23 VON CADAVEDO NACH PIÑERA

 

Camino de la Costa: VON CADAVEDO NACH PIÑERA | Jakobsweg, Küstenweg

Jakobsweg an der Küste:VON CADAVEDO NACH PIÑERA, Foto 1

Jakobsweg an der Küste:VON CADAVEDO NACH PIÑERA, Foto 2

Jakobsweg an der Küste: VON CADAVEDO NACH PIÑERA, Foto 3

Jakobsweg an der Küste: VON CADAVEDO NACH PIÑERA, Foto 4

Etappe 23: VON CADAVEDO NACH PIÑERA
Tag 23: 33 km, ca. 850 Höhenmeter. Über Canero, Almuña und Luarca.

 

Cadavedo (Valdés) 264 – Villademoros (Valdés) 263 – San Cristóbal (Valdés) 262 – Querúas (Valdés) 260 – Canero (Valdés) 258 – Barcia (Valdés) 251 – Villar (Valdés) 250 – Luarca (Valdés) 248 – Villuir (Valdés) 245 – Otur/Outur (Valdés) 242 – Piñera (Navia) 235

Unser Buschtelefon funkt!

Leider hat auch diese Etappe wieder ein längeres Stück Küstenstraße parat. Jean-Louis geht mehrere hundert Meter hinter mir. Doch wir haben ja einen interessanten Weg der Kommunikation gefunden. Mit seinem Pilgerstab klopft Jean-Louis auf die Leitplanke.

Obwohl ich ihn oft gar nicht mehr sehen kann, kann ich die Klopfzeichen doch gut vernehmen. Ich muss wieder lachen über seinen Einfallsreichtum und gebe immer wieder Klopfzeichen zurück.

Die Leitplanke wird zu unserem Buschtelefon: Ja ich kann Dich hören!

Tick, tack tack tack“ höre ich gerade. Und ich antworte mit „Tick, tack tack tack – tick tick“. So wie: Botschaft bestätigt!

Und dann fängt Jean-Louis plötzlich damit an, den Takt von bekannten Liedern zu klopfen. Ich muss lachen. Ich bin fasziniert. Denn sobald er aufhört, klopfe ich den Rest des Taktes weiter.

Jean-Louis klopft gerade:

Daa di di dit, daa di di dit.“

Richtig! Es ist „Hier kommt die Braut”, aus Richard Wagners Lohengrin, die auch in keinem amerikanischen Spielfilm fehlen darf, wenn geheiratet wird. Ich antworte ihm mit einem Steinklopfen:

„daa di di di daa, daa di di dit“

Für eine Sekunde ist es nun still. Aber jetzt kommt ein ganz schneller Trommelwirbel „ding ding ding ding ding“, will heißen:

Antwort von der Leitplanke

Bravo, richtig geraten!

Und nun möchte ich mal probieren, ob es das auch auf Französisch gibt:

Di di di di daa daa,

di di di di daa,

di di di di daa,

und prompt kommt die Antwort per Leitplanke:

di di di di daa daa,

di di di di daa daa!

Mit meinem Stein hämmere nun ich lauten Beifall auf die Leitplanke. Von Jean-Louis ist weit und breit keine Spur zu sehen. Aber er hört mich!

Die französische Version von „Alle meine Entchen“ heißt übrigens „Tous mes petits canards“, wie ich dann später erfahre.

Gut, ein paar Lieder habe ich nicht erkannt, aber es ist schon erstaunlich, dass wir beide viele Lieder erkannt haben und den Rhythmus weiter klopfen konnten.

Wir haben nun auch herausgefunden, dass sich die Leitplanke im unteren Bereich anders anhört, als im oberen Bereich.

So vergeht die Zeit mit immer neuen Liedern im Kopf. Sogar unseren Gehrhythmus haben wir auf diese Art ganz intuitiv synchronisiert. Schon eine tolle Sache, auf was man beim Gehen alles kommt!

Auf schönem Terrain

Ein Höhepunkt ist für mich der Abstieg nach Luarca. Natürlich ohne Leitplanke, denn wir sind wieder zusammen und auf schönem Terrain. Das kleine Fischerdörfchen mit gut 5.000 Einwohnern zwängt sich wieder in eine enge Bucht, die wie fast immer gleichzeitig auch die Mündung eines romantischen Flüsschens ist. Dieses Mal heißt der Wasserlauf Rio Negro.

Auf alten Steinstufen geht es die letzten 50 Höhenmeter wieder spektakulär bergab durch malerische Gassen. Unten angekommen überquere ich auf einer kleinen Brücke den Rio Negro. Dieses Dörfchen würde wirklich zum Verweilen einladen. Die Temperaturen sind gerade angenehm, vielleicht so um die 18 Grad und kräftige Sonnenstrahlen verzaubern den kleinen Ortskern mit einem wunderbaren Licht in ein Idyll.

Trotzdem gehe ich weiter. Allerdings nicht ohne diese Atmosphäre in mich einzusaugen und jeden Schritt zu genießen!

Gleich geht es wieder bergauf, umgeben von herrlicher Landschaft. Unterwegs möchte ich wieder eine Kirche besuchen, die sich mir quasi in den Weg stellt. Leider ist sie verschlossen. Dennoch ist der schattige Vorplatz so schön, dass ich ein wenig bleibe. Aus dem Brunnen sprudelt frisches Wasser. Es steht Trinkwasser darauf.

Beim Weitergehen sehe ich in weiter Ferne den Ozean. Unzählige Luftschichten haben sich als feine Streifen in verschiedenen Blautönen übereinander gelegt. Weil der Ozean selbst ebenfalls die verschiedenen Streifen abbildet kann man nicht mehr unterscheiden, was noch Luft und was schon Wasser ist.

Heute kommt mir der Weg sehr lang vor. Er ist über weite Strecken recht flach und man kann ebenso weit nach vorne sehen. Doch das, was man sieht, das dauert! Erst kurz vor dem Ziel geht es wieder ein wenig in die leicht hügelige Landschaft. Es wird abwechslungsreicher, steiniger und unterhaltsamer. Wenn man im Alleingang überhaupt von Unterhaltung sprechen kann. Doch, kann man! Und die Zeit vergeht wieder viel schneller für mich, wenn es Kurven und „Geheimnisse“ gibt.

Einschreiben muss man sich für die Herberge von Piñera ein paar Kilometer zuvor in einem kleinen Laden. Hier werde ich auf eine Tasse Kaffee eingeladen und lerne ein sehr nettes deutsch-spanisches Ehepaar kennen.

Beide wohnten früher in Deutschland. Sie war Flugbegleiterin und sie ist immer noch jung geblieben. Ihren Ruhestand verbringen sie nun hier in Spanien, in seiner früheren Heimat. Sie geben mir ihre Telefonnummern, nur für den Fall, dass ich oder einer der anderen Pilger mal Hilfe benötige.

Dann geht es weiter zur Herberge. Auch Piñera ist eine außerordentlich schöne Herberge. Sie befindet sich in einem alten Schulgebäude. Noch einmal gehe ich ein paar Kilometer zurück, um mir frische Lebensmittel zu besorgen.

Jakobsweg an der Küste: VON CADAVEDO NACH PIÑERA, Foto 2

Am Jakobsweg kann man fliegen!

Befreit und übermütig am Jakobsweg. Wenn Dir Dein Gepäck nichts mehr ausmacht, kannst Du fliegen!

 

Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet!

Jakobsweg an der Kueste, Camino de la Costa, das Buch

Die Urvariante des Jakobsweges
– der Küstenweg – ist noch nahezu unbekannt. Dafür unvergleichlich schön!

Nach einem Burnout beginnt für den Autor im idyllischen Hafenstädchen Irun das Abenteuer seines Lebens. Die Reise zu sich selbst!

Es ist eine Reise auf schmalem Grat. 923 km liegen nun vor ihm.
Unberührte Natur und die traumhafte Atlantikküste werden über lange Strecken zum festen Begleiter.
Auf der Suche nach innerer Ruhe, Gelassenheit und dem eigenen „Ich“ entflieht der Autor in eine Welt, die ihn erdet. Und er findet Antworten.

Lange, bevor der berühmte Camino Francés im Landesinneren zum ersten Mal beschritten wurde, pilgerten die ersten „Suchenden“ hier am Atlantik entlang. Und sie wurden wahrlich nicht enttäuscht.

 

ISBN-13: 979-8618384704
Seit 2020 Independently published
BURNOUT: Eine Wanderung auf schmalem Grat
Jakobsweg an der Küste

303 Seiten unbebildert

Jakobsweg an der Küste: VON CADAVEDO NACH PIÑERA, Foto 2

Pilger mit schwerem Gepäck und traumhafter Aussicht

Pilgern heißt oft staunen. Hier vor großartiger Kulisse.

