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Jean-Louis am Jakobsweg an der Küste, Ölgemälde

T-Shirts für den Jakobsweg an der Küste

T-Shirts für den Jakobsweg an der Küste

Bei T-Shirts vom Jakobsweg ist es wie überall: Fast immer findest Du nur Massenware und nur selten findest Du ganz individuelle und einzigartige Motive vom Jakobsweg, die sich unterscheiden und mit denen Du etwas ganz persönliches verbinden kannst.

Weil alles für mich immer nur gleich war und es speziell zum Jakobsweg an der Küste kaum etwas gab, was ich als Souvenir gerne selbst tragen wollte, habe ich nach meinem Jakobsweg damit angefangen, meine T-Shirts selbst zu malen und einfach meine eigenen Sachen zu zeichnen und zu gestalten.

Mein erstes T-Shirt habe ich mich gemacht, als ich nach meinem Jakosweg bei meinem Pilgerfreund Jean-Luis zu seiner buddhistischen Hochzeit in Frankreich eingeladen war. Ich habe ihm mein Ölgemälde vom Jakobsweg geschenkt, auf dem ich ihn verewigt hatte. Und eigentlich rein zum Spass habe ich mir von diesem wunderschönen Motiv auch ein T-Shirt drucken lassen. Dieses trage ich witzigerweise zu Hause permanent, auch wenn es längst ausgewaschen ist.

Immer wieder haben mich Freunde und Bekannte, aber auch meine Leserinnen und Leser gefragt, ob sie denn auch so ein T-Shirt haben könnten. Und selbst Facebookfreunde haben mich nach Posts gefragt, weshalb ich immer Klamotten trage, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt und wo ich sie her habe. Auch das hat sich bis heute nicht geändert. Was ich nicht finde, mache ich einfach selbst.

Nun habe ich einige meiner Designs bei Spreadshirt eingestellt, einem Onlineshop, der auf T-Shirtdruck spezialisiert ist. Theorethisch würde ich von nun an für ein dort verkauftes T-Shirt z.B. 3 Euro verdienen. Doch darum geht es gar nicht. Es ist viel mehr die Begeisterung und die Liebe, die ich noch immer für den Jakobsweg empfinde, die mich immer wieder antreibt, Zeit und Hingabe für etwas zu investieren, was auch andere interessieren könnte. Schon klar, ich kann Dich nicht mitnehmen auf meinen Wegen, aber ich kann Dich vielleicht ein wenig teilhaben lassen. Denn genau darum geht es am Jakobsweg eben auch: Um Gefühle, um Verbindungen, um Träume und um Dinge, die mit Geld herzlich wenig zu tun haben. Es geht um Individualität. Es geht immer um Deinen ganz eigenen Weg.

Jakobsweg Vielleicht bist auch Du auf der Suche nach ganz individuellen Motiven, weit abseits des Mainstreams. Abseits von Massenware. Ob Dir meine Zeichnungen und Designs gefallen, weiß ich natürlich nicht. Meinen beiden Töchtern (meine härtesten und ehrlichsten Kritiker – denen ich immer sehr dankbar dafür bin) gefallen viele meiner Ölgemälde überhaupt nicht, manche aber doch und meine Tochter Stella hat sich sogar ein Jakobsweggemälde in ihrem Zimmer aufgehängt.

Wann immer Du etwas ganz persönliches und sehr individuelles vom Jakobsweg suchst… vielleicht findest Du es hier!

Am Anfang war mein Ölgemälde von meinem Pilgerfreund Jean-Louis am Camino de la Costa

Jean-Louis am Jakobsweg an der Küste, Ölgemälde

Jean-Louis am Jakobsweg an der Küste, Ölgemälde von Christian Seebauer, für seinen Pilgerfreund

Irgendwann wurde daraus ein Jakobsweg-Logo, welches es sonst nirgendwo gibt…

Obwohl es unzählige Jakobswegbücher schon gab, hat der Jakobsweg an der Küste etwas ganz Unerwartetes gezeigt: Es gibt Dinge, die einen quälen. Lange bevor man einen Jakosweg geht, oder auch nur im entferntesten überhaupt daran denkt, eine solchen Schrtt zu wagen. Bei mir waren es Depressionen, über die ich mir bis dahin in dieser Form nicht wirklich bewusst war. Aber Burnout, das konnte ich voll unterschreiben. Der Jakobsweg hat mir geholfen, die Augen zu öffnen. Und er hat mich ermutigt, für das Buchcover schlicht und einfach etwas aus meinem wirklichen Leben zu verwenden. Einfach ein eigenes Ölgemälde, dass ich mit Herzblut und großen Gefühlen gemalt habe. Jeder hat gesagt: Kannst Du für ein Buchcover nicht verwenden. Aber warum sollte ich mich schon wieder verbiegen müssen? Nein, dieses Mal blieb es dabei. Und mehr noch: Mein erstes T-Shirt fürs Privatleben habe ich mit diesem Logo gestaltet:

