6 GERNIKA – BILBAO

Camino de la Costa: GERNIKA – BILBAO | Jakobsweg, Küstenweg

Jakobsweg an der Küste:GERNIKA - BILBAO, Foto 1
Jakobsweg an der Küste:GERNIKA - BILBAO, Foto 2
Jakobsweg an der Küste: GERNIKA - BILBAO, Foto 3
Jakobsweg an der Küste: GERNIKA - BILBAO, Foto 4

Etappe 6: GERNIKA – BILBAO
Tag 6: 40 km, ca. 1.000 Höhenmeter, über die Anhöhe von Morga, Lezama, Zamudio.

Landkarte 6 GERNIKA - BILBAO Camino de la Costa

Landkarte 6 GERNIKA – BILBAO Camino de la Costa

 

Guernica y Luno/Gernika-Lumo 743 – Morga 729 – Larrabezúa/Larrabetzu 719 – Lezama 715 – Bilbao 706 – Castrejana (Bilbao) 699

Wie weit ist es von hier aus noch nach Santiago de Compostela? Die Kilometer werden rückwärts gezählt. Santiago de Compostela markiert Kilometer Null.
Gernika ist Bestandteil und für Pilger wichtige Station des Jakobswegs an der Küste/ Camino de la Costa – des ältestens erwähnten Jakobswegs. Allein schon auf Grund der Bedeuting des Jakobsweges sollte die Geschichte Gernikas also nicht nur auf das letzte Jahrhundert reduziert werden.

 

Der Erlebnisbericht: Jakobsweg an der Küste | BURNOUT: Eine Wanderung auf schmalem Grat

Leseprobe aus dem Buch Jakobsweg an der Küste | Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet. EtappeGERNIKA – BILBAO

Über die Anhöhe von Morga, Lezama, Zamudio.

Ein harter und betrüblicher Tag bricht an. Mit Ingrid geht es gemeinsam auf dem nassen Boden weiter in Richtung Lezama.

Und ich weiß: Mit jedem Schritt, den ich ihr nachgegangen bin, ist eine tiefe Freundschaft entstanden. Seit Tagen folge ich ihren Spuren. Ich höre ihr zu und lache viel. Ganz nebenbei habe ich von ihr alles gelernt, was man über den Jakobsweg als Pilger wissen muss. All die Tage habe ich versucht, an ihr dran zu bleiben. Heute sind die Schritte von Ingrid höllisch.

Besonders die letzten Kilometer bergab auf der trostlosen nassen Teerstraße. Ingrid meint: Sechs bis sieben Kilometer in der Stunde werden’s schon sein und legt noch einmal zu. Doch irgendwie ist sie heute total zugeknöpft.

Sie ist schweigsam und in sich versunken. Obwohl sie immer schneller und schneller geht, meint sie wortkarg: „Ich werde die nächsten Tage langsamer machen“. Die Betonung des kurzen Satzes liegt auf „ich“. Dann schweigt sie.

In Lezama kommen wir schon um 14 Uhr an. Wir stehen vor den verschlossenen Türen der Herberge. Betretenes warten. Ingrid redet davon, dass sie um viele Tage zu früh ankommen würde in Santiago. Sie hat einen festen Plan. Ihren eigenen. Sie spricht vom Guggenheim-Museum, welches sie sich dieses Mal unbedingt ansehen will. Und sie spricht von ein paar ruhigen Tagen, allein.

Ich laufe hinein in das Städtchen und besorge uns ein wenig Brotzeit, sowie zwei Dosenbier. Ja, Ingrid hat mich gebeten, ihr ein Dosenbier mitzunehmen! Aber auch das ändert nichts an der betretenen Stimmung.

 

Abschied nehmen

Ich bringe keinen Bissen herunter, und ich spüre, dass die Zeit gekommen ist, wo wir wieder getrennte Wege gehen müssen. Warum nur?

Ich will Ingrid weder zur Last fallen, noch möchte ich sie anstacheln. Also lasse ich sie vor sich hin sinnieren. Immer wieder muss ich wegsehen, wenn ich zu ihr hinschauen will. Ich starre in den Boden.

Ingrid will dann telefonieren. Aber mein Handy lehnt sie ab. Ganz langsam, mit gesenktem Kopf geht sie los, um eine Telefonzelle zu suchen.

Während ich vor mich hingrübele, kommen drei Spanier im mittleren Alter, zwei Männer und eine Frau. Zwei von Ihnen habe ich schon einmal im alten Schulgebäude in Deba gesehen. Sie setzen sich zu mir, sind laut und übertrieben lustig. Das mag ich gerade überhaupt nicht.

Ich packe meinen feuchten Plastikstuhl und setze mich wortlos an das andere Eck des Vorgartens. Ingrid kommt zurück und es verschnürt mir die Kehle. Ich oder sie? Schon auf die Ferne scheinen wir beide das Gleiche zu empfinden. Wir wollten zusammen bleiben und doch ziehen. Allein.

Als Sie vor mir steht, habe ich sie einfach nur umarmt.

Ganz fest und innig. Keiner von uns bringt ein Wort heraus. Beide kämpfen wir gegen die Tränen an.

Liebevoll streicht Ingrid mir durch die Haare und flüstert mir ganz leise in mein Ohr:

Bon Camino, bon Camino, bon Camino!

Ich greife zu meinem Rucksack, alles andere lasse ich am Tisch stehen. Alles zieht sich in mir zusammen. Wortlos gehe ich. Ich werde noch eine weitere Etappe nach Bilbao machen. Weg von hier! Weg, bevor sie meine Tränen sieht und weg, bevor ich ihre sehe.

Eine kleine aber brachiale Bergtour liegt zwischen hier und Bilbao. Ich vermisse sie. Ich vermisse sie furchtbar. Öde Schritte nach oben. Heute begreife ich, was der Jakobsweg wirklich ist:

Der Weg ist ein Loslassen.

Loslassen ist die härteste Lektion, die mir Ingrid nun noch beigebracht hat. Vielleicht auch eine der härtesten Lektionen in meinem ganzen Leben. Dafür danke ich ihr ewig. Mein eigener Weg kommt mir plötzlich sehr unbarmherzig vor. Und doch fühle ich ganz tief in meinem Inneren, das Ingrid ein Engel gewesen ist, der mich den wichtigsten Teil meines Weges begleitet hat. Und das wird uns fortan für immer verbinden. Doch jetzt kämpfe ich mit meinen Gefühlen. Bergauf mischt sich Wut in meine Tränen.

Doch ich lasse sie an mir hinunter laufen. Nichts muss ich hier noch verstecken. Es gibt nichts, weswegen ich mich schämen müsste, nur weil ich gerade mich selbst spüre.

Was ist das, was gerade mit mir passiert?

Ist es ein Anfall von Depression? Oder ist es Selbstmitleid? Oder ist es ganz einfach tiefer Schmerz gepaart mit einem aufkommenden Gefühl der Erleichterung?

Ich weiß es nicht. Alles prasselt jetzt von mir herab.

Aber irgendwie ist es, als hätte ich all die letzten Jahre auf diesen Moment gewartet.

Ich habe mein Leben heute selbst in die Hand genommen. Ich habe losgelassen. Und ab hier gehe ich meinen eigenen Weg.

Loslassen ist ein neuer Anfang.

Jetzt bin ich allein. Allein mit mir.

Immer wieder kommen Tränen hoch. Immer wieder spüre ich aber auch so etwas wie Befreiung. So als wenn eine große Last von mir abfällt. Damit meine ich nicht Ingrid, sondern mein Leben davor. Das Wechselbad der Gefühle vollzieht sich rasend schnell. Mit jedem neuen Schritt, den ich vor den anderen setze, betrete ich eine neue Welt hinein in mich selbst.

Ich habe endlich wieder das längst verloren gegangene Gefühl, dass ich in meiner eigenen Gegenwart angekommen bin. Auch wenn es schmerzlich ist.

Ausschnitt aus dem Buch JAKOBSWEG an der Küste | BURNOUT: Eine Wanderung auf schmalem Grat

ISBN-13: 979-8618384704, Hinweis: Fotos sind nicht im Buch enthalten.

Jakobsweg an der Küste: GERNIKA - BILBAO, Foto 2

Steinhaus am Jakobsweg an der Küste

Kleine Kapellen am Jakobsweg laden ein zum Innehalten.

 

Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet!

Jakobsweg an der Kueste, Camino de la Costa, BURNOUT: Eine Wanderung auf schmalem Grat, das Buch

Die Urvariante des Jakobsweges
– der Küstenweg – ist noch nahezu unbekannt. Dafür unvergleichlich schön!

Nach einem Burnout beginnt für den Autor im idyllischen Hafenstädchen Irun das Abenteuer seines Lebens. Die Reise zu sich selbst!

Es ist eine Reise auf schmalem Grat. 923 km liegen nun vor ihm.
Unberührte Natur und die traumhafte Atlantikküste werden über lange Strecken zum festen Begleiter.
Auf der Suche nach innerer Ruhe, Gelassenheit und dem eigenen „Ich“ entflieht der Autor in eine Welt, die ihn erdet. Und er findet Antworten.

Lange, bevor der berühmte Camino Francés im Landesinneren zum ersten Mal beschritten wurde, pilgerten die ersten „Suchenden“ hier am Atlantik entlang. Und sie wurden wahrlich nicht enttäuscht.

 

ISBN-13: 979-8618384704
Seit 2020 Independently published
BURNOUT: Eine Wanderung auf schmalem Grat
Jakobsweg an der Küste

303 Seiten unbebildert

 

Kurz vor Bilbao sind Jakobsmuscheln in den Boden eingelassen.

Motto: Traue Dich. Der Jakobsweg wartet auf Dich. Tue es einfach.

Jakobsweg an der Küste: GERNIKA - BILBAO, Foto 3

Steintreppe hinab nach Bilbao/ Jakobsweg an der Küste Spanien

Immer wieder kommst Du als Pilger von ganz oben nach ganz unten. Hier nach Bilbao.

Jakobsweg an der Küste / Selbstfindung
direkt vom Autor, signiert, EUR 19,90

Jakobsweg an der Küste: GERNIKA - BILBAO, Foto 4

Kirche am Jakobsweg in Spanien

Unterwegs auf dem Jakobsweg:
Eine Kirche in Bilbao am Jakobsweg.

https://www.kuestenweg.de/wp-content/uploads/2015/08/bluepinera.jpg

Blue Piñeres Ölgemälde: Piñeres ist ein kleines Örtchen am Jakobsweg. Und es ist das Ziel meines Tages. Am Spätnachmittag setze ich mich in die Wiese und skizziere die Kulisse der Felsen. Klippen und Küstenlinien. Ebenso schnell entstand dann später zu Hause dieses kleine Ölgemälde. Jean-Louis a toujours été là. Je vous remercie!

Burnout: Mein verlorenes Ich

Zu Hause ist es mir zuletzt sogar schwer gefallen, mich auf die spontanen und gefühlsechten Wahrnehmungen meiner Kinder einzulassen.

Ölgemälde Depresionen/ Jakobsweg

Ölgemälde Depresionen/ Jakobsweg

Oh Gott, wie viel „Unwichtiges“, aber Schönes habe ich in den letzten Jahren wohl versäumt?

Das schlimme am Zustand permanenter Überforderung ist wohl, das man ganz schleichend und unbemerkt den Bezug zu sich selbst verliert. So verkommt man zu einer erstarrten Hülle ohne die Gefühle, die ich jetzt gerade habe. Außer es ist schon soweit, dass man ab und zu seelisch zusammen bricht.

Jahrelang war früher in der Arbeit mein ständig wechselndes Passwort Freiheit-1 für den Januar, Freiheit-2 für den Februar usw.

Doch was helfen schon Passwörter, wenn man ohne die Freundschaft mit dem eigenen Ich nur noch gereizt und maschinell funktioniert. Ohne Leidenschaft. Ohne aufrichtige Pflege langjähriger Beziehungen zur Außenwelt. Der Zwang zum Grübeln hat langsam das Oberwasser bekommen. Irrationale Schuldgefühle und unerklärbare Niedergeschlagenheit haben sich die Klinke mit anderen, immer neueren affektiven Störungssymptomen in die Hand gegeben, die sich einfach so in das Leben eingeschlichen haben. Unbemerkt.

 

Man atmet, aber man ist nicht mehr „lebendig“. Man liebt sich nicht mehr. Natürlich hasst man sich auch nicht. Man ist sich einfach gleichgültig.

Wenn alles ungefragt dazwischen funkt

Alles hält auf und stört. Alles tritt einem unfair entgegen, beeinträchtigt, blockiert und legt lahm. Alles dringt ungefragt ein, trübt und führt weg von der Geistesgegenwart. Alles überflutet einen und man kann die einfachsten Entscheidungen nicht mehr treffen.

Man ist genervt von ständig neuen Ereignissen, die die Konzentration auf eine andere Aufgabe unmöglich machen. Getrieben von fortwährender Überlastung. Nur die gesteht man sich nicht zu, denn man begreift sich ja selbst am allerwenigsten, wenn man den Kontakt zu sich selbst verliert.

Es sind ja die anderen, die Umstände, die immer erbarmungsloser mit einem umgehen. Man jagt nur noch hinterher, hechelt von einem zum anderen Termin, um gleichzeitig

Jakobswegmuschel vor Bilbao Gemälde

Skizze/ Aquarell: Jakobswegmuschel auf dem Boden, Abstieg nach Bilbao

… den Geburtstag der eigenen Tochter zu vergessen!

Gut, dass ich eine liebenswerte Frau habe, die mich schon besser kennt, als ich mich selbst. Sie sorgt wirklich immer für alles vor, was ich selbst vergessen könnte. Doch obwohl sie mir gezeigt hat, welches Geschenk die Tochter von uns bekommt, weiß ich es im nächsten Augenblick schon nicht mehr. Denn in Gedanken bin ich bei einem Problem. Irgendeinem. Ich habe mich wieder einmal festgebissen und bin nicht mehr da.

Man grübelt über die Vergangenheit. Und man grübelt über die Zukunft. Buchstäblich jede noch so kleine Sache verselbständigt sich in nie endenden Denkspiralen.

Kein Einschlafen, ohne Grübeln. Kein Aufwachen, ohne schweißgebadet zu sein. Kein Bezug mehr zu dem, was sich buchstäblich da draußen vor mir abspielt.

Kein Interesse mehr und keine Zeit für mich und andere. Selbst für das, was gut tut, hat man keine „Zeit“ mehr. Lieber noch mal schnell zurück zum Computer.

Jedes Problem verselbständigt sich im Gehirn ohne jeden Buzzer.

Ungefähr so, wie die Brandung des Atlantiks haben sich meine Gedanken dann ständig den Weg in das Bewusstsein gemeißelt, sodass für den eigentlichen Moment – das Jetzt – kein Platz mehr ist. Längst haben sich handfeste Symptome manifestiert, die natürlich kein Schulmediziner der Welt deuten und heilen kann.

Dass da ein Zusammenhang bestand mit der eigenen Lebensart, habe ich nie begriffen. Herzrhythmusstörungen waren beim Einschlafen schon so normal, dass sie einfach dazu gehörten. Natürlich haben sie mir immer wieder aufs Neue Angst eingejagt und kalten Schweiß auf die Stirn getrieben.

Man beginnt irgendwann ganz automatisch damit, ständig in sich hinein zu horchen und zu fühlen, ob das Herz noch schlägt.

Ja, es schlägt.

Bilbao (bask. auch Bilbo) ist die Hauptstadt der Provinz Bizkaia (spanisch: Vizcaya) und größte Stadt der Autonomen Gemeinschaft Baskenland in Spanien. Zugleich gehört Bilbao zu den Universitätsstädten in Spanien.

Weiter ist sie die wichtigste Industrie- und Hafenstadt des Baskenlands und hat zuzüglich des Umlands fast 900.000 Einwohner. Mit 346.843 Einwohnern im Stadtgebiet ist Bilbao eine der zehn größten Städte Spaniens.

Die Stadt liegt an der Ría de Bilbao, die bei Portugalete in den Golf von Biscaya (Kantabrisches Meer) mündet. In Basauri vereinigen sich die Flüsse Nervión und Ibaizabal (baskisch für Breiter Fluss) und fließen von dort gemeinsam in die Ría. Die Gezeitengrenze liegt in der Altstadt etwa an der San-Antón-Brücke. Bilbao gehört zu den Durchgangsstationen des Camino de la Costa, des Jakobswegs an der Küste. Quelle https://de.wikipedia.org/wiki/Bilbao

Jesus Ölgemälde Als Pilger wusste ich, dass Gernika, welches am Jakobsweg liegt, durch die deutsche „Legion Condor“ zu „Übungszwecken“ grausam zerstört wurde. Fliegerbomben, Feuer, Schutt und Asche. So macht man sich als Pilger und als Künstler natürlich seine Gedanken. Doch mit wem ich auch spreche: Ich stoße nur auf Freundlichkeit, Offenheit und Gastfreundschaftlichkeit – nie auf die Vergangenheit. Und nie auf Verbitterung gegenüber Deutschen. Gemälde: 1580 Datum: 2011 Maße: 100 x 70 cm Christian Seebauer - Germany

Ölgemälde “Jakobsweg” von Christian Seebauer

 

Fotos von der Etappe 6: GERNIKA – BILBAO

 

Etappe 6: GERNIKA - BILBAO, Camino de la Costa, Tag 6: 40 km, ca. 1.000 Höhenmeter, über die Anhöhe von Morga, Lezama, Zamudio

Etappe 6: GERNIKA – BILBAO, Camino de la Costa, Tag 6: 40 km, ca. 1.000 Höhenmeter, über die Anhöhe von Morga, Lezama, Zamudio

Etappe 6: GERNIKA - BILBAO, Camino de la Costa, Tag 6: 40 km, ca. 1.000 Höhenmeter, über die Anhöhe von Morga, Lezama, Zamudio

Etappe 6: GERNIKA – BILBAO, Camino de la Costa, Tag 6: 40 km, ca. 1.000 Höhenmeter, über die Anhöhe von Morga, Lezama, Zamudio

Etappe 6: GERNIKA - BILBAO, Camino de la Costa, Tag 6: 40 km, ca. 1.000 Höhenmeter, über die Anhöhe von Morga, Lezama, Zamudio

Etappe 6: GERNIKA – BILBAO, Camino de la Costa, Tag 6: 40 km, ca. 1.000 Höhenmeter, über die Anhöhe von Morga, Lezama, Zamudio

Etappe 6: GERNIKA - BILBAO, Camino de la Costa, Tag 6: 40 km, ca. 1.000 Höhenmeter, über die Anhöhe von Morga, Lezama, Zamudio

Etappe 6: GERNIKA – BILBAO, Camino de la Costa, Tag 6: 40 km, ca. 1.000 Höhenmeter, über die Anhöhe von Morga, Lezama, Zamudio

Etappe 6: GERNIKA - BILBAO, Camino de la Costa, Tag 6: 40 km, ca. 1.000 Höhenmeter, über die Anhöhe von Morga, Lezama, Zamudio

Etappe 6: GERNIKA – BILBAO, Camino de la Costa, Tag 6: 40 km, ca. 1.000 Höhenmeter, über die Anhöhe von Morga, Lezama, Zamudio

Etappe 6: GERNIKA - BILBAO, Camino de la Costa, Tag 6: 40 km, ca. 1.000 Höhenmeter, über die Anhöhe von Morga, Lezama, Zamudio

Etappe 6: GERNIKA – BILBAO, Camino de la Costa, Tag 6: 40 km, ca. 1.000 Höhenmeter, über die Anhöhe von Morga, Lezama, Zamudio

Mehr über Burnout und den Jakobsweg lesen

Im 6. Kapitel erfährst Du viel über die quälenden Symptome eines Burnouts und über das Loslassen. Du kannst dieses Kapitel hier auch kostenfrei lesen, wenn Du das Buch noch nicht gleich kaufen möchtest. Bitte wertschätze, dass wir Dir hier gute Informationen ganz ohne externe Werbung und nur mit eignem Engagement zur Verfügung stellen. Hier geht es zum 6. Kapitel ->

 

Inhalt aus dem Buch BURNOUT: Eine Reise auf schmalem Grat , Jakobsweg an der Kueste und additive Fotos hier auf der Jakobsweg-Webseite (Fotos im Buch nicht enthalten)

  • Gernika – Bilbao (Kapitel aus dem Jakobswegbuch zum Burnout/ Küstenweg)
  • Tag 6: 40 km, ca. 1.000 Höhenmeter, über die Anhöhe von Morga, Lezama, Zamudio. (Camino del Norte und Camino de la Costa)
  • Abschied nehmen (Aus dem Buch BURNOUT Jakobsweg von Christian Seebauer)
  • Loslassen ist ein neuer Anfang. (Camino del Norte und Camino de la Costa)
  • Wenn alles ungefragt dazwischen funkt (Kapitel aus dem Jakobswegbuch zum Burnout/ Küstenweg)
  • den Geburtstag der eigenen Tochter zu vergessen! (Kapitel Küstenweg / Jakobsweg)
  • Natürlich bin ich gesund. Kerngesund… (Depressionen und Hilfe am Jakobsweg)
  • Kein Arzt findet was (Camino de la Costa)
  • Tausend Symptome (Camino de la Costa)
  • „Burnout ist keine Krankheit, sondern ein Problem der Lebensbewältigung.“ (Kapitel Küstenweg / Jakobsweg)
  • „Du bist doch echt krank!“ (Camino del Norte und Camino de la Costa)
  • Flucht, Angriff oder tot stellen (Aus dem Buch BURNOUT Jakobsweg von Christian Seebauer)
  • Fremdgesteuert (Camino)
  • Stufe zwei – der Angriff! (Warum man pilgert)
  • Das Totstellen! (Pilgern am Küstenweg)
  • Weiter nach Bilbo… (Kapitel Jakobswege und Alternativen)
  • In Sandalen unterwegs (Kapitel aus dem Jakobswegbuch zum Burnout/ Küstenweg)
  • Ja, er zeigt mir den Weg! (Warum man pilgert)

Das 6. Kapitel aus dem Jakobswegbuch lesen, ohne zu kaufen ->


    Christian Seebauer am Jakobsweg

    Ich freue mich, wenn Du mein Buch direkt bei mir bestellen möchtest! Gerne mit persönlicher handschriftlicher Widmung. Handsigniert. Optimal als Geschenk.

