2 SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA

Camino de la Costa: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA | Jakobsweg, Küstenweg

Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA
Tag 2: 31 km, ca. 1.150 Höhenmeter, über Orio, Zarautz, Getaria.

Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Tag 2: 31 km, ca. 1.150 Höhenmeter, über Orio, Zarautz, Getaria

Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA

Igueldo/Igeldo (San Sebastián) 831 – Orio 822 – Zarauz/Zarautz 816 – Asquizu/Askizu (Guetaria) 809 – Zumaia 805 – Itzíar (Deva) 795

Wie weit ist es von hier aus noch nach Santiago de Compostela? Die Kilometer werden rückwärts gezählt. Santiago de Compostela markiert Kilometer Null.

 

Der Erlebnisbericht: Jakobsweg an der Küste | BURNOUT: Eine Wanderung auf schmalem Grat

Leseprobe aus dem Buch Jakobsweg an der Küste | Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet. EtappeSAN SEBASTIÁN – ZUMAIA

 

Blicke auf das, was vor dir liegt

Ein paar erste kleine Stolperer und ein weiterer gerade noch einmal gut gegangener Ausrutscher ermahnen mich dazu, konzentriert nach vorne zu sehen. Meine ersten Anzeichen von leichter Erschöpfung und beginnender Unkonzentriertheit zeigen sich in Form erster Fehltritte.

Es mag verrückt klingen, aber wenn man konzentriert geht, sieht man nicht mehr viel vom Jakobsweg. Man müsste schon stehen bleiben, aber das tut man einfach nicht. Zumindest nicht, wenn man hinter Ingrid her ist. Jedenfalls wird mir schlagartig klar, dass keiner, wirklich kein einziger meiner Millionen Schritte, die vor mir liegen, schief gehen darf. Sonst ist meine Reise besiegelt.

Mit offenen Augen schlafen, hinterher trampeln und geistesabwesend einen Fuß vor den anderen setzen kann ich mir nicht mehr erlauben! Ausgelaugt und abgekämpft fällt genau das aber extrem schwer. Und so kommen die nächsten kleinen Stolperer, obwohl ich besonders auf der Hut bin. Mein Blick ist stets nach unten gerichtet. Ich beobachte genau, welche Schritte Ingrid setzt und wo sie kürzer oder länger antritt. Ich befürchte, dass ich von jetzt ab den Boden des Weges nie mehr aus den Augen lassen darf.

Wie zum Trost, spricht die Natur aber auch jeden anderen meiner fünf Sinne an. Sind es wirklich nur fünf? Dazu später mehr.

Im Augenblick möchte ich nicht gleich in die Ecke eines esoterischen Spinners gerückt werden. Und so freue ich mich über ein paar handfeste neue Eindrücke.

Da sind die Ohren, die sich hier im Freien ganz anders, ja fast außergewöhnlich verhalten.

All das, was jahrelang nicht mehr zu mir durchgedrungen ist, überflutet mich jetzt förmlich. Allerdings nicht zu meinem Nachteil. Ich brauche hier keinen MP3-Player mehr, um mir wie beim Joggen mit harten Beats das Letzte heraus zu prügeln.

Die Ohren lauschen einfach vor sich hin. Wind, Wellen, Schritte. Alles ist, als wenn ich es doppelt so intensiv erlebe.

Auch das Riechen, ein weiterer bislang eher verkümmerter Sinn, läuft hier oben zur Höchstform auf. Durch das Schwitzen ist meine Nase endlich mal wieder vollkommen frei. Ein super Gefühl!

Am liebsten würde ich auch die salzige Luft und die vielen neuen Düften der Wiesenkräuter bis ins kleinste Detail beschreiben, wenn es nur die entsprechenden Attribute hierfür gäbe.

Wie tief und unvergesslich der Geruchssinn in meinem Gehirn verankert ist, habe ich vor ein paar Jahren bei einer nächtlichen Überfahrt mit dem Fährschiff nach Sardinen bemerkt. Aus der Kindheit habe ich den kräftigen Geruch der Macchia mit ihren Kräutern, Rosmarin, Salbei und Wermutgewächsen noch immer „in der Nase“. Und genau dieser ganz besondere Geruch hat mich dann Jahre später an Deck der Fähre mitten in der Nacht aufgeweckt. Obwohl alles stockfinster gewesen ist und wir noch mehr als 50 Kilometer entfernt gewesen sein mussten, konnte ich schon riechen, dass die Insel ist da.

Ähnlich geht es mir auch, wenn ich in Ingolstadt an den Raffinerien vorbei fahre. Der Geruch des Schweröls erinnert mich jedes Mal an meinen ersten Cuba Urlaub. Der Geruchssinn scheint sich an alles zu erinnern. Werde ich mich in meinem späteren Leben auch an den Geruch des Jakobsweges erinnern können?

Schritt für Schritt geht es weiter an der Küstenlinie entlang. Ohne zu Denken. Ohne Sorgen, gelassen und nach Gottes Fügung.

Denn einen eigenen Plan habe ich nicht. Und selbst wenn es nicht Gott ist, der mich hier persönlich führt, dann ist es eben Ingrid. Die allerdings ist umso erbarmungsloser, was das Thema Pause anbelangt. Ein unbarmherziger Gott?

Getrunken wird im Gehen. Gut für Sie, schlecht für mich. Denn meine beiden Wasserflaschen sind in den Außentaschen des Rucksacks verstaut, den ich nun im Gehen herunternehmen muss. Und während ich dieses umständliche Prozedere im Lauf mache, verliere ich schon wieder wertvollen Boden.

Auch das werde ich noch lernen müssen: Trinken im Gehen. Ich bringe kaum die Hälfte der Flüssigkeit in den Mund. Die andere Hälfte sappt ungenutzt über meine Mundwinkel und mein Kinn nach unten und geht einfach verloren. Naja, die Pflanzen freuen sich vielleicht. Und an der kleinen Menge, die tatsächlich noch vom Flaschenhals in den Mund geflossen ist, verschlucke ich mich zu allem Überfluss brutal. Ingrid hingegen ist schon wieder hinter der nächsten Kurve im Dickicht verschwunden. Sie hat einen Trinkbeutel im Rucksack und einen Trinkschlauch, der ihr das Trinken im Gehen erlaubt.

Endlich. Auf das habe ich gewartet: Ingrid möchte sich ein wenig ausziehen. Das klingt nach kurzer Pause.

Dass man sich aber einfach die Ärmel vom T-Shirt ohne Zwischenstopp abtrennen kann, habe ich noch nie gesehen. Das geht mir natürlich viel zu schnell! Ich werde wohl noch vieles dazu lernen müssen. Zwar gibt es keine Pause, aber wir stoßen gerade wieder auf Mark und Jorge.

Und wir gehen tatsächlich ein wenig langsamer.

Wie ein Kräuterlehrpfad

Jetzt bin ich ganz in meinem Element. Unter dem Marschieren pflücke ich nebenher essbare Blätter und Samen des kleinen Bärenklaus, den ich im Mund langsam kaue und zergehen lasse. Eine ganze Flut von einzigartigen und unbeschreiblichen Aromen strömt durch meinen Gaumen und auch meine Begleiter fangen neugierig damit an, es mir gleich zu tun. Auch wenn sie zunächst mein Kräuter pflücken für etwas sonderbar halten: Es macht riesigen Spaß!

Das Faszinierende ist doch, das wir als Erwachsene noch ein ganz neues, bisher noch nie dagewesenes Aroma entdecken können. Das kann uns mit Farben und Tönen leider nie mehr passieren. Kein neuer Ton und keine neue Farbe werden je hinzukommen. Wir kennen sie ja alle schon.

Unter dem Gehen duftende Blätter in den Fingern zerreiben und an die Nase halten. Beeren und Blüten lutschen. Das ist für die anderen eine völlig neue Welt. Ich warne aber auch davor, es alleine nicht zu versuchen.

Kann man das echt essen? Es tóxico? Ist das wirklich nicht giftig? Kann man daran sterben?

Das waren alles sehr spannende Begleitfragen. Natürlich gibt es gerade unter den Doldenblütlern nicht nur essbare Vertreter wie den Koriander, den Kümmel, den Fenchel und die wilden Möhren. Auch einige der giftigsten Pflanzenarten wie der gefleckte Schierling tummeln sich in dieser Gattung. Warum nicht auch hier im Baskenland? Letzterer hat es zu traurigem Ruhm gebracht, weil Sokrates mit dem giftigen Pflanzensaft (daher Schierlingsbecher) hingerichtet worden sein soll. Das Alkaloid Coniin soll eine langsame Lähmung bis hin zur finalen Atemlähmung auslösen. Dann tritt der Tod bei vollem Bewusstsein ein. Diese „Feinheiten“ fand Ingrid als frühere Krankenschwester höchst faszinierend.

Wie Kinder auf einem Kräuterlehrpfad stellen mir die anderen eine Frage nach der nächsten. …

Jakobsweg an der Küste: SAN SEBASTIÁN - ZUMAIA, Foto 2

Schroffe Felsen, stürmischer Atlantik und das Rauschen der Wellen begleiten Dich hier am Jakobsweg

Leuchtturm auf den Felsklippen am Jakobsweg

 

Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet!

Jakobsweg an der Kueste, Camino de la Costa, BURNOUT: Eine Wanderung auf schmalem Grat, das Buch

Die Urvariante des Jakobsweges
– der Küstenweg – ist noch nahezu unbekannt. Dafür unvergleichlich schön!

Nach einem Burnout beginnt für den Autor im idyllischen Hafenstädchen Irun das Abenteuer seines Lebens. Die Reise zu sich selbst!

Es ist eine Reise auf schmalem Grat. 923 km liegen nun vor ihm.
Unberührte Natur und die traumhafte Atlantikküste werden über lange Strecken zum festen Begleiter.
Auf der Suche nach innerer Ruhe, Gelassenheit und dem eigenen „Ich“ entflieht der Autor in eine Welt, die ihn erdet. Und er findet Antworten.

Lange, bevor der berühmte Camino Francés im Landesinneren zum ersten Mal beschritten wurde, pilgerten die ersten „Suchenden“ hier am Atlantik entlang. Und sie wurden wahrlich nicht enttäuscht.

 

ISBN-13: 979-8618384704
Seit 2020 Independently published
BURNOUT: Eine Wanderung auf schmalem Grat
Jakobsweg an der Küste

303 Seiten unbebildert

Jakobsweg an der Küste: SAN SEBASTIÁN - ZUMAIA, Foto 2

Drink H2O Potable. Auf Stein geschrieben, am Jakobsweg bei San Sebastian

Wasser ist das Wichtigste am Jakobsweg. Aber es gibt auf jeder Etappe immer wieder Wasser zum Nachfüllen.

Motto: Traue Dich. Der Jakobsweg wartet auf Dich. Tue es einfach.

Hier oben steht die Pilgerherberge. Und das ist der Blick des Pilgers nach unten. Sagenhaft!

Jakobsweg an der Küste / Selbstfindung
direkt vom Autor, signiert, EUR 19,90

Jakobsweg an der Küste: SAN SEBASTIÁN - ZUMAIA, Foto 4

Zumaia: Pilgerherberge Santa Klara

Unterwegs auf dem Jakobsweg:
Pilgerherberge aus Stein.

https://www.seebauers-world.com/wallpaper/deba02.jpg

Blick von der Pilgerherberge hinab auf den Atlantik. Ölgemälde von Christian Seebauer

Küstenlinie von Zumaia Ölgemälde

Gemälde: 710
Datum: 2010
Maße: 80 x 80 cm
Christian Seebauer
Link: https://www.seebauers-world.com/_deba02.php

Jakobsweg in Zumaia Ölgemälde

Jakobsweg in Zumaia Ölgemälde, Oil Painting Christian Seebauer

Küstenlinie von Zumaia Ölgemälde

Am Morgen bietet sich dem Pilger noch einmal ein sensationeller Ausblick auf die kleine Hafenstadt Zumaia, bevor es weitergeht. Wind, Regen und kühle Meeresluft peitschen einem alle Gedanken aus dem Kopf und machen Dich frei für Tausend neue Eindrücke, die Dir am Weg begegnen. Man kann nichts mitnehmen. Zu Hause habe ich dieses Moriv dann auf Leinwand gemalt. Eine gute Gelegenheit, noch einmal zu träumen!

Donostia-San Sebastián (baskisch Donostia, Aussprache: [dɔ’nɔɕtija]; spanisch San Sebastián) ist die Hauptstadt der Provinz Gipuzkoa (span. Guipúzcoa) in der spanischen Autonomen Gemeinschaft Baskenland. Sie liegt etwa 20 km westlich der französischen Grenze im Bogen des Golfs von Biskaya. Die Stadt war 2016 gemeinsam mit Breslau Kulturhauptstadt Europas. San Sebastián liegt im äußersten Norden der iberischen Halbinsel an der Bucht La Concha (deutsch: Die Muschel), deren Name von ihrer auffälligen Form herrührt. Die Landesgrenze mit Frankreich liegt nur 20 Kilometer von San Sebastián entfernt. Die Mündung der Bucht wird durch die Felsmassive des Monte Igueldo und des Monte Urgull begrenzt, in der Ausfahrt selbst liegt die kleine Felseninsel Santa Clara. Der weitläufige Bogen der Bucht mit der Strandpromenade und der zwischen La Concha und der Mündung des Flusses Urumea gelegene Parte Vieja-Alde Zaharra (deutsch: Altstadt) sind bekannte Touristenattraktionen.Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Donostia-San_Sebasti%C3%A1n

Escudo municipal de Donostia-San Sebastián.
Das Stadtwappen von San Sebastián


Español: Escudo municipal de Donostia-San Sebastián (Guipúzcoa, España) según el siguiente blasonado: En campo de azur, sobre ondas de azur y plata, un bergantín, de oro, de tres palos, habillado de plata y acompañado de las letras SS, de plata, una en cada cantón. Bordura de plata con la leyenda "Ganadas por fidelidad, nobleza y lealtad", en letras de sable. Al timbre, Corona Real cerrada, que es un círculo de oro, engastado de piedras preciosas, compuesta de ocho florones de hojas de acanto, visible cinco, interpoladas de perlas y de cuyas hojas salen sendas diademas sumadas de perlas, que convergen en el mundo de azur o azul, con el semimeridiano y el ecuador en oro, sumado de cruz de oro. La corona forrada de gules o rojo.; fuente: Ampelio Alonso Cadenas López, Vicente Cadenas Vicent,Heráldica de las comunidades autónomas y de las capitales de provincia, pag. 128, Ed. Hidalguía, Madrid 1985, ISBN 840006047

 

Fotos von der Jakobsweg-Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA

Jakobsweg an der Küste im Regen

Jakobsweg an der Küste im Regen

Regen am Jakobsweg, Pilgerin im Poncho

Regen am Jakobsweg, Pilgerin im Poncho

Wellen am Jakobsweg

Wellen am Jakobsweg

Wellen am Jakobsweg

Wellen am Jakobsweg

Gegrillte Fische am Jakobsweg

Gegrillte Fische am Jakobsweg

Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

Pilger, Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

Küstenweg am Atlantik, Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

Küstenweg, Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

Pilgerin Ingrid, Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

Regen am Jakobsweg, Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

Regen am Jakobsweg, Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

Regen am Jakobsweg, Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

Matsch und Regen am Jakobsweg, Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

Trinkwasser für Pilger,Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

 

 

Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

Trinkwasser für Pilger, Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

Pilger Tribut, Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

Steinhaus am Atlantik, Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

Küstenlinie am Atlantik: Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

Pilgerin zwischen Farnen: Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

 

Jakobsweg an der Küste lesen:

Möchtest Du diese Etappe lesen, ohne das Buch gleich zu kaufen? Kein Problem, hier ist das 2. Kapitel zum Jakobsweg an der Küste für Dich ->

 

Inhalt aus dem Buch BURNOUT: Eine Reise auf schmalem Grat , Jakobsweg an der Kueste

  • San Sebastián – Zumaia (Kapitel aus dem Jakobswegbuch zum Burnout/ Küstenweg)
  • Tag 2: 31 km, ca. 1.150 Höhenmeter, über Orio, Zarautz, Getaria. (Kapitel Jakobsweg an der Küste)
  • Wie ein Uhrwerk (Depressionen und Hilfe am Jakobsweg)
  • Meine „Regenwolke“ (Camino)
  • Also gut, dann lass es mal regnen. (Camino de la Costa)
  • Keine Angst vor dem Höhenprofil (Kapitel Jakobsweg an der Küste)
  • Hier muss es Gott schwindlig werden! (Camino de la Costa)
  • Schritt für Schritt fallen mir Wörter ein wie „allein, unwichtig, unbeholfen, sinnlos, klein und winzig“. (Camino del Norte und Camino de la Costa)
  • Der Gipfel kommt näher. (Kapitel Pilgerbuch)
  • Die Häuser unter mir sind klein geworden. (Kapitel aus dem Jakobswegbuch zum Burnout/ Küstenweg)
  • Traumhaftes Santa Klara (Depressionen und Hilfe am Jakobsweg)
  • Improvisieren macht Spaß. (Kapitel Küstenweg / Jakobsweg)
  • Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar. (Kapitel aus dem Jakobswegbuch zum Burnout/ Küstenweg)
  • Ausgesetzt in der Wildnis (Kapitel Küstenweg / Jakobsweg)
  • Yeah – Such a great feeling outside° !“ (Kapitel BURNOUT)
  • Ans Kreuz genagelt (Kapitel BURNOUT)
  • Eine deutliche Besserung muss sich wohl in meinem Gehirn eingestellt haben! (Warum man pilgert)
  • Hoch über dem Ozean (Aus dem Buch BURNOUT Jakobsweg von Christian Seebauer)
  • Alemán, bueno! (Jakobswegbuch)
  • Auf der Suche nach Ruhe und Entspannung”. (Kapitel Jakobsweg an der Küste)
  • „Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden…“. (Kapitel aus dem Jakobswegbuch zum Burnout/ Küstenweg)
  • Nur hier auf der Webseite: Fotos von der Jakobsweg-Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA (Pilgern am Küstenweg)

Falls Su das Buch direkt bei mir bestellen möchtest, schreibe ich Dir sehr gerne eine ganz persönliche Widmung für Dich!

 

 


    Christian Seebauer am Jakobsweg

    Ich freue mich, wenn Du mein Buch direkt bei mir bestellen möchtest! Gerne mit persönlicher handschriftlicher Widmung. Handsigniert. Optimal als Geschenk.

    Jakobsweg an der Küste
    Christian Seebauer: BURNOUT | Jakobsweg an der Küste 19,90 € Bewertung f�r das Buch




    Christian Seebauer: Israel Trail mit Herz. Details ->
    Buch zum Israel National Trail, Christian Seebauer, SCM
    Israel Trail mit Herz Bewertung 5 Sterne19,95 €
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    Was andere sagen ->

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    Jakobsweg Poster DIN A2 gefaltet. 4,90€. Erlös 100% an gemeinnützige Umwelt- oder Pilgergesellschaft


    Die 1. Woche am Jakobsweg (Camino de la Costa)

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    Textauszug BURNOUT: Eine Wanderung auf schamlem Grat. Jakobsweg an der Kste 2 SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa: SAN SEBASTIÁN - ZUMAIA | Jakobsweg, Küstenweg Etappe 2: SAN SEBASTIÁN - ZUMAIA Tag 2: 31 km, ca. 1.150 Höhenmeter, über Orio, Zarautz, Getaria. Igueldo/Igeldo (San Sebastián) 831 - Orio 822 - Zarauz/Zarautz 816 - Asquizu/Askizu (Guetaria) 809 - Zumaia 805 - Itzíar (Deva) 795 Wie weit ist es von hier aus noch nach Santiago de Compostela? Die Kilometer werden rückwärts gezählt. Santiago de Compostela markiert Kilometer Null. Leseprobe aus dem Buch Jakobsweg an der Küste | Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet. EtappeSAN SEBASTIÁN - ZUMAIA Blicke auf das, was vor dir liegt Ein paar erste kleine Stolperer und ein weiterer gerade noch einmal gut gegangener Ausrutscher ermahnen mich dazu, konzentriert nach vorne zu sehen. Meine ersten Anzeichen von leichter Erschöpfung und beginnender Unkonzentriertheit zeigen sich in Form erster Fehltritte. Es mag verrückt klingen, aber wenn man konzentriert geht, sieht man nicht mehr viel vom Jakobsweg. Man müsste schon stehen bleiben, aber das tut man einfach nicht. Zumindest nicht, wenn man hinter Ingrid her ist. Jedenfalls wird mir schlagartig klar, dass keiner, wirklich kein einziger meiner Millionen Schritte, die vor mir liegen, schief gehen darf. Sonst ist meine Reise besiegelt. Mit offenen Augen schlafen, hinterher trampeln und geistesabwesend einen Fuß vor den anderen setzen kann ich mir nicht mehr erlauben! Ausgelaugt und abgekämpft fällt genau das aber extrem schwer. Und so kommen die nächsten kleinen Stolperer, obwohl ich besonders auf der Hut bin. Mein Blick ist stets nach unten gerichtet. Ich beobachte genau, welche Schritte Ingrid setzt und wo sie kürzer oder länger antritt. Ich befürchte, dass ich von jetzt ab den Boden des Weges nie mehr aus den Augen lassen darf. Wie zum Trost, spricht die Natur aber auch jeden anderen meiner fünf Sinne an. Sind es wirklich nur fünf? Dazu später mehr. Im Augenblick möchte ich nicht gleich in die Ecke eines esoterischen Spinners gerückt werden. Und so freue ich mich über ein paar handfeste neue Eindrücke. Da sind die Ohren, die sich hier im Freien ganz anders, ja fast außergewöhnlich verhalten. All das, was jahrelang nicht mehr zu mir durchgedrungen ist, überflutet mich jetzt förmlich. Allerdings nicht zu meinem Nachteil. Ich brauche hier keinen MP3-Player mehr, um mir wie beim Joggen mit harten Beats das Letzte heraus zu prügeln. Die Ohren lauschen einfach vor sich hin. Wind, Wellen, Schritte. Alles ist, als wenn ich es doppelt so intensiv erlebe. Auch das Riechen, ein weiterer bislang eher verkümmerter Sinn, läuft hier oben zur Höchstform auf. Durch das Schwitzen ist meine Nase endlich mal wieder vollkommen frei. Ein super Gefühl! Am liebsten würde ich auch die salzige Luft und die vielen neuen Düften der Wiesenkräuter bis ins kleinste Detail beschreiben, wenn es nur die entsprechenden Attribute hierfür gäbe. Wie tief und unvergesslich der Geruchssinn in meinem Gehirn verankert ist, habe ich vor ein paar Jahren bei einer nächtlichen Überfahrt mit dem Fährschiff nach Sardinen bemerkt. Aus der Kindheit habe ich den kräftigen Geruch der Macchia mit ihren Kräutern, Rosmarin, Salbei und Wermutgewächsen noch immer „in der Nase“. Und genau dieser ganz besondere Geruch hat mich dann Jahre später an Deck der Fähre mitten in der Nacht aufgeweckt. Obwohl alles stockfinster gewesen ist und wir noch mehr als 50 Kilometer entfernt gewesen sein mussten, konnte ich schon riechen, dass die Insel ist da. Ähnlich geht es mir auch, wenn ich in Ingolstadt an den Raffinerien vorbei fahre. Der Geruch des Schweröls erinnert mich jedes Mal an meinen ersten Cuba Urlaub. Der Geruchssinn scheint sich an alles zu erinnern. Werde ich mich in meinem späteren Leben auch an den Geruch des Jakobsweges erinnern können? Schritt für Schritt geht es weiter an der Küstenlinie entlang. Ohne zu Denken. Ohne Sorgen, gelassen und nach Gottes Fügung. Denn einen eigenen Plan habe ich nicht. Und selbst wenn es nicht Gott ist, der mich hier persönlich führt, dann ist es eben Ingrid. Die allerdings ist umso erbarmungsloser, was das Thema Pause anbelangt. Ein unbarmherziger Gott? Getrunken wird im Gehen. Gut für Sie, schlecht für mich. Denn meine beiden Wasserflaschen sind in den Außentaschen des Rucksacks verstaut, den ich nun im Gehen herunternehmen muss. Und während ich dieses umständliche Prozedere im Lauf mache, verliere ich schon wieder wertvollen Boden. Auch das werde ich noch lernen müssen: Trinken im Gehen. Ich bringe kaum die Hälfte der Flüssigkeit in den Mund. Die andere Hälfte sappt ungenutzt über meine Mundwinkel und mein Kinn nach unten und geht einfach verloren. Naja, die Pflanzen freuen sich vielleicht. Und an der kleinen Menge, die tatsächlich noch vom Flaschenhals in den Mund geflossen ist, verschlucke ich mich zu allem Überfluss brutal. Ingrid hingegen ist schon wieder hinter der nächsten Kurve im Dickicht verschwunden. Sie hat einen Trinkbeutel im Rucksack und einen Trinkschlauch, der ihr das Trinken im Gehen erlaubt. Endlich. Auf das habe ich gewartet: Ingrid möchte sich ein wenig ausziehen. Das klingt nach kurzer Pause. Dass man sich aber einfach die Ärmel vom T-Shirt ohne Zwischenstopp abtrennen kann, habe ich noch nie gesehen. Das geht mir natürlich viel zu schnell! Ich werde wohl noch vieles dazu lernen müssen. Zwar gibt es keine Pause, aber wir stoßen gerade wieder auf Mark und Jorge. Und wir gehen tatsächlich ein wenig langsamer. Wie ein Kräuterlehrpfad Jetzt bin ich ganz in meinem Element. Unter dem Marschieren pflücke ich nebenher essbare Blätter und Samen des kleinen Bärenklaus, den ich im Mund langsam kaue und zergehen lasse. Eine ganze Flut von einzigartigen und unbeschreiblichen Aromen strömt durch meinen Gaumen und auch meine Begleiter fangen neugierig damit an, es mir gleich zu tun. Auch wenn sie zunächst mein Kräuter pflücken für etwas sonderbar halten: Es macht riesigen Spaß! Das Faszinierende ist doch, das wir als Erwachsene noch ein ganz neues, bisher noch nie dagewesenes Aroma entdecken können. Das kann uns mit Farben und Tönen leider nie mehr passieren. Kein neuer Ton und keine neue Farbe werden je hinzukommen. Wir kennen sie ja alle schon. Unter dem Gehen duftende Blätter in den Fingern zerreiben und an die Nase halten. Beeren und Blüten lutschen. Das ist für die anderen eine völlig neue Welt. Ich warne aber auch davor, es alleine nicht zu versuchen. Kann man das echt essen? Es tóxico? Ist das wirklich nicht giftig? Kann man daran sterben? Das waren alles sehr spannende Begleitfragen. Natürlich gibt es gerade unter den Doldenblütlern nicht nur essbare Vertreter wie den Koriander, den Kümmel, den Fenchel und die wilden Möhren. Auch einige der giftigsten Pflanzenarten wie der gefleckte Schierling tummeln sich in dieser Gattung. Warum nicht auch hier im Baskenland? Letzterer hat es zu traurigem Ruhm gebracht, weil Sokrates mit dem giftigen Pflanzensaft (daher Schierlingsbecher) hingerichtet worden sein soll. Das Alkaloid Coniin soll eine langsame Lähmung bis hin zur finalen Atemlähmung auslösen. Dann tritt der Tod bei vollem Bewusstsein ein. Diese „Feinheiten“ fand Ingrid als frühere Krankenschwester höchst faszinierend. Wie Kinder auf einem Kräuterlehrpfad stellen mir die anderen eine Frage nach der nächsten. ... Leuchtturm auf den Felsklippen am Jakobsweg Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet! Die Urvariante des Jakobsweges - der Küstenweg - ist noch nahezu unbekannt. Dafür unvergleichlich schön! Nach einem Burnout beginnt für den Autor im idyllischen Hafenstädchen Irun das Abenteuer seines Lebens. Die Reise zu sich selbst! Es ist eine Reise auf schmalem Grat. 923 km liegen nun vor ihm. Unberührte Natur und die traumhafte Atlantikküste werden über lange Strecken zum festen Begleiter. Auf der Suche nach innerer Ruhe, Gelassenheit und dem eigenen „Ich“ entflieht der Autor in eine Welt, die ihn erdet. Und er findet Antworten. Lange, bevor der berühmte Camino Francés im Landesinneren zum ersten Mal beschritten wurde, pilgerten die ersten „Suchenden“ hier am Atlantik entlang. Und sie wurden wahrlich nicht enttäuscht. ISBN-13: 979-8618384704 Seit 2020 Independently published BURNOUT: Eine Wanderung auf schmalem Grat Jakobsweg an der Küste 303 Seiten unbebildert Wasser ist das Wichtigste am Jakobsweg. Aber es gibt auf jeder Etappe immer wieder Wasser zum Nachfüllen. Motto: Traue Dich. Der Jakobsweg wartet auf Dich. Tue es einfach. Hier oben steht die Pilgerherberge. Und das ist der Blick des Pilgers nach unten. Sagenhaft! Jakobsweg an der Küste / Selbstfindung direkt vom Autor, signiert, EUR 19,90 Unterwegs auf dem Jakobsweg: Pilgerherberge aus Stein. Küstenlinie von Zumaia Ölgemälde Gemälde: 710 Datum: 2010 Maße: 80 x 80 cm Christian Seebauer Link: https://www.seebauers-world.com/_deba02.php Küstenlinie von Zumaia Ölgemälde Am Morgen bietet sich dem Pilger noch einmal ein sensationeller Ausblick auf die kleine Hafenstadt Zumaia, bevor es weitergeht. Wind, Regen und kühle Meeresluft peitschen einem alle Gedanken aus dem Kopf und machen Dich frei für Tausend neue Eindrücke, die Dir am Weg begegnen. Man kann nichts mitnehmen. Zu Hause habe ich dieses Moriv dann auf Leinwand gemalt. Eine gute Gelegenheit, noch einmal zu träumen! Donostia-San Sebastián (baskisch Donostia, Aussprache: [dɔ'nɔɕtija]; spanisch San Sebastián) ist die Hauptstadt der Provinz Gipuzkoa (span. Guipúzcoa) in der spanischen Autonomen Gemeinschaft Baskenland. Sie liegt etwa 20 km westlich der französischen Grenze im Bogen des Golfs von Biskaya. Die Stadt war 2016 gemeinsam mit Breslau Kulturhauptstadt Europas. San Sebastián liegt im äußersten Norden der iberischen Halbinsel an der Bucht La Concha (deutsch: Die Muschel), deren Name von ihrer auffälligen Form herrührt. Die Landesgrenze mit Frankreich liegt nur 20 Kilometer von San Sebastián entfernt. Die Mündung der Bucht wird durch die Felsmassive des Monte Igueldo und des Monte Urgull begrenzt, in der Ausfahrt selbst liegt die kleine Felseninsel Santa Clara. Der weitläufige Bogen der Bucht mit der Strandpromenade und der zwischen La Concha und der Mündung des Flusses Urumea gelegene Parte Vieja-Alde Zaharra (deutsch: Altstadt) sind bekannte Touristenattraktionen.Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Donostia-San_Sebasti%C3%A1n Escudo municipal de Donostia-San Sebastián. Das Stadtwappen von San Sebastián Fotos von der Jakobsweg-Etappe 2: SAN SEBASTIÁN - ZUMAIA Jakobsweg an der Küste lesen: Möchtest Du diese Etappe lesen, ohne das Buch gleich zu kaufen? Kein Problem, hier ist das 2. Kapitel zum Jakobsweg an der Küste für Dich -> Inhalt aus dem Buch BURNOUT: Eine Reise auf schmalem Grat , Jakobsweg an der Kueste San Sebastián – Zumaia (Kapitel aus dem Jakobswegbuch zum Burnout/ Küstenweg) Tag 2: 31 km, ca. 1.150 Höhenmeter, über Orio, Zarautz, Getaria. (Kapitel Jakobsweg an der Küste) Wie ein Uhrwerk (Depressionen und Hilfe am Jakobsweg) Meine „Regenwolke“ (Camino) Also gut, dann lass es mal regnen. (Camino de la Costa) Keine Angst vor dem Höhenprofil (Kapitel Jakobsweg an der Küste) Hier muss es Gott schwindlig werden! (Camino de la Costa) Schritt für Schritt fallen mir Wörter ein wie „allein, unwichtig, unbeholfen, sinnlos, klein und winzig“. (Camino del Norte und Camino de la Costa) Der Gipfel kommt näher. (Kapitel Pilgerbuch) Die Häuser unter mir sind klein geworden. (Kapitel aus dem Jakobswegbuch zum Burnout/ Küstenweg) Traumhaftes Santa Klara (Depressionen und Hilfe am Jakobsweg) Improvisieren macht Spaß. (Kapitel Küstenweg / Jakobsweg) Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar. (Kapitel aus dem Jakobswegbuch zum Burnout/ Küstenweg) Ausgesetzt in der Wildnis (Kapitel Küstenweg / Jakobsweg) „Yeah – Such a great feeling outside° !“ (Kapitel BURNOUT) Ans Kreuz genagelt (Kapitel BURNOUT) Eine deutliche Besserung muss sich wohl in meinem Gehirn eingestellt haben! (Warum man pilgert) Hoch über dem Ozean (Aus dem Buch BURNOUT Jakobsweg von Christian Seebauer) Alemán, bueno! (Jakobswegbuch) Auf der Suche nach Ruhe und Entspannung”. (Kapitel Jakobsweg an der Küste) „Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden…“. (Kapitel aus dem Jakobswegbuch zum Burnout/ Küstenweg) Nur hier auf der Webseite: Fotos von der Jakobsweg-Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA (Pilgern am Küstenweg) Falls Su das Buch direkt bei mir bestellen möchtest, schreibe ich Dir sehr gerne eine ganz persönliche Widmung für Dich! Camino de la Costa/ Jakobsweg an der Kste H1 Inhaltsverzeichnis 2 SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Array ( [0] => Camino de la Costa: SAN SEBASTIÁN - ZUMAIA | Jakobsweg, Küstenweg [1] => Leseprobe aus dem Buch Jakobsweg an der Küste | Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet. EtappeSAN SEBASTIÁN - ZUMAIA [2] => Leuchtturm auf den Felsklippen am Jakobsweg [3] => Wasser ist das Wichtigste am Jakobsweg. Aber es gibt auf jeder Etappe immer wieder Wasser zum Nachfüllen. [4] => Hier oben steht die Pilgerherberge. Und das ist der Blick des Pilgers nach unten. Sagenhaft! [5] => Küstenlinie von Zumaia Ölgemälde ) Inhalt H2 zum Camino de la Costa/ Jakobsweg an der Küste, Küstenweg Array ( [0] => Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet! [1] => Motto: Traue Dich. Der Jakobsweg wartet auf Dich. Tue es einfach. [2] => Fotos von der Jakobsweg-Etappe 2: SAN SEBASTIÁN - ZUMAIA ) Jakobsweg an der Küste, Burnout, Inhaltsverzeichnis H3 Array ( [0] => Küstenlinie von Zumaia Ölgemälde [1] => Jakobsweg an der Küste lesen: ) 1313Inhalt aus dem Buch BURNOUT: Eine Reise auf schmalem Grat , Jakobsweg an der Kueste und additive Fotos hier auf der Jakobsweg-Webseite (Fotos im Buch nicht enthalten)
    • San Sebastián – Zumaia (Kapitel aus dem Jakobswegbuch zum Burnout/ Küstenweg)
    • Tag 2: 31 km, ca. 1.150 Höhenmeter, über Orio, Zarautz, Getaria. (Kapitel BURNOUT)
    • Wie ein Uhrwerk (Camino de la Costa)
    • Meine „Regenwolke“ (Kapitel BURNOUT)
    • Also gut, dann lass es mal regnen. (Kapitel Küstenweg / Jakobsweg)
    • Keine Angst vor dem Höhenprofil (Pilgerbuch über den Jakobsweg an der Küste)
    • Hier muss es Gott schwindlig werden! (Aus dem Buch BURNOUT Jakobsweg von Christian Seebauer)
    • Schritt für Schritt fallen mir Wörter ein wie „allein, unwichtig, unbeholfen, sinnlos, klein und winzig“. (Camino del Norte und Camino de la Costa)
    • Der Gipfel kommt näher. (Depressionen und Hilfe am Jakobsweg)
    • Die Häuser unter mir sind klein geworden. (Camino de la Costa)
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    • Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar. (Camino)
    • (Kapitel Pilgerbuch)
    • Ausgesetzt in der Wildnis (Pilgern am Küstenweg)
    • Yeah – Such a great feeling outside° !“ (Warum man pilgert)
    • Ans Kreuz genagelt (Kapitel BURNOUT)
    • Eine deutliche Besserung muss sich wohl in meinem Gehirn eingestellt haben! (Pilgern am Küstenweg)
    • Hoch über dem Ozean (Camino)
    • Alemán, bueno! (Camino del Norte und Camino de la Costa)
    • Auf der Suche nach Ruhe und Entspannung”. (Jakobswegbuch)
    • „Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden…“. (Camino del Norte und Camino de la Costa)
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    Fotos zum Camino de la Costa/ Jakobsweg an der Kueste Beitrag Keywords zu diesem Jakobsweg-Beitrag:

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    Kuestenweg/ Jakobsweg an der Kueste/ Camino de la Costa Textauszug:

    San Sebastián – Zumaia

    Tag 2: 31 km, ca. 1.150 Höhenmeter, über Orio, Zarautz, Getaria.

    Gleich nach einem Schluck Pulverkaffee, den mir eine junge Pilgerin aus Chile spendiert, breche ich im Morgengrauen auf. Die Betonung liegt nicht auf „Morgen“, sondern auf „Grauen“. Es regnet leicht und stürmt kräftig. Alles ist grau in grau. Würde man einen depressiven Menschen hier ganz allein aussetzen, dann wäre das gar nicht gut. Gleich auf den ersten Metern hänge ich mich an Ingrid. Sie scheint alles schon zu kennen und läuft zielgenau vor mir her. Und mein Eindruck täuscht mich nicht.

    Ingrid ist sage und schreibe 69 Jahre alt und bereits seit Eibelstadt/ Würzburg zu Fuß hierher unterwegs! Wahnsinn. Über 2.000 Kilometer zu Fuß in guten zwei Monaten. Für mich einfach unvorstellbar. Ihre fröhlichen und leuchtenden Augen verraten ihr Alter definitiv nicht. Sie könnte ganz locker 10 Jahre jünger sein. Ingrid ist relativ groß, drahtig und hat halblange grau-blonde Haare. Ihr Pilgerstock überragt sie ein wenig. Ich schätze ihn so auf meine eigene Größe, ca. 184.

    Wie ein Uhrwerk

    Ingrid geht so gleichmäßig wie ein Uhrwerk. Ich spüre, dass sie ein unerschütterlicher Glaube begleitet. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich, denn so viel weiß ich noch gar nicht über sie.

    Bergab und geradeaus kann ich ihr ohne Mühe folgen. Aber bergauf hat sie immer das gleiche, für mich unmenschliche Tempo drauf.

    Allem Überfluss zum Trotz scheinen Ingrid die Etappen bergauf sogar besonders leicht zu fallen. Sie fängt immer bergauf an, ohne jede Atempause mit mir zu plaudern. Außer einem atemlosen und äußerst knappen „ja, aha, ach“, bin ich nicht mehr im Stande, an einem Gespräch aktiv teil zu nehmen. Dafür sitzt die Pumpe, die meinen Puls antreibt scheinbar irgendwo zwischen den Ohren und meiner Stirn.

    Dummerweise geht mir genau jetzt am steilsten Stück das linke Schuhband auf. Dieses habe ich doch extra mit einem Zigfach-Knoten gebunden. Beim Bücken sehe ich dann wie gestern Sternchen vor meinen Augen. Blutdruck lass nach! Beim hastigen Trinken aus meiner Plastikflasche verschlucke ich mich schon wieder so heftig, dass ich hustend und rot angelaufen vermutlich wie ein Notfallpatient aussehe.

    Das verschafft mir wenigstens eine kurze Verschnaufpause, die Ingrid mir aus Mitleid gönnt. Sie ist ja im Berufsleben Krankenschwester gewesen.

    Fortan höre ich zur Strafe eine schaurige Krankengeschichte nach der anderen (natürlich anonym). Und keiner dieser Leidenswege geht wirklich gut aus. Tod und Elend mischt sich in meiner Fantasie zu einer grauenvollen Mischung aus Hilflosigkeit, Ablehnung und Abscheu. Das ist doch mal wieder etwas Handfestes für meine „Regenwolke“! So nenne ich ab nun mein pessimistisches Hirnareal, welches mir meine halbe Vergangenheit versaut hat.

    Aha, immerhin ist das eine wertvolle Erkenntnis, die mir da gerade gekommen ist.

    Meine „Regenwolke“

    Toll. Hier kann meine „Regenwolke“ wieder aktiv werden. Sich austoben. Das ihr Metier. Abrupt meldet sich auch schon mein Schmerzempfinden. Sicher ist sie, die „Regenwolke“, daran schuld. Natürlich beginne ich sofort wieder, in meinen Körper hinein zu horchen, was alles natürlich nur viel schlimmer macht.

    Und es sind nicht die Schierlinge, die mich heute in mich hineinhorchen lassen! Es ist die Geschichte eines Pilgers, der hier mit einem Herzinfarkt zusammen gebrochen ist. Nein, so etwas passiert mir nicht.

    Doch plötzlich geht es mir tatsächlich schlecht. Ist mit meinem Herzen noch alles o.k.? Schlägt es noch? Was für eine unsinnige Frage. Würde mein Herz nicht mehr schlagen, könnte ich mir diese Frage im Augenblick ja gar nicht mehr stellen. Trotzdem wandert meine rechte Hand zum linken Brustkorb und überprüft den Herzschlag. Wie verrückt. So etwas hatte ich schon einmal vor langer Zeit. Und es hat mich dann auch sehr lange begleitet.

    Doch heute möchte ich mir darüber keine Gedanken machen. Ich zwinge mich dazu, meine Ängste loszulassen und Ingrid zu folgen. Und es tut gut, zu wissen, dass sie Krankenschwester war.

    Trotzdem kämpfe ich noch eine ganze Weile gegen die irrationalen Ängste, während ich einen Fuß nach dem anderen hinter Ingrid setze. Der liebe Gott scheint mir Ingrid geschenkt zu haben, damit ich ihr auf dem „Weg in die Gegenwart“ folgen kann. Und die jedenfalls versucht gerade, mir alle bösen Gedanken auszupeitschen. Mir fällt das Vaterunser ein und zum ersten Mal versuche ich, es zu interpretieren. „…sondern befreie uns vor dem Bösen…“. Befreie mich von den quälenden Gedanken, die ich so oft in meinem Leben gehabt habe. „Führe mich nicht in Versuchung“… ständig Angst zu haben!

    Es ist klar, dass sich sogleich bei „Dein Wille geschehe“ die „Himmelspforten“ öffnen und der Regen nun stärker wird. Der Wind bläht sich zu einem richtigen Sturm auf. Die Temperaturen fallen schlagartig bis auf 6 Grad in den Keller und die Trampelpfade verwandeln sich in kleine Sturzbäche. Ist es nun das, was ich gebetet oder wenigstens gedacht habe? Will mir Gott so sein Reich zeigen? Oder will er mir mit aller Gewalt meine Gedanken an Zukunft und Vergangenheit nehmen, um mich endlich einmal „hier“ zu Recht zu finden?

    Also gut, dann lass es mal regnen.

    Umso fröhlicher ist Ingrid. Auch wenn sie selbst von sich sagt, weder auf diesem, noch auf einem früheren Jakobsweg so ein Wetter jemals erlebt zu haben. Ich helfe ihr dabei, ihren grünen Regenponcho anzuziehen. Allein ist das bei dem Sturm gar nicht mehr möglich. Der Sturm bläst ihren Umhang sofort zu einem Ballon auf. Bei diesem Anblick muss ich wieder lachen. Zu komisch sieht das nun aus. Erst mit Schnur und Gürtel bringe ich Ingrid dann ein wenig in Form. Diese Szene gerade wäre filmreif gewesen und auf YouTube hätte sich wohl jeder totgelacht.

    Ich selbst habe auch einen Poncho, wenn gleich nur in Form eines noch nie benutzten Werbegeschenks einer großkotzigen Investmentgesellschaft. Ingrid ist schon gespannt darauf, diesen Wunderponcho zu sehen, der da in einer sehr sehr kleinen, mit 3 Buchstaben beschrifteten Tüte eingeschweißt ist.

    Als der Poncho das erste Mal in seinem Leben das Licht der Welt erblickt, sind seine Stunden bereits angezählt. Er gleicht einem dünnen, blauen Müllsack, der sofort zerreißen wird und seinen Müll umgehend fallen lassen wird. Nun fühle ich mich selbst als dieser Müll, der in diesen hässlichen Investment-Sack steckt. Aber es wird nicht von langer Dauer sein. Da bin ich mir sicher! Zu zweit versuchen wir, wenigstens ein bisschen Regenschutz zu realisieren.

    Für den Poncho werden keine besseren Zeiten mehr kommen. Er wird den nächsten Glockenschlag der Wallstreet nicht mehr erleben.

    Noch in Gedanken versunken, verschwindet Ingrid schon wieder aus meinem durch Plastik eingeengten Gesichtsfeld. Sie ist einfach wieder weiter gegangen. Wie ein Chronometer.

    Ich glaube es kaum, aber das Einholen weniger Hundert Meter dauert fast eine ganze Stunde. Schon von weitem höre ich, dass Ingrid mir noch immer fortwährend Geschichten erzählt. Sie hat gar nicht mitbekommen, dass ich eine Stunde lang nicht mehr in Empfangsreichweite war.

    Unter den wenigen geschützten Stellen, die mir der Poncho noch bietet, schwitzte ich extrem unangenehm. Ich bin froh, als sich der Regen wieder legt und ich auch ohne Poncho gehen kann.

    Abgesehen von einem Wolken verhangenen Himmel gefällt mir die Landschaft unglaublich gut. So gut, dass meine Sinne wieder damit beginnen, all die schönen Motive in sich einzusaugen. Das gibt mir neue ungeahnte Kräfte.

    Keine Angst vor dem Höhenprofil

    Nach etwa 13 Kilometern und einem Bergauf Bergab zwischen Null und 300 Höhenmetern erreichen wir an der Mündung des Flüsschens Oria das Fischerdörfchen Orio mit dem bezaubernden mittelalterlichen Kern „Goiko Kale“. Die Höhenmeter sind gar nicht so schlimm, denke ich mir nun, weil mir der Weg leicht gefallen ist. Wenn man sich jedoch das in der Länge gestauchte Höhenprofil im Reiseführer ansieht, erschrickt man unweigerlich vor den spitzen und hohen Flanken, die dort natürlich „gestaucht“ abgebildet werden. Aber alles halb so schlimm.

    Weiter geht es über Zarautz, was Kitsurfern ein Begriff sein könnte, in Richtung Zumaia, wo wir um die Mittagszeit herum den malerischen Fischerort Getaria mit seiner vorgelagerten Halbinsel erreichen. Rings herum soll es richtig gute Weingüter geben. Mal sehen, ob da am heutigen Abend ein Wein aus Getaria aufzutreiben ist.

    Getaria hat eine uralte gotische Kirche, die mich sofort in ihren Bann zieht. Da muss ein kurzer Abstecher drin sein! Nichts wie hin.

    Nach dem Öffnen der schweren Kirchenpforten tut sich eine kuriose Kulisse auf. Der Kirchenboden fällt gleich um mehrere Grad ab und ist total abschüssig.

    Hier muss es Gott schwindlig werden!

    Er ist alles windschief. So etwas Schräges habe ich noch nicht gesehen.

    Und es ist so feuchtkalt, dass man jeden Atemhauch sehen kann. Kein weiterer Besucher ist zugegen. Außer vielleicht Gott. Der Widerhall im eisigen und menschenleeren Kirchenschiff ist gespenstisch. Ingrid und ich gehen respektvoll auf Abstand. Ich nehme meinen Rucksack ab und knie mich in der hintersten Reihe mit gefalteten Händen hin. Ist Gott in dieser klammen Umgebung nun bei mir? Auch Ingrid hat sich nun niedergekniet, ganz vorne links. Es heißt ja, „wenn zwei oder drei in deinem Namen versammelt sind, dann bin ich mitten unter euch“. Zwei sind wir, aber wo ist Gott? Kann ich ihn hier sehen? Wird er sich hier irgendwie offenbaren? Vorerst bleibt es bei meinem zaghaften zweiten Kirchenbesuch am Jakobsweg und ich bin Gott nicht wirklich böse, dass er nicht Hallo gesagt hat. Vielleicht hat er mich einfach ganz still beobachtet und kommt dann, wenn ich ihn wirklich brauche.

    Direkt vor der Basilika grillt ein baskischer Koch fangfrischen Fisch am offenen Feuer vor den Türen seines Restaurants. Der stolze Preis würde jedoch den selbst auferlegten Rahmen meines Pilgerdaseins sprengen. Und so bleibt es beim Zusehen ohne Antasten, beim Reden und beim Riechen. Mehr ist nicht drin. Für Ingrid und mich gibt es wenig später ein Stück feucht gewordenes Weißbrot mit Salami. Das allerdings passt jetzt zum Pilgerdasein und schmeckt einfach fantastisch.

    Das Wechselwetter setzt sich noch fort bis nach Zumaia. Schon von weitem bäumt sich eine schlicht überwältigende Klippenkulisse vor mir auf. So stelle ich mir wieder Cornwall vor, dass ich leider nur aus Rosamunde-Pilcher-Filmen kenne und zu denen ich mich soeben geoutet habe.

    Ein landschaftlicher Höhepunkt ist das, was nun vor mir liegt. Leider im wahrsten Sinne des Wortes „Höhe“. Ganz da oben auf den Hügeln muss die Herberge Santa Klara liegen. Der Name gefällt mir.

    Was mache ich eigentlich hier? Bin ich wirklich weg von zu Hause? Habe ich nun alles hinter mir gelassen? Ich weiß es nicht mehr. Mit jedem Schritt werde ich müder und verliere den Bezug zu allem, was mich bisher umgeben hat. Nicht dass ich meine Reise schon jetzt in Frage stellen würde. Aber beim Hinterhergehen überfällt mich nun eine richtig schwermütige Stimmung. Es geht nun nicht mehr darum, irgendwelche Briefe in der Arbeit zu schreiben und deren Folgen zu bedenken. Es geht irgendwie um Nichts. Ich gehe einfach vor mich hin.

     

    Schritt für Schritt fallen mir Wörter ein wie „allein, unwichtig, unbeholfen, sinnlos, klein und winzig“.

    Trotzdem ist da etwas in mir, was mich antreibt. Auch wenn es den Sinn noch gar nicht erkennt. Vielleicht braucht dieser innere Antrieb auch gar keinen Sinn. Er funktioniert einfach!

    Oh Gott, wie weit ist es noch? Im Reiseführer, den ich im Gehen aufblättere, ist ein sommerliches Strandfoto von dieser Gegend abgebildet. Doch mir ist kalt. Alles ist grau in grau. Endlich sehe ich hinter einer Kurve Zumaia. Und nein, bis dahin ist es noch eine Ewigkeit.

    Entmutigt stapfe ich dann im Schlepptau von Ingrid doch noch in Zumaia ein. Ohne Rast und ohne einen Blick für das Schöne ziehen wir durch Zumaia hindurch. Zur Herberge ist es noch eine kleine Bergtour.

    Jetzt, wo ich so müde und so erschöpft bin, sind Zweihundert Höhenmeter eine echte Hürde. Ich kämpfe bereits mit ersten Anzeichen von Krämpfen. Jede Steinmauer und jeden Zaunpfahl nutze ich wie ein alter Mann, um mich aufzustützen. Ingrid ist längst mit ihren großen Schritten dahin. Trotzdem:

    Der Gipfel kommt näher.

    Und nun ist mein Hirn so leer, dass ich wie ein Automat dahin wanke. Nicht elegant, nicht ergonomisch. Sondern bemitleidenswert. Ingrid ist sicher längst schon in der Herberge.

    Hätte mich nicht ein Einheimischer darauf Aufmerksam gemacht, dass ich an der Herberge schon vorbei gelaufen bin, hätte ich nicht geglaubt, was ich da sehe: Santa Klara liegt direkt vor meinen Augen! Am höchsten Punkt. Ein Punkt, so schön, dass man auch ohne weiteres Schloss Neuschwanstein darauf hätte erbauen können!

    Völlig ausgelaugt halte ich mich an einem Zaunpfahl fest und starre benommen auf das, was da vor mir liegt.

    Die Wolken haben der Sonne ein paar Löcher frei gemacht, wo sie in sichtbaren Lichtstrahlen einzelne Punkte am Ozean erhellt. So eine eigenartige Mischung aus blauem und gelbem Licht habe ich noch nie erlebt.

    Es scheint keine Zwischenfarbe zu geben. All das, was sich gerade vor meinen Augen abspielt, scheint mein Inneres widerzuspiegeln. Es ist eine seltsame Mischung aus Zerrissenheit und einkehrender Ruhe. Eine Mischung aus „Gelb und Blau“.

    Die Häuser unter mir sind klein geworden.

    Der Blick nach „draußen“ auf das offene Meer ist unruhig aber schier unendlich. Wie im Zeitraffer ziehen die Wolken umher und schaffen jede Sekunde eine neue Atmosphäre. Nichts davon kann ich festhalten. Es ist der Augenblick, den ich gebannt in seinem Lauf verfolge.

    Ich lasse den Fotoapparat in meiner Tasche. Das, was ich hier gerade erlebe, werde ich nie im Leben auf einem Foto festhalten oder gar zurückholen können. Er macht mich melancholisch, dieser Augenblick, dem ich mit meinen bisherigen Verhaltensweisen nun überhaupt nicht gewachsen bin.

    Es ist schön, doch ich kann nicht jubeln. Mir verstummt meine Stimme. Und ich fühle, dass eine Veränderung mit mir begonnen hat. Eine Veränderung, die weh tut.

    Bestimmt hat auch Christoph Kolumbus einst bei einem solchen Anblick das Fernweh gepackt. Doch hat er wirklich nur den westlichen Seeweg von Europa nach Ostasien gesucht, oder war er eine unruhige Seele auf der Suche nach sich selbst?

    Die Herberge Santa Klara wartet nun aber auf mich!

    So schön kann eine Herberge sein: Zwei sehr gepflegte Häuser. Eines davon ganz frisch renoviert. Ringsherum eingefasst von bestem Naturstein.

    Der kolossale Rundblick von 360 Grad fesselt mich sofort. Unter mir liegt zwei Kilometer entfernt Zumaia. Dazwischen sind grüne, alpin geneigte Felder.

    Zum Atlantik hinaus markieren schroff abfallende und mit hellgrünem Gras bewachsene Felskegel das Heimatland des Seefahrers Juan Sebastián Elcano, der die erste Weltumsegelung seines uns geläufigeren Kommandanten Ferdinand Magellan erfolgreich beendet hat. Letzterer ist auf den Philippinen beim Versuch der gewaltsamen Missionierung durch einen vergifteten Pfeil gestorben. [4]

    Nein, ich werde hier niemanden missionieren! Es genügt mir voll und ganz, wenn ich mich selbst finde.

    Noch heute werden die Felsklippen wie anno dazumal umspült von der ungezähmten Kraft des Atlantiks. So ungefähr muss das Paradies schon immer ausgesehen haben. Und hier mit dem Blick auf das atlantische Dorado habe ich jetzt meine zweite Schlafstätte gefunden.

    Traumhaftes Santa Klara

    Doch damit nicht genug. Ich traue meinen Augen nicht, wie extravagant ich da übernachten kann. Das schicke Steinhaus ist luxuriös ausgestattet. Edelste Küchenarmaturen und freigelegtes altes Mauerwerk. Dazu edles dunkles Holz, eine offene Küche mit Esszimmer, kleine Zimmer mit je zwei Stockbetten, sowie ein piekfeines Bad, mit Naturstein und Marmor. Und das für mich als verschwitzen Pilger. Einfach unglaublich.

    Hier könnte man einen Luxusurlaub mit der eigenen Familie und zwei weiteren Familien verbringen.

    Doch zunächst zieht es mich noch einmal in das Freie. Ich mache mir zwei Skizzen, aus denen ich zu Hause dann zwei Ölgemälde fertigen möchte. Die Stimmung ist immer noch überwältigend, obwohl das Licht schon schwächer geworden ist. Über dem Meer liegen ganz niedrig noch die dunklen Regenwolken. In der Ferne sieht man auf dem Ozean zwei Stellen, wo es stark zu regnen scheint. Die letzten Sonnenstrahlen tauchen die Gegend noch immer in das merkwürdige gelb-blaue Licht. Gelb und Blau, Licht und Schatten, Sturm und Windstille spiegeln sich auch noch immer in meinem zerrissenen Seelenleben wider. Ich bin erschöpft und eigenartig frisch zugleich.