 

Camino de la Costa, Logo für T-Shirts

Camino de la Costa, Mein eigenes Logo für mein eigenes T-Shirt

Individuelle Jakobsweg-T-Shirts, garantiert einzigartig

Auf https://shop.spreadshirt.de/jakobsweglogos teile ich mit Dir einige meiner eigenen T-Shirt-Designs. Garantiert einzigartig und hochemotional. Hier kannst Du für Dich selbst, aber auch für Freunde, Deine Familie, für Kinder und Enkelkinder ein ganz besonderes Jakobswegsouvenir bestellen.

 

Damen-T-Shirt Jakobsweg

Damen-T-Shirt Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa T-Shirt mit Pferden, Trägershirt blau/ violett

Hoodie/ T-Shirt Jakobsweg an der Küste

Hoodie/ T-Shirt Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa T-Shirt mit Küste, blau

Damen T-Shirt Jakobsweg an der Küste grau, lila

Damen T-Shirt Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa T-Shirt in dunkelgrau mit Bergen/ violett, Sonnenuntergang und Pilgermuschel

Blaues T-Shirt Jakobsweg, Pilger an der Küste

Blaues T-Shirt Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa T-Shirt, Motiv Pilger am Jakobsweg an der Küste blau/ gelb

T-Shirt Jakobsweg mit Steinhaus

T-Shirt Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa T-Shirt, türkis, mit spanischen Steinhäussern

schwarzes T-Shirt Jakobsweg

schwarzes T-Shirt Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa T-Shirt, Pilgermotiv/ Pilger an der Küste

blaues T-Shirt Jakobsweg Damen

blaues T-Shirt Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa T-Shirt mit Pilger an der Küste Spaniens bei Irun

T-Shirt Jakobsweg an der Küste Damen

T-Shirt Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa T-Shirt, pink, mit Pilger am Camino del Norte

flieder/blau, Damen, Jakobsweg Outfit

T-Shirt Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa T-Shirt, flieder/blau, Damen

Kleidung am Jakobsweg

Kleidung am Jakobsweg: T-Shirt Pullover, an der Küste, Camino de la Costa T-Shirt blau, Männer M-XXL

Damen-T-Shirt Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa T-Shirt mit Pferden, Trägershirt blau/ violett

Damen-T-Shirt Jakobsweg an der Küste,Jakobsweg-Pfeil, Camino mit Herz, Destiny, gelb

Damen-T-Shirt Jakobsweg an der Küste, Camino de la Costa T-Shirt mit Pferden, Trägershirt blau/ violett

T-Shirt Jakobsweg an der Küste,Jakobsweg-Pfeil, Camino mit Herz, Destiny, blau gelb

Mehr dazu unter:

https://shop.spreadshirt.de/jakobsweglogos

Viel Freude!

 

1 IRUN – SAN SEBASTIÁN

Camino de la Costa: IRUN – SAN SEBASTIÁN | Jakobsweg, Küstenweg

Etappe 1: IRUN – SAN SEBASTIÁN
Tag 1: 28 km (+5 km Umweg), 1.000 Höhenmeter, über Pasaia

 

Irún 875 km – Fuenterrabía/Hondarribia 859 – Pasajes/Pasaia 843 – San Sebastián/Donostia 836 – Igueldo/Igeldo (San Sebastián) 831

Wie weit ist es von hier aus noch nach Santiago de Compostela? Die Kilometer werden rückwärts gezählt. Santiago de Compostela markiert Kilometer Null. Entfernungsangaben Quelle: Wikipedia 2012.

 


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Der Erlebnisbericht: Jakobsweg an der Küste | BURNOUT: Eine Wanderung auf schmalem Grat

Leseprobe aus dem Buch Jakobsweg an der Küste | Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet. EtappeIRUN – SAN SEBASTIÁN

 

Mit dem Zufallen der schweren Holztür beginnt es:

Das Abenteuer meines Lebens!

Auch wenn es Anfang Juni ist, atme ich jetzt eiskalte Luft ein, die beim Ausatmen zu sehen ist. Durch die Wolkenfetzen strahlt das erste wärmende Sonnenlicht hindurch und über meinen verzerrten, langen Schatten am Kopfsteinpflaster muss ich lachen. Welch komische Kreatur, die da ihr Glück versucht.

Nach wenigen Hundert Metern werfe ich meine beiden Plastiktüten aus dem Zug mit Zeitschriften, Chips und einem ekligen alten Sandwich in eine herrenlose Mülltonne. Immer wieder muss ich mit schlechtem Gewissen zurück blicken, ganz so, als wenn ich irgendetwas davon doch noch brauchen würde. Doch ich fühle mich auch befreit. Je weniger, desto besser.