    Jakobsweg an der Küste
    Christian Seebauer: BURNOUT | Jakobsweg an der Küste 19,90 € Bewertung f�r das Buch




    Christian Seebauer: Israel Trail mit Herz. Details ->
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    Was andere sagen ->

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    Die 1. Woche am Jakobsweg (Camino de la Costa)

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    Textauszug BURNOUT: Eine Wanderung auf schamlem Grat. Jakobsweg an der Kste 6 GERNIKA – BILBAO Camino de la Costa: GERNIKA - BILBAO | Jakobsweg, Küstenweg Etappe 6: GERNIKA - BILBAO Tag 6: 40 km, ca. 1.000 Höhenmeter, über die Anhöhe von Morga, Lezama, Zamudio. Guernica y Luno/Gernika-Lumo 743 - Morga 729 - Larrabezúa/Larrabetzu 719 - Lezama 715 - Bilbao 706 - Castrejana (Bilbao) 699 Wie weit ist es von hier aus noch nach Santiago de Compostela? Die Kilometer werden rückwärts gezählt. Santiago de Compostela markiert Kilometer Null. Gernika ist Bestandteil und für Pilger wichtige Station des Jakobswegs an der Küste/ Camino de la Costa - des ältestens erwähnten Jakobswegs. Allein schon auf Grund der Bedeuting des Jakobsweges sollte die Geschichte Gernikas also nicht nur auf das letzte Jahrhundert reduziert werden. Leseprobe aus dem Buch Jakobsweg an der Küste | Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet. EtappeGERNIKA - BILBAO Über die Anhöhe von Morga, Lezama, Zamudio. Ein harter und betrüblicher Tag bricht an. Mit Ingrid geht es gemeinsam auf dem nassen Boden weiter in Richtung Lezama. Und ich weiß: Mit jedem Schritt, den ich ihr nachgegangen bin, ist eine tiefe Freundschaft entstanden. Seit Tagen folge ich ihren Spuren. Ich höre ihr zu und lache viel. Ganz nebenbei habe ich von ihr alles gelernt, was man über den Jakobsweg als Pilger wissen muss. All die Tage habe ich versucht, an ihr dran zu bleiben. Heute sind die Schritte von Ingrid höllisch. Besonders die letzten Kilometer bergab auf der trostlosen nassen Teerstraße. Ingrid meint: Sechs bis sieben Kilometer in der Stunde werden’s schon sein und legt noch einmal zu. Doch irgendwie ist sie heute total zugeknöpft. Sie ist schweigsam und in sich versunken. Obwohl sie immer schneller und schneller geht, meint sie wortkarg: „Ich werde die nächsten Tage langsamer machen“. Die Betonung des kurzen Satzes liegt auf „ich“. Dann schweigt sie. In Lezama kommen wir schon um 14 Uhr an. Wir stehen vor den verschlossenen Türen der Herberge. Betretenes warten. Ingrid redet davon, dass sie um viele Tage zu früh ankommen würde in Santiago. Sie hat einen festen Plan. Ihren eigenen. Sie spricht vom Guggenheim-Museum, welches sie sich dieses Mal unbedingt ansehen will. Und sie spricht von ein paar ruhigen Tagen, allein. Ich laufe hinein in das Städtchen und besorge uns ein wenig Brotzeit, sowie zwei Dosenbier. Ja, Ingrid hat mich gebeten, ihr ein Dosenbier mitzunehmen! Aber auch das ändert nichts an der betretenen Stimmung. Abschied nehmen Ich bringe keinen Bissen herunter, und ich spüre, dass die Zeit gekommen ist, wo wir wieder getrennte Wege gehen müssen. Warum nur? Ich will Ingrid weder zur Last fallen, noch möchte ich sie anstacheln. Also lasse ich sie vor sich hin sinnieren. Immer wieder muss ich wegsehen, wenn ich zu ihr hinschauen will. Ich starre in den Boden. Ingrid will dann telefonieren. Aber mein Handy lehnt sie ab. Ganz langsam, mit gesenktem Kopf geht sie los, um eine Telefonzelle zu suchen. Während ich vor mich hingrübele, kommen drei Spanier im mittleren Alter, zwei Männer und eine Frau. Zwei von Ihnen habe ich schon einmal im alten Schulgebäude in Deba gesehen. Sie setzen sich zu mir, sind laut und übertrieben lustig. Das mag ich gerade überhaupt nicht. Ich packe meinen feuchten Plastikstuhl und setze mich wortlos an das andere Eck des Vorgartens. Ingrid kommt zurück und es verschnürt mir die Kehle. Ich oder sie? Schon auf die Ferne scheinen wir beide das Gleiche zu empfinden. Wir wollten zusammen bleiben und doch ziehen. Allein. Als Sie vor mir steht, habe ich sie einfach nur umarmt. Ganz fest und innig. Keiner von uns bringt ein Wort heraus. Beide kämpfen wir gegen die Tränen an. Liebevoll streicht Ingrid mir durch die Haare und flüstert mir ganz leise in mein Ohr: Bon Camino, bon Camino, bon Camino! Ich greife zu meinem Rucksack, alles andere lasse ich am Tisch stehen. Alles zieht sich in mir zusammen. Wortlos gehe ich. Ich werde noch eine weitere Etappe nach Bilbao machen. Weg von hier! Weg, bevor sie meine Tränen sieht und weg, bevor ich ihre sehe. Eine kleine aber brachiale Bergtour liegt zwischen hier und Bilbao. Ich vermisse sie. Ich vermisse sie furchtbar. Öde Schritte nach oben. Heute begreife ich, was der Jakobsweg wirklich ist: Der Weg ist ein Loslassen. Loslassen ist die härteste Lektion, die mir Ingrid nun noch beigebracht hat. Vielleicht auch eine der härtesten Lektionen in meinem ganzen Leben. Dafür danke ich ihr ewig. Mein eigener Weg kommt mir plötzlich sehr unbarmherzig vor. Und doch fühle ich ganz tief in meinem Inneren, das Ingrid ein Engel gewesen ist, der mich den wichtigsten Teil meines Weges begleitet hat. Und das wird uns fortan für immer verbinden. Doch jetzt kämpfe ich mit meinen Gefühlen. Bergauf mischt sich Wut in meine Tränen. Doch ich lasse sie an mir hinunter laufen. Nichts muss ich hier noch verstecken. Es gibt nichts, weswegen ich mich schämen müsste, nur weil ich gerade mich selbst spüre. Was ist das, was gerade mit mir passiert? Ist es ein Anfall von Depression? Oder ist es Selbstmitleid? Oder ist es ganz einfach tiefer Schmerz gepaart mit einem aufkommenden Gefühl der Erleichterung? Ich weiß es nicht. Alles prasselt jetzt von mir herab. Aber irgendwie ist es, als hätte ich all die letzten Jahre auf diesen Moment gewartet. Ich habe mein Leben heute selbst in die Hand genommen. Ich habe losgelassen. Und ab hier gehe ich meinen eigenen Weg. Loslassen ist ein neuer Anfang. Jetzt bin ich allein. Allein mit mir. Immer wieder kommen Tränen hoch. Immer wieder spüre ich aber auch so etwas wie Befreiung. So als wenn eine große Last von mir abfällt. Damit meine ich nicht Ingrid, sondern mein Leben davor. Das Wechselbad der Gefühle vollzieht sich rasend schnell. Mit jedem neuen Schritt, den ich vor den anderen setze, betrete ich eine neue Welt hinein in mich selbst. Ich habe endlich wieder das längst verloren gegangene Gefühl, dass ich in meiner eigenen Gegenwart angekommen bin. Auch wenn es schmerzlich ist. Ausschnitt aus dem Buch JAKOBSWEG an der Küste | BURNOUT: Eine Wanderung auf schmalem Grat ISBN-13: 979-8618384704, Hinweis: Fotos sind nicht im Buch enthalten. Kleine Kapellen am Jakobsweg laden ein zum Innehalten. Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet! Die Urvariante des Jakobsweges - der Küstenweg - ist noch nahezu unbekannt. Dafür unvergleichlich schön! Nach einem Burnout beginnt für den Autor im idyllischen Hafenstädchen Irun das Abenteuer seines Lebens. Die Reise zu sich selbst! Es ist eine Reise auf schmalem Grat. 923 km liegen nun vor ihm. Unberührte Natur und die traumhafte Atlantikküste werden über lange Strecken zum festen Begleiter. Auf der Suche nach innerer Ruhe, Gelassenheit und dem eigenen „Ich“ entflieht der Autor in eine Welt, die ihn erdet. Und er findet Antworten. Lange, bevor der berühmte Camino Francés im Landesinneren zum ersten Mal beschritten wurde, pilgerten die ersten „Suchenden“ hier am Atlantik entlang. Und sie wurden wahrlich nicht enttäuscht. ISBN-13: 979-8618384704 Seit 2020 Independently published BURNOUT: Eine Wanderung auf schmalem Grat Jakobsweg an der Küste 303 Seiten unbebildert Kurz vor Bilbao sind Jakobsmuscheln in den Boden eingelassen. Motto: Traue Dich. Der Jakobsweg wartet auf Dich. Tue es einfach. Immer wieder kommst Du als Pilger von ganz oben nach ganz unten. Hier nach Bilbao. Jakobsweg an der Küste / Selbstfindung direkt vom Autor, signiert, EUR 19,90 Unterwegs auf dem Jakobsweg: Eine Kirche in Bilbao am Jakobsweg. Burnout: Mein verlorenes Ich Zu Hause ist es mir zuletzt sogar schwer gefallen, mich auf die spontanen und gefühlsechten Wahrnehmungen meiner Kinder einzulassen. Oh Gott, wie viel „Unwichtiges“, aber Schönes habe ich in den letzten Jahren wohl versäumt? Das schlimme am Zustand permanenter Überforderung ist wohl, das man ganz schleichend und unbemerkt den Bezug zu sich selbst verliert. So verkommt man zu einer erstarrten Hülle ohne die Gefühle, die ich jetzt gerade habe. Außer es ist schon soweit, dass man ab und zu seelisch zusammen bricht. Jahrelang war früher in der Arbeit mein ständig wechselndes Passwort Freiheit-1 für den Januar, Freiheit-2 für den Februar usw. Doch was helfen schon Passwörter, wenn man ohne die Freundschaft mit dem eigenen Ich nur noch gereizt und maschinell funktioniert. Ohne Leidenschaft. Ohne aufrichtige Pflege langjähriger Beziehungen zur Außenwelt. Der Zwang zum Grübeln hat langsam das Oberwasser bekommen. Irrationale Schuldgefühle und unerklärbare Niedergeschlagenheit haben sich die Klinke mit anderen, immer neueren affektiven Störungssymptomen in die Hand gegeben, die sich einfach so in das Leben eingeschlichen haben. Unbemerkt. Man atmet, aber man ist nicht mehr „lebendig“. Man liebt sich nicht mehr. Natürlich hasst man sich auch nicht. Man ist sich einfach gleichgültig. Wenn alles ungefragt dazwischen funkt Alles hält auf und stört. Alles tritt einem unfair entgegen, beeinträchtigt, blockiert und legt lahm. Alles dringt ungefragt ein, trübt und führt weg von der Geistesgegenwart. Alles überflutet einen und man kann die einfachsten Entscheidungen nicht mehr treffen. Man ist genervt von ständig neuen Ereignissen, die die Konzentration auf eine andere Aufgabe unmöglich machen. Getrieben von fortwährender Überlastung. Nur die gesteht man sich nicht zu, denn man begreift sich ja selbst am allerwenigsten, wenn man den Kontakt zu sich selbst verliert. Es sind ja die anderen, die Umstände, die immer erbarmungsloser mit einem umgehen. Man jagt nur noch hinterher, hechelt von einem zum anderen Termin, um gleichzeitig ... den Geburtstag der eigenen Tochter zu vergessen! Gut, dass ich eine liebenswerte Frau habe, die mich schon besser kennt, als ich mich selbst. Sie sorgt wirklich immer für alles vor, was ich selbst vergessen könnte. Doch obwohl sie mir gezeigt hat, welches Geschenk die Tochter von uns bekommt, weiß ich es im nächsten Augenblick schon nicht mehr. Denn in Gedanken bin ich bei einem Problem. Irgendeinem. Ich habe mich wieder einmal festgebissen und bin nicht mehr da. Man grübelt über die Vergangenheit. Und man grübelt über die Zukunft. Buchstäblich jede noch so kleine Sache verselbständigt sich in nie endenden Denkspiralen. Kein Einschlafen, ohne Grübeln. Kein Aufwachen, ohne schweißgebadet zu sein. Kein Bezug mehr zu dem, was sich buchstäblich da draußen vor mir abspielt. Kein Interesse mehr und keine Zeit für mich und andere. Selbst für das, was gut tut, hat man keine „Zeit“ mehr. Lieber noch mal schnell zurück zum Computer. Jedes Problem verselbständigt sich im Gehirn ohne jeden Buzzer. Ungefähr so, wie die Brandung des Atlantiks haben sich meine Gedanken dann ständig den Weg in das Bewusstsein gemeißelt, sodass für den eigentlichen Moment – das Jetzt - kein Platz mehr ist. Längst haben sich handfeste Symptome manifestiert, die natürlich kein Schulmediziner der Welt deuten und heilen kann. Dass da ein Zusammenhang bestand mit der eigenen Lebensart, habe ich nie begriffen. Herzrhythmusstörungen waren beim Einschlafen schon so normal, dass sie einfach dazu gehörten. Natürlich haben sie mir immer wieder aufs Neue Angst eingejagt und kalten Schweiß auf die Stirn getrieben. Man beginnt irgendwann ganz automatisch damit, ständig in sich hinein zu horchen und zu fühlen, ob das Herz noch schlägt. Ja, es schlägt. Bilbao (bask. auch Bilbo) ist die Hauptstadt der Provinz Bizkaia (spanisch: Vizcaya) und größte Stadt der Autonomen Gemeinschaft Baskenland in Spanien. Zugleich gehört Bilbao zu den Universitätsstädten in Spanien. Weiter ist sie die wichtigste Industrie- und Hafenstadt des Baskenlands und hat zuzüglich des Umlands fast 900.000 Einwohner. Mit 346.843 Einwohnern im Stadtgebiet ist Bilbao eine der zehn größten Städte Spaniens. Die Stadt liegt an der Ría de Bilbao, die bei Portugalete in den Golf von Biscaya (Kantabrisches Meer) mündet. In Basauri vereinigen sich die Flüsse Nervión und Ibaizabal (baskisch für Breiter Fluss) und fließen von dort gemeinsam in die Ría. Die Gezeitengrenze liegt in der Altstadt etwa an der San-Antón-Brücke. Bilbao gehört zu den Durchgangsstationen des Camino de la Costa, des Jakobswegs an der Küste. Quelle https://de.wikipedia.org/wiki/Bilbao Fotos von der Etappe 6: GERNIKA - BILBAO Mehr über Burnout und den Jakobsweg lesen Im 6. Kapitel erfährst Du viel über die quälenden Symptome eines Burnouts und über das Loslassen. Du kannst dieses Kapitel hier auch kostenfrei lesen, wenn Du das Buch noch nicht gleich kaufen möchtest. Bitte wertschätze, dass wir Dir hier gute Informationen ganz ohne externe Werbung und nur mit eignem Engagement zur Verfügung stellen. Hier geht es zum 6. Kapitel -> Inhalt aus dem Buch BURNOUT: Eine Reise auf schmalem Grat , Jakobsweg an der Kueste und additive Fotos hier auf der Jakobsweg-Webseite (Fotos im Buch nicht enthalten) Gernika – Bilbao (Kapitel aus dem Jakobswegbuch zum Burnout/ Küstenweg) Tag 6: 40 km, ca. 1.000 Höhenmeter, über die Anhöhe von Morga, Lezama, Zamudio. (Camino del Norte und Camino de la Costa) Abschied nehmen (Aus dem Buch BURNOUT Jakobsweg von Christian Seebauer) Loslassen ist ein neuer Anfang. (Camino del Norte und Camino de la Costa) Wenn alles ungefragt dazwischen funkt (Kapitel aus dem Jakobswegbuch zum Burnout/ Küstenweg) den Geburtstag der eigenen Tochter zu vergessen! (Kapitel Küstenweg / Jakobsweg) Natürlich bin ich gesund. Kerngesund… (Depressionen und Hilfe am Jakobsweg) Kein Arzt findet was (Camino de la Costa) Tausend Symptome (Camino de la Costa) „Burnout ist keine Krankheit, sondern ein Problem der Lebensbewältigung.“ (Kapitel Küstenweg / Jakobsweg) „Du bist doch echt krank!“ (Camino del Norte und Camino de la Costa) Flucht, Angriff oder tot stellen (Aus dem Buch BURNOUT Jakobsweg von Christian Seebauer) Fremdgesteuert (Camino) Stufe zwei – der Angriff! (Warum man pilgert) Das Totstellen! (Pilgern am Küstenweg) Weiter nach Bilbo… (Kapitel Jakobswege und Alternativen) In Sandalen unterwegs (Kapitel aus dem Jakobswegbuch zum Burnout/ Küstenweg) Ja, er zeigt mir den Weg! (Warum man pilgert) Das 6. Kapitel aus dem Jakobswegbuch lesen, ohne zu kaufen -> Camino de la Costa/ Jakobsweg an der Kste H1 Inhaltsverzeichnis 6 GERNIKA – BILBAO Array ( [0] => Camino de la Costa: GERNIKA - BILBAO | Jakobsweg, Küstenweg [1] => Leseprobe aus dem Buch Jakobsweg an der Küste | Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet. EtappeGERNIKA - BILBAO [2] => Kleine Kapellen am Jakobsweg laden ein zum Innehalten. [3] => Kurz vor Bilbao sind Jakobsmuscheln in den Boden eingelassen. [4] => Immer wieder kommst Du als Pilger von ganz oben nach ganz unten. Hier nach Bilbao. ) Inhalt H2 zum Camino de la Costa/ Jakobsweg an der Küste, Küstenweg Array ( [0] => Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet! [1] => Motto: Traue Dich. Der Jakobsweg wartet auf Dich. Tue es einfach. [2] => [3] => Mehr über Burnout und den Jakobsweg lesen ) Jakobsweg an der Küste, Burnout, Inhaltsverzeichnis H3 Array ( [0] => [1] => [2] => Fotos von der Etappe 6: GERNIKA - BILBAO [3] => Das 6. Kapitel aus dem Jakobswegbuch lesen, ohne zu kaufen -> ) 1313Inhalt aus dem Buch BURNOUT: Eine Reise auf schmalem Grat , Jakobsweg an der Kueste und additive Fotos hier auf der Jakobsweg-Webseite (Fotos im Buch nicht enthalten)
    • Gernika – Bilbao (Warum man pilgert)
    • (Kapitel aus dem Jakobswegbuch zum Burnout/ Küstenweg)
    • Tag 6: 40 km, ca. 1.000 Höhenmeter, über die Anhöhe von Morga, Lezama, Zamudio. (Camino)
    • Abschied nehmen (Camino del Norte und Camino de la Costa)
    • Loslassen ist ein neuer Anfang. (Camino)
    • Wenn alles ungefragt dazwischen funkt (Kapitel aus dem Jakobswegbuch zum Burnout/ Küstenweg)
    • den Geburtstag der eigenen Tochter zu vergessen! (Kapitel BURNOUT)
    • Natürlich bin ich gesund. Kerngesund… (Kapitel Küstenweg / Jakobsweg)
    • Kein Arzt findet was (Kapitel Jakobswege und Alternativen)
    • Tausend Symptome (Kapitel BURNOUT)
    • „Burnout ist keine Krankheit, sondern ein Problem der Lebensbewältigung.“ (Kapitel BURNOUT)
    • „Du bist doch echt krank!“ (Camino de la Costa)
    • Flucht, Angriff oder tot stellen (Jakobswegbuch)
    • Fremdgesteuert (Depressionen und Hilfe am Jakobsweg)
    • Stufe zwei – der Angriff! (Kapitel Jakobswege und Alternativen)
    • Das Totstellen! (Kapitel Jakobsweg an der Küste)
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    • Gernika – Bilbao. Kapitel Jakobswege und Alternativen
    • . Pilgern am Küstenweg
    • Tag 6: 40 km, ca. 1.000 Höhenmeter, über die Anhöhe von Morga, Lezama, Zamudio.. Warum man pilgert
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    • den Geburtstag der eigenen Tochter zu vergessen!. Camino de la Costa
    • Natürlich bin ich gesund. Kerngesund…. Pilgerbuch über den Jakobsweg an der Küste
    • Kein Arzt findet was. Kapitel BURNOUT
    • Tausend Symptome. Depressionen und Hilfe am Jakobsweg
    • „Burnout ist keine Krankheit, sondern ein Problem der Lebensbewältigung.“. Camino del Norte und Camino de la Costa
    • „Du bist doch echt krank!“. Pilgerbuch über den Jakobsweg an der Küste
    • Flucht, Angriff oder tot stellen. Camino
    • Fremdgesteuert. Camino
    • Stufe zwei – der Angriff!. Kapitel aus dem Jakobswegbuch zum Burnout/ Küstenweg
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    • Weiter nach Bilbo…. Camino del Norte und Camino de la Costa
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    Fotos zum Camino de la Costa/ Jakobsweg an der Kueste Beitrag Keywords zu diesem Jakobsweg-Beitrag:

    Camino de la Costa, Camino del Norte, 1. Woche, Jakobsweg. Camino de la Costa

    Kuestenweg/ Jakobsweg an der Kueste/ Camino de la Costa Textauszug:

    Gernika – Bilbao

    Tag 6: 40 km, ca. 1.000 Höhenmeter, über die Anhöhe von Morga, Lezama, Zamudio.

    Ein harter und betrüblicher Tag bricht an. Mit Ingrid geht es gemeinsam auf dem nassen Boden weiter in Richtung Lezama.

    Und ich weiß: Mit jedem Schritt, den ich ihr nachgegangen bin, ist eine tiefe Freundschaft entstanden. Seit Tagen folge ich ihren Spuren. Ich höre ihr zu und lache viel. Ganz nebenbei habe ich von ihr alles gelernt, was man über den Jakobsweg als Pilger wissen muss. All die Tage habe ich versucht, an ihr dran zu bleiben. Heute sind die Schritte von Ingrid höllisch.

    Besonders die letzten Kilometer bergab auf der trostlosen nassen Teerstraße. Ingrid meint: Sechs bis sieben Kilometer in der Stunde werden’s schon sein und legt noch einmal zu. Doch irgendwie ist sie heute total zugeknöpft.

    Sie ist schweigsam und in sich versunken. Obwohl sie immer schneller und schneller geht, meint sie wortkarg: „Ich werde die nächsten Tage langsamer machen“. Die Betonung des kurzen Satzes liegt auf „ich“. Dann schweigt sie.

    In Lezama kommen wir schon um 14 Uhr an. Wir stehen vor den verschlossenen Türen der Herberge. Betretenes warten. Ingrid redet davon, dass sie um viele Tage zu früh ankommen würde in Santiago. Sie hat einen festen Plan. Ihren eigenen. Sie spricht vom Guggenheim-Museum, welches sie sich dieses Mal unbedingt ansehen will. Und sie spricht von ein paar ruhigen Tagen, allein.

    Ich laufe hinein in das Städtchen und besorge uns ein wenig Brotzeit, sowie zwei Dosenbier. Ja, Ingrid hat mich gebeten, ihr ein Dosenbier mitzunehmen! Aber auch das ändert nichts an der betretenen Stimmung.

    Abschied nehmen

    Ich bringe keinen Bissen herunter, und ich spüre, dass die Zeit gekommen ist, wo wir wieder getrennte Wege gehen müssen. Warum nur?

    Ich will Ingrid weder zur Last fallen, noch möchte ich sie anstacheln. Also lasse ich sie vor sich hin sinnieren. Immer wieder muss ich wegsehen, wenn ich zu ihr hinschauen will. Ich starre in den Boden.

    Ingrid will dann telefonieren. Aber mein Handy lehnt sie ab. Ganz langsam, mit gesenktem Kopf geht sie los, um eine Telefonzelle zu suchen.

    Während ich vor mich hingrübele, kommen drei Spanier im mittleren Alter, zwei Männer und eine Frau. Zwei von Ihnen habe ich schon einmal im alten Schulgebäude in Deba gesehen. Sie setzen sich zu mir, sind laut und übertrieben lustig. Das mag ich gerade überhaupt nicht.

