rails bancaux et d’anciens tunnels étroits jusqu’à Avilés. Ensuite, nous sortons et cherchons un magasin de chaussures. À mon arrivée à Avilés, j’ai vu un grand parc industriel à la périphérie de la ville. Et je vais lui rendre visite maintenant.

    Optimisme bouddhiste sur le Camino de Santiago

    L’optimisme bouddhiste de Jean-Louis est formidable. Il doit y avoir ces paires de chaussures. Maintenant en taille 47,5. Et en effet: nous le trouverons. Dès que je l’essaye, je sais: c’est ça. Il va comme un gant, est léger et confortable. Il doit juste s’arrêter jusqu’à Santiago!

    Les vendeurs espagnols ont vraiment ri à mon visage. Ça ne fait rien. Un pèlerin battu ne s’y présentera pas tous les jours avec un entraîneur bouddhiste et achètera une chaussure de randonnée rouge en 47 ½. Alors j’aime les laisser tous les deux s’amuser. Et je vais garder mes chaussures tout de suite. Je ne pense pas que les deux dames auraient attendu autre chose de moi. Mais ils veulent obstinément me donner la boîte à chaussures, un peu maladroite. Et maintenant, je dois vraiment rire moi-même! Non, je laisse la boîte à chaussures ici. Je justifie cela par ma nationalité et dis: Yo soy un alemán!

    Le soir, nous sommes de retour à Soto del Barco et une bonne heure plus tard à l’auberge des pèlerins de San Esteban.

    Quand il y avait:

    Mes chaussures sur le Camino de Santiago

      • Mes baskets blanches que j’ai envoyées à la maison.
      • Mon imitation Birkenstock que j’ai jeté.
      • Mes chaussures de trekking bon marché, que j’ai également envoyées chez moi parce que mes pieds sont devenus plus gros.
      • Puis mes sandales, qui m’ont fait bien plus de 200 kilomètres, mais qui ont finalement provoqué une infection au pied gauche.
      • Et il y avait … le miracle de Santillana, de nouvelles chaussures comme “bandage compressif”. Décédé à Avilés. Ici, ils reposent en paix.
      • Là encore, les nouvelles chaussures d’Avilés, sont restées trop petites malgré le pipi. Et maintenant:
      • Mes premières très bonnes chaussures de trekking, taille 47,5, rouges, confortables.

    Séparer et transmettre – cela fait partie du Camino de Santiago

    Je donne le modèle précédent au père de l’auberge de San Esteban. Au cas où un pèlerin aurait besoin de chaussures.

    Ici, ils attendent maintenant, pour toujours, amen? Ou est-ce que quelqu’un le portera bientôt et en sera heureux? Je ne le saurai probablement jamais. Du moins j’espère qu’il ne lira jamais ce livre et qu’il pourrait en savoir tellement que, par désespoir, j’ai perdu mes chaussures … Mais laissons ça! Ce sont de bonnes chaussures. S’ils correspondent.

    L’auberge de jeunesse de San Esteban de Pravia est située dans un cadre pittoresque au bout du magnifique bassin portuaire bien protégé. Le père de l’auberge nous conduit jusqu’à notre chambre au premier étage. Tout est impeccablement propre et accueillant. Une fois de plus, nous sommes seuls dans la pièce. Avec un total de cinq pèlerins, l’auberge n’est pas vraiment surpeuplée non plus.

    La fenêtre en treillis est juste à la tête de mon lit superposé avec une vue directe sur la mer. Pas plus de vingt mètres à vol d’oiseau. Fantastique! J’apprécie l’odeur d’algues de la mer et je rêve pendant que Jean-Louis prend une longue douche.

    Ensuite, la faim et la curiosité nous poussent à nouveau vers le magnifique quartier du port.

    A l’Antiquo Molino, il y a une vraie sensation culinaire à la fin de cette étape. Le restaurant un peu plus noble ne propose pas de menu pèlerin. Mais pour le jeune patron, c’est spontanément un point d’honneur de fournir de la nourriture à bon marché à nous pèlerins.