Wau! Was für ein großartiges Gefühl! Ich setze einen Schritt vor den anderen. Noch kann ich mir die Wahnsinnsstrecke, die vor mir liegt nicht im Geringsten vorstellen. Und doch beginne ich sofort, vor mich hin zu träumen. Ich kann mein Glück noch gar nicht richtig fassen. Hier zu sein, scheint verrückt und surreal zu sein. Eine eigenartige Mischung aus Demut und erster vorsichtiger Fröhlichkeit begleitet mich ganz still. Wie von selbst kehrt Ruhe in mich ein. Eine Ruhe, die sich im normalen Urlaub leider immer erst dann einstellt, wenn er schon fast wieder vorbei ist. Was ist hier anders? Ich frage mich, bin aber von meiner Umgebung und dem kühnen Plan so eingenommen, dass Gedankenspiralen gar nicht erst aufkommen.

Endlich darf ich einmal das tun, was sich der Teil meines Urzeitgehirns so lang ersehnt hat. Vorwärts gehen, ohne zu denken. Wird mir das weiterhin gelingen?

Der erste gelbe Pfeil

Gerade entdecke ich für meine bevorstehende „Schnitzeljagt“ nach Santiago de Compostela meinen ersten gelben Pfeil. Er markiert jetzt meinen Weg und bringt mich rasch aus dem noch verschlafenen Städtchen Irun heraus.

Gleich geht es durch eine abgeschiedene paradiesische Moorlandschaft. Alles ist satt grün. Der Himmel über mir ist noch nicht wirklich hell, sondern dunkelblau. Nur in der Ferne ist er schon hellblau und etwas dunstig. Der Wind treibt weiße Wolken vor sich her.

Eine kleine idyllische Holzbrücke gibt mir den Blick frei auf einen ruhigen Wasserlauf mit seinem tiefgrünen Schilfsaum. Die Temperaturen sind nun angenehm und ich folge dem gelben Kreuz, welches überdeutlich auf einen dunkelbraunen Holzzaun aufgemalt ist.

Doch dann kommt kein weiteres gelbes Kreuz mehr. Der Feldweg, auf dem ich mich befinde, will auch nicht in die Höhe verlaufen, so wie es im Pilgerführer steht, sondern schlängelt sich weit ausladend zurück in Richtung Irun, welches nun von der Sonne schon voll beschienen wird. Da kann doch was nicht stimmen!

Habe ich es tatsächlich geschafft, mich schon wieder zu verlaufen? Es sieht ganz danach aus und ich muss wohl wieder zurück marschieren.

Noch weiß ich nicht, dass ein gelbes Kreuz bedeutet: Hier nicht, hier bist du falsch!

Aber mir schwant schon, dass ein gelbes Kreuz eben kein gelber Pfeil ist.

Das erklären mir nun zwei spanische Pilger, die ausgiebig gefrühstückt haben und mir unüberhörbar im Schwemmland entgegen getrampelt sind. Jorge und Mark entdecken den richtigen Abzweig nicht zu Letzt deshalb, weil Jorge mit seinem IPhone navigiert.

Am liebsten würde ich mit Gewalt einen anderen Weg eingeschlagen, alleine schon der Blamage wegen und um nicht wie zu Hause von einem albernen Navigationsgerät abhängig zu sein.

Dass ich nicht einmal in der Lage bin, die ersten paar Kilometer im Grünen zu finden, ärgert mich beileibe mehr, als ich mich über den wiedergefundenen Weg freuen kann. Schließlich bin ich ja an einem übermächtigen gelben Pfeil vorbei gekommen, den ich wirklich sehen hätte müssen.

Immerhin stimmt der Trail nun wieder mit den Beschreibungen des Outdoor-Reiseführers überein. Und meine erste Lektion habe ich, wenn auch unfreiwillig gelernt: Folge dem gelben Pfeil.

Ein gelbes Kreuz warnt dich vor dem falschen Weg. (Ich werde später noch lernen, dass gelbe Kreuze durchaus reizvolle Alternativen markieren können, die man Pilgern einfach nur vorenthalten möchte). Für das erste werde ich mich nun an haargenau an die instrucciónes, die Anweisungen halten.

Dem gelben Pfeil folgend, bin ich nun mitten drin. Dichter Laubwald hat das Schwemmland abgelöst und es geht ein leicht bergauf. Jorge und Mark sind vor wenigen Minuten ihrem Navi gerade aus gefolgt, ich habe dem gelben Pfeil nach links vertraut.

Ein Weg – viele Möglichkeiten

Nachdem ich mich bereits auf den ersten Kilometern ein wenig verlaufen habe, bringt mich jetzt der Pilgerführer völlig durcheinander. Ab hier gibt es nun gleich vier verwirrende Varianten, weiter zu gehen.