    Ich packe meinen feuchten Plastikstuhl und setze mich wortlos an das andere Eck des Vorgartens. Ingrid kommt zurück und es verschnürt mir die Kehle. Ich oder sie? Schon auf die Ferne scheinen wir beide das Gleiche zu empfinden. Wir wollten zusammen bleiben und doch ziehen. Allein.

    Als Sie vor mir steht, habe ich sie einfach nur umarmt.

    Ganz fest und innig. Keiner von uns bringt ein Wort heraus. Beide kämpfen wir gegen die Tränen an.

    Liebevoll streicht Ingrid mir durch die Haare und flüstert mir ganz leise in mein Ohr:

    Bon Camino, bon Camino, bon Camino!

    Ich greife zu meinem Rucksack, alles andere lasse ich am Tisch stehen. Alles zieht sich in mir zusammen. Wortlos gehe ich. Ich werde noch eine weitere Etappe nach Bilbao machen. Weg von hier! Weg, bevor sie meine Tränen sieht und weg, bevor ich ihre sehe.

    Eine kleine aber brachiale Bergtour liegt zwischen hier und Bilbao. Ich vermisse sie. Ich vermisse sie furchtbar. Öde Schritte nach oben. Heute begreife ich, was der Jakobsweg wirklich ist:

    Der Weg ist ein Loslassen.

    Loslassen ist die härteste Lektion, die mir Ingrid nun noch beigebracht hat. Vielleicht auch eine der härtesten Lektionen in meinem ganzen Leben. Dafür danke ich ihr ewig. Mein eigener Weg kommt mir plötzlich sehr unbarmherzig vor. Und doch fühle ich ganz tief in meinem Inneren, das Ingrid ein Engel gewesen ist, der mich den wichtigsten Teil meines Weges begleitet hat. Und das wird uns fortan für immer verbinden. Doch jetzt kämpfe ich mit meinen Gefühlen. Bergauf mischt sich Wut in meine Tränen.

    Doch ich lasse sie an mir hinunter laufen. Nichts muss ich hier noch verstecken. Es gibt nichts, weswegen ich mich schämen müsste, nur weil ich gerade mich selbst spüre.

    Was ist das, was gerade mit mir passiert?

    Ist es ein Anfall von Depression? Oder ist es Selbstmitleid? Oder ist es ganz einfach tiefer Schmerz gepaart mit einem aufkommenden Gefühl der Erleichterung?

    Ich weiß es nicht. Alles prasselt jetzt von mir herab.

    Aber irgendwie ist es, als hätte ich all die letzten Jahre auf diesen Moment gewartet.

    Ich habe mein Leben heute selbst in die Hand genommen. Ich habe losgelassen. Und ab hier gehe ich meinen eigenen Weg.

    Loslassen ist ein neuer Anfang.

    Jetzt bin ich allein. Allein mit mir.

    Immer wieder kommen Tränen hoch. Immer wieder spüre ich aber auch so etwas wie Befreiung. So als wenn eine große Last von mir abfällt. Damit meine ich nicht Ingrid, sondern mein Leben davor. Das Wechselbad der Gefühle vollzieht sich rasend schnell. Mit jedem neuen Schritt, den ich vor den anderen setze, betrete ich eine neue Welt hinein in mich selbst.

    Ich habe endlich wieder das längst verloren gegangene Gefühl, dass ich in meiner eigenen Gegenwart angekommen bin. Auch wenn es schmerzlich ist.

    Burnout: Mein verlorenes Ich

    Zu Hause ist es mir zuletzt sogar schwer gefallen, mich auf die spontanen und gefühlsechten Wahrnehmungen meiner Kinder einzulassen.

    Oh Gott, wie viel „Unwichtiges“, aber Schönes habe ich in den letzten Jahren wohl versäumt?

    Das schlimme am Zustand permanenter Überforderung ist wohl, das man ganz schleichend und unbemerkt den Bezug zu sich selbst verliert. So verkommt man zu einer erstarrten Hülle ohne die Gefühle, die ich jetzt gerade habe. Außer es ist schon soweit, dass man ab und zu seelisch zusammen bricht.

    Jahrelang war früher in der Arbeit mein ständig wechselndes Passwort Freiheit-1 für den Januar, Freiheit-2 für den Februar usw.

    Doch was helfen schon Passwörter, wenn man ohne die Freundschaft mit dem eigenen Ich nur noch gereizt und maschinell funktioniert. Ohne Leidenschaft. Ohne aufrichtige Pflege langjähriger Beziehungen zur Außenwelt. Der Zwang zum Grübeln hat langsam das Oberwasser bekommen. Irrationale Schuldgefühle und unerklärbare Niedergeschlagenheit haben sich die Klinke mit anderen, immer neueren affektiven Störungssymptomen in die Hand gegeben, die sich einfach so in das Leben eingeschlichen haben. Unbemerkt.

     

    Man atmet, aber man ist nicht mehr „lebendig“. Man liebt sich nicht mehr. Natürlich hasst man sich auch nicht. Man ist sich einfach gleichgültig.

    Wenn alles ungefragt dazwischen funkt

    Alles hält auf und stört. Alles tritt einem unfair entgegen, beeinträchtigt, blockiert und legt lahm. Alles dringt ungefragt ein, trübt und führt weg von der Geistesgegenwart. Alles überflutet einen und man kann die einfachsten Entscheidungen nicht mehr treffen.

    Man ist genervt von ständig neuen Ereignissen, die die Konzentration auf eine andere Aufgabe unmöglich machen. Getrieben von fortwährender Überlastung. Nur die gesteht man sich nicht zu, denn man begreift sich ja selbst am allerwenigsten, wenn man den Kontakt zu sich selbst verliert.

    Es sind ja die anderen, die Umstände, die immer erbarmungsloser mit einem umgehen. Man jagt nur noch hinterher, hechelt von einem zum anderen Termin, um gleichzeitig

    den Geburtstag der eigenen Tochter zu vergessen!

    Gut, dass ich eine liebenswerte Frau habe, die mich schon besser kennt, als ich mich selbst. Sie sorgt wirklich immer für alles vor, was ich selbst vergessen könnte. Doch obwohl sie mir gezeigt hat, welches Geschenk die Tochter von uns bekommt, weiß ich es im nächsten Augenblick schon nicht mehr. Denn in Gedanken bin ich bei einem Problem. Irgendeinem. Ich habe mich wieder einmal festgebissen und bin nicht mehr da.

    Man grübelt über die Vergangenheit. Und man grübelt über die Zukunft. Buchstäblich jede noch so kleine Sache verselbständigt sich in nie endenden Denkspiralen.

    Kein Einschlafen, ohne Grübeln. Kein Aufwachen, ohne schweißgebadet zu sein. Kein Bezug mehr zu dem, was sich buchstäblich da draußen vor mir abspielt.

    Kein Interesse mehr und keine Zeit für mich und andere. Selbst für das, was gut tut, hat man keine „Zeit“ mehr. Lieber noch mal schnell zurück zum Computer.

    Jedes Problem verselbständigt sich im Gehirn ohne jeden Buzzer.

    Ungefähr so, wie die Brandung des Atlantiks haben sich meine Gedanken dann ständig den Weg in das Bewusstsein gemeißelt, sodass für den eigentlichen Moment – das Jetzt – kein Platz mehr ist. Längst haben sich handfeste Symptome manifestiert, die natürlich kein Schulmediziner der Welt deuten und heilen kann.

    Dass da ein Zusammenhang bestand mit der eigenen Lebensart, habe ich nie begriffen. Herzrhythmusstörungen waren beim Einschlafen schon so normal, dass sie einfach dazu gehörten. Natürlich haben sie mir immer wieder aufs Neue Angst eingejagt und kalten Schweiß auf die Stirn getrieben.

    Man beginnt irgendwann ganz automatisch damit, ständig in sich hinein zu horchen und zu fühlen, ob das Herz noch schlägt.

    Ja, es schlägt.

    Natürlich bin ich gesund. Kerngesund…

    abgesehen von…

    … ja, abgesehen von ein paar Dingen, die sich so ganz unbemerkt in mein Leben eingeschlichen haben. Und das war, hätte ich einmal darüber nachgedacht eine ganze Horrorliste!

    Schon vor vielen Jahren ging es los, als ich noch für ein großes Deutsches Bankhaus arbeitete. Wo bin ich? Welcher Tag ist heute? In welchem Hotel übernachte ich heute Abend?

    Gerade saß ich wieder im Flieger, Businesshemd, aber Holzklasse. Und während sich die anderen Passagiere entspannt zurück lehnten überfiel mich eine wahnsinnige Unruhe. Mein linker Arm schlief ein, um die Herzgegend krampfte sich alles zusammen, ich schnappte nach Luft, erhob mich und schrie nach der Flugbegleiterin, während ich gleichzeitig zurücksackte und Todesangst aufkam.

    Ich fand mich dann ganz vorne vor dem Cockpit am Boden liegend wieder, zwei Flugbegleiterinnen waren um mich herum und ein Passagier, der Arzt war. Er hielt meine Hand. Die Tür zum Cockpit war geöffnet und auch der Pilot war plötzlich bei mir. Ich hörte von einer Notlandung und alles ging dann ganz schnell.

    Kein Arzt findet was

    Im Krankenhaus fand man aber nichts, was auch nur im Entferntesten auf einen Herzinfarkt hindeuten würde. Und, obwohl mir noch kotzübel war, wurde ich ebenso schnell wieder entlassen.

    Das war der Beginn von gut einem Dutzend weiteren Symptomen, die im Laufe der Zeit hinzu gekommen sind. Nach meinem gefühltem Herzinfarkt haben alle EKG‘s immer wieder attestiert, dass ich kerngesund bin. Trotzdem bekam ich von nun an öfter Panikattacken, wenn ich allein im Wald beim Pilze Suchen oder beim Mountainbiken war. Die Angst wurde schließlich so groß, dass ich mich zuletzt gar nicht mehr weit fort traute.

    In der Arbeit funktionierte ich wie immer. Ganz im Gegenteil. Man klopfte mir wegen der Notlandung sogar respektvoll auf die Schulter: Kann ja mal vorkommen, so viel wie du unterwegs bist. Immer mehr Leistung musste ich bringen. Tun. Oder wie man im Vertrieb sagt: Tag und Nacht.

    Auf jedem Seminar war ich der letzte, der mit den Mitarbeitern an der Hotelbar saß und unentwegt über das Geschäft sprach und natürlich war ich immer der erste, der am nächsten Morgen in bester Laune wieder da war. Jeden Tag aufs Neue. Schließlich dehnten sich Seminare immer mehr auf die Wochenenden aus. Und trotzdem stand ich am Montagmorgen pünktlich in der Arbeit. Selbst dann, wenn ich erst um Fünf in der Früh heimgekommen bin.

    Auch meine Knie machten mir irgendwann große Probleme und Joggen ging nur noch auf eine kurze Distanz. Mein Körper wollte mir dadurch vielleicht zeigen: Es „geht“ nicht mehr!

    Und dann waren da noch Stellen, die seit Ewigkeiten entzündet waren und einfach nicht mehr abheilen wollten. Der jahrelange schulmedizinische Arztmarathon brachte erwartungsgemäß kein Ergebnis. Und damals war ich erst 30 Jahre alt.

    Tausend Symptome

    Irgendwann fielen mir dann viele Schlieren „in meinen Augen“ auf, die von nun an immer da waren und den Bewegungen meiner Augen folgten. Natürlich ging ich auch da von Arzt zu Arzt und von Augenklinik zu Augenklinik. Ergebnis: Null.

    Und auch die beunruhigenden Herzrhythmusstörungen waren ständig da. Sie riefen mir zu: „Stopp mal!“

    Worum mich andere beneideten, mein geringes Gewicht, war für mich ebenfalls ein Problem. Je mehr Stress ich hatte, umso mehr hingen meine Anzüge schlapp an mir herum und die Hemdkrägen hatten zu viel Luft. Dann sieht man erst krank aus.

    Meine Nase war ständig verstopft. Sie schien meinem Körper mitteilen zu wollen, dass sie die „Nase einfach voll davon hat“. Natürlich ging ich wiederum von Arzt zu Arzt. Und weil ich Privatpatient war (?), ließ ich mich zu einer Operation der Nasenscheidewand überreden. Ebenfalls ohne positives Ergebnis.

    Alle möglichen Muskeln waren jahrelang verkrampft und verhärtet. Auch hier hat mein Körper wohl aufgeschrien und versucht, mir zu sagen: „Entspanne Dich, lass mal locker“. Natürlich habe ich es mit Massagen und Physiotherapie versucht. (Brachte alles rein gar nichts.)

    Die Kette aller „Nichtkrankheiten“, die ich nach schulmedizinischer Lesart hatte und die sämtlich frustrierend erfolglosen Behandlungen ließen sich noch endlos fortsetzen.

    Hätte auch nur ein einziges Mal ein Arzt gesagt: Sie müssen abschalten, runterfahren, sie sind ausgebrannt… dann hätte ich vielleicht bemerkt, dass mein Körper einfach nur nach Hilfe geschrien hat.

    Oder ich hätte jemanden gebraucht wie Ingrid, die mich mit dem Vorschlaghammer zu mir selbst bringt.

    Und ich hätte dann in Wikipedia lesen können:

    „Burnout ist keine Krankheit, sondern ein Problem der Lebensbewältigung.“

    Er „kann als Endzustand einer Entwicklungslinie bezeichnet werden, die mit idealistischer Begeisterung beginnt und über frustrierende Erlebnisse zu Desillusionierung und Apathie, psychosomatischen Erkrankungen und Depression oder Aggressivität und einer erhöhten Suchtgefährdung führt.“ [8]

    Burnout ist medizinisch kein gefestigter Begriff. Vielmehr handelt es sich um eine sogenannte Erschöpfungsdepression. Burnout hört sich aber natürlich viel besser an. Denn wer ist schon „faul und depressiv“? Ausgebrannt hingegen kann nur der sein, der zuvor gebrannt hat und das ist gesellschaftlich o.k. Es ist sogar ein Aushängeschild.

    Ständige Müdigkeit und Vergesslichkeit haben doch auch nichts mit einer Depression zu tun, oder? Und dass mir alle anderen immer mehr auf den Wecker gingen, was hat das schon mit einer Depression zu tun? Auch, das immer alles an mir hängengeblieben ist, was hat das damit zu tun? Es ist eben so. Es ist halt mein Schicksal, dass ich so viel um die Ohren habe und nicht hart genug dafür bin.

    Klartext hat nur meine Frau geredet. Nach 14 Tagen ununterbrochener Arbeit hat sie, als ich mich wieder davon machen wollte, das erste Mal gesagt:

    „Du bist doch echt krank!“

    Das hat mich tief verletzt, aber ich habe trotzdem nichts über mich selbst begriffen. Wer hält sich schon selbst für krank? Noch dazu, wenn es um das Tabuthema des eigenen Kopfes geht?

    Natürlich sind den andauernden extremen seelischen Hochphasen auch regelmäßig Tiefs gefolgt. Klar. Aber die waren kurz und selten. Und sie waren nicht das, was ich jetzt am Jakobsweg als schmerzhaft oder befreiend erlebe. Nein, sie waren depressiv. Nur ich wusste es damals nicht!

    Niemand, wirklich niemand aus meinem Freundeskreis hätte wohl jemals auf Depression getippt. Ausgeschlossen. Zu 95% war ich ja stets besser drauf, als alle anderen.

    Die Tiefs kamen dann häufiger und es ging allmählich auch weiter in den Abgrund hinab. Gefühlszustände wie Unruhe entwickelten sich schnell mal zur handfesten Angst, dann zur Panik. Und sie kamen irrational, ohne erkennbaren Grund. Existenzangst, Selbstzweifel und angsteinflößende Denkspiralen.

    Nachdenken über das eigene Handeln war erst noch normale Selbstkritik, daraus wurden immer öfter andauernde Selbstzweifel und schließlich kleinere Nervenzusammenbrüche, die aber außer meiner Frau, keiner so wirklich bemerkt hat oder bemerken wollte.

    Wut und Ohnmachtgefühlen setzte ich Sport dagegen. Aber aus normalem und gesundem Sport wurde immer öfter ein rücksichtsloses Auspeitschen meines Körpers bis zum Allerletzten. Auch hier bemerkte meine Umwelt nichts, außer dass man eben aktiver (oder aggressiver) ist, als andere.

    Getreten von Vocal Trance mit 146 bpm (beats per minute), meine Frau nennt es abwertend Techno, belohnten mich meine Glücksgefühle nur noch dann, wenn ich kurz vor dem Umkippen war. Die Taktrate meiner „Musik“ war schneller als jeder Hip-Hop und schneller als jeder vernünftige Dauerpuls.

    Flucht, Angriff oder tot stellen

    Das sind die drei Grundalgorithmen unseres Steinzeitgehirns, welches in Form des kleinen Mandelkerns noch immer in uns wohnt. Aja, Angst muss ich noch hinzufügen. Nur wenn dieser Mandelkern, die Amygdala Ruhe gibt, kann sich ein normales und ausgeglichenes Leben einstellen. Nur dann können sich wieder Freude, Sorglosigkeit und Neugierde breit machen.

    Der Normalfall wäre ja ein Leben ohne Angstzustände und ohne störenden Dauerstress unserer Steinzeitprogramme. Doch von dieser Lebensqualität habe ich mich offenbar über lange Jahre hinweg entfernt. Nur, dass ich es selbst natürlich nie begriffen habe!

    Immer öfter hat die Amygdala bei mir die Regie übernommen, um mich vor dem „bösen Treiben“ da draußen zu bewahren. Nicht exakt greifbare Situationen – stets offener Ausgang – hat meinen Mandelkern dazu gebracht, sich über das normale Ich zu stellen und den Ton anzugeben. Immer dann, wenn es keine Lösung gab, versuchte ich entweder in die Vergangenheit zu flüchten, oder mir wenigstens alle nur irgendwie erdenklichen Szenarien ausufernd herzudenken. Für die Gegenwart war logischerweise kein Platz mehr.

    Fremdgesteuert

    Doch je öfter der Mandelkern das Kommando übernommen hatte, umso selbstverständlicher wurden Reaktionen wie Flucht, Angriff oder tot stellen. Doch vor was soll man in der modernen Welt flüchten? Nun, da fällt mir hier am Jakobsweg plötzlich eine ganze Menge ein: Unbequeme Aufgaben, die man schon lange vor sich herschiebt. Und deren Last immer größer wird. Flucht vor den eigentlichen Aufgaben hinein in eine andere ganze eigene abstrakte Welt. Spielereien am Computer, vom Hundertsten ins Tausendste, von der Sache her natürlich völlig unwichtig. Flucht vor Menschen, Meetings und Vorträgen. Flucht vor dem eigenen Freundeskreis. Flucht vor Spontanität, Aktivität. Hinein in die depressive Isolation. Depressiv? Nein, natürlich nicht. Denn selbst bemerkt man es ja nicht. Und der Freundeskreis akzeptiert einen dummerweise als Leistungsträger, zu dem die stete Unruhe einfach dazu gehört.

    Letztendlich kann man vor der eigentlichen Arbeit, vor dem eigentlichen Chef aber nicht flüchten. Man sucht – vielmehr sucht die Amygdala – nach einem anderen probaten Mittel:

    Stufe zwei – der Angriff!

    Doch wen soll man angreifen? Den Chef? Oder dann doch lieber „weiche“ Ersatzziele? Hier kann man die eigenen Aggressionen dann doch noch „gefahrlos“ ablassen! Und all das ist nichts anderes, als die Fremdsteuerung durch diese kleine Amygdala, die sich damit Luft verschaffen möchte, in dem der Körper die von ihr ausgeschütteten Stresshormone irgendwie (oder an irgendwem) wieder abbaut.

    Auch, dass ich andere ständig „unterbrochen“ habe, war so eine Art ständige Angriffsreaktion. Und andere haben sie durchaus auch als solche empfunden.

    Bei mir gibt und gab es natürlich nie ein wirkliches Feindbild. Einfach alles hat mich aufgehalten, gestört und genervt. Immer wieder hat die Amygdala den Angriff befohlen. Selbst den Briefkasten und die Postbotin hat sie als angsterregendes Feindbild ausgemacht. Ganz so wie bei einem Hund.

    Der Hund meiner Schwiegereltern kann beim Anblick des Postautos gar nicht anders, als sofort auszuflippen. Da hilft dann auch kein „Blacky – aus!“ mehr. Seine Amygdala hat schon beim kleinsten Motorengeräusch des Postautos entsprechende „Neurotransmitter“ auf die Reise zu den Nervenzellen geschickt. Und auch beim Hund weiß die Amygdala: Angekettet ist mein Fluchtprogramm unbrauchbar. Es bleibt nur der Angriff!

    Nicht umsonst hat man noch in der Antike den Überbringer schlechter Nachrichten geköpft…

    … und sich so von den üblen Stresshormonen befreit, die die Amygdala soeben in die Blutgefäße ausgeschüttet hat. (Kein schlechtes Beispiel.)

    Gäbe es da nicht auch das zivilisierte und kultivierte Gehirn. Ständige Flucht und diffuser Angriff sind in der heutigen Zeit keine brauchbaren Optionen mehr. Man beißt sich da schließlich durch (ein anderer Ausdruck für Angriff?).

    Bleibt Programm Nummer drei:

    Das Totstellen!

    Ist es nicht erstaunlich, wie wir nach all den Jahrmillionen noch immer von drei übermächtigen Basisprogrammen beherrscht werden? Ich bin krank, kann nicht aufs Meeting fahren. Den Termin morgen musst du übernehmen, ich muss noch usw…

    Und da gibt es dann auch noch die Menschen, denen man irgendwann mit Geld, viel Geld geholfen hat. Und die sind irgendwann untergetaucht. Nicht mehr erreichbar. Warum nur? Klar: Sie können gar nicht anders!

    Sie können nicht mehr flüchten! Und sie können auch nicht angreifen! Sie müssen sich tot stellen („den Kopf in den Sand stecken“). Ein anderes Programm hat der Mandelkern einfach nicht parat. Für die Steinzeit hat das auch gereicht, denn der Feind ist vielleicht wieder abgezogen. Doch heute kommt er immer wieder zurück. Schulden verjähren nicht so schnell!

    Auch wenn wir unseren lieben Freund, dem wir noch damals geholfen haben, nun nicht mehr verstehen: Es ist Programm Nummer drei, dem er nicht entrinnen kann!

    Allzu oft habe ich mich gefragt: Warum ruft er nicht mehr an? Warum redet er nicht mit mir über seine Sorgen? Ich würde ihn doch verschonen, ihn sogar verstehen. Aber er stellt sich tot.

    Schon merkwürdig. Obwohl ich genau dieselben Programme in mir trage, verstehe ich den anderen nicht mehr.

    Habe ich mich selbst auch tot gestellt? Ich würde sagen nein, so weit war es bei mir nicht. Doch bei genauerer Betrachtung habe ich viele Probleme meiner Frau überlassen. Sie hat ihren Kopf für alles hingehalten und irgendwann geschwiegen, um mich nicht mehr zu belasten. Und genau das, dieses tiefe Gefühl, nicht mehr teil zu haben und nicht mehr selbst Regie zu führen hat mich nur noch tiefer in meine Angstspiralen hinein gezogen.