    Sans plus tarder, il nous sert le menu coloré de la table espagnole voisine et explique chaque plat en détail avec une histoire entière. Il nous dit également que San Esteban de Pravia compte environ 600 habitants et qu’aucun pèlerin ne devra mourir de faim ici. Notre table à côté de nous est un peu amusée par l’énorme quantité que nous mangeons tous les deux, car elle a déjà été servie plusieurs fois. Ils nous font signe «d’errer», puis nous désignent le ventre et rient. Muy bien.

    J’ai hâte à demain. Je sais: cette fois, les chaussures dureront jusqu’à Saint-Jacques-de-Compostelle!

     

    • Le Camino de Santiago d’Avilés à San Esteban de Pravia. Chapitre St.James et alternatives
    • Jour 20: 24 kilomètres via San Cristóbal, El Pontón, Santiago del Monte, Soto del Barco. (300 mètres d’altitude)…. Chapitre Saint-Jacques sur la côte
    • Pas de guirlande d’épines! D’après le livre BURNOUT Jakobsweg de Christian Seebauer
    • Camino de Santiago – ensemble à nouveau!. Chapitre Saint-Jacques sur la côte
    • De retour sur le pouce?. Chapitre St.James et alternatives
    • Optimisme bouddhiste sur le Camino de Santiago. Livre du pèlerin sur le Camino de Santiago sur la côte
    • Mes chaussures sur le Camino de Santiago. Livre du pèlerin sur le Camino de Santiago sur la côte
    • Séparer et transmettre – cela fait partie du Camino de Santiago. Chapitre Saint-Jacques sur la côte

    D’après le livre Jakobsweg de Christian Seebauer



    (c) Christian Seebauer
    Kuestenweg italiano excerpt:

    Il Cammino di Santiago da Avilés a San Esteban de Pravia

    Giorno 20:24 chilometri via San Cristóbal, El Pontón, Santiago del Monte, Soto del Barco. (300 metri di dislivello) …

    … e torna a “Vai”. Ma tutto in sequenza.

    Vecchia ricetta da soldato: pipì nelle scarpe. Posso sfatare questo mito in un attimo. Non aiuta affatto. Dopo pochi chilometri, le dita dei piedi sono molto doloranti. Con il coltellino tascabile ingrandisco l’interno delle scarpe a Salinas in un atto di disperazione. Non ho indossato calzini. Ho coperto le mie dita grandi e piccole con nastro spesso. Un pessimista ovviamente direbbe: l’ho visto arrivare. Ma non credo proprio. Continuo a camminare.

    Ma non c’è niente di meglio, diventa ancora più scomodo nei panni. Jean-Louis corre più veloce e si separa da me. Voglio solo arrivare a San Esteban il prima possibile per comprare delle scarpe.

    Ecco perché resto Direttissima sulla strada di campagna mentre Jean-Louis svolta su un bel sentiero.

    Direttissima? Ancora una volta, la mia mancanza di senso dell’orientamento mi sta giocando un brutto tiro. Anche se all’inizio ho visto un paio di frecce gialle qui per strada, non ne trovo più.

    Ma la strada sta diventando sempre più ampia. Oltre l’aeroporto. Aeroporto??? Fantastico, sono riuscito a perdermi all’aeroporto Aeropuerto Asturias! Che follia.

    Ora mi trovo proprio davanti ai cancelli dell’Aeropuerto. Una grande barriera rossa davanti a me. Potrei fare il check-in a poche centinaia di metri di distanza! No. Non ho davvero niente da fare qui. Come per una presa in giro, la turbina di un aereo sta ululando a tutta velocità. Vuole ridere di me? Vuole dimostrarmi che non ho affari qui come pedone?

    Andiamocene da qui. Ora arriva un guardrail e poi uno doppio. Sono allo svincolo autostradale per la E70 e ora ho davvero paura. “Attenzione, attenzione, un pellegrino zoppica in autostrada!”. Sarebbe mancato un tale rapporto e la custodia della polizia.