Irgendwie kommt mir diese Situation verdammt bekannt vor. Immer dann, wenn ich zusammen mit meiner Frau und dem Navi im Auto sitze, gibt es an kritischen Stellen gleich drei verschiedene Meinungen. …

 

Möchtest Du tiefer eintauchen? Die ganze Geschichte kannst Du im Buch lesen…

 

 

Jakobsweg an der Küste: IRUN - SAN SEBASTIÁN, Foto 2

Eine Steintreppe hoch zu den Klippen: Der Jakobsweg an der Küste nach San Sebastian

Hier geht es nach dem wunderschönen Hafenstädchen Passai steil bergauf. Aber schon nach kurzer Zeit bietet der Jakobsweg wieder Erholung.

 


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Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet!

Jakobsweg an der Kueste, Camino de la Costa, BURNOUT: Eine Wanderung auf schmalem Grat, das Buch

Buchcover: Jakobsweg an der Küste

Die Urvariante des Jakobsweges
– der Küstenweg – ist noch nahezu unbekannt. Dafür unvergleichlich schön!

Nach einem Burnout beginnt für den Autor im idyllischen Hafenstädchen Irun das Abenteuer seines Lebens. Die Reise zu sich selbst!

Es ist eine Reise auf schmalem Grat. 923 km liegen nun vor ihm.
Unberührte Natur und die traumhafte Atlantikküste werden über lange Strecken zum festen Begleiter.
Auf der Suche nach innerer Ruhe, Gelassenheit und dem eigenen „Ich“ entflieht der Autor in eine Welt, die ihn erdet. Und er findet Antworten.

Lange, bevor der berühmte Camino Francés im Landesinneren zum ersten Mal beschritten wurde, pilgerten die ersten „Suchenden“ hier am Atlantik entlang. Und sie wurden wahrlich nicht enttäuscht.

 

ISBN-13: 979-8618384704
Seit 2020 Independently published
BURNOUT: Eine Wanderung auf schmalem Grat
Jakobsweg an der Küste

303 Seiten unbebildert

Jakobsweg an der Küste: IRUN - SAN SEBASTIÁN, Foto 2

Zwei voll bepackte Jakobswegpilger oberhalb der Atlantikküste, unterwegs nach San Sebastian

Hier führt der Camino de la Costa direkt nach San Sebastian. Links unter den Pilgern liegt Atlantik.

Motto: Traue Dich. Der Jakobsweg wartet auf Dich. Tue es einfach.

Können Frauen am Jakobsweg allein wandern?

Christian Seebauer: ‘Ja, was den Jakobsweg an der Küste anbelangt, denke ich : Absolut gefahrlos.’

Sind Unterkünfte in den Pilgerherbergen getrennt?

Christian Seebauer: ‘Manchmal ja, in der Regel nein. Aber jeder ist am Ende des Tages hundemüde, respektiert den/ die andere/n und denkt garantiert nicht daran, irgendwem zu nahe zu kommen. Betten sind i.d.R. auch recht gut voneinander getrennt. Meiner Erfahrung nach können Frauen hier ohne weiteres auch allein pilgern.’

Jakobsweg an der Küste: IRUN - SAN SEBASTIÁN, Foto 3

Reste eines alten Aquädukts zwischen Irun und San Sebastian

Unterwegs nach San Sebastian bietet der Jakobsweg Natur von Feinsten und einen Hauch von Vergangenheit.

Jakobsweg an der Küste / Selbstfindung
direkt vom Autor, signiert, EUR 19,90

https://www.seebauers-world.com/wallpaper/sansebastian.jpg

Ölgemälde: Blick auf San Sebastian (von Irun her kommend)

Jakobsweg San Sebastian Ölgemälde

Gemälde: 1574
Datum: 2011
Maße: 70 x 50 cm
Christian Seebauer
Link: https://www.seebauers-world.com/_sansebastian_200.php

Unterwegs auf dem Jakobsweg:
Kurz bevor man als Pilger San Sebastian erreicht hat man diesen herrlichen Blick!

Stundenlang geht man in der wilden und unverfälschten Natur entlang. Und ganz plötzlich steht man hier. Hoch oben über San Sebastian. Diese spektakuläre Kulisse hat mich trotz Erschöpfung so beeindruckt, dass ich neben einem Foto auch eine Skizze angefertigt habe. Und hier ist dann auch ein Ölgemälde daraus entstanden.

11 SANTANDER – POLANCO

Camino de la Costa: SANTANDER – POLANCO | Jakobsweg, Küstenweg

Etappe 11: SANTANDER – POLANCO
Tag 11: 30 km, flach (300 Höhenmeter), über Penacastillo, Mompía, Boo de Piélageos, Mogro.