    Weiter nach Bilbo…

    Eine seltsame Mischung der Leere und Neugierde begleitet mich auf die Bergkuppe vor Bilbao. Ich bin jetzt völlig ausgelaugt. Und es fehlt mir an Trinkwasser. Nur eine Reserve-Apfelhälfte habe ich noch bei mir.

    Oben an einem Sendemast angekommen, tut sich ein fantastischer Rundblick auf Bilbao auf. Auch die Sonne kommt nun heraus. „Bilbo“, wie die Basken Ihre Stadt liebevoll nennen, liegt unter mir. Von hier oben aus ist es ein langer, schmaler Schlauch. Bilbo schlängelt sich dicht entlang des Flusses Nervión, der im Vorort Portugalete in den Golf von Biskaya mündet.

    Eingezwängt wird Bilbo mir gegenüber von den Bergketten um den Ganekogorta (998m). Auf meiner Linken durch den Mugarra Peak (936m), und den Anboto (1331m). Dazwischen verläuft der Paso del Diablo „Pass des Teufels“.

    Bilbo ist neben Malta eines der am dichtesten besiedelten Gebiete Europas. Wenn gleich die Grenzen von hier oben sehr überschaubar sind.

    Bergab bietet sich mir ein Blick wie aus dem Cockpit eines landenden Flugzeuges. Weil mein „Fahrwerk“ beim steilen Bergab schmerzt, wünschte ich mir so etwas wie bremsende Landeklappen.

    In Sandalen unterwegs

    Schließlich bin ich noch immer in meinen Sandalen unterwegs. Auf der steilen Asphaltpiste schmieren meine Zehen oft nach vorne ab und berühren den Boden. Das tut weh.

    Doch jetzt lenkt mich ein großartiger Picknick Platz ab. Das Grün erstreckt sich gleich über mehrere Treppen. Eine Großfamilie ist beim Grillen. Der Duft von gegrilltem Fleisch erfüllt schon von weitem die Luft. Mir ist aber nur nach Trinken zu Mute. Soll ich die Familie danach fragen? Ganz bestimmt würden sie mir etwas abgegeben. Doch nach Gesellschaft ist mir im Augenblick nicht.

    Gut, dass ich einen Brunnen vorfinde. So bleibt mir die Bettelei erspart. Ich kann endlich ausgiebig trinken und meine Tränen aus dem Gesicht waschen.

    Im langsamen Landeanflug tauche ich blitzartig ein in das quirlige Leben. Bergab spiele ich wie ein Kind Flugzeug und breite meine Arme aus. Wenn mich jetzt jemand sehen würde.

    Der fröhliche Vorort mit spielenden Kindern und auf Parkbänken sitzenden Alten muntert mich richtig auf. Aus den gelben Pfeilen des Jakobsweges sind schon seit geraumer Zeit stabile hölzerne Schilder geworden. Diese werden nun abermals abgelöst. Im Bodenbelag eingelassen glänzen jetzt dafür edle Jakobsfliesen. Leider gibt es diese nur sporadisch. Ohne Guide würden sich die Spuren des Caminos im bunten Treiben der Vororte schnell verlieren.

    Die letzten Meter führt mich eine alte Steintreppe hinab zum Plaza de Unamuno, mitten in der Altstadt. Ein Juwel. Für einige Minuten setze ich mich nieder auf eine der alten Steinstufen. Schüchtern sehe von hier aus dem geselligen Durcheinander auf der Plaza zu. Es gefällt mir hier.

    Dann fasse ich mir ein Herz und stürze mich hinein in den pulsierenden Markt. Nebenbei gibt es im Gehen ein Eis. Vanille, Banane und eine Kugel undefinierbares Grün. Und ich besorge mir für meine Kinder Postkarten und Briefmarken.

    Vor mir repräsentiert die Santiago-Kathedrale längst vergangene Zeiten. Aber heute habe ich keine Lust auf Kirchenbesuche.

    Wie zuvorkommend und höflich die Menschen in Bilbo sind, erfahre ich an einem Taxistand. Ich habe schon länger keine Wegweiser mehr gefunden. Natürlich bin ich längst nicht mehr da, wo ich nach meinem Guide sein sollte. Wo also bin ich und wie geht es von hier aus weiter?

    Ja, er zeigt mir den Weg!

    Ein Taxifahrer mit hell grünem Hemd kommt lächelnd auf mich zu. In der Hand winkt er mit einem Stadtplan. Es wird im klar sein, dass ich nicht sein Fahrgast werde. Dennoch will er mir helfen. Geduldig markiert er mit einem blauen Kugelschreiber der spanischen Allianz die aktuelle Position. Gott sei Dank schenkt er mir nicht den Kugelschreiber, sondern den Stadtplan.

    Recht ehrlich markiert er mir den kürzesten Weg. Mit einer ausschweifenden Kreisbewegung zeigt er dann grinsend, welchen Weg er mit einem betuchten Fahrgast wohl genommen hätte. Da muss ich lachen und klopfe ihm wie zum Dank auf seine linke Schulter. „Gracias por todo!“

    Bilbo ist eine der Städte, an denen sich eine Kulturpause wahrhaftig rentieren würde. Angefangen vom Guggenheim-Museum über das Schifffahrtsmuseum und der ältesten Schwebefähre der Welt. Bis hin zu den Menschen, Festen und einem quirligen Nachtleben, soll es hier für jeden Geschmack etwas Passendes geben.

    Die Jugendherberge liegt am anderen Ende der Stadt. Es handelt sich dabei um ein modernes Hochhaus, welches so ganz und gar nicht zum Jakobsweg passt.

    Die Unterkunft im sechsten Stock hat aber auch etwas für sich. Der Ausblick ist vergleichbar mit dem einer noblen Penthousewohnung. Widererwarten sind die Zimmer klein, sauber und nicht überfüllt. Mein Zimmer teile ich mir nur noch mit einem portugiesischen Fernfahrer und einem Pilger: Dem Weihnachtsmann!

    Jean-Louis, der weißbärtige Franzose sieht mich und empfängt mich einem überschwänglichen „Aaaah mon Amieeee, Bonjouuuur“.



    (c) Christian Seebauer
    Kuestenweg english excerpt:

    Gernika – Bilbao

    Day 6: 40 km, approx. 1,000 meters in altitude, over the heights of Morga, Lezama, Zamudio.

    A hard and sad day is dawning. With Ingrid we continue on the wet ground towards Lezama.

    And I know that with every step I took, a deep friendship developed. I’ve been following their tracks for days. I listen to her and I laugh a lot. By the way, I learned everything from her that a pilgrim needs to know about the Camino de Santiago. All these days I’ve tried to stick with her. Today Ingrid’s steps are hellish.

    Especially the last few kilometers downhill on the desolate, wet tar road. Ingrid says: It’ll be six to seven kilometers an hour and accelerates again. But somehow it is totally buttoned up today.

    She is silent and absorbed in herself. Although she is walking faster and faster, she says taciturn: “I will slow down the next few days”. The emphasis of the short sentence is on “I”. Then she is silent.

    We arrive in Lezama at 2 p.m. We stand in front of the closed doors of the hostel. Waiting embarrassed. Ingrid talks about arriving in Santiago many days early. She has a fixed plan. Their own. She speaks of the Guggenheim Museum, which she definitely wants to see this time. And she speaks of a few quiet days, alone.

    I run into the town and get a little snack and two cans of beer. Yes, Ingrid asked me to take her a can of beer! But that doesn’t change the mood either.

    take farewell

    I can’t get a bite down and I feel that the time has come when we have to go our separate ways again. Just why?

    I don’t want to be a burden to Ingrid, nor do I want to incite her. So I let her ponder to herself. Again and again I have to look away when I want to look at her. I stare into the ground.

    Ingrid then wants to make a phone call. But my cell phone refuses. Very slowly, with her head bowed, she goes to look for a phone booth.

    As I ponder, three middle-aged Spaniards arrive, two men and a woman. I’ve seen two of them before in the old school building in Deba. They sit by me, are loud and overly funny. I don’t like that at all right now.

    I grab my damp plastic chair and sit down without a word at the other corner of the front yard. Ingrid comes back and it tightens my throat. Me or her Even from a distance we both seem to feel the same. We wanted to stay together and still move. Alone.

    When she stands in front of me, I just hugged her.

    Very firmly and deeply. None of us get a word out. We both fight against tears.

    Ingrid strokes my hair lovingly and whispers very softly in my ear:

    Bon Camino, bon Camino, bon Camino!

    I pick up my backpack and leave everything else at the table. Everything contracts in me. I go without a word. I will do one more stage to Bilbao. Away from here! Away before she sees my tears and away before I see hers.

    A small but brute mountain tour lies between here and Bilbao. I miss her. I miss her terribly. Barren steps up. Today I understand what the Camino de Santiago really is:

    The way is a letting go.

    Letting go is the hardest lesson Ingrid has now taught me. Maybe one of the toughest lessons of my entire life. I thank her forever for that. My own path suddenly seems very ruthless to me. And yet I feel very deeply inside that Ingrid was an angel who accompanied me the most important part of my path. And that will connect us forever. But now I am struggling with my feelings. Anger mixes with my tears uphill.

    But I let them run down me. I don’t have to hide anything here. There is nothing to be ashamed of just because I feel myself right now.

    What’s this what’s happening to me right now?

    Is it a bout of depression? Or is it self-pity? Or is it simply deep pain paired with an emerging feeling of relief?

    I dont know. Everything is pattering down from me now.

    But somehow it’s like I’ve been waiting for this moment for all of the past few years.

    I took my life into my own hands today. I let go. And from here on I go my own way.

    Content from the book BURNOUT: A journey on a fine line, the Camino de Santiago on the coast and additional photos here on the Camino de Santiago website (photos not included in the book)

    • Gernika – Bilbao
    • Day 6: 40 km, approx. 1,000 meters in altitude, over the heights of Morga, Lezama, Zamudio.
    • take farewell
    • Letting go is a new beginning.
    • When everything interferes without being asked
    • to forget your daughter’s birthday!
    • Of course I am healthy. Very healthy …
    • No doctor can find anything
    • A thousand symptoms
    • “Burnout is not an illness, but a problem of coping with life.”
    • “You are really sick!”
    • Escape, attack or kill
    • Externally controlled
    • Stage two – the attack!
    • The killing!
    • On to Bilbo …
    • Out and about in sandals
    • Yes, he shows me the way!

    Read chapter 6 of the Camino de Santiago without buying ->

    Letting go is a new beginning.

    Now I’m alone. Alone with me

    Tears keep coming up. But again and again I feel something like liberation. As if a great burden were lifted from me. I don’t mean Ingrid, but my life before that. The emotional roller coaster takes place very quickly. With every new step that I take in front of the others, I enter a new world into myself.

    I finally have the long-lost feeling that I have arrived in my own presence. Even if it is painful.

    Burnout: my lost self

    At home, I recently found it difficult to get involved with the spontaneous and emotional perceptions of my children.

    Oh God, how many “unimportant” but beautiful things have I missed in the last few years?

    The bad thing about being permanently overwhelmed is that you slowly and unnoticed lose touch with yourself. So you degenerate into a frozen shell without the feelings that I have right now. Unless it’s already so far that you break down mentally every now and then.

    For years, my constantly changing password was Freedom-1 for January, Freedom-2 for February, etc.

    But what good is passwords if, without friendship with your own self, you can only work irritably and automatically? Without passion. Without sincere maintenance of long-term relationships with the outside world. The compulsion to brood has slowly gained the upper hand. Irrational feelings of guilt and inexplicable dejection have given themselves the handle with other, more and more recent affective disorder symptoms that have just crept into life. Unnoticed.

     

    You breathe, but you are no longer “alive”. You don’t love each other anymore. Of course you don’t hate each other either. You are just indifferent to yourself.

    When everything interferes without being asked

    Everything stops and disturbs. Everything is unfair, impaired, blocked and paralyzed. Everything penetrates without being asked, clouds and leads away from the presence of mind. Everything floods you and you can no longer make the simplest decisions.

    One is annoyed by constantly new events that make it impossible to concentrate on another task. Driven by constant overload. But you don’t allow yourself that, because you least of all understand yourself when you lose contact with yourself.

    It is the others, the circumstances, that treat you more and more ruthlessly. You just chase after, panting from one appointment to the other, to at the same time

    to forget your daughter’s birthday!

    It’s good that I have a lovable wife who knows me better than I do myself. She really always takes care of everything that I could forget myself. But even though she showed me what gift the daughter is getting from us, in the next moment I don’t know anymore. Because in my mind I’m on a problem. Any. I got stuck once again and am no longer there.

    One ponders the past. And you ponder the future. Literally every little thing becomes independent in never-ending spirals of thought.

    No falling asleep without brooding. No waking up without being drenched in sweat. No more reference to what is literally going on out there in front of me.

    No more interest and no time for myself or others. Even for what is good for you, there is no longer any “time”. Better go back to the computer quickly.

    Every problem becomes independent in the brain without any buzzer.

    Much like the surf of the Atlantic, my thoughts then constantly carved their way into consciousness, so that there is no longer any space for the actual moment – the now. Solid symptoms have long since manifested themselves, which, of course, no conventional doctor in the world can interpret and cure.

    I never understood that there was a connection with my own way of life. Arrhythmias were so normal when falling asleep that they were simply part of it. Of course they scared me again and again and put a cold sweat on my forehead.

    At some point you automatically begin to listen to yourself and feel whether your heart is still beating.

    Yes it beats.

    Of course I am healthy. Very healthy …

    apart from…

    … yes, apart from a few things that have crept into my life so completely unnoticed. And that was, if I had thought about it, a whole horror list!

    It started many years ago when I was still working for a large German bank. Where am I? What day is today? Which hotel am I staying at tonight?

    I was just sitting on the plane again, business shirt, but wood class. And while the other passengers leaned back, I was overwhelmed by an insane unrest. My left arm fell asleep, everything around my heart cramped, I gasped, got up and screamed for the flight attendant, while at the same time I slumped back and feared to death.

    I found myself lying on the ground in front of the cockpit, two flight attendants were around me and a passenger who was a doctor. He was holding my hand. The door to the cockpit was open and the pilot was suddenly with me. I heard of an emergency landing and everything happened very quickly.

    No doctor can find anything

    But nothing was found in the hospital that would even remotely suggest a heart attack. And, although I still felt sick, I was released just as quickly.

    That was the beginning of a dozen other symptoms that have come on over time. After what felt like a heart attack, all the EKG’s have repeatedly confirmed that I am very healthy. Nevertheless, from now on I got more panic attacks when I was alone in the forest looking for mushrooms or mountain biking. The fear finally became so great that in the end I didn’t dare to go very far.

    At work, I functioned as always. But on the contrary. They even patted me on the shoulder because of the emergency landing: It can happen as much as you are on the road. I always had to perform better. Do. Or as they say in sales: day and night.

    At every seminar, I was the last to sit with the staff at the hotel bar and talk incessantly about the business and of course I was always the first to come back in a good mood the next morning. Every day anew. Finally, seminars extended more and more to the weekends. And yet I got to work on time on Monday morning. Even if I didn’t get home until five in the morning.

    My knees also gave me big problems at some point and jogging was only possible for a short distance. Perhaps my body wanted to show me: It “doesn’t work” anymore!

    And then there were places that had been inflamed for ages and just didn’t want to heal anymore. As expected, the year-long medical doctor marathon did not bring any result. And then I was only 30 years old.

    A thousand symptoms

    At some point I noticed a lot of streaks “in my eyes”, which from now on were always there and followed the movements of my eyes. Of course, I went from doctor to doctor and from eye clinic to eye clinic. Result: zero.

    And the disturbing cardiac arrhythmias were always there. They called to me: “Stop it!”

    What others envied me for, my light weight, was also a problem for me. The more stress I had, the more my suits hung limp and the shirt collars had too much air. Then you only look sick.

    My nose was constantly blocked. She seemed to want to tell my body that she was “fed up with it”. Of course I went from doctor to doctor again. And because I was a private patient (?), I was persuaded to have an operation on the nasal septum. Also without a positive result.

    All sorts of muscles had been cramped and hardened for years. Here, too, my body must have screamed out and tried to tell me: “Relax, let it go”. Of course I tried massage and physiotherapy. (Everything brought nothing at all.)

    The chain of all “non-diseases” that I had according to the conventional medical reading and all of the frustratingly unsuccessful treatments could be continued indefinitely.

    If a doctor had said just once: you have to switch off, shut down, you are burned out … then I might have noticed that my body was just screaming for help.

    Or I needed someone like Ingrid to bring me to myself with a sledgehammer.

    And then I could have read in Wikipedia:

    “Burnout is not a disease, but a problem of coping with life.”

    It “can be described as the final stage of a line of development that begins with idealistic enthusiasm and, through frustrating experiences, leads to disillusionment and apathy, psychosomatic illnesses and depression or aggressiveness and an increased risk of addiction.” [8]

    Burnout is not a well-established medical term. Rather, it is a so-called exhaustion depression. Burnout sounds much better, of course. Because who is “lazy and depressed”? Burned out, on the other hand, can only be the one who burned out before and that is socially ok.

    Constant tiredness and forgetfulness have nothing to do with depression, right? And that everyone else was getting more and more pissed off, what does that have to do with depression? Also, that everything always got stuck on me, what has that to do with it? That `s how it is. It’s just my fate that I have so much on my mind and am not tough enough for it.

    Only my wife spoke plainly. After 14 days of uninterrupted work, when I wanted to leave again, she said for the first time:

    “You are really sick!”

    That hurt me deeply, but I still didn’t understand anything about myself. Who thinks they are sick? Even more when it comes to the taboo subject of your own head?

    Of course, the ongoing extreme emotional highs were also regularly followed by lows. Clear. But they were short and rare. And they were not what I now experience as painful or liberating on the Camino de Santiago. No, they were depressed. Only I didn’t know then!

    Nobody, really nobody in my circle of friends would have ever guessed depression. Locked out. 95% of the time I was always in a better mood than everyone else.

    The lows then came more often and it gradually went further down into the abyss. Emotional states such as restlessness quickly developed into tangible fear, then into panic. And they came irrational for no apparent reason. Existential fear, self-doubt and frightening spirals of thought.

    Thinking about one’s own actions was first of all normal self-criticism, from which more and more persistent self-doubts and finally minor nervous breakdowns, which, however, apart from my wife, nobody really noticed or wanted to notice.

    I put sports against anger and feelings of powerlessness. But normal and healthy sport increasingly turned into a ruthless whipping of my body to the very last. Here, too, my environment didn’t notice anything, except that one is more active (or more aggressive) than others.

    Stepped up from vocal trance with 146 bpm (beats per minute), my wife disparagingly calls it techno, my feelings of happiness only rewarded me when I was on the verge of tipping over. The clock rate of my “music” was faster than any hip-hop and faster than any reasonable continuous pulse.

    Escape, attack or kill

    These are the three basic algorithms of our Stone Age brain, which still lives in us in the form of the small almond kernel. Well, I have to add fear. Only when this almond kernel, the amygdala, gives rest can a normal and balanced life be established. Only then can joy, carelessness and curiosity spread again.

    The normal case would be a life without anxiety and without the constant stress of our Stone Age programs. But I have evidently moved away from this quality of life over the years. Except that of course I never got it myself!

    More and more often, the amygdala has taken over the direction of me in order to save me from the “evil goings on” out there. Situations that were not exactly tangible – always an open outcome – made my almond kernel stand above the normal self and set the tone. Whenever there was no solution, I tried either to flee into the past, or at least to come up with all kinds of possible scenarios. There was no room for the present, of course.

    Externally controlled

    But the more often the almond kernel took command, the more natural reactions such as escape, attack or killing became. But what should one escape from in the modern world? Well, here on the Camino de Santiago I suddenly remember a whole lot: uncomfortable tasks that have been postponed for a long time. And the burden of which is growing. Escape from the actual tasks into another whole own abstract world. Games on the computer, from the hundredth to the thousandth, of course completely unimportant in terms of the matter. Escape from people, meetings and lectures. Escape from your own circle of friends. Escape from spontaneity, activity. Into the depressive isolation. Depressive? No of course not. Because you don’t even notice it. And the circle of friends unfortunately accepts you as a service provider,

    Ultimately, however, you cannot escape from the actual work, from the actual boss. One looks – rather, the amygdala is looking for – for another tried and tested remedy:

    Stage two – the attack!

    But who should you attack? The boss? Or would you prefer “soft” substitute goals? Here you can let off your own aggressions “safely”! And all of this is nothing more than the external control by this small amygdala, which wants to create air in which the body somehow (or on someone) breaks down the stress hormones it releases.

    The fact that I constantly “interrupted” others was also a kind of constant attack reaction. And others have definitely seen them as such.

    With me, of course, there has never been and has never been a real enemy. Simply everything stopped, bothered and annoyed me. The amygdala has repeatedly ordered the attack. She even identified the mailbox and the postwoman as a terrifying enemy. Just like a dog.

    My parents-in-law’s dog can’t help but freak out at the sight of the postbus. “Blacky – off!” Then no longer helps. His amygdala sent corresponding “neurotransmitters” on their way to the nerve cells at the slightest noise from the Postbus engine. And the amygdala also knows in the dog: My escape program is useless when chained. The only thing left is the attack!

    Not for nothing did people behead the bearer of bad news in ancient times …

    … and get rid of the nasty stress hormones that the amygdala has just released into the blood vessels. (Not a bad example.)

    If it weren’t for the civilized and cultured brain. Constant flight and diffuse attack are no longer viable options these days. One finally bites through (another expression for attack?).

    That leaves program number three:

    The killing!

    Isn’t it amazing how we are still dominated by three overpowering basic programs after all these millions of years? I’m sick and can’t go to the meeting. You have to take over the appointment tomorrow, I still have to etc …

    And then there are also the people who at some point were helped with money, a lot of money. And at some point they went underground. No longer available. Just why? Sure: you can’t do anything else!

    You can no longer escape! And they cannot attack either! You have to play dead (“stick your head in the sand”). The almond kernel simply has no other program ready. That was enough for the Stone Age, because the enemy may have withdrawn again. But today he keeps coming back. Debt does not expire so quickly!

    Even if we no longer understand our dear friend, whom we still helped back then: It is program number three that he cannot escape!

    All too often I have asked myself: why doesn’t he call anymore? Why doesn’t he talk to me about his worries? I would spare him, even understand him. But he pretends to be dead.

    It’s strange. Although I have exactly the same programs in me, I no longer understand the other.

    Did I play myself dead too? I would say no, it wasn’t that far for me. But on closer inspection, I left a lot of problems to my wife. She held her head for everything and at some point remained silent so as not to burden me anymore. And exactly that, this deep feeling of no longer being a part and no longer directing myself, has only drawn me deeper into my spiral of fear.

    On to Bilbo …

    A strange mixture of emptiness and curiosity accompanies me on the hilltop in front of Bilbao. I’m totally drained now. And I lack drinking water. I only have a spare half of the apple with me.

    When you arrive at the top of a transmission tower, you have a fantastic panoramic view of Bilbao. The sun is also coming out now. “Bilbo”, as the Basques affectionately call their city, lies below me. It’s a long, narrow tube from up here. Bilbo meanders tightly along the Nervión River, which flows into the Bay of Biscay in the suburb of Portugalete.

    Bilbo is squeezed in across from me by the mountain ranges around Ganekogorta (998m). On my left through Mugarra Peak (936m), and Anboto (1331m). In between runs the Paso del Diablo “Pass of the Devil”.