    Doch nun fasse ich den Entschluss, noch Spagetti, Tomaten, Zwiebeln, Salat und einen Wein aus Getaria im kleinen Zentrum von Zumaia zu besorgen. Die einmalige Kochgelegenheit will ich auf gar keinen Fall verstreichen lassen und beim Kochen kann ich gut entspannen. So macht es auch gar nichts aus, dass es an Kleinigkeiten wie Essig oder Salz gefehlt hat. Umso mehr gilt:

     

    Improvisieren macht Spaß.

    Am Abend treffen dann noch der Spanier Jorge und die deutsche Pilgerin Sabine ein. Mark fehlt. Sabine ist um die Zwanzig, kommt aus einem betuchten Elternhaus und wohnt zum Unmut ihrer Eltern in einem besetzten Haus in Hamburg.

    Das friedvolle Dinner zu Viert ist perfekt. Daniela, eine hochgewachsene Italienerin um die 1,90m und zwei ältere Spanier kommen dann auch noch dazu. Und die übermäßig vielen Spaghetti, die ich zubereitet habe, reichen auch locker noch für die durchnässten Neuankömmlinge. Auch sie haben einen Rotwein aus Getaria mitgebracht. Die Flasche für 1,29 Euro.

    Mit Daniela kann ich mich gut auf Italienisch unterhalten. Sie spricht den mir vertrauten Dialekt der Emilia-Romagna, wo ich einst während des Studiums ein Auslandspraktikum gemacht hatte. Daniela hat mir ein charmantes Kompliment für die Pasta gemacht, obwohl diese längst nicht mehr al dente, sondern eher „all‘ elastico“ ist. Trotzdem bin ich tot müde und es zieht mich magisch in mein Bett. Mein Zimmer teile ich mir mit Ingrid, die ebenfalls schlafen möchte. Das Abspülen „lavar olé olé“ darf ich als Lohn für das Kochen getrost den anderen überlassen, die noch bis in die tiefe Nacht hinein die Reste des Abendmahls zelebrieren.

    Zumaia – Deba

    Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar.

    Das Erwachen am dritten Tag ist entmutigend und zermürbend. Schon in der Nacht hat es ohne Unterlass an mein Fenster geprasselt. Das hat dazu geführt, dass ich von Magellan und einem untergehenden Piratenschiff auf hoher See geträumt habe.

    Im tristen Morgengrauen schüttet es jetzt noch immer wie aus Kübeln. Aus den verstopften Fallrohren der Dachrinnen spritzt das Wasser mit dem Druck der vollen Wassersäule waagrecht heraus. Die Sicht ist gleich Null. Das Meer unter mir ist verschwunden. Ich kann es beim Fortissimo der aufschlagenden Regentropfen nicht einmal mehr hören. Die Pfützen haben sich über Nacht zu knöcheltiefen Tümpeln ausgedehnt. Und nun stehe ich gleich vor der ersten unangenehmen Herausforderung des Tages: Ich muss zehn Meter hinüber zum Haupthaus laufen. Dort gibt es Frühstück.

    Zehn Meter im vollen Wasserfall!

    Geschafft. Nun erst einmal ausgiebig Frühstücken, ausnahmsweise. Ich hoffe, dass sich der Wolkenguss wieder etwas legen wird. So kann es ja nicht lange bleiben. Oder doch?

    Bis halb zehn hat der Regenschauer nichts an seiner Stärke verloren. Die anderen wollen abwarten. Und das, obwohl sie alle professionelle Regenausrüstung, dichte Trekkingschuhe und ein Cape für den Rucksack haben.

    Mein Poncho hingegen besteht nur noch aus blauen Fetzen, an denen der Werbeaufdruck sich aber hartnäckig gehalten hat.

    Meine grau-orange farbenen Turnschuhe haben zwar einen Trekking Look, sind aber nichts anderes, als sich vollsaugende Fußbandagen. Ebenso unsinnig sind meine weißen Turnschuhe, die ich als Ersatz mitgenommen habe. Erst recht meine glatten, abgelatschten, nach gemachten Birkenstock. Die Sandalen lasse ich hier stehen. Sollen sie doch in Zumaia bleiben. Weil ich mit meiner Ausrüstung gerade am Fußboden sitze, nehme Sie in die Hand und stelle sie einem Pilger vor die Füße. Es beginnt, lustig zu werden. Er lehnt ab.

    Vielleicht wird sich ein anderer Pilger noch darüber freuen. Man weiß ja nie. Jetzt beginnt meine Fantasie, überzuschäumen.

    Aus einem meiner beiden blauen Müllsäcke fertigte ich mir eine Art Pariser für meinen Rucksack. „Seht her, wie ich das mache!“

    Ich möchte den Regen natürlich „überleben“ und fühle mich jetzt wie mitten in der Survivalserie mit Bear Grylls:

    Ausgesetzt in der Wildnis

    „Wenn ihr die nächsten Tage überleben wollt…“, sage ich reißerisch, „dann müsst ihr euch was einfallen lassen! Seht genau hin, wie ich das mache!“ Mit der Nagelschere schneide ich vor den anderen in die Mülltüten vier Golfball große Löcher hinein, wo ich dann Tragegurte meines Backpacks hindurch fädele. „Ich nehme sie noch mal kurz raus und mach dass nochmal, damit es alle sehen können. Ihr wollt doch überleben, oder?“

    Mit einer Semmel in der Hand, die mir als Mikrofon dient, erkläre ich meinem verdutzten aber doch recht erheiterten Publikum nun auf Englisch die soeben erfundene Survivaltechnik. „Yeah that’s it! Let’s take a look at this!“

    Erst will ich die Löcher mit Leukoplast abdichten und erkläre das meinem erheiterten Publikum. „Oh Yeah, without any holes you will stay dry and alive!“

    Dann fällt mir Gott sei Dank ein, dass mein Survival-Patent so schon beim ersten Griff in den Rucksack zerreißen würde. Hin und wieder werde ich ja was aus meinem Rucksack brauchen. Ich darf das nicht zukleben. „Oh no, You can not seal the holes“.

    Die anderen beginnen zu kichern und fragen „Bear Grills“, wo es denn heute noch hingehen soll? Ich antworte in meine Semmel „Oh, I will show you everything to survive the next 12 km“.

    Ja! Heute bin ich es, den es als ersten in den Regen zieht. Endlich ist es einmal umgekehrt!

    Yeah – Such a great feeling outside° !“

    Ingrid folgt mir etwas befremdet und die anderen scheinen „Bear Grylls“ nicht wirklich zu trauen.

    Wie zwei übermütige Kinder kommen wir uns vor. Ganz so, als ob wir gemeinsam die ultimative Mutprobe machen. Und wir müssen natürlich weiter lachen, weil uns das Wasser von oben sofort kräftig durchspült.

    Unten herum sieht es nicht viel besser aus. Alles eine Frage der Zeit, bis es nass eingeht.

    Bei den ersten Schritten versuche ich noch, wenigstens den allergrößten Pfützen auszuweichen. Nach wenigen Minuten kommt aber schon der vorhersehbare und eklige Moment, in dem das Wasser von allen Seiten in meine Schuhe eindringt. Es lebe das Belüftungssystem!

    Es ist also so weit. Ingrid bricht fast ab vor lauter Lachen. Ihr Moment der eigenen Vollflutung kommt nur wenige Sekunden später.

    Wenige Meter vor ihr springe ich absichtlich mit einem lauten „bon Caminooooo“ in eine tiefe, superdreckige Megapfütze. Das Gewicht meines Rucksacks verleiht mir beim Eintauchen noch zusätzliche Einschlagskraft.

    Die Oberflächenspannung der Pfütze weicht explosionsartig den Gravitationskräften meiner Schuhgröße 47 und hinterlässt einen Krater. Am Poncho von Ingrid haben die Einschläge der Fangopackung eine wahre Eruptionslandschaft hinterlassen. Oje, wird sie mir jetzt böse sein?

    Schließlich ist Ingrid eine ehrwürdige Dame und kein junger Depp, der hier bei mir gerade durchkommt.

    Aber Ingrid muss ebenfalls lachen. Sie lässt ihren Poncho, wie er ist und wischt sich nur die Dreckspritzer aus ihrem Gesicht. Gerade noch einmal gut gegangen!

    Im Laufe der nächsten halben Stunde denke ich: Es gibt nur ein nass, kein nässer. (Obwohl ich mir da später nicht so sicher bin).

    Für das erste ist eine recht erheiterte Wanderstimmung

    hergestellt und wir sind voll im Element. Im wahrsten Sinne des Wortes.

    Ans Kreuz genagelt

    Nass bis auf die Haut und vor uns hingackernd entdeckt Ingrid den absolut krassen Oberhammer: Eine original baskische Vogelscheuche. Hier haben sie einen echten Raben gekreuzigt. Das zerzauste Federkleid ist schauderhaft an eine senkrechte und eine waagerechte Dachlatte genagelt. Spiel mir das Lied vom Tod hätte nicht grausamer sein können.

    Nach einem ersten abgewürgten Lachen überkommt uns beide ein schauderhaftes Gefühl. Land und Leute sind hier einfach anders. So ist es. So gruselig das Ganze auch ist, wir schütteln unsere Köpfe, sehen uns an und müssen schon wieder lachen. Es hilft nichts.

    Es folgt eine längere Strecke, auf der wir beide einfach nur fröhlich sind. Fast alles bringt uns zu lachen.

    Ingrid ist die beste Lauflehrerin, die mir je begegnet ist. Selbst dem starken Regen ringt sie noch tapfer eine positive Seite ab. Sie meint, dass nun viele Pilger aufgeben und abbrechen werden. Das wiederum wird uns dauerhaft leere Herbergen und Abgeschiedenheit bescheren. So kann man es auch sehen. Nichts, wirklich nichts auf der Welt kann Ingrid ihren Glauben an das Gute nehmen.

    Weil ich im Regen nichts sehen kann und weil Ingrid diesen Weg schon einmal gegangen ist, erzählt sie eben einfach, was ich jetzt alles sehen würde, wenn es schön wäre. Es sei einer der schönsten Abschnitte. Der Ozean sei hier besonders prächtig. Und die Wiesen besonders grün. Ständig höre ich Ermutigendes, Verheißungsvolles und Zauberhaftes. Ingrid scheint diese „Regenwolke“ einfach nicht zu kennen, die mir immer wieder ungebeten dazwischen funkt.

    Aus den bayrischen Alpen kenne ich die wackeligen Holzkonstruktionen, die zum Überqueren eines Stacheldrahtzaunes zwischen zwei Weiden dienen. Hier ist ein solcher Übergang in baskischer Vollendung. Man hätte für eine Weide auch Stacheldraht nehmen können. Aber nein: Es musste rasiermesserscharfer Natodraht sein. Krass.

    Der Antritt befindet sich natürlich auf einer „Insel“ mitten im tiefsten Schlamm. Auf der Oberfläche schwimmt gelblich braun schimmernd das, was Kühe eben so von sich geben.

    Das erste Mal bekommt auch Ingrids Poncho ein paar Blessuren ab. Meiner ist längst schon zur Lachnummer verkommen. Wenigstens bleibe ich mit dem Fetzen nicht am Zaun hängen.

    Bestimmt hätte ich mir zu Hause in einer ähnlichen Nässe längst Pest und Cholera, zumindest aber eine sofortige Grippe ausgemalt. Meine „Regenwolke“ hätte postwendend dafür gesorgt, dass ich auch tatsächlich krank werde. Daran denke ich hier keine Sekunde!

    Eine deutliche Besserung muss sich wohl in meinem Gehirn eingestellt haben!

    Gibt es neben der „Regenwolke“ auch noch so etwas wie positive Kräfte in meinem Gehirn? Fast scheint es so. Ich bemerke nämlich, dass das Wasser in den Schuhen beim Gehen wärmer wird, ganz so wie in einem Neoprenanzug. Sehr gut. Und das liegt nicht nur an den durchwateten Kuhfladen, sondern an der eigenen Körperwärme.

    Das ist doch schon mal ein Anfang. Und ich bin sogar mutig: Denn ich stelle mir vor, wie die Wolken allmählich aufreißen werden, wenn ich einen Zauberspruch loslasse. Ingrid hat blauen Himmel schon länger herbeigeredet. Und so bleibt es ein Geheimnis, ob es mein Zauberspruch oder Ingrids unerschütterlicher Optimismus war, der das Wetter verbessert hat.

    Weg mit dem Poncho. Heraus mit der Brotzeit. Jetzt geht es mir gut. Richtig gut.

    Ingrid und ich verstehen uns nun blind. Das Wetter hat uns zusammen geschweißt. Auch ohne große Worte weiß jeder, wie der andere tickt. Das gibt mir eine enorme Sicherheit und Vertrautheit. Endlich reden wir auch über Persönliches. Jetzt werden die Abstände zwischen uns beiden freier. Jeder für sich. Und doch gemeinsam. Mal ist sie voraus, mal ich.

    Über mehrere Hundert Meter hinweg können wir unsere „Verbindung“ halten.

    Ein tolles Gefühl für mich. Bald bleiben wir bei kurzen Stopps des anderen nicht mehr stehen. Wir wissen auch so, dass wir vom gleichen Rhythmus durchflutet sind und mühelos zusammen bleiben werden.

    Mit gebührendem Abstand stoßen wir auf ein uraltes Gehöft und ein paar ländliche Häuser in Elorriaga. Hinreißende Steinfassaden tun sich da hervor. Duftende Bauerngärten mit farbenprächtigen Stauden säumen den Weg. Auf engstem Raum wuchern rosarote Fuchsien bis vor unsere Füße. Der Regen kann ihnen nichts anhaben.

    Hoch über dem Ozean

    Mal näher, mal weiter weg: Ständig begleitet uns zur Rechten nun wieder der Ozean. Fantastisch. Und plötzlich kommen sogar ein paar Sonnenstrahlen durch. Es geht voran Richtung Deba: „Deba Deba Du!“ Hört sich irgendwie wie eine Bank an.

    Nach viel Natur durchwandern wir das romantische Dörfchen Itziar, wo uns ein Pilger mit seinem Esel entgegen kommt. Er macht den Jakobsweg „para atras“, also rückwärts. Das ist viel schwieriger, weil man die Markierungspfeile von hinten nur selten zu sehen bekommt. Einige Pilger haben deshalb damit begonnen, den Rückwärtsweg mit einer blauen Schnecke zu markieren. Der Dreiviertelkreis mit Pfeilspitze soll die Gegenrichtung aufzeigen.

    Nach Deba geht es auch im Schneckentempo zwei Kilometer berg ab. Steil, sehr steil. Die nassen Pflastersteine sind so glitschig, dass ich ein extrem ungutes Gefühl habe. Es ist so, als ob ich mit steifen Schischuhen ohne Profil eine Eisbahn abwärts rutschen müsste. Ich habe ja auch keine Stöcke bei mir. Meine „Regenwolke“ fängt also sofort wieder damit an, die Rutschpartie in diverse Unfallszenarien zu verwandeln.

    Ingrid sieht es lockerer:

    „Wenn wir in Santiago de Compostela angekommen sind, dann kann uns hier nichts passiert sein!“

    Über diesen Satz denke ich lange nach. Wenn wir angekommen sind, dann kann uns hier nichts passiert sein? Als ob Ingrid sich über alle Axiome der Physik hinweggesetzt hätte und vom Standpunkt der Zukunft aus die Gegenwart mal eben als Vergangenheit betrachtet hätte. Das ist mir zu hoch. Die Aussage, ob nun so gewollt oder nicht, bekommt irgendwie eine spirituelle Dimension.

    Ohne dass ich es laut gesagt hätte, antwortet Ingrid auf mein gedachtes Häh? „Ist doch so, oder?“

    Meine „Regenwolke“ konzentriert sich davon unbeeindruckt auf das reale Eintreten eines negativen Ereignisses. Zum Beispiel ein Sturz, so wie es anderen hier passiert ist. Sie wartet förmlich darauf, dass am schmierigen Untergrund etwas triumphal schief geht. Sie wird enttäuscht. Fast jedenfalls. Denn wir laufen zu Fuß bis nach Deba auf Meereshöhe bergab. An der Herberge sind wir glatt vorbei getrampelt, sie befindet sich deutlich weiter oben.

    Für Ingrid wieder kein Problem. Wir können doch einkaufen, frische Tomaten essen, das Städtchen und die Kirche bewundern. Ingrid hat sogar noch eine weitere Erleuchtung: Ich könnte Gewicht sparen

    und meine Turnschuhe mit der Post nach Hause schicken. Aus dieser Eingebung wird sogleich ein sonderbares Päckchen an meine Familie. Feuchte Turnschuhe mit liebevoll geschriebenen Postkarten. Diese gibt es in Deba kostenlos.

    Für den Regen kaufe ich mir nun offene Sandalen mit Profil. Leider gibt es Schuhgröße 47 nicht, sondern nur 45. Meine Zehen stehen also ein wenig hervor. Das macht aber nichts. Das Gesamturteil war: Bequem.

    Getrennt kaufen Ingrid und ich ein wenig ein. Rotwein, frischen Chicorée, Tomaten, Weißbrot und haltbare Hartwurst. Dazu zwei reife dunkelrote Äpfel. Ich finde es schade, dass es so schöne Tante Emma Läden bei uns nicht mehr gibt. Jedes Stück wird hier mit einer am Türrahmen baumelnden Balkenwaage abgewogen.

    Der Ladenbesitzer, ein patriarchalisch ergrauter Herr ist neugierig. „Peregrino, no?

    Alemán, bueno!

    Bayern Munken! Beckenbauer!“ Er schenkt mir noch ein paar frische grüne Chilischoten für meine Mahlzeit. „Mejor, Mejor“ und „oso zorrotzak“ murmelte er vor sich hin. Letzteres bedeutet auf Baskisch „sehr scharf“. Zorrotzak – Ein gutes Wort für scharf, wenn man niesen und anschließend fluchen muss.

    In einem asiatischen Ramschladen gönne ich mir für einen Euro und neunzig noch einen schicken blauen Poncho. Der wird es locker mit dem hässlichen Werbegeschenk aufnehmen können.

    Das kleine Deba ist so steil in den Fels gebaut, dass es einen Dorffahrstuhl in die Höhe gibt. Eine gute Idee. Wie auf der Außenseite eines Hochhauses schweben wir damit in die höher gelegenen Teile Debas empor. Mit einer blechernen Ansage meldet uns der Lift dann, dass wir an der Endstation angekommen sind.

    Die Herberge ist geräumig und verbirgt sich im Turnbereich des früheren Grundschulgebäudes.

    Im großflächigen Aufenthaltsbereich lerne ich Bill kennen, einen kräftigen und sympathischen Amerikaner aus Sarasota. Bill ist heute beim Abstieg böse ausgerutscht und hat überall Schürfwunden davon getragen. Er liebt deutsche Musik wie Rammstein und Nina Hagen.

    Zusammen mit Bill fahre ich mit dem gläsernen Lift am Nachmittag noch einmal hinunter in das Herz von Deba. Das Wetter ist schön geblieben und ich möchte ein bisschen was sehen!

    Die Gemeinde Deba zählt etwa 5.000 Einwohner und ist stolz auf ihre „etwa 130 Gehöfte, die über das gesamte Gemeindegebiet verteilt sind“. Spaniens offizielles Tourismusportal schreibt über Deba: „Deba steht für den traditionellen Tourismus im positiven Sinne: weg vom Massentourismus. [5]

    Auf der Suche nach Ruhe und Entspannung”.

    Die Atmosphäre gefällt mir auf Anhieb. Im Zentrum beherrscht die gotische Kirche „Santa María la Real“ mit ihrem bezaubernden Vorplatz den Charakter des Dorfes. Ebenso sehenswert ist die Wallfahrtskirche „Nuestra Señora de la Asunción“.

     

    Dann aber will ich über einen kleinen Park hinab zum herrlichen Sandstrand gehen. Zum Baden ist es zu kalt. Aber es reicht für ein erfrischendes Fußbad mit hochgekrempelter Hose. Schon wieder einmal bin ich weit und breit der einzige Mensch. Bill fotografiert lieber.

    Bill lädt mich ein, mit ihm gemeinsam den Appalachian Trail mit ihm zu machen. Dieser ist mit 3.500 Kilometern einer der längsten Fernwanderwege der Welt. Er führt parallel zur Ostküste der USA und durchstreift 14 Staaten. Wer weiß, vielleicht werde ich das Angebot eines Tages annehmen.

    Bill ist es auch, der uns für den nächsten Tag „richtig Mut“ macht. Im amerikanischen Reiseführer steht wörtlich:

    WARNING! This is a beautiful but difficult high level route through some very remote country. It would be unwise to tackle this in bad weather if you where alone or unsure of your capabilities. It is approximately 22 km without any sort of accomodation“.

    Jetzt hat meine „Regenwolke“ endlich wieder was zu tun: Extrem schwer also, bei schlechtem Wetter natürlich unmöglich und davon 22 km ohne Zwischenstation. Das kann nie und nimmer klappen.

    Auch ein etwas komisches Ehepaar aus Neuseeland liest ähnliches im Reiseführer. Schon merkwürdig. Jeder der beiden hat einen eigenen Reiseführer dabei. Allerdings beide den gleichen. Sind alle Neuseeländer so? Und zu lachen haben die beiden schon lange nichts mehr. Dafür nerven sie uns in der Herberge alle, weil sie sehr aufdringlich von jedem etwas schnorren, ohne selbst zu geben.

    Dann mal Gute Nacht.

     

    Der Rotwein hat mich aufgeheitert. Das kauzige Ehepaar will jetzt auch noch un-be-dingt mein Bett direkt am Fenster. Ja spinnen die denn? Hier liegen meine Habseligkeiten und basta. Oder doch nicht basta? Komm, was soll’s, ich habe heute einen so schönen Tag gehabt, weg mit dem Bett!

    Ohne dass ich weiß warum, mache ich also mein Bett frei und nehme ein anderes.

    „Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden…“.

    Und sein Wille ist tatsächlich geschehen. Wie es das Schicksal der Nacht so will, ist das Bett am Fenster exakt jene Stelle, an der sich das Dach der Herberge als äußert undicht erweist. Ohne dass es die beiden schlafenden Neuseeländer rechtzeitig bemerken, sind sie nass.

    Mit Stirnlampen sollen sie dann mitten in der Nacht in den Vorraum geflüchtet sein und sich am Fußboden ausgebreitet haben.

    Ich selbst erfahre freilich erst am nächsten Morgen davon, denn ich habe eine sehr gute Nacht hinter mir.

    Mein Bett ist trocken geblieben, wie fast alle anderen Betten auch.

     

    Inhalt aus dem Buch BURNOUT: Eine Reise auf schmalem Grat , Jakobsweg an der Kueste

     

    • San Sebastián – Zumaia (Camino del Norte)
    • Tag 2: 31 km, ca. 1.150 Höhenmeter, über Orio, Zarautz, Getaria. (Pilgern am Küstenweg)
    • Wie ein Uhrwerk (Camino)
    • Meine „Regenwolke“ (Camino de la Costa)
    • Also gut, dann lass es mal regnen. (Jakobsweg an der Küste)
    • Keine Angst vor dem Höhenprofil (Camino del Norte)
    • Hier muss es Gott schwindlig werden! (Aus dem Buch BURNOUT Jakobsweg von Christian Seebauer)
    • Schritt für Schritt fallen mir Wörter ein wie „allein, unwichtig, unbeholfen, sinnlos, klein und winzig“. (Camino del Norte)
    • Der Gipfel kommt näher. (Jakobswege)
    • Die Häuser unter mir sind klein geworden. (Küstenweg / Jakobsweg)
    • Traumhaftes Santa Klara (Jakobswegbuch)
    • Improvisieren macht Spaß. (BURNOUT)
    • Tag 3: 13 km, die es in sich haben, ca. 650 Höhenmeter, über Itziar. (Camino de la Costa)
    • (Camino del Norte)
    • Ausgesetzt in der Wildnis (Küstenweg / Jakobsweg)
    • Yeah – Such a great feeling outside° !“ (Jakobsweg an der Küste)
    • Ans Kreuz genagelt (Camino de la Costa)
    • Eine deutliche Besserung muss sich wohl in meinem Gehirn eingestellt haben! (Jakobsweg an der Küste)
    • Hoch über dem Ozean (Depressionen und Hilfe Jakobsweg)
    • Alemán, bueno! (Pilgern am Küstenweg)
    • Auf der Suche nach Ruhe und Entspannung”. (Pilgern am Küstenweg)
    • „Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden…“. (Küstenweg / Jakobsweg)

     

    Fotos von der Jakobsweg-Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA

     

    • Fotos von der Jakobsweg-Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA
    • Jakobsweg an der Küste im Regen
    • Jakobsweg an der Küste im Regen
    • Regen am Jakobsweg, Pilgerin im Poncho
    • Regen am Jakobsweg, Pilgerin im Poncho
    • Wellen am Jakobsweg
    • Gegrillte Fische am Jakobsweg
    • Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Pilger, Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Küstenweg am Atlantik, Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Küstenweg, Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Pilgerin Ingrid, Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Regen am Jakobsweg, Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Regen am Jakobsweg, Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Regen am Jakobsweg, Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Matsch und Regen am Jakobsweg, Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Trinkwasser für Pilger,Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Trinkwasser für Pilger, Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Pilger Tribut, Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Steinhaus am Atlantik, Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Küstenlinie am Atlantik: Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Pilgerin zwischen Farnen: Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

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    (c) Christian Seebauer
    Kuestenweg english excerpt:

    San Sebastian – Zumaia

    Day 2: 31 km, approx. 1,150 meters in altitude, via Orio, Zarautz, Getaria.

    Immediately after a sip of powder coffee that a young pilgrim from Chile bought me, I set off at dawn. The emphasis is not on “tomorrow” but on “horror”. It’s raining lightly and storming heavily. Everything is gray in gray. If you were to expose a depressed person here all alone, that would not be good at all. I cling to Ingrid for the first few meters. She already seems to know everything and walks right in front of me. And my impression is not mistaken.

    Ingrid is no less than 69 years old and has been walking here since Eibelstadt / Würzburg! Madness. Over 2,000 kilometers on foot in a good two months. For me just unimaginable. Her happy and bright eyes definitely don’t give away her age. She could easily be 10 years younger. Ingrid is relatively tall, wiry and has medium-long gray-blonde hair. Her pilgrim’s stick towers over her a little. I estimate it to be my own size, about 184.

    Like clockwork

    Ingrid walks as smoothly as clockwork. I feel that they are accompanied by an unshakable faith. This feeling is indescribable, because I don’t know that much about her yet.

    I can follow her downhill and straight ahead without any effort. But uphill she always has the same, for me inhuman speed on it.

    Despite all the abundance, Ingrid even seems to find the uphill stages particularly easy. She always starts uphill without chatting to me with any breathing space. Except for a breathless and extremely brief “yes, aha, ah”, I am no longer able to take an active part in a conversation. Instead, the pump that drives my pulse is apparently somewhere between my ears and my forehead.

    Unfortunately, my left shoelace is opening right now on the steepest part. I tied this with a zig-fold knot. When I bend down, I see asterisks in front of my eyes like yesterday. Blood pressure decrease! While drinking hastily from my plastic bottle, I choke so hard again that I cough and blush probably look like an emergency patient.

    That gives me at least a short break, which Ingrid grants me out of pity. She was a nurse in her professional life.

    From now on I hear one gruesome medical history after another as a punishment (anonymously of course). And none of these ordeals turn out really well. Death and misery mingled in my imagination to a horrific mixture of helplessness, rejection and loathing. That’s something tangible for my “rain cloud” again! That’s what I call my pessimistic brain area from now on, which has ruined half my past.

    Aha, after all, that’s a valuable insight that just came to me.

    My “rain cloud”

    Great. Here my “rain cloud” can become active again. Let off steam. Their profession. My sensitivity to pain is also suddenly reported. It is certainly her fault, the “rain cloud”. Of course, I immediately start to listen inside my body again, which of course only makes everything much worse.

    And it’s not the hemlocks that make me listen inside today! It’s the story of a pilgrim who collapsed here with a heart attack. No, that doesn’t happen to me.