 

Peñacastillo (Santander) 553 – Santa Cruz de Bezana 549 – Mompía (Santa Cruz de Bezana) 548 – Boo de Piélagos (Piélagos) 545 – Puente de Arce-Mogro (Miengo) 543 – Bárcena de Cudón (Miengo) 537 – Requejada (Polanco) 533

Wie weit ist es von hier aus noch nach Santiago de Compostela? Die Kilometer werden rückwärts gezählt. Santiago de Compostela markiert Kilometer Null. Entfernungsangaben Quelle: Wikipedia 2012.

 


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Der Erlebnisbericht: Jakobsweg an der Küste | BURNOUT: Eine Wanderung auf schmalem Grat

Leseprobe aus dem Buch Jakobsweg an der Küste | Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet. EtappeSANTANDER – POLANCO

Warum Menschen pilgern

Im Aufenthaltsraum blättere ich dann völlig entspannt und in aller Ruhe ein wenig in den Pilgerbüchern herum. Hier habe ich mich bisher zurück gehalten. Bis hierher habe ich keine Spuren in Pilgerbüchern hinterlassen und auch nichts darin gelesen.

Nun habe ich sehr viel Zeit und kann mal lesen, was Pilger da so alles hineinschreiben. Vieles davon ist schon sehr persönlich. Mir wird bewusst, dass viele meiner Weggefährten nicht einfach so zum Jakobsweg aufgebrochen sind.

Das stehen nun in mehreren dicken Jahresbüchern die Motive, die einen Menschen bis hierher gebracht haben.

BURNOUT: Viele waren völlig ausgebrannt

Viel ist zu lesen von Problemen und von der Suche nach Gott oder sich selbst. Und sehr viele beschreiben hier Symptome, die zielgenau zu einer Depression passen. Für wieder andere ist es der letzte Weg. Die letzten Tage, die ihnen nach einer schrecklichen Diagnose noch bleiben. Doch sie haben sich gegen eine Chemo entschieden und möchten ein letztes Mal in ihrem Leben frei sein.

 

Ausschnitt aus dem Buch JAKOBSWEG an der Küste | BURNOUT: Eine Wanderung auf schmalem Grat ISBN-13: 979-8618384704, Hinweis: Fotos sind nicht im Buch enthalten.

 

Jakobsweg an der Küste: SANTANDER - POLANCO, Foto 2

Der Jakosweg nach Polanco

Der Jakobsweg nach Santander.

 


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Selbstfindung. Auch für Nicht-Pilger geeignet!

Jakobsweg an der Kueste, Camino de la Costa, BURNOUT: Eine Wanderung auf schmalem Grat, das Buch

Die Urvariante des Jakobsweges
– der Küstenweg – ist noch nahezu unbekannt. Dafür unvergleichlich schön!

Nach einem Burnout beginnt für den Autor im idyllischen Hafenstädchen Irun das Abenteuer seines Lebens. Die Reise zu sich selbst!

Es ist eine Reise auf schmalem Grat. 923 km liegen nun vor ihm.
Unberührte Natur und die traumhafte Atlantikküste werden über lange Strecken zum festen Begleiter.
Auf der Suche nach innerer Ruhe, Gelassenheit und dem eigenen „Ich“ entflieht der Autor in eine Welt, die ihn erdet. Und er findet Antworten.

Lange, bevor der berühmte Camino Francés im Landesinneren zum ersten Mal beschritten wurde, pilgerten die ersten „Suchenden“ hier am Atlantik entlang. Und sie wurden wahrlich nicht enttäuscht.

 

ISBN-13: 979-8618384704
Seit 2020 Independently published
BURNOUT: Eine Wanderung auf schmalem Grat
Jakobsweg an der Küste

303 Seiten unbebildert

Jakobsweg an der Küste: SANTANDER - POLANCO, Foto 2

Albergue “Regato de las Anguilias”

Geheimtipp Camino de la Costa. Hier war ich heute in der kleinen Pilgerherberge der einzige Gast.

Motto: Traue Dich. Der Jakobsweg wartet auf Dich. Tue es einfach.

Skizze: Jankobsweg von Santander nach Polanco

Skizze: Jankobsweg von Santander nach Polanco

Santander – Polanco

Der heranbrechende Morgen ist keine Erlösung. Ich bin einer der ersten. Der Schmerz hat mich geweckt. Mein Fuß pocht mit jedem Pulsschlag kräftig mit.

Als mich der Herbergsvater ganz leise mit dem Ende meiner Reise konfrontiert, werde ich wütend. Richtig wütend. Nein, es geht weiter. „Niemals, es wird nur noch schlimmer werden“, erwidert er. Nein und noch einmal nein, ich werde hier weitermachen! Ich bin gerade so laut, dass nun sicher alle aufgewacht sind.