    Along with Malta, Bilbo is one of the most densely populated areas in Europe. Even if the limits are very manageable from up here.

    Downhill I have a view like from the cockpit of a landing plane. Because my “undercarriage” hurts on steep descents, I wished for something like braking landing flaps.

    Out and about in sandals

    After all, I’m still out and about in my sandals. On the steep asphalt runway, my toes often smear forward and touch the ground. That hurts.

    But now a great picnic spot is distracting me. The green extends over several stairs. An extended family is having a barbecue. The smell of grilled meat fills the air from afar. But I only feel like drinking. Should I ask the family about it? They would definitely give me something. But I don’t feel like company at the moment.

    It’s good that I find a well. This saves me from begging. I can finally drink a lot and wash my tears from my face.

    In the slow landing approach, I immerse myself in the lively life in a flash. Downhill I play an airplane like a child and spread my arms. If someone saw me now

    The cheerful suburb with children playing and old people sitting on park benches really cheers me up. The yellow arrows of the Way of St. James have long been turned into stable wooden signs. These are now being replaced again. Embedded in the floor covering, noble Jacob tiles now shine. Unfortunately, these are only available sporadically. Without a guide, the traces of the camin would quickly get lost in the hustle and bustle of the suburbs.

    The last few meters an old stone staircase leads me down to the Plaza de Unamuno, in the middle of the old town. A jewel. For a few minutes I sit down on one of the old stone steps. From here I shyly watch the social mess on the plaza. I like it here.

    Then I take heart and plunge into the pulsating market. There is also an ice cream while walking. Vanilla, banana and a ball of indefinable green. And I get postcards and stamps for my children.

    Before me, the Santiago Cathedral represents times long past. But today I don’t feel like going to church.

    At a taxi stand I find out how courteous and polite the people in Bilbo are. I haven’t found any signposts for a long time. Of course, I’m no longer where I should be according to my guide. So where am I and how does it go from here?

    Yes, he shows me the way!

    A taxi driver in a light green shirt comes up to me smiling. In his hand he waves a city map. It will be clear to him that I will not be his passenger. Still he wants to help me. He patiently marks the current position with a blue ballpoint pen from the Spanish Alliance. Thank God he doesn’t give me the ballpoint pen, but the city map.

    Quite honestly, he marks the shortest route for me. With an extravagant circular movement, he shows with a grin which way he would have taken with a well-heeled passenger. I have to laugh and pat him on his left shoulder as if to thank him. “Gracias por todo!”

    Bilbo is one of the cities where a culture break would really pay off. Starting with the Guggenheim Museum to the Maritime Museum and the oldest transporter bridge in the world. Up to the people, festivals and a lively nightlife, there should be something suitable for every taste.

    The youth hostel is at the other end of town. It is a modern skyscraper that does not fit the Way of St. James at all.

    The accommodation on the sixth floor also has something of its own. The view is comparable to that of a noble penthouse apartment. Contrary to expectations, the rooms are small, clean and not overcrowded. I only share my room with a Portuguese truck driver and a pilgrim: Santa Claus!

    Jean-Louis, the white-bearded Frenchman sees me and receives me with an exuberant “Aaaah mon Amieeee, Bonjouuuur”.

    Content from the book BURNOUT: A journey on a fine line, Way of St. James on the coast

    Content from the book BURNOUT: A journey on a fine line, Way of St. James on the coast

    • Gernika – Bilbao (BURNOUT)
    • (Camino de Santiago)
    • Day 6: 40 km, approx. 1,000 meters in altitude, over the heights of Morga, Lezama, Zamudio. (Pilgrimage on the coastal path)
    • To say goodbye (pilgrim book)
    • Letting go is a new beginning. (Camino de Santiago on the coast)
    • When everything sparks in between without being asked (Jakobswegbuch)
    • to forget your daughter’s birthday! (From the book BURNOUT Jakobsweg by Christian Seebauer)
    • Of course I am healthy. Very healthy … (From the book BURNOUT Jakobsweg by Christian Seebauer)
    • No doctor can find anything (from the book BURNOUT Jakobsweg by Christian Seebauer)
    • A thousand symptoms (pilgrims on the coastal path)
    • “Burnout is not a disease, but a problem of coping with life.” (Camino del Norte)
    • “You’re really sick!” (Pilgrims on the coastal path)
    • Escape, attack or kill (BURNOUT)
    • Externally controlled (Camino)
    • Stage two – the attack! (BURNOUT)
    • The killing! (Pilgrimage on the coastal path)
    • On to Bilbo … (Camino)
    • Out and about in sandals (BURNOUT)
    • Yes, he shows me the way! (Camino de la Costa)


    (c) Christian Seebauer
    Kuestenweg france excerpt:

    Gernika – Bilbao

    Jour 6: 40 km, environ 1000 mètres d’altitude, sur les hauteurs de Morga, Lezama, Zamudio.

    Un jour dur et triste se lève. Avec Ingrid nous continuons sur le sol humide vers Lezama.

    Et je sais qu’à chaque pas que j’ai fait, une profonde amitié s’est développée. J’ai suivi leurs traces pendant des jours. Je l’écoute et je ris beaucoup. En passant, j’ai tout appris d’elle qu’un pèlerin a besoin de savoir sur le Camino de Santiago. Tous ces jours, j’ai essayé de rester avec elle. Aujourd’hui, les pas d’Ingrid sont infernaux.

    Surtout les derniers kilomètres de descente sur la sombre route goudronnée mouillée. Ingrid dit: Ce sera de six à sept kilomètres à l’heure et accélère à nouveau. Mais d’une manière ou d’une autre, il est totalement boutonné aujourd’hui.

    Elle est silencieuse et absorbée en elle-même. Bien qu’elle marche de plus en plus vite, elle dit taciturne: “Je vais ralentir les prochains jours”. L’accent de la phrase courte est sur «je». Puis elle se tait.

    Nous arrivons à Lezama à 14 heures. Nous nous tenons devant les portes closes de l’auberge. Attendre embarrassé. Ingrid parle d’arriver à Santiago plusieurs jours plus tôt. Elle a un plan fixe. Les leurs. Elle parle du musée Guggenheim, qu’elle souhaite absolument voir cette fois. Et elle parle de quelques jours tranquilles, seule.

    Je cours en ville et je prends une petite collation et deux canettes de bière. Oui, Ingrid m’a demandé de lui apporter une canette de bière! Mais cela ne change pas non plus l’ambiance.

    adieu

    Je ne peux pas manger un morceau et je sens que le moment est venu où nous devons à nouveau nous séparer. Juste pourquoi?

    Je ne veux pas être un fardeau pour Ingrid, je ne veux pas non plus l’inciter. Alors je l’ai laissée réfléchir à elle-même. Encore et encore, je dois détourner le regard quand je veux la regarder. Je regarde le sol.

    Ingrid souhaite alors passer un coup de fil. Mais mon téléphone portable refuse. Très lentement, la tête penchée, elle va chercher une cabine téléphonique.

    Pendant que je réfléchis, trois Espagnols d’âge moyen arrivent, deux hommes et une femme. J’en ai déjà vu deux dans l’ancienne école de Deba. Ils s’assoient à côté de moi, sont bruyants et trop drôles. Je n’aime pas du tout ça pour le moment.

    Je prends ma chaise en plastique humide et m’assois sans un mot à l’autre coin de la cour avant. Ingrid revient et ça me serre la gorge. Elle ou moi Même de loin, nous semblons tous les deux ressentir la même chose. Nous voulions rester ensemble et bouger encore. Seul.

    Quand elle se tient devant moi, je l’ai juste serrée dans mes bras.

    Très fermement et profondément. Aucun de nous ne fait passer un mot. Nous luttons tous les deux contre les larmes.

    Ingrid me caresse les cheveux avec amour et me chuchote très doucement à l’oreille:

    Bon Camino, bon Camino, bon Camino!

    Je prends mon sac à dos et laisse tout le reste à table. Tout se contracte en moi. Je pars sans un mot. Je ferai une étape de plus à Bilbao. Loin d’ici! Loin avant qu’elle ne voie mes larmes et loin avant que je voie les siennes.

    Un petit mais brutal tour de montagne se situe entre ici et Bilbao. Tu me manques Elle me manque terriblement. Barren intervient. Aujourd’hui, je comprends ce qu’est vraiment le Camino de Santiago:

    La voie est un lâcher prise.

    Lâcher prise est la leçon la plus difficile qu’Ingrid m’ait maintenant apprise. Peut-être l’une des leçons les plus difficiles de toute ma vie. Je la remercie à jamais pour ça. Mon propre chemin me semble soudainement impitoyable. Et pourtant je ressens très profondément à l’intérieur qu’Ingrid était un ange qui m’a accompagné la partie la plus importante de mon chemin. Et cela nous connectera pour toujours à partir de maintenant. Mais maintenant je lutte avec mes sentiments. La colère se mêle à mes larmes.

    Mais je les ai laissés me dévaler. Je n’ai rien à cacher ici. Il n’y a pas de quoi avoir honte juste parce que je me sens maintenant.

    Qu’est-ce que ça m’arrive maintenant?

    Est-ce une crise de dépression? Ou est-ce l’apitoiement sur soi? Ou s’agit-il simplement d’une douleur profonde associée à un sentiment de soulagement émergent?

    Je ne sais pas. Tout s’échappe de moi maintenant.

    Mais en quelque sorte, c’est comme si j’attendais ce moment depuis toutes ces dernières années.

    J’ai pris ma vie en main aujourd’hui. Je laisse aller. Et à partir de là, je continue mon chemin.

    Lâcher prise est un nouveau départ.

    Maintenant je suis seul. Seul avec moi

    Les larmes continuent de monter. Mais encore et encore, je ressens quelque chose comme la libération. Comme si un grand fardeau m’était enlevé. Je ne parle pas d’Ingrid, mais de ma vie d’avant. Les montagnes russes émotionnelles se déroulent très rapidement. A chaque nouveau pas que je fais devant les autres, j’entre dans un nouveau monde en moi.

    J’ai enfin le sentiment perdu depuis longtemps d’être arrivé en ma propre présence. Même si c’est douloureux.

    Burnout: mon moi perdu

    À la maison, j’ai récemment trouvé difficile de m’impliquer dans les perceptions spontanées et émotionnelles de mes enfants.

    Oh mon Dieu, combien de choses «sans importance» mais belles ai-je manqué ces dernières années?

    La mauvaise chose d’être dépassé en permanence est que vous perdez lentement et inaperçu le contact avec vous-même. Alors tu dégénères en une coquille gelée sans les sentiments que j’ai en ce moment. À moins que ce ne soit déjà si loin que vous vous effondriez mentalement de temps en temps.

    Pendant des années, mon mot de passe en constante évolution était Freedom-1 pour janvier, Freedom-2 pour février, etc.

    Mais à quoi servent les mots de passe si, sans amitié avec vous-même, vous ne pouvez travailler qu’irritablement et automatiquement? Sans passion. Sans entretien sincère de relations à long terme avec le monde extérieur. La compulsion de couvée a lentement pris le dessus. Des sentiments irrationnels de culpabilité et de découragement inexplicable se sont donné le contrôle d’autres symptômes de troubles affectifs de plus en plus récents qui viennent de se glisser dans la vie. Inaperçu.

     

    Vous respirez, mais vous n’êtes plus «vivant». Vous ne vous aimez plus. Bien sûr, vous ne vous détestez pas non plus. Vous êtes simplement indifférent à vous-même.

    Quand tout interfère sans qu’on le lui demande

    Tout s’arrête et dérange. Tout est injuste, altéré, bloqué et paralysé. Tout pénètre sans qu’on le demande, se trouble et éloigne la présence de l’esprit. Tout vous inonde et vous ne pouvez plus prendre les décisions les plus simples.

    On est agacé par des événements constamment nouveaux qui empêchent de se concentrer sur une autre tâche. Poussé par une surcharge constante. Mais vous ne vous permettez pas de faire cela, parce que surtout vous vous comprenez lorsque vous perdez le contact avec vous-même.

    Ce sont les autres, les circonstances, qui vous traitent de plus en plus impitoyablement. Tu cours juste après, haletant d’un rendez-vous à l’autre, en même temps

    pour oublier l’anniversaire de votre fille!

    C’est bien d’avoir une femme adorable qui me connaît mieux que moi-même, elle s’occupe toujours de tout ce que je pourrais m’oublier. Mais même si elle m’a montré quel cadeau la fille reçoit de nous, l’instant d’après, je ne sais plus. Parce que dans mon esprit, je suis sur un problème. Tout. Je suis resté coincé une fois de plus et je ne suis plus là.

    On réfléchit au passé. Et vous réfléchissez à l’avenir. Littéralement, chaque petite chose devient indépendante dans des spirales interminables de pensée.

    Pas de s’endormir sans ruminer. Pas de réveil sans être trempé de sueur. Plus de référence à ce qui se passe littéralement devant moi.

    Plus d’intérêt et plus de temps pour moi ou pour les autres. Même pour ce qui est bon pour vous, il n’y a plus de «temps». Mieux vaut revenir rapidement à l’ordinateur.

    Chaque problème devient indépendant dans le cerveau sans aucun buzzer.

    Tout comme le surf de l’Atlantique, mes pensées se sont alors constamment creusées dans la conscience, de sorte qu’il n’y a plus d’espace pour le moment réel – le maintenant. Des symptômes solides se sont manifestés depuis longtemps, ce que, bien sûr, aucun médecin conventionnel au monde ne peut interpréter et guérir.

    Je n’ai jamais compris qu’il y avait un lien avec mon propre mode de vie. Les arythmies étaient si normales lors de l’endormissement qu’elles en faisaient simplement partie. Bien sûr, ils n’arrêtaient pas de me faire peur et de mettre des sueurs froides sur mon front.

    À un moment donné, vous commencez automatiquement à vous écouter et à sentir si votre cœur bat encore.

    Oui ça bat.

    Bien sûr, je suis en bonne santé. En très bonne santé …

    Excepté…

    … oui, à part quelques choses qui se sont glissées dans ma vie si complètement inaperçues. Et c’était, si j’y avais pensé, toute une liste d’horreur!

    Cela a commencé il y a de nombreuses années, alors que je travaillais encore pour une grande banque allemande. Où suis-je? Quel jour sommes-nous aujourd’hui? Dans quel hôtel suis-je resté ce soir?

    J’étais juste de retour dans l’avion, chemise d’affaires, mais cours de bois. Et tandis que les autres passagers se penchaient en arrière détendus, j’ai été envahi par un malaise exaspérant. Mon bras gauche s’est endormi, tout autour de mon cœur s’est serré, j’ai haleté, je me suis levé et j’ai crié pour l’hôtesse de l’air, alors qu’en même temps je m’effondrais et craignais de mourir.

    Je me suis retrouvé allongé au sol devant le cockpit, deux agents de bord étaient autour de moi et un passager qui était médecin. Il me tenait la main. La porte du cockpit était ouverte et le pilote était soudainement avec moi. J’ai entendu parler d’un atterrissage d’urgence et tout s’est passé très rapidement.

    Contenu du livre BURNOUT: Un voyage sur une ligne fine, le Camino de Santiago sur la côte et des photos supplémentaires ici sur le site du Camino de Santiago (photos non incluses dans le livre)

    • Gernika – Bilbao
    • Jour 6: 40 km, environ 1000 mètres d’altitude, sur les hauteurs de Morga, Lezama, Zamudio.
    • adieu
    • Lâcher prise est un nouveau départ.
    • Quand tout interfère sans qu’on le lui demande
    • pour oublier l’anniversaire de votre fille!
    • Bien sûr, je suis en bonne santé. En très bonne santé …
    • Aucun médecin ne peut rien trouver
    • Mille symptômes
    • “L’épuisement professionnel n’est pas une maladie, mais un problème de gestion de la vie.”
    • “Vous êtes vraiment malade!”
    • S’échapper, attaquer ou tuer
    • Contrôlé extérieurement
    • Deuxième étape – l’attaque!
    • La tuerie!
    • En route pour Bilbo …
    • Sortir en sandales
    • Oui, il me montre le chemin!

    Lisez le chapitre 6 du Camino de Santiago sans acheter ->

    Aucun médecin ne peut rien trouver

    Mais rien n’a été trouvé à l’hôpital qui pourrait même suggérer à distance une crise cardiaque. Et, même si je me sentais toujours malade, j’ai été libérée tout aussi rapidement.

    Ce fut le début d’une douzaine d’autres symptômes qui sont apparus au fil du temps. Après ce qui ressemblait à une crise cardiaque, tous les électrocardiogrammes ont attesté à plusieurs reprises que j’étais en très bonne santé. Néanmoins, à partir de maintenant, j’ai eu plus de crises de panique lorsque j’étais seul dans la forêt à la recherche de champignons ou de VTT. La peur est finalement devenue si grande qu’au final je n’ai pas osé aller très loin.

    Au travail, je fonctionnais comme toujours. Mais au contraire. Ils m’ont même tapoté l’épaule à cause de l’atterrissage d’urgence: cela peut arriver autant que vous êtes sur la route. J’ai toujours dû mieux performer. Ou comme on dit dans les ventes: jour et nuit.

    A chaque séminaire, j’étais le dernier à m’asseoir avec le personnel du bar de l’hôtel et à parler sans cesse des affaires et bien sûr j’étais toujours le premier à revenir de bonne humeur le lendemain matin. Chaque jour à nouveau. Enfin, les séminaires s’étendent de plus en plus aux week-ends. Et pourtant, j’ai pu travailler à l’heure le lundi matin. Même si je ne rentrais à la maison qu’à cinq heures du matin.

    Mes genoux m’ont également posé de gros problèmes à un moment donné et le jogging n’était possible que sur une courte distance. Peut-être que mon corps voulait me montrer: ça «ne marche plus»!

    Et puis il y avait des endroits qui étaient enflammés depuis des lustres et qui ne voulaient plus guérir. Comme prévu, le marathon des médecins qui a duré un an n’a apporté aucun résultat. Et puis je n’avais que 30 ans.

    Mille symptômes

    À un moment donné, j’ai remarqué beaucoup de stries «dans mes yeux», qui désormais étaient toujours là et suivaient les mouvements de mes yeux. Bien sûr, je suis passé de médecin à médecin et de clinique ophtalmologique à clinique ophtalmologique. Résultat: zéro.

    Et les arythmies cardiaques inquiétantes étaient toujours là. Ils m’ont appelé: “Arrêtez!”

    Ce que les autres m’enviaient, ma légèreté, était aussi un problème pour moi. Plus j’avais de stress, plus mes costumes pendaient mollement et les cols de chemise avaient trop d’air. Alors vous avez seulement l’air malade.

    Mon nez était constamment bloqué. Elle semblait vouloir dire à mon corps qu’elle “en avait marre”. Bien sûr, je suis de nouveau passé de médecin à médecin. Et comme j’étais un patient privé (?), J’ai été persuadé de subir une opération de la cloison nasale. Aussi sans résultat positif.

    Toutes sortes de muscles étaient contractés et endurcis depuis des années. Ici aussi, mon corps a dû crier et essayer de me dire: “Détends-toi, laisse-le aller”. Bien sûr, j’ai essayé le massage et la physiothérapie. (Tout n’a rien apporté du tout.)

    La chaîne de toutes les «non-maladies» que j’avais selon la lecture médicale conventionnelle et tous les traitements frustrants et infructueux pouvaient être poursuivis indéfiniment.

    Si une seule fois un médecin avait dit: vous devez vous éteindre, vous arrêter, vous êtes épuisé … alors j’aurais peut-être remarqué que mon corps criait simplement à l’aide.

    Ou j’avais besoin de quelqu’un comme Ingrid pour me ramener à moi-même avec une masse.

    Et puis j’aurais pu lire sur Wikipedia:

    “L’épuisement professionnel n’est pas une maladie, mais un problème de gestion de la vie.”

    Il “peut être décrit comme la dernière étape d’une ligne de développement qui commence par un enthousiasme idéaliste et, à travers des expériences frustrantes, conduit à la désillusion et à l’apathie, à des maladies psychosomatiques et à la dépression ou à l’agressivité et à un risque accru de dépendance”.

    Le burnout n’est pas un terme médical bien établi. Il s’agit plutôt d’une soi-disant dépression d’épuisement. Le burnout sonne bien mieux, bien sûr. Parce que qui est “paresseux et déprimé”? Burned out, en revanche, ne peut être que celui qui a déjà brûlé et c’est socialement acceptable.

    La fatigue constante et l’oubli n’ont rien à voir avec la dépression, non? Et que tout le monde était de plus en plus énervé, qu’est-ce que cela a à voir avec la dépression? De plus, que tout est toujours resté coincé sur moi, qu’est-ce que cela a à voir? C’est comme ça. C’est juste mon destin que j’ai tellement en tête et que je ne suis pas assez dur pour cela.

    Seule ma femme a parlé clairement. Après 14 jours de travail ininterrompu, alors que je voulais repartir, elle a dit pour la première fois:

    “Vous êtes vraiment malade!”

    Cela m’a profondément blessé, mais je ne comprenais toujours rien de moi-même. Qui pense qu’ils sont malades? Surtout quand il s’agit du sujet tabou de votre propre tête?

    Bien sûr, les hauts émotionnels extrêmes en cours étaient également régulièrement suivis de creux. Clair. Mais ils étaient courts et rares. Et ce n’était pas ce que je ressens maintenant comme douloureux ou libérateur sur le Camino de Santiago. Non, ils étaient déprimés. Seulement je ne savais pas alors!

    Personne, vraiment personne dans mon cercle d’amis n’aurait jamais deviné la dépression. Enfermé dehors. 95% du temps, j’étais toujours de meilleure humeur que tout le monde.

    Les dépressions venaient alors plus souvent et elles descendaient progressivement plus loin dans l’abîme. Les états émotionnels tels que l’agitation se sont rapidement transformés en peur tangible, puis en panique. Et ils sont venus irrationnels sans raison apparente. Peur existentielle, doute de soi et spirales effrayantes de la pensée.

    Penser à ses propres actions était avant tout une autocritique normale, d’où des doutes de plus en plus persistants et enfin des dépressions nerveuses mineures, que pourtant, à part ma femme, personne n’a vraiment remarqué ou voulu remarquer.

    Je mets le sport contre la colère et les sentiments d’impuissance. Mais le sport normal et sain s’est de plus en plus transformé en un fouet impitoyable de mon corps jusqu’au bout. Ici aussi, mon environnement n’a rien remarqué, sauf que l’un est plus actif (ou plus agressif) que les autres.

    Sorti de la transe vocale avec 146 bpm (battements par minute), ma femme l’appelle de façon désobligeante techno, mes sentiments de bonheur ne me récompensaient que lorsque j’étais sur le point de basculer. La fréquence d’horloge de ma “musique” était plus rapide que n’importe quel hip-hop et plus rapide que n’importe quelle impulsion continue raisonnable.

    S’échapper, attaquer ou tuer

    Ce sont les trois algorithmes de base de notre cerveau de l’âge de pierre, qui vit encore en nous sous la forme du petit noyau d’amande. Eh bien, je dois ajouter la peur. Ce n’est que lorsque ce noyau d’amande, l’amygdale, se repose, qu’une vie normale et équilibrée peut s’établir. Ce n’est qu’alors que la joie, l’insouciance et la curiosité pourront se répandre à nouveau.