    Ma come fai a scendere? È da un po ‘che sono intrappolato da una recinzione d’acciaio alta circa due metri. Entro! Alle sue spalle, siepi di spine e sottobosco a perdita d’occhio. All’improvviso mi spavento da morire. Adesso devo andare laggiù! Come un detenuto in fuga dalla prigione, scavalco il recinto con i bagagli. E ovviamente dall’altra parte cado bruscamente nella botanica difensiva.

    Sollevato dall’adrenalina, non mi importa di niente adesso. Non sento davvero il sangue sulle mani e sulle gambe. Ma i graffi sembrano davvero brutti. Con le abrasioni si spegne attraverso il cespuglio pungente. Il prima possibile.

    Ma non va così veloce. Perché il trasportino del mio zaino si è appena impigliato nel sottobosco e mi sta facendo cadere. Ma altrettanto violentemente come se diversi espansori mi stessero catapultando indietro nello stesso momento.

    Solo nessuna corona di spine!

    Di solito ho un rapporto molto rilassato con tutto ciò che trovi in ​​natura. Ma doveva essere un prugnolo fortemente ramificato che mi ha appena inchiodato? Mi sdraio su alcuni rami e sento le brutte spine. Anche i rami spinosi si sono aggrovigliati sotto le mie braccia. Lo zaino è completamente bloccato. Solo la mia faccia è riuscita a farla franca. Ma ciao, è già qualcosa.

    E non ho una croce sulla schiena o una corona di spine, che potrebbe essere stata fatta dallo stesso brutto prugnolo. Quindi nessun motivo per lamentarsi.

    Dopo aver attraversato una piccola palude, raggiungo una strada sterrata. Mi scuote come un riflesso, proprio come un cane appena uscito dall’acqua. È divertente che anche io come persona abbia questi riflessi. Non l’ho mai notato prima.

    È davvero come un piccolo miracolo che ora mi trovo davanti a una freccia gialla. Mi viene da ridere. Sono tornato sul Camino de Santiago. Che bella sensazione!

    Il sentiero argilloso è al suo meglio e decido di camminare un po ‘a piedi nudi. Prendo i miei sandali nella mano destra. Una sensazione meravigliosa!

    Cammino di Santiago – di nuovo insieme!

    Quando giro una svolta, vedo un buon chilometro. E vedo Jean-Louis in lontananza. Almeno spero che lo sia!

    Quindi divento più veloce e allo stesso tempo mi sento meravigliosamente rilassato e felice. Dopo una buona mezz’ora, ho raggiunto a poche centinaia di metri. E come se Jean-Louis avesse potuto sentirmi, si volta improvvisamente. Mi ha visto!

    Jean-Louis mi prende subito tra le sue braccia. Proprio la cosa! Potrei usare un po ‘di compassione adesso. Jean-Louis si toglie lo zaino e lo posa a terra ai margini del sentiero. Poi si siede semplicemente a gambe incrociate nel mezzo del sentiero. Io stesso resto in piedi per qualche secondo. Poi mi siedo anch’io in mezzo al sentiero senza una parola. Tocco la polvere con le mani e la lascio scorrere tra le dita.

    Jean-Louis non mi ha fatto una sola domanda. Mi ha guardato e ora sembra meditare. In qualche modo ho la sensazione che mi abbia appena incluso nelle sue preghiere e stia meditando per me.

    Mi siedo accanto ad essa molto immobile e poi comincio anch’io a parlare al mio Dio. Per un bel po ‘restiamo seduti per terra persi nei pensieri. Ciascuno con il proprio dio. Eppure è un bene che ognuno di noi ne abbia uno!

    Poi Jean-Louis si alza, si toglie la polvere dalle mani e dice molto piano: Vamos? Gli darò un piccolo vantaggio prima di uscire io stesso.

    Nel frattempo cammino di nuovo nei miei sandali. Questa volta con i piedi ammaccati. La breve apparizione come ospite nelle mie nuove scarpe ha lasciato segni profondi.