Jakobsweg an der Küste: VON CADAVEDO NACH PIÑERA, Foto 4

Dieser Pilger hast seinen Hund Romeo als Begleiter dabei. Natürlich schläft er dann später drauusen im Freien, hat aber ein tolles Plätzchen bekommen!

  • Am Küstenweg von Cadavedo nach Piñera (Camino del Norte und Camino de la Costa)
  • (Aus dem Buch BURNOUT Jakobsweg von Christian Seebauer)
  • Jakobsweg Tag 23: 33 km, ca. 850 Höhenmeter. Über Canero, Almuña und Luarca. (Aus dem Buch BURNOUT Jakobsweg von Christian Seebauer)
  • (Pilgerbuch über den Jakobsweg an der Küste)
  • Mariette – eine attraktive Frau! (Kapitel Jakobswege und Alternativen)
  • Pilger und Leitplanken: Unser Buschtelefon funkt! (Jakobswegbuch)
  • Antwort von der Leitplanke (Camino de la Costa)
  • Jakobswegauf schönem Terrain (Camino)
  • Meine Tochter weint (Camino del Norte und Camino de la Costa)
  • Jakobsweg: Das Gehen selbst ist die große Pause. (Kapitel Küstenweg / Jakobsweg)

Dieses Kapitel kanst Du kostefrei lesen ->

Fotos von der Etappe Camino de la Costa: VON CADAVEDO NACH PIÑERA

23 VON CADAVEDO NACH PIÑERA (Camino de la Costa)

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    Christian Seebauer am Jakobsweg

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    Jakobsweg an der Küste
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    Die 4. Woche am Jakobsweg (Camino de la Costa)

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Ich muss wieder lachen über seinen Einfallsreichtum und gebe immer wieder Klopfzeichen zurück. Die Leitplanke wird zu unserem Buschtelefon: Ja ich kann Dich hören! „Tick, tack tack tack“ höre ich gerade. Und ich antworte mit „Tick, tack tack tack – tick tick“. So wie: Botschaft bestätigt! Und dann fängt Jean-Louis plötzlich damit an, den Takt von bekannten Liedern zu klopfen. Ich muss lachen. Ich bin fasziniert. Denn sobald er aufhört, klopfe ich den Rest des Taktes weiter. Jean-Louis klopft gerade: „Daa di di dit, daa di di dit.“ Richtig! Es ist „Hier kommt die Braut", aus Richard Wagners Lohengrin, die auch in keinem amerikanischen Spielfilm fehlen darf, wenn geheiratet wird. Ich antworte ihm mit einem Steinklopfen: „daa di di di daa, daa di di dit“ Für eine Sekunde ist es nun still. Aber jetzt kommt ein ganz schneller Trommelwirbel „ding ding ding ding ding“, will heißen: Antwort von der Leitplanke Bravo, richtig geraten! Und nun möchte ich mal probieren, ob es das auch auf Französisch gibt: „Di di di di daa daa, di di di di daa, di di di di daa, und prompt kommt die Antwort per Leitplanke: „di di di di daa daa, „di di di di daa daa! Mit meinem Stein hämmere nun ich lauten Beifall auf die Leitplanke. Von Jean-Louis ist weit und breit keine Spur zu sehen. Aber er hört mich! Die französische Version von „Alle meine Entchen“ heißt übrigens „Tous mes petits canards“, wie ich dann später erfahre. Gut, ein paar Lieder habe ich nicht erkannt, aber es ist schon erstaunlich, dass wir beide viele Lieder erkannt haben und den Rhythmus weiter klopfen konnten. Wir haben nun auch herausgefunden, dass sich die Leitplanke im unteren Bereich anders anhört, als im oberen Bereich. So vergeht die Zeit mit immer neuen Liedern im Kopf. Sogar unseren Gehrhythmus haben wir auf diese Art ganz intuitiv synchronisiert. Schon eine tolle Sache, auf was man beim Gehen alles kommt! Auf schönem Terrain Ein Höhepunkt ist für mich der Abstieg nach Luarca. Natürlich ohne Leitplanke, denn wir sind wieder zusammen und auf schönem Terrain. Das kleine Fischerdörfchen mit gut 5.000 Einwohnern zwängt sich wieder in eine enge Bucht, die wie fast immer gleichzeitig auch die Mündung eines romantischen Flüsschens ist. Dieses Mal heißt der Wasserlauf Rio Negro. Auf alten Steinstufen geht es die letzten 50 Höhenmeter wieder spektakulär bergab durch malerische Gassen. Unten angekommen überquere ich auf einer kleinen Brücke den Rio Negro. Dieses Dörfchen würde wirklich zum Verweilen einladen. Die Temperaturen sind gerade angenehm, vielleicht so um die 18 Grad und kräftige Sonnenstrahlen verzaubern den kleinen Ortskern mit einem wunderbaren Licht in ein Idyll. Trotzdem gehe ich weiter. Allerdings nicht ohne diese Atmosphäre in mich einzusaugen und jeden Schritt zu genießen! Gleich geht es wieder bergauf, umgeben von herrlicher Landschaft. Unterwegs möchte ich wieder eine Kirche besuchen, die sich mir quasi in den Weg stellt. Leider ist sie verschlossen. Dennoch ist der schattige Vorplatz so schön, dass ich ein wenig bleibe. Aus dem Brunnen sprudelt frisches Wasser. Es steht Trinkwasser darauf. Beim Weitergehen sehe ich in weiter Ferne den Ozean. Unzählige Luftschichten haben sich als feine Streifen in verschiedenen Blautönen übereinander gelegt. Weil der Ozean selbst ebenfalls die verschiedenen Streifen abbildet kann man nicht mehr unterscheiden, was noch Luft und was schon Wasser ist. Heute kommt mir der Weg sehr lang vor. Er ist über weite Strecken recht flach und man kann ebenso weit nach vorne sehen. Doch das, was man sieht, das dauert! Erst kurz vor dem Ziel geht es wieder ein wenig in die leicht hügelige Landschaft. Es wird abwechslungsreicher, steiniger und unterhaltsamer. Wenn man im Alleingang überhaupt von Unterhaltung sprechen kann. Doch, kann man! Und die Zeit vergeht wieder viel schneller für mich, wenn es Kurven und „Geheimnisse“ gibt. Einschreiben muss man sich für die Herberge von Piñera ein paar Kilometer zuvor in einem kleinen Laden. Hier werde ich auf eine Tasse Kaffee eingeladen und lerne ein sehr nettes deutsch-spanisches Ehepaar kennen. Beide wohnten früher in Deutschland. Sie war Flugbegleiterin und sie ist immer noch jung geblieben. Ihren Ruhestand verbringen sie nun hier in Spanien, in seiner früheren Heimat. Sie geben mir ihre Telefonnummern, nur für den Fall, dass ich oder einer der anderen Pilger mal Hilfe benötige. Dann geht es weiter zur Herberge. Auch Piñera ist eine außerordentlich schöne Herberge. Sie befindet sich in einem alten Schulgebäude. Noch einmal gehe ich ein paar Kilometer zurück, um mir frische Lebensmittel zu besorgen. Befreit und übermütig am Jakobsweg. Wenn Dir Dein Gepäck nichts mehr ausmacht, kannst Du fliegen! Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet! Die Urvariante des Jakobsweges - der Küstenweg - ist noch nahezu unbekannt. Dafür unvergleichlich schön! Nach einem Burnout beginnt für den Autor im idyllischen Hafenstädchen Irun das Abenteuer seines Lebens. Die Reise zu sich selbst! Es ist eine Reise auf schmalem Grat. 923 km liegen nun vor ihm. Unberührte Natur und die traumhafte Atlantikküste werden über lange Strecken zum festen Begleiter. Auf der Suche nach innerer Ruhe, Gelassenheit und dem eigenen „Ich“ entflieht der Autor in eine Welt, die ihn erdet. Und er findet Antworten. Lange, bevor der berühmte Camino Francés im Landesinneren zum ersten Mal beschritten wurde, pilgerten die ersten „Suchenden“ hier am Atlantik entlang. Und sie wurden wahrlich nicht enttäuscht. ISBN-13: 979-8618384704 Seit 2020 Independently published BURNOUT: Eine Wanderung auf schmalem Grat Jakobsweg an der Küste 303 Seiten unbebildert Pilgern heißt oft staunen. Hier vor großartiger Kulisse. Am Küstenweg von Cadavedo nach Piñera (Camino del Norte und Camino de la Costa) (Aus dem Buch BURNOUT Jakobsweg von Christian Seebauer) Jakobsweg Tag 23: 33 km, ca. 850 Höhenmeter. Über Canero, Almuña und Luarca. (Aus dem Buch BURNOUT Jakobsweg von Christian Seebauer) (Pilgerbuch über den Jakobsweg an der Küste) Mariette – eine attraktive Frau! (Kapitel Jakobswege und Alternativen) Pilger und Leitplanken: Unser Buschtelefon funkt! (Jakobswegbuch) Antwort von der Leitplanke (Camino de la Costa) Jakobswegauf schönem Terrain (Camino) Meine Tochter weint (Camino del Norte und Camino de la Costa) Jakobsweg: Das Gehen selbst ist die große Pause. (Kapitel Küstenweg / Jakobsweg) Dieses Kapitel kanst Du kostefrei lesen -> Fotos von der Etappe Camino de la Costa: VON CADAVEDO NACH PIÑERA Camino de la Costa/ Jakobsweg an der Kste H1 Inhaltsverzeichnis 23 VON CADAVEDO NACH PIÑERA Array ( [0] => Befreit und übermütig am Jakobsweg. Wenn Dir Dein Gepäck nichts mehr ausmacht, kannst Du fliegen! [1] => Pilgern heißt oft staunen. Hier vor großartiger Kulisse. ) Inhalt H2 zum Camino de la Costa/ Jakobsweg an der Küste, Küstenweg Array ( [0] => Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet! [1] => Fotos von der Etappe Camino de la Costa: VON CADAVEDO NACH PIÑERA ) Jakobsweg an der Küste, Burnout, Inhaltsverzeichnis H3 Array ( [0] => ) 1313Inhalt aus dem Buch BURNOUT: Eine Reise auf schmalem Grat , Jakobsweg an der Kueste und additive Fotos hier auf der Jakobsweg-Webseite (Fotos im Buch nicht enthalten)
    • Am Küstenweg von Cadavedo nach Piñera (Camino de la Costa)
    • (Pilgerbuch über den Jakobsweg an der Küste)
    • Jakobsweg Tag 23: 33 km, ca. 850 Höhenmeter. Über Canero, Almuña und Luarca. (Kapitel aus dem Jakobswegbuch zum Burnout/ Küstenweg)
    • (Kapitel Küstenweg / Jakobsweg)
    • Mariette – eine attraktive Frau! (Pilgerbuch über den Jakobsweg an der Küste)
    • Pilger und Leitplanken: Unser Buschtelefon funkt! (Camino de la Costa)
    • Antwort von der Leitplanke (Kapitel Pilgerbuch)
    • Jakobswegauf schönem Terrain (Kapitel aus dem Jakobswegbuch zum Burnout/ Küstenweg)
    • Meine Tochter weint (Kapitel Jakobswege und Alternativen)
    • Jakobsweg: Das Gehen selbst ist die große Pause. (Kapitel BURNOUT)
    1414
    • Am Küstenweg von Cadavedo nach Piñera. Camino de la Costa
    • . Warum man pilgert
    • Jakobsweg Tag 23: 33 km, ca. 850 Höhenmeter. Über Canero, Almuña und Luarca.. Pilgerbuch über den Jakobsweg an der Küste
    • . Kapitel Jakobswege und Alternativen
    • Mariette – eine attraktive Frau!. Aus dem Buch BURNOUT Jakobsweg von Christian Seebauer
    • Pilger und Leitplanken: Unser Buschtelefon funkt!. Pilgerbuch über den Jakobsweg an der Küste
    • Antwort von der Leitplanke. Warum man pilgert
    • Jakobswegauf schönem Terrain. Kapitel Pilgerbuch
    • Meine Tochter weint. Kapitel Jakobswege und Alternativen
    • Jakobsweg: Das Gehen selbst ist die große Pause.. Kapitel Jakobsweg an der Küste
    Fotos zum Camino de la Costa/ Jakobsweg an der Kueste Beitrag Keywords zu diesem Jakobsweg-Beitrag:

    Camino de la Costa, Camino del Norte

    Kuestenweg/ Jakobsweg an der Kueste/ Camino de la Costa Textauszug:

    Am Küstenweg von Cadavedo nach Piñera

    Jakobsweg Tag 23: 33 km, ca. 850 Höhenmeter. Über Canero, Almuña und Luarca.

    Habe gut geschlafen. Keine Schimmelspore hat mich in der Nacht gestört. Bei weit geöffnetem Fenster direkt neben meinem Kopf habe ich mich sogar in der Nacht richtig erholt.

    Es nieselt draußen leicht, trotzdem kommt die Sonne ein wenig durch. Heute nehme ich mit Jean-Louis ein ausgiebiges Frühstück. Es gibt sogar heißen Pulverkaffe und wir leeren zu zweit ein ganzes Glas Aprikosenmarmelade. Da stecken sicher genügend Kalorien für die heutige Etappe drin!

    Mariette – eine attraktive Frau!

    Von der Herberge weg wandern wir ein gutes Stück mit Mariette und Corinna. Mariette ist eine attraktive, durch und durch sportliche Natur. Aber sie hatte ihr Leben lang große Rückenprobleme. Am Jakobsweg wurde es für sie dann langsam besser. Diese Erfahrung hatte sie schon einmal gemacht. War es eine Last aus der Kindheit, die sie noch immer mit sich herumtrug? War es der Druck der Eltern, der Druck des Sportgymnasiums?

    War es das ständige Trainieren für den Eiskunstlauf und die verlorene Kindheit? Mariette hasste den Eiskunstlauf und schien noch heute darunter zu leiden. Ihrer Tochter wolle sie so etwas nie antun. Aber kann man zwanzig Jahre später immer noch eine verletzte Seele haben?

    Mit jedem Schritt blüht Mariette auf. Sie freut sich über jede Blume, die ich ihr pflücke. Und zu jeder Blume habe ich irgendeine Geschichte parat. Sie wünschte sich, dass der Weg für sie in Santiago nicht enden würde, sondern dass es nun für immer so weitergehen würde.

    Heute haben wir während des Gehens sehr viel gelacht. Erst mittags trennen sich die Wege.

    Pilger und Leitplanken: Unser Buschtelefon funkt!

    Leider hat auch diese Etappe wieder ein längeres Stück Küstenstraße parat. Jean-Louis geht mehrere hundert Meter hinter mir. Doch wir haben ja einen interessanten Weg der Kommunikation gefunden. Mit seinem Pilgerstab klopft Jean-Louis auf die Leitplanke.

    Obwohl ich ihn oft gar nicht mehr sehen kann, kann ich die Klopfzeichen doch gut vernehmen. Ich muss wieder lachen über seinen Einfallsreichtum und gebe immer wieder Klopfzeichen zurück.

    Die Leitplanke wird zu unserem Buschtelefon: Ja ich kann Dich hören!

    Tick, tack tack tack“ höre ich gerade. Und ich antworte mit „Tick, tack tack tack – tick tick“. So wie: Botschaft bestätigt!

    Und dann fängt Jean-Louis plötzlich damit an, den Takt von bekannten Liedern zu klopfen. Ich muss lachen. Ich bin fasziniert. Denn sobald er aufhört, klopfe ich den Rest des Taktes weiter.

    Jean-Louis klopft gerade:

    Daa di di dit, daa di di dit.“

    Richtig! Es ist „Hier kommt die Braut”, aus Richard Wagners Lohengrin, die auch in keinem amerikanischen Spielfilm fehlen darf, wenn geheiratet wird. Ich antworte ihm mit einem Steinklopfen:

    „daa di di di daa, daa di di dit“

    Für eine Sekunde ist es nun still. Aber jetzt kommt ein ganz schneller Trommelwirbel „ding ding ding ding ding“, will heißen:

    Antwort von der Leitplanke

    Bravo, richtig geraten!

    Und nun möchte ich mal probieren, ob es das auch auf Französisch gibt:

    Di di di di daa daa,

    di di di di daa,

    di di di di daa,

    und prompt kommt die Antwort per Leitplanke:

    di di di di daa daa,

    di di di di daa daa!

    Mit meinem Stein hämmere nun ich lauten Beifall auf die Leitplanke. Von Jean-Louis ist weit und breit keine Spur zu sehen. Aber er hört mich!

    Die französische Version von „Alle meine Entchen“ heißt übrigens „Tous mes petits canards“, wie ich dann später erfahre.

    Gut, ein paar Lieder habe ich nicht erkannt, aber es ist schon erstaunlich, dass wir beide viele Lieder erkannt haben und den Rhythmus weiter klopfen konnten.

    Wir haben nun auch herausgefunden, dass sich die Leitplanke im unteren Bereich anders anhört, als im oberen Bereich.