    Le cas normal serait une vie sans anxiété et sans le stress constant de nos programmes de l’âge de pierre. Mais je me suis évidemment éloigné de cette qualité de vie au fil des ans. Sauf que bien sûr je ne l’ai jamais eu moi-même!

    De plus en plus souvent, l’amygdale a pris la direction de moi pour me sauver des «mauvais événements» là-bas. Des situations qui n’étaient pas exactement tangibles – toujours un résultat ouvert – ont fait que mon noyau d’amande se tenait au-dessus du moi normal et donnait le ton. Chaque fois qu’il n’y avait pas de solution, j’essayais soit de fuir dans le passé, soit au moins de proposer toutes sortes de scénarios possibles. Il n’y avait pas de place pour le présent, bien sûr.

    Contrôlé extérieurement

    Mais plus le noyau d’amande prenait souvent le commandement, plus les réactions naturelles telles que fuite, attaque ou mise à mort devenaient. Mais à quoi faut-il échapper dans le monde moderne? Eh bien, ici sur le Camino de Santiago, je me souviens soudainement de beaucoup de choses: des tâches inconfortables qui ont été reportées depuis longtemps. Et dont le fardeau augmente. Évadez-vous des tâches réelles dans un autre monde abstrait. Des jeux sur ordinateur, du centième au millième, bien sûr sans importance du point de vue de la matière. Évadez-vous des gens, des réunions et des conférences. Échappez à votre propre cercle d’amis. Échapper à la spontanéité, à l’activité. Dans l’isolement dépressif. Dépressif? Non bien sûr que non. Parce que vous ne le remarquez même pas. Et le cercle d’amis vous accepte malheureusement en tant que prestataire de services,

    En fin de compte, cependant, vous ne pouvez pas échapper au travail réel, au patron réel. On cherche – plutôt l’amygdale cherche – un autre remède éprouvé:

    Deuxième étape – l’attaque!

    Mais qui devriez-vous attaquer? Le patron? Ou préférez-vous des objectifs de substitution «souples»? Ici, vous pouvez vous libérer de vos propres agressions “en toute sécurité”! Et tout cela n’est rien de plus que le contrôle externe par cette petite amygdale, qui veut créer de l’air dans lequel le corps (ou sur quelqu’un) décompose les hormones de stress qu’il libère.

    Le fait que j’interrompais constamment les autres était aussi une sorte de réaction d’attaque constante. Et d’autres les ont définitivement vus comme tels.

    Avec moi, bien sûr, il n’y a jamais eu et il n’y a jamais eu de véritable ennemi. Simplement, tout s’est arrêté, m’a dérangé et agacé. L’amygdale a ordonné à plusieurs reprises l’attaque. Elle a même identifié la boîte aux lettres et la postière comme un ennemi terrifiant. Tout comme un chien.

    Le chien de mes beaux-parents ne peut s’empêcher de paniquer à la vue du car postal. “Blacky – off!” Alors ça n’aide plus. Son amygdale a envoyé des «neurotransmetteurs» correspondants sur leur chemin vers les cellules nerveuses au moindre bruit du moteur Postbus. Et l’amygdale sait aussi chez le chien: Mon programme d’évasion est inutile lorsqu’il est enchaîné. La seule chose qui reste est l’attaque!

    Ce n’est pas pour rien que les gens ont décapité le porteur de mauvaises nouvelles dans les temps anciens …

    … et débarrassez-vous des mauvaises hormones de stress que l’amygdale vient de libérer dans les vaisseaux sanguins. (Ce n’est pas un mauvais exemple.)

    Sans le cerveau civilisé et cultivé. Le vol constant et l’attaque diffuse ne sont plus des options viables de nos jours. On mord enfin (une autre expression pour attaque?).

    Cela laisse le programme numéro trois:

    La tuerie!

    N’est-il pas étonnant de voir comment nous sommes toujours dominés par trois programmes de base accablants après tous ces millions d’années? Je suis malade et je ne peux pas aller à la réunion. Il faut reprendre le rendez-vous demain, je dois encore le faire etc …

    Et puis il y a aussi les gens qui à un moment donné ont été aidés avec de l’argent, beaucoup d’argent. Et à un moment donné, ils sont allés dans la clandestinité. Plus disponible. Juste pourquoi? Bien sûr: vous ne pouvez rien faire d’autre!

    Vous ne pouvez plus vous échapper! Et ils ne peuvent pas non plus attaquer! Vous devez faire le mort (“mettez votre tête dans le sable”). Le noyau d’amande n’a tout simplement aucun autre programme prêt. C’était suffisant pour l’âge de pierre, car l’ennemi s’est peut-être de nouveau retiré. Mais aujourd’hui, il revient sans cesse. La dette n’expire pas si vite!

    Même si nous ne comprenons plus notre cher ami, à qui nous avons aidé à l’époque: c’est le programme numéro trois auquel il ne peut échapper!

    Trop souvent, je me suis demandé: pourquoi n’appelle-t-il plus? Pourquoi ne me parle-t-il pas de ses inquiétudes? Je l’épargnerais, je le comprendrais même. Mais il fait semblant d’être mort.

    C’est étrange. Bien que j’aie exactement les mêmes programmes en moi, je ne comprends plus l’autre.

    Est-ce que je me suis aussi fait mort? Je dirais non, ce n’était pas si loin pour moi. Mais en y regardant de plus près, j’ai laissé beaucoup de problèmes à ma femme. Elle a tenu sa tête pour tout et à un moment donné est restée silencieuse pour ne plus me charger. Et justement cela, ce sentiment profond de ne plus en faire partie et de ne plus me diriger, ne fait que m’entraîner plus profondément dans ma spirale de peur.

    En route pour Bilbo …

    Un étrange mélange de vide et de curiosité m’accompagne sur la colline en face de Bilbao. Je suis totalement épuisé maintenant. Et je manque d’eau potable. Je n’ai que la moitié de la pomme avec moi.

    Lorsque vous arrivez au sommet d’une tour de transmission, vous avez une vue panoramique fantastique sur Bilbao. Le soleil sort également maintenant. «Bilbon», comme les Basques appellent affectueusement leur ville, se trouve en dessous de moi. C’est un tube long et étroit d’ici. Bilbo serpente étroitement le long de la rivière Nervión, qui se jette dans le golfe de Gascogne dans la banlieue de Portugalete.

    Bilbo est coincé en face de moi par les chaînes de montagnes autour de Ganekogorta (998m). Sur ma gauche à travers Mugarra Peak (936m), et Anboto (1331m). Entre les deux, le Paso del Diablo “Col du Diable”.

    Avec Malte, Bilbo est l’une des zones les plus densément peuplées d’Europe. Même si les limites sont très gérables d’ici.

    En descente, j’ai une vue comme celle du cockpit d’un avion à l’atterrissage. Parce que mon «train de roulement» fait mal dans les descentes raides, je souhaitais quelque chose comme des volets de freinage.

    Sortir en sandales

    Après tout, je suis toujours dans mes sandales. Sur la piste asphaltée escarpée, mes orteils frottent souvent vers l’avant et touchent le sol. Ça fait mal.

    Mais maintenant, un bon pique-nique me distrait. Le green s’étend sur plusieurs escaliers. Une famille élargie organise un barbecue. L’odeur de la viande grillée remplit l’air de loin. Mais j’ai seulement envie de boire. Dois-je interroger la famille à ce sujet? Ils me donneraient certainement quelque chose. Mais je n’ai pas envie de compagnie pour le moment.

    C’est bien que je trouve un puits. Cela m’évite de mendier. Je peux enfin boire beaucoup et laver mes larmes de mon visage.

    Dans l’approche à atterrissage lent, je me plonge dans la vie animée en un éclair. En descente, je joue à l’avion comme un enfant et j’écarte les bras. Si quelqu’un me voyait maintenant

    La banlieue joyeuse avec des enfants qui jouent et des personnes âgées assises sur des bancs de parc me réconforte vraiment. Les flèches jaunes du Chemin de Saint-Jacques ont longtemps été transformées en panneaux de bois stables. Ceux-ci sont à nouveau remplacés. Encastrées dans le revêtement de sol, les nobles carreaux Jacob brillent désormais. Malheureusement, ceux-ci ne sont disponibles que sporadiquement. Sans guide, les traces du camin se perdraient rapidement dans l’agitation de la banlieue.

    Les derniers mètres, un vieil escalier en pierre me conduit jusqu’à la Plaza de Unamuno, au milieu de la vieille ville. Un bijou. Pendant quelques minutes, je m’assois sur l’une des vieilles marches de pierre. De là, je regarde timidement le désordre social sur la place. J’aime être ici.

    Puis je prends courage et me plonge dans le marché palpitant. Il y a aussi une glace en marchant. Vanille, banane et une boule de vert indéfinissable. Et je reçois des cartes postales et des timbres pour mes enfants.

    Avant moi, la cathédrale de Santiago représente des temps révolus. Mais aujourd’hui, je n’ai pas envie d’aller à l’église.

    Dans une station de taxis, je découvre à quel point les gens de Bilbon sont courtois et polis. Je n’ai trouvé aucun panneau depuis longtemps. Bien sûr, je ne suis plus là où je devrais être selon mon guide. Alors, où suis-je et comment ça se passe d’ici?

    Oui, il me montre le chemin!

    Un chauffeur de taxi en chemise vert clair s’approche de moi en souriant. Dans sa main, il agite un plan de la ville. Il sera clair pour lui que je ne serai pas son passager. Il veut toujours m’aider. Il marque patiemment la position actuelle avec un stylo à bille bleu de l’Alliance espagnole. Dieu merci, il ne me donne pas le stylo, mais le plan de la ville.

    Honnêtement, il marque le chemin le plus court pour moi. D’un mouvement circulaire extravagant, il montre avec un sourire dans quelle direction il aurait pris avec un passager bien talonné. Je dois rire et lui tapoter l’épaule gauche comme pour le remercier. «Gracias por todo!

    Bilbo est l’une des villes où une pause culturelle en vaudrait vraiment la peine. Du musée Guggenheim au musée maritime et au plus ancien pont transbordeur du monde. Aux gens, aux festivals et à une vie nocturne animée, il devrait y avoir quelque chose pour tous les goûts.

    L’auberge de jeunesse est à l’autre bout de la ville. C’est une tour moderne qui ne correspond pas du tout au Chemin de Saint-Jacques.

    Le logement au sixième étage a aussi quelque chose qui lui est propre. La vue est comparable à celle d’un noble penthouse. Contrairement aux attentes, les chambres sont petites, propres et pas surpeuplées. Je ne partage ma chambre qu’avec un chauffeur de camion portugais et un pèlerin: le Père Noël!

    Jean-Louis, le Français à la barbe blanche me voit et me reçoit avec un “Aaaah mon Amieeee, Bonjouuuur” exubérant.

    Contenu du livre BURNOUT: Un voyage sur une ligne fine, Chemin de Saint-Jacques sur la côte

    Contenu du livre BURNOUT: Un voyage sur une ligne fine, Chemin de Saint-Jacques sur la côte

    • Gernika – Bilbao (BURNOUT)
    • (Camino de Santiago)
    • Jour 6: 40 km, environ 1000 mètres d’altitude, sur les hauteurs de Morga, Lezama, Zamudio. (Pèlerins sur le sentier côtier)
    • Dis au revoir (livre de pèlerin)
    • Lâcher prise est un nouveau départ. (Camino de Santiago sur la côte)
    • Quand tout fait des étincelles entre les deux sans qu’on le demande (Jakobswegbuch)
    • pour oublier l’anniversaire de votre fille! (D’après le livre BURNOUT Jakobsweg de Christian Seebauer)
    • Bien sûr, je suis en bonne santé. Très sain … (extrait du livre BURNOUT Jakobsweg de Christian Seebauer)
    • Aucun médecin ne trouve quoi que ce soit (du livre BURNOUT Jakobsweg de Christian Seebauer)
    • Mille symptômes (pèlerins sur le sentier côtier)
    • “L’épuisement professionnel n’est pas une maladie, mais un problème de gestion de la vie.” (Camino del Norte)
    • “Vous êtes vraiment malade!” (Pèlerins sur le sentier côtier)
    • S’échapper, attaquer ou tuer (BURNOUT)
    • Contrôle externe (Camino)
    • Deuxième étape – l’attaque! (BURNOUT)
    • La tuerie! (Pèlerins sur le sentier côtier)
    • En route pour Bilbo … (Camino)
    • Sortir en sandales (BURNOUT)
    • Oui, il me montre le chemin! (Camino de la Costa)


    (c) Christian Seebauer
    Kuestenweg italiano excerpt:

    Gernika – Bilbao

    6 ° giorno: 40 km, circa 1.000 metri di dislivello, sulle alture di Morga, Lezama, Zamudio.

    Sta sorgendo una dura e triste giornata. Con Ingrid proseguiamo sul bagnato verso Lezama.

    E so che ad ogni passo che ho fatto è nata una profonda amicizia. Seguo le loro tracce da giorni. La ascolto e rido molto. A proposito, ho imparato da lei tutto ciò che un pellegrino deve sapere sul Camino de Santiago. In tutti questi giorni ho cercato di restare con lei. Oggi i passi di Ingrid sono infernali.

    Soprattutto gli ultimi chilometri in discesa sulla strada asfaltata e desolata. Ingrid dice: Saranno da sei a sette chilometri all’ora e accelera di nuovo. Ma in qualche modo è completamente abbottonato oggi.

    È silenziosa e assorta in se stessa. Anche se cammina sempre più velocemente, dice taciturna: “Rallenterò nei prossimi giorni”. L’enfasi della frase breve è su “I”. Poi tace.

    Arriviamo a Lezama alle 14:00. Ci troviamo davanti alle porte chiuse dell’ostello. Aspettando imbarazzato. Ingrid parla di arrivare a Santiago con molti giorni di anticipo. Ha un piano fisso. Il loro. Parla del Museo Guggenheim, che questa volta vorrebbe assolutamente vedere. E parla di alcuni giorni tranquilli, da sola.

    Corro in città e prendo uno spuntino e due lattine di birra. Sì, Ingrid mi ha chiesto di portarle una lattina di birra! Ma neanche questo cambia l’umore.

    addio

    Non riesco a mordere un boccone e sento che è giunto il momento in cui dobbiamo prendere strade separate di nuovo. Solo perché?

    Non voglio essere un peso per Ingrid, né voglio incitarla. Quindi la lascio riflettere tra sé e sé. Ancora e ancora devo distogliere lo sguardo quando voglio guardarla. Fisso il terreno.

    Ingrid allora vuole fare una telefonata. Ma il mio cellulare rifiuta. Molto lentamente, a capo chino, va a cercare una cabina telefonica.

    Mentre rifletto, arrivano tre spagnoli di mezza età, due uomini e una donna. Ho visto due di voi nel vecchio edificio scolastico a Deba. Si siedono vicino a me, sono rumorosi e eccessivamente divertenti. Non mi piace affatto adesso.

    Prendo la mia sedia di plastica umida e mi siedo senza una parola nell’altro angolo del cortile. Ingrid torna e mi stringe la gola. Io o lei Anche da lontano sembra che entrambi proviamo la stessa cosa. Volevamo stare insieme e ancora muoverci. Solo.

    Quando è in piedi di fronte a me, l’ho semplicemente abbracciata.

    Molto fermamente e profondamente. Nessuno di noi riesce a dire una parola. Combattiamo entrambi contro le lacrime.

    Ingrid mi accarezza i capelli con amore e mi sussurra molto dolcemente all’orecchio:

    Bon Camino, bon Camino, bon Camino!

    Prendo lo zaino, lascio tutto il resto a tavola. Tutto si contrae in me. Vado senza una parola. Farò ancora una tappa a Bilbao. Via da qui! Via prima che veda le mie lacrime e via prima che io veda le sue.

    Un piccolo ma bruto tour di montagna si trova tra qui e Bilbao. Mi manca. Mi manca terribilmente. Barren si fa avanti. Oggi capisco cos’è veramente il Camino de Santiago:

    La via è un lasciarsi andare.

    Lasciar andare è la lezione più difficile che mi abbia insegnato Ingrid. Forse una delle lezioni più dure di tutta la mia vita. La ringrazio per sempre per questo. Il mio percorso mi sembra improvvisamente molto spietato. Eppure sento molto profondamente che Ingrid è stata un angelo che mi ha accompagnato nella parte più importante del mio percorso. E questo ci collegherà per sempre. Ma ora sto lottando con i miei sentimenti. La rabbia si mescola alle mie lacrime in salita.

    Ma ho lasciato che mi investissero. Non devo nascondere nulla qui. Non c’è niente di cui vergognarsi solo perché mi sento me stesso in questo momento.

    Cosa mi sta succedendo adesso?

    È un attacco di depressione? O è autocommiserazione? O è semplicemente un dolore profondo associato a una sensazione di sollievo emergente?

    Non lo so. Adesso tutto mi sta tramontando.

    Ma in qualche modo è come se avessi aspettato questo momento in tutti questi ultimi anni.

    Oggi ho preso la mia vita nelle mie mani. Lascio andare. E da qui in poi vado per la mia strada.

    Lasciar andare è un nuovo inizio.

    Adesso sono solo. Da solo con me

    Le lacrime continuano a salire. Ma ancora e ancora sento qualcosa come la liberazione. Come se un grande fardello mi fosse tolto. Non intendo Ingrid, ma la mia vita prima. Le montagne russe emotive si svolgono molto rapidamente. Ad ogni nuovo passo che faccio davanti agli altri, entro in me stesso in un nuovo mondo.

    Finalmente ho la sensazione perduta da tempo di essere arrivata alla mia presenza. Anche se è doloroso.

    Burnout: il mio io perduto

    A casa, di recente, ho avuto difficoltà a farmi coinvolgere dalle percezioni spontanee ed emotive dei miei figli.

    Oddio, quante cose “poco importanti” ma belle mi sono perso negli ultimi anni?

    La cosa brutta dell’essere costantemente sopraffatti è che lentamente e inosservato perdi il contatto con te stesso. Quindi degeneri in un guscio congelato senza i sentimenti che ho adesso. A meno che non sia già così lontano che ogni tanto ti abbatti mentalmente.

    Per anni, la mia password in costante cambiamento è stata Freedom-1 per gennaio, Freedom-2 per febbraio, ecc.

    Ma a cosa servono le password se, senza amicizia con te stesso, puoi lavorare solo in modo irritabile e automatico? Senza passione. Senza il mantenimento sincero di relazioni a lungo termine con il mondo esterno. La coazione a covare ha lentamente preso il sopravvento. Sensi irrazionali di colpa e inesplicabile abbattimento si sono dati il ​​controllo di altri sintomi di disturbo affettivo sempre più recenti che si sono semplicemente insinuati nella vita. Inosservato.

     

    Respiri, ma non sei più “vivo”. Non vi amate più l’un l’altro. Ovviamente non vi odiate neanche a vicenda. Sei solo indifferente a te stesso.

    Quando tutto interferisce senza che gli venga chiesto

    Tutto si ferma e disturba. Tutto è ingiusto, indebolito, bloccato e paralizzato. Tutto penetra senza essere chiesto, annebbia e allontana dalla presenza della mente. Tutto ti inonda e non puoi più prendere le decisioni più semplici.

    Si è infastiditi da eventi costantemente nuovi che rendono impossibile concentrarsi su un altro compito. Spinto da un sovraccarico costante. Ma non permetti a te stesso di farlo, perché meno di tutto capisci te stesso quando perdi il contatto con te stesso.

    Sono gli altri, le circostanze, che ti trattano sempre più spietatamente. Devi solo inseguire, ansimando da un appuntamento all’altro, allo stesso tempo

    per dimenticare il compleanno di tua figlia!

    È un bene che io abbia una moglie adorabile che mi conosce meglio di me stessa, che si prende sempre cura di tutto ciò che potrei dimenticare io stesso. Ma anche se mi ha mostrato quale regalo sta ricevendo la figlia da noi, un attimo dopo non lo so più. Perché nella mia mente ho un problema. Qualunque. Mi sono bloccato ancora una volta e non sono più lì.

    Si medita sul passato. E tu rifletti sul futuro. Letteralmente ogni piccola cosa diventa indipendente in infinite spirali di pensiero.

    Non addormentarsi senza rimuginare. Non svegliarsi senza essere inzuppati di sudore. Niente più riferimenti a ciò che sta letteralmente succedendo là fuori davanti a me.

    Niente più interesse e niente tempo per me o per gli altri. Anche per ciò che è bene per te, non c’è più “tempo”. Meglio tornare velocemente al computer.

    Ogni problema diventa indipendente nel cervello senza alcun cicalino.

    Proprio come la risacca dell’Atlantico, i miei pensieri si sono fatti strada costantemente nella coscienza, in modo che non ci sia più spazio per il momento reale – il presente. Da tempo si sono manifestati sintomi solidi, cosa che, ovviamente, nessun medico convenzionale al mondo può interpretare e curare.

    Non ho mai capito che ci fosse una connessione con il mio modo di vivere. Le aritmie erano così normali quando ci si addormentava che ne facevano semplicemente parte. Naturalmente, continuavano a spaventarmi ea farmi sudare freddo sulla fronte.

    Ad un certo punto inizi automaticamente ad ascoltarti e senti se il tuo cuore sta ancora battendo.

    Sì, batte.

    Certo che sono sano. Molto salutare …

    oltre ad…

    … sì, a parte alcune cose che si sono insinuate nella mia vita così completamente inosservate. E quella era, se ci avessi pensato, un’intera lista degli orrori!

    È iniziato molti anni fa, quando lavoravo ancora per una grande banca tedesca. Dove sono? Che giorno è oggi? In quale hotel alloggerò stasera?

    Ero di nuovo seduto sull’aereo, camicia da lavoro, ma lezione di legno. E mentre gli altri passeggeri si appoggiavano allo schienale, fui sopraffatto da una folle agitazione. Il mio braccio sinistro si è addormentato, tutto intorno al cuore ha avuto crampi, ho ansimato per respirare, mi sono alzato e ho gridato all’assistente di volo, mentre allo stesso tempo mi accasciavo all’indietro e temevo di morire.

    Mi sono ritrovato disteso a terra davanti all’abitacolo, intorno a me c’erano due assistenti di volo e un passeggero che era un medico. Mi stava tenendo la mano. La porta della cabina di pilotaggio era aperta e il pilota fu improvvisamente con me. Ho sentito di un atterraggio di emergenza e tutto è avvenuto molto rapidamente.

    Contenuto del libro BURNOUT: Un viaggio su una linea sottile, il Camino de Santiago sulla costa e altre foto qui sul sito web del Camino de Santiago (foto non incluse nel libro)

    • Gernika – Bilbao
    • 6 ° giorno: 40 km, circa 1.000 metri di dislivello, sulle alture di Morga, Lezama, Zamudio.
    • addio
    • Lasciar andare è un nuovo inizio.
    • Quando tutto interferisce senza che gli venga chiesto
    • per dimenticare il compleanno di tua figlia!
    • Certo che sono sano. Molto salutare …
    • Nessun dottore può trovare niente
    • Mille sintomi
    • “Il burnout non è una malattia, ma un problema di affrontare la vita”.
    • “Sei davvero malato!”
    • Fuggi, attacca o uccidi
    • Controllato esternamente
    • Fase due: l’attacco!
    • L’uccisione!
    • Su a Bilbo …
    • In giro con i sandali
    • Sì, mi mostra la strada!