    But suddenly I feel really bad. Is everything ok with my heart? Is it still beating? What a nonsensical question. If my heart stopped beating, I wouldn’t be able to ask myself this question at the moment. Nevertheless, my right hand wanders to the left rib cage and checks the heartbeat. How crazy. I had something like this a long time ago. And then it was with me for a long time.

    But today I don’t want to worry about it. I force myself to let go of my fears and follow Ingrid. And it’s good to know that she was a nurse.

    Nevertheless, I still struggle against the irrational fears for a long time as I put one foot after the other behind Ingrid. The good Lord seems to have given me Ingrid so that I can follow her on the “way into the present”. And in any case, she is currently trying to whip all bad thoughts out of me. The Lord’s Prayer occurs to me and for the first time I try to interpret it. “… but free us from evil …”. Get rid of the nagging thoughts I have had so many times in my life. “Do not tempt me” … to be constantly afraid!

    It is clear that immediately with “Thy will be done” the “gates of heaven” open and the rain is now getting stronger. The wind puffs up into a real storm. The temperatures suddenly drop to 6 degrees in the cellar and the trails turn into small torrents. Is that what I prayed or at least thought? Does God want to show me his kingdom like this? Or does he want to take all my thoughts of the future and past away from me in order to finally find my place “here”?

    All right, let it rain then.

    Ingrid is all the happier. Even if she says of herself that she has never experienced such weather on this or on any previous Camino de Santiago. I’ll help her put on her green rain poncho. This is no longer possible alone with the storm. The storm immediately inflates her cloak into a balloon. I have to laugh again at the sight. It looks too strange now. First I get Ingrid into shape with a string and belt. This scene would have been ripe for a movie and everyone on YouTube would have laughed to death.

    I also have a poncho myself, albeit in the form of a never-before-used giveaway from a big-headed investment company. Ingrid is excited to see this wonder poncho, which is shrink-wrapped in a very, very small bag with 3 letters on it.

    When the poncho first saw the light of day, its hours were already counted. It is like a thin, blue garbage bag that will tear immediately and drop its garbage immediately. Now I feel like this garbage that is in this ugly investment bag. But it won’t last long. I’m sure! Together we try to provide at least a little rain protection.

    There will be no better times for the poncho. He won’t see the next bell on Wall Street again.

    Still lost in thought, Ingrid disappears again from my plastic-restricted field of vision. She just went on again. Like a chronometer.

    I don’t think so, but hauling in a few hundred meters takes almost an hour. I can hear from afar that Ingrid is still telling me stories all the time. She didn’t even notice that I was out of range for an hour.

    I was sweating extremely uncomfortably in the few protected spots the poncho still offers me. I am happy when the rain subsides again and I can walk without a poncho.

    Apart from a cloudy sky, I like the landscape incredibly well. So good that my senses start sucking in all the beautiful motifs again. That gives me new and unexpected strength.

    Don’t be afraid of the altitude profile

    After about 13 kilometers and uphill downhill between zero and 300 meters in altitude, we reach the fishing village of Orio with the enchanting medieval center “Goiko Kale” at the mouth of the Oria river. The vertical meters are not that bad, I think to myself now, because the path was easy for me. However, if you look at the lengthwise compressed elevation profile in the travel guide, you will inevitably be frightened of the pointed and high flanks, which are naturally “compressed” there. But it’s not that bad.

    We continue via Zarautz, which kit surfers might be familiar with, towards Zumaia, where we reach the picturesque fishing village of Getaria with its peninsula around noon. There should be really good wineries all around. Let’s see if there is a wine from Getaria to be found tonight.

    Getaria has an ancient Gothic church that immediately casts a spell on me. There has to be a short detour! Lets go.

    After opening the heavy church gates, a curious backdrop opens up. The church floor drops by several degrees and is totally sloping.

    God must be dizzy here!

    It’s all crooked. I’ve never seen anything so weird.

    And it’s so damp and cold that you can see every breath. No other visitor is present. Except maybe God. The echo in the icy and deserted nave is eerie. Ingrid and I respectfully keep our distance. I take off my backpack and kneel in the back row with my hands folded. Is God with me in this damp environment? Ingrid has now also kneeled down, in the front left. It is said, “when two or three are gathered in your name, then I am among you”. We are two, but where is God? Can i see him here? Will he reveal himself here somehow? For the time being, it remains with my tentative second church visit on the Way of St. James and I’m not really angry with God that he didn’t say hello. Maybe he just watched me very quietly and then comes

    Right in front of the basilica, a Basque cook grills freshly caught fish on an open fire in front of the doors of his restaurant. The proud price would go beyond the self-imposed framework of my pilgrimage. And so it stays when watching without touching, when talking and smelling. More is not possible. A little later, Ingrid and I have a piece of damp white bread with salami. However, that now fits in with pilgrimage and tastes just fantastic.

    The changing weather continues until Zumaia. From a distance, a simply overwhelming cliff backdrop rears up in front of me. This is how I imagine Cornwall again, which unfortunately I only know from Rosamunde Pilcher films and to which I have just come out.

    A scenic highlight is what lies ahead of me. Unfortunately in the truest sense of the word “height”. The Santa Klara hostel must be right up there on the hills. I like the name.

    What am I actually doing here? Am i really away from home? Have I left everything behind now? I do not know it anymore. With every step I get more tired and lose touch with everything that has surrounded me so far. Not that I’m questioning my journey right now. But as I walk behind, a really melancholy mood overcomes me. It is no longer a matter of writing any letters at work and considering their consequences. It’s kind of about nothing. I just go ahead.

     

    Step by step I think of words like “alone, unimportant, awkward, pointless, small and tiny”.

    Still, there is something in me that drives me. Even if it doesn’t even see the point. Maybe this inner drive doesn’t need any sense at all. It just works!

    Oh god how far is it In the travel guide, which I leaf through as I go, a summer beach photo of this area is shown. But I’m cold. Everything is gray in gray. I finally see Zumaia around a bend. And no, it’s still an eternity until then.

    Discouraged, I then trudge into Zumaia in tow from Ingrid. We pass through Zumaia without stopping and without looking for beauty. There is still a little mountain tour to get to the hostel.

    Now that I’m so tired and so exhausted, two hundred meters of altitude is a real hurdle. I am already struggling with the first signs of cramps. I use every stone wall and every fence post like an old man to support myself. Ingrid’s big steps have long been there. Nevertheless:

    The summit is getting closer.

    And now my brain is so empty that I stagger along like an automaton. Not elegant, not ergonomic. But pitiful. Ingrid’s been in the hostel a long time ago.

    If a local hadn’t made me aware that I had already walked past the hostel, I wouldn’t have believed what I was seeing: Santa Klara was right in front of my eyes! At the highest point. A point so beautiful that Neuschwanstein Castle could easily have been built on it!

    Completely exhausted, I hold on to a fence post and stare in a daze at what lies in front of me.

    The clouds have cleared a few holes for the sun, where it illuminates individual points on the ocean with visible rays of light. I have never seen such a strange mixture of blue and yellow light.

    There doesn’t seem to be an intermediate color. Everything that is happening in front of my eyes seems to reflect my inner being. It is a strange mixture of conflict and calmness. A mixture of “yellow and blue”.

    The houses below have gotten small.

    The view “outside” of the open sea is restless but almost endless. As if in time lapse, the clouds move around and create a new atmosphere every second. I can’t hold onto any of that. It is the moment that I follow spellbound in its course.

    I leave the camera in my pocket. What I am currently experiencing here I will never be able to capture in a photo or even bring it back. It makes me melancholy, this moment, which I am now completely unable to cope with with my previous behavior.

    It’s nice, but I can’t cheer. My voice falls silent. And I feel that a change has started with me. A change that hurts.

    Surely Christopher Columbus once got the wanderlust at such a sight. But was he really only looking for the western sea route from Europe to East Asia, or was he a restless soul in search of himself?

    The Santa Klara hostel is now waiting for me!

    A hostel can be so beautiful: Two very well-kept houses. One of them has been completely renovated. Surrounded by the best natural stone.

    The colossal panorama of 360 degrees captivates me immediately. Below me is Zumaia, two kilometers away. In between are green, alpine sloping fields.

    Out towards the Atlantic, steeply sloping rock cones overgrown with light green grass mark the homeland of the navigator Juan Sebastián Elcano, who successfully completed the first circumnavigation of his more familiar commander Ferdinand Magellan. The latter died from a poisoned arrow while attempting to proselytize in the Philippines. [4]

    No, I will not proselytize anyone here! It is completely enough for me if I find myself.

    Even today, the rocky cliffs are washed around by the untamed power of the Atlantic, just like in the old days. Paradise must have always looked something like this. And here with a view of the Atlantic Dorado I have now found my second place to sleep.

    Fantastic Santa Klara

    But that’s not all. I can’t believe my eyes how extravagantly I can stay there. The chic stone house is luxuriously furnished. The finest kitchen fittings and exposed old masonry. In addition, noble dark wood, an open kitchen with dining room, small rooms with two bunk beds each, and a posh bathroom, with natural stone and marble. And that for me as a sweaty pilgrim. Just unbelievable.

    Here you could spend a luxury vacation with your own family and two other families.

    But first I am drawn to the outdoors again. I make two sketches from which I want to make two oil paintings at home. The mood is still overwhelming, although the light has already faded. The dark rain clouds lie very low over the sea. In the distance you can see two spots on the ocean where it seems to be raining heavily. The last rays of the sun still bathe the area in the strange yellow-blue light. Yellow and blue, light and shadow, storm and calm are also still reflected in my torn soul life. I am exhausted and strangely fresh at the same time.

    But now I make the decision to get some spaghetti, tomatoes, onions, lettuce and a wine from Getaria in the small center of Zumaia. I definitely don’t want to let the unique cooking facilities slip away and I can relax while cooking. So it doesn’t matter that there was a lack of little things like vinegar or salt. The more applies:

     

    Improvising is fun.

    In the evening the Spaniard Jorge and the German pilgrim Sabine arrive. Mark is missing. Sabine is around twenty, comes from a well-to-do family and, to the displeasure of her parents, lives in an occupied house in Hamburg.

    The peaceful dinner for four is perfect. Daniela, a tall Italian woman around 1.90m and two older Spaniards also join us. And the excessive amount of spaghetti that I have prepared is easily enough for the soaked newcomers. They too brought a red wine from Getaria. The bottle for 1.29 euros.

    I can have a good conversation with Daniela in Italian. She speaks the familiar dialect of Emilia-Romagna, where I once did an internship abroad while studying. Daniela paid me a charming compliment for the pasta, although it is no longer al dente, but rather “all ‘elastic”. Still, I’m dead tired and I am magically drawn to my bed. I share my room with Ingrid, who also wants to sleep. As a reward for cooking, I can safely leave the rinsing “lavar olé olé” to the others, who continue to celebrate the remains of the Lord’s Supper until late at night.

    Zumaia – Deba

    Day 3: 13 km, which is tough, approx. 650 meters in altitude, via Itziar.

    The third day awakening is disheartening and grueling. Already in the night my window was pounding non-stop. This led me to dream of Magellan and a sinking pirate ship on the high seas.

    In the dreary gray of dawn, it is still pouring down like buckets. From the clogged downpipes of the gutters, the water sprays horizontally with the pressure of the full water column. The view is zero. The sea below has disappeared. I can’t even hear it anymore during the fortissimo of the impacting raindrops. The puddles have expanded into ankle-deep pools overnight. And now I’m about to face the first unpleasant challenge of the day: I have to walk ten meters over to the main house. There is breakfast there.

    Ten meters in the full waterfall!

    Done. Now, first of all, have an extensive breakfast, for once. I hope that the cloud pour will subside again. It can’t stay like this for long. Or is it?

    The rain shower has not lost any of its strength by half past nine. The others want to wait. Even though they all have professional rain gear, waterproof trekking shoes and a cape for their backpack.

    My poncho, on the other hand, consists only of blue scraps, but the advertising print has stuck to them.

    My gray-orange colored sneakers have a trekking look, but they are nothing more than soaking foot bandages. Just as nonsensical are my white sneakers, which I took with me as a replacement. Especially my smooth, chipped, copied Birkenstock. I leave the sandals here. Let them stay in Zumaia. Because I am sitting on the floor with my equipment, I take it in my hand and place it in front of a pilgrim’s feet. It’s starting to get funny. He refuses.

    Maybe another pilgrim will be happy about it. You never know. Now my imagination starts to froth.

    I made a kind of Parisian for my backpack out of one of my two blue garbage bags. “See how I do it!”

    Of course I want to “survive” the rain and now I feel like I’m in the middle of the survival series with Bear Grylls:

    Exposed in the wild

    “If you want to survive the next few days …”, I say sensationally, “then you have to come up with something! Look exactly how I do it! ”With the nail scissors I cut four golf ball-sized holes in the garbage bags in front of the others, where I then thread the straps of my backpack through them. “I’ll take it out again and do it again so everyone can see. You want to survive, don’t you? ”

    With a bread roll in my hand that serves as my microphone, I explain the survival technique that I just invented to my astonished but quite amused audience in English. “Yeah that’s it! Let’s take a look at this! ”

    First I want to seal the holes with Leukoplast and explain this to my amused audience. “Oh Yeah, without any holes you will stay dry and alive!”

    Then, thank God, it occurs to me that my survival patent would tear apart with the first touch in my backpack. Every now and then I’ll need something from my backpack. I am not allowed to tape this up. “Oh no, you can’t seal the holes”.

    The others start to giggle and ask “Bear Grills” where to go today? In my bread roll I answer “Oh, I will show you everything to survive the next 12 km”.

    Yes! Today I am the first to be drawn into the rain. It’s finally the other way around!

    Yeah – look for a great feeling outside °!”

    Ingrid follows me a bit strange and the others don’t really seem to trust “Bear Grylls”.

    We feel like two cocky children. As if we were doing the ultimate test of courage together. And of course we have to keep laughing because the water immediately flushes us vigorously from above.

    It doesn’t look much better around the bottom. It’s all a matter of time before it goes wet.

    With the first steps I try to avoid at least the biggest puddles. But after a few minutes the predictable and disgusting moment comes when the water penetrates my shoes from all sides. Long live the ventilation system!

    So the time has come. Ingrid almost breaks off from laughing. Your moment of your own full flooding comes just a few seconds later.

    A few meters in front of her I intentionally jump into a deep, super-dirty mega-puddle with a loud “bon Caminooooo”. The weight of my rucksack gives me additional impact when I immerse myself.

    The surface tension of the puddle explosively gives way to the gravitational forces of my shoe size 47 and leaves a crater. The impact of the mud pack left a real eruption landscape on Ingrid’s poncho. Oh dear, will she be mad at me now?

    After all, Ingrid is a venerable lady and not a young idiot who’s just getting through here with me.

    But Ingrid has to laugh too. She leaves her poncho as it is and just wipes the dirt from her face. Just gone well again!

    Over the course of the next half hour I think: there is only one wet, no wet one. (Though I’m not so sure about that later).

    For the first one is a very amused walking mood

    and we are in our element. Literally.

    Nailed to the cross

    Wet to the skin and cackling in front of us, Ingrid discovers the absolutely blatant Oberhammer: an original Basque scarecrow. Here they crucified a real raven. The disheveled plumage is horribly nailed to a vertical and a horizontal batten. Play me the song of death couldn’t have been more cruel.

    After a first choked laugh, we both get a terrible feeling. Country and people are simply different here. That’s the way it is. As scary as it is, we shake our heads, look at each other and have to laugh again. It does not help.

    There follows a longer route where we are both just happy. Almost everything makes us laugh.

    Ingrid is the best running instructor I have ever met. Even in the heavy rain, she bravely wrestles a positive side. She says that many pilgrims will now give up and break off. That in turn will leave us permanently empty hostels and seclusion. You can see it that way too. Nothing, really nothing in the world can take Ingrid’s belief in goodness.

    Because I can’t see anything in the rain and because Ingrid has walked this route before, she simply tells us what I would see now if it were nice. It is one of the most beautiful sections. The ocean is particularly magnificent here. And the meadows are particularly green. I constantly hear encouraging, promising and magical things. Ingrid just doesn’t seem to know this “rain cloud” that keeps interfering with me without being asked.

    From the Bavarian Alps I know the wobbly wooden structures that are used to cross a barbed wire fence between two pastures. Here is such a transition in Basque perfection. You could have used barbed wire for a willow. But no: it had to be razor-sharp razor wire. Awesome.

    The start is of course on an “island” in the middle of the deepest mud. On the surface there floats with a yellowish brown shimmer what cows give off.

    For the first time, Ingrid’s poncho also gets a few wounds. Mine has long since degenerated into a laughing stock. At least I won’t get caught on the fence with the rag.

    In a similar wetness at home, I would certainly have imagined plague and cholera long ago, or at least an immediate flu. My “rain cloud” would have made sure that I actually got sick. I don’t think about that for a second!

    There must have been a clear improvement in my brain!

    Besides the “rain cloud”, is there also something like positive forces in my brain? It almost seems so. I notice that the water in the shoes gets warmer when walking, just like in a wetsuit. Very well. And this is not only due to the cow dung that is waded through, but also to the body’s own heat.

    This is already a beginning. And I’m even brave: because I imagine how the clouds will gradually tear open when I let go of a spell. Ingrid has been talking about blue skies for a long time. And so it remains a secret whether it was my spell or Ingrid’s unwavering optimism that improved the weather.

    Away with the poncho. Out with the snack. I am fine now. Really good.

    Ingrid and I now understand each other blindly. The weather welded us together. Even without big words, everyone knows what makes the other tick. That gives me enormous security and familiarity. Finally we are also talking about personal matters. Now the gaps between the two of us are becoming freer. Every man for himself. And yet together. Sometimes she’s ahead, sometimes me.

    We can keep our “connection” over several hundred meters.

    A great feeling for me. Soon we no longer stop at short stops by the other. We also know that we are flooded with the same rhythm and will stay together effortlessly.

    With due distance we come across an ancient homestead and a few rural houses in Elorriaga. Adorable stone facades stand out. Fragrant cottage gardens with colorful shrubs line the path. In a confined space, pink fuchsias grow up to our feet. The rain cannot harm them.

    High above the ocean

    Sometimes closer, sometimes further away: the ocean is always with us on the right. Fantastic. And suddenly a few rays of sunlight even come through. We are moving towards Deba: “Deba Deba you!” Sounds kind of like a bank.

    After a lot of nature, we walk through the romantic village of Itziar, where a pilgrim comes towards us with his donkey. He does the Camino de Santiago “para atras”, that is, backwards. This is much more difficult because you rarely get to see the marker arrows from behind. Some pilgrims have therefore started to mark the way back with a blue snail. The three-quarter circle with the arrowhead should show the opposite direction.

    After Deba, it also descends two kilometers uphill at a snail’s pace. Steep, very steep. The wet cobblestones are so slippery that I have an extremely uncomfortable feeling. It’s like sliding down an ice rink in stiff, no-tread ski boots. I don’t have any sticks with me either. So my “rain cloud” immediately starts again with turning the slide into various accident scenarios.

    Ingrid is more relaxed:

    “When we have arrived in Santiago de Compostela, nothing can have happened to us here!”

    I think about this sentence for a long time. If we have arrived, then nothing can have happened to us here? As if Ingrid had disregarded all axioms of physics and viewed the present as the past from the point of view of the future. That’s too high for me. The statement, whether wanted it or not, somehow takes on a spiritual dimension.

    Without my having said it out loud, Ingrid answers my thought Huh? “It’s the truth, is not it?”

    My “rain cloud” concentrates unimpressed on the real occurrence of a negative event. For example, a fall, as happened to others here. She is waiting for something to go triumphantly wrong on the greasy ground. She will be disappointed. Almost anyway. Because we walk downhill to Deba at sea level. We stomped past the hostel, which is clearly higher up.

    No problem for Ingrid again. We can go shopping, eat fresh tomatoes, admire the town and the church. Ingrid has one more enlightenment: I could save weight

    and send my sneakers home in the mail. This inspiration immediately turns into a strange package for my family. Damp sneakers with lovingly written postcards. These are available for free in Deba.

    For the rain I now buy open sandals with a profile. Unfortunately there is no shoe size 47, only 45. So my toes stick out a little. But that doesn’t matter. The overall rating was: Comfortable.

    Ingrid and I buy a little separately. Red wine, fresh chicory, tomatoes, white bread and long-life hard sausage. Two ripe, dark red apples. I think it’s a shame that we no longer have such beautiful corner shops. Each piece is weighed here with a balance beam dangling from the door frame.

    The shopkeeper, a patriarchally graying gentleman, is curious. “Peregrino, no?

    Inglés, bueno!

    Bayern Munken! Beckenbauer! ”He gives me a couple of fresh green chili peppers for my meal. “Mejor, Mejor” and “oso zorrotzak” he muttered to himself. The latter means “very hot” in Basque. Zorrotzak – A good word for sharp when you sneeze and then swear.

    In an Asian junk shop, I treat myself to a chic blue poncho for one euro and ninety. It will easily take on the ugly giveaway.

    Little Deba is built so steeply into the rock that there is a village elevator up. A good idea. As if on the outside of a skyscraper, we float up to the higher parts of Deba. With a tinny announcement, the lift tells us that we have arrived at the terminus.

    The hostel is spacious and is hidden in the gymnasium of the former primary school building.

    In the large common area I get to know Bill, a strong and likeable American from Sarasota. Bill slipped badly on the descent today and suffered abrasions everywhere. He loves German music like Rammstein and Nina Hagen.

    Together with Bill, I take the glass elevator down again in the afternoon to the heart of Deba. The weather stayed nice and I want to see a little something!

    The municipality of Deba has about 5,000 inhabitants and is proud of its “about 130 homesteads that are spread over the entire municipality”. Spain’s official tourism portal writes about Deba: “Deba stands for traditional tourism in a positive sense: away from mass tourism. [5]

    In search of rest and relaxation ”.

    I like the atmosphere straight away. In the center, the Gothic church “Santa María la Real” with its enchanting forecourt dominates the character of the village. The pilgrimage church “Nuestra Señora de la Asunción” is also worth seeing.

     

    But then I want to go over a small park down to the wonderful sandy beach. It’s too cold to bathe. But it’s enough for a refreshing footbath with your trousers rolled up. Once again I am the only person far and wide. Bill prefers to take pictures.

    Bill invites me to do the Appalachian Trail with him. At 3,500 kilometers, this is one of the longest long-distance hiking trails in the world. It runs parallel to the east coast of the USA and roams through 14 states. Who knows, maybe one day I’ll accept the offer.

    It is also Bill who gives us “real courage” for the next day. In the American travel guide it says literally:

    WARNING! This is a beautiful but difficult high level route through some very remote country. It would be unwise to tackle this in bad weather if you where alone or unsure of your capabilities. It is approximately 22 km without any sort of accommodation ”.

    Now my “rain cloud” finally has something to do again: Extremely difficult, of course impossible in bad weather and 22 km of it without a stopover. That can never work.

    A somewhat strange couple from New Zealand also reads something similar in the travel guide. It’s strange. Each of the two has their own travel guide with them. However, both are the same. Are all New Zealanders like that? And the two have had nothing to laugh about for a long time. But they annoy us all in the hostel because they are very intrusive scrounging something from everyone without giving themselves.

    Good night then.

     

    The red wine cheered me up. The odd couple now definitely want my bed right by the window. Are they crazy? Here are my belongings and that’s it. Or is it not that? Come on, what the heck, I had such a nice day today, away with the bed!

    So without knowing why, I clear my bed and take another one.

    “Thy will be done on earth, as it is in heaven…”.

    And his will was actually done. As the fate of the night would have it, the bed by the window is exactly the place where the roof of the hostel proves to be leaky. Without the two sleeping New Zealanders noticing in time, they are wet.

    They are said to have fled into the anteroom with headlamps in the middle of the night and spread out on the floor.

    Of course, I won’t find out about it myself until the next morning, because I’ve had a very good night.

    My bed stayed dry, like almost all other beds.

     

    Content from the book BURNOUT: A journey on a fine line, Way of St. James on the coast

     

    • San Sebastián – Zumaia (Camino del Norte)
    • Day 2: 31 km, approx. 1,150 meters in altitude, via Orio, Zarautz, Getaria. (Pilgrimage on the coastal path)
    • Like clockwork (Camino)
    • My “rain cloud” (Camino de la Costa)
    • All right, let it rain then. (Camino de Santiago on the coast)
    • Don’t be afraid of the altitude profile (Camino del Norte)
    • God must be dizzy here! (From the book BURNOUT Jakobsweg by Christian Seebauer)
    • Step by step I think of words like “alone, unimportant, awkward, pointless, small and tiny”. (Camino del Norte)
    • The summit is getting closer. (Way of St. James)
    • The houses below have gotten small. (Coastal Path / Way of St. James)
    • Fantastic Santa Klara (Camino de Santiago)
    • Improvising is fun. (BURNOUT)
    • Day 3: 13 km, which is tough, approx. 650 meters in altitude, via Itziar. (Camino de la Costa)
    • (Camino del Norte)
    • Exposed in the wild (Coastal Path / Camino de Santiago)
    • Yeah – Such a great feeling outside °!” (Way of St. James on the coast)
    • Nailed to the Cross (Camino de la Costa)
    • There must have been a clear improvement in my brain! (Camino de Santiago on the coast)
    • High above the ocean (depression and help St. James’ Way)
    • Inglés, bueno! (Pilgrimage on the coastal path)
    • In search of rest and relaxation ”. (Pilgrimage on the coastal path)
    • “Thy will be done on earth, as it is in heaven…”. (Coastal Path / Way of St. James)

     

    Photos from the Way of St. James stage 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA

     

    • Photos from the Way of St. James stage 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA
    • Camino de Santiago on the coast in the rain
    • Camino de Santiago on the coast in the rain
    • Rain on the Way of St. James, pilgrim in a poncho
    • Rain on the Way of St. James, pilgrim in a poncho
    • Waves on the Camino de Santiago
    • Grilled fish on the Camino de Santiago
    • Stage 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Pilgrims, stage 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Stage 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Coastal path on the Atlantic, stage 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Stage 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Coastal path, stage 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Stage 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Pilgrim Ingrid, stage 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Stage 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Rain on the Way of St. James, Stage 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Stage 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Rain on the Way of St. James, Stage 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Stage 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Rain on the Way of St. James, Stage 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Stage 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Mud and rain on the Way of St. James, Stage 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Stage 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Drinking water for pilgrims, stage 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Stage 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Drinking water for pilgrims, stage 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Stage 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Pilgrim tribute, stage 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Stone house on the Atlantic, stage 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Stage 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Coastline on the Atlantic: Stage 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Stage 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Pilgrim among ferns: Stage 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

    Would you like to read this section without buying the book right away? No problem, here it is ->



    (c) Christian Seebauer
    Kuestenweg france excerpt:

    Saint-Sébastien – Zumaia

    Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Tag 2: 31 km, ca. 1.150 Höhenmeter, über Orio, Zarautz, Getaria

    Etappe 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA

    Etappe 1: IRUN SAN SEBASTIÁN, Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa

    Jour 2:31 km, environ 1150 mètres d’altitude, via Orio, Zarautz, Getaria.

    Immédiatement après une gorgée de café en poudre qu’un jeune pèlerin du Chili m’a acheté, je suis parti à l’aube. L’accent n’est pas mis sur «demain» mais sur «l’horreur». Il pleut légèrement et prend d’assaut. Tout est gris en gris. Si vous exposiez une personne déprimée ici toute seule, ce ne serait pas du tout bon. Je m’accroche à Ingrid pendant les premiers mètres. Elle semble déjà tout savoir et marche juste devant moi. Et mon impression ne se trompe pas.

    Ingrid n’a pas moins de 69 ans et se promène ici depuis Eibelstadt / Würzburg! La démence. Plus de 2000 kilomètres à pied en deux bons mois. Pour moi tout simplement inimaginable. Ses yeux joyeux et brillants ne révèlent certainement pas son âge. Elle pourrait facilement avoir 10 ans de moins. Ingrid est relativement grande, raide et a des cheveux gris-blond mi-longs. Son bâton de pèlerin la domine un peu. J’estime que c’est ma propre taille, environ 184.

    Comme une horloge

    Ingrid marche aussi bien que sur des roulettes. Je sens qu’ils sont accompagnés d’une foi inébranlable. Ce sentiment est indescriptible, car je ne sais pas encore grand chose d’elle.

    Je peux la suivre en descente et tout droit sans aucun effort. Mais en montée, elle a toujours la même chose, pour moi une vitesse inhumaine dessus.

    Malgré toute l’abondance, Ingrid semble même trouver les montées particulièrement faciles. Elle commence toujours en montée sans me parler avec un répit. A part un «oui, aha, ah» essoufflé et extrêmement bref, je ne suis plus en mesure de participer activement à une conversation. Au lieu de cela, la pompe qui entraîne mon pouls est apparemment quelque part entre mes oreilles et mon front.

    Malheureusement, mon lacet gauche s’ouvre en ce moment sur la partie la plus raide. J’ai noué cela avec un nœud en zig-pli. Quand je me penche, je vois des astérisques devant mes yeux comme hier. Baisse de la pression artérielle! Tout en buvant à la hâte dans ma bouteille en plastique, je m’étouffe si fort que je tousse et rougit probablement comme un patient d’urgence.

    Cela me donne au moins une courte pause, qu’Ingrid m’accorde par pitié. Elle était infirmière dans sa vie professionnelle.

    À partir de maintenant, j’entends des antécédents médicaux horribles après l’autre comme une punition (anonymement bien sûr). Et aucune de ces épreuves ne se déroule vraiment bien. La mort et la misère se mêlaient dans mon imagination à un mélange horrible d’impuissance, de rejet et de dégoût. C’est encore quelque chose de tangible pour mon “nuage de pluie”! C’est ce que j’appelle désormais ma zone cérébrale pessimiste, qui a ruiné la moitié de mon passé.

    Aha, après tout, c’est une idée précieuse qui vient de me venir.

     

    Mon “nuage de pluie”

    Génial. Ici, mon “nuage de pluie” peut redevenir actif. Défouler. Leur profession. Ma sensibilité à la douleur est également soudainement signalée. C’est certainement sa faute, le «nuage de pluie». Bien sûr, je recommence immédiatement à écouter l’intérieur de mon corps, ce qui bien sûr ne fait qu’empirer les choses.

    Et ce ne sont pas les pruches qui me font écouter à l’intérieur aujourd’hui! C’est l’histoire d’un pèlerin qui s’est effondré ici avec une crise cardiaque. Non, cela ne m’arrive pas.

    Mais soudain, je me sens vraiment mal. Est-ce que tout va bien avec mon cœur? Est-ce que ça bat toujours? Quelle question absurde. Si mon cœur s’arrêtait de battre, je ne pourrais pas me poser cette question pour le moment. Néanmoins, ma main droite erre vers la cage thoracique gauche et vérifie le rythme cardiaque. Comme c’est fou. J’ai eu quelque chose comme ça il y a longtemps. Et puis c’était avec moi pendant longtemps.

    Mais aujourd’hui, je ne veux pas m’en inquiéter. Je me force à abandonner mes peurs et à suivre Ingrid. Et c’est bon de savoir qu’elle était infirmière.

    Néanmoins, je lutte encore un moment contre les peurs irrationnelles en mettant un pied après l’autre derrière Ingrid. Le bon Dieu semble m’avoir donné Ingrid pour que je puisse la suivre sur «le chemin du présent». Et dans tous les cas, elle essaie actuellement de me chasser toutes les mauvaises pensées. La prière du Seigneur me vient à l’esprit et pour la première fois j’essaye de l’interpréter. “… mais libérez-nous du mal …”. Débarrassez-vous des pensées lancinantes que j’ai eues tant de fois dans ma vie. «Ne me tentez pas»… d’avoir constamment peur!

    Il est clair que les «portes du ciel» s’ouvrent immédiatement avec «Que ta volonté soit faite» et la pluie devient de plus en plus forte. Le vent se transforme en une véritable tempête. Les températures chutent brusquement à 6 degrés dans la cave et les sentiers se transforment en petits torrents. Est-ce ce que j’ai prié ou du moins pensé? Dieu veut-il me montrer son royaume comme ça? Ou veut-il me retirer toutes mes pensées du futur et du passé pour finalement trouver mon chemin “ici”?

    Très bien, laissez-la pleuvoir alors.

    Ingrid est d’autant plus heureuse. Même si elle dit d’elle-même qu’elle n’a jamais connu un tel temps sur ce chemin ou sur aucun des précédents Camino de Santiago. Je vais l’aider à enfiler son poncho de pluie vert. Ce n’est plus possible seul avec la tempête. La tempête gonfle immédiatement sa cape en ballon. Je dois rire à nouveau à la vue. Cela semble trop étrange maintenant. D’abord, je remets Ingrid en forme avec un cordon et une ceinture. Cette scène aurait été mûre pour un film et tout le monde sur YouTube aurait ri à mort.

    J’ai aussi moi-même un poncho, bien que sous la forme d’un cadeau jamais utilisé auparavant d’une société d’investissement à grande tête. Ingrid est ravie de voir ce poncho miracle, qui est emballé sous film rétractable dans un très, très petit sac avec 3 lettres dessus.

    Lorsque le poncho a vu le jour pour la première fois, ses heures étaient déjà comptées. C’est comme un sac à ordures fin et bleu qui se déchire immédiatement et laisse tomber ses ordures immédiatement. Maintenant, je me sens comme cette poubelle qui est dans ce vilain sac d’investissement. Mais ça ne durera pas longtemps. Je suis sûr! Ensemble, nous essayons de fournir au moins un peu de protection contre la pluie.

    Il n’y aura pas de meilleurs moments pour le poncho. Il ne reverra plus la prochaine cloche de Wall Street.

    Toujours perdue dans ses pensées, Ingrid disparaît à nouveau de mon champ de vision plastique restreint. Elle a juste continué. Comme un chronomètre.

    Je ne pense pas, mais le remorquage en quelques centaines de mètres prend presque une heure. J’entends de loin qu’Ingrid me raconte toujours des histoires. Elle n’a même pas remarqué que j’étais hors de portée de la réception pendant une heure.

    Je transpirais extrêmement inconfortablement dans les quelques endroits protégés que le poncho m’offre encore. Je suis heureux quand la pluie retombe et que je peux marcher sans poncho.

    Mis à part un ciel nuageux, j’aime incroyablement bien le paysage. Tellement bon que mes sens recommencent à aspirer tous les beaux motifs. Cela me donne de nouveaux pouvoirs inimaginables.

    N’ayez pas peur du profil d’altitude

    Après environ 13 kilomètres et en descente entre zéro et 300 mètres d’altitude, nous atteignons le village de pêcheurs d’Orio avec le centre médiéval enchanteur «Goiko Kale» à l’embouchure de la rivière Oria. Les dénivelés ne sont pas si mal que ça, je me dis maintenant, car le chemin était facile pour moi. Cependant, si vous regardez le profil d’élévation comprimé longitudinalement dans le guide de voyage, vous aurez inévitablement peur des flancs pointus et hauts, qui y sont naturellement «comprimés». Mais ce n’est pas si mal.

    Nous continuons via Zarautz, que les surfeurs de kit connaissent peut-être, vers Zumaia, où nous atteignons le pittoresque village de pêcheurs de Getaria avec sa péninsule vers midi. Il devrait y avoir de très bons vignobles tout autour. Voyons s’il y a un vin de Getaria à trouver ce soir.

    Getaria possède une ancienne église gothique qui me jette immédiatement un sort. Il doit y avoir un petit détour! Allons-y.

    Après avoir ouvert les lourdes portes de l’église, une curieuse toile de fond s’ouvre. Le sol de l’église descend de plusieurs degrés et est totalement en pente.

    Dieu doit avoir le vertige ici!

    Tout est tordu. Je n’ai jamais rien vu d’aussi bizarre.

    Et il fait tellement humide et froid que vous pouvez voir chaque souffle. Aucun autre visiteur n’est présent. Sauf peut-être Dieu. L’écho dans la nef glacée et déserte est étrange. Ingrid et moi gardons respectueusement nos distances. Je retire mon sac à dos et m’agenouille dans la rangée arrière avec les mains jointes. Dieu est-il avec moi dans cet environnement humide? Ingrid, elle aussi, s’est maintenant agenouillée à l’avant gauche. Il est dit: «Quand deux ou trois sont réunis en votre nom, alors je suis parmi vous». Nous sommes deux, mais où est Dieu? Puis-je le voir ici? Se révélera-t-il ici d’une manière ou d’une autre? Pour le moment, cela reste avec ma deuxième visite provisoire à l’église sur le Chemin de Saint-Jacques et je ne suis pas vraiment en colère contre Dieu qu’il n’ait pas dit bonjour. Peut-être qu’il m’a juste regardé très tranquillement puis vient

    Juste en face de la basilique, un cuisinier basque fait griller du poisson fraîchement pêché sur un feu ouvert devant les portes de son restaurant. Le fier prix irait au-delà du cadre auto-imposé de mon pèlerinage. Et ainsi il reste quand on regarde sans toucher, quand on parle et quand on sent. Plus n’est pas possible. Un peu plus tard, Ingrid et moi avons un morceau de pain blanc humide avec du salami. Cependant, cela correspond maintenant au pèlerinage et a un goût tout simplement fantastique.

    Le temps changeant continue jusqu’à Zumaia. De loin, un fond de falaise tout simplement écrasant se dresse devant moi. C’est ainsi que j’imagine à nouveau Cornwall, que je ne connais malheureusement que par les films de Rosamunde Pilcher et dont je viens de sortir.

    Un point culminant pittoresque est ce qui m’attend. Malheureusement dans le vrai sens du mot «hauteur». L’auberge de Santa Klara doit être juste là-haut sur les collines. J’aime le nom.

    Qu’est-ce que je fais vraiment ici? Suis-je vraiment loin de chez moi? Ai-je tout laissé derrière maintenant? Je ne le sais plus. À chaque pas, je me fatigue de plus en plus et je perds le contact avec tout ce qui m’a entouré jusqu’à présent. Non pas que je remette en question mon parcours en ce moment. Mais alors que je marche derrière, une humeur vraiment mélancolique me submerge. Il ne s’agit plus d’écrire des lettres au travail et de considérer leurs conséquences. C’est un peu rien. Je vais juste de l’avant.

     

    Pas à pas, je pense à des mots comme “seul, sans importance, maladroit, inutile, petit et petit”.

    Pourtant, il y a quelque chose en moi qui me motive. Même s’il ne voit même pas l’intérêt. Peut-être que cette pulsion intérieure n’a pas du tout besoin de sens. Cela fonctionne juste!

    Oh mon dieu jusqu’où est-il Dans le guide de voyage, que je feuillette en marchant, il y a une photo de plage d’été de cette région. Mais j’ai froid. Tout est gris en gris. Je vois enfin Zumaia dans un virage. Et non, c’est encore une éternité jusque-là.

    Découragé, je me dirige alors péniblement vers Zumaia en remorque d’Ingrid. Nous traversons Zumaia sans nous arrêter et sans chercher la beauté. Il y a encore un petit tour en montagne pour se rendre à l’auberge.

    Maintenant que je suis si fatigué et épuisé, deux cents mètres d’altitude est un véritable obstacle. Je lutte déjà contre les premiers signes de crampes. J’utilise chaque mur de pierre et chaque poteau de clôture comme un vieil homme pour me soutenir. Les grands pas d’Ingrid sont là depuis longtemps. Néanmoins:

    Le sommet se rapproche.

    Et maintenant mon cerveau est si vide que je titube comme un automate. Pas élégant, pas ergonomique. Mais pitoyable. Ingrid est à l’auberge il y a longtemps.

    Si un local ne m’avait pas fait savoir que j’étais déjà passé devant l’auberge, je n’aurais pas cru ce que je voyais: Santa Klara était juste devant mes yeux! Au plus haut point. Un point si beau que le château de Neuschwanstein aurait facilement pu y être construit!

    Complètement épuisé, je m’accroche à un poteau de clôture et je regarde dans un état second ce qui se trouve devant moi.

    Les nuages ​​ont dégagé quelques trous pour le soleil, où il illumine des points individuels sur l’océan avec des rayons de lumière visibles. Je n’ai jamais vu un mélange aussi étrange de lumière bleue et jaune.

    Il ne semble pas y avoir de couleur intermédiaire. Tout ce qui se passe devant mes yeux semble refléter mon être intérieur. C’est un étrange mélange de conflit et de calme. Un mélange de «jaune et bleu».

    Les maisons ci-dessous sont devenues petites.

    La vue «dehors» du large est agitée mais presque infinie. Comme dans un laps de temps, les nuages ​​se déplacent et créent une nouvelle atmosphère à chaque seconde. Je ne peux rien retenir de ça. C’est le moment que je suis ensorcelé dans son parcours.

    Je laisse l’appareil photo dans ma poche. Ce que je vis actuellement ici, je ne pourrai jamais le capturer sur une photo ni même la ramener. Cela me rend mélancolique, ce moment où je suis maintenant complètement incapable de faire face à mon comportement antérieur.

    C’est bien, mais je ne peux pas applaudir. Ma voix se tait. Et je sens qu’un changement a commencé avec moi. Un changement qui fait mal.

    Christophe Colomb a sûrement eu l’envie de voyager à un tel spectacle. Mais était-il vraiment à la recherche de la route maritime occidentale de l’Europe à l’Asie de l’Est, ou était-il une âme inquiète à la recherche de lui-même?

    L’auberge Santa Klara m’attend maintenant!

    Une auberge peut être si belle: deux maisons très bien entretenues. L’un d’eux a été entièrement rénové. Entouré de la meilleure pierre naturelle.

    La vue panoramique colossale à 360 degrés me captive immédiatement. En dessous de moi se trouve Zumaia, à deux kilomètres de là. Entre les deux, des champs verts en pente alpine.

    Vers l’Atlantique, des cônes rocheux en pente raide recouverts d’herbe vert clair marquent la patrie du navigateur Juan Sebastián Elcano, qui a réussi la première circumnavigation de son commandant plus familier Ferdinand Magellan. Ce dernier est mort d’une flèche empoisonnée alors qu’il tentait de faire du prosélytisme aux Philippines. [4]

    Non, je ne ferai du prosélytisme à personne ici! Cela me suffit complètement si je me retrouve.

    Aujourd’hui encore, les falaises rocheuses sont baignées par la puissance indomptée de l’Atlantique, comme autrefois. Le paradis doit avoir toujours ressemblé à quelque chose comme ça. Et ici, avec une vue sur l’Atlantic Dorado, j’ai maintenant trouvé ma deuxième place pour dormir.

    Fantastique Santa Klara

    Mais ce n’est pas tout. Je ne peux pas en croire mes yeux à quel point je peux rester là-bas de manière extravagante. La maison en pierre chic est luxueusement meublée. Les meilleurs équipements de cuisine et maçonnerie ancienne apparente. De plus, du bois sombre noble, une cuisine ouverte avec salle à manger, des petites chambres avec deux lits superposés chacune, ainsi qu’une salle de bain chic, avec pierre naturelle et marbre. Et cela pour moi en tant que pèlerin en sueur. Tout simplement incroyable.

    Ici, vous pourriez passer des vacances de luxe avec votre propre famille et deux autres familles.

    Mais d’abord, je suis de nouveau attiré par le plein air. Je fais deux croquis à partir desquels je veux faire deux peintures à l’huile chez moi. L’ambiance est toujours accablante, même si la lumière s’est déjà estompée. Les nuages ​​de pluie sombres sont encore très bas sur la mer. Au loin, vous pouvez voir deux endroits sur l’océan où il semble pleuvoir beaucoup. Les derniers rayons du soleil baignent encore la région dans l’étrange lumière jaune-bleu. Le jaune et le bleu, la lumière et l’ombre, la tempête et le calme se reflètent également dans ma vie d’âme déchirée. Je suis épuisé et étrangement frais en même temps.

    Mais maintenant, je prends la décision d’acheter des spaghettis, des tomates, des oignons, de la laitue et un vin de Getaria dans le petit centre de Zumaia. Je ne veux absolument pas laisser filer les installations de cuisine uniques et je peux me détendre en cuisinant. Peu importe donc qu’il y ait un manque de petites choses comme le vinaigre ou le sel. Le plus s’applique:

     

    L’improvisation est amusante.

    Dans la soirée, l’Espagnol Jorge et la pèlerine allemande Sabine arrivent. Mark est manquant. Sabine a une vingtaine d’années, est issue d’une famille aisée et, au grand dam de ses parents, vit dans une maison occupée à Hambourg.

    Le dîner paisible pour quatre est parfait. Daniela, une grande Italienne d’environ 1,90 m et deux Espagnols plus âgés nous rejoignent également. Et la quantité excessive de spaghettis que j’ai préparée est assez facilement pour les nouveaux arrivants trempés. Eux aussi ont apporté un vin rouge de Getaria. La bouteille pour 1,29 euros.

    Je peux avoir une bonne conversation avec Daniela en italien. Elle parle le dialecte familier de l’Émilie-Romagne, où j’ai déjà effectué un stage à l’étranger pendant mes études. Daniela m’a fait un charmant compliment pour les pâtes, même si elles ne sont plus al dente, mais plutôt “tout élastiques”. Pourtant, je suis mort de fatigue et je suis attirée par magie vers mon lit. Je partage ma chambre avec Ingrid, qui veut aussi dormir. En guise de récompense pour la cuisine, je peux en toute confiance laisser le rinçage «lavar olé olé» aux autres, qui continuent à célébrer les restes du Dîner du Seigneur jusque tard dans la nuit.

    Zumaia – Deba

    Jour 3: 13 km, ce qui est difficile, environ 650 mètres d’altitude, via Itziar.

    Le réveil du troisième jour est décourageant et exténuant. Déjà dans la nuit, ma fenêtre battait sans arrêt. Cela m’a conduit à rêver de Magellan et d’un bateau pirate qui coulait en haute mer.

    Dans le gris morne de l’aube, il coule encore comme des seaux. Depuis les tuyaux de descente obstrués des gouttières, l’eau jaillit horizontalement avec la pression de la colonne d’eau pleine. La vue est nulle. La mer en contrebas a disparu. Je ne peux même plus l’entendre en fortissimo les gouttes de pluie percutantes. Les flaques d’eau se sont transformées en piscines jusqu’aux chevilles pendant la nuit. Et maintenant, je suis sur le point de faire face au premier défi désagréable de la journée: je dois marcher dix mètres jusqu’à la maison principale. Il y a le petit déjeuner là-bas.

    Dix mètres dans la cascade complète!

    Terminé. Maintenant, tout d’abord, prenez un petit-déjeuner copieux, pour une fois. J’espère que la pluie de nuages ​​s’atténuera à nouveau. Ça ne peut pas rester longtemps comme ça. Ou est-ce?

    La douche à effet pluie n’a rien perdu de sa force à 9h30. Les autres veulent attendre. Même s’ils ont tous des vêtements de pluie professionnels, des chaussures de randonnée imperméables et une cape pour leur sac à dos.

    Mon poncho, par contre, ne se compose que de chutes bleues, mais l’impression publicitaire y est restée collée.

    Mes baskets de couleur gris-orange ont un look de trekking, mais ce ne sont rien de plus que des bandages aux pieds trempés. Tout aussi absurde sont mes baskets blanches, que j’ai emportées avec moi en remplacement. Surtout mon Birkenstock lisse, ébréché et copié. Je laisse les sandales ici. Laissez-les rester à Zumaia. Parce que je suis assis par terre avec mon équipement, je le prends dans ma main et le place devant les pieds d’un pèlerin. Ça commence à devenir drôle. Il refuse.

    Peut-être qu’un autre pèlerin en sera heureux. On ne sait jamais. Maintenant, mon imagination commence à mousser.

    J’ai fait une sorte de parisien pour mon sac à dos avec l’un de mes deux sacs poubelle bleus. “Voyez comment je le fais!”

    Bien sûr, je veux “survivre” à la pluie et maintenant j’ai l’impression d’être au milieu de la série de survie avec Bear Grylls:

    Exposé à l’état sauvage

    «Si vous voulez survivre les prochains jours…», dis-je de manière sensationnelle, «alors vous devez trouver quelque chose! Regarde exactement comment je fais! »Avec les ciseaux à ongles, j’ai percé quatre trous de la taille d’une balle de golf dans les sacs à ordures devant les autres, où je passe ensuite les sangles de mon sac à dos. «Je vais le retirer et le refaire pour que tout le monde puisse le voir. Tu veux survivre, n’est-ce pas? ”

    Un petit pain à la main qui me sert de micro, j’explique la technique de survie que je viens d’inventer à mon public étonné mais assez amusé en anglais. “Ouais c’est ça! Jetons un coup d’œil à ça! ”

    Je veux d’abord sceller les trous avec Leukoplast et l’expliquer à mon public amusé. “Oh ouais, sans aucun trou tu resteras au sec et en vie!”

    Puis, Dieu merci, il me vient à l’esprit que mon brevet de survie se déchirerait au premier contact avec mon sac à dos. De temps en temps, j’ai besoin de quelque chose de mon sac à dos. Je ne suis pas autorisé à enregistrer cela. “Oh non, vous ne pouvez pas sceller les trous”.

    Les autres commencent à rire et demandent à «Bear Grills» où aller aujourd’hui? Dans mon petit pain, je réponds «Oh, je vais tout vous montrer pour survivre aux 12 prochains km».

    Oui! Aujourd’hui, je suis le premier à être entraîné sous la pluie. C’est finalement l’inverse!

    Ouais – cherchez une sensation agréable à l’extérieur °!”

    Ingrid me suit un peu bizarrement et les autres ne semblent pas vraiment faire confiance à «Bear Grylls».

    Nous nous sentons comme deux enfants arrogants. Comme si nous faisions ensemble le test ultime du courage. Et bien sûr, nous devons continuer à rire car l’eau nous chasse immédiatement vigoureusement d’en haut.

    Cela n’a pas l’air beaucoup mieux en bas. Ce n’est qu’une question de temps avant qu’il ne devienne mouillé.

    Lors des premiers pas, j’essaye d’éviter au moins les plus grandes flaques d’eau. Mais après quelques minutes, le moment prévisible et dégoûtant survient lorsque l’eau pénètre dans mes chaussures de tous les côtés. Vive le système de ventilation!

    Donc, le moment est venu. Ingrid s’interrompt presque de rire. Votre moment de votre propre inondation complète vient quelques secondes plus tard.

    A quelques mètres devant elle, je saute intentionnellement dans une méga-flaque profonde et super sale avec un «bon Caminooooo» bruyant. Le poids de mon sac à dos me donne un impact supplémentaire lorsque je m’immerge.

    La tension superficielle de la flaque d’eau cède de manière explosive aux forces gravitationnelles de ma pointure 47 et laisse un cratère. L’impact du sac de boue a laissé un véritable paysage d’éruption sur le poncho d’Ingrid. Oh mon Dieu, sera-t-elle en colère contre moi maintenant?

    Après tout, Ingrid est une vénérable dame et non une jeune idiote qui vient de passer ici avec moi.

    Mais Ingrid doit aussi rire. Elle laisse son poncho tel quel et essuie juste la saleté de son visage. C’est tout simplement bien parti!

    Au cours de la demi-heure suivante, je pense: il n’y en a qu’un mouillé, pas mouillé. (Bien que je ne sois pas si sûr de cela plus tard).

    Pour le premier, c’est une ambiance de marche très amusée

    et nous sommes dans notre élément. Au sens propre.

    Cloué sur la croix

    Mouillée jusqu’à la peau et gloussant devant nous, Ingrid découvre l’Oberhammer absolument flagrant: un épouvantail basque original. Ici, ils ont crucifié un vrai corbeau. Le plumage échevelé est horriblement cloué sur une latte verticale et horizontale. Jouez-moi la chanson de la mort n’aurait pas pu être plus cruelle.

    Après un premier rire étouffé, nous ressentons tous les deux une sensation terrible. Le pays et les gens sont simplement différents ici. C’est comme ça. Aussi effrayant que cela puisse paraître, nous secouons la tête, nous nous regardons et devons à nouveau rire. Cela n’aide pas.

    Il suit un itinéraire plus long où nous sommes tous les deux simplement heureux. Presque tout nous fait rire.

    Ingrid est la meilleure instructrice de course que j’aie jamais rencontrée. Même sous la pluie battante, elle lutte courageusement un côté positif. Elle dit que de nombreux pèlerins vont maintenant abandonner et rompre. Cela nous laissera à son tour des auberges de jeunesse vides et de l’isolement. Vous pouvez le voir de cette façon aussi. Rien, vraiment rien au monde ne peut accepter la croyance d’Ingrid en la bonté.

    Parce que je ne vois rien sous la pluie et parce qu’Ingrid a déjà parcouru cette route, elle nous dit simplement ce que je verrais maintenant si c’était sympa. C’est l’une des plus belles sections. L’océan est particulièrement magnifique ici. Et les prairies sont particulièrement vertes. J’entends constamment des choses encourageantes, prometteuses et magiques. Ingrid ne semble tout simplement pas connaître ce «nuage de pluie» qui ne cesse de m’interférer sans qu’on me le demande.

    Des Alpes bavaroises, je connais les structures en bois bancales utilisées pour traverser une clôture en fil de fer barbelé entre deux pâturages. Voici une telle transition dans la perfection basque. Vous auriez pu utiliser du fil de fer barbelé pour un saule. Mais non: il devait s’agir d’un fil de rasoir tranchant comme un rasoir. Impressionnant.

    Le départ se fait bien sûr sur une “île” au milieu de la boue la plus profonde. En surface, flotte avec un chatoiement brun jaunâtre ce que les vaches dégagent.

    Pour la première fois, le poncho d’Ingrid subit également quelques blessures. Le mien a depuis longtemps dégénéré en risée. Au moins, je ne serai pas pris sur la clôture avec le chiffon.

    Dans une même humidité à la maison, j’aurais certainement imaginé la peste et le choléra il y a longtemps, ou du moins une grippe immédiate. Mon “nuage de pluie” aurait fait en sorte que je tombe vraiment malade. Je n’y pense pas une seconde!

    Il doit y avoir eu une nette amélioration dans mon cerveau!

    Outre le «nuage de pluie», y a-t-il aussi quelque chose comme des forces positives dans mon cerveau? Cela semble presque le cas. Je remarque que l’eau dans les chaussures devient plus chaude en marchant, tout comme dans une combinaison. Très bien. Et cela n’est pas seulement dû à la bouse de vache qui est patauchée, mais aussi à votre propre chaleur corporelle.

    C’est déjà un début. Et je suis même courageuse: parce que j’imagine comment les nuages ​​vont progressivement se déchirer quand je lâche un sort. Ingrid parle de ciel bleu depuis longtemps. Et donc, il reste un mystère que ce soit mon sort ou l’optimisme inébranlable d’Ingrid qui a amélioré le temps.

    Loin du poncho. Sortez avec la collation. Je suis bien maintenant. Très bien.

    Ingrid et moi nous comprenons maintenant aveuglément. Le temps nous a soudés. Même sans grands mots, tout le monde sait ce qui motive l’autre. Cela me donne une sécurité et une familiarité énormes. Enfin, nous parlons également de questions personnelles. Maintenant, les distances entre nous deux deviennent plus libres. Chacun pour soi. Et pourtant ensemble. Parfois elle est en avance, parfois moi.

    Nous pouvons garder notre “connexion” sur plusieurs centaines de mètres.

    Un grand sentiment pour moi. Bientôt, nous ne nous arrêtons plus à de courts arrêts par l’autre. Nous savons également que nous sommes inondés du même rythme et que nous resterons ensemble sans effort.

    Avec la distance nécessaire, nous rencontrons une ancienne ferme et quelques maisons rurales à Elorriaga. D’adorables façades en pierre se détachent. Des jardins de chalets parfumés avec des arbustes colorés bordent le chemin. Les fuchsias roses poussent jusqu’à nos pieds dans un très petit espace. La pluie ne peut pas leur nuire.

    Au-dessus de l’océan

    Parfois plus près, parfois plus loin: l’océan est toujours avec nous sur la droite. Fantastique. Et soudain, quelques rayons de soleil traversent même. Nous nous dirigeons vers Deba: «Deba Deba vous!» Cela ressemble à une banque.

    Après beaucoup de nature, nous traversons le village romantique d’Itziar, où un pèlerin vient vers nous avec son âne. Il fait le Camino de Santiago «para atras», c’est-à-dire à l’envers. C’est beaucoup plus difficile car vous voyez rarement les flèches de marqueur de derrière. Certains pèlerins ont donc commencé à marquer le chemin du retour avec un escargot bleu. Le cercle de trois quarts avec la pointe de la flèche doit indiquer la direction opposée.

    Après Deba, il descend à pas d’escargot sur deux kilomètres. Raide, très raide. Les pavés mouillés sont si glissants que j’ai une sensation extrêmement inconfortable. C’est comme glisser sur une patinoire avec des chaussures de ski rigides et sans bande de roulement. Je n’ai pas non plus de bâtons avec moi. Mon «nuage de pluie» recommence donc immédiatement en transformant le toboggan en divers scénarios d’accident.

    Ingrid est plus détendue:

    “Quand nous sommes arrivés à Saint-Jacques-de-Compostelle, rien ne peut nous être arrivé ici!”

    Je pense longtemps à cette phrase. Si nous sommes arrivés, alors rien ne peut nous être arrivé ici? Comme si Ingrid avait ignoré tous les axiomes de la physique et vu le présent comme le passé du point de vue de l’avenir. C’est trop élevé pour moi. La déclaration, qu’elle le veuille ou non, prend en quelque sorte une dimension spirituelle.

    Sans que je l’ai dit à haute voix, Ingrid répond à ma pensée Hein? “C’est la vérité, n’est-ce pas?”

    Mon «nuage de pluie» se concentre sans impression sur l’occurrence réelle d’un événement négatif. Par exemple, une chute, comme cela est arrivé à d’autres ici. Elle attend que quelque chose se passe triomphalement mal sur le sol graisseux. Elle sera déçue. Presque de toute façon. Parce que nous descendons vers Deba au niveau de la mer. Nous sommes passés devant l’auberge, qui est clairement plus haut.

    Pas de problème pour Ingrid encore. On peut faire du shopping, manger des tomates fraîches, admirer la ville et l’église. Ingrid a encore une illumination: je pourrais gagner du poids

    et envoyer mes baskets à la maison par la poste. Cette inspiration se transforme immédiatement en un étrange paquet pour ma famille. Des baskets humides avec des cartes postales écrites avec amour. Ceux-ci sont disponibles gratuitement dans Deba.

    Pour la pluie, j’achète maintenant des sandales ouvertes avec un profil. Malheureusement, il n’y a pas de pointure 47, seulement 45. Donc mes orteils dépassent un peu. Mais cela n’a pas d’importance. Le verdict global était: confortable.

    Ingrid et moi en achetons un peu séparément. Vin rouge, chicorée fraîche, tomates, pain blanc et saucisse dure longue conservation. Deux pommes rouges mûres et foncées avec. Je trouve dommage que nous n’ayons plus d’aussi beaux magasins de coin. Chaque pièce est pesée ici avec une poutre d’équilibre suspendue à l’encadrement de la porte.

    Le commerçant, un gentleman patriarcal grisonnant, est curieux. «Peregrino, non?

    Anglais, bueno!

    Bayern Munken! Beckenbauer! »Il me donne quelques piments verts frais pour mon repas. “Mejor, Mejor” et “oso zorrotzak” marmonna-t-il pour lui-même. Ce dernier signifie «très chaud» en basque. Zorrotzak – Un bon mot pour aigu lorsque vous éternuez puis jurez.

    Dans une bric-à-brac asiatique, je m’offre un poncho bleu chic pour un euro et quatre-vingt dix. Il prendra facilement le vilain cadeau.

    Little Deba est construit si abruptement dans le rocher qu’il y a un ascenseur du village. Une bonne idée. Comme si à l’extérieur d’un gratte-ciel, nous flottons jusqu’aux parties les plus élevées de Deba. Avec une petite annonce, l’ascenseur nous dit que nous sommes arrivés au terminus.

    L’auberge est spacieuse et est cachée dans le gymnase de l’ancien bâtiment de l’école primaire.

    Dans le grand espace commun, je fais la connaissance de Bill, un Américain fort et sympathique de Sarasota. Bill a mal glissé dans la descente aujourd’hui et a subi des écorchures partout. Il aime la musique allemande comme Rammstein et Nina Hagen.

    Avec Bill, je redescends l’ascenseur en verre dans l’après-midi jusqu’au cœur de Deba. Le temps est resté clément et j’ai envie de voir un petit quelque chose!

    La commune de Deba compte environ 5 000 habitants et est fière de ses «quelque 130 propriétés réparties sur toute la commune». Le portail officiel du tourisme espagnol écrit à propos de Deba: «Deba représente le tourisme traditionnel dans un sens positif: loin du tourisme de masse. [5]

    En quête de repos et de détente ».

    J’aime l’ambiance tout de suite. Au centre, l’église gothique “Santa María la Real” avec son parvis enchanteur domine le caractère du village. L’église de pèlerinage “Nuestra Señora de la Asunción” vaut également le détour.

     

    Mais ensuite, je veux passer par un petit parc jusqu’à la magnifique plage de sable. Il fait trop froid pour se baigner. Mais c’est suffisant pour un bain de pieds rafraîchissant avec votre pantalon retroussé. Encore une fois, je suis la seule personne de loin. Bill préfère prendre des photos.

    Bill m’invite à faire le sentier des Appalaches avec lui. À 3 500 kilomètres, c’est l’un des plus longs sentiers de randonnée de longue distance au monde. Il est parallèle à la côte est des États-Unis et parcourt 14 États. Qui sait, peut-être qu’un jour j’accepterai l’offre.

    C’est aussi Bill qui nous donne «un vrai courage» pour le lendemain. Dans le guide de voyage américain, il est dit littéralement:

    ATTENTION! C’est une route de haut niveau belle mais difficile à travers un pays très éloigné. Il ne serait pas sage de s’attaquer à cela par mauvais temps si vous étiez seul ou incertain de vos capacités. C’est environ 22 km sans aucune sorte d’hébergement ».

    Maintenant mon “nuage de pluie” a enfin quelque chose à faire: extrêmement difficile, bien sûr impossible par mauvais temps et à 22 km sans escale. Cela ne peut jamais fonctionner.

    Un couple un peu étrange de Nouvelle-Zélande lit également quelque chose de similaire dans le guide de voyage. C’est étrange. Chacun des deux a son propre guide de voyage avec lui. Cependant, les deux sont identiques. Est-ce que tous les Néo-Zélandais sont comme ça? Et les deux n’ont rien à rire depuis longtemps. Mais ils nous ennuient tous dans l’auberge car ils sont très intrusifs en train de crier quelque chose à tout le monde sans se donner.

    Bonne nuit alors.

     

    Le vin rouge m’a remonté le moral. Le couple étrange veut définitivement mon lit juste à côté de la fenêtre. Sont-ils fous? Voici mes affaires et c’est tout. Ou n’est-ce pas ça? Allez, que diable, j’ai passé une si belle journée aujourd’hui, loin avec le lit!

    Sans savoir pourquoi, je vide mon lit et en prends un autre.

    «Que ta volonté soit faite sur la terre, comme au ciel…».

    Et sa volonté était effectivement faite. Comme le destin de la nuit l’aurait voulu, le lit près de la fenêtre est exactement l’endroit où le toit de l’auberge s’avère fuyant. Sans que les deux Néo-Zélandais endormis s’en aperçoivent à temps, ils sont mouillés.

    On dit qu’ils se sont enfuis dans l’antichambre avec des lampes frontales au milieu de la nuit et s’étalent sur le sol.

    Bien sûr, je ne le découvrirai moi-même que le lendemain matin, car j’ai passé une très bonne nuit.

    Mon lit est resté sec, comme presque tous les autres lits.

    Contenu du livre BURNOUT: Un voyage sur une ligne fine, Chemin de Saint-Jacques sur la côte

     

    • Saint-Sébastien – Zumaia (Camino del Norte)
    • Jour 2:31 km, environ 1150 mètres d’altitude, via Orio, Zarautz, Getaria. (Pèlerins sur le sentier côtier)
    • Comme sur des roulettes (Camino)
    • Mon “nuage de pluie” (Camino de la Costa)
    • Très bien, laissez-la pleuvoir alors. (Camino de Santiago sur la côte)
    • N’ayez pas peur du profil d’altitude (Camino del Norte)
    • Dieu doit avoir le vertige ici! (D’après le livre BURNOUT Jakobsweg de Christian Seebauer)
    • Pas à pas, je pense à des mots comme “seul, sans importance, maladroit, inutile, petit et petit”. (Camino del Norte)
    • Le sommet se rapproche. (Chemin de Saint-Jacques)
    • Les maisons ci-dessous sont devenues petites. (Sentier côtier / Chemin de Saint-Jacques)
    • Fantastique Santa Klara (Camino de Santiago)
    • L’improvisation est amusante. (BURNOUT)
    • Jour 3: 13 km, ce qui est difficile, environ 650 mètres d’altitude, via Itziar. (Camino de la Costa)
    • (Camino del Norte)
    • Exposé à l’état sauvage (Chemin côtier / Camino de Santiago)
    • Ouais – Une telle sensation à l’extérieur °!” (Chemin de Saint-Jacques sur la côte)
    • Cloué sur la croix (Camino de la Costa)
    • Il doit y avoir eu une nette amélioration dans mon cerveau! (Camino de Santiago sur la côte)
    • Haut au-dessus de l’océan (dépression et aide à St. James ‘Way)
    • Anglais, bueno! (Pèlerins sur le sentier côtier)
    • En quête de repos et de détente ». (Pèlerins sur le sentier côtier)
    • «Que ta volonté soit faite sur la terre, comme au ciel…». (Sentier côtier / Chemin de Saint-Jacques)

     

    Photos du Chemin de Saint-Jacques étape 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA

     

    • Photos du Chemin de Saint-Jacques étape 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA
    • Camino de Santiago sur la côte sous la pluie
    • Camino de Santiago sur la côte sous la pluie
    • Pluie sur le chemin de Saint-Jacques, pèlerin en poncho
    • Pluie sur le chemin de Saint-Jacques, pèlerin en poncho
    • Vagues sur le Camino de Santiago
    • Poisson grillé sur le Camino de Santiago
    • Étape 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Pèlerins, étape 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Étape 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Sentier côtier sur l’Atlantique, étape 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Étape 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Sentier côtier, étape 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Étape 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Pilgrim Ingrid, étape 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Étape 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Pluie sur le chemin de Saint-Jacques, étape 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Étape 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Pluie sur le chemin de Saint-Jacques, étape 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Étape 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Pluie sur le chemin de Saint-Jacques, étape 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Étape 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Boue et pluie sur le chemin de Saint-Jacques, étape 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Étape 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Eau potable pour les pèlerins, étape 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Étape 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Eau potable pour les pèlerins, étape 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Étape 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Hommage aux pèlerins, étape 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Maison en pierre sur l’Atlantique, étape 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Étape 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Littoral atlantique: Étape 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Étape 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Pèlerin parmi les fougères: Étape 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

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    (c) Christian Seebauer
    Kuestenweg italiano excerpt:

    San Sebastian – Zumaia

    2 ° giorno: 31 km, circa 1.150 metri di dislivello, via Orio, Zarautz, Getaria.

    Subito dopo un sorso di caffè in polvere che mi ha comprato un giovane pellegrino cileno, sono partito all’alba. L’enfasi non è sul “domani” ma sull ‘”orrore”. Piove leggermente e la tempesta è forte. Tutto è grigio in grigio. Se dovessi esporre una persona depressa qui da sola, non sarebbe affatto un bene. Mi aggrappo a Ingrid per i primi metri. Sembra già sapere tutto e cammina proprio davanti a me. E la mia impressione non è sbagliata.

    Ingrid ha non meno di 69 anni e cammina qui da Eibelstadt / Würzburg! Follia. Oltre 2.000 chilometri a piedi in due mesi buoni. Per me semplicemente inimmaginabile. I suoi occhi felici e luminosi sicuramente non rivelano la sua età. Potrebbe facilmente essere 10 anni più giovane. Ingrid è relativamente alta, ispida e ha capelli grigio-biondo medio lunghi. Il suo bastone da pellegrino la sovrasta un po ‘. Stimo che sia la mia taglia, circa 184.

    Come un orologio

    Ingrid cammina fluida come un orologio. Sento che sono accompagnati da una fede incrollabile. Questa sensazione è indescrivibile, perché ancora non so molto di lei.

    Posso seguirla in discesa e dritto senza alcuno sforzo. Ma in salita ha sempre lo stesso, per me una velocità disumana.

    Nonostante tutta l’abbondanza, anche Ingrid sembra trovare particolarmente facili le tappe in salita. Inizia sempre in salita senza chiacchierare con me con alcun respiro. Fatta eccezione per un “sì, aha, ah” senza fiato ed estremamente breve, non sono più in grado di prendere parte attivamente a una conversazione. Invece, la pompa che spinge il mio polso è apparentemente da qualche parte tra le mie orecchie e la mia fronte.

    Sfortunatamente, il mio laccio sinistro si sta aprendo proprio ora nella parte più ripida. L’ho legato con un nodo a zig-piega. Quando mi chino, vedo degli asterischi davanti ai miei occhi come ieri. Diminuzione della pressione sanguigna! Mentre bevo frettolosamente dalla mia bottiglia di plastica, soffoco così forte che tossisco e arrossisco probabilmente come un paziente di emergenza.

    Questo mi dà almeno una breve pausa, che Ingrid mi concede per pietà. Era un’infermiera nella sua vita professionale.

    D’ora in poi sento una storia medica raccapricciante dopo l’altra come punizione (in forma anonima ovviamente). E nessuna di queste prove va a buon fine. La morte e la miseria si mescolavano nella mia fantasia in un orribile miscuglio di impotenza, rifiuto e disgusto. È di nuovo qualcosa di tangibile per la mia “nuvola di pioggia”! È quella che d’ora in poi chiamo la mia area cerebrale pessimistica, che ha rovinato metà del mio passato.

    Aha, dopotutto, questa è una preziosa intuizione che mi è appena arrivata.

     

    La mia “nuvola di pioggia”

    Grande. Qui la mia “nuvola di pioggia” può tornare attiva. Sfogati. La loro professione. Anche la mia sensibilità al dolore viene segnalata all’improvviso. È certamente colpa sua, la “nuvola di pioggia”. Naturalmente, ricomincio immediatamente ad ascoltare dentro il mio corpo, il che ovviamente peggiora solo le cose.

    E non sono le cicute che mi fanno ascoltare dentro oggi! È la storia di un pellegrino che è crollato qui con un infarto. No, a me non succede.

    Ma all’improvviso mi sento davvero male. Va tutto bene con il mio cuore? Sta ancora battendo? Che domanda senza senso. Se il mio cuore smettesse di battere, al momento non sarei in grado di pormi questa domanda. Tuttavia, la mia mano destra vaga verso la gabbia toracica sinistra e controlla il battito cardiaco. Che pazzo. Ho avuto qualcosa di simile molto tempo fa. E poi è stato con me per molto tempo.

    Ma oggi non voglio preoccuparmene. Mi sforzo di lasciare andare le mie paure e seguire Ingrid. Ed è bello sapere che era un’infermiera.

    Tuttavia, continuo a lottare a lungo contro le paure irrazionali, mettendo un piede dopo l’altro dietro Ingrid. Il buon Dio sembra avermi donato Ingrid per poterla seguire sulla “via nel presente”. E in ogni caso, sta attualmente cercando di tirarmi fuori tutti i cattivi pensieri. La preghiera del Signore mi viene in mente e per la prima volta cerco di interpretarla. “… ma liberaci dal male …”. Liberami dai pensieri fastidiosi che ho avuto così tante volte nella mia vita. “Non tentarmi” … avere costantemente paura!

    È chiaro che subito con “sia fatta la tua volontà” le “porte del paradiso” si aprono e la pioggia si fa più forte. Il vento si alza in una vera tempesta. Le temperature scendono improvvisamente a 6 gradi in cantina ei sentieri si trasformano in piccoli torrenti. È quello che ho pregato o almeno ho pensato? Dio vuole mostrarmi il suo regno in questo modo? O vuole portarmi via tutti i miei pensieri sul futuro e sul passato per trovare finalmente la mia strada “qui”?

    Va bene, lascia che piova allora.

    Ingrid è tanto più felice. Anche se dice di se stessa che non ha mai sperimentato un tempo simile in questo o in nessun precedente Camino de Santiago. La aiuterò a indossare il suo poncho verde per la pioggia. Questo non è più possibile da solo con la tempesta. La tempesta gonfia immediatamente il suo mantello in un pallone. Devo ridere di nuovo alla vista. Sembra troppo strano adesso. Per prima cosa rimetto in forma Ingrid con una corda e una cintura. Questa scena sarebbe stata matura per un film e tutti su YouTube avrebbero riso a morte.

    Anch’io ho un poncho, anche se sotto forma di un regalo mai usato prima da una grande società di investimento. Ingrid è entusiasta di vedere questo poncho meraviglioso, che è avvolto in una busta molto, molto piccola con 3 lettere sopra.

    Quando il poncho ha visto per la prima volta la luce del giorno, le sue ore erano già state contate. È come un sottile sacco della spazzatura blu che si strapperà immediatamente e lascerà cadere immediatamente la sua immondizia. Ora mi sento come questa spazzatura che è in questa brutta borsa da investimento. Ma non durerà a lungo. Sono sicuro! Insieme cerchiamo di fornire almeno un po ‘di protezione dalla pioggia.

    Non ci saranno tempi migliori per il poncho. Non vedrà più la prossima campana a Wall Street.

    Ancora persa nei suoi pensieri, Ingrid scompare di nuovo dal mio campo visivo limitato dalla plastica. Ha appena continuato di nuovo. Come un cronometro.

    Non credo, ma il traino in poche centinaia di metri dura quasi un’ora. Posso sentire da lontano che Ingrid continua a raccontarmi storie tutto il tempo. Non si è nemmeno accorta che ero fuori dal raggio di ricezione per un’ora.

    Sudavo in modo estremamente fastidioso nei pochi punti protetti che il poncho mi offre ancora. Sono felice quando la pioggia si calma di nuovo e posso camminare senza poncho.

    A parte un cielo nuvoloso, il paesaggio mi piace molto. Così buono che i miei sensi iniziano di nuovo a risucchiare tutti i bellissimi motivi. Questo mi dà una forza nuova e inaspettata.

    Non aver paura del profilo altimetrico

    Dopo circa 13 chilometri e in salita in discesa tra zero e 300 metri di dislivello, raggiungiamo il villaggio di pescatori di Orio con l’incantevole centro medievale “Goiko Kale” alla foce del fiume Oria. I metri verticali non sono poi così male, penso tra me adesso, perché il percorso per me era facile. Tuttavia, se guardi il profilo altimetrico compresso longitudinalmente nella guida di viaggio, sarai inevitabilmente spaventato dai fianchi appuntiti e alti, che sono naturalmente “compressi” lì. Ma non così male.

    Continuiamo via Zarautz, che i surfisti del kit potrebbero conoscere, verso Zumaia, dove verso mezzogiorno raggiungiamo il pittoresco villaggio di pescatori di Getaria con la sua penisola. Dovrebbero esserci delle ottime aziende vinicole tutt’intorno. Vediamo se stasera c’è un vino di Getaria da trovare.

    Getaria ha un’antica chiesa gotica che mi affascina immediatamente. Deve esserci una breve deviazione! Andiamo.

    Dopo aver aperto i pesanti cancelli della chiesa, si apre un curioso fondale. Il pavimento della chiesa scende di parecchi gradi ed è totalmente in pendenza.

    Dio deve essere stordito qui!

    È tutto storto. Non ho mai visto niente di così strano.

    Ed è così umido e freddo che puoi vedere ogni respiro. Nessun altro visitatore è presente. Tranne forse Dio. L’eco nella navata gelida e deserta è inquietante. Io e Ingrid manteniamo rispettosamente le distanze. Mi tolgo lo zaino e mi inginocchio nell’ultima fila con le mani giunte. Dio è con me in questo ambiente umido? Ora anche Ingrid si è inginocchiata, davanti a sinistra. Si dice: “quando due o tre sono riuniti nel tuo nome, allora io sono in mezzo a voi”. Siamo due, ma dov’è Dio? Posso vederlo qui? Si rivelerà qui in qualche modo? Per il momento, rimane con la mia provvisoria seconda visita alla chiesa sul Cammino di Santiago e non sono davvero arrabbiato con Dio che non abbia detto ciao. Forse mi ha solo guardato in silenzio e poi viene

    Proprio di fronte alla basilica, un cuoco basco griglia il pesce appena pescato su un fuoco aperto davanti alla porta del suo ristorante. L’orgoglioso prezzo, tuttavia, andrebbe oltre il quadro autoimposto del mio pellegrinaggio. E così rimane quando si guarda senza toccare, quando si parla e si annusa. Di più non è possibile. Poco dopo, Ingrid ed io abbiamo un pezzo di pane bianco umido con salame. Tuttavia, questo ora si adatta al pellegrinaggio e ha un sapore semplicemente fantastico.

    Il tempo che cambia continua fino a Zumaia. Da lontano, uno sfondo di scogliera semplicemente travolgente si innalza davanti a me. È così che immagino di nuovo la Cornovaglia, che purtroppo conosco solo dai film di Rosamunde Pilcher e per i quali sono appena uscito.

    Un punto culminante panoramico è ciò che mi aspetta. Purtroppo nel vero senso della parola “altezza”. L’ostello di Santa Klara deve essere proprio lassù sulle colline. Mi piace il nome.

    Cosa ci faccio davvero qui? Sono davvero lontano da casa? Ho lasciato tutto alle spalle adesso? Non lo so più. Ad ogni passo mi stanco sempre di più e perdo il contatto con tutto ciò che mi ha circondato finora. Non che io stia già mettendo in discussione il mio viaggio. Ma mentre cammino dietro di me, uno stato d’animo davvero malinconico mi prende. Non si tratta più di scrivere lettere al lavoro e considerare le loro conseguenze. Non si tratta di niente. Vado solo avanti.

     

    Passo dopo passo penso a parole come “solo, senza importanza, goffo, inutile, piccolo e minuscolo”.

    Tuttavia, c’è qualcosa in me che mi spinge. Anche se non vede nemmeno il punto. Forse questa spinta interiore non ha bisogno di alcun senso. Funziona e basta!

    Oh dio quanto è lontano Nella guida di viaggio, che sfoglio mentre cammino, c’è una foto estiva della spiaggia di questa zona. Ma ho freddo. Tutto è grigio in grigio. Finalmente vedo Zumaia dietro una curva. E no, è ancora un’eternità fino ad allora.

    Scoraggiato, poi mi trascino a Zumaia al seguito di Ingrid. Attraversiamo Zumaia senza fermarci e senza cercare la bellezza. È ancora un breve tour in montagna per raggiungere l’ostello.

    Adesso che sono così stanco ed esausto, duecento metri di altitudine sono un vero ostacolo. Sto già lottando con i primi segni di crampi. Uso ogni muro di pietra e ogni paletto come un vecchio per mantenermi. I grandi passi di Ingrid sono lì da tempo. Tuttavia:

    Il vertice si avvicina.

    E ora il mio cervello è così vuoto che barcollo come un automa. Non elegante, non ergonomico. Ma pietoso. Ingrid è stata all’ostello molto tempo fa.

    Se un locale non mi avesse fatto sapere che ero già passato davanti all’ostello, non avrei creduto a quello che vedevo: Santa Klara era proprio davanti ai miei occhi! Nel punto più alto. Un punto così bello che il castello di Neuschwanstein avrebbe potuto essere costruito su di esso senza ulteriori indugi!

    Completamente esausto, mi aggrappo a un paletto e fisso stordito ciò che si trova di fronte a me.

    Le nuvole hanno cancellato alcuni buchi per il sole, dove illumina i singoli punti dell’oceano con raggi di luce visibili. Non ho mai visto una così strana miscela di luce blu e gialla.

    Non sembra esserci un colore intermedio. Tutto ciò che sta accadendo davanti ai miei occhi sembra riflettere il mio essere interiore. È una strana miscela di conflitto e calma. Una miscela di “giallo e blu”.

    Le case sottostanti sono diventate piccole.

    La vista “fuori” del mare aperto è inquieta ma quasi infinita. Come se nel lasso di tempo, le nuvole si muovono e creano una nuova atmosfera ogni secondo. Non riesco a trattenere niente di tutto ciò. È il momento che seguo incantato il suo corso.

    Lascio la macchina fotografica in tasca. Quello che sto vivendo attualmente qui non sarò mai in grado di catturare in una foto o addirittura riportarlo indietro. Mi rende malinconico questo momento, che ora sono completamente incapace di affrontare con il mio comportamento precedente.

    È carino, ma non posso tifare. La mia voce tace. E sento che con me è iniziato un cambiamento. Un cambiamento che fa male.

    Sicuramente Cristoforo Colombo una volta ebbe la voglia di viaggiare a uno spettacolo del genere. Ma stava davvero cercando solo la rotta marittima occidentale dall’Europa all’Asia orientale, o era un’anima inquieta alla ricerca di se stessa?

    L’ostello Santa Klara mi sta aspettando!

    Un ostello può essere così bello: due case molto ben tenute. Uno di loro è stato completamente rinnovato. Circondato dalla migliore pietra naturale.

    La colossale vista panoramica a 360 gradi mi affascina subito. Sotto di me c’è Zumaia, a due chilometri di distanza. In mezzo ci sono verdi campi alpini in pendenza.

    Verso l’Atlantico, coni rocciosi in forte pendenza ricoperti di erba verde chiaro segnano la patria del navigatore Juan Sebastián Elcano, che ha completato con successo la prima circumnavigazione del suo comandante Ferdinand Magellan, che ci è più familiare. Quest’ultimo è morto per una freccia avvelenata mentre cercava di fare proselitismo nelle Filippine. [4]

    No, non voglio fare proselitismo con nessuno qui! È completamente abbastanza per me se trovo me stesso.

    Ancora oggi, le scogliere rocciose sono lambite dalla forza selvaggia dell’Atlantico, proprio come in passato. Il paradiso deve essere sempre stato qualcosa di simile. E qui, con vista sull’Atlantico Dorado, ho ora trovato il mio secondo posto dove dormire.

    Fantastica Santa Klara

    Ma non è tutto. Non riesco a credere ai miei occhi con quanta stravaganza posso stare lì. L’elegante casa in pietra è lussuosamente arredata. I migliori accessori per la cucina e le vecchie murature a vista. Inoltre, nobile legno scuro, una cucina aperta con sala da pranzo, piccole stanze con due letti a castello ciascuna e un elegante bagno, con pietra naturale e marmo. E questo per me come pellegrino sudato. Semplicemente incredibile.

    Qui potresti trascorrere una vacanza di lusso con la tua famiglia e altre due famiglie.

    Ma prima sono di nuovo attratto dall’aria aperta. Faccio due schizzi dai quali voglio realizzare due dipinti ad olio a casa. L’atmosfera è ancora travolgente, anche se la luce è già svanita. Le nuvole scure della pioggia giacciono molto basse sul mare. In lontananza si possono vedere due punti sull’oceano dove sembra piovere a dirotto. Gli ultimi raggi di sole bagnano ancora la zona nella strana luce giallo-blu. Anche il giallo e il blu, la luce e l’ombra, la tempesta e la calma si riflettono ancora nella mia vita lacerata. Sono esausto e stranamente fresco allo stesso tempo.

    Ma ora decido di prendere degli spaghetti, dei pomodori, delle cipolle, della lattuga e un vino da Getaria nel piccolo centro di Zumaia. Sicuramente non voglio lasciarmi sfuggire le attrezzature da cucina uniche e posso rilassarmi mentre cucino. Quindi non importa che mancassero piccole cose come l’aceto o il sale. Di più si applica:

     

    Improvvisare è divertente.

    In serata arrivano lo spagnolo Jorge e la pellegrina tedesca Sabine. Mark è scomparso. Sabine ha circa vent’anni, proviene da una famiglia benestante e, con dispiacere dei suoi genitori, vive in una casa occupata ad Amburgo.

    La cena tranquilla per quattro è perfetta. Si uniscono a noi anche Daniela, un’italiana alta circa 1,90 me due spagnole più grandi. E la quantità eccessiva di spaghetti che ho preparato è abbastanza facile per i nuovi arrivati ​​inzuppati. Anche loro hanno portato un vino rosso di Getaria. La bottiglia per 1,29 euro.

    Posso avere una buona conversazione con Daniela in italiano. Parla il dialetto familiare dell’Emilia-Romagna, dove una volta ho fatto uno stage all’estero durante gli studi. Daniela mi ha fatto un simpatico complimento per la pasta, anche se non è più al dente, ma piuttosto “all ‘elastica”. Tuttavia, sono stanco morto e sono magicamente attratto dal mio letto. Condivido la mia stanza con Ingrid, che vuole dormire anche lei. Come ricompensa per aver cucinato, posso tranquillamente lasciare il risciacquo “lavar olé olé” agli altri che celebrano i resti della Cena del Signore fino a tarda notte.

    Zumaia – Deba

    3 ° giorno: 13 km, impegnativi, circa 650 metri di dislivello, via Itziar.

    Il terzo giorno di risveglio è scoraggiante ed estenuante. Già nella notte la mia finestra batteva senza sosta. Questo mi ha portato a sognare Magellano e una nave pirata che affonda in alto mare.

    Nel tetro grigio dell’alba, continua a piovere come secchi. Dai pluviali otturati delle grondaie l’acqua schizza orizzontalmente con la pressione dell’intera colonna d’acqua. La vista è zero. Il mare sottostante è scomparso. Non riesco nemmeno più a sentirlo mentre fortissimo l’impatto delle gocce di pioggia. Le pozzanghere si sono espanse durante la notte in pozze profonde fino alle caviglie. E ora sto per affrontare la prima spiacevole sfida della giornata: devo camminare per dieci metri fino alla casa principale. C’è la colazione lì.

    Dieci metri nella cascata piena!

    Fatto. Ora, prima di tutto, fai una ricca colazione, per una volta. Spero che la pioggia di nuvole si placherà di nuovo. Non può restare così a lungo. O è?

    La pioggia non ha perso la sua forza alle nove e mezza. Gli altri vogliono aspettare. Anche se hanno tutti attrezzatura da pioggia professionale, scarpe da trekking impermeabili e un mantello per il loro zaino.

    Il mio poncho, invece, consiste solo di ritagli blu, ma la stampa pubblicitaria è rimasta attaccata a loro.

    Le mie sneakers color grigio-arancio hanno un aspetto da trekking, ma non sono altro che bende per i piedi inzuppate. Altrettanto prive di senso sono le mie scarpe da ginnastica bianche che ho portato con me in sostituzione. Soprattutto la mia Birkenstock liscia, scheggiata e copiata. Lascio qui i sandali. Lasciateli rimanere a Zumaia. Poiché sono seduto per terra con la mia attrezzatura, la prendo in mano e la metto davanti ai piedi di un pellegrino. Comincia a diventare divertente. Si rifiuta.

    Forse un altro pellegrino ne sarà felice. Non si sa mai. Ora la mia immaginazione inizia a schiumare.

    Ho fatto una specie di parigino per il mio zaino con uno dei miei due sacchi della spazzatura blu. “Guarda come lo faccio!”

    Ovviamente voglio “sopravvivere” alla pioggia e ora mi sento come se fossi nel mezzo della serie di sopravvivenza con Bear Grylls:

    Esposto in natura

    “Se vuoi sopravvivere nei prossimi giorni …”, dico clamorosamente, “allora devi inventare qualcosa! Guarda esattamente come faccio! ”Con le forbicine per unghie ho tagliato quattro buchi delle dimensioni di una pallina da golf nei sacchi della spazzatura davanti agli altri, dove poi ho infilato le cinghie del mio zaino. “Lo tirerò fuori di nuovo e lo farò di nuovo in modo che tutti possano vedere. Vuoi sopravvivere, vero? ”

    Con un panino in mano che funge da microfono, spiego la tecnica di sopravvivenza che ho appena inventato al mio pubblico stupito ma piuttosto divertito in inglese. “Si è così! Diamo un’occhiata a questo! ”

    Per prima cosa voglio sigillare i buchi con Leukoplast e spiegarlo al mio pubblico divertito. “Oh sì, senza buchi rimarrai asciutto e vivo!”

    Poi, grazie a Dio, mi viene in mente che il mio brevetto di sopravvivenza si sarebbe rotto al primo tocco nello zaino. Ogni tanto avrò bisogno di qualcosa dal mio zaino. Non sono autorizzato a registrarlo. “Oh no, non puoi sigillare i buchi”.

    Gli altri iniziano a ridacchiare e chiedono “Bear Grills” dove andare oggi? Nel mio panino rispondo “Oh, ti mostrerò tutto per sopravvivere ai prossimi 12 km”.

    Sì! Oggi sono il primo ad essere trascinato sotto la pioggia. Finalmente è il contrario!

    Già – cerca una bella sensazione fuori °!”

    Ingrid mi segue in modo un po ‘strano e gli altri sembrano non fidarsi di “Bear Grylls”.

    Ci sentiamo come due bambini presuntuosi. Come se stessimo facendo insieme l’ultima prova di coraggio. E ovviamente dobbiamo continuare a ridere perché l’acqua ci scarica subito vigorosamente dall’alto.

    Non sembra molto meglio in fondo. È tutta questione di tempo prima che si bagni.

    Con i primi passi cerco di evitare almeno le pozzanghere più grandi. Ma dopo pochi minuti arriva il momento prevedibile e disgustoso in cui l’acqua penetra nelle mie scarpe da tutti i lati. Lunga vita al sistema di ventilazione!

    Quindi è giunto il momento. Ingrid quasi smette di ridere. Il tuo momento della tua piena inondazione arriva solo pochi secondi dopo.

    Pochi metri davanti a lei salto intenzionalmente in una profonda e super sporca mega-pozzanghera con un forte “bon Caminooooo”. Il peso del mio zaino mi dà un impatto aggiuntivo quando mi immergo.

    La tensione superficiale della pozzanghera lascia il posto alle forze gravitazionali della mia taglia 47 e lascia un cratere. L’impatto dell’impacco di fango ha lasciato un vero e proprio paesaggio eruttivo sul poncho di Ingrid. Oh cara, sarà arrabbiata con me adesso?

    Dopotutto, Ingrid è una signora venerabile e non una giovane idiota che sta solo passando qui con me.

    Ma anche Ingrid deve ridere. Lascia il suo poncho così com’è e si pulisce lo sporco dal viso. È andato di nuovo bene!

    Nel corso della mezz’ora successiva penso: ce n’è solo uno bagnato, nessuno bagnato. (Anche se non ne sono così sicuro in seguito).

    Per il primo è uno stato d’animo molto divertito

    e siamo nel nostro elemento. Letteralmente.

    Inchiodato alla croce

    Bagnata fino alla pelle e ridacchiando di fronte a noi, Ingrid scopre l’assolutamente sfacciato Oberhammer: un originale spaventapasseri basco. Qui hanno crocifisso un vero corvo. Il piumaggio spettinato è orribilmente inchiodato a una stecca verticale e orizzontale. Suonami la canzone della morte non avrebbe potuto essere più crudele.

    Dopo una prima risata soffocata, proviamo entrambi una sensazione terribile. Il paese e le persone qui sono semplicemente diversi. È così che va. Per quanto spaventoso sia, scuotiamo la testa, ci guardiamo e dobbiamo ridere di nuovo. Non aiuta.

    Segue un percorso più lungo in cui siamo entrambi semplicemente felici. Quasi tutto ci fa ridere.

    Ingrid è la migliore istruttrice di corsa che abbia mai incontrato. Anche sotto la pioggia battente, lotta coraggiosamente contro un lato positivo. Dice che molti pellegrini ora si arrenderanno e si interromperanno. Questo a sua volta ci lascerà ostelli e isolamento permanentemente vuoti. Puoi vederlo anche in questo modo. Niente, davvero niente al mondo può reggere la fede di Ingrid nella bontà.

    Perché non riesco a vedere nulla sotto la pioggia e poiché Ingrid ha già percorso questa strada in passato, ci dice semplicemente cosa vedrei ora se fosse bello. È una delle sezioni più belle. L’oceano è particolarmente magnifico qui. E i prati sono particolarmente verdi. Sento costantemente cose incoraggianti, promettenti e magiche. Ingrid sembra non conoscere questa “nuvola di pioggia” che continua a interferire con me senza che me lo chieda.

    Dalle Alpi bavaresi conosco le traballanti strutture in legno che servono per attraversare una recinzione di filo spinato tra due salici. Ecco una tale transizione nella perfezione basca. Avresti potuto usare il filo spinato per un salice. Ma no: doveva essere un filo di rasoio affilatissimo. Eccezionale.

    La partenza è ovviamente su un ‘”isola” in mezzo al fango più profondo. Il marrone giallastro luccicante sulla superficie galleggia ciò che emanano le mucche.

    Per la prima volta, anche il poncho di Ingrid subisce alcune ferite. Il mio è da tempo degenerato in uno zimbello. Almeno non mi farò prendere dal recinto con lo straccio.

    Con una simile umidità a casa, avrei sicuramente immaginato la peste e il colera molto tempo fa, o almeno un’influenza immediata. La mia “nuvola di pioggia” avrebbe fatto in modo che mi ammalassi davvero. Non ci penso per un secondo!

    Deve esserci stato un netto miglioramento nel mio cervello!

    Oltre alla “nuvola di pioggia”, c’è anche qualcosa come forze positive nel mio cervello? Sembra quasi così. Noto che l’acqua nelle scarpe diventa più calda quando si cammina, proprio come in una muta. Ottimo. E questo non è dovuto solo allo sterco di vacca che viene attraversato, ma anche al calore del tuo corpo.

    Questo è già un inizio. E sono anche coraggioso: perché immagino come le nuvole si apriranno gradualmente quando lascio andare un incantesimo. Ingrid parla da tempo di cieli azzurri. E quindi rimane un segreto se è stato il mio incantesimo o il fermo ottimismo di Ingrid a migliorare il tempo.

    Via il poncho. Fuori con lo spuntino. Adesso sto bene. Veramente buono.

    Io e Ingrid ora ci capiamo ciecamente. Il tempo ci ha saldati insieme. Anche senza parole grosse, tutti sanno cosa fa battere l’altro. Questo mi dà enorme sicurezza e familiarità. Infine parliamo anche di questioni personali. Ora le distanze tra noi due stanno diventando più libere. Ognuno per se. Eppure insieme. A volte è avanti, a volte io.

    Possiamo mantenere la nostra “connessione” per diverse centinaia di metri.

    Una bella sensazione per me. Presto non ci fermeremo più alle brevi soste dell’altro. Sappiamo anche che siamo inondati dallo stesso ritmo e staremo insieme senza sforzo.

    A debita distanza incontriamo a Elorriaga un’antica masseria e alcune case rurali. Spiccano adorabili facciate in pietra. Giardini profumati con arbusti colorati fiancheggiano il sentiero. In uno spazio ristretto, fucsie rosa crescono fino ai nostri piedi. La pioggia non può danneggiarli.

    In alto sopra l’oceano

    A volte più vicino, a volte più lontano: l’oceano è sempre con noi sulla destra. Fantastico. E all’improvviso arrivano persino alcuni raggi di sole. Ci stiamo muovendo verso Deba: “Deba Deba you!” Suona un po ‘come una banca.

    Dopo un sacco di natura, camminiamo attraverso il romantico villaggio di Itziar, dove un pellegrino viene verso di noi con il suo asino. Fa il Camino de Santiago “para atras”, cioè all’indietro. Questo è molto più difficile perché raramente vedi le frecce di segnalazione da dietro. Alcuni pellegrini hanno quindi iniziato a segnare la via del ritorno con una lumaca azzurra. Il cerchio di tre quarti con la punta della freccia dovrebbe mostrare la direzione opposta.

    Dopo Deba scende a passo di lumaca per due chilometri. Ripida, molto ripida. I ciottoli bagnati sono così scivolosi che ho una sensazione estremamente spiacevole. È come scivolare su una pista di pattinaggio su ghiaccio con scarponi da sci rigidi e senza battistrada. Nemmeno io ho nessun bastone con me. Quindi la mia “nuvola di pioggia” ricomincia immediatamente a trasformare lo scivolo in diversi scenari di incidente.

    Ingrid è più rilassata:

    “Quando siamo arrivati ​​a Santiago de Compostela, non ci può essere successo niente qui!”

    Penso a questa frase da molto tempo. Se siamo arrivati, non ci può essere successo niente qui? Come se Ingrid avesse ignorato tutti gli assiomi della fisica e visto il presente come passato dal punto di vista del futuro. È troppo alto per me. L’affermazione, che lo si voglia o no, assume in qualche modo una dimensione spirituale.

    Senza che io l’abbia detto ad alta voce, Ingrid risponde al mio pensiero Eh? “È la verità, non è vero?”

    La mia “nuvola di pioggia” si concentra imperturbabile sul reale verificarsi di un evento negativo. Ad esempio, una caduta, come è successo ad altri qui. Sta aspettando che qualcosa vada trionfalmente storto sul terreno unto. Rimarrà delusa. Quasi comunque. Perché camminiamo in discesa fino a Deba al livello del mare. Superammo l’ostello, che è chiaramente più in alto.

    Nessun problema per Ingrid di nuovo. Possiamo fare la spesa, mangiare pomodori freschi, ammirare il paese e la chiesa. Ingrid ha un’illuminazione in più: potrei risparmiare peso

    e spedisco le mie scarpe da ginnastica a casa per posta. Questa ispirazione si trasforma immediatamente in uno strano pacchetto per la mia famiglia. Sneakers umide con cartoline scritte con amore. Questi sono disponibili gratuitamente in Deba.

    Per la pioggia ora compro sandali aperti con profilo. Sfortunatamente non esiste un numero di scarpe 47, solo 45. Quindi le mie dita sporgono un po ‘. Ma non importa. La valutazione complessiva è stata: Confortevole.

    Ingrid e io compriamo un po ‘separatamente. Vino rosso, radicchio fresco, pomodori, pane bianco e salsiccia dura a lunga conservazione. Due mele mature, rosso scuro. Penso che sia un peccato che non abbiamo più negozi d’angolo così belli. Ogni pezzo viene pesato qui con una trave di equilibrio che pende dal telaio della porta.

    Il negoziante, un gentiluomo dall’ingrigimento patriarcale, è curioso. “Peregrino, no?

    Inglés, bueno!

    Bayern Munken! Beckenbauer! ”Mi offre un paio di peperoncini verdi freschi per il mio pasto. “Mejor, Mejor” e “oso zorrotzak” mormorò a se stesso. Quest’ultimo significa “molto caldo” in basco. Zorrotzak – Una buona parola per acuto quando starnutisci e poi imprechi.

    In un rigattiere asiatico, mi concedo un poncho blu chic per un euro e novanta. Prenderà facilmente il brutto regalo.

    La piccola Deba è costruita così ripidamente nella roccia che c’è un ascensore del villaggio. Una buona idea. Come sull’esterno di un grattacielo, galleggiamo fino alle parti più alte di Deba. Con un annuncio metallico, l’ascensore ci dice che siamo arrivati ​​al capolinea.

    L’ostello è spazioso ed è nascosto nella palestra dell’ex edificio della scuola elementare.

    Nell’ampia area comune conosco Bill, un forte e simpatico americano di Sarasota. Bill oggi è scivolato male in discesa e ha subito abrasioni ovunque. Ama la musica tedesca come i Rammstein e Nina Hagen.

    Insieme a Bill, nel pomeriggio prendo di nuovo l’ascensore di vetro nel cuore di Deba. Il tempo è rimasto bello e voglio vedere qualcosina!

    Il comune di Deba conta circa 5.000 abitanti ed è orgoglioso dei suoi “circa 130 poderi distribuiti su tutto il comune”. Il portale ufficiale del turismo spagnolo scrive di Deba: “Deba sta per turismo tradizionale in senso positivo: lontano dal turismo di massa. [5]

    Alla ricerca di riposo e relax ”.

    Mi piace subito l’atmosfera. Al centro, la chiesa gotica “Santa María la Real” con il suo incantevole piazzale domina il carattere del villaggio. Da vedere anche la chiesa di pellegrinaggio “Nuestra Señora de la Asunción”.

     

    Ma poi voglio andare in un piccolo parco fino alla meravigliosa spiaggia sabbiosa. Fa troppo freddo per fare il bagno. Ma è sufficiente per un rinfrescante pediluvio con i pantaloni arrotolati. Ancora una volta sono l’unica persona in lungo e in largo. Bill preferisce fare foto.

    Bill mi invita a fare l’Appalachian Trail con lui. A 3.500 chilometri, questo è uno dei sentieri escursionistici a lunga distanza più lunghi al mondo. Corre parallela alla costa orientale degli Stati Uniti e attraversa 14 stati. Chissà, forse un giorno accetterò l’offerta.

    È anche Bill che ci dà “vero coraggio” per il giorno successivo. Nella guida di viaggio americana si dice letteralmente:

    ATTENZIONE! Questo è un percorso di alto livello bello ma difficile attraverso un paese molto remoto. Non sarebbe saggio affrontarlo in caso di maltempo se tu fossi da solo o incerti delle tue capacità. Sono circa 22 km senza alcun tipo di sistemazione ”.

    Adesso la mia “nuvola di pioggia” ha finalmente qualcosa da fare di nuovo: estremamente difficile, ovviamente impossibile in caso di maltempo e di 22 km senza scalo. Non può mai funzionare.

    Anche una coppia un po ‘strana dalla Nuova Zelanda legge qualcosa di simile nella guida di viaggio. È strano. Ognuno dei due ha con sé la propria guida di viaggio. Tuttavia, entrambi sono la stessa cosa. Tutti i neozelandesi sono così? E i due non hanno avuto nulla di cui ridere per molto tempo. Ma ci infastidiscono tutti nell’ostello perché sono molto invadenti a scroccare qualcosa da tutti senza darsi.

    Allora buona notte.

     

    Il vino rosso mi ha rallegrato. La strana coppia ora vuole decisamente il mio letto vicino alla finestra. Sono pazzi? Ecco le mie cose e basta. O non è così? Andiamo, che diamine, ho passato una giornata così bella oggi, via con il letto!

    Quindi, senza sapere perché, svuoto il letto e ne prendo un altro.

    “Sia fatta la tua volontà come in cielo così in terra …”.

    E la sua volontà è stata effettivamente fatta. Come vorrebbe il destino della notte, il letto vicino alla finestra è esattamente il punto in cui il tetto dell’ostello risulta essere colante. Senza che i due neozelandesi addormentati se ne accorgano in tempo, sono bagnati.

    Si dice che siano fuggiti nell’anticamera con i fari nel cuore della notte e si siano distesi sul pavimento.

    Certo, non lo scoprirò da solo fino al mattino dopo, perché ho passato una serata molto buona.

    Il mio letto è rimasto asciutto, come quasi tutti gli altri letti.

    Contenuto dal libro BURNOUT: A journey on a fine line, Way of St. James on the coast

     

    • San Sebastián – Zumaia (Camino del Norte)
    • 2 ° giorno: 31 km, circa 1.150 metri di dislivello, via Orio, Zarautz, Getaria. (Pellegrinaggio sul sentiero costiero)
    • Come un orologio (Camino)
    • La mia “nuvola di pioggia” (Camino de la Costa)
    • Va bene, lascia che piova allora. (Camino de Santiago sulla costa)
    • Non aver paura del profilo altimetrico (Camino del Norte)
    • Dio deve essere stordito qui! (Dal libro BURNOUT Jakobsweg di Christian Seebauer)
    • Passo dopo passo penso a parole come “solo, insignificante, goffo, inutile, piccolo e minuscolo”. (Camino del Norte)
    • Il vertice si avvicina. (Cammino di Santiago)
    • Le case sottostanti sono diventate piccole. (Sentiero costiero / Cammino di Santiago)
    • Fantastica Santa Klara (Camino de Santiago)
    • Improvvisare è divertente. (BRUCIATO)
    • 3 ° giorno: 13 km, impegnativi, circa 650 metri di dislivello, via Itziar. (Camino de la Costa)
    • (Camino del Norte)
    • Esposto allo stato selvatico (Sentiero costiero / Camino de Santiago)
    • Sì – Che bella sensazione fuori °!” (Cammino di Santiago sulla costa)
    • Inchiodato alla Croce (Camino de la Costa)
    • Deve esserci stato un netto miglioramento nel mio cervello! (Camino de Santiago sulla costa)
    • In alto sopra l’oceano (depressione e aiuto a St. James Way)
    • Inglés, bueno! (Pellegrinaggio sul sentiero costiero)
    • Alla ricerca di riposo e relax ”. (Pellegrinaggio sul sentiero costiero)
    • “Sia fatta la tua volontà come in cielo così in terra …”. (Sentiero costiero / Cammino di Santiago)

     

    Foto dal Cammino di Santiago, tappa 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA

     

    • Foto dal Cammino di Santiago, tappa 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA
    • Camino de Santiago sulla costa sotto la pioggia
    • Camino de Santiago sulla costa sotto la pioggia
    • Pioggia sul Cammino di Santiago, pellegrino in poncho
    • Pioggia sul Cammino di Santiago, pellegrino in poncho
    • Onde sul Camino de Santiago
    • Pesce alla griglia sul Camino de Santiago
    • Tappa 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Pellegrini, tappa 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Tappa 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Sentiero costiero sull’Atlantico, tappa 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Tappa 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Sentiero costiero, tappa 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Tappa 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Pellegrina Ingrid, tappa 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Tappa 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Pioggia sul Cammino di Santiago, Tappa 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Tappa 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Pioggia sul Cammino di Santiago, Tappa 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Tappa 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Pioggia sul Cammino di Santiago, Tappa 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Tappa 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Fango e pioggia sul Cammino di Santiago, Tappa 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Tappa 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Acqua potabile per i pellegrini, tappa 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Tappa 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Acqua potabile per i pellegrini, tappa 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Tappa 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Omaggio al pellegrino, tappa 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Casa in pietra sull’Atlantico, tappa 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Tappa 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Costa dell’Atlantico: Tappa 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Tappa 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa
    • Pellegrino tra le felci: Tappa 2: SAN SEBASTIÁN – ZUMAIA Camino de la Costa

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    Kuestenweg espanol excerpt:

    San Sebastián – Zumaia

    Día 2:31 km, 1.150 metros de altitud aprox., Vía Orio, Zarautz, Getaria.

    Inmediatamente después de un sorbo de café en polvo que me compró un joven peregrino de Chile, partí al amanecer. El énfasis no está en “mañana” sino en “horror”. Está lloviendo levemente y tormentoso. Todo es gris en gris. Si tuvieras que exponer a una persona deprimida aquí sola, no sería nada bueno. Me aferro a Ingrid durante los primeros metros. Ella ya parece saberlo todo y camina justo frente a mí. Y mi impresión no se equivoca.

    Ingrid tiene no menos de 69 años y ha estado caminando aquí desde Eibelstadt / Würzburg. Locura. Más de 2.000 kilómetros a pie en unos buenos dos meses. Para mí simplemente inimaginable. Sus ojos felices y brillantes definitivamente no delatan su edad. Fácilmente podría ser 10 años más joven. Ingrid es relativamente alta, nervuda y tiene el pelo rubio grisáceo medio largo. Su palo de peregrino se eleva un poco sobre ella. Calculo que es de mi propio tamaño, alrededor de 184.

    Como un reloj

    Ingrid camina tan suavemente como un reloj. Siento que van acompañados de una fe inquebrantable. Este sentimiento es indescriptible, porque todavía no sé mucho sobre ella.

    Puedo seguirla cuesta abajo y en línea recta sin ningún esfuerzo. Pero cuesta arriba siempre tiene lo mismo, para mí una velocidad inhumana.

    A pesar de toda la abundancia, Ingrid incluso parece encontrar las etapas cuesta arriba particularmente fáciles. Ella siempre comienza cuesta arriba sin charlar conmigo con un respiro. Excepto por un breve y jadeante “sí, ajá, ah”, ya no puedo participar activamente en una conversación. En cambio, la bomba que impulsa mi pulso aparentemente está en algún lugar entre mis oídos y mi frente.

    Desafortunadamente, mi cordón izquierdo se abre ahora mismo en la parte más empinada. Até esto con un nudo en zig-fold. Cuando me agacho veo asteriscos frente a mis ojos como ayer. ¡Disminución de la presión arterial! Mientras bebo apresuradamente de mi botella de plástico, me ahogo con tanta fuerza de nuevo que toso y me sonrojo, probablemente parezca un paciente de emergencia.

    Eso me da al menos un breve descanso, que Ingrid me da por lástima. Ella fue enfermera en su vida profesional.

    A partir de ahora, como castigo, escucho un historial médico espantoso tras otro (de forma anónima, por supuesto). Y ninguna de estas pruebas resultó realmente bien. La muerte y la miseria se mezclaron en mi imaginación en una horrible mezcla de impotencia, rechazo y aversión. ¡Eso es algo tangible para mi “nube de lluvia” nuevamente! Eso es lo que llamo mi área cerebral pesimista de ahora en adelante, que ha arruinado la mitad de mi pasado.

    Ajá, después de todo, es una idea valiosa que acaba de llegar a mí.

     

    Mi “nube de lluvia”

    Excelente. Aquí mi “nube de lluvia” puede volver a activarse. Tranquilízate. Su profesión. Mi sensibilidad al dolor también se informa de repente. Ciertamente es culpa suya, la “nube de lluvia”. Por supuesto, inmediatamente empiezo a escuchar dentro de mi cuerpo de nuevo, lo que por supuesto solo empeora todo mucho.

    ¡Y no son los abetos los que me hacen escuchar por dentro hoy! Es la historia de un peregrino que colapsó aquí de un infarto. No, eso no me pasa a mí.

    Pero de repente me siento muy mal. ¿Está todo bien con mi corazón? ¿Sigue latiendo? Qué pregunta más absurda. Si mi corazón dejara de latir, no podría hacerme esta pregunta en este momento. Sin embargo, mi mano derecha se desplaza hacia la caja torácica izquierda y controla los latidos del corazón. Que loco. Tuve algo como esto hace mucho tiempo. Y luego estuvo conmigo durante mucho tiempo.

    Pero hoy no quiero preocuparme por eso. Me obligo a dejar ir mis miedos y seguir a Ingrid. Y es bueno saber que era enfermera.

    Sin embargo, sigo luchando contra los miedos irracionales durante mucho tiempo mientras pongo un pie tras otro detrás de Ingrid. El buen Dios parece haberme dado a Ingrid para que pueda seguirla en el “camino hacia el presente”. Y en cualquier caso, actualmente está tratando de sacarme todos los malos pensamientos. Se me ocurre el Padre Nuestro y por primera vez trato de interpretarlo. “… pero líbranos del mal …”. Líbrame de los pensamientos molestos que he tenido tantas veces en mi vida. “No me tientes” … ¡a tener miedo constantemente!

    Está claro que inmediatamente con “Hágase tu voluntad” se abren las “puertas del cielo” y la lluvia se hace más fuerte. El viento se convierte en una verdadera tormenta. Las temperaturas bajan repentinamente a 6 grados en la bodega y los senderos se convierten en pequeños torrentes. ¿Es eso lo que oré o al menos pensé? ¿Dios quiere mostrarme su reino así? ¿O quiere quitarme todos mis pensamientos sobre el futuro y el pasado para finalmente encontrar mi camino “aquí”?

    De acuerdo, deja que llueva entonces.

    Ingrid está más feliz. Incluso si dice de sí misma que nunca había experimentado un clima así en este ni en ningún Camino de Santiago anterior. La ayudaré a ponerse su poncho de lluvia verde. Esto ya no es posible solo con la tormenta. La tormenta infla inmediatamente su capa en un globo. Tengo que reírme de nuevo al verlo. Parece demasiado extraño ahora. Primero pongo a Ingrid en forma con una cuerda y un cinturón. Esta escena habría estado madura para una película y todos en YouTube se habrían reído hasta la muerte.

    Yo también tengo un poncho, aunque en forma de un obsequio nunca antes visto de una gran empresa de inversiones. Ingrid está emocionada de ver este poncho milagroso, que está envuelto en una bolsa muy, muy pequeña con 3 letras.

    Cuando el poncho vio la luz por primera vez, sus horas ya estaban contadas. Es como una bolsa de basura delgada y azul que se romperá inmediatamente y arrojará su basura inmediatamente. Ahora me siento como esta basura que está en esta fea bolsa de inversión. Pero no durará mucho. ¡Estoy seguro! Juntos intentamos implementar al menos un poco de protección contra la lluvia.

    No habrá mejores tiempos para el poncho. No volverá a ver la próxima campana en Wall Street.

    Aún perdida en sus pensamientos, Ingrid vuelve a desaparecer de mi campo de visión restringido por el plástico. Ella continuó de nuevo. Como un cronómetro.

    No lo creo, pero arrastrar unos cientos de metros lleva casi una hora. Puedo escuchar de lejos que Ingrid todavía me cuenta historias todo el tiempo. Ni siquiera se dio cuenta de que estaba fuera del alcance de recepción durante una hora.

    Estaba sudando extremadamente incómodo en los pocos lugares protegidos que todavía me ofrece el poncho. Me alegro cuando la lluvia vuelve a amainar y puedo caminar sin poncho.

    Aparte de un cielo nublado, me gusta muchísimo el paisaje. Tan bueno que mis sentidos comienzan a absorber todos los hermosos motivos nuevamente. Eso me da poderes nuevos e inimaginables.

    No tengas miedo del perfil de altitud

    Después de unos 13 kilómetros y cuesta arriba cuesta abajo entre cero y 300 metros de altitud, llegamos al pueblo pesquero de Orio con el encantador centro medieval de “Goiko Kale” en la desembocadura del río Oria. Los metros verticales no son tan malos, me digo a mí mismo ahora, porque el camino me fue fácil. Sin embargo, si observa el perfil de elevación comprimido longitudinalmente en la guía de viaje, inevitablemente se asustará de los flancos puntiagudos y altos, que están naturalmente “comprimidos” allí. Pero no es tan malo.

    Continuamos por Zarautz, conocida por los kit surfers, hacia Zumaia, donde llegamos al pintoresco pueblo de pescadores de Getaria con su península alrededor del mediodía. Debería haber muy buenas bodegas alrededor. Veamos si hay un vino de Getaria para esta noche.

    Getaria tiene una antigua iglesia gótica que inmediatamente me encanta. ¡Tiene que haber un pequeño desvío! Vamonos.

    Después de abrir las pesadas puertas de la iglesia, se abre un curioso telón de fondo. El suelo de la iglesia desciende varios grados y está totalmente inclinado.

    ¡Dios debe estar mareado aquí!

    Todo está torcido. Nunca había visto algo tan extraño.

    Y está tan húmedo y frío que puedes ver cada respiración. Ningún otro visitante está presente. Excepto quizás Dios. El eco en la nave helada y desierta es inquietante. Ingrid y yo respetuosamente mantenemos nuestra distancia. Me quito la mochila y me arrodillo en la última fila con las manos juntas. ¿Está Dios conmigo en este ambiente húmedo? Ingrid ahora también se ha arrodillado, en la parte delantera izquierda. Se dice, “cuando dos o tres se reúnan en tu nombre, entonces yo estoy entre vosotros”. Somos dos, pero ¿dónde está Dios? ¿Puedo verlo aquí? ¿Se revelará aquí de alguna manera? Por el momento, sigue siendo mi segunda visita tentativa a la iglesia en el Camino de Santiago y no estoy realmente enojado con Dios porque no me saludó. Tal vez solo me miró muy en silencio y luego viene

    Justo en frente de la basílica, un cocinero vasco asa pescado recién pescado en una fogata frente a las puertas de su restaurante. El orgulloso precio, sin embargo, iría más allá del marco autoimpuesto de mi peregrinaje. Y así permanece al mirar sin tocar, al hablar y al oler. Más no es posible. Un poco más tarde, Ingrid y yo tomamos un trozo de pan blanco húmedo con salami. Sin embargo, eso ahora encaja con la peregrinación y tiene un sabor fantástico.

    El clima cambiante continúa hasta Zumaia. Desde la distancia, un acantilado simplemente abrumador se alza frente a mí. Así es como me imagino de nuevo Cornualles, que lamentablemente solo conozco por las películas de Rosamunde Pilcher y al que acabo de salir.

    Un punto culminante escénico es lo que tengo por delante. Desafortunadamente en el verdadero sentido de la palabra “altura”. El albergue de Santa Klara debe estar en lo alto de las colinas. Me gusta el nombre.

    ¿Qué estoy haciendo realmente aquí? ¿Estoy realmente lejos de casa? ¿He dejado todo atrás ahora? Ya no lo sé. Con cada paso me canso más y pierdo el contacto con todo lo que me ha rodeado hasta ahora. No es que ya esté cuestionando mi viaje. Pero mientras camino detrás, un estado de ánimo realmente melancólico me invade. Ya no se trata de escribir cartas en el trabajo y considerar sus consecuencias. Se trata de nada. Solo sigo adelante.

     

    Paso a paso pienso en palabras como “solo, sin importancia, torpe, sin sentido, pequeño y diminuto”.

    Aún así, hay algo en mí que me impulsa. Incluso si ni siquiera ve el punto. Quizás este impulso interior no necesita ningún sentido en absoluto. ¡Simplemente funciona!

    Oh dios que tan lejos esta En la guía de viajes, que hojeo mientras camino, hay una foto de playa de verano de esta zona. Pero tengo frío. Todo es gris en gris. Finalmente veo a Zumaia en una curva. Y no, todavía es una eternidad hasta entonces.

    Desanimado, entro penosamente en Zumaia a remolque de Ingrid. Pasamos por Zumaia sin parar y sin buscar la belleza. Todavía queda un pequeño recorrido de montaña para llegar al albergue.

    Ahora que estoy tan cansado y agotado, doscientos metros de altitud son un verdadero obstáculo. Ya estoy luchando con los primeros signos de calambres. Uso cada muro de piedra y cada poste de la cerca como un anciano para sostenerme. Los grandes pasos de Ingrid han estado ahí durante mucho tiempo. Sin embargo:

    La cumbre se acerca.

    Y ahora mi cerebro está tan vacío que me tambaleo como un autómata. No elegante, no ergonómico. Pero lamentable. Ingrid ha estado en el albergue hace mucho tiempo.

    Si un lugareño no me hubiera hecho saber que ya había pasado por el albergue, no habría creído lo que estaba viendo: ¡Santa Klara estaba justo frente a mis ojos! En el punto más alto. ¡Un punto tan hermoso en el que fácilmente se podría haber construido el castillo de Neuschwanstein!

    Completamente exhausta, me aferro a un poste de la cerca y miro aturdida lo que hay frente a mí.

    Las nubes han abierto algunos agujeros para el sol, donde ilumina puntos individuales del océano con rayos de luz visibles. Nunca había visto una mezcla tan extraña de luz azul y amarilla.

    No parece haber un color intermedio. Todo lo que está sucediendo frente a mis ojos parece reflejar mi ser interior. Es una extraña mezcla de conflicto y tranquilidad. Una mezcla de “amarillo y azul”.

    Las casas de abajo se han vuelto pequeñas.

    La vista “fuera” del mar abierto es inquieta pero casi infinita. Como en un lapso de tiempo, las nubes se mueven y crean una nueva atmósfera cada segundo. No puedo aferrarme a nada de eso. Es el momento que sigo hechizado en su curso.

    Dejo la cámara en mi bolsillo. Lo que estoy experimentando actualmente aquí, nunca podré capturarlo en una foto o incluso traerlo de vuelta. Me produce melancolía este momento, que ahora soy completamente incapaz de afrontar con mi comportamiento anterior.

    Es agradable, pero no puedo animarme. Mi voz se calla. Y siento que un cambio ha comenzado conmigo. Un cambio que duele.

    Seguramente Cristóbal Colón alguna vez sintió la pasión por los viajes al verlo. Pero, ¿realmente solo buscaba la ruta marítima occidental desde Europa hasta Asia oriental, o era un alma inquieta en busca de sí mismo?

    ¡El albergue Santa Klara ya me espera!

    Un albergue puede ser tan bonito: dos casas muy cuidadas. Uno de ellos ha sido completamente renovado. Rodeado de la mejor piedra natural.

    La colosal vista panorámica de 360 ​​grados me cautiva de inmediato. Debajo de mí está Zumaia, a dos kilómetros de distancia. En el medio hay campos verdes en pendiente alpino.

    Hacia el Atlántico, conos rocosos de fuerte pendiente cubiertos de hierba verde claro marcan la patria del navegante Juan Sebastián Elcano, quien completó con éxito la primera circunnavegación de su comandante Fernando de Magallanes, que nos es más familiar. Este último murió a causa de una flecha envenenada mientras intentaba hacer proselitismo en Filipinas. [4]

    ¡No, no haré proselitismo a nadie aquí! Es completamente suficiente para mí si me encuentro.

    Incluso hoy, los acantilados rocosos son bañados por el poder indómito del Atlántico, como en los viejos tiempos. El paraíso siempre debe haber tenido este aspecto. Y aquí, con vista al Atlántico Dorado, ahora encontré mi segundo lugar para dormir.

    Fantástica Santa Klara

    Pero eso no es todo. No puedo creer lo extravagantemente que puedo quedarme allí. La elegante casa de piedra está lujosamente amueblada. Los mejores accesorios de cocina y mampostería antigua vista. Además, noble madera oscura, cocina abierta con comedor, pequeñas habitaciones con dos literas cada una, así como un elegante baño con piedra natural y mármol. Y eso para mí como un peregrino sudoroso. Simplemente increíble.

    Aquí podría pasar unas vacaciones de lujo con su propia familia y otras dos familias.

    Pero primero me siento atraído por el aire libre nuevamente. Hago dos bocetos de los que quiero hacer dos óleos en casa. El estado de ánimo sigue siendo abrumador, aunque la luz ya se ha desvanecido. Las oscuras nubes de lluvia se encuentran muy bajas sobre el mar. A lo lejos se pueden ver dos puntos en el océano donde parece que llueve mucho. Los últimos rayos del sol aún bañan la zona con la extraña luz amarillo azulada. El amarillo y el azul, la luz y la sombra, la tormenta y la calma también se reflejan en la vida de mi alma desgarrada. Estoy exhausto y extrañamente fresco al mismo tiempo.

    Pero ahora tomo la decisión de comprar unos espaguetis, tomates, cebollas, lechugas y un vino de Getaria en el pequeño centro de Zumaia. Definitivamente no quiero que se me escapen las exclusivas instalaciones de cocina y puedo relajarme mientras cocino. Así que no importa que falten pequeñas cosas como vinagre o sal. Se aplica más:

     

    Improvisar es divertido.

    Por la tarde llegan el español Jorge y la peregrina alemana Sabine. Falta Mark. Sabine tiene unos veinte años, proviene de una familia acomodada y, para disgusto de sus padres, vive en una casa ocupada en Hamburgo.

    La tranquila cena para cuatro es perfecta. Daniela, una italiana alta de 1,90 my dos españoles mayores también se unen a nosotros. Y la cantidad excesiva de espaguetis que he preparado es bastante fácil para los recién llegados empapados. Ellos también trajeron un vino tinto de Getaria. La botella por 1,29 euros.

    Puedo tener una buena conversación con Daniela en italiano. Habla el dialecto familiar de Emilia-Romagna, donde una vez hice una pasantía en el extranjero mientras estudiaba. Daniela me hizo un encantador cumplido por la pasta, aunque ya no está al dente, sino “todo ‘elástica”. Aún así, estoy muerto de cansancio y me atraen mágicamente a mi cama. Comparto mi habitación con Ingrid, que también quiere dormir. Como recompensa por cocinar, puedo dejar el enjuague “lavar olé olé” a los demás, que continúan celebrando los restos de la Cena del Señor hasta altas horas de la noche.

    Zumaia – Deba

    Día 3:13 km, que es difícil, unos 650 metros de altitud, vía Itziar.

    El despertar del tercer día es descorazonador y agotador. Ya en la noche mi ventana golpeaba sin parar. Esto me llevó a soñar con Magellan y un barco pirata que se hundía en alta mar.

    En el gris y lúgubre amanecer, todavía está saliendo de cubos. Desde las bajantes obstruidas de las canaletas, el agua se rocía horizontalmente con la presión de la columna de agua llena. La vista es cero. El mar de abajo ha desaparecido. Ni siquiera puedo oírlo más durante el fortissimo de las gotas de lluvia impactantes. Los charcos se han expandido en piscinas hasta los tobillos durante la noche. Y ahora estoy a punto de afrontar el primer desafío desagradable del día: tengo que caminar diez metros hasta el edificio principal. Hay desayuno allí.

    ¡Diez metros en la cascada llena!

    Hecho. En primer lugar, tome un abundante desayuno, por una vez. Espero que el torrente de nubes disminuya nuevamente. No puede permanecer así por mucho tiempo. ¿O es eso?

    La lluvia no ha perdido nada de su fuerza a las 9:30. Los demás quieren esperar. A pesar de que todos tienen equipo de lluvia profesional, zapatos de trekking impermeables y una capa para su mochila.

    Mi poncho, por otro lado, consta solo de recortes azules, pero la impresión publicitaria se ha pegado a ellos.

    Mis zapatillas de color gris-naranja tienen un aspecto de trekking, pero no son más que vendas para pies empapadas. Igual de absurdas son mis zapatillas blancas que me llevé como reemplazo. Especialmente mi Birkenstock suave, astillado y copiado. Dejo las sandalias aquí. Que se queden en Zumaia. Como estoy sentado en el suelo con mi equipo, lo tomo en mi mano y lo coloco frente a los pies de un peregrino. Empieza a ponerse divertido. Él se niega.

    Quizás otro peregrino se alegrará por ello. Nunca sabes. Ahora mi imaginación comienza a hacer espuma.

    Hice una especie de parisino para mi mochila con una de mis dos bolsas de basura azules. “¡Mira cómo lo hago!”

    Por supuesto que quiero “sobrevivir” a la lluvia y ahora siento que estoy en medio de la serie de supervivencia con Bear Grylls:

    Expuesto en la naturaleza

    “Si quieres sobrevivir los próximos días…”, digo sensacionalmente, “¡entonces tienes que pensar en algo! ¡Mira exactamente cómo lo hago! ”Con las tijeras de uñas, hice cuatro agujeros del tamaño de una pelota de golf en las bolsas de basura frente a las demás, donde luego enrosqué las correas de mi mochila a través de ellas. “Lo sacaré de nuevo y lo haré de nuevo para que todos puedan ver. Quieres sobrevivir, ¿no? ”

    Con un panecillo en la mano que me sirve de micrófono, explico en inglés la técnica de supervivencia que acabo de inventar a mi público asombrado pero bastante divertido. “¡Si eso es! ¡Echemos un vistazo a esto! ”

    Primero quiero sellar los agujeros con Leukoplast y explicar esto a mi audiencia divertida. “¡Oh, sí, sin agujeros te mantendrás seco y vivo!”

    Entonces, gracias a Dios, se me ocurre que mi patente de supervivencia se rompería con el primer toque en mi mochila. De vez en cuando necesito algo de mi mochila. No se me permite grabar esto. “Oh no, no puedes sellar los agujeros”.

    Los demás comienzan a reír y preguntan a “Bear Grills” ¿adónde ir hoy? En mi panecillo respondo “Oh, te mostraré todo para sobrevivir los próximos 12 km”.

    ¡Si! Hoy soy el primero en caer bajo la lluvia. ¡Finalmente es al revés!

    Sí, busca una gran sensación afuera °!”

    Ingrid me sigue un poco extraño y los demás realmente no parecen confiar en “Bear Grylls”.

    Nos sentimos como dos niños engreídos. Como si estuviéramos haciendo juntos la última prueba de valentía. Y, por supuesto, tenemos que seguir riendo porque el agua inmediatamente nos lanza vigorosamente desde arriba.

    No se ve mucho mejor en la parte inferior. Todo es cuestión de tiempo antes de que se moje.

    Durante los primeros pasos trato de evitar al menos los charcos más grandes. Pero después de unos minutos llega el momento predecible y repugnante cuando el agua penetra mis zapatos por todos lados. ¡Viva el sistema de ventilación!

    Así que ha llegado el momento. Ingrid casi deja de reír. Tu momento de tu propia inundación completa llega solo unos segundos después.

    Unos metros delante de ella, salto intencionalmente a un mega-charco profundo y súper sucio con un fuerte “bon Caminooooo”. El peso de mi mochila me da un impacto adicional cuando me sumerjo.

    La tensión superficial del charco cede explosivamente el paso a las fuerzas gravitacionales de mi zapato talla 47 y deja un cráter. En el poncho de Ingrid, los impactos del paquete de barro dejaron un verdadero paisaje de erupciones. Dios mío, ¿estará enojada conmigo ahora?

    Después de todo, Ingrid es una dama venerable y no una joven idiota que acaba de terminar conmigo.

    Pero Ingrid también tiene que reír. Deja su poncho como está y se limpia la suciedad de la cara. ¡Simplemente salió bien de nuevo!

    En el transcurso de la siguiente media hora pienso: solo hay uno mojado, no mojado. (Aunque no estoy tan seguro de eso más adelante).

    Para el primero es un estado de ánimo de caminar muy divertido.

    y estamos en nuestro elemento. Literalmente.

    Clavado en la cruz

    Húmeda hasta la piel y riendo frente a nosotros, Ingrid descubre al absolutamente descarado Oberhammer: un original espantapájaros vasco. Aquí crucificaron a un cuervo real. El plumaje despeinado está horriblemente clavado a un listón vertical y otro horizontal. Ponme la canción de la muerte no podría haber sido más cruel.

    Después de una primera risa ahogada, ambos tenemos una sensación terrible. El país y la gente son simplemente diferentes aquí. Esa es la forma en que está. Tan aterrador como es, sacudimos la cabeza, nos miramos y tenemos que reírnos de nuevo. No ayuda.

    Sigue una ruta más larga en la que ambos estamos felices. Casi todo nos hace reír.

    Ingrid es la mejor instructora de carreras que he conocido. Incluso bajo la fuerte lluvia, lucha valientemente por un lado positivo. Ella dice que muchos peregrinos ahora se rendirán y romperán. Eso a su vez nos dejará albergues permanentemente vacíos y recluidos. También puedes verlo de esa manera. Nada, realmente nada en el mundo puede quitar la fe de Ingrid en la bondad.

    Porque no puedo ver nada bajo la lluvia y porque Ingrid ha caminado por esta ruta antes, simplemente nos dice lo que vería ahora si fuera agradable. Es uno de los tramos más bonitos. El océano es particularmente magnífico aquí. Y los prados son particularmente verdes. Constantemente escucho cosas alentadoras, prometedoras y mágicas. Ingrid simplemente no parece conocer esta “nube de lluvia” que sigue interfiriendo conmigo sin que se lo pida.

    De los Alpes bávaros conozco las tambaleantes estructuras de madera que se utilizan para cruzar una cerca de alambre de púas entre dos sauces. Aquí hay tal transición en la perfección vasca. Se podría haber usado alambre de púas para un sauce. Pero no: tenía que ser un alambre afilado como una navaja. Increíble.

    El comienzo es, por supuesto, en una “isla” en medio del lodo más profundo. En la superficie flota con un brillo marrón amarillento lo que desprenden las vacas.

    Por primera vez, el poncho de Ingrid también recibe algunas heridas. El mío hace tiempo que se ha convertido en un hazmerreír. Al menos no quedaré atrapado en la cerca con el trapo.

    Con una humedad similar en casa, ciertamente habría imaginado la peste y el cólera hace mucho tiempo, o al menos una gripe inmediata. Mi “nube de lluvia” se habría asegurado de que me enfermara. ¡No pienso en eso ni por un segundo!

    ¡Debe haber habido una clara mejora en mi cerebro!

    Además de la “nube de lluvia”, ¿hay también algo así como fuerzas positivas en mi cerebro? Casi lo parece. Noto que el agua en los zapatos se calienta más al caminar, como en un traje de neopreno. Muy bien. Y esto no solo se debe al estiércol de vaca que se vadeando, sino también al propio calor del cuerpo.

    Esto ya es un comienzo. E incluso soy valiente: porque imagino cómo las nubes se irán abriendo poco a poco cuando suelte un hechizo. Ingrid lleva mucho tiempo hablando de cielos azules. Así que sigue siendo un secreto si fue mi hechizo o el optimismo inquebrantable de Ingrid lo que mejoró el clima.

    Fuera el poncho. Fuera la merienda. Estoy bien ahora. Realmente bueno.

    Ingrid y yo ahora nos entendemos a ciegas. El clima nos unió. Incluso sin grandes palabras, todos saben qué es lo que mueve al otro. Eso me da una enorme seguridad y familiaridad. Finalmente también estamos hablando de asuntos personales. Ahora las brechas entre nosotros dos se están volviendo más libres. Cada hombre por si mismo. Y sin embargo juntos. A veces está por delante, a veces yo.

    Podemos mantener nuestra “conexión” a varios cientos de metros.

    Un gran sentimiento para mi. Pronto ya no nos detenemos en breves paradas por el otro. También sabemos que estamos inundados con el mismo ritmo y nos mantendremos juntos sin esfuerzo.

    A la distancia debida nos encontramos con una antigua masía y unas casas rurales en Elorriaga. Destacan adorables fachadas de piedra. Los fragantes jardines de la cabaña con coloridos arbustos bordean el camino. Las fucsias rosas crecen hasta nuestros pies en un espacio muy pequeño. La lluvia no puede dañarlos.

    Muy por encima del océano

    A veces más cerca, a veces más lejos: el océano siempre nos acompaña a la derecha. Fantástico. Y de repente llegan incluso algunos rayos de sol. Nos dirigimos hacia Deba: “¡Deba Deba tú!” Suena como un banco.

    Después de mucha naturaleza, caminamos por el romántico pueblo de Itziar, donde un peregrino viene hacia nosotros con su burro. Hace el Camino de Santiago “para atras”, es decir, al revés. Esto es mucho más difícil porque rara vez se ven las flechas del marcador desde atrás. Por eso, algunos peregrinos han comenzado a marcar el camino de regreso con un caracol azul. El círculo de tres cuartos con la punta de la flecha debe mostrar la dirección opuesta.

    Después de Deba, también desciende dos kilómetros cuesta arriba a paso de tortuga. Empinada, muy empinada. Los adoquines mojados son tan resbaladizos que tengo una sensación extremadamente incómoda. Es como deslizarse por una pista de hielo con botas de esquí rígidas y sin pisar. Yo tampoco tengo palos. Entonces, mi “nube de lluvia” comienza de nuevo inmediatamente con convertir el tobogán en varios escenarios de accidentes.

    Ingrid está más relajada:

    “¡Cuando llegamos a Santiago de Compostela, aquí no nos puede haber pasado nada!”

    Pienso en esta frase durante mucho tiempo. Si hemos llegado, ¿no nos puede haber pasado nada aquí? Como si Ingrid hubiera ignorado todos los axiomas de la física y hubiera visto el presente como pasado desde el punto de vista del futuro. Eso es demasiado para mí. La declaración, se quiera o no, de alguna manera adquiere una dimensión espiritual.

    Sin que yo lo haya dicho en voz alta, Ingrid responde a mi pensamiento ¿Eh? “Es la verdad, ¿no?”

    Mi “nube de lluvia” se concentra indiferente en la ocurrencia real de un evento negativo. Por ejemplo, una caída, como les pasó a otros aquí. Ella está esperando que algo salga triunfalmente mal en el suelo grasiento. Ella se sentirá decepcionada. Casi de todos modos. Porque caminamos cuesta abajo hasta Deba al nivel del mar. Pasamos por delante del albergue, que está claramente más arriba.

    No hay problema para Ingrid de nuevo. Podemos ir de compras, comer tomates frescos, admirar el pueblo y la iglesia. Ingrid tiene una iluminación más: podría ahorrar peso

    y enviar mis zapatillas a casa por correo. Esta inspiración se convierte inmediatamente en un paquete extraño para mi familia. Zapatillas húmedas con postales escritas con amor. Estos están disponibles de forma gratuita en Deba.

    Para la lluvia ahora compro sandalias abiertas con perfil. Desafortunadamente, no hay un número de calzado 47, solo 45. Así que mis dedos sobresalen un poco. Pero eso no importa. El veredicto general fue: cómodo.

    Ingrid y yo compramos un poco por separado. Vino tinto, achicoria fresca, tomate, pan blanco y morcilla de larga duración. Dos manzanas maduras de color rojo oscuro. Creo que es una pena que ya no tengamos tiendas de esquina tan bonitas. Cada pieza se pesa aquí con una barra de equilibrio que cuelga del marco de la puerta.

    El comerciante, un señor patriarcalmente canoso, tiene curiosidad. “Peregrino, ¿no?

    Inglés, bueno!

    Bayern Munken! ¡Beckenbauer! ”Me da un par de chiles verdes frescos para mi comida. “Mejor, Mejor” y “oso zorrotzak”, murmuró para sí. Este último significa “muy caliente” en euskera. Zorrotzak: una buena palabra para afilado cuando estornuda y luego maldice.

    En una tienda de chatarra asiática, me regalé un elegante poncho azul por un euro noventa. Fácilmente asumirá el feo sorteo.

    Little Deba está tan empinada en la roca que hay un ascensor de pueblo. Una buena idea. Como en el exterior de un rascacielos, flotamos hasta las partes más altas de Deba. Con un pequeño anuncio, el ascensor nos dice que hemos llegado a la terminal.

    El albergue es espacioso y está escondido en el gimnasio del antiguo edificio de la escuela primaria.

    En la gran área común conozco a Bill, un estadounidense fuerte y simpático de Sarasota. Bill resbaló mucho en el descenso hoy y sufrió abrasiones en todas partes. Le encanta la música alemana como Rammstein y Nina Hagen.

    Junto con Bill, tomo el ascensor de cristal de nuevo por la tarde hasta el corazón de Deba. ¡El clima se mantuvo agradable y quiero ver algo!

    El municipio de Deba cuenta con unos 5.000 habitantes y se enorgullece de sus “cerca de 130 caseríos que se reparten por todo el municipio”. El portal oficial de turismo de España escribe sobre Deba: “Deba representa el turismo tradicional en un sentido positivo: lejos del turismo de masas. [5]

    En busca de descanso y relajación ”.

    Me gusta el ambiente de inmediato. En el centro, la iglesia gótica “Santa María la Real” con su encantador patio interior domina el carácter del pueblo. También merece la pena visitar la iglesia de romería “Nuestra Señora de la Asunción”.

     

    Pero luego quiero ir a un pequeño parque hasta la maravillosa playa de arena. Hace demasiado frío para bañarse. Pero es suficiente para un refrescante baño de pies con los pantalones remangados. Una vez más soy la única persona a lo largo y ancho. Bill prefiere tomar fotografías.

    Bill me invita a hacer el sendero de los Apalaches con él. Con 3500 kilómetros, esta es una de las rutas de senderismo de larga distancia más largas del mundo. Corre paralelo a la costa este de los EE. UU. Y recorre 14 estados. Quién sabe, tal vez algún día acepte la oferta.

    También es Bill quien nos da “valor real” para el día siguiente. En la guía de viajes estadounidense dice literalmente:

    ¡ADVERTENCIA! Esta es una ruta de alto nivel hermosa pero difícil a través de un país muy remoto. No sería prudente abordar esto con mal tiempo si estuviera solo o no estuviera seguro de sus capacidades. Son aproximadamente 22 km sin ningún tipo de alojamiento ”.

    Ahora mi “nube de lluvia” finalmente tiene algo que hacer de nuevo: Extremadamente difícil, por supuesto imposible con mal tiempo y 22 km sin escala. Eso nunca puede funcionar.

    Una pareja un tanto extraña de Nueva Zelanda también lee algo similar en la guía de viajes. Es extraño. Cada uno de los dos tiene su propia guía de viaje con ellos. Sin embargo, ambos son iguales. ¿Todos los neozelandeses son así? Y los dos no han tenido nada de qué reírse durante mucho tiempo. Pero nos molestan a todos en el albergue porque son muy intrusivos y les roban algo a todos sin entregarse.

    Pues buenas noches.

     

    El vino tinto me animó. La extraña pareja ahora definitivamente quiere mi cama junto a la ventana. ¿Están locos? Aquí están mis pertenencias y eso es todo. ¿O no es eso? Vamos, qué diablos, tuve un día tan lindo hoy, ¡fuera de la cama!

    Entonces, sin saber por qué, limpio mi cama y tomo otra.

    “Hágase tu voluntad en la tierra, como en el cielo …”.

    Y su voluntad se hizo realmente. Como lo quiso el destino de la noche, la cama junto a la ventana es exactamente el lugar donde el techo del albergue demuestra tener goteras. Sin que los dos neozelandeses dormidos se den cuenta a tiempo, están mojados.

    Se dice que huyeron a la antesala con faros en medio de la noche y se esparcieron por el suelo.

    Por supuesto, no lo sabré yo mismo hasta la mañana siguiente, porque he tenido una muy buena noche.

    Mi cama se mantuvo seca, como casi todas las demás camas.