    Ancora e ancora si graffia da qualche parte e rimuovo di nuovo alcune spine. Sembra che anche i ramoscelli di mora debbano essere coinvolti.

    Arrivato a Soto del Barco, poco prima di San Esteban, faccio il punto: ho i piedi insanguinati. Fuggi dall’autostrada. Quella sarebbe più o meno la conclusione della giornata. Ma grazie a Dio la giornata non è ancora finita.

    Di nuovo in viaggio?

    La ferrovia costiera a binario unico attraversa Soto del Barco. E Jean-Louis dice: verrò con te! Adesso compriamo scarpe decenti ad Avilés, altrimenti puoi fermarti subito qui.

    Ho capito bene? Oggi abbiamo camminato da Avilés a San Esteban. Ora avremmo preso il treno da Soto del Barco ad Avilés per comprare di nuovo le scarpe. E poi di nuovo qui? E poi avremmo un posto libero per dormire fino a tarda notte? Tutto molto spagnolo!

    Ma non ho altra scelta. Ancora oggi, il mio pellegrinaggio mi avrebbe proibito di prendere ogni metro di treno. Ma ora è il momento di tornare indietro! In queste circostanze un viaggio in treno potrebbe essere giustificabile, perché dopo mi riporterebbe solo qui, dove ho già fatto il pellegrinaggio da solo.

    Perché il treno arriva nel momento in cui ci penso, salgo con Jean-Louis e un simpaticissimo spagnolo.

    La gente del posto ci dice subito che di solito incontrano solo pellegrini nella direzione opposta sul treno e non hanno mai visto tornare indietro. Le parlo del mio piccolo problema con le scarpe e lei annuisce. Il treno serpeggia a passo lento su binari traballanti e antichi tunnel stretti fino ad Avilés. Poi usciamo e cerchiamo un negozio di scarpe. Quando sono arrivato per la prima volta ad Avilés, ho visto un grande parco industriale in periferia. E gli farò visita adesso.

    Ottimismo buddista sul Camino de Santiago

    L’ottimismo buddista di Jean-Louis è fantastico. Devono esserci queste paia di scarpe. Ora nella misura 47,5. E infatti: lo troveremo. Non appena lo provo, so: questo è tutto. Si adatta come un guanto, è leggero e confortevole. Deve solo fermarsi fino a Santiago!

    I commessi spagnoli mi hanno davvero ridacchiato in faccia. Non importa. Un pellegrino malconcio non si presenterà tutti i giorni con un allenatore buddista e comprerà una scarpa da trekking rossa in 47 ½. Quindi mi piace che entrambi si divertano. E terrò le mie scarpe subito. Non credo che le due signore si sarebbero aspettate altro da me. Ma vogliono insistentemente darmi la scatola da scarpe, un po ‘goffa. E ora devo davvero ridere anch’io! No, lascio qui la scatola da scarpe. Lo giustifico con la mia nazionalità e dico: Yo soy un alemán!

    In serata rientro a Soto del Barco e un’ora buona dopo nell’ostello dei pellegrini a San Esteban.

    Quando c’erano:

    Le mie scarpe sul Camino de Santiago

      • Le mie scarpe da ginnastica bianche che ho mandato a casa.
      • La mia imitazione Birkenstock che ho buttato via.
      • Le mie scarpe da trekking economiche, che ho anche spedito a casa perché i miei piedi si sono ingranditi.
      • Poi i miei sandali, che mi hanno portato ben oltre i 200 chilometri, ma alla fine mi hanno provocato un’infezione al piede sinistro.
      • E c’era … il miracolo di Santillana, scarpe nuove come “bendaggio a pressione”. Morto ad Avilés. Qui riposano in pace.
      • Poi di nuovo scarpe nuove di Avilés, che sono rimaste troppo piccole nonostante la pipì. E adesso:
      • Le mie prime scarpe da trekking veramente buone, taglia 47,5, rosse, comode.

    Separare e trasmettere: fa parte del Cammino di Santiago

    Consegno il modello precedente al padre dell’ostello a San Esteban. Nel caso in cui un pellegrino abbia bisogno di scarpe.