    Leggi il capitolo 6 del Camino de Santiago senza acquistare ->

    Nessun dottore può trovare niente

    Ma non è stato trovato nulla in ospedale che potesse suggerire anche lontanamente un attacco di cuore. E, sebbene mi sentissi ancora male, fui rilasciato altrettanto rapidamente.

    Quello fu l’inizio di una dozzina di altri sintomi che si sono manifestati nel tempo. Dopo quello che è sembrato un attacco di cuore, tutti gli elettrocardiografi hanno ripetutamente attestato che ero molto sano. Tuttavia, d’ora in poi ho avuto attacchi di panico più spesso quando ero da solo nella foresta alla ricerca di funghi o in mountain bike. La paura finalmente è diventata così grande che alla fine non ho osato andare molto lontano.

    Al lavoro ho funzionato come sempre. Ma al contrario. Mi hanno anche dato una pacca sulla spalla a causa dell’atterraggio di emergenza: può succedere tanto quanto sei sulla strada. Ho sempre dovuto esibirmi meglio. O come si dice nei saldi: giorno e notte.

    Ad ogni seminario, ero l’ultimo a sedermi con il personale al bar dell’hotel e parlare incessantemente degli affari e, naturalmente, ero sempre il primo a tornare di buon umore la mattina dopo. Ogni giorno di nuovo. Infine, i seminari si estendevano sempre di più ai fine settimana. Eppure lunedì mattina devo lavorare in orario. Anche se non sono tornato a casa prima delle cinque del mattino.

    Anche le ginocchia mi hanno dato grossi problemi a un certo punto e fare jogging era possibile solo per una breve distanza. Forse il mio corpo voleva mostrarmelo: “non funziona” più!

    E poi c’erano posti che erano stati infiammati per secoli e semplicemente non volevano più guarire. Come previsto, la maratona dei medici di un anno non ha portato alcun risultato. E poi avevo solo 30 anni.

    Mille sintomi

    Ad un certo punto ho notato molte striature “nei miei occhi”, che d’ora in poi erano sempre lì e seguivano i movimenti dei miei occhi. Certo, sono passato da medico a medico e da clinica oculistica a clinica oculistica. Risultato: zero.

    E le inquietanti aritmie cardiache erano sempre presenti. Mi hanno chiamato: “Smettila!”

    Ciò per cui gli altri mi invidiavano, la mia leggerezza, era anche un problema per me. Più stress avevo, più i miei abiti pendevano flosci e il collo della camicia aveva troppa aria. Allora sembri solo malato.

    Il mio naso era costantemente bloccato. Sembrava che volesse dire al mio corpo che era “stufa di ciò”. Ovviamente sono passato di nuovo da medico a medico. E poiché ero un paziente privato (?), Sono stato convinto a sottopormi a un’operazione al setto nasale. Anche senza un risultato positivo.

    Tutti i tipi di muscoli erano stati contrati e induriti per anni. Anche qui il mio corpo deve aver gridato e ha cercato di dirmi: “Rilassati, lascialo andare”. Ovviamente ho provato massaggi e fisioterapia. (Non ho portato nulla.)

    La catena di tutte le “non malattie” che avevo secondo la lettura medica convenzionale e tutti i trattamenti frustranti e infruttuosi potevano essere continuati indefinitamente.

    Se un medico avesse detto solo una volta: devi spegnere, spegnere, sei esausto … allora avrei potuto notare che il mio corpo stava solo chiedendo aiuto.

    Oppure avevo bisogno che qualcuno come Ingrid mi portasse a me stesso con una mazza.

    E poi avrei potuto leggere su Wikipedia:

    “Il burnout non è una malattia, ma un problema di affrontare la vita”.

    “Può essere descritto come la fine di una linea di sviluppo che inizia con entusiasmo idealistico e, attraverso esperienze frustranti, porta a disillusione e apatia, malattie psicosomatiche e depressione o aggressività e un aumento del rischio di dipendenza” [8].

    Burnout non è un termine medico consolidato. Piuttosto, è una cosiddetta depressione da esaurimento. Il burnout suona molto meglio, ovviamente. Perché chi è “pigro e depresso”? Bruciato, d’altra parte, non può essere che colui che si è esaurito prima e socialmente va bene, è anche una polena.

    La stanchezza costante e la dimenticanza non hanno nulla a che fare con la depressione, giusto? E il fatto che tutti gli altri stessero diventando sempre più fastidiosi per me, cosa ha a che fare con la depressione? Inoltre, che tutto è sempre rimasto bloccato su di me, cosa c’entra? È così. È solo il mio destino che ho così tanto in mente e non sono abbastanza duro per farlo.

    Solo mia moglie parlava chiaramente. Dopo 14 giorni di lavoro ininterrotto, quando volevo ripartire, ha detto per la prima volta:

    “Sei davvero malato!”

    Mi ha ferito profondamente, ma ancora non ho capito niente di me stesso. Chi pensa che siano malati? Ancora di più quando si tratta dell’argomento tabù della tua stessa testa?

    Naturalmente, anche i continui picchi emotivi estremi erano regolarmente seguiti da minimi. Chiaro. Ma erano brevi e rari. E non erano ciò che ora provo come doloroso o liberatorio sul Camino de Santiago. No, erano depressi. Solo allora non lo sapevo!

    Nessuno, davvero nessuno nella mia cerchia di amici avrebbe mai immaginato la depressione. Chiuso fuori. Il 95% delle volte ero sempre di umore migliore di chiunque altro.

    I minimi poi sono venuti più spesso e gradualmente è sceso più in basso nell’abisso. Gli stati emotivi come l’irrequietezza si sono rapidamente trasformati in paura tangibile, quindi in panico. E sono diventati irrazionali senza una ragione apparente. Paura esistenziale, insicurezza e spaventose spirali di pensiero.

    Pensare alle proprie azioni era prima di tutto una normale autocritica, da cui nascono insicurezze sempre più persistenti e infine piccoli esaurimenti nervosi, che però, a parte mia moglie, nessuno se ne accorgeva né voleva farci caso.

    Metto lo sport contro la rabbia e i sentimenti di impotenza. Ma lo sport normale e sano si è trasformato sempre più in una spietata fustigazione del mio corpo fino all’ultimo. Anche qui il mio ambiente non ha notato nulla, tranne che uno è più attivo (o più aggressivo) degli altri.

    Dopo essere uscito dalla trance vocale con 146 bpm (battiti al minuto), mia moglie lo chiama sprezzantemente techno, i miei sentimenti di felicità mi hanno ricompensato solo quando ero sul punto di ribaltarmi. La frequenza di clock della mia “musica” era più veloce di qualsiasi hip-hop e più veloce di qualsiasi ragionevole impulso continuo.

    Fuggi, attacca o uccidi

    Questi sono i tre algoritmi di base del nostro cervello dell’età della pietra, che vive ancora in noi sotto forma del piccolo nocciolo di mandorle. Bene, devo aggiungere la paura. Solo quando questo nocciolo di mandorle, l’amigdala, dà riposo può essere stabilita una vita normale ed equilibrata. Solo allora la gioia, l’incuria e la curiosità possono diffondersi di nuovo.

    Il caso normale sarebbe una vita senza ansia e senza lo stress costante dei nostri programmi dell’età della pietra. Ma evidentemente mi sono allontanato da questa qualità di vita nel corso degli anni. Tranne che ovviamente non l’ho mai avuto da solo!

    Sempre più spesso, l’amigdala ha preso il sopravvento su di me per salvarmi dalle “cose ​​malvagie” là fuori. Situazioni che non erano esattamente tangibili – sempre un risultato aperto – hanno reso il mio nocciolo di mandorle stare al di sopra del sé normale e impostare il tono. Ogni volta che non c’era soluzione, cercavo di fuggire nel passato o almeno di inventare tutti i tipi di scenari possibili. Non c’era spazio per il presente, ovviamente.

    Controllato esternamente

    Ma più spesso il nocciolo di mandorle prendeva il comando, più reazioni naturali come la fuga, l’attacco o l’uccisione diventavano. Ma da cosa si dovrebbe sfuggire nel mondo moderno? Ebbene, qui sul Cammino di Santiago improvvisamente ricordo un bel po ‘: compiti scomodi che sono stati rimandati da tempo. E il cui fardello sta crescendo. Fuggi dai compiti reali in un altro intero mondo astratto. Giochi al computer, dal centesimo al millesimo, ovviamente del tutto irrilevanti dal punto di vista della questione. Fuga da persone, riunioni e conferenze. Fuggi dalla tua cerchia di amici. Fuga dalla spontaneità, attività. Nell’isolamento depressivo. Depressivo? No certo che no. Perché non te ne accorgi nemmeno. E la cerchia di amici purtroppo ti accetta come fornitore di servizi,

    Alla fine, tuttavia, non puoi sfuggire al lavoro vero e proprio, al capo vero e proprio. Si cerca – piuttosto, l’amigdala sta cercando – un altro rimedio provato e testato:

    Fase due: l’attacco!

    Ma chi dovresti attaccare? Il capo? O preferiresti gol sostitutivi “morbidi”? Qui puoi sfogare le tue stesse aggressioni “in sicurezza”! E tutto questo non è altro che il controllo esterno da parte di questa piccola amigdala, che vuole creare aria in cui il corpo in qualche modo (o su qualcuno) abbatte gli ormoni dello stress che rilascia.

    Anche il fatto che io “interrompessi” costantemente gli altri era una sorta di reazione di attacco costante. E altri li hanno sicuramente visti come tali.

    Per me, ovviamente, non c’è mai stato e non c’è mai stato un vero nemico. Semplicemente tutto si è fermato, mi ha infastidito e infastidito. L’amigdala ha ripetutamente ordinato l’attacco. Ha persino identificato la cassetta delle lettere e la postina come un nemico terrificante. Proprio come un cane.

    Il cane dei miei suoceri non può fare a meno di impazzire alla vista dell’autopostale. “Blacky – via!” Allora non aiuta più. La sua amigdala ha inviato i corrispondenti “neurotrasmettitori” diretti alle cellule nervose al minimo rumore del motore dell’AutoPostale. E l’amigdala sa anche nel cane: il mio programma di fuga è inutile quando è incatenato. L’unica cosa rimasta è l’attacco!

    Non per niente le persone hanno decapitato il portatore di cattive notizie nei tempi antichi …

    … e sbarazzati dei cattivi ormoni dello stress che l’amigdala ha appena rilasciato nei vasi sanguigni. (Non è un cattivo esempio.)

    Se non fosse per il cervello civilizzato e colto. Il volo costante e l’attacco diffuso non sono più opzioni praticabili in questi giorni. Uno finalmente morde (un’altra espressione per attacco?).

    Questo lascia il programma numero tre:

    L’uccisione!

    Non è sorprendente come siamo ancora dominati da tre prepotenti programmi di base dopo tutti questi milioni di anni? Sono malato e non posso andare alla riunione. Devi prendere in consegna l’appuntamento domani, devo ancora ecc …

    E poi ci sono anche le persone che a un certo punto sono state aiutate con i soldi, molti soldi. E a un certo punto sono andati sottoterra. Non più disponibile. Solo perché? Certo: non puoi fare nient’altro!

    Non puoi più scappare! E non possono nemmeno attaccare! Devi fingere di essere morto (“ficcare la testa nella sabbia”). Il kernel di mandorle semplicemente non ha altri programmi pronti. Questo è stato sufficiente per l’età della pietra, perché il nemico potrebbe essersi ritirato di nuovo. Ma oggi continua a tornare. Il debito non scade così rapidamente!

    Anche se non capiamo più il nostro caro amico, che abbiamo aiutato allora: è il programma numero tre che non può sfuggire!

    Troppo spesso mi sono chiesto: perché non chiama più? Perché non mi parla delle sue preoccupazioni? Lo risparmierei, lo capirei anche. Ma finge di essere morto.

    È strano. Anche se ho esattamente gli stessi programmi dentro di me, non capisco più l’altro.

    Ho fatto finta di essere morto anch’io? Direi di no, non è stato così lontano per me. Ma a un esame più attento, ho lasciato molti problemi a mia moglie. Ha tenuto la testa per tutto e ad un certo punto è rimasta in silenzio per non appesantirmi più. Ed esattamente questo, questa profonda sensazione di non farne più parte e di non dirigere più me stesso, mi ha solo trascinato più a fondo nella mia spirale di paura.

    Su a Bilbo …

    Uno strano miscuglio di vuoto e curiosità mi accompagna sulla collina di fronte a Bilbao. Ora sono completamente svuotato. E mi manca l’acqua potabile. Con me ho solo metà della mela di riserva.

    Quando arrivi in ​​cima a una torre di trasmissione, hai una fantastica vista panoramica di Bilbao. Anche il sole sta uscendo adesso. “Bilbo”, come i baschi chiamano affettuosamente la loro città, si trova sotto di me. È un tubo lungo e stretto da quassù. Bilbo serpeggia strettamente lungo il fiume Nervión, che sfocia nel Golfo di Biscaglia nel sobborgo di Portugalete.

    Bilbo è stretto di fronte a me dalle catene montuose intorno a Ganekogorta (998 m). Alla mia sinistra attraverso Mugarra Peak (936 m) e Anboto (1331 m). In mezzo corre il Paso del Diablo “Pass of the Devil”.

    Insieme a Malta, Bilbo è una delle aree più densamente popolate d’Europa. Anche se i limiti sono molto gestibili da quassù.

    In discesa ho una visuale come dall’abitacolo di un aereo in atterraggio. Poiché il mio “carro” fa male sulle discese ripide, desideravo qualcosa come i flap dei freni.

    In giro con i sandali

    Dopotutto, sono ancora in giro con i miei sandali. Sulla ripida pista asfaltata, le dita dei piedi spesso si spalancano in avanti e toccano il suolo. Fa male.

    Ma ora un ottimo posto per un picnic mi distrae. Il verde si estende su più gradini. Una famiglia allargata sta facendo un barbecue. L’odore della carne alla griglia riempie l’aria da lontano. Ma ho solo voglia di bere. Dovrei chiederlo alla famiglia? Sicuramente mi darebbero qualcosa. Ma al momento non mi sento compagnia.

    È un bene che trovo un pozzo. Questo mi salva dall’accattonaggio. Finalmente posso bere molto e lavarmi le lacrime dal viso.

    Nel lento avvicinamento dell’atterraggio, mi immergo nella vita vivace in un lampo. In discesa suono un aeroplano come un bambino e allargo le braccia. Se qualcuno mi vedesse adesso

    L’allegro sobborgo con i bambini che giocano e gli anziani seduti sulle panchine del parco mi rallegra davvero. Le frecce gialle del Camino de Santiago sono da tempo trasformate in stabili cartelli in legno. Questi vengono ora sostituiti di nuovo. Incastonate nel rivestimento del pavimento, le nobili piastrelle Jacob ora brillano. Purtroppo, questi sono disponibili solo sporadicamente. Senza una guida, le tracce del camin si perderanno rapidamente nel trambusto dei sobborghi.

    Gli ultimi metri una vecchia scala in pietra mi conduce fino alla Plaza de Unamuno, nel centro del centro storico. Un gioiello. Per qualche minuto mi siedo su uno degli antichi gradini di pietra. Da qui guardo timidamente il caos sociale sulla piazza. Mi piace essere quì.

    Poi mi rallegro e mi immergo nel mercato pulsante. C’è anche un gelato mentre si cammina. Vaniglia, banana e una palla di verde indefinibile. E ricevo cartoline e francobolli per i miei figli.

    Prima di me, la Cattedrale di Santiago rappresenta tempi lontani. Ma oggi non ho voglia di andare in chiesa.

    Scopro quanto siano cortesi ed educati le persone a Bilbo a un posteggio dei taxi. Non trovo indicazioni da molto tempo. Ovviamente non sono più dove dovrei essere secondo la mia guida. Allora dove sono e come va da qui?

    Sì, mi mostra la strada!

    Un tassista con una camicia verde chiaro mi si avvicina sorridendo. Nella sua mano sventola una mappa della città. Gli sarà chiaro che non sarò il suo passeggero. Eppure vuole aiutarmi. Segna pazientemente la posizione attuale con una penna a sfera blu dell’Alleanza spagnola. Grazie a Dio non mi dà la penna, ma la mappa della città.

    Onestamente, segna la via più breve per me. Con uno stravagante movimento circolare, mostra con un sorriso quale strada avrebbe preso con un passeggero benestante. Devo ridere e dargli una pacca sulla spalla sinistra come per ringraziarlo. “Grazie di tutto!”

    Bilbo è una delle città in cui una pausa culturale sarebbe davvero ripagata. A partire dal Museo Guggenheim fino al Museo Marittimo e il più antico ponte trasportatore del mondo. Fino alle persone, ai festival e alla vivace vita notturna, dovrebbe esserci qualcosa di adatto a tutti i gusti.

    L’ostello della gioventù è dall’altra parte della città. È un edificio alto e moderno che non si adatta affatto al Cammino di Santiago.

    Anche l’alloggio al sesto piano ha qualcosa di suo. La vista è paragonabile a quella di un nobile attico. Contrariamente alle aspettative, le camere sono piccole, pulite e non sovraffollate. Condivido la mia stanza solo con un camionista portoghese e un pellegrino: Babbo Natale!

    Jean-Louis, il francese dalla barba bianca mi vede e mi riceve con un esuberante “Aaaah mon Amieeee, Bonjouuuur”.

    Contenuto dal libro BURNOUT: A journey on a fine line, Way of St. James on the coast

    Contenuto dal libro BURNOUT: A journey on a fine line, Way of St. James on the coast

    • Gernika – Bilbao (BURNOUT)
    • (Camino de Santiago)
    • 6 ° giorno: 40 km, circa 1.000 metri di dislivello, sulle alture di Morga, Lezama, Zamudio. (Pellegrinaggio sul sentiero costiero)
    • Per dire addio (libro del pellegrino)
    • Lasciar andare è un nuovo inizio. (Camino de Santiago sulla costa)
    • Quando tutto si accende nel mezzo senza che venga chiesto (Jakobswegbuch)
    • per dimenticare il compleanno di tua figlia! (Dal libro BURNOUT Jakobsweg di Christian Seebauer)
    • Certo che sono sano. Molto salutare … (Dal libro BURNOUT Jakobsweg di Christian Seebauer)
    • Nessun medico riesce a trovare nulla (dal libro BURNOUT Jakobsweg di Christian Seebauer)
    • Mille sintomi (pellegrini sul sentiero costiero)
    • “Il burnout non è una malattia, ma un problema di affrontare la vita.” (Camino del Norte)
    • “Sei davvero malato!” (Pellegrini sul sentiero costiero)
    • Fuggi, attacca o uccidi (BURNOUT)
    • Controllato esternamente (Camino)
    • Fase due: l’attacco! (BRUCIATO)
    • L’uccisione! (Pellegrinaggio sul sentiero costiero)
    • Su a Bilbo … (Camino)
    • In giro con i sandali (BURNOUT)
    • Sì, mi mostra la strada! (Camino de la Costa)
    Kuestenweg espanol excerpt:

    Gernika – Bilbao

    Día 6:40 km, aprox.1.000 metros de desnivel, sobre las alturas de Morga, Lezama, Zamudio.

    Amanece un día duro y triste. Con Ingrid continuamos por el suelo húmedo hacia Lezama.

    Y lo sé: con cada paso que di, se desarrolló una profunda amistad. He estado siguiendo sus huellas durante días. La escucho y me río mucho. Por cierto, de ella aprendí todo lo que un peregrino necesita saber sobre el Camino de Santiago. Todos estos días he tratado de quedarme con ella. Hoy los pasos de Ingrid son infernales.

    Especialmente los últimos kilómetros cuesta abajo en la desolada y húmeda carretera asfaltada. Ingrid dice: Serán de seis a siete kilómetros por hora y vuelve a acelerar. Pero de alguna manera hoy está totalmente arreglado.

    Ella está en silencio y absorta en sí misma. Aunque camina cada vez más rápido, dice taciturna: “Voy a reducir la velocidad los próximos días”. El énfasis de la oración corta está en “yo”. Entonces ella guarda silencio.

    Llegamos a Lezama a las 2 p.m. Nos paramos frente a las puertas cerradas del albergue. Esperando avergonzado. Ingrid habla de llegar a Santiago muchos días antes. Ella tiene un plan fijo. Los suyos. Habla del Museo Guggenheim, que definitivamente quiere ver esta vez. Y habla de unos días tranquilos, sola.

    Corro a la ciudad y consigo un bocadillo y dos latas de cerveza. ¡Sí, Ingrid me pidió que le llevara una lata de cerveza! Pero eso tampoco cambia el estado de ánimo.

    despedirse

    No puedo comer un bocado y siento que ha llegado el momento en que tenemos que tomar caminos separados nuevamente. ¿Solo porque?

    No quiero ser una carga para Ingrid, ni quiero incitarla. Así que la dejé reflexionar para sí misma. Una y otra vez tengo que apartar la mirada cuando quiero mirarla. Miro al suelo.

    Ingrid luego quiere hacer una llamada telefónica. Pero mi celular se niega. Muy lentamente, con la cabeza gacha, va a buscar una cabina telefónica.

    Mientras reflexiono, llegan tres españoles de mediana edad, dos hombres y una mujer. He visto a dos de ellos antes en el edificio de la vieja escuela en Deba. Se sientan a mi lado, son ruidosos y demasiado divertidos. No me gusta eso en absoluto ahora.

    Agarro mi silla de plástico húmeda y me siento sin decir una palabra en la otra esquina del jardín delantero. Ingrid vuelve y aprieta mi garganta. Ella o yo Incluso desde la distancia, parece que ambos sentimos lo mismo. Queríamos permanecer juntos y seguir moviéndonos. Solo.

    Cuando se para frente a mí, simplemente la abracé.

    Muy firme y profundamente. Ninguno de nosotros pronuncia una palabra. Ambos luchamos contra las lágrimas.

    Ingrid me acaricia el pelo con cariño y me susurra muy suavemente al oído:

    Bon Camino, bon Camino, bon Camino!

    Recojo mi mochila, dejo todo lo demás en la mesa. Todo se contrae en mí. Me voy sin una palabra. Haré una etapa más a Bilbao. ¡Lejos de aqui! Lejos antes de que ella vea mis lágrimas y lejos antes de que yo vea las suyas.

    Un pequeño pero brutal recorrido por la montaña se encuentra entre aquí y Bilbao. La extraño La extraño terriblemente. Barren se acerca. Hoy entiendo qué es realmente el Camino de Santiago:

    El camino es dejarse llevar.

    Dejar ir es la lección más difícil que Ingrid me ha enseñado ahora. Quizás una de las lecciones más difíciles de toda mi vida. Le agradezco por siempre eso. Mi propio camino de repente me parece muy despiadado. Y sin embargo siento muy profundamente que Ingrid fue un ángel que me acompañó en la parte más importante de mi camino. Y eso nos conectará para siempre a partir de ahora. Pero ahora estoy luchando con mis sentimientos. La ira se mezcla con mis lágrimas cuesta arriba.

    Pero dejé que me atropellaran. No tengo que esconder nada aquí. No hay nada de qué avergonzarse solo porque me siento yo mismo en este momento.

    ¿Qué es lo que me está pasando ahora mismo?

    ¿Es un episodio de depresión? ¿O es autocompasión? ¿O es simplemente un dolor profundo combinado con una sensación de alivio emergente?

    No lo sé. Ahora todo me está cayendo.