    So vergeht die Zeit mit immer neuen Liedern im Kopf. Sogar unseren Gehrhythmus haben wir auf diese Art ganz intuitiv synchronisiert. Schon eine tolle Sache, auf was man beim Gehen alles kommt!

    Jakobswegauf schönem Terrain

    Ein Höhepunkt ist für mich der Abstieg nach Luarca. Natürlich ohne Leitplanke, denn wir sind wieder zusammen und auf schönem Terrain. Das kleine Fischerdörfchen mit gut 5.000 Einwohnern zwängt sich wieder in eine enge Bucht, die wie fast immer gleichzeitig auch die Mündung eines romantischen Flüsschens ist. Dieses Mal heißt der Wasserlauf Rio Negro.

    Auf alten Steinstufen geht es die letzten 50 Höhenmeter wieder spektakulär bergab durch malerische Gassen. Unten angekommen überquere ich auf einer kleinen Brücke den Rio Negro. Dieses Dörfchen würde wirklich zum Verweilen einladen. Die Temperaturen sind gerade angenehm, vielleicht so um die 18 Grad und kräftige Sonnenstrahlen verzaubern den kleinen Ortskern mit einem wunderbaren Licht in ein Idyll.

    Trotzdem gehe ich weiter. Allerdings nicht ohne diese Atmosphäre in mich einzusaugen und jeden Schritt zu genießen!

    Gleich geht es wieder bergauf, umgeben von herrlicher Landschaft. Unterwegs möchte ich wieder eine Kirche besuchen, die sich mir quasi in den Weg stellt. Leider ist sie verschlossen. Dennoch ist der schattige Vorplatz so schön, dass ich ein wenig bleibe. Aus dem Brunnen sprudelt frisches Wasser. Es steht Trinkwasser darauf.

    Beim Weitergehen sehe ich in weiter Ferne den Ozean. Unzählige Luftschichten haben sich als feine Streifen in verschiedenen Blautönen übereinander gelegt. Weil der Ozean selbst ebenfalls die verschiedenen Streifen abbildet kann man nicht mehr unterscheiden, was noch Luft und was schon Wasser ist.

    Heute kommt mir der Weg sehr lang vor. Er ist über weite Strecken recht flach und man kann ebenso weit nach vorne sehen. Doch das, was man sieht, das dauert! Erst kurz vor dem Ziel geht es wieder ein wenig in die leicht hügelige Landschaft. Es wird abwechslungsreicher, steiniger und unterhaltsamer. Wenn man im Alleingang überhaupt von Unterhaltung sprechen kann. Doch, kann man! Und die Zeit vergeht wieder viel schneller für mich, wenn es Kurven und „Geheimnisse“ gibt.

    Einschreiben muss man sich für die Herberge von Piñera ein paar Kilometer zuvor in einem kleinen Laden. Hier werde ich auf eine Tasse Kaffee eingeladen und lerne ein sehr nettes deutsch-spanisches Ehepaar kennen.

    Beide wohnten früher in Deutschland. Sie war Flugbegleiterin und sie ist immer noch jung geblieben. Ihren Ruhestand verbringen sie nun hier in Spanien, in seiner früheren Heimat. Sie geben mir ihre Telefonnummern, nur für den Fall, dass ich oder einer der anderen Pilger mal Hilfe benötige.

    Dann geht es weiter zur Herberge. Auch Piñera ist eine außerordentlich schöne Herberge. Sie befindet sich in einem alten Schulgebäude. Noch einmal gehe ich ein paar Kilometer zurück, um mir frische Lebensmittel zu besorgen.

    Meine Tochter weint

    Und dann wird es für mich depressiv.

    Das erste Mal muss meine Tochter Selina heute am Telefon weinen. Und das tut mir sehr weh. Wie von jetzt auf gleich falle ich in ein sehr tiefes Loch und fühle mich schuldig.

    Ich gehe deshalb noch einmal allein spazieren. Und ich möchte jetzt auch wirklich ganz für mich sein. In einem solchen Moment möchte man am liebsten den nächsten Flieger besteigen und die Tochter in den Arm nehmen.

    Vor der Abfahrt habe ich mit meiner Frau darüber gesprochen, was wäre, wenn in dieser Zeit jemand aus der näheren Umgebung sterben würde. Immerhin ist diese Möglichkeit ja ganz real. Wir waren uns darüber einig, dass ich in diesem Falle nicht heimgefahren wäre. Aber ich weiß natürlich nicht, was ich wirklich getan hätte.

    Einer der heutigen Gäste in der Herberge wäre wohl für Viele interessant gewesen: Ein bekannter spanischer Nationalspieler, der wegen Sehnenproblemen nicht zur WM aufgestellt wurde. Also machte er sich mit seinem Hund Romeo auf den Jakobsweg. Niemand störte sich daran, dass Romeo in seinem Bett schlafen durfte.

    Irgendwie gehören wir hier alle zusammen. Schließlich musste auch Romeo mit eigenem Gepäck jede Etappe meistern. Ich habe aber den Eindruck, dass ihm die Wanderschaft mit seinem Herrchen gut gefiel.

    Meine Frau Conny meinte heute am Telefon: Mach doch einmal ein paar Tage Pause. Sehe dir etwas an. In mein Tagebuch notiere ich daraufhin:

    Jakobsweg: Das Gehen selbst ist die große Pause.

    Die Pause vor dem Denken und die Pause vor dem Grübeln. Das schönste am Jakobsweg ist, dass ich jeden Tag aufstehen und einfach wieder losgehen darf. Die Freiheit, immer weiter zu gehen, das ist meine Pause. Und so freue ich mich schon auf morgen und das immer gleiche Ritual: Aufstehen, einen bon camino wünschen und losgehen.

    Was ich meiner Frau aber bestimmt nie verraten werde: In Sachen Rucksack bin ich im Laufe der Zeit zu einem wahren Ordnungsfanaten geworden. Ich weiß nun blind im Dunklen, wo genau sich was befindet. Jeder Gegenstand hat exakt seinen festen Platz und ist immer sofort auffindbar. So verkürzt sich die Routine des Ein- und Auspackens enorm. Auch mitten unter dem Gehen hilft mir diese neu gefundene Ordnung für schnelle Kleidungswechsel. Zu Hause werde ich freilich so unordentlich bleiben, wie ich bin!



    (c) Christian Seebauer
    Kuestenweg english excerpt:

    On the coastal path from Cadavedo to Piñera

    Jakobsweg Day 23: 33 km, approx. 850 meters in altitude. Via Canero, Almuña and Luarca.

    Slept well. No mold spore bothered me during the night. With the window wide open right next to my head, I even really recovered at night.

    It’s drizzling lightly outside, but the sun comes through a little. Today I’ll have a hearty breakfast with Jean-Louis. There is even hot powder coffee and the two of us empty a whole glass of apricot jam. There are sure to be enough calories for today’s stage!

    Mariette – an attractive woman!

    We walk a long way from the hostel with Mariette and Corinna. Mariette is attractive and sporty through and through. But she had major back problems all her life. Things slowly got better for them on the Camino de Santiago. She had had this experience before. Was it a childhood burden that she still carried with her? Was it the pressure from the parents, the pressure from the sports high school?

    Was it the constant training for figure skating and the lost childhood? Mariette hated figure skating and still seemed to suffer from it today. She never wanted to do that to her daughter. But can you still have a wounded soul twenty years later?

    Mariette blossoms with every step. She is happy about every flower I pick for her. And I have a story for every flower. She wished that the journey would not end for her in Santiago, but that it would go on forever.

    Today we laughed a lot while walking. They only part ways at noon.

    Pilgrims and guard rails: our bush phone is on!

    Unfortunately, this stage also has a longer stretch of coast road ready. Jean-Louis is walking several hundred meters behind me. But we have found an interesting way of communication. Jean-Louis knocks on the guardrail with his pilgrim’s staff.

    Although I can often no longer see it, I can still hear the knocking signals well. I have to laugh again at his ingenuity and keep giving back knock signals.

    The guardrail becomes our bush phone: Yes, I can hear you!

    Tick, tack tack tack” is what I’m hearing. And I answer with “Tick, tock tack tock – tick, tick”. Like: Message confirmed!

    And then suddenly Jean-Louis starts to beat the beat of well-known songs. I have to laugh. I am fascinated. Because as soon as it stops, I keep tapping the rest of the bar.

    Jean-Louis is knocking:

    Daa di di dit, daa di di dit.”

    Right! It is “Here comes the bride”, from Richard Wagner’s Lohengrin, which should not be missing in any American fictional film when someone is married. I answer him with a stone tap:

    “Daa di di di daa, daa di di dit”

    It’s quiet for a second. But now there is a very fast drum roll “ding ding ding ding ding”, which means:

    Answer from the guardrail

    Bravo, you guessed right!