Und in dieser Wut breche ich augenblicklich auf. Ohne Frühstück und ohne Toilette. Wie schön ist es da, die Notdurft nun im Freien verrichten zu dürfen, auch wenn mich ein spanischer Autofahrer anhupt (hätte ich auch getan).

Ausgerechnet heute sind es nach Santillana del Mar über 47 Kilometer. Von einem Ort namens Polanco weiß ich noch nichts. Eine völlig utopische Etappe also. Der Herbergsvater hat uns gestern auf Google Earth die Lage gezeigt. Luftlinie wäre es kürzer. Der direkte Weg ist aber des Öfteren versperrt, zum Beispiel durch den Rio Saya und eine große Chemieanlage in Requejada. Das raubt mir psychisch jeden Auftrieb. Ausgerechnet heute die längste Etappe. Wie soll das gehen?

Stöcke, an denen ich mich festklammern kann, wären jetzt gut.

Nach quälend langen 13 Kilometern ist meine „Regenwolke“ auf Hochtouren. Sie hat also noch nicht aufgegeben. Die Nervenverbindungen für Pessimismus und Depression gibt es ja noch. Und sie arbeiten gerade gegen mich.

Gelber Pfeil am Jakobsweg

Gelber Pfeil am Jakobsweg

Das war’s dann von meiner Seite!

Meine „Regenwolke“ fasst einen unbarmherzig harten Entschluss: Hier ist es vorbei. Mit voller Brutalität verdeutlicht sie mir das jähe und abrupte Ende. Sie hat sich sogar schon detailliert auf die Überbringung der schlechten Nachricht vorbereitet. Hier in Mompía soll ich in die Eisenbahn einsteigen, an deren Trasse ich gerade entlang humple. Und ich soll dann von Santander aus gefälligst heimfliegen. Die Sonne knallt mir in mein Gesicht und treibt mir die letzte Willenskraft aus meinem Körper. Ja, das war es dann von meiner Seite.

Gedemütigt, aber irgendwie auch erleichtert darüber, dass die Schmerzen nun endlich ein Ende haben, hole ich mein Notfallhandy heraus. Schwermütig wähle ich die Nummer meiner Frau. Ich habe mich gerade auf eine Leitplanke gesetzt. Freizeichen, es piept fünfmal. Dann hebt sie ab.

Angstvoll erzähle ich ihr, dass ich heute heimreisen würde. Gleichzeitig hoffe ich wie ein Sünder um Verständnis und Absolution. Nur Conny hätte mir diese zentnerschwere Last abnehmen können. Doch sie unterbricht mich barsch: „Stopp – Das ist allein Dein Problem!“. Sie könne und vor allem wolle jetzt mit mir nicht sprechen. Sie sei gerade mitten in einem Meeting. Und dann legt sie auf. Ja, sie legt tatsächlich einfach auf. Das tat sie noch nie zuvor.

Wie in einem schlechten Film wiederholen sich nun diverse Szenen in meinem Kopf. Der Herbergsvater erscheint mit seinem Text „aus, vorbei, finiiiito!“. Und es hämmert „mach doch, flieg doch heim, ja lauf‘ davon. So wie immer“. Dann höre ich wieder „Dein Problem“ und den anschließenden Piepton des beendeten Telefonats. Immer und immer wieder. Meine Hormone rauben mir gerade meine Sinne.

Es ist eine unglaubliche Wut, die gerade in diesem Moment in mir emporsteigt.

Mein Urprogramm beherrscht mich und es treibt mich hoch von der Leitplanke. Ein paar Meter vorwärts, dann wieder rückwärts. Dann haue ich im Zorn mit voller Wut mit meiner Hand auf die Leitplanke. Ich krümme mich vor Schmerzen. Natürlich ist Stahl viel härter, als meine Hand.

Es musste so sein, dass ausgerechnet in diesem Moment Jean-Louis zusammen mit einem anderen Pilger fröhlich daher kommt. Er hat einen französischen Wandergefährten gefunden.

Ich sage zu ihm mit Schmerz verzerrtem Gesicht „ c’est fini“ – es ist aus. Er umarmt mich nur ganz kurz. Ohne eine weitere Regung zu zeigen, verabschiedet sich Jean-Louis mit einem äußerst knappen „aurevoir mon ami“. Jetzt verstehe ich gar nichts mehr. Hat er sich telepathisch mit meiner Frau verbündet?

Schon ist er wieder weg und ich verfalle in einen regungslosen Zustand der Depression. Alles ist plötzlich unfair, ungerecht und abweisend.

Ich humpele erst einmal weg von der Eisenbahn. Ich flüchte. Flucht heißt, weg vom Ort des Geschehens, Ruhe suchen und Wunden lecken.