    Pero de alguna manera es como si hubiera estado esperando este momento todos estos últimos años.

    Hoy tomé mi vida en mis propias manos. Lo dejo ir. Y de aquí en adelante sigo mi propio camino.

    Dejar ir es un nuevo comienzo.

    Ahora estoy solo. A solas conmigo

    Las lágrimas siguen saliendo. Pero una y otra vez siento algo parecido a la liberación. Como si se me quitara una gran carga. No me refiero a Ingrid, sino a mi vida antes de eso. La montaña rusa emocional se produce muy rápidamente. Con cada nuevo paso que doy frente a los demás, entro a un mundo nuevo en mí.

    Finalmente tengo la sensación de haber llegado a mi propia presencia. Incluso si es doloroso.

    Burnout: mi yo perdido

    En casa, recientemente me resultó difícil involucrarme en las percepciones espontáneas y emocionales de mis hijos.

    Oh Dios, ¿cuántas cosas “sin importancia” pero hermosas me he perdido en los últimos años?

    Lo malo de estar permanentemente abrumado es que poco a poco y sin ser notado pierdes el contacto contigo mismo. Entonces degeneras en un caparazón congelado sin los sentimientos que tengo ahora. A menos que ya esté tan lejos que te derrumbes mentalmente de vez en cuando.

    Durante años, mi contraseña en constante cambio fue Freedom-1 para enero, Freedom-2 para febrero, etc.

    Pero, ¿de qué sirven las contraseñas si, sin amistad con uno mismo, solo puede trabajar de manera irritable y automática? Sin pasion Sin un mantenimiento sincero de relaciones a largo plazo con el mundo exterior. La compulsión de cavilar ha ido ganando terreno poco a poco. Los sentimientos irracionales de culpa y el abatimiento inexplicable se han dominado con otros síntomas de trastornos afectivos cada vez más recientes que simplemente han cobrado vida. Inadvertido.

     

    Respiras, pero ya no estás “vivo”. Ya no se aman. Por supuesto que tampoco se odian. Simplemente eres indiferente a ti mismo.

    Cuando todo interfiere sin que se lo pida

    Todo se detiene y perturba. Todo es injusto, deteriorado, bloqueado y paralizado. Todo penetra sin que se lo pida, se nubla y se aleja de la presencia de ánimo. Todo te inunda y ya no puedes tomar las decisiones más simples.

    A uno le molestan los acontecimientos constantemente nuevos que le hacen imposible concentrarse en otra tarea. Impulsado por una sobrecarga constante. Pero no te permites hacer eso, porque menos que nada te comprendes a ti mismo cuando pierdes el contacto contigo mismo.

    Son los otros, las circunstancias, los que te tratan cada vez más despiadadamente. Simplemente persigues, jadeando de una cita a otra, al mismo tiempo

    para olvidar el cumpleaños de tu hija!

    Es bueno tener una esposa adorable que me conoce mejor que yo mismo, ella realmente siempre se ocupa de todo lo que yo pueda olvidar. Pero a pesar de que me mostró qué regalo está recibiendo la hija de nosotros, en el momento siguiente ya no lo sé. Porque en mi mente estoy en un problema. Alguna. Me quedé atascado una vez más y ya no estoy allí.

    Uno reflexiona sobre el pasado. Y reflexionas sobre el futuro. Literalmente, cada pequeña cosa se vuelve independiente en interminables espirales de pensamiento.

    No quedarse dormido sin meditar. No despertar sin estar empapado en sudor. No más referencias a lo que está pasando literalmente frente a mí.

    No más interés ni tiempo para mí ni para los demás. Incluso para lo que es bueno para ti, ya no hay “tiempo”. Será mejor que vuelva a la computadora rápidamente.

    Cada problema se vuelve independiente en el cerebro sin ningún timbre.

    Al igual que el oleaje del Atlántico, mis pensamientos se abrieron paso constantemente en la conciencia, de modo que ya no hay espacio para el momento real: el ahora. Los síntomas sólidos se han manifestado desde hace mucho tiempo, que, por supuesto, ningún médico convencional en el mundo puede interpretar y curar.

    Nunca entendí que había una conexión con mi propia forma de vida. Las arritmias eran tan normales al quedarse dormido que simplemente eran parte de ello. Por supuesto, seguían asustándome y poniéndome sudores fríos en la frente.

    En algún momento, automáticamente comienzas a escucharte a ti mismo y a sentir si tu corazón todavía late.

    Sí, late.

    Por supuesto que estoy sano. Muy saludable …

    aparte de…

    … sí, aparte de algunas cosas que se han colado en mi vida tan completamente desapercibidas. Y eso era, si lo hubiera pensado, ¡toda una lista de terror!

    Comenzó hace muchos años cuando todavía trabajaba para un gran banco alemán. ¿Dónde estoy? ¿Qué día es hoy? ¿En qué hotel me hospedaré esta noche?

    Acabo de volver al avión, camisa de negocios, pero clase de madera. Y mientras los otros pasajeros se inclinaban hacia atrás, me sentí abrumado por un loco malestar. Mi brazo izquierdo se quedó dormido, todo alrededor de mi corazón se encogió, jadeé por aire, me levanté y llamé a gritos a la azafata, mientras que al mismo tiempo me desplomé hacia atrás y temí que la muerte se levantara.

    Me encontré tirado en el suelo frente a la cabina del piloto, dos auxiliares de vuelo estaban a mi alrededor y un pasajero que era médico. Él estaba sosteniendo mi mano. La puerta de la cabina estaba abierta y de repente el piloto estaba conmigo. Escuché de un aterrizaje de emergencia y todo sucedió muy rápido.

    Ningún doctor puede encontrar nada

    Pero no se encontró nada en el hospital que pudiera sugerir siquiera un ataque cardíaco. Y, aunque todavía me sentía mal, me dieron de alta con la misma rapidez.

    Ese fue el comienzo de una docena de otros síntomas que han aparecido con el tiempo. Después de lo que pareció un infarto, todos los electrocardiogramas han confirmado repetidamente que estoy muy sano. Sin embargo, a partir de ahora tuve más ataques de pánico cuando estaba solo en el bosque en busca de setas o en bicicleta de montaña. El miedo finalmente se hizo tan grande que al final no me atreví a ir muy lejos.

    En el trabajo funcioné como siempre. Pero por el contrario. Incluso me dieron una palmada en el hombro por el aterrizaje de emergencia: puede suceder tanto como usted está en la carretera. Siempre tuve que rendir mejor. Hazlo. O como dicen en rebajas: día y noche.

    En cada seminario, yo era el último en sentarme con el personal en el bar del hotel y hablar incesantemente sobre el negocio y, por supuesto, siempre fui el primero en regresar de buen humor a la mañana siguiente. Cada día de nuevo. Finalmente, los seminarios se extendieron cada vez más a los fines de semana. Y, sin embargo, llegué a trabajar a tiempo el lunes por la mañana. Incluso si no llegaba a casa hasta las cinco de la mañana.

    Mis rodillas también me dieron grandes problemas en algún momento y solo era posible trotar una distancia corta. Quizás mi cuerpo quería mostrarme: ¡“ya no funciona”!

    Y luego había lugares que habían estado inflamados durante años y simplemente no querían sanar más. Como era de esperar, el maratón de médicos de un año no arrojó ningún resultado. Y entonces solo tenía 30 años.

    Mil síntomas

    En algún momento noté muchas rayas “en mis ojos”, que a partir de ahora siempre estaban ahí y seguían los movimientos de mis ojos. Por supuesto, fui de médico en médico y de clínica oftalmológica en clínica oftalmológica. Resultado: cero.

    Y las inquietantes arritmias cardíacas siempre estuvieron ahí. Me llamaron: “¡Basta!”

    Lo que otros me envidiaban, mi peso ligero, también era un problema para mí. Cuanto más estrés tenía, más me colgaban los trajes y los cuellos de las camisas tenían demasiado aire. Entonces solo te ves enfermo.

    Mi nariz estaba constantemente bloqueada. Parecía querer decirle a mi cuerpo que estaba “harta de eso”. Por supuesto, volví a pasar de médico en médico. Y como era un paciente privado (?), Me convencieron de que me operara el tabique nasal. También sin resultado positivo.

    Todo tipo de músculos habían sufrido calambres y endurecimientos durante años. Aquí, también, mi cuerpo debió de gritar y tratar de decirme: “Relájate, déjalo ir”. Por supuesto, he probado el masaje y la fisioterapia. (Todo no trajo nada en absoluto).

    La cadena de todas las “no enfermedades” que tenía de acuerdo con la lectura médica convencional y todos los tratamientos frustrantemente infructuosos podría continuar indefinidamente.

    Si un médico hubiera dicho solo una vez: tienes que apagar, apagar, estás agotado … entonces podría haber notado que mi cuerpo estaba gritando pidiendo ayuda.

    O necesitaba que alguien como Ingrid me trajera a mí mismo con un mazo.

    Y luego podría haber leído en Wikipedia:

    “El agotamiento no es una enfermedad, sino un problema de afrontamiento de la vida”.

    Puede describirse como el final de una línea de desarrollo que comienza con el entusiasmo idealista y, a través de experiencias frustrantes, conduce a la desilusión y la apatía, enfermedades psicosomáticas y depresión o agresividad y un mayor riesgo de adicción.

    Burnout no es un término médico bien establecido. Más bien, es la llamada depresión por agotamiento. Burnout suena mucho mejor, por supuesto. Porque ¿quién es “vago y deprimido”? Quemado, por otro lado, solo puede ser el que se quemó antes y eso está bien socialmente. Incluso es una figura decorativa.

    El cansancio constante y el olvido no tienen nada que ver con la depresión, ¿verdad? Y el hecho de que todos los demás se volvieran cada vez más molestos para mí, ¿qué tiene eso que ver con la depresión? Además, que todo siempre se me pegó, ¿qué tiene eso que ver? Así es como es. Es solo mi destino tener tantas cosas en la cabeza y no ser lo suficientemente fuerte para ello.

    Solo mi esposa habló claramente. Después de 14 días de trabajo ininterrumpido, cuando quise irme de nuevo, ella dijo por primera vez:

    “¡Estás realmente enfermo!”

    Eso me dolió profundamente, pero todavía no entendía nada sobre mí. ¿Quién cree que está enfermo? ¿Más aún cuando se trata del tema tabú de tu propia cabeza?

    Por supuesto, los altibajos emocionales extremos en curso también fueron seguidos regularmente por mínimos. Claro. Pero fueron breves y raras. Y no eran lo que ahora experimento como doloroso o liberador en el Camino de Santiago. No, estaban deprimidos. ¡Solo que yo no lo sabía entonces!

    Nadie, realmente nadie en mi círculo de amigos hubiera adivinado la depresión. Bloqueado. El 95% del tiempo siempre estaba de mejor humor que los demás.

    Luego, los mínimos llegaron con más frecuencia y gradualmente se fue hundiendo más en el abismo. Los estados emocionales como la inquietud se convirtieron rápidamente en miedo tangible y luego en pánico. Y llegaron de forma irracional sin motivo aparente. Miedo existencial, dudas sobre uno mismo y espantosas espirales de pensamiento.

    Pensar en las propias acciones era, ante todo, una autocrítica normal, de la que se producían dudas cada vez más persistentes y, finalmente, pequeños ataques de nervios, que, sin embargo, salvo mi esposa, nadie se percataba ni quería notar realmente.

    Pongo el deporte en contra de la ira y los sentimientos de impotencia. Pero el deporte normal y saludable se convirtió cada vez más en un azote despiadado de mi cuerpo hasta el final. Aquí, mi entorno tampoco notó nada, excepto que uno es más activo (o más agresivo) que otros.

    Salido del trance vocal con 146 bpm (latidos por minuto), mi esposa lo llama despectivamente techno, mis sentimientos de felicidad solo me recompensaron cuando estaba a punto de volcar. La frecuencia del reloj de mi “música” era más rápida que cualquier hip-hop y más rápida que cualquier pulso continuo razonable.

    Escapar, atacar o matar

    Estos son los tres algoritmos básicos de nuestro cerebro de la Edad de Piedra, que todavía vive en nosotros en forma de pequeño grano de almendra. Bueno, tengo que añadir miedo. Sólo cuando este grano de almendra, la amígdala, descanse, se podrá establecer una vida normal y equilibrada. Sólo entonces podrá volver a difundirse la alegría, el descuido y la curiosidad.

    El caso normal sería una vida sin ansiedad y sin el estrés constante de nuestros programas de la Edad de Piedra. Pero evidentemente me he alejado de esta calidad de vida a lo largo de los años. ¡Excepto que, por supuesto, nunca lo obtuve yo mismo!

    Más y más a menudo, la amígdala se ha apoderado de mí para salvarme de los “malos sucesos” que hay. Situaciones que no eran exactamente tangibles, siempre un resultado abierto, hicieron que mi grano de almendra se mantuviera por encima de lo normal y marcara la pauta. Siempre que no había solución, intentaba huir al pasado o al menos pensar en todo tipo de escenarios posibles. Por supuesto, no había lugar para el presente.

    Controlado externamente

    Pero cuanto más a menudo tomaba el mando el grano de almendra, más reacciones naturales como la huida, el ataque o la muerte se volvían. Pero, ¿de qué debería uno escapar en el mundo moderno? Bueno, de repente se me ocurren muchas cosas aquí en el Camino de Santiago: tareas incómodas que se han pospuesto durante mucho tiempo. Y la carga de la cual está creciendo. Escapa de las tareas reales a otro mundo abstracto propio. Juegos en la computadora, desde la centésima hasta la milésima, por supuesto, completamente sin importancia desde el punto de vista del asunto. Escapar de personas, reuniones y conferencias. Escapa de tu propio círculo de amigos. Escape de la espontaneidad, la actividad. En el aislamiento depresivo. Depresivo? No claro que no. Porque ni siquiera lo notas. Y el círculo de amigos lamentablemente te acepta como proveedor de servicios,

    Sin embargo, en última instancia, no puede escapar del trabajo real, del jefe real. Uno busca, más bien, la amígdala está buscando, otro remedio probado y comprobado:

    Etapa dos: ¡el ataque!

    ¿Pero a quién deberías atacar? ¿El jefe? ¿O prefiere goles sustitutos “suaves”? ¡Aquí puedes descargar tus propias agresiones “de forma segura”! Y todo esto no es más que el control externo de esta pequeña amígdala, que quiere crear aire en el que el cuerpo de alguna manera (o en alguien) descompone las hormonas del estrés que libera.

    El hecho de que constantemente “interrumpiera” a otros también era una especie de reacción de ataque constante. Y otros definitivamente los han visto como tales.

    Para mí, por supuesto, nunca ha habido ni ha habido un enemigo real. Simplemente todo se detuvo, me molestó y molestó. La amígdala ha ordenado repetidamente el ataque. Incluso identificó el buzón y la mujer de correos como un enemigo aterrador. Como un perro.

    El perro de mis suegros no puede evitar asustarse al ver el autobús postal. “Blacky – off!” Entonces ya no ayuda. Su amígdala envió los correspondientes “neurotransmisores” en su camino hacia las células nerviosas al menor ruido del motor Postbus. Y la amígdala también sabe en el perro: Mi programa de escape es inútil cuando estoy encadenado. ¡Lo único que queda es el ataque!

    No en vano la gente decapitó al portador de malas noticias en la antigüedad …

    … y deshacerse de las desagradables hormonas del estrés que la amígdala acaba de liberar en los vasos sanguíneos. (No es un mal ejemplo).

    Si no fuera por el cerebro civilizado y culto. El vuelo constante y el ataque difuso ya no son opciones viables en estos días. Finalmente te abres camino (¿otro término para ataque?).

    Eso deja el programa número tres:

    ¡El asesinato!

    ¿No es sorprendente cómo todavía estamos dominados por tres programas básicos abrumadores después de todos estos millones de años? Estoy enfermo y no puedo ir a la reunión. Mañana tienes que hacerte cargo de la cita, todavía tengo que hacerlo, etc.

    Y luego también están las personas que en algún momento fueron ayudadas con dinero, mucho dinero. Y en algún momento pasaron a la clandestinidad. Ya no está disponible. ¿Solo porque? Seguro: ¡no puedes hacer nada más!

    ¡Ya no puedes escapar! ¡Y tampoco pueden atacar! Tienes que hacerte el muerto (“meter la cabeza en la arena”). El grano de almendra simplemente no tiene otro programa listo. Eso fue suficiente para la Edad de Piedra, porque el enemigo pudo haberse retirado nuevamente. Pero hoy sigue volviendo. ¡La deuda no expira tan rápido!

    Incluso si ya no entendemos a nuestro querido amigo, a quien ayudamos en ese entonces: ¡Es el programa número tres del que no puede escapar!

    Con demasiada frecuencia me he preguntado: ¿por qué ya no llama? ¿Por qué no me habla de sus preocupaciones? Lo perdonaría, incluso lo entendería. Pero finge estar muerto.

    Es extraño. Aunque tengo exactamente los mismos programas en mí, ya no entiendo el otro.

    ¿Me hice el muerto también? Yo diría que no, no estaba tan lejos para mí. Pero en una inspección más cercana, dejé muchos problemas a mi esposa. Ella sostuvo su cabeza por todo y en algún momento permaneció en silencio para no agobiarme más. Y exactamente eso, este profundo sentimiento de dejar de ser parte y de no dirigirme a mí mismo, solo me ha llevado más profundamente a mi espiral de miedo.

    A Bilbo …

    Una extraña mezcla de vacío y curiosidad me acompaña en la cima de la colina frente a Bilbao. Estoy totalmente agotado ahora. Y me falta agua para beber. Solo tengo una mitad de la manzana de sobra conmigo.

    Cuando llegas a lo alto de una torre de transmisión, tienes una fantástica vista panorámica de Bilbao. El sol también está saliendo ahora. “Bilbo”, como los vascos llaman cariñosamente a su ciudad, se encuentra debajo de mí. Es un tubo largo y estrecho desde aquí. Bilbo serpentea estrechamente por el río Nervión, que desemboca en el Cantábrico en la urbanización de Portugalete.

    Bilbo está encajado frente a mí por las cadenas montañosas alrededor de Ganekogorta (998 m). A mi izquierda por el pico Mugarra (936 m) y Anboto (1331 m). En el medio corre el Paso del Diablo “Paso del Diablo”.

    Junto con Malta, Bilbo es una de las zonas más densamente pobladas de Europa. Incluso si las fronteras son muy manejables desde aquí.

    Cuesta abajo tengo una vista como desde la cabina de un avión de aterrizaje. Debido a que mi “tren de aterrizaje” me duele en los descensos empinados, deseaba algo así como aletas de frenado.

    Fuera y con sandalias

    Después de todo, todavía estoy fuera de casa con mis sandalias. En la pista de asfalto empinada, mis dedos de los pies a menudo se deslizan hacia adelante y tocan el suelo. Eso duele.

    Pero ahora me distrae un gran lugar de picnic. El green se extiende por varias escaleras. Una familia extensa está haciendo una barbacoa. El olor a carne asada llena el aire desde lejos. Pero solo tengo ganas de beber. ¿Debería preguntarle a la familia al respecto? Definitivamente me darían algo. Pero no tengo ganas de compañía en este momento.

    Es bueno que encuentre un pozo. Esto me salva de la mendicidad. Finalmente puedo beber mucho y lavarme las lágrimas de la cara.

    En la aproximación de aterrizaje lento, me sumerjo en la vida animada en un instante. Cuesta abajo, juego como un niño en un avión y abro los brazos. Si alguien me viera ahora

    El alegre suburbio con niños jugando y ancianos sentados en los bancos del parque realmente me anima. Las flechas amarillas del Camino de Santiago se han convertido en carteles de madera estable desde hace algún tiempo. Estos ahora están siendo reemplazados nuevamente. Incrustadas en el revestimiento del suelo, ahora brillan las nobles baldosas de Jacob. Desafortunadamente, estos solo están disponibles esporádicamente. Sin un guía, las huellas del camín se perderían rápidamente en el ajetreo y el bullicio de los suburbios.

    Los últimos metros una antigua escalera de piedra me lleva hasta la plaza de Unamuno, en medio del casco antiguo. Una joya. Durante unos minutos me siento en uno de los viejos escalones de piedra. Desde aquí miro tímidamente el caos social en la plaza. Me gusta aquí.

    Entonces tomo valor y me sumerjo en el mercado vibrante. También hay un helado mientras camina. Vainilla, plátano y una bola de verde indefinible. Y recibo postales y sellos para mis hijos.

    Ante mí, la Catedral de Santiago representa tiempos pasados. Pero hoy no tengo ganas de ir a la iglesia.

    En una parada de taxis descubro lo corteses y educados que son los habitantes de Bilbo. No he encontrado ninguna señal en mucho tiempo. Por supuesto, ya no estoy donde debería estar según mi guía. Entonces, ¿dónde estoy y cómo va todo desde aquí?

    ¡Sí, me muestra el camino!

    Un taxista con una camisa verde claro se me acerca sonriendo. En su mano agita un mapa de la ciudad. Le quedará claro que no seré su pasajero. Todavía quiere ayudarme. Marca pacientemente la posición actual con un bolígrafo azul de la Alianza Española. Gracias a Dios no me da el bolígrafo, sino el mapa de la ciudad.

    Sinceramente, él marca la ruta más corta para mí. Con un extravagante movimiento circular, muestra con una sonrisa el camino que habría tomado con un pasajero adinerado. Tengo que reírme y darle una palmada en el hombro izquierdo como para agradecerle. “¡Gracias por todo!”

    Bilbo es una de las ciudades donde realmente valdría la pena una escapada cultural. Comenzando con el Museo Guggenheim hasta el Museo Marítimo y el puente transportador más antiguo del mundo. Hasta la gente, los festivales y una animada vida nocturna, debe haber algo adecuado para todos los gustos.

    El albergue juvenil está en el otro extremo de la ciudad. Es un rascacielos moderno que no encaja en absoluto con el Camino de Santiago.

    El alojamiento en el sexto piso también tiene algo propio. La vista es comparable a la de un ático noble. Contrariamente a lo esperado, las habitaciones son pequeñas, limpias y no abarrotadas. Solo comparto mi habitación con un camionero portugués y un peregrino: ¡Papá Noel!

    Jean-Louis, el francés de barba blanca me ve y me recibe con un exuberante “Aaaah mon Amieeee, Bonjouuuur”.

    Contenido del libro BURNOUT: Un viaje en una línea fina, el Camino de Santiago en la costa y fotos adicionales aquí en el sitio web del Camino de Santiago (fotos no incluidas en el libro)

    • Gernika – Bilbao
    • Día 6:40 km, aprox.1.000 metros de altitud, sobre las alturas de Morga, Lezama, Zamudio.
    • despedirse
    • Dejar ir es un nuevo comienzo.
    • Cuando todo interfiere sin que se lo pida
    • para olvidar el cumpleaños de tu hija!
    • Por supuesto que estoy sano. Muy saludable …
    • Ningún doctor puede encontrar nada
    • Mil síntomas
    • “El agotamiento no es una enfermedad, sino un problema de afrontamiento de la vida”.
    • “¡Estás realmente enfermo!”
    • Escapar, atacar o matar
    • Controlado externamente
    • Etapa dos: ¡el ataque!
    • ¡El asesinato!
    • A Bilbo …
    • Fuera y con sandalias
    • ¡Sí, me muestra el camino!

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