    Qui aspettano ora, per sempre, amen? O presto qualcuno lo indosserà di nuovo e ne sarà felice? Probabilmente non lo saprò mai. Almeno spero che non leggerà mai questo libro e che possa scoprire così tanto che, per disperazione, mi sono tolto le scarpe … Ma lasciamo perdere! Sono buone scarpe. Se si adattano.

    L’ostello a San Esteban de Pravia è pittorescamente situato alla fine del bellissimo e ben protetto bacino portuale. Il padre dell’ostello ci accompagna nella nostra stanza al primo piano. Tutto è perfettamente pulito e invitante. Ancora una volta siamo soli nella stanza. Con un totale di cinque pellegrini, l’ostello non è nemmeno sovraffollato.

    La finestra a traliccio è proprio alla testata del mio letto a castello con vista diretta sul mare. Non più di venti metri in linea d’aria. Fantastico! Mi godo l’odore di alghe del mare e sogno mentre Jean-Louis fa una lunga doccia.

    Successivamente, la fame e la curiosità ci spingono di nuovo fuori per il meraviglioso quartiere del porto.

    All’Antiquo Molino c’è una vera sensazione di cibo alla fine di questa tappa. Il ristorante un po ‘più nobile non ha un menu per i pellegrini in offerta. Ma per il giovane capo è spontaneo un punto d’onore fornire cibo a buon mercato a noi pellegrini.

    Senza ulteriori indugi, ci serve il menu colorato dal tavolo spagnolo della porta accanto e spiega ogni singola portata in dettaglio con un’intera storia. Ci dice anche che San Esteban de Pravia ha circa 600 abitanti e che certamente nessun pellegrino qui morirà di fame. Il nostro tavolo accanto a noi è un po ‘divertito dalle enormi quantità che mangiamo entrambi, perché è già stato servito un paio di volte. Ci fanno cenno di “vagare” e poi indicano lo stomaco e ridono. Molto bene.

    Non vedo l’ora che arrivi domani. Lo so: questa volta le scarpe dureranno fino a Santiago de Compostela!

     

    • Il Cammino di Santiago da Avilés a San Esteban de Pravia. Capitolo San Giacomo e alternative
    • Giorno 20. 24 chilometri via San Cristóbal, El Pontón, Santiago del Monte, Soto del Barco. (300 metri di dislivello)…. Capitolo San Giacomo sulla costa
    • Solo nessuna corona di spine! Dal libro BURNOUT Jakobsweg di Christian Seebauer
    • Cammino di Santiago – di nuovo insieme! Capitolo San Giacomo sulla costa
    • Di nuovo in viaggio? Capitolo San Giacomo e alternative
    • Ottimismo buddista sul Camino de Santiago. Libro del pellegrino sul Camino de Santiago sulla costa
    • Le mie scarpe sul Camino de Santiago. Libro del pellegrino sul Camino de Santiago sulla costa
    • Separare e trasmettere: fa parte del Cammino di Santiago. Capitolo San Giacomo sulla costa

    Dal libro Jakobsweg di Christian Seebauer

    Kuestenweg espanol excerpt:

    El Camino de Santiago desde Avilés a San Esteban de Pravia

    Día 20:24 kilómetros vía San Cristóbal, El Pontón, Santiago del Monte, Soto del Barco. (300 metros de altitud) …

    … y de vuelta a “Ir”. Pero todo en secuencia.

    Receta del viejo soldado: orina en tus zapatos. Puedo disipar este mito en un momento. No ayuda en absoluto. Después de unos kilómetros, me duelen los dedos de los pies. En Salinas, uso la navaja para agrandar el interior de los zapatos en un acto de desesperación. No usaba calcetines. Cubrí mis dedos gordos y pequeños con cinta gruesa. Un pesimista diría por supuesto: lo vi venir. Pero no lo creo. Sigo caminando.

    Pero no mejora, se vuelve aún más incómodo en los zapatos. Jean-Louis corre más rápido y se separa de mí. Solo quiero llegar a San Esteban lo antes posible para comprar unos zapatos.

    Por eso me quedo en Direttissima en la carretera rural mientras Jean-Louis gira hacia un hermoso camino.

    Direttissima? Una vez más, mi falta de sentido de la orientación me está jugando una mala pasada. Aunque vi un par de flechas amarillas aquí en la calle al principio, ya no puedo encontrar ninguna.

    Pero el camino se hace cada vez más ancho. Pasando el aeropuerto. ¿¿¿Aeropuerto??? Genial, ¡logré perderme en el Aeropuerto Aeropuerto de Asturias! Qué locura.

    Ahora estoy parado frente a las puertas del Aeropuerto. Una gran barrera roja frente a mí. ¡Podría registrarme a unos cientos de metros de distancia! No. Realmente no tengo nada que hacer aquí. Como en una burla, la turbina de un avión ahora aúlla a toda velocidad. ¿Quiere reírse de mí? ¿Quiere mostrarme que no tengo nada que hacer aquí como peatón?

    Salgamos de aquí. Ahora viene una barandilla y luego una doble. Estoy en la vía de acceso de la autopista a la E70 y ahora tengo mucho miedo. “¡Atención, atención, un peregrino va cojeando por la carretera!”. Ese informe y la custodia policial habrían desaparecido.

    Pero, ¿cómo te bajas? He estado atrapado por una valla de acero de unos dos metros de altura durante un tiempo. ¡Dentro! Detrás, setos de espinos y maleza hasta donde alcanza la vista. De repente me asusto como el infierno. ¡Tengo que bajar ahí ahora! Como un preso que se escapa de la prisión, salto la valla con mi equipaje. Y, por supuesto, del otro lado, caigo de cabeza con rudeza en la botánica defensiva.

    Agitado por la adrenalina, no me importa nada ahora. Realmente no siento la sangre en mis manos y piernas. Pero los rasguños se ven realmente mal. Con abrasiones sale por la zarza. Tan pronto como sea posible.

    Pero no va tan rápido. Porque el portabebé de mi mochila acaba de quedar atrapado en la maleza y me está haciendo caer. Pero tan violentamente como si varios expansores me catapultaran de regreso al mismo tiempo.

    ¡No hay corona de espinas!

    Normalmente tengo una relación muy relajada con todo lo que encuentras en la naturaleza. ¿Pero tenía que ser un endrino muy ramificado que simplemente me cautivó? Me acuesto en unas ramas y siento las desagradables espinas. Las ramas espinosas también se han enredado debajo de mis brazos. La mochila está completamente atascada. Solo mi cara se salió con la suya. Pero hola, eso es algo.

    Y no tengo una cruz en mi espalda ni una corona de espinas, que puede haber sido hecha del mismo endrino desagradable. Así que no hay razón para quejarse.

    Tras cruzar un pequeño pantano, llego a un camino de tierra. Me sacude como un reflejo, como un perro recién salido del agua. Es curioso que como persona yo también tenga esos reflejos. Nunca me había dado cuenta de eso antes.

    Es realmente como un pequeño milagro que ahora esté parado frente a una flecha amarilla. Tengo que reír Vuelvo al Camino de Santiago. ¡Qué buen sentimiento!

    El camino arcilloso está en su mejor momento y decido caminar un poco descalzo. Tomo mis sandalias en mi mano derecha. ¡Una sensación maravillosa!

    Camino de Santiago – ¡juntos de nuevo!

    Cuando doy la vuelta, veo un buen kilómetro. Y veo a Jean-Louis en la distancia. ¡Al menos eso espero!

    Así que me estoy volviendo más rápido y al mismo tiempo me siento maravillosamente relajado y feliz. Después de una buena media hora alcancé a unos cientos de metros. Y como si Jean-Louis pudiera sentirme, de repente se da la vuelta. ¡Él me vió!