    And now I would like to try whether it is also available in French:

    Di di di di daa daa,

    di di di di daa,

    di di di di daa,

    and the answer comes promptly via guardrail:

    Di di di di daa daa,

    Di di di di daa daa!

    With my stone I now hammer the guardrail with loud applause. There is no trace of Jean-Louis in sight. But he hears me!

    By the way, the French version of “Alle mein Duckchen” is called “Tous mes petits canards”, as I find out later.

    Well, I didn’t recognize a few songs, but it’s amazing that we both recognized a lot of the songs and were able to keep tapping the rhythm.

    We have now also found out that the guardrail sounds different in the lower area than in the upper area.

    Time passes with new songs in your head. We even synchronized our hearing rhythm quite intuitively in this way. A great thing, what you come up with while walking!

    Way of St. James on beautiful terrain

    A highlight for me is the descent to Luarca. Without a guardrail, of course, because we are together again and on beautiful terrain. The small fishing village with a good 5,000 inhabitants squeezes itself back into a narrow bay which, as almost always, is also the mouth of a romantic river. This time the watercourse is called Rio Negro.

    The last 50 meters of altitude are spectacularly downhill again through picturesque alleys on old stone steps. Once at the bottom, I cross the Rio Negro on a small bridge. This village would really invite you to linger. The temperatures are just pleasant, maybe around 18 degrees and strong sunshine enchants the small town center with a wonderful light in an idyll.

    Still I go on. But not without sucking in this atmosphere and enjoying every step!

    Immediately it’s uphill again, surrounded by a wonderful landscape. On the way, I would like to visit a church that stands in my way. Unfortunately it is locked. Nevertheless, the shady forecourt is so beautiful that I stay a little. Fresh water gushes out of the fountain. There is drinking water on it.

    As I walk on, I see the ocean in the far distance. Countless layers of air have been superimposed as fine stripes in different shades of blue. Because the ocean itself also depicts the various stripes, it is no longer possible to differentiate between what is still air and what is already water.

    Today the road seems very long to me. It is quite flat for long stretches and you can see just as far ahead. But what you see takes time! Only shortly before the finish is it a little bit of a hilly landscape. It becomes more varied, rockier and more entertaining. If you can even talk about entertainment on your own. Yes, you can! And time goes by much faster for me again when there are curves and “secrets”.

    You have to register for the Piñera hostel a few kilometers beforehand in a small shop. Here I am invited for a cup of coffee and meet a very nice German-Spanish couple.

    Both of them used to live in Germany. She was a flight attendant and she’s still young at heart. They are now retiring here in Spain, in his former home. They give me their phone numbers, just in case I or one of the other pilgrims need help.

    Then it’s on to the hostel. Piñera is also an extremely beautiful hostel. It is located in an old school building. I go back a few more kilometers to get fresh food.

    My daughter is crying

    And then it gets depressed for me.

    The first time my daughter Selina cries on the phone today. And that hurts me a lot. As if from now on I fall into a very deep hole and feel guilty.

    So I’m going for another walk alone. And now I really want to be all to myself. At such a moment you would like to get on the next plane and take your daughter in your arms.

    Before leaving, I talked to my wife about what if someone from the surrounding area died during this time. After all, this possibility is very real. We agreed that in this case I would not have gone home. But of course I don’t know what I would really have done.

    One of today’s guests in the hostel would have been interesting for many: a well-known Spanish national player who was not shown for the World Cup due to tendon problems. So he set out on the Camino de Santiago with his dog Romeo. Nobody was bothered that Romeo was allowed to sleep in his bed.

    Somehow we all belong together here. After all, Romeo also had to master every stage with his own luggage. But I have the impression that he liked the wandering with his master.

    My wife Conny said on the phone today: Take a break for a few days. Look at something. I then write in my diary:

    St. James Way: Walking itself is the big break.

    The pause before thinking and the pause before brooding. The best thing about the Camino de Santiago is that I can get up every day and just start walking again. The freedom to go on and on is my break. And so I’m already looking forward to tomorrow and the same ritual over and over again: Get up, have a bon camino and go.

    But what I will definitely never tell my wife: When it comes to rucksacks, I have become a real fanatic of orderliness. I now know blindly in the dark where exactly what is. Every object has its exact place and can always be found immediately. This shortens the routine of packing and unpacking enormously. Even in the middle of walking, this newly found order helps me to quickly change clothes. At home I’ll be as untidy as I am, of course!

    • On the coastal path from Cadavedo to Piñera. From the book BURNOUT Jakobsweg by Christian Seebauer
    • Chapter from the Camino de Santiago on burnout / coastal path
    • Jakobsweg Day 23: 33 km, approx. 850 meters in altitude. Via Canero, Almuña and Luarca .. Camino de la Costa
    • Camino de la Costa
    • Mariette – an attractive woman !. Depression and help on the Camino de Santiago
    • Pilgrims and guard rails: our bush phone is radio !. Camino
    • Answer from the guardrail. Camino de la Costa
    • Way of St. James on beautiful terrain. From the book BURNOUT Jakobsweg by Christian Seebauer
    • My daughter is crying. Chapter BURNOUT
    • Way of St. James: Walking itself is the big break .. Pilgrim’s book on the Way of St. James on the coast


    (c) Christian Seebauer
    Kuestenweg france excerpt:

    En el camino de ronda de Cadavedo a Piñera

    Jakobsweg Día 23:33 km, aproximadamente 850 metros de altitud. Vía Canero, Almuña y Luarca.

    Dormí bien. Ninguna espora de moho me molestó durante la noche. Con la ventana abierta de par en par justo al lado de mi cabeza, incluso realmente me recuperé por la noche.

    Afuera está lloviznando ligeramente, pero el sol entra un poco. Hoy tomaré un buen desayuno con Jean-Louis. Incluso hay café en polvo caliente y los dos vaciamos un vaso entero de mermelada de albaricoque. ¡Seguro que habrá suficientes calorías para la etapa de hoy!

    Mariette, ¡una mujer atractiva!

    Caminamos un largo camino desde el albergue con Mariette y Corinna. Mariette es atractiva y deportiva de principio a fin. Pero tuvo graves problemas de espalda toda su vida. Las cosas mejoraron poco a poco para ellos en el Camino de Santiago. Ella había tenido esta experiencia antes. ¿Era una carga de la infancia que todavía llevaba consigo? ¿Fue la presión de los padres, la presión de la escuela secundaria deportiva?

    ¿Fue el entrenamiento constante para el patinaje artístico y la infancia perdida? Mariette odiaba el patinaje artístico y todavía parecía sufrirlo hoy. Ella nunca quiso hacerle eso a su hija. Pero, ¿puedes tener todavía un alma herida veinte años después?

    Mariette florece con cada paso. Está feliz por cada flor que le recojo. Y tengo una historia para cada flor. Deseaba que el viaje no terminara para ella en Santiago, pero que fuera para siempre.

    Hoy nos reímos mucho mientras caminamos. Solo se separan al mediodía.

    Peregrinos y barandillas: ¡nuestro teléfono Bush está encendido!

    Desafortunadamente, esta etapa también tiene listo un tramo más largo de carretera de la costa. Jean-Louis camina varios cientos de metros detrás de mí. Pero hemos encontrado una forma de comunicación interesante. Jean-Louis golpea la barandilla con su bastón de peregrino.

    Aunque a menudo ya no puedo verlo, todavía puedo escuchar bien las señales de golpe. Tengo que reírme de nuevo de su ingenio y seguir dando señales de golpe.

    La barandilla se convierte en nuestro teléfono móvil: ¡Sí, puedo oírte!

    Tick, tack tack tack” es lo que estoy escuchando. Y yo respondo con “tic, tac tac tac – tic, tic”. Me gusta: Mensaje confirmado!

    Y luego, de repente, Jean-Louis comienza a tocar el ritmo de canciones conocidas. Tengo que reír Estoy fascinada. Porque tan pronto como se detiene, sigo tocando el resto de la barra.

    Jean-Louis llama a la puerta:

    Daa di di dit, daa di di dit”.

    ¡Correcto! Es “Aquí viene la novia”, de Lohengrin de Richard Wagner, que no debería faltar en ninguna película de ficción estadounidense cuando se celebra una boda. Le respondo con un golpecito de piedra:

    “Daa di di daa, daa di di dit”

    Está en silencio por un segundo. Pero ahora hay un redoble de batería muy rápido “ding ding ding ding ding”, que significa:

    Respuesta desde la barandilla

    ¡Bravo, acertaste!