Ich verschanze mich

Dann verschanze ich mich in die Räumlichkeiten einer grässlich verwahrlosten Bar. Hier beginnt wohl das Steinzeitprogramm „totstellen“.

Wenn ich mich jetzt so von oben betrachten könnte, würde ich sagen „der Typ ist erledigt“. Zusammengekauert, den gesenkten Kopf in den Händen sehe ich aber nicht wesentlich anders aus, als die anderen Gäste.

Die hängen hier schon am Vormittag völlig besoffen herum. Einer provoziert mich laut mit: „Hey Peregrino“. Da ich mich aber gerade im Modus „Todstellen“ befinde, funktioniert das Programm zum Angriff (Gott sei Dank) nicht.

Ich spiele auf meinem Handy herum und fasse einen weiteren Entschluss. Ich rufe jetzt meinen Schwiegervater an, um dem wenigstens Verständnis für den Abbruch meiner Reise abzuringen. Das wird bestimmt klappen. Er ist immer verständnisvoll.

Als wenn sich alle gegen mich verschworen hätten, redet er mich völlig unerwartet extrem blöd an, als er von meiner geplanten Heimkehr hört. „Das kannst du jetzt den Kindern und Conny aber nicht antun. Die haben so fest an dich geglaubt.“ Piep. Aufgelegt. Ich fasse es nicht. Das war ein Volltreffer gegen die Amygdala, meinem Steinzeit-Mandelkern im Gehirn.

Der Fluchtweg nach Hause ist versperrt

Es bleibt einzig und allein die Richtung nach vorne. Gesteuert vom Autopiloten. Überflutet von Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin und was weiß ich von welchen Botenstoffen sonst noch. Schritt für Schritt. Meter für Meter. Nun bin ich wieder bei der Leitplanke. Verachtungsvoll spucke ich sie an und dann gehe ich weiter. Nach zwei Kilometern drehe ich wieder um. Nun hat meine „Regenwolke“ wieder die Kontrolle an sich gerissen. Ich humple noch einmal eine Dreiviertelstunde zurück zu der hässlichen Bar. Hier stehe ich nun vor dem Eingang. Reingehen will ich aber auch nicht.

Noch einmal rufe ich Conny an, denn es geht einfach nicht mehr. Und noch einmal tut meine Frau genau das Richtige, sie gießt weiteres Öl ins Feuer.

Ich hätte nie gedacht, dass Wut ein so starker Antrieb sein kann und in dieser Stärke sogar meine Schmerzen zu übertönen scheint.

„Gott liebt dich“

Mit geballten Fäusten laufe ich nun wieder los, nach vorne. Die Strecke kenne ich ja schon.

Links, rechts, links – Kompanie. Die Augen geradeaus! In meinem Gehirn dröhnt jetzt sogar ein altes Bundeswehrlied. Das mussten wir auf unseren Bergtouren immer dann singen, wenn wir der Erschöpfung nahe waren. „Wenn der Gei-gel-stein, rot er-glüht. Und in der Mor-gen-sonne strahlt, tra la la“. Ich hasse dieses Lied noch heute zutiefst. Es ist damals ein Synonym geworden für totale Verausgabung, Schmerzen und Ohnmacht. Hätte ich jetzt nicht gewusst, dass ich ja gar kein Gewehr auf meiner Schulter herumschleppe, so hätte ich bei jedem Schritt tatsächlich den Schlag Metall gegen Knochen gespürt.

Obwohl ich dieses verdammte Lied hasse, singe ich es leise vor mich hin und bewege meine Füße. Ich bekomme nichts mehr mit von meiner Umgebung, sondern bin in Gedanken bei der Geigelstein-Überschreitung. Vor mir ein erschöpft keuchender Gefreiter, hinter mir ein Gefreiter, der gerade wieder einmal hingefallen ist. Als wäre es gestern gewesen, kann ich mich an jede Kurve, an jede Steigung und an jede Passage erinnern. Auch wenn mir meine Erinnerung dabei vielleicht einen Streich spielt. Ich weiß, dass ich jetzt durchhalten muss. Geistig abwesend gehe ich einfach, so gut es geht.

Eine spanische Frau um die Vierzig ruft mir von weitem zu „Nein, du bist falsch hier“. Sie winkt mit beiden Armen und zeigt auf einen Feldweg, der 500 Meter von mir entfernt richtig einmündet. Anstatt zurück zu laufen, nehme ich den direkten Weg durch hüfthohes Gestrüpp. Immer wieder ruft sie mir auf die weite zu und winkt. Sie versteht sicher nicht, warum ich mir das gerade antue und nicht einfach schnell außen herum marschieren möchte.

Ja, Pater Ernesto: Ich habe Hilfe angenommen. Und ja, ich bin stur. I’ll do it my way!