    Jean-Louis inmediatamente me toma en sus brazos. ¡Solo la cosa! Puedo usar un poco de compasión ahora. Jean-Louis se quita la mochila y la coloca en el suelo al borde del camino. Luego se sienta con las piernas cruzadas en medio del camino. Yo mismo me quedo unos segundos. Entonces yo también me siento sin decir palabra en medio del camino. Toco el polvo con las manos y dejo que se escurra entre mis dedos.

    Jean-Louis no me hizo una sola pregunta. Me miró y ahora parece estar meditando. De alguna manera tengo la sensación de que acaba de incluirme en sus oraciones y está meditando por mí.

    Me siento a su lado muy quieto y luego también empiezo a hablar con mi Dios. Durante un buen rato nos sentamos en el suelo perdidos en nuestros pensamientos. Cada uno con su propio dios. ¡Y sin embargo, es bueno que cada uno de nosotros tenga uno!

    Entonces Jean-Louis se levanta, se limpia el polvo de las manos y dice en voz muy baja: ¿Vamos? Le daré una pequeña ventaja antes de irme.

    Mientras tanto, vuelvo a caminar con mis sandalias. Esta vez con los pies magullados. La breve aparición como invitada en mis zapatos nuevos dejó profundas marcas.

    Una y otra vez se raya en alguna parte y vuelvo a quitar algunas espinas. Parece que las ramitas de zarzamora también deben haber estado involucradas.

    Llegado a Soto del Barco, poco antes de San Esteban, hago balance: tengo los pies ensangrentados. Escapa de la carretera. Esa sería aproximadamente la conclusión del día. Pero gracias a Dios, el día aún no ha terminado.

    ¿Vuelve sobre la marcha?

    El ferrocarril costero de vía única pasa por Soto del Barco. Y Jean-Louis dice: ¡Iré contigo! Estamos comprando zapatos decentes en Avilés ahora, de lo contrario, puedes parar aquí de inmediato.

    ¿Entendí bien? Hoy caminamos de Avilés a San Esteban. Ahora cogeríamos el tren de Soto del Barco de vuelta a Avilés para volver a comprar zapatos. ¿Y luego de vuelta aquí de nuevo? ¿Y luego tendríamos un lugar libre para dormir hasta tarde en la noche? ¡Todo muy español!

    Pero no tengo otra opción. Hasta el día de hoy, mi peregrinaje me habría prohibido tomar el tren cada metro. ¡Pero ahora es el momento de volver! En estas circunstancias, un viaje en tren podría estar justificado, porque después solo me llevaría de regreso aquí, donde ya he hecho la peregrinación por mi cuenta.

    Porque el tren llega en el momento en que lo pienso, me llevo bien con Jean-Louis y un español muy simpático.

    Los lugareños nos dicen de inmediato que por lo general solo se encuentran con peregrinos en la dirección opuesta en el tren y nunca han visto regresar. Le hablo de mi pequeño problema con los zapatos y ella asiente. El tren serpentea a paso lento sobre raíles tambaleantes y antiguos túneles estrechos de regreso a Avilés. Luego salimos y buscamos una zapatería. Cuando llegué por primera vez a Avilés, vi un gran polígono industrial en las afueras de la ciudad. Y le haré una visita ahora.

    Optimismo budista en el Camino de Santiago

    El optimismo budista de Jean-Louis es tremendo. Debe haber estos pares de zapatos. Ahora en talla 47,5. Y de hecho: lo encontraremos. Tan pronto como me lo pruebo, lo sé: esto es todo. Se ajusta como un guante, es ligero y cómodo. ¡Solo tiene que parar hasta Santiago!

    Los dependientes españoles realmente se rieron de mi cara. No importa. Un peregrino maltratado no se presentará allí todos los días con un entrenador budista y comprará un zapato de trekking rojo en 47 ½. Así que me gusta que ambos se diviertan. Y me quedaré los zapatos de inmediato. No creo que las dos damas hubieran esperado nada más de mí. Pero persistentemente quieren darme la caja de zapatos, un poco torpe. ¡Y ahora realmente tengo que reírme! No, dejaré la caja de zapatos aquí. Lo justifico con mi nacionalidad y digo: Yo soy un alemán!

    Por la tarde volvemos a Soto del Barco y una hora más tarde al albergue de peregrinos de San Esteban.

    Cuando hubo:

    Mis zapatos en el Camino de Santiago

      • Mis zapatillas blancas que envié a casa.
      • Mi imitación de Birkenstock que tiré.
      • Mis zapatos de trekking baratos, que también envié a casa porque mis pies se hicieron más grandes.
      • Luego mis sandalias, que me han llevado más de 200 kilómetros, pero al final me provocaron una infección en el pie izquierdo.
      • Y ahí estaba … el milagro de Santillana, zapatos nuevos a modo de “vendaje de presión”. Fallecido en Avilés. Aquí descansan en paz.
      • Luego de nuevo zapatos nuevos de Avilés, que se quedaron pequeños a pesar de orinar. Y ahora:
      • Mis primeros zapatos de trekking realmente buenos, talla 47.5, rojos, cómodos.

    Separarse y pasar – eso es parte del Camino de Santiago

    Le doy el modelo anterior al padre del albergue en San Esteban. En caso de que un peregrino necesite zapatos.

    Aquí esperan ahora, para siempre, ¿amén? ¿O alguien pronto lo volverá a usar y estará feliz por ello? Probablemente nunca lo sabré. Al menos espero que nunca lea este libro y que pueda averiguar tanto que, por desesperación, me despoje de los zapatos … ¡Pero dejémoslo! Son buenos zapatos. Si encajan.

    El albergue en San Esteban de Pravia tiene una ubicación pintoresca al final de la hermosa y bien protegida cuenca del puerto. El padre del albergue nos lleva a nuestra habitación en el primer piso. Todo está impecablemente limpio y acogedor. Una vez más estamos solos en la habitación. Con un total de cinco peregrinos, el albergue tampoco está realmente abarrotado.

    La ventana de celosía está justo en la cabecera de mi litera con vista directa al mar. No más de veinte metros en línea recta. ¡Fantástico! Disfruto del olor a algas del mar y sueño mientras Jean-Louis se da una larga ducha.

    Después de eso, el hambre y la curiosidad nos llevan de nuevo al maravilloso distrito portuario.

    En el Antiquo Molino, hay una auténtica sensación gastronómica al final de esta etapa. El restaurante algo más noble no ofrece menú de peregrino. Pero para el joven patrón, espontáneamente, es un honor proporcionar comida barata a los peregrinos.

    Sin más preámbulos, nos sirve el colorido menú de la mesa española de al lado y explica cada plato individual en detalle con una historia completa. También nos dice que San Esteban de Pravia tiene unos 600 habitantes y que seguro que aquí ningún peregrino morirá de hambre. A nuestra mesa de al lado le divierte un poco la enorme cantidad que comemos los dos, porque ya se ha servido varias veces. Nos hacen un gesto para “vagar” y luego señalan el estómago y se ríen. Muy bien.

    Estoy deseando que llegue mañana. Lo sé: ¡esta vez los zapatos durarán hasta Santiago de Compostela!

     

    • El Camino de Santiago desde Avilés hasta San Esteban de Pravia. Capítulo Santiago y alternativas
    • Día 20:24 kilómetros vía San Cristóbal, El Pontón, Santiago del Monte, Soto del Barco. (300 metros de altitud)…. Capítulo de Santiago en la costa
    • ¡No hay corona de espinas! Del libro BURNOUT Jakobsweg de Christian Seebauer
    • Camino de Santiago – ¡juntos de nuevo! Capítulo de Santiago en la costa
    • ¿De vuelta a la marcha? Capítulo Santiago y alternativas
    • Optimismo budista en el Camino de Santiago. Libro del peregrino del Camino de Santiago en la costa
    • Mis zapatos en el Camino de Santiago. Libro del peregrino del Camino de Santiago en la costa
    • Separarse y pasar, eso es parte del Camino de Santiago. Capítulo de Santiago en la costa

    Del libro Jakobsweg de Christian Seebauer