    Y ahora me gustaría probar si también está disponible en francés:

    Di di di di daa daa,

    di di di di daa,

    di di di di daa,

    y la respuesta llega rápidamente a través de la barandilla:

    Di di di di daa daa,

    Di di di di daa daa!

    Con mi piedra ahora golpeo la barandilla con un fuerte aplauso. No hay rastro de Jean-Louis a la vista. ¡Pero él me escucha!

    Por cierto, la versión francesa de “Alle mein Duckchen” se llama “Tous mes petits canards”, como averiguo más tarde.

    Bueno, no reconocí algunas canciones, pero es sorprendente que ambos reconozcamos muchas de las canciones y podamos seguir tocando el ritmo.

    Ahora también hemos descubierto que la barandilla suena diferente en el área inferior que en el área superior.

    El tiempo pasa con nuevas canciones en tu cabeza. Incluso sincronizamos nuestro ritmo auditivo de manera bastante intuitiva de esta manera. ¡Una gran cosa, lo que se te ocurre mientras caminas!

    Camino de Santiago en un hermoso terreno

    Lo más destacado para mí es el descenso a Luarca. Sin barandilla, claro, porque volvemos a estar juntos y en un terreno precioso. El pequeño pueblo de pescadores con unos buenos 5.000 habitantes se aprieta de nuevo en una estrecha bahía que, como casi siempre, es también la desembocadura de un río romántico. Esta vez el curso de agua se llama Río Negro.

    Sobre antiguos escalones de piedra, los últimos 50 metros de altitud vuelven a ser espectacularmente cuesta abajo a través de pintorescos callejones. Una vez en el fondo cruzo el Río Negro por un pequeño puente. Este pueblo realmente te invitaría a quedarte. Las temperaturas son agradables, tal vez alrededor de los 18 grados y los fuertes rayos del sol encantan el pequeño centro de la ciudad con una luz maravillosa en un idilio.

    Aún sigo. ¡Pero no sin aspirar a este ambiente y disfrutar de cada paso!

    Inmediatamente vuelve a subir, rodeado de un paisaje maravilloso. En el camino me gustaría visitar una iglesia que esté más o menos en mi camino. Desafortunadamente está bloqueado. Sin embargo, el patio con sombra es tan hermoso que me quedo un poco. El agua fresca brota de la fuente. Hay agua potable encima.

    Mientras camino, veo el océano a lo lejos. Innumerables capas de aire se han superpuesto como finas rayas en diferentes tonos de azul. Debido a que el océano mismo también representa las distintas franjas, ya no es posible distinguir entre lo que es aire y lo que ya es agua.

    Hoy el camino me parece muy largo. Es bastante plano para tramos largos y se puede ver igual de lejos. ¡Pero lo que ves lleva tiempo! Solo poco antes del final es un paisaje un poco montañoso. Se vuelve más variado, rocoso y entretenido. Si incluso puedes hablar de entretenimiento por tu cuenta. ¡Sí tu puedes! Y el tiempo vuelve a pasar mucho más rápido para mí cuando hay curvas y “secretos”.

    Tienes que registrarte en el albergue Piñera unos kilómetros antes en una pequeña tienda. Aquí me invitan a tomar una taza de café y conocer a una pareja germano-española muy agradable.

    Ambos solían vivir en Alemania. Era auxiliar de vuelo y todavía es joven de corazón. Ahora se jubilan aquí en España, en su antigua casa. Me dan sus números de teléfono, por si acaso yo o alguno de los otros peregrinos necesitamos ayuda.

    Luego pasa al albergue. Piñera es también un albergue de gran belleza. Está ubicado en un edificio de una vieja escuela. Retrocedo unos kilómetros más para conseguir comida fresca.

    Mi hija esta llorando

    Y luego me deprime.

    Hoy es la primera vez que mi hija Selina llora por teléfono. Y eso me duele mucho. Como si de ahora en adelante cayera en un hoyo muy profundo y me sintiera culpable.

    Así que voy a dar otro paseo solo. Y ahora realmente quiero ser todo para mí. En ese momento, le gustaría tomar el próximo avión y abrazar a su hija.

    Antes de irme, hablé con mi esposa sobre qué pasaría si alguien de los alrededores muriera durante este tiempo. Después de todo, esta posibilidad es muy real. Estuvimos de acuerdo en que en este caso no me habría ido a casa. Pero, por supuesto, no sé qué habría hecho realmente.

    Uno de los huéspedes de hoy en el albergue habría sido interesante para muchos: un conocido jugador de la selección española que no estuvo presente en el Mundial por problemas en los tendones. Así que emprendió el Camino de Santiago con su perro Romeo. A nadie le molestó que a Romeo se le permitiera dormir en su cama.

    De alguna manera todos pertenecemos juntos aquí. Después de todo, Romeo también tuvo que dominar cada etapa con su propio equipaje. Pero tengo la impresión de que le gustó pasear con su amo.

    Mi esposa Conny dijo hoy por teléfono: Tómate un descanso por unos días. Mira algo. Luego escribo en mi diario:

    Camino de Santiago: Caminar en sí es la gran oportunidad.

    La pausa antes de pensar y la pausa antes de meditar. Lo mejor del Camino de Santiago es que puedo levantarme todos los días y empezar a caminar de nuevo. La libertad de seguir y seguir es mi descanso. Y entonces ya estoy deseando que llegue mañana y el mismo ritual una y otra vez: Levántate, haz un buen camino y vete.

    Pero lo que definitivamente nunca le diré a mi esposa: cuando se trata de mochilas, me he convertido en un verdadero fanático de la pulcritud con el tiempo. Ahora sé ciegamente en la oscuridad dónde está exactamente lo que está. Cada objeto tiene su lugar exacto y siempre se puede encontrar de inmediato. Esto acorta enormemente la rutina de empacar y desempacar. Incluso en medio de un paseo, este nuevo orden me ayuda a cambiarme de ropa rápidamente. ¡En casa, por supuesto, estaré tan desordenado como estoy!

    • Sur le chemin côtier de Cadavedo à Piñera. D’après le livre BURNOUT Jakobsweg de Christian Seebauer
    • Chapitre du Camino de Santiago sur l’épuisement professionnel / sentier côtier
    • Jakobsweg Jour 23: 33 km, environ 850 mètres d’altitude. Via Canero, Almuña et Luarca .. Camino de la Costa
    • Camino de la Costa
    • Mariette – une jolie femme!. Dépression et aide sur le Camino de Santiago
    • Pèlerins et garde-corps: notre téléphone de brousse est la radio!. Camino
    • Réponse du garde-corps. Camino de la Costa
    • Chemin de Saint-Jacques sur un beau terrain. D’après le livre BURNOUT Jakobsweg de Christian Seebauer
    • Ma fille pleure. Chapitre BURNOUT
    • Chemin de Saint-Jacques: La marche en soi est la grande pause. Livre du pèlerin sur le chemin de Saint-Jacques sur la côte

     



    (c) Christian Seebauer
    Kuestenweg italiano excerpt:

    Sul sentiero costiero da Cadavedo a Piñera

    Jakobsweg 23 ° giorno: 33 km, circa 850 metri di dislivello. Via Canero, Almuña e Luarca.

    Dormito bene. Nessuna spora di muffa mi ha infastidito durante la notte. Con la finestra spalancata proprio accanto alla mia testa, mi sono ripresa davvero anche di notte.

    Fuori piove leggermente, ma il sole passa un po ‘. Oggi farò una ricca colazione con Jean-Louis. C’è persino caffè caldo in polvere e noi due svuotiamo un bicchiere intero di marmellata di albicocche. Ci saranno sicuramente abbastanza calorie per la tappa di oggi!

    Mariette – una donna attraente!

    Facciamo un lungo cammino dall’ostello con Mariette e Corinna. Mariette è attraente e sportiva in tutto e per tutto. Ma ha avuto grossi problemi alla schiena per tutta la vita. Le cose lentamente sono migliorate per loro sul Camino de Santiago. Aveva già avuto questa esperienza. Era un fardello d’infanzia che portava ancora con sé? Era la pressione dei genitori, la pressione del liceo sportivo?

    È stato l’allenamento costante per il pattinaggio artistico e l’infanzia perduta? Mariette odiava il pattinaggio artistico e ancora oggi sembrava soffrirne. Non ha mai voluto farlo a sua figlia. Ma puoi ancora avere un’anima ferita vent’anni dopo?

    Mariette sboccia ad ogni passo. È felice di ogni fiore che raccolgo per lei. E ho una storia per ogni fiore. Desiderava che la strada non finisse per lei a Santiago, ma che sarebbe andata avanti per sempre.

    Oggi abbiamo riso molto camminando. Si separano solo a mezzogiorno.

    Pellegrini e guard rail: il nostro telefono nella boscaglia è acceso!

    Purtroppo questa tappa ha anche un tratto più lungo di strada costiera pronto. Jean-Louis sta camminando diverse centinaia di metri dietro di me. Ma abbiamo trovato un modo interessante di comunicazione. Jean-Louis bussa al guardrail con il suo bastone da pellegrino.

    Anche se spesso non riesco più a vederlo, riesco ancora a sentire bene i segnali di bussare. Devo ridere di nuovo della sua ingegnosità e continuare a restituire segnali di bussata.

    Il guardrail diventa il nostro telefono nella boscaglia: Sì, ti sento!

    Tick, tack tack tack” è quello che sento. E io rispondo con “tick, tock tack tock – tick, tick”. Mi piace: messaggio confermato!

    E poi improvvisamente Jean-Louis inizia a battere il ritmo di canzoni famose. Mi viene da ridere. Sono affascinato. Perché non appena si ferma, continuo a toccare il resto della barra.

    Jean-Louis sta bussando:

    Daa di di dit, daa di di dit.”

    Destra! È “Here comes the bride”, dal Lohengrin di Richard Wagner, che non dovrebbe mancare in nessun film di finzione americano quando si svolge un matrimonio. Gli rispondo con un colpetto di pietra:

    “Daa di di di daa, daa di di dit”

    È tranquillo per un secondo. Ma ora c’è un rullo di tamburi molto veloce “ding ding ding ding ding”, che significa:

    Risposta dal guardrail

    Bravo, hai indovinato!

    E ora vorrei provare se è disponibile anche in francese:

    Di di di di daa daa,

    di di di di daa,

    di di di di daa,

    e la risposta arriva prontamente tramite guardrail:

    Di di di di daa daa,

    Di di di di daa daa!

    Con la mia pietra martello ora il guardrail con un forte applauso. Non c’è traccia di Jean-Louis in vista. Ma lui mi sente!

    A proposito, la versione francese di “Alle mein Duckchen” si chiama “Tous mes petits canards”, come scoprirò più tardi.

    Beh, non ho riconosciuto alcune canzoni, ma è incredibile che entrambi abbiamo riconosciuto molte canzoni e siamo stati in grado di continuare a battere il ritmo.

    Ora abbiamo anche scoperto che il parapetto suona in modo diverso nell’area inferiore rispetto a quella superiore.

    Il tempo passa con nuove canzoni nella tua testa. In questo modo abbiamo anche sincronizzato il nostro ritmo uditivo in modo abbastanza intuitivo. Una cosa fantastica, quello che ti viene in mente mentre cammini!

    Cammino di Santiago su un bellissimo terreno

    Un momento clou per me è la discesa a Luarca. Senza guardrail, ovviamente, perché siamo di nuovo insieme e su un bel terreno. Il piccolo villaggio di pescatori con ben 5.000 abitanti si stringe di nuovo in una baia stretta, che, come quasi sempre, è anche la foce di un romantico fiume. Questa volta il corso d’acqua si chiama Rio Negro.

    Su vecchi gradini di pietra, gli ultimi 50 metri di altitudine sono nuovamente in spettacolare discesa attraverso pittoreschi vicoli. Giunti in fondo, attraverso il Rio Negro su un piccolo ponte. Questo villaggio ti inviterebbe davvero a soffermarti. Le temperature sono appena gradevoli, forse intorno ai 18 gradi e forti raggi di sole incantano il piccolo centro cittadino con una luce meravigliosa in un idillio.

    Comunque vado avanti. Ma non senza risucchiare questa atmosfera e godersi ogni passo!

    Subito è di nuovo in salita, circondato da un paesaggio meraviglioso. Per strada vorrei visitare una chiesa che è più o meno sulla mia strada. Purtroppo è bloccato. Tuttavia, il piazzale ombreggiato è così bello che rimango un po ‘. Acqua fresca sgorga dalla fontana. C’è acqua potabile sopra.

    Mentre cammino, vedo l’oceano in lontananza. Innumerevoli strati d’aria sono stati sovrapposti come strisce sottili in diverse tonalità di blu. Poiché l’oceano stesso rappresenta anche le varie strisce, non è più possibile distinguere tra ciò che è ancora aria e ciò che è già acqua.

    Oggi la strada mi sembra lunghissima. È abbastanza piatto per lunghi tratti e puoi vedere altrettanto lontano. Ma quello che vedi richiede tempo! Solo poco prima del traguardo è un po ‘un paesaggio collinare. Diventa più vario, più rock e più divertente. Se puoi anche parlare di intrattenimento da solo. Si, puoi! E il tempo passa di nuovo molto più velocemente per me quando ci sono curve e “segreti”.

    Devi registrarti all’ostello Piñera qualche chilometro prima in un piccolo negozio. Qui vengo invitato per una tazza di caffè e incontro una simpaticissima coppia tedesco-spagnola.

    Entrambi vivevano in Germania. Era un’assistente di volo ed è ancora giovane nel cuore. Ora si ritirano qui in Spagna, nella sua ex patria. Mi danno i loro numeri di telefono, nel caso io o uno degli altri pellegrini avessimo bisogno di aiuto.

    Poi è all’ostello. Piñera è anche un bellissimo ostello. Si trova in un vecchio edificio scolastico. Torno indietro di qualche altro chilometro per procurarmi del cibo fresco.

    Mia figlia sta piangendo

    E poi diventa depresso per me.

    La prima volta che mia figlia Selina piange al telefono oggi. E questo mi fa molto male. Come se d’ora in poi cadessi in un buco molto profondo e mi sentissi in colpa.

    Quindi vado a fare un’altra passeggiata da solo. E ora voglio davvero essere tutto per me. In un momento del genere vorresti salire sul prossimo aereo e prendere tua figlia tra le braccia.

    Prima di partire, ho parlato con mia moglie di cosa sarebbe successo se qualcuno dei dintorni fosse morto durante questo periodo. Dopo tutto, questa possibilità è molto reale. Eravamo d’accordo che in questo caso non sarei tornato a casa. Ma ovviamente non so cosa avrei fatto veramente.

    Uno degli ospiti di oggi all’ostello sarebbe stato interessante per molti: un noto giocatore della nazionale spagnola che non si è fatto vedere ai Mondiali per problemi ai tendini. Così ha intrapreso il Camino de Santiago con il suo cane Romeo. Nessuno si è preoccupato del fatto che a Romeo fosse permesso di dormire nel suo letto.

    In qualche modo ci apparteniamo tutti qui. Dopotutto, anche Romeo ha dovuto dominare ogni fase con il proprio bagaglio. Ma ho l’impressione che gli piacesse il girovagare con il suo padrone.

    Mia moglie Conny ha detto al telefono oggi: prenditi una pausa per qualche giorno. Guarda qualcosa. Poi scrivo nel mio diario:

    St. James Way: Camminare è di per sé la grande occasione.

    La pausa prima di pensare e la pausa prima di rimuginare. La cosa migliore del Camino de Santiago è che posso alzarmi ogni giorno e ricominciare a camminare. La libertà di andare avanti è la mia occasione. E quindi non vedo l’ora che arrivi domani e lo stesso rito ancora e ancora: alzati, buon camino e vai.

    Ma quello che sicuramente non dirò mai a mia moglie: quando si tratta di zaini, con il tempo sono diventato un vero fanatico della pulizia. Ora so ciecamente nell’oscurità dov’è esattamente ciò che è. Ogni oggetto ha il suo posto esatto e può sempre essere trovato immediatamente. Questo accorcia enormemente la routine di preparazione e disimballaggio. Anche mentre cammino, questo ordine ritrovato mi aiuta a cambiare rapidamente i vestiti. A casa sarò disordinata quanto me, ovviamente!

    • Sul sentiero costiero da Cadavedo a Piñera. Dal libro BURNOUT Jakobsweg di Christian Seebauer
    • Capitolo dal Camino de Santiago sul sentiero burnout / costiero
    • Jakobsweg 23 ° giorno: 33 km, circa 850 metri di dislivello. Via Canero, Almuña e Luarca .. Camino de la Costa
    • Camino de la Costa
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    Kuestenweg espanol excerpt:

    En el camino de ronda de Cadavedo a Piñera

    Jakobsweg Día 23:33 km, aproximadamente 850 metros de altitud. Vía Canero, Almuña y Luarca.

    Dormí bien. Ninguna espora de moho me molestó durante la noche. Con la ventana abierta de par en par justo al lado de mi cabeza, incluso realmente me recuperé por la noche.

    Afuera está lloviznando ligeramente, pero el sol entra un poco. Hoy tomaré un buen desayuno con Jean-Louis. Incluso hay café en polvo caliente y los dos vaciamos un vaso entero de mermelada de albaricoque. ¡Seguro que habrá suficientes calorías para la etapa de hoy!

    Mariette, ¡una mujer atractiva!

    Caminamos un largo camino desde el albergue con Mariette y Corinna. Mariette es atractiva y deportiva de principio a fin. Pero tuvo graves problemas de espalda toda su vida. Las cosas mejoraron poco a poco para ellos en el Camino de Santiago. Ella había tenido esta experiencia antes. ¿Era una carga de la infancia que todavía llevaba consigo? ¿Fue la presión de los padres, la presión de la escuela secundaria deportiva?

    ¿Fue el entrenamiento constante para el patinaje artístico y la infancia perdida? Mariette odiaba el patinaje artístico y todavía parecía sufrirlo hoy. Ella nunca quiso hacerle eso a su hija. Pero, ¿puedes tener todavía un alma herida veinte años después?

    Mariette florece con cada paso. Está feliz por cada flor que le recojo. Y tengo una historia para cada flor. Deseaba que el viaje no terminara para ella en Santiago, pero que fuera para siempre.

    Hoy nos reímos mucho mientras caminamos. Solo se separan al mediodía.

    Peregrinos y barandillas: ¡nuestro teléfono Bush está encendido!

    Desafortunadamente, esta etapa también tiene listo un tramo más largo de carretera de la costa. Jean-Louis camina varios cientos de metros detrás de mí. Pero hemos encontrado una forma de comunicación interesante. Jean-Louis golpea la barandilla con su bastón de peregrino.

    Aunque a menudo ya no puedo verlo, todavía puedo escuchar bien las señales de golpe. Tengo que reírme de nuevo de su ingenio y seguir dando señales de golpe.

    La barandilla se convierte en nuestro teléfono móvil: ¡Sí, puedo oírte!

    Tick, tack tack tack” es lo que estoy escuchando. Y yo respondo con “tic, tac tac tac – tic, tic”. Me gusta: Mensaje confirmado!

    Y luego, de repente, Jean-Louis comienza a tocar el ritmo de canciones conocidas. Tengo que reír Estoy fascinada. Porque tan pronto como se detiene, sigo tocando el resto de la barra.

    Jean-Louis llama a la puerta:

    Daa di di dit, daa di di dit”.

    ¡Correcto! Es “Aquí viene la novia”, de Lohengrin de Richard Wagner, que no debería faltar en ninguna película de ficción estadounidense cuando se celebra una boda. Le respondo con un golpecito de piedra:

    “Daa di di daa, daa di di dit”

    Está en silencio por un segundo. Pero ahora hay un redoble de batería muy rápido “ding ding ding ding ding”, que significa:

    Respuesta desde la barandilla

    ¡Bravo, acertaste!

    Y ahora me gustaría probar si también está disponible en francés:

    Di di di di daa daa,

    di di di di daa,

    di di di di daa,

    y la respuesta llega rápidamente a través de la barandilla:

    Di di di di daa daa,

    Di di di di daa daa!

    Con mi piedra ahora golpeo la barandilla con un fuerte aplauso. No hay rastro de Jean-Louis a la vista. ¡Pero él me escucha!

    Por cierto, la versión francesa de “Alle mein Duckchen” se llama “Tous mes petits canards”, como averiguo más tarde.

    Bueno, no reconocí algunas canciones, pero es sorprendente que ambos reconozcamos muchas de las canciones y podamos seguir tocando el ritmo.

    Ahora también hemos descubierto que la barandilla suena diferente en el área inferior que en el área superior.

    El tiempo pasa con nuevas canciones en tu cabeza. Incluso sincronizamos nuestro ritmo auditivo de manera bastante intuitiva de esta manera. ¡Una gran cosa, lo que se te ocurre mientras caminas!

    Camino de Santiago en un hermoso terreno

    Lo más destacado para mí es el descenso a Luarca. Sin barandilla, claro, porque volvemos a estar juntos y en un terreno precioso. El pequeño pueblo de pescadores con unos buenos 5.000 habitantes se aprieta de nuevo en una estrecha bahía que, como casi siempre, es también la desembocadura de un río romántico. Esta vez el curso de agua se llama Río Negro.

    Sobre antiguos escalones de piedra, los últimos 50 metros de altitud vuelven a ser espectacularmente cuesta abajo a través de pintorescos callejones. Una vez en el fondo cruzo el Río Negro por un pequeño puente. Este pueblo realmente te invitaría a quedarte. Las temperaturas son agradables, tal vez alrededor de los 18 grados y los fuertes rayos del sol encantan el pequeño centro de la ciudad con una luz maravillosa en un idilio.

    Aún sigo. ¡Pero no sin aspirar a este ambiente y disfrutar de cada paso!

    Inmediatamente vuelve a subir, rodeado de un paisaje maravilloso. En el camino me gustaría visitar una iglesia que esté más o menos en mi camino. Desafortunadamente está bloqueado. Sin embargo, el patio con sombra es tan hermoso que me quedo un poco. El agua fresca brota de la fuente. Hay agua potable encima.

    Mientras camino, veo el océano a lo lejos. Innumerables capas de aire se han superpuesto como finas rayas en diferentes tonos de azul. Debido a que el océano mismo también representa las distintas franjas, ya no es posible distinguir entre lo que es aire y lo que ya es agua.

    Hoy el camino me parece muy largo. Es bastante plano para tramos largos y se puede ver igual de lejos. ¡Pero lo que ves lleva tiempo! Solo poco antes del final es un paisaje un poco montañoso. Se vuelve más variado, rocoso y entretenido. Si incluso puedes hablar de entretenimiento por tu cuenta. ¡Sí tu puedes! Y el tiempo vuelve a pasar mucho más rápido para mí cuando hay curvas y “secretos”.

    Tienes que registrarte en el albergue Piñera unos kilómetros antes en una pequeña tienda. Aquí me invitan a tomar una taza de café y conocer a una pareja germano-española muy agradable.

    Ambos solían vivir en Alemania. Era auxiliar de vuelo y todavía es joven de corazón. Ahora se jubilan aquí en España, en su antigua casa. Me dan sus números de teléfono, por si acaso yo o alguno de los otros peregrinos necesitamos ayuda.

    Luego pasa al albergue. Piñera es también un albergue de gran belleza. Está ubicado en un edificio de una vieja escuela. Retrocedo unos kilómetros más para conseguir comida fresca.

    Mi hija esta llorando

    Y luego me deprime.

    Hoy es la primera vez que mi hija Selina llora por teléfono. Y eso me duele mucho. Como si de ahora en adelante cayera en un hoyo muy profundo y me sintiera culpable.

    Así que voy a dar otro paseo solo. Y ahora realmente quiero ser todo para mí. En ese momento, le gustaría tomar el próximo avión y abrazar a su hija.

    Antes de irme, hablé con mi esposa sobre qué pasaría si alguien de los alrededores muriera durante este tiempo. Después de todo, esta posibilidad es muy real. Estuvimos de acuerdo en que en este caso no me habría ido a casa. Pero, por supuesto, no sé qué habría hecho realmente.

    Uno de los huéspedes de hoy en el albergue habría sido interesante para muchos: un conocido jugador de la selección española que no estuvo presente en el Mundial por problemas en los tendones. Así que emprendió el Camino de Santiago con su perro Romeo. A nadie le molestó que a Romeo se le permitiera dormir en su cama.

    De alguna manera todos pertenecemos juntos aquí. Después de todo, Romeo también tuvo que dominar cada etapa con su propio equipaje. Pero tengo la impresión de que le gustó pasear con su amo.

    Mi esposa Conny dijo hoy por teléfono: Tómate un descanso por unos días. Mira algo. Luego escribo en mi diario:

    Camino de Santiago: Caminar en sí es la gran oportunidad.

    La pausa antes de pensar y la pausa antes de meditar. Lo mejor del Camino de Santiago es que puedo levantarme todos los días y empezar a caminar de nuevo. La libertad de seguir y seguir es mi descanso. Y entonces ya estoy deseando que llegue mañana y el mismo ritual una y otra vez: Levántate, haz un buen camino y vete.

    Pero lo que definitivamente nunca le diré a mi esposa: cuando se trata de mochilas, me he convertido en un verdadero fanático de la pulcritud con el tiempo. Ahora sé ciegamente en la oscuridad dónde está exactamente lo que está. Cada objeto tiene su lugar exacto y siempre se puede encontrar de inmediato. Esto acorta enormemente la rutina de empacar y desempacar. Incluso en medio de un paseo, este nuevo orden me ayuda a cambiarme de ropa rápidamente. ¡En casa, por supuesto, estaré tan desordenado como estoy.

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