Mein Handy ist aus. Ich will so schnell mit keinem mehr sprechen.

Die verbotene Brücke

Völlig abwesend nähere ich mich der „verbotenen Brücke“. So nennen sie die schmale Eisenbahnbrücke hier, die die einzig sinnvolle Verbindung zum anderen Ufer des Flusses Pas weit und breit ist. Verboten, aber dennoch im Reiseführer – unter Ausschluss jeder Haftung – beschrieben.

Ja, etwas Verbotenes tun. Ok. Aber mein Hormonspiegel ist heute auch so schon hoch genug, dass ich diese verbotene Brücke eigentlich nicht brauche. Ich nehme sie trotzdem.

Ich lege also meine Ohren auf die Schienen, ganz so wie in einem Westernstreifen. Keine Angst, ich will mich ganz sicher nicht umbringen und ich habe auch vorher geschaut! Ich möchte aber lauschen, ob sich ein Zug nähert. Dabei verbrenne ich mir mein linkes Ohr auf den heißen Schienen. Das passt zum heutigen Tag.

Dann riskierte ich es. In der Gruppendynamik zusammen mit anderen Pilgern wäre mir jetzt wohler gewesen. Doch da ist niemand. Wirklich niemand.

Die Überquerung der Brücke ist schon ein wenig beunruhigend. Ich stelle mir einen ICE vor, der hier im Mini-Abstand an mir vorbeisausen könnte. Kaum Distanz zu den Gleisen, grober Bahnschotter und schlechter Halt. Und der Zug kommt dann tatsächlich. Gott sei Dank aber erst, als ich bereits das Viadukt passiert habe. Es ist auch kein ICE, sondern ein gemütlich langsamer Regionalzug. Der Lokführer sieht mir in die Augen. Er hätte mich sicher am liebsten verprügeln wollen. Bestimmt wird er sich „freuen“, wenn er jemals einen dieser verrückten Pilger in die Hände bekommt!

Als der Schotterweg an den von der Sonne stark aufgeheizten Pipelines von Solvay entlangführt, spüre ich die Strahlungshitze der Rohre. Mein Bundeswehrlied prügelt mich weiter vorwärts. Nicht zurück sehen. Weiter laufen. Nicht hinsetzen. Weiter, weiter. Die Strecke verläuft nun fast schnurgerade und fällt leicht ab. Der Himmel ist vollkommen wolkenfrei, leicht dunstig und hellblau. Es ist absolut windstill und heiß. Bestimmt habe ich heute viel zu wenig getrunken.

Der Deal mit mir selbst

Im Tourenplaner ist von einer kleinen Pilgerherberge in Polanco die Rede. Bis dahin sind es von hier aus vielleicht noch acht Kilometer. Bei meinem Humpelschritt derzeit drei bis vier Stunden. Die Herberge hat jedoch nur „maximal“ sechs Betten. Eine Aussicht auf eine dortige Unterkunft ist also äußerst gering. Trotzdem wird Polanco zu einem realen Ziel. Diesen Ort will ich unbedingt erreichen.

Und ich treffe mit mir selbst eine Vereinbarung: Würde ich es tatsächlich bis Polanco noch schaffen und dort ehrlich noch einen Übernachtungsplatz bekommen, dann, aber wirklich nur dann würde ich noch eine Nacht abwarten! In allen anderen Fällen würde ich mich via Taxi zum Flughafen bringen lassen.

Immerhin, ein guter Deal zwischen den beiden Gegenspielern in meinem Gehirn.

Mit durch und durch pessimistischer Grundeinstellung betrete ich die Bar Quin. Hier gibt es eine nette alte Dame: Ascension. Bei ihr würde man den Schlüssel für die Herberge bekommen, so steht es im Pilgerführer.

Ein Gesicht mit vielen sympathischen Lachfalten strahlt mich an. Das also ist Ascension. Sofort hat Ascension meinen Stoppschalter für mein Grübeln gefunden. Meine Frage, „ob eventuell…“ erübrigt sich. Ascension nimmt einfach den Schlüssel mit gelbem Plastikanhänger vom Tresen und meint „venga venga!“ …

 

Jakobsweg an der Küste: SANTANDER - POLANCO, Foto 3

Pilgerherberge Albergue “Regato de las Anguilias”

Allein in einer Pilgerherberge am Jakobsweg. Klein. Fein. Traumhaft.

Jakobsweg an der Küste / Selbstfindung
direkt vom Autor, signiert, EUR 19,90

Jakobsweg an der Küste: SANTANDER - POLANCO, Foto 4

Brotzeit am Jakobsweg

Unterwegs auf dem Jakobsweg:
Brotzeit vor der Pilgerherberge. Bescheiden aber